Ausgabe 
16.12.1894 Erstes Blatt
 
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Sah» für heute in Aussicht genommen war. Als am Morgen die letzte Prüfung vorgenommen wurde, zeigte eS sich, daß ein großer Theil des Eises mir Viehsalz bestreut war. Die Folge davon war, daß überall Löcher entstanden und das Laufen unmögl ch gemacht wurde. Damit ist vor allen Dingen unserer Jugend eine große Freude verdorben worden. Ob vier ein Racheact vorliegt oder ob man eS mit einem dämmen Streich zu thun hat, kann vorläufig nicht seftgestellt werden. Hoffentlich find aber die Bemühungen des E slauf» BereinS, den Thäter zu ermitteln, von Erfolg begle tet.

Roxheim, 12. December. Heute Nachmittag gingen einige Kaaben auf die noch nicht genügend feste Eisdecke des Alt« rheiuS. Zwei dieser Knaben brachen ein und einer derselben, der 8 Jahre alte Otto Quietzsch, ertrank.

Offenbach, 13. December. In der heutigen Stadt­verordneten Versammlung wurde Oberbürgermeister Brink auf 12 Jahre wiedergewählt. Er erhielt 25 S-immen, während zwei Zettel unbeschrieben waren. -

Vermischter.

* Wiesbaden, 14. December. Die Stadtverordneten be­willigten 20,000 Mk. zur Ausführung von NothstandS- a rbeit en.

* Koblenz, 14. December. Der Gattenmörder l Wer­sche td auS Mayen wurde heute Morgen um 8 Uhr durch den Scharsrichter Reindel im hiesigen Gesängnißhof hin« gerichtet. Der Mörder starb reumüthig.

* Hannover, 14. December. Heute Abend fand in der Lindener Zündhütchen . Fabrik eine Explosion statt. Sech- Arbeiterinnen und ein Arbeiter wurden, mit schweren Brandwunden bedeckt, ins städtische Krankenhaus r «geliefert.

Beutheu (Oberschl.), 13. December. Auf der Grube Brandenburg" bet Ruda wurden zwei Bergleute durch eine Pulverexplosion getödtet.

Würzburg, 13. December. Das Schwurgericht ver- «rtheilte den Antisemileniührer, Getredehäudler Carl Zöllner, wegen betrügerischen Bankerotts zu zwei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust. Zöllner zeigte seinerzeit an, er habe auf dem Wege zur Post Geldbriefe im Werthe von 17,350 Mk. verloren.

London, 11. December. In einer Vorstadt von Belfast ereignete sich ein Unglück, das vier Kindern das Leben -kostete und außerdem die Verletzung von etwa 30 anderen Kleinen zur Folge hatte. In einer Schule wurde von einer Gesellschaft von fahrenden Schauspielern eine Aufführung ge­geben, zu der sich infolge des niedrigen Preises eine Menge von Kindern, etwa 300, in dem engen Schulz'mmer ein- gcfunben hatten. Leider waren nur wenige von ihren Eltern begleitet. Der Lärm war so groß, daß die Schauspieler nicht zu Worte kommen konnten. Plötzlich drehte Jemand das Gas aus, wahrscheinlich, um die Ruhe wieder herzustellen, wonach unter den Kleinen eine Panik ausbrach. Blindlings stürzten die Kinder dem AuSgange zu und die Treppe hinunter/ eines fiel über das andere und in dem Knäuel wurden vier zertreten und etwa 30 mehr oder weniger schwer verletzt. Die Person, die das GaS abdrehte, ist verhaftet.

Weshalb Paul Wallot die Berufung nach Dresden erhielt, darüber erzählt man sich ein reizendes Geschichtchen. Man hatte eines TageS herauSgefunden, daß die Kuppel einer der alten Dresdener Kirchen nicht genug Licht habe. Wie war dem Uebelstand abzuhelfen? Die Einen wollten die Kuppelmauer durchbrechen, ein immerhin bedenkliches Unter- nehmen, aber scheinbar die einfachste, ja einzige Möglichkeit. Andere aber wiesen diesen Eingriff in ein altes Bauwerk als barbarisch zurück. Die Parteien einigten sich schließlich dahin, einen Schiedsrichter zu wählen und die Wahl fiel auf Meister Wallot. Er kam, sah und ließ sich kurz vor der Conferenz beim alten Lipsius melden, der gespannt der Aeußerung des berühmten Genoffen entgegensah. Aber es gab keine wohl­überlegten Für und Wider, keine verklausulirten Vielleicht und Wohl, sondern einen sehr einfachen Ausweg, verblüffend einfach, wie deS seligen ColumbuS Hinstellen des EieS. Wallot riech, die Kuppel weiß anzustretchen. Und siehe da es ward Licht. AiS nun Llpsius zum Sterben kam, da war sein letzter Wille, diesen Mann wolle man zu seinem Nachfolger machen, der so die Pietät für daS Alte und den Blick für das Practische vereine.

Treue Liebe. Daß ein Pärchen seine silberne Hoch­zeit feiert, kommt erfreulicher Weise oft vor/ zu denRari­täten" aber dürfte folgender Fall zählen, den man der Magdeburger Zeitung" aus Berlin berichtet: Das Fest seinersilbernen Verlobung" feierte dieser Tage ein Brautpaar im Osten der Stadt. Bräutigam und Braut hatten sich Anfangs December im Jahre 1869 verlobt. Eine Erdtante der Letzteren drohte jedoch im Falle einer Heirath der bräutlichen Nichte mit völliger Enterbung, weshalb das Brautpaar auf Erfüllung feines sehnlichsten Wunsches der baldigen Heirath verzichten mußte. Nichtsdestoweniger blieben sich die beiden Leutchen in ihrem endlosen Braut­slande treu. Vor Kurzem nun ist die heirathsfeindliche Erb­tante gestorben, und es steht der Hochzeit nichts im Wege. Auf Wunsch des Bräutigams, eines Agenten S., ist aber so lange gewartet worden, daß das Brautpaar noch die 25 Wiederkehr des Jahrestages seiner Verlobung begehen konnte.

* Etseubahu-FestuvgSwage« zum Schutz gegen Räuber. Daß man es in Amerika nölhtg gesunden hat, zur Abwehr jener Räuberspezialitäten, welche in der Beraubung von Eisenbahnzügenarbeiten", einen besonderen kugel­sicheren Festungswagen zu erfinden, würde ein bedenkliches Picht auf die Sicherheit des nordamerikanischen Eisenbahn­verkehrs Wersen, wenn die Erfindung nicht einer allzu pessi­mistischen Anschauung entsprungen wäre. Der von M. Morell und R. M. Ferrer in Santa Barbara (Californien) erfun­dene Sckutzwagen ist nach einer Mittheilung deS Pateut- Lureau von Otto Wolff in Dresden für die Beförderung

i der Geldpost und besonders werthvoller Gepäckstücke bestimmt ! und enthält zu diesem Zweck zwei käfigartige Behälter für die Werrhstücke, die nur nach Oeffnen eines schweren und kunstvollen Schlosses von außen zugänglich sind. Der Übrige Raum des Wagens bildet, soweit er nicht zum Auf­enthalt der ihn bewachenden Beamten bestimmt ist, eigentlich eine Falle für die Räuber. Der zwischen den G'tterkäfigen liegende mittlere Raum kann nämlich durch gepanzerte, mit Schießscharten versehene Drchtbüren gegen die an den Kopf­seiten des Wagens gelegenen Beamtenräume abgeschlossen werden, so daß der in den Wagen eingedrungene Räuber dem Kreuzfeuer der aus sicherem Hinterhalt feuernden Be- amten rettungslos preisgegeben ist. Um die Räuber nicht erst zum Erklimmen des Zuges kommen zu laffen und ins­besondere auch das Lokomotwpersonal vor ihren Angriffen zu schützen, besitzt der Festungswagen an zwei einander diagonal gegenüberliegenden Ecken seitlich herausdrehbare, mit Schieß­scharten versehene und ebenfalls kugelfeste Erker. Hier­nach fehlt eigentlich nur noch, daß auch die Schlafwagen zum Schutz der Reisenden mit kugelsicherer Panzerung versehen werden, dann wird aus dem harmlosen Personenzug ein Kriegszug.

Zu dumm. In der PariserPatrie" erzählt ein Major Hicks ganz ernsthaft, er habe auf einer R ise in Deutschland gehört, daß die Deutschen entschloffen seien, im nächsten Kriege mitCholera- nnd Typhusbacillen ungefüllte Bomben zu verwenden.

* GeburtSauzeige eines Mufikalieu-Verlegers.Opus 8 Filia Prachtsausgabe, soeben erschienen bet Auerwald und Frau, Selma, geb. Birnbaum!"

Eingesandt.

Gießen, 15. December 1894.

Erwiderung.

Es verdient richtig gestillt zu werden, daß entgegen dem gestrigen Eingesandt" dcn Schülern der Siadlknadenschule wohl gestaltet ist, schon/< Slul.de vor Beginn des Unterrichts und event. auch schon früher bas Haus zu betreten. Der Herr E.nsender scheint hiernach ungenau tnsormtrl zu sein.

Universitäts - Nachrichten.

Berlin, 14. December. In der gestrigen Versammlung der Berliner Studentenschaft ist die Gründung eines evangelischen Bundes der Studtrendcn der Berliner Untoerstlät in An­regung gebracht worden. Derselbe soll mit Billigung und Unter­stützung mehrerer Docenten sich der Aufgabe widmen, den evange­lischen Studenten aller Faculiäten Gelegenheit zu geben, in den wichtigsten religiösen und damit aufs Innigste zusammenhängenden socialen Zeilf agen ein klares und festes Urtbeil zu gewinnen.

Brodpreise

vom 16. December bis 30. December 1894.

Der hiesigen Bäcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......24 Pfg. .

bet Carl Wallenftts II......25

2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......48

bei Carl Wallenfels II.......50

1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod......22

2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod......44

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod......20

Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth 19

2 Kg. (4 Pfd.) ......40

Roggen-Schwarzbrsd bet Ernst Muth 38

3 Kg. (6 Pfd.) .....60

1

2

2

Der auswärtigen Bäcker.

Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod bet Aug. Deibel von Wteseck 22 Pfg. Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod bet ß. Schmidt und Gg. Ant.

Heuser von Gr.-Linden 36

333. Weitzel v. Lang-Göns 40

Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod bet L. Schmidt und Gg. A.

Heuser von Gr.-Ltnden 34

Joh. Kd. Belte v. Kirch-Göns 36

W. Weitzel v. Lang-Göns u.

F. Schön v. Ruttershausen 38

Aug. Deibel von Wstscck W. Steinmüllcr v. L -Göns u.

G. Jacoby o. Alten-Buseck 40

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod b. Balld.Christ Ww. v. Wreseck

u. G. Jacoby v. Alten-Buseck 60

Der Brodvertäufer.

1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod......22 Pfg.

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot)......44

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod......20

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod......40

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......60 ,

Gießen, den 15. December 1894.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius.

Verkehr, £anO* nnd Volkswirthschaft.

»iefcett, 15. Dezember. Marktbericht Aus dem heutigen Wochemrrarkt kostete. Butter pr Pfd. X 1.051,10, Hühnereier pr. Stück 7-8 4, 2 Stück H, Käse pr. St. 4-8 4, Käsemkstte pr. St- 8 Erbsen vr- Liter 16 Linsen pr. Liter 28 tauten pr. Paar X. 0,700,90, Hühner pr. Stück >* 0 85 -1 00, Hahnen pr. 6t. X 0,70 1 20,®nten pr. ®t- x 1,40-1 80 Gäns pr.Pfd.4^64, schienst. pr.Hfd. 76-80^, Kuh-u Rtndfl pr.Pfd. 4658-ä, Schweine­fleisch pr. Pfd. 6676 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 68- 70 H, Hammel­fleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 3.60-5,00 X, Weißkraut pr- Stück---A, Zwiebeln pr. Centner 3,00 3,50 X,

Mich pr. Liter 16 20 A, Enteneier 2 St. H, Gänseeier A.

Wir werden Seitens der Directton der Renten- «nd LebenSversicherungs'Anftalt r« Darmstadt benachr>chltgt, daß die Eröffnung einer neuen Jahresgefellscdafl für die Delsicherung steigender Renten mit dem 1. Januar 1895 erfolgt, wozu Beilritls- erklärungen und Einzahlungen jetzt schon entgegengenommen werden können. Das im Jahre 1844 gegründete, unter dem Protectorale Sr. König!. Hobett deS Großherzogs und unter Staatsaufsicht stehende hessische Bersicherungstnstilut betreibt auch die Lebens-, Aus­steuer- und Leibrenlen-Bersicherung nach allen Modaliiäten und erfreut sich allgemeinen B-rtrauens und steiaender Beliebtheit. Die Anstalt bietet aber «uch in der Thai, bei Billigkeit der P ämiensätze, Liberalität der Versicherungs-Bedingungen und größter Coulanz bet den Sterbsall-Regulirungen in ihren bedeutenden Reserven und Garantiefonds, alle nur wünschenswerlhen Sicherheiten und kann somit in jeder Hinsicht empfohlen werden.

LebenSverstchervugS' Gesellschaft zu Leipzig, auf

Gegenseitigkeit gegründet 1830 (Jle Leipziger). Es sind vom l. Januar

l bis Ende November 1894 5838 Versicherungen über 40890000 Mk i beantragt worden, 512 Versicherungen über 3 683 200 Mk. mehr als im gleichen Zeiträume deS V>'rj«hreS. Als gestorben wurden in ' derselben Zeit anaemeldet 700 Mitglieder, die mit 4 575 700 Mk. versichert waren. Der Verstcherunasbestand stellte sich Ende Nooember 1894 aus 61 400 Personen mit 427 Millionen Mark Berficherungs- summe, das Vermögen auf 122 Millionen Ma, k. Für fällig gewordcr.e Versicherungssummen sind b s jetzt auSgezahlt 84 Millionen Mark, als Dividenden an die V rsichetten gewählt 41 Millionen Mark, Dtvtdendenreserven in Höhe von 20 Millionen Mark liegen zur weiteren Detthetlung an die Versicherten bereit. Bet der alten Leipsiger Gesell schatt, die eine reine Gegenseitigkeitsanstalt ist, fließen alle Uebei schüffe den Versicherten wieder zu Die Dividende der letzteren betiägt für die länger als fünf Jahre bestehenden Versicherungen im laufenden Jahre 42pCi. der ordentlichen Jabresprämte und bei abgekürzten Der- stcherungen außerdem l'/rvCt. der Summe der gezahlten Zusatz- P'ämien, was mit Rücksicht auf anderweite Auslastungen über diesen Punkt hier ausdrücklich hervorgehoben werden mag. Würde eine Dividende auf die Zusatzprämie nicht gezahlt, so wäre der Dioi- dendensatz auf die ordentliche Jahresprämte noch wesentlich höher als 42 pCt.

I .......... ' "

Auszug aus den Stanöesamtsregifiertt

der Stadt Gietzea.

Uufgevor«.

December: 10. Schuhmacher Wilhelm Balthaser Amend mit Wilhelmine Marie Auauste Schupp dahier. 13. Taglöbner Peter Theiß mit Christiane Keller dahier. 14. Sergeant Heinrich Ludwig Bernhard mit Wilhelmine Margarethe Karoline Schmidt dahier.

Ndasckttiafluu-au.

December: 12. Kutscher Auaust Karl Delke zu Hof Frtedelhausen mit Luise Christine Lisette Schäfer dahier. 14. Bierkutscher Karl Seng mit Anna Margarethe Hofmann dahier.

December: 5. Dem Bahnarbeiter Karl Nolte ein Sohn, Karl Jacob. 7. Dem Bürstenbinder Heinrich Schneider XIV. ein Soh», Georg Hans Heinrich. 7. Dem Schneider Karl Schön ein Sohn, Adolf Jacob. 9. Dem Spenglermeister Rudolf Rödtger ein Sohn. 10. Dem Telegraphenverwalter bei den Oberhess. Eisenbahnen Georg Manefeld ein Sohn, Karl F anz Georg. 10. Dem Maurer Heinrich Schäfer ein Sohn, Heinrich Jacob.

«diortxtM.

December: 10. Karl Eduard Senßselder, 10 Jahre alt, Soh» des Bezirksbauaufsebers Peter Senßfelder dahier. 11. Anna Btnde- wald, 1 Jahr alt, Tochter der Taglöhnertn Anna Marie Bindewald dahier. 11. Sch etnermeister Baltbaser Schwan, 68 Jahre alt, dahier. 13. Marie Daubert, geb. Emmerich, 488/< Jahre alt, Ehefrau btfl Landwlrths Gustav Daubert I. von Oder-Lai«. 13. Eitsabethe Leib, geb. Stork, 26 Jahre alt, Ehefrau des Ackerers Philipp Leib zu Krofdorf.

Auszug aus den Nircherr-Üchern ver Stavt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute.

Matth äusgemetnde.

Den 12. December. Augun Karl Belke, Kutscher zu Friedel- Hausen, und Luise Christine Lisette Schäfer, Tochter des verstorbenen Wetngärtne's Heinrich Schäfer zu Oehringen.

Den 14. December. Karl Seng, Kutscher zu Gießen, und Anna Margarethe Hofmann, Tochter des Bergmanns Peter Hofmann za Wetzlar.

Johannesgemeinde.

Den 8. December. Carl Schneider, OmnibuS-Kutscker zu Glcßril, und Elisabeth Margareihe Schneider, Tochter des TaglöhnerS Johannes Schneider II. zu Gi.ßen.

Getaufte. Matlhäusgemeinde.

Den 9. December. Dem Fabrikarbeiter Karl Balser ein Sohn, August, geboren den 30. Ociober.

Den 12. December. Ein unehelicher Sohn, Karl Hermann, geboren den 1. December.

Den 14. December. Dem Pfarrer Georg Schloffer eine Tochter, Gertrude,^geboren den 19. November.

Markusgemeinde.

Den 9. December. Dem Lacki»er Philipp Horn eine Tochter, Margarethe Marie, geboren den 8. November.

Den 14. December. Dem Schuhmacher Friedrich Schäfer ein Sohn, August Heinrich, geboren den 26. November.

Lukasgemeinde.

Den 11. December. Dem Pfarrer August Dingeldey ein Sohn, Martin Friedrich Alfred, geboren den 10. November.

Den 12. December. Dem Hoflieferanten und BahvhofS- reftauratcur Jean Kirch ein Sohn, Johannes Ernst, geboren deu 26. October. ,

Den 13. December. Dem Gastwirth Johann Seibel ein Sohn, Emil Hermann, geboren den 15. October.

Mtlitärgemeinde.

Den 8. December. Dem Hauptmann a. D. Karl Kramer ein Sohn, Ludwig August Reinhold Theodor Curt, geboren den 29. September.

BttrSisU* Matlhäusgemeinde.

Den 1. Dec'mber. Susanne Hansel, geb. May, Ehefrau des Schretners Christoph Hansel, 53 Jahre alt, gestorben den 29. Noobr.

Den 10. December. August Weber, Sohn beB Ausläufer» Friedrich Weber, 10 Jahre alt, gestorben den 8. December.

Johannesgemeinde.

Den 12. December. Carl Senßfelder, Sohn des Bezirksbau­aussehers Peter Senßfelder, alt 10 Jahre, starb den 10. December.

Den 13. December. Johann Batha'ar Schwan, Schreiner- meister, alt 68 Jahre, starb den 11. December.

Bankgeschäft 9544

Giessen of. JileinG\ Jfarktstr. 4

An- und Verkauf von Effecten. Einlösung sämmtlicher Coupons. Bevorschussung von Werthpapieren. Conto - Corrent Verkehr.

Die Rentabilität jeder maschinellen

Aulage wird bedeuteud erhSht durch Aufstellung eines ökonomisch arbeitenden Betriebsmotors. Als sparsamste Betriebsmaschinen sind die Loco mobil en mit ausziehbaren Röhren kesseln von Si. Wolf in Magdeburg'Buckuu bekannt u. zu Tausenden in allen Zweigen der Industrie undLa-rdwtrthschaftvcrbreitet. GeringerBrennmaf ertal- verbrauch, große Leistungsfähigkeit u. Dauerhaftigkeit sind dieHaupt- vorzügc dieser Maschinen, vermöge deren sie nicht nur aus allen deutschen Locomobil-Coricurrenzen stets den Sieg baoottgetragen bähen, sondern nach auf zahireichen Ausstellungen (u. a. in Chicago) mrt den höchsten Preisen Lucgezeichntt sind. [442c