1894
Sonntag den 16» December
Nr 295 Erstes Blatt
2lmts=> unb Anz-igeblatt für den Arris Gieren
Hratisbeitage: Gießener Aamitienötätter
Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für de, folgenden Tag erfcheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr.
Vierteljährig«
Li «Monnemeuf spreU t
V 2 Mark 20 Pfg. mit
unteren Stockwerke. Das Arbeitszimmer ist in französischer Renaissance, in Wallnuß mit Gold, und verbindet den Etsenbahnkönig per Telephon mit dem riesigen Centralbohnhof, den er selbst erbaute, und welcher die Länge von neun Straßen einnimmt.
Ein zierlicher Personen-Aufzug, dessen Wände französisches Spiegelglas bilden, führt uns ins obere Stockwerk. Hier hat jedes Familienglied seine Privatwohnung — für jeden ein Wohn-, Schlaf- und Bade«Zimmer. Diejenigen des Herrn sind in geschnitztem Mahagoni und grünem Sammet. Frau Vanderbilt hat ein Boudoir im Styl Ludwigs XIV. Die seidenen Vorbänge, Wände, Teppiche und Möbel sind in Rosa. In den Gemächern der 17 jährigen Fräulein Vanderbilt, der voraussichtlichen Erbin aller dieser Herrlichkeiten, sieht man keine Goldverzierungen. Alles ist weiß, mit mattblauen Seidenvorhängen und Möbeln und bei anscheinend anspruchsloser Einfachheit doch ausgesucht und elegant. Auf diesem Stock befindet sich auch die Gemälde - Gallerte. Dieselbe ist in französischer Renaisiance und erhält nach Art der großen Kunstgallerien das Licht von oben. An hervorragender Stelle prangt Vanderbilts Bild von Melfsonnier, weiterhin die Portraits der Familie. Das HauS enthält im Ganzen 50 Zimmer, darunter drei Küchen, eine derselben mit einem Herde, der groß genug ist, um einen ganzen Ochsen zu braten. Unweit von Vanderbilts Palast befindet sich das Clubhaus, welches er und die anderen Krösuse von New Aoik besuchen. Trotzdem'die Stadt deren viele höchst elegante besitzt, fand man sie unzureichend für die Reichsten der Reichen.
Vrmgerloho.
Durch die Post bezog» 2 Mark 50 Pfg.
8Ubaction, Lxpeditio» und Druckerei:
Schulftratze M.7.
Fernsprecher 51.
ihrer Art. Zwischen den Thüren, die von hier aus in bte verschiedenen Gemächer des unteren Stockwerks führen, sind Nischen mit Statuen. Zuerst betreten wir die Bibliothek, deren wie ein Spiegel polirter Fußboden und geschnitzter Plafond von schwarzem Wallnußholz sind- desgleichen die Einrichtung und ein prächtiger Kamin, welch letzteren zwei Fuß hohe Caryatiden auf ihren Schultern tragen. Von hier gelangt man in einen kleinen, und aus diesem in einen großen Salon. Die verschwenderische Eleganz dieser im Style Ludwigs XIV. ausgestatteten Gemächer scheint eine Märchenwelt gegenüber der soliden Einfachheit der Bibliothek. DaS Treibhaus mit Springbrunnen, großen Palmen und anderen erotischen Pflanzen, hängt mit dem Ballsaal zusammen, der unstreitbar der schönste Raum des Hauses ist. Er wurde einem berühmten Pariser Ballsaale nachgebildet, von dnem Pariser Maler gemalt und ist ganz im Style Ludwigs XIV. Er hat die für ein Privathaus ungewöhnliche Länge von 75 Fuß bei 50 Fuß Breite.
Aus dem Ballsaale gelangt man in Vanderbilts Rauchzimmer, welches mit kuppelförmigem Plasond durch mehr als zwei Stockwerke durchgeht. ES ist eine Stylnachahmung der Alhambra und vereint Alles, was arabische und maurische Kunst leisten kann. Von hier aus führt eine Treppe in ein für Gymnastik vollständig eingerichtetes Zimmer, wo sich auch eine Kegelbahn befindet. Weiterhin gelangen wir in den Speisesaal in Eichenholz mit zahllosen Wandschränken und Gestellen für Silber und Porzellan im ernsten Styl Ludwigs XII. Mit einem Besuch in einem kleineren Speisezimmer und im Arbeitszimmer beschließen wir die Runde im
Arr-land.
Budapest, 14. December. Gestern Abend fand anläßlich der Sanctionirung der kirchenpolitischen Gesetze vor dem liberalen Club eine Manifestation statt, deren Mittelpunkt der begeisterte Ausdruck der Huldigung für den König bildete. 3000 Fackelträger, begleitet von einer 50 000köpftgen Menge, zogen durch die glänzend illuminirten Straßen vor das Clublocal, wo die liberalen Abgeordneten auf dem Balkone versammelt waren. Unter stürmischeri'Eljen- Rufen auf den Monarchen nahm der Zug Ausstellung. Der Präsident des UniversitätS-ClubS hielt eine Rede, worin er Huldigung und Dankbarkeit für die Sanctionirung dem Monarchen gegenüber ausdrückte. Der Präsident der liberalen Partei, Baron Podmaniczky, antwortete in einer mit großartiger Begeisterung aufgenommenen Rede. Er sprach im Namen aller liberal denkenden Bürger Ungarns Dank für die glänzende Manifestation auS, mit der die Jugend und die Bürgerschaft heute dem geliebten König huldigte. Der Redner citirle die Worte des Dichters: daß der Erste der Ungarkönig sei. So war es immer und so sei eS gewiß in diesem Augenblicke, da die erhabene Herrscherweisheit und väterliche Fürsorge des Monarchen diesen epochemachenden Factor der Regeneration Ungarns ins Leben gerufen habe. Der Redner schloß mit Eljen Rufen auf den König, welche die Menge brausend minutenlang wiederholte. Die Menge zerstreute sich hierauf ohne Zwischenfall.
Deutscher Reich.
Berlin. 14. December. Der Kaiser ist von seinem Besuche in Hannover und den Jagden in Springe gegen Donnerstag Mitternacht wieder im Neuen Palais bei Potsdam eingetroffen. Bereits am Sonntag gedachte aber der erlauchte Monarch neue Jagdausflüge anzutreten, zuerst nach Neugattersleben als Gast des Herrn v. AlvenSleben und dann nach Barby, hierbei einer Jagdeinladung des Amtsrathes D. Dietze folgend.
— Der Bun deSrath stimmte in seiner Wochenplenar- fitzung vom Donnerstag den Ausschußanträgen, betr. den Gesetzentwurf über die Aenderung deS Zolltarifs, zu.
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Prüfung gemacht. Er ist sich der Schwere der Folgen der Zucker 5rtsis für die deutsche Landwtrthschaft vollkommen bewußt, und deS halb bereits zunächst mit den preußischen RessortS in Bei Handlungen aetreten über Wege und Mittel, um einem solchen Unglück vorzr^ beugen. Sollten diese Verhandlungen zu.einer.Einigung wnerhald des preußischen RessortS führen, so würde er in gleicher Weise mit den verbündeten Regierungen sich in Vereinbarung setzen Die Frage werde eine wohlwollende Prüfung und eventuelle Entscheidung finden. (Beifalls dichter (frf. Vg.) findet cB auffallend, daß der Schatzsecretär mit diesen Ansichten, die ihn. «»Agrarier vom reinsten Wasser characlerifirten, unter d.m früheren Reichskanzler habe arbeiten können. Es müsse das festgestellt werden, damit nicht etwa bet einem neuen Kanzlerwechsel, und wenn ein Kanzler komme, der den Anschauungen der Linken näher »ehe, dieser Herr nicht etwa seine Ansichten nochmals wechsele. (Obo! rechts.) Alle diese Vorgänge haben ihre besonderen Coulissengeschtchten. Wie der Kanzler^Wechsel seine Ursachen hat in den Jagdgründen von Lieberberg, so findet diese Interpellation ihre Entstehungsgeschichte in den 3gründ« des Herrn von Dietze-Barby. Dort hat man das bekannte Klagelied angestimmt über die Roth der Landwirlhsckast, wobei man allerdings den Aufschwung der Viehzucht nicht in Betracht gezogen hat Wie kommt man pi ötzlich zu dieser Stellung gegenüber der Zucker-Industrie^ Dieser Industrie-Betrieb war in Sassen so groß, daß er anderen Provinzen die Arbeiter, die sogenannten Sachstngänger entzog. Me Lage der Zucker-Industrie scheint augenblicklich allerdings M'tzltch, die Preise sind ungemein niedrig; aber trotzdem dauert die Spekulation fort; neue Fabriken werden gebaut und zwar so zahlreich,, daß die alten Zuckeifabriken die Maschinenfabriken mit Entziehung ihrer Kundschaft bedroht haben, wenn sie für neue Fabrißkn Maschmen liefern (hört! hört!) Und bet diesem Boycott - System verlangt man Schutz der Fabrikation! Der Preisrückgang des Zuckers ist eine ganz natürliche Folge der Ueberproduction und diese wieder eine Folge der staatlichen Subvention; hier ret«t sich, wohin eine solche verkehrte Prämien - Wtrthschaft führt DN Verhältnisse können nur aeiunden, wenn wir jetzt gesetzgeberisch nicht einareisen, dann wird der Export sich regeln, die Pioduction dem Bedürfnitz anpasftn und der Consum im Inland- bet unS steigern. Be den Theoti n des Schatzsecretärs ist es begreiflich, daß die Socialdemokraten trium- phiren, denn die Entwickelung, welche sie wünschen, kann gar.nicht besser gefördert weiden. Was soll uns denn bewegen, die Prämien zu erhöben? Was haben wir für ein Interesse daran, daß die Eng. lanber oder Amerikaner unseren Zucker recht billig bdommen? WaS ist das für eine sonderbare Finanzpolitik, auf der einen Seite Millionen für die Mucker-Industrie auSzugeben und auf der anderen Sette Die ohnehin schwer belastete Tabaksindustrte mit neuen Lasten zu et» jd)uttend^Caeifaü Posadowsky: Der Graf Caprivi ist über meine landwirthfchaftlichen Anschauungen nie im Zweifel gewesen; namentlich kannte er meine Ansichten über die Zuckersteuer und billigte sie. (Hört! hört!) 2)er geartet be8 £enn Mter wtxbt\ä> mich nie nähern, denn ich bin der Ansicht, daß der lundwirtbschaft- liche Erwerb der wichtigste ist, den man nicht vernachlässig darf, wenn nicht große Zweige des vaterländischen Erwerbslebens bankrott werden sollen. (Lebh. Beifall rechts.)
Abg. Graf Kanitz (conf.): Wir wollen der Regierung Zett lassen, ein wtrthsckaftliches Programm aufzustellen und wir werd« bann schon mit Anträgen kommen, an benen Herr R'chter seine Freude haben soll. (Heiterkeit!) Der neue amerikanische Werthzoll von 40 pCt. hat unteren Absatz von Zucker nach Amerika schwer geschäbigt. Die Regierung hat gegen diese Zollerhohung nichts gethan, sie hat sich nun gegen den unbedeutenden Zuschlagszoll erklärt. Die Beibehaltung der Prämie von l-20Mk pro Ceniner Zucker wird d^ Krisis kaum wesentlich mildern. Wollen Sie der Landwirtschaft dauernd helfen, so sorgen Sie dafür daß nicht bloS bet den Rüb n, sondern auch in anderen Erwerbszweigm der Landwtrthschaft bessere
Feuilleton.
Ein Besuch im Hause Vanderbilts.
Wohl für jeden Europäer wie Amerikaner ist der Name Vanderbilt gleichbedeutend mit Reichthum. Weniger bekannt dürfte es sein, daß die Großeltern der jetzigen Banderbilt'schen Generation, ehe ihnen das Glück hold war, auf einer Insel in der Nähe Newyorks eigenhändig die Gäste bedienten, welche sich in ihrem Biergarten nach dem Staub und der Hitze der Stadt erfrischen wollten. Der älteste Sohn dieser Wohlthäter der durstigen Menschheit erbte etwa 500 Millionen Mark. Ein Besuch in seinem Hause könnte unS den Beweis liefern, daß es den vereinten Bemühungen der besten europäischen und amerikanischen Maler gelungen ist, seinem Wunsche nach dem schönsten Privathause gerecht zu werden.
DaS Aeußere ist nach einem französischen Schloß Du BloiS bei Paris erbaut, zum Theil in Gothik und in französischer Renaisiance. Ein 10 Fuß hohes Gitter, das 160 000 Mark kostete, bildet die Schranke zwischen dem Palaste deS CrösuS und seiner weniger glücklichen Mitmenschen. Allein das solide Aeußere läßt nicht im Entferntesten die künstlerische Eleganz des Innern ahnen, welche sogar in Amerika nicht ihres Gleichen hat. Durch eine kleine ge- wölbte Vorhalle in weißem Marmor gelangt man in die große Halle. Eine Wendeltreppe von weißem Marmrr in italienischer Renaisiance, in deren Geländer der Buchstabe V oftmals kunstvoll eingeflochten ist, ist ein Meisterwerk in
Deutscher Reichstag.
6. Sitzung. Freitag den 14. December 1894.
Vicepräsident von Buol macht zunächst Mittheilung vom Ableben «bg. (Steinmann. Das Andenken desselben wirb in üblicher Weise burch Erheben von ben Sitzen geehrt.
Erster Gegenstanb der Tagesordnung ist d^ Antrag der Abgg. Schmidt (Elberfeld) und Ehni: in die Geschaf «ordnung nach- folgenden Satz einzuschieben: „Alle Anträge, welche innerhalb ber ersten 14 Tage ber Session eingebracht werben, gelten, sofern sie nicht schon vor bem Ablauf dieser Frist zur Verhandlung gelangt sind, als gleichzeitig eingebracht. Heber die Priorität unter bcnfelben entscheibet bas Loos." , . . ..
Abg. Groeber (Ctr.) beantragt: daß alleschon in ber letzt- verflossenen Session eingebracht gewesenen Anträge (im Falle ihrer Erneuerung) bie Priorität haben sollen.
AbggU Enneccerus (ntl.) empfiehlt, die Entscheidung über bie Priorität nach ber Wichtigkeit des Gesenstandes und nach der Stärke ber Parteien zu treffen. Sämmtliche Anträge werben ber Geschästsorbnungs-Commisfion überwiesen. in
Es folgt bie Interpellation Paasche: „Welche Maßregeln in Bezug auf eine Abänberung des geltenben Sud er ft euer» gesetzes denken bie oerbünbeten Regierungen ergreifen, um Ur Schäbigungen, welche ber beutschen Lanbwirlhfchaft unb Zucker- Industrie durch bie ausländischen Besteuerungsformen bes Zuckers erwachsen, ^desiitfiien? handle sich hier nicht nur um eine Nothlage ber Zuckerinbustrie, sondern auch um ^e solche bn Land, wirthschaft. Die Voraussetzungen, bie man s. Z- bei Herabsetzung ber Ausfuhrprämien gehegt habe — baß bie auswärtigen Staaten ebenfalls ihre Zuckeraussuhrprämien herabsetzen würben, unb baß bie Zuckerproduktion eine Einschränkung erfahren werbe— sei nicht eingetroffen. Dazu komme nun als befonberS harter Schlag, baß Norbamerlka gerade auf unseren beutschen Z^r Zuschlagszölle gelegt habe. Damit sei für uns ein hervorragender Adsotzmarkt gefährde^ was auch die rübebauenben Landwirthe ich wer ireff e. Allein im Rübenbau seien etwa 440,000 Arbeiter beschäftigt, abgesehen von Nebenindustrieen. Die Zucker Industrie verbraucht nicht weniger als 6 Mill. Tonnen Kohlen. Es lasse sich auch nicht einfach sagen. die Zuckerinbusirie brauche ja blotz ihre Production zu verminbern, benn die Lücke, bie bann entstehen würbe, würbe sofort burch bie ausländische Concurrenz ausgefüllt werden.
Schatzsecretär Graf Posavowsly: DN U.s-chc d-s <Nllck. ganges der Zucke'prelle wird gesucht in dem Druck, den die Drohung eines amerikanische Werthwlles ausübt und dem Gesetz von 1891 Man sagt, das Gesetz erfülle seine Zwecke nicht, indem es nicht Me Ueberproduction unb den Bau neuer Fabriken verhindere. Ich kann die Einwände gegen das Gesetz nicht für vollkommen berechtigt an- sehen. Das Gesetz von 1891 hat nicht den Rub nbau verringern wollen, denn der Rübenbau hat in Deutschland bie xiefcultur ge- förbert unb somit große agrarische Fort chritte mit sich gebracht. Der Rübenbau ist in ber That daS Ferment ber Hebung ber deutschen Landwirthschast. (Betsall.) Ich kann Herrn Vorredner n'ch so ganz unrecht geben, wenn er sagt, wir hätten oiefle ast ntajt ote Waffe Andern gegenüber aus der Hand geben fotten rote durch Herabsetzung der Prämien geschah. Es mag in der That für unsere Rucferinbuftrte schwierig fein, bei so geringen Prämien »u Wirth, schäften. Der Rübenbau ist nicht ein Betrieb ber großen Bauern sondern ber kleinen Leute. Deshalb würbe eine Zuckerkrists von großen Folgen sein, nicht nur im capi'alistlschen Sinne, fonbein auch für bie Lanbwirthschast, bas Vertältniß zu Amerika ist bis jetzt noch nicht geklärt. Unb auch bie Verhältnisse ber Zuckermarkt- Lage sinb noch nicht so klar, um sofort Vorschläge zu irgenb welchen gesetzlichen Gebanken zu verbichten. Der Herr Reichskanzler hat aber bie befürchtete Zuckerkrifis zum Gegenstanbe seiner fürsorglichsten
Gießener Anzeiger
Kenerak-Wnzeiger.
Anrtliche^ Theil.
Gefunden-: 1 golb. Ring, 2 Taschentücher, 2 Schüßen, 1 Pferbetepptch, 1 Schlauch, 2 Hunbemaulkörbe, 1 Sack, 1 Bremseisen, 2 Paar und 5 einzelne Handschuhe.
Zugelaufen: 1 brauner Jagdhund.
Gießen, den 15. December 1894.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Fresenius.


