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’ft *« richL idl Samens der Stadt n. ^vollem Herzen' der Verlobung Eurer verehrten LandeSherrn ne Glückwünsche auszu-' Vermähiungstag Eure geschlossene Verbindung richtigen Sinnes unter ^ere Dankbarkeit und t>e und wahre, als die °mgl. Hoheiten zu uni ^adt Mainz ift angt« mittelbar, offen und ^druck zu verleihen, les süi btn Mn- Nniglichrn Hoheiten Mrgnäbigste Groß- mntn und ihr unsere , — es sind die ehr- ukunst Ell>. Königlichen g unserer Ausrichligkeit Zülstenhaus halten und )en. Ihre Königlichen >roßherzogin leben hoch, ick erwiderte der Großen Aufenthalt in Mainz it feiner Gemahlin für biefer Segrßgung fify 118! nonttntm iv tu ^nVWbtobtn mb von Mainz, die in jtn, Abzeichen, Fahnen farbenprächtiges Spalier :ätze, welche das Groß- if das Reichste geschmückt It besetzt und allenthalben zebungen.
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und Rohrwischen, aber ganz umsonst. Ein findiger Kopf verfiel endlich auf ein anderes Mittel: man rieb den Patienten "it Butter ein; doch wiederum blieb der Erfolg aus. Endlich schickte man, keinen andern Ausweg sehend, zur Apotheke, und nun kam die Hülse in Gestalt größerer Mengen von Vaseline, die nach dem Anrathen des kundigen KräutermanneS auf der Haut deS Getheerken verrieben wurde. Und siehe da, eS half. Nachdem der Patient längere Zeit mit der Einreibung gelegen hatte, gelang eS schließlich, wenn auch mit vieler Mühe, die hartnäckige Theer. schicht zu entfernen.
* Kine unglückliche Kaiserin. Die Kaiserin Charlotte, die Wittwe des unglücklichen Kaisers Maximilian von Mexico und Schwester deS Königs Leopold von Belgien, ist in ver- gangener Woche 54 Jahre alt geworden. Die Kaiserin wurde geboren zu Laeken am 7. Juni 1840 und vermählte sich am £*• Juli 1857, also 17 Jahre alt, mit dem Erzherzog Ferdinand Maximilian von Oesterreich, dem nachmaligen Kaiser von Mexico. AlSbald nach dem tragischen Ende ihres Gemahls , Ocrftel die bedauernswerthe Wittwe in Geistesgestörtheit und i rco^ntc seitdem zuerst in dem Schlöffe Tervueren unweit von Bcüffel, um nach dem Brande dieses Schlosses das etwa zwei Stunden von Brüssel entfernte Schloß Bouchont zu beziehen, roo sie in völliger Weltabgeschloffenheit ihr Leben zubringt. Wie alljährlich an ihrem Geburtstage empfing die Kaiserin Charlotte auch diesmal den Besuch des Königs und der Königin. Der Zustand der Kranken hat sich aber in letzter Zeit dermaßen verschlimmert, daß sie Niemand mehr erkennt, l'ichl einmal die Königin, für die sie stets eine große Zuneigung an den Tag legte und bei deren Anblick sie oftmals für kurze Zeit ganz vernünftig wurde. In letzter Zeit bekam die Kaiserin im Gegentheil stets einen Tobsuchtsanfall, wenn ihre Schwägerin sie besuchte, und unlängst war die Königin sogar nahe daran, von der Kranken erdroffelt zu werden. Lichtblicke sind jetzt bei der Kaiserin überaus selten geworden. BlS vor Kurzem spielte die Bedauernswerthe noch täglich Clavier und ging in drm herrlichen Schloßpark spazieren- jetzt aber hat sie für beides kein Interesse mehr. Zu dem tiefen, geistigen Umnachtcn hat sich, wahrscheinlich in Folge der in letzter Zeit häufiger auftretenden Tobfuchtsanfälle,
eine überaus bedenkliche Abnahme der Körperkräfte gesellt, I öle eine baldige Auflösung der Kranken vorhersehen läßt. I Für die unglückliche Wittwe, der die Kaiserkrone so schweres Derhängniß gebracht hat, würde der Tod nur Erlösung von langem, schwerem Leiden bedeuten.
* Aach die sächsischen Spatzen sind „Helle", so versichert ein Dresdener Localblatt, welches folgendes Spatzengeschichtchen erzählt. „Hatte da eine Anzahl Sperlinge ein Stück trockene Semmel gefunden. Alles Hacken und Zerren war umsonst, eS wollte nicht zerfallen. Hierüber großes Gezwitscher, als dessen Ergebniß man beobachten konnte, daß eia Spatz die Semmel auf das Geleise der electrischen Bahn zerrte. Dann flogen die Spatzen allesammt auf die nahestehenden Bäume, auf denen sie ruhig sitzen blieben, immer die Semmel beobachtend. Endlich kam ein clrctrischer Straßenbahnwagen, überfuhr und zermalmte die Semmel. Sofort waren fämmt« liche Spatzen bei der Hand und ließen sich daö fo zertheilte Futter gut schmecken."
* Noch find die Tage der Rosen. Mutter: „Wie, Sie wagen eS, in meinem Beisein meine Tochter zu küssen?* — Herr: „Ruhig, noch sind Sie nicht — meine Schwiegermutter
* Schneidermeister I. (ärgerlich): „Ihre Rechnung bet mir läuft nun schon daS dritte Jahr unbeglichen, Herr Schwiemel. Sagen Sie mal selbst, was Sie an meiner Stelle thun würden?" — Herr Schwiemel: „Laufen lassen!"
* Amerikanisch. In Newyork sind, wie ein dortige- Blatt meldet, Leichenwagen auf der Pferdebahn „mit großem Erfolge und zur Zufriedenheit der Betheiligten" eingesührt worden.
Temperatur der Lahn und der Lust nach Reaumur gemessen am 15. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 12, Lust 11°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Schrffsnach richten.
— Der Postdampfer „SBaeSlanb* der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 13. Juni wohlbehalten in Newyork angekommen.
kirchliche Anzeigen der Stabt Gietzen,
Evangelische «emeinde.
Gottesdienst
Sonntag den 17. Juni. 4. Sonntag nach Trinitatis
An der Etadtkirwe.
VormstiaoS?•/< Ubr: Pfarrer Schiosker
Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten der MatdäuS» gemeinde.
Vormittags 9‘/i Uhr: Pkarrverwalter Dr, Grein.
Vormittags 11 Ubr: Kinberkirche. Pkarrverwalter Dr. Grein.
In der JohauneSktrche.
Vormittags 7»/, Uhr: FrübgotteSdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der LukaSgemeinbe Pfarrer Dingeldey.
Vormittags 9'/, Ubr: Pkarrer Dr. Naumann
Vormittags 11 Ubr: Kindergotteßdienft für die Johanni-, gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann
Katholische Gemeinde.
Sonntag den 17. Juni. 5. Sonntag nach Pfingsten-
SamStag:
Nachmittags um 4', Uhr und AbenbS um 8 Uh, Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag:
Vormittags von 6'/, Uhr an Gelegenbett zur hl. Beichte;
„ um 6i/i Uhr erste hl. Mefle;
„ nm 7‘/i Uhr AuStbeilung der hl. Communion;
„ um 8 Uhr zweite 6L Messe; Militärgottesdienst mit Predigt.
„ um 9V» Ubr Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Sakramenialifche BruderschastSandachi-
Gottesdienst in der Synagoge.
SamStag, den 16. Juni
Vorabend 7” Ubr. Morgens 810 Uhr, Nachmittags 400 Uhr, SabbathauSgang 9’° Uhr
Gottesdienst der israelitischen Neligionsgesellschast-
Freitag Abend 8 Uhr, SamStag Vormittoch 8 Uhr, Nachmittag 4W Ubr, Sabbathausgang 9" Uhr.
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40 jähriges Stiftungsfest bt8 Veteranen- u. Kriegervereins „Ludwig zur Treue" verbunden mit dem Ktjirksstk des tzasüs-verbandks <§ksirk Gikkruj.
Am Vorabend: Zapfeuftrcich, dann: kameradschaftliches Beisammensein im ,,Schwanen".
Reveille. — Von 11 Uhr an: Empfang der Vereine und geladenen Gäste. - U—l Uhr: Frühcoucert auf dem Festplatz. — 2V» Uhr: Festzug. dL 4898
Begrüßungsansprache. — Festrede. — Gesang. — Tanz. — Abends: Fackelrcigen, ausgeführt von 60 Mitgliedern des Turnvereins Lollar, unter Leitung des Kameraden Turnwart H. Schmidt.
— Feuerwerk. —
Die Musik stellen die Capellen des 2. Gr. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 116 „Kaiser Wilhelm II und des Hess. Jäger-Bataillons Nr. 11. «4«Mit6fart<n 50 Pf., im Vorverkauf bei Spenglermeister Fuchs in Lollar eintrtttMar c 25 _ Tam€ari< 50 Pf. -
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