Ausgabe 
14.1.1894 Erstes Blatt
 
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Herrn Louis Rothenberger, dem die Vereinssammlungen manch werthvolles Geschenk verdanken. Beider Andenken wird stets in Ehren gehalten werden.

Die in der vorletzten Sitzung vorgelegte Rechnung des vergangenen Jahres ist von der damit beauftragten Commission, den Herren Stadtverordneter Fabrikant Em melius und Apotheker Roth geprüft und für richtig befunden worden. Die Versammlung ertheilt dem Rechner Entlastung.

Herr Professor Dr. Buchner berichtet über den Zuwachs des Museums und verweist auf mehrere zur Besichtigung ausgestellte Gegenstände.

Nach Erledigung des geschäftlichen Theiles ergriff Herr Alfred Bock das Wort zu seinem angekündigten Vortrag über Goethe und Professor Hoepfner in Gießen. Redner führte etwa folgendes aus:

Am 18. August 1772 wanderte Goethe von Wetzlar über Garbenheim und Atzbach nach Gießen. Zwei Tage vorher hatte Lotte Buff sein stürmisches Liebeswerben kate­gorisch zurückgewiesen. Deffenungeachtet beschließt der unglück­liche Liebhaber in Anwandlung einer tollen Laune, sich Profeffor Höpfner in Gießen als Bettelstudent zu präsentiren. Von drei Versionen, die über Goethes erste.Begegnung mit Hoepfner existiren, verdient der Bericht des Obersteuerrath Hallwachs in Darmstadt (nach der Erzählung der Gattin Hoepfners) den meisten Glauben. Danach erschien Goethe bet Hoepfner in stark reducirter Kleidung, hielt eine lange Jeremiade und ließ durchblicken, daß er es auf eine Geld­spende abgesehen habe. Sobald indeffen der Profeffor Miene machte, die Börse zu ziehen, setzte der Scholaft eine andere Maske auf, that wie beleidigt und brachte den guten Hoepfner in keine geringe Verlegenheit. Nachdem er diesen Scherz bis an die äußerste Grenze getrieben hatte, empfahl sich Goethe und ließ Hoepfner voll Zweifel und Vermuthungen über den räthselhasten Besuch zurück. Abends klärte sich in Gegenwart der versammelten Professoren am Wirthshaustisch das Qui- proquo in Goethes Beisein auf die heiterste Weise auf. Gleichzeitig mit Goethe war Merck von Darmstadt in Gießen eingetroffen. Die Herausgabe der Frankfurter Gelehrten Anzeigen war beschloffene Sache, und Hoepfner, auf deffen Beistand man besonders rechnete, versprach seine Mitarbeiter­schaft als juristischer Recensent. Schon bet der ersten Aus­sprache stellte sich heraus, daß Goethe und Hoepfner den gleichen rechtswissenschaftlichen Standpunkt vertreten. Goethe ist geneigt, in Gießen länger zu verweilen, aber Merck, der sich durch das unglaublich rohe Treiben der Studenten ab­gestoßen fühlte, hält ihn davon zurück. Die Universität befand sich damals in der übelsten Verfassung. Redner beleuchtet das Unwesen der Ordensverbindungen und characterisirt das Leben der Gießener Studenten an der Neige des vorigen Jahrhunderts. Autorität existirt auf der Akademie nicht, kein Mensch zahlt Colleggelder. Ein Profeffor verzeichnet eine jährliche Colleggelder-Einnahme von 36 Gulden! Aber auch unter den Docenten herrscht kein allzu feiner Ton. Seinen Zuhörern kündigt der Jurist Koch eine neue Schrift Sencken­bergs mit den Worten an:Die Gießer Dutten- und Käse­krämer haben wieder neues Papier bekommen; da sind die meditationes, sie sind von Senckenberg". Hoepfner mit seiner empfindsamen, allem Hohen und Edlen zugewandten Seele steht ganz vereinsamt in dieser turbulenten Gesellschaft. Das akademische Amt wird ihm zur unerträglichen Bürde und Quälerei. Redner gibt einen biographischen Abriß Hoepfners bis zu Goethes Ankunft in Gießen. Die Briefe Professor Hoepfners, des Vaters (in der Handschriften-Sammlung der Univerfitäts-Bibliothek), sowie dieLeichenpersonalten" seiner Gattin, einer Tochter des Gießener Profeffor Wahl, liefern intereffante Beiträge zur Eharacteristik der moralisch und intellectuell sehr hochstehenden Eltern.

Hoepfner stand im 29. Lebensjahre, als der junge Goethe über seine Schwelle trat. Beide schwärmten für Homer und Ossian, lasen mit Thränen der Rührung Klopstocks Messiade und vertieften sich in die englische und französische Literatur. Die Bibel, besonders die Evangelien, Psalmisten und Pro­pheten waren ihnen vertraut, aber beide standen den Rationa­listen wie den Pietisten und Dogmatikern fern. Bet viel­fachen Berührungspunkten und gemeinsamen Interessen war der Bund inniger Freundschaft schnell geschloffen. Zwischen Gießen und Frankfurt entspinnt sich ein lebhafter Verkehr. Der Einfluß Hoepfners auf den jungen Goethe ist ohne Zweifel weit bedeutender, als gemeinhin 'angenommen wird. Hoepfner war ein ausgezeichneter Gesellschafter, ein geistreicher Kopf, seine Vielseitigkeit würzte ein gemächlicher Humor, kurz er besaß in der Eigenart seiner Erscheinung alle Qualitäten, den jungen Goethe zu feffeln. Die Thätigkeit für die Frank­furter Gelehrten Anzeigen befestigt das Verhältniß, Hoepfner ist mit Leib und Seele bei dem Zeitungsunternehmen, denn im Grunde seines Wesens ist er selbst Stürmer und Dränger. Aus einem Briefe Goethes an Hoepfner vom 7. April 1773 erhellt die merkwürdige Thatsache, daß Goethe Spinoza, dessen Philosophie seiner ganzen Weltanschauung die Directive geben sollte, durch Mercks Vermittlung zuerst von Hoefner empfing. 1774 schickte Goethe den jungen Klinger mit einem Em­pfehlungsbrief nach Gießen. Er sollte sich unter Hoepfner zum Juristen bilden. Dieser findet an dem jungen, genialen Menschen so großes Wohlgefallen, daß er ihn ohne Weiteres in sein Haus aufnimmt. Bis 1775 sehen wir Goethe und Hoepfner In innigstem Einvernehmen. Plötzlich tritt ein Um­schwung ein und Hoepfner nimmt in dem Streit, der zwischen Goethe und Nicolai entbrennt, gegen den Freund Stellung, ja seine zunehmende nervöse Ueberreiztheit verleitet ihn zu starken Ausfällen und Gehässigkeiten. Woher Hoepfners Animosität rührte, läßt sich nicht annähernd ermitteln. Goethe bleibt allen Feindseligkeiten gegenüber ruhig und gelassen. Er verehrt in Hoepfner nach wie vor den bedeutenden Juristen und sucht ihn, freilich ohne Erfolg, für einen Lehrstuhl in Jena zu gewinnen. 1781 wird Hoepfner an das Ober- appellationsgericht nach Darmstadt berufen, wo er 1795 als Tribunalrath starb. Redner beleuchtet Hoepfners Thätigkeit als juristischer Schriftsteller und kennzeichnet ihn darin als

Herold einer besseren Zeit, wie er denn einer der ersten war, die sich nach langem ehrlichen Streite an den berühmten Göttinger Civilisten Hugo anschloffen. Seinen Anschauungen nach gehörte Hoepfner zu den Vorläufern der auf ihn folgenden Aera, wo die Theorie das Recht als ein Product des Lebens und für das Leben erforscht, wo die Praxis den Autoritäten­glauben aufgegeben und mit der Theorie zur Feststellung und Sichtung des Anwendbaren sich auf das Eifrigste ver­einigt hat.

Ein volles halbes Jahrhundert nach seiner ersten Be­gegnung mit Hoepfner weilte Goethe (1823) in Marienbad. Eines Tages läßt sich eine Verwandte des ihm befreundeten Goez'schen Hauses in Rüdesheim bei ihm melden. Goethe nimmt den Besuch an. Es präsentirt sich eine ländliche Er­scheinung, die kein Wort von Goethe gelesen hat und im reinsten Nassauer Dialect eine drollige Rede vom Stapel läßt. Goethe ist höchlichst amüsirt und nöthigt die Klatsch­base immer wieder zum Bleiben. Dieser wird es allmälig etwas unbehaglich, sie entfernt sich, hinterläßt aber im Vor­zimmer als Geschenk ihres Vetters Goez einen Krug Rüdes­heimer und einige werthvolle Mineralien. An den Krug war eine Vignette mit folgenden Versen geheftet:

O sand ich doch ein glücklich Wort und Zeichen Für meines Herzens heißen Dank, Ich möchte Dir den Labebecher reichen, Gefüllt mit reichem Wundertrank, Und jeden Balsam in den Becher senken, Den die Natur erschafft, Und voll und immer voller Dir ihn schenken Mit Lebensfüll' und Kraft."

Die biedere Rüdesheimerin war aber Niemand anders als die Geheimräthin Rehberg, eine Tochter Hoepfners, die sich für den Scherz, den Goethe vor 50 Jahren mit ihrem Vater getrieben, revanchiren wollte. Nachmittags holte sie sich in Begleitung ihres Gatten von Seiner Excellenz Pardon, der in liebenswürdigster Weise gewährt wurde. Ein Brief der Geheimräthin schildert den heiteren Vorfall ausführlich. Danach stellt sie sich uns als die würdige Tochter ihres geist­reichen Vaters dar.

Im Anschluß an die mit großem wohlverdientem Beifall aufgenommenen Aussührungen des Vortragenden legte Herr Dr. Haupt der Versammlung zwei Porträts Hoepfners und einen von diesem an seine Schwägerin gerichteten Original- brief zur Ansicht vor. An der sehr lebhaft sich entwickelnden Discussion beteiligten sich vorzugsweise außer dem Redner des Abends die Herren Profeffor Dr. Buchner, Landgerichts­director a. D. Muth, und Herr Landgerichtsrath Dr. Schäfer, welch letzterer auf die Bedeutung Hoepfners als Jurist aufmerksam machte. Auch wurde im Laufe der Dis­cussion der Wunich geäußert, eine der neuen Straßen nach Goethes Freund zu benennen und sein früheres Wohnhaus mit einer Erinnerungstafel zu versehen. Herr Ober­bibliothekar Dr. Haupt hatte zwei Oelbildnisse des academischen kunstwiffenschaftlichen Instituts ausgestellt, über die er einige kurze Mittheilungen machte. Das erste, Kaiser Sigmund darstellend, ist durch testamentarische Verfügung des Freiherrn Carl Renatus von Senckenberg 1800 in den Besitz der Landes­universität gelangt. Das Bild ist eine int 16. oder 17. Jahr­hundert hergestellte Copie des jetzt im germanischen National­museum aufbewahrten Dürer'sch en Originals, das der Künstler zur Ausschmückung der sogenanntenHeilthums- kammer" (die zeitweise der Aufbewahrung der Reichskleinodieu diente) im Auftrage des Nürnberger Rathes in der Zeit von 15101512 malte. Das zweite Gemälde, das die Universität wohl mit der Verlaffenschaft des Philologen I. H. May (f 1732) erhielt, hat bis vor Kurzem unbestritten als einziges erhaltenes authentisches Bildniß des berühmten Humanisten Reuchlin (f 1522) gegolten; nach diesem Bilde hat Thorwaldsen Reuchlins Marmorbüste für die Wal­halla hergestellt. Durch Eb. Goth ein ist jedoch eine pein­lich genaue Uebereinstimmung des Bildes mit einem Rem- brandt'schen Kupferstich, der gewöhnlich alsfemme endormie* bezeichnet wird, nachgewiesen worden. Don dem Vortragenden wurde auf verschiedene Einzelheiten des Bildes aufmerksam gemacht und die Vermuthung ausgesprochen, daß dasselbe in genrehafter Weise eine schlafende Jüdin darstelle. Die Auf­schriftJo. Reuchlinus" stammt offenbar aus später Zeit. Auch dieser Mittheilung folgte eine lebhafte Discussion über Gegenstand, Alter und Geschichte des seltsamen Bildes.

Zum Schluffe machte Herr Dr. Heuser einige inter­effante Mittheilungen über das Vermächtniß des Profeffors Koch, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Universitätsbibliothek seine Büchersammlung testamentarisch hinterlassen hatte. Die int Testament festgesetzten Erbschafts­bedingungen und die sich hieran anknüpfenden Verhandlungen erregten die lebhafte Heiterkeit der Versammlung.

Dem sehr angeregten und befriedigenden wissenschaftlichen Theil der Sitzung folgte ein gemüthliches Zusammensein, das die Theilnehmer in regem Gedankenaustausch noch bis zu später Stunde fesselte.

Cocoles «Nd prooinsicöcs.

Hießen, den 13. Januar 1894.

** Glückwnnschdepesche der Stadt Gießen. Auf die Namens unserer Stadt an Seine Königliche Hoheit den Großherzog und Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Victoria Melitta von Sachsen Coburg-Gotha abgesandten Glückwunsch­depeschen ist umgehend das nachstehende Telegramm ein» gelaufen:

Oberbürgermeister Gnauth Gießen. Ich und meine Braut danken Ihnen und der gesammten Bürgerschaft der getreuen Stadt Gießen für die so freundlich über­sandten Glückwünsche.

Ernst Ludwig.

** Theater Verein. Heber die gestrige Aufführung werden wir in der nächsten Nummer ausführlich berichten. Für heute möge die kurze Mittheilung genügen, daß das reich besetzte Haus den Kaffeler Künstlern wohlverdienten Beifall spendete.

Und daran wollen wir die Hoffnung knüpfen, daß das Glatt­eis des Nachhauseweges Niemandem die Stimmung verdorben haben möge.

** Aus dem Garoisons Lazareth. DieGießener Zeitung" brachte in Nr. 8 die Mittheilung, daß das hiesige Lazareth augenblicklich von kranken Soldatenwimmele", denen einzelne Gliedmaßen, insbesondere auch Nasen und Ohren, erfroren seien. Wie uns von zuständiger Seite mitgetheilt wird, ift. diese Nachricht stark übertrieben. Der Krankenstand des Lazareths sei nicht höher, wie in derselben Zeit des Vor­jahres.

** Der gestrige Umschlag der Witterung brachte nns recht gefährliches Glatteis. Gepflasterte Straßentheile waren kaum zu passiren und wo nicht Asche, Sägemehl u. dgl. gestreut worden, war auch das Gehen auf den Trottoirs erschwert. Heute in aller Frühe konnte man in den äußeren Stadttheilen, in den Anlagen u. s. w. Leute beobachten, welche der Glätte ihre practische Seite abzugewinnen wußten, denn sie bedienten sich auf den Wegen nach ihren Arbeits­localen einfach der Schlittschuhe. Man muß sich nur zu helfen wissen.

** Der Bischof Weyland von Fulda, dessen vorgestern Abend erfolgten Tod wir gemeldet haben, hat iy Gießen ftubirt und wurde am 1. September 1861 Coadjutor, am 3. März 1863 Decan in Wiesbaden. Am 4. November 1887 wurde er vom Domcapitel zu Fulda zum Bischof ge­wählt und hielt dort am 21. Januar 1888 seinen feierlichen Einzug.

Vermischtes.

* Wetzlar, 12. Januar. Vom dem um 4.44 Uhr Nach­mittags hier eintreffenden Zuge der Strecke Lollar - Wetzlar entgleiste gestern bet Station Launsbach ein Bahnwagen. Verletzungen von Personen sind unseres Wissens nicht vor­gekommen. (W. A.)

* Trier, 11. Januar. Gestern wurde der Gärtner Gandorf vom Schlosse Monaise unter dem dringenden Verdacht, einen Landbriefträger ermordet und die Leiche in die Mosel geworfen zu haben, verhaftet und in das Gefängniß nach Trier zur Untersuchungshaft ab- geführt.

* Offenburg, 12. Januar. Auf dem hiesigen Posthose wurde beim Einladen der Post von einem Unbekannten ein !ßo ft beutel mit vielen Werthsachen ent­wendet.

* Lille, 10. Januar. Kürzlich ist in Entrammes der Pfarrer Fricot ermordet worden. Als muthmaßlicher Mörder ist jetzt fein Caplan, Namens Bruneau, in Haft genommen worden. Man fand in feinem Notizbuch die Nummern von Werthpapieren im Betrag von 600 Frs., die dem Pfarrer Fricot im September vorigen Jahres gestohlen worden sind. Auch dem Pfarrer eines anderen Ortes, wo der Caplan vorher angestellt war, sind Werthpapiere gestohlen worden.

* Gera, 12. Januar. In dem benachbarten München­bernsdorf sind bei einem Stubenbrande zwei Kinder in den Flammen umgekommen.

* München. 12. Januar. In der chemischen Färberei Fischer u. Camp, explodirte ein Benzinballon. Zwei Per­sonen sind tobt, mehrere verletzt. Das Gebäube ist theilweise zerstört.

* Rom, 11. Januar. Der Bürgermeister von Rom hat ber stäbtischen Capelle bie Erlaubniß gegeben, bie Einladung zu einer Concertr eise burch Deutschlanb anzunehmen. Die Reise wirb einen Monat bauern. Der Unternehmer stellt eine Kaution von 10,000 Lire. Maestro Beffella wird bie Capelle btrigiren.

* Schnell fertig. Vor einigen Tagen war an einem Geschäft in ber Friebrichsstraße in Berlin ein Plakat folgenden Inhalts angeheftet:Wegen augenblicklicher stanbesamtlicher Trauung geschlossen. In zwanzig Minuten toieber geöffnet."

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AAszmg aus den Stanfeesamtsrsgiftant

der Stadt Gietzerr»

«asgedote.

Januar: 9. Ludwig Jacob Zierletn, Bierbrauer dahier, mit Wilhelmine Biebrtcher htersetbst. 9. Friedrich Christian Hofedttz, Schneider zu Kielen, mit Katharine Heddrich Hierselbst. 12. Heinrich Wilhelm Völpel, Kutscher dahier, mit Marie Diehl Hierselbst. 12. Wilhelm Schnabel, Taglöhner dahier, mit Marte Lesch, geb. Philipps, geschiedenen Ehefrau von Schlosser Friedrich Lesch dahier.

Eheschließungen.

Januar: 12. Johannes Roch, Schlosser dahier, mit Marie Schreiner hterselbst.

»edorene.

Januar: 3. Dem Weinhändler August Schwan eine Tochter, Gertrud Helene Olttlie Mathilde. 5. Dem Heizer Wilhelm Schneider IV. ein Sohn. 5. Dem Fuhrmann Wilhelm Hahn II. ein Sohn, Achert. 6. Dem Former Wilhelm Pietsch ein Sohn, Arthur Friedrich Heinrich. 6. Dem Metzger Gustav Koch ein Sohn, Robert Wilhelm. 6. Dem Stations-Assistent Alexander Berck ein Sohn. 7. Dem Braumeister Josef Kern ein Sohn. 8. Dem Restaurateur Peter Leppla eine Tochter, Anna Helene Johanna. 9. Dem Lacktrer Philipp Wagner ein todlgeborenes Kind männlichen Geschlechts.

öeflortxw.

Januar: 5. Karl Strauch, 49 Jahre alt, Zimmermann von Steinbach. 6. Karoline Stern, geb. Löw, 25 Jahre alt, Ehefrau von Viehhändler Lorns Stern zu Wtefeck 6. Philipp Ftch, 56 Jahre alt, Landwirth von Reich lsheim in der Wetterau. 6. Ida Luise Elise Lauder, 15 Jahre alt, von Ludwtgshütte. 7. Marie Luise Becker, 2 Monate alt, Tochter von Metzger Johannes Becker VI. dahier. 7. Marte Henrich, 72 Jahre alt, Letchenkleiderin dahier. 7 Johanna Eichenauer, 62 Jahre alt, Prtvattn dahier. 8. Carl Dietz, 50 Jahre alt, Holzmacher dahier. 9. Carl Hardt, 68 Jahre alt, Flurfchütz dabier. 9. Marte Mandler, 5 Monate alt, Tochter von Taglöhner Ludwig Mandler dabier. 9. Johannes Schmitz, 56 Jahre alt, Bleicher dahier. 10. Adolf Deißler, 2»/, Jahr alt, Sohn von Landwirth Philipp Konrad Deißler von Hundstadt, Amt Usingen. 11. Magdalene Magnus, 79 Jahre alt, ledig, Privatin dahier. 11. Louise Jsselbächer, 14 Jahre alt, von Runkel. 11. Heinrich Kolb, 50 Jahre alt, Zugführer dahier.

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