ihr ein bleibendes Bruchleiden znrückließen. Trotz alledem war sie für ihre Soldaten noch 22 Jahre, also bis voriges Jahr, als Wäscherin thätig, bis jetzt ihre Kräfte erlahmten. Sie blickt also auf eine beinahe 34jährige Dienstzeit zurück. Auf ihr jetzt an ihr Regiment gerichtetes Gesuch um eine Unterstützung wurde ihr eine solche denn auch sofort bereit* willigst gewährt.
• Nicht übel! In unserer Zeit der Steuernoth erweckt eS vielleicht Interesse, wenn man an einen Vorschlag des Satirikers Swift erinnert. Derselbe meinte einmal, der Regierung wäre sofort auö der Klemme geholfen, wenn fie eine Klassensteuer aus weibliche Schönheit einführte . . . jedoch mit Selbfteinfchätzung.
Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen.
49. Woche. 9
Som 2. 5
December bis 8. December 1894.
Einwohnerzahl: angenommen
zu 22 100 (incl. 1600 Mann Militär)
SterblfchkeitSziffer: 16,47°/« bezw. 11,76nach AuSschl. der Ortsfremden.
Kinder
ES starben an: Zuiammen:
Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
Diphtheritis
1 (1)
1 (1)
Lungentuberkulose
2
1 — 1
Lungenentzündung
1
— — 1
LebenSschwäche Sonstige benannte
1
— 1 —
Krankheiten
2 (1)
2 (1)
Summa:
7 (2)
3 (1) 1 3 (1)
A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Stehen gebrachte Kranke kommen.
Airchliche Anzeigen öcr evang. Gemeinde.
Donnerstag den 13. December, Abends 8 Uhr, im Turnsaal der neuen Stadtknabenschule Bibelstunde. (Johannes der Täufer.) Pfarrer Schlosser.
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lrxikon" kostete 10 Mark, das in zahlreichen Sprachen nachgeabmte, außerordentlich verbreitete „Taschenlexckon- derselben Autors körtet 3 Mark, ein Preis, der durch seine Niedrigkeit allgemeine« Aufsehen erregte. Untere Abmachungen mit Hermann H llger Verlag setzen uns in die Lage, Kürschners »Universal-Konversattons- Lexikon*, das den Stachen Umfang dieses „TascheulkxckonS" hat.
। statt für 15 oder 10 Mark
als Prämie für nur drei Mark unteren Lesern anzubieten. Billiger ist schwerlich je ein Buch gewesen, als dieser 231/« cm höbe, 18 cm breite, 6 cm starke und 3 Pid. schwere Band, der sich in seinem soliden rotben Einband mit Leinwandrücken ungemein stattlich repräsentiert. Da« Werk ist un» । zweifelhaft ein besonders passendes ungemein billiges Weihnachtsgeschenk für Angehörige jeden Standes und jeden AlterS für jede Lebenslage, das sich aber auch Jedem zur Anschaffung für die > eigene Benutzung empfiehlt.
Kürschners Lcxikon ist gegen Erlegung von 3 Mk. in unterer ' Expedition zu baden und wird gegen einen Zuschlag von 10 Pfennig durch untere Austräger frei ins Haus geliefert. Nach auswärts versend'n wir 1—3 Exewplare in ein Packet verpackt, gegen Einsendung des Pre'ies in Briefmarken oder per Postanweisung, zuzüglich 60 Pfg. für Verpackung und Porto postfrei. Im Hinblick auf die überaus starke Nachfrage bitten wir Sie, Ihre Bestellung recht zeitig auszusühren.
Expedition deS .Gießener Anzeiger.-'
Prämien-Schein.
Bekanntmachung an unsere Leser.
Es gereicht uns zu besonderer Genugthuung, unseren Leiern von folgendem Abschluß Kenniniß zu geben, den wir in ihrem Interesse durchaeführt haben:
Wir sind mit Hermann Hillger Verlag Berlin und Eisenach dahin übereingekommen, daß sie uns den ausschließlichen Vertrieb der von ihr unter dem Titel
Kürschners Universsl-Konversstions-LexiKon
veranstalteten Neuausgabe von Joseph Kürschners „Quartlexikon" für Gießen und Umgegend übertiäpt. Das Werk ist eine vollständige, den Verhältniss n entsprechende, wesentlich bereicherte Neu- I bearbeiiung des genannten „Quartlexikons", das bereits 1888 bet seinem ersten Er scheinen die wärmste Anerkennung hervorragender , Zeitungen und Zeitschriften erfuhr. Es evtbält auf ca. 2800 Spalten r ! 213600 Zeilen Text und ea. 2500 Illustrationen (über 1 600 Porträts) gegen 1460 der ersten Auslage. Das „Quart-
(Hier gefälligst abzuschneiden.)
Inhaber: dieses Scheines ist zum einmaligen Bezüge der ; Weihnachts-Prämie des „Gießener Anzeiger" benchtigt und bestellt hierdurch zum Preise von 3 Mark:
Universal-Conversstions-Llxikon,
herausgegeben von Joseph Kürschner.
Name und Stand: Ort und Wohnung:
Wir bitten, den Prämien-Schein ausgefüllt und unter Beifügung des Betrages für die gewünschte Prämie nebst 60 Pfg. Porto, bezw. 10 Pfg. Bringerlohn, an die Expedition des „Gießener Anzeiger" gelangen zu lassen.
Vergebung von Banarbeiten.
Zur Herstellung einer Canalifation in der Veterinäranstalt in Gießen soll mit den nöthigen Erdarbeiten die Lieferung und das Legen glafirter Steingutröhren zu rund 365 m Eanalisationssträngen, das Liefern und Versetzen von zus. 19 Stück Sand-, Fettfängen und Hofsinkkasten, sowie die Ausführung einer Klärgrube und 10 Stück Revffions- und Senkschächte öffentlich vergeben werden.
Die Angebotunterlagen sind im Amtslocal unterzeichneter Stelle offen gelegt, woselbst auch die Angebotformulare abgegeben werden. Eröffnung der Angebote:
Samstag den 15. Januar 1895, Vormittags 11 Uhr
Zuschlag innerhalb 16 Tagen. Beginn der Ausführung mit eintretender geeigneter Witterung.
Gießen, den 12. December 1894.
Großh. Kreisbauamt Gießen.
10092]______________________Renting._____________________
Verdingung.
Samstag, den 15. d. Mts, Vormittags lV/2 Uhr, soll im Saale des alten Rathhauses die Abfuhr von Dünger auf die ftädtifchen Wiefen, getheilt in sechs Loose, an den Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden.
Gießen, am 11. December 1894.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 10100
Spar und Leihkasse Gießen.
Im Monat Decmber l. I. werden bei der unterzeichneten Kasse außer den feststehenden Zahltagen, Mittwochs und Samstags, noch an jedem Dienstag und Donnerstag Zahltage abgehalten.
Die Einleger werden ersucht, unter Vorlage der Einlagebücher ihre Zinsen in Empfang zu nehmen, oder zufchreiben zu lassen. Zinsen, welche bis zum 1. Januar k. I. nicht erhoben sind, werden den Einlegern ohne Weiteres in den Büchern der Kasse zug> schrieben und von diesem Tage an verzinst. Es brauchen hiernach alle diejenigen Einleger nicht zu erscheinen, welche nur Zinsen beischreiben lassen wollen, dies kann vielmehr ganz gelegentlich im Laufe des nächsten Jahres geschehen.
Gießen, den 28. November 1894.
Spar- und Leihkasse Gießen.
Doering. 9764
werden die zum Nachlaß der Heinrich Frech I, Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien:
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Flur 1 Nr W4a — 75 qm Hofraithe daselbst,
Flur 1 Nr- 105 — 75 qm Grabgarten daselbst,
Flur 1 Nr. 105 a — 62 qm Grabgarten daselbst,
auf hiesigem Ortsgericht freiwillig meistbietend versteigert.
Gießen, den 30. November 1894.
Großh. Ortsgericht Gießen.
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