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:r Postassistent Fjtzky wannt worden. - Der ! tritt in den Ruhrsland, festes aus drr „Schönen n jungen Manne eine licheThater wurden die der Festlichkeit thatige
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'innen kamen heute vor« :n Wortwechsel, daß der illt werden mußte. Die ; inS Gesicht schleuderten erursachten einen grvhen :b das Nachspiel sein. Higer, weicher Passaoten aus der Straße herum« gebracht.
1 biß NiMrte-Regt. geöorener Gießener, hat echunq,, « W» ixb veranW haben, btt Spanbaurr Gr« Zajonnete angesertigt robe verausgabt wurden, ichterung der Jnsanterie- schwere Seitengewehr er« ntscheidung über die St°' n werden.
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t ?u Elus Oberhefse«, 10. Juni. Wer dem Zustand und a m1 6cr Staatsstraßen wie auch SreiSstraßen in unserem nördlichen Oberhessen ein wenig seine Aufmerksamkeit schenkt, der wird bemerken, daß dieser Zustand ein vortrefflicher ist und daß man Seitens der betreffenden Organe stets darauf bedacht Ist, denselben zu erhalten und zu verbessern. Dor Allem gilt das von den Staatsstraßen, aber auch die Kreisstraßen, die früher sehr oft in sehr schlechtem Zustande sich besanden, zeigen eine fortwährend zunehmende Verbesserung. Allerdings weisen letztere eben wegen der beabsichtigten Verbesserung oft eine sehr starke Chaussirung auf, die namentlich der Landwirth seines Zugviehes wegen nicht gerne sieht. Bei dem fortwährenden Streben, Staats- und Kreisstraßen zu verbessern bezw. auf ihrem trefflichen Stand zu erhalten, muß eß nun Wunder nehmen, daß man noch einen Factor duldet, der unerkannt der größte Feind einer guten Straße ist, wir meinen — die Pflugschleife. Diese aus zwei Holz- oder Holzstangen spitzwinkelig zusammengefügte Schleife dient zur Beförderung des Pfluges. Ihre schädliche Wirkung auf die Straße beruht darin, daß sie fortwährend die im Bau der Straße festgefahrenen Ehausseesteine loSreißt und zusammenschleift. Diese sogenannten Rollsteine vermögen nun den besten Weg schlecht zu machen. Für daS Zugvieh sind sie eine wahre Plage, für das Fuhrwerk Steine des Anstoßes im wörtlichen Sinne und für die Radfahrer Klippen, an denen vorbeizulootfen nicht immer möglich ist. So oft auch die Straßenwarte die Rollsteine ablefen, stet- fördert
Flugfchleife andere zu Tage. In die frisch chaussirten Straßen reißt sie förmliche Geleise, wodurch die Ehausseesteine sich nicht festsetzen und so den Weg erschweren. Und wie leicht fdnn diese unheilvolle Pflugschleife durch zwei kleine Raderchen ersetzt werden. Die Kosten, die hieraus entstehen, sind so unbedeutend, daß sie ein Hinderniß nicht bilden können. Der Landwirth selbst würde ja durch besseren Zustand feiner Fahrstraßen nur Nutzen haben. Darum fort mit der Pflug- schleife! Wenn cS aber zu ihrer verdienten Verbannung kommen soll, muß ihr fernerer Gebrauch behördlicherseits verboten werden. Hoffentlich regen diese Zeilen hierzu an.
△ Aus dem Kreise Alsfeld, 11. Juni. Dieser Tage wurde daß neue Schulhaus zu Liederbach im Beisein deS Herrn Kreisamtmanns Rach und deS Herrn KreiSschul- inspectorS Müller festlich eingeweiht. Herr Lehrer Hahn hielt die Abfchiedsrede im alten, Herr Pfarrer Kling en- schmidt die Weihrede im neuen Schulhaufe. Dasselbe ist ein in jeder Hinsicht zweckmäßiger Bau, der seinem Erbauer, Herrn Kreistechniker Braun, alle Ehre macht. In Ober- Ohmen ist man gleichfalls im Baue zweier neuer Schulfäle begriffen, da die alten nicht mehr ihren Zweck erfüllten.
Mainz, 8. Juni. Der Großherzog von Baden hat zum Bundesschießen einen theilweise vergoldeten Silber- pokal gestiftet.
Von der Bergstraße, 8. Juni. ES ist eine wahre Freude, eben den herrlichen Stand der Saaten zu betrachten. Auch an Grünfutter herrscht eben ein wahrer Ueberfluß. Wenn nicht unvorhergesehene Naturereignisse, auf welche der Landwirth immer gefaßt sein muß, dazwischen kommen, dürfen wir auf eine reichgesegnete Ernte in fast allen Fruchtgattungen hoffen. Auch die Aussichten auf eine gute Kartoffelernte sind sehr günstig.
Dcrmifcbtcs.
• Wiesbaden, 11. Juni. Dte Feier der Enthüllung des Blücher-Denkmals in Laub am 18. d. MtS. verspricht unter Theilnahme des General-Obersten Freiherrn von Los als Vertreter des Kaisers und Königs, der Herren Oder Präsidenten der Rheinprovinz und von Hessen - Nassau, der commandirendcn Generäle deö achten und elften ArmeecorpS, vieler anderer hoher Militärs, der Spitzen der Behörden, zahlreicher Deputieren von Offizier CorpS, darunter auch des Blücher-Husaren-RegimentS, der Krieger-Vereine, Korporationen jc. tc. sehr glanzend zu werden. DaS Bankett auf dem Festschiff wird 160 Gedecke haben. Sämmtliche für die Feier in Betracht kommenden Schnellzüge halten am 18. Juni in Kaub.
* Berlin, 11. Juni. Bei dem großen Armeejagdrennen stürzte Lieutenant Poncet vom 10. Husaren-Regiment. Er zog sich eine Gehirnerschütterung zu und erlitt eine Brust- quetschung. Er verstarb alsbald.
* Halle, 11. Juni. Gestern wurde eine 32jährige Frau Namens Berk er als Leiche auf einem Felde bei Halle aufgefunden. An derselben ist ein Lustmord begangen worden. — Ein Mordversuch wurde an der HauSmannSsrau einer hiesigen Volksschule verübt. Augenscheinlich handelt eß sich auch hier um einen Lustmord. Von den Thätern fehlt noch jede Spur. ___________________________
Itmverjitäts - Nachrichten.
— UntversitötS - Statistik. Die Kaiser-WUbelm-Uni- oersität zu Straßburg zählt in diesemSommerfernester 913imma- trilulkte Studenten, gegen 903 im vorjährigen Sommer. Von dieser Gesammtzahi sind 108 in der theologischen, 239 in der rechtS- und stiatSwisjenschastlichen, 292 in der mediclnischen, 119 in der philosophischen unb 155 in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Facultät tnkribtrt. Dem Domicil nach find 828 als Deutsche und 85 alS Ausländer verzeichnet: von den ersteren wiederum 123 alß Elsaß Lothringer selbst, 244 als Preußen (darunter 47 Angehörige der Provinz Hcsten-Nassau), 39 alß Badenser, 37 alß Bayern und 26 alß Württemberger, die übrigen Staaten sind mit kleineren Zahlen vertreten; von den Ausländern bilden die Schweizer (30) und Amerikaner (20) allein mehr als die Hälfte, Oesterreich-Ungarn ist mit 8 vertreten, Luxemburg mit 6, Rußland mit 5, England mit 4, Belgien, Bulgarien, Italien, 3ipen mit je 2, Dänemark und Holland mit je einem. — Die Universität Königsberg wird in diesem Semester von 712 Studirendcn besucht, von denen 109 der theologischen, 198 bet juristischen, 236 ber mebicinlschcn, 169 ber philosophischen Facultät angehören. Von ben Stubirenden stammen 469 auß Ostpreußen, 126 aus Westpreußen. — Rostock wirb von 436 Stubirenden besucht. Die theologische Facultät zählt 47, die juristische 97, die mcbicir.ische 120, bie philoiophische 172. - Die Frequenz der Hochschule Würzburg beläuft sich auf 1262 Studirenbe (gegen 1231 im Winter unb 1286 im 'vorigen Sommer). Aus die einzelnen Focultäten vertheilen sich bie Slubtrenben wie folgt: Theologm 119, Juristen 238, Mcbiciner 716, Philosophen 115, Pharmaceuten 44 unb Chemiker 60. 292 ber Jmmatriculirten sinb neu zugegangen. — An ber Universität Erlangen beträgt im laufenben Sommersemester bie Frequenz 1120 gegen 1137 im vorigen Sommerhalbjahr.
Marburg. Die Frequenz ber hiesigen Universität zeigt einen Rückgang gegenüber dem vorigen Sowmerfemestcr. Die Zahl ber Stubirenden beläuft sich aus 866 (gegen 807 im Wintersemester 1893/94 unb 933 im Sommersemester 1893). Der theologischen Facultät gehören an 125 (gegen 108 unb 155), ber juristischen 212 (gegen 191 unb 224), bei m.bicinischen 232 (gegen 213 und 243), ber philosophischen 297 (gegen 295 unb 311).
— An ber Universität Tübingen befanben sich im laufenben Semester 1209 ©tubirenbe (801 Württemberger unb 408 Nichtwürttemberger) gegen 1349 im vorigen Sommersemester. Hier ist also ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Evangelische Tbeologie fiubiren 309, katholische Theologie 165, JuriSprubenz 239, Meblcin 235, Philosophie 41, SlaatSwissenschasten 152, Naturwissenschaften 68. { Von ben 408 Nlchtwürttembrrgern sinb 376 Deutsche, bavon ; 266 Preußen.
Verkehr, Canö* nnö Volksrvirthschaft.'
•Ult«, 12. Juni. Marktbericht Lut bem t cuttern Wochenmari, kostete. Butter pr. Pte>. x. 0.90-0,95, büfnereta 1 Stück 5 4, 2 Stück 10-11 4, «sie pr- 6t. 5-8 X Käsemette pr. 6t. B 4, Erbsen pr. Liter 17 4, Linsen pr. Liter 28 4 Inubai pr. Paar X 0,85-1,10, Hühner pr. Stück X 1,20-1,40, Bahnen Pr- St X 1,50-2,00, Enten pr. 6t- X 1.80 biß 2,20, Ochsensteisch vr-Vfd 70-74 4 Jhib» u. Rindfleisch pr. Ptd. 60-64 4, Schwei«.
pr. Vfb. 60-70 4 Sawsteisch pr. Pid 60-66 4 Hammel- Asichpr. Psd. 56-68 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo <50-5,00 X, Weißkraut pr. Stück--3, Zwiebeln pr- Lentner 8,00-9,1» X.
Milch pr. etter 16 20 X Enteneier 2 St. 11 4. (Mnfeeier 10 4 Strichen pr. Pfd. 15-20 4-
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Bekanntmachung.
Vom 6.—19. Juli 1894 sollen 494 zur Hebung eingezogene Lanb- wehrleute ohne Verpflegung in geeigneten Privatquartieren gegen eine Vergütung von 40 Pfg. pro Mann und Tag untergebracht werben.
ES werden daher alle diejenigen Einwohner, welche zur Uebernahme von Einquartierung für die genannte Zeit und gegen die angeführte Vergütung bereit sind, hiermit ausgefordert, bis spätestens 20. d. M. ihre Anmeldung auf unserem Bureau — Zimmer Nr. 15 — vorzubringen.
In der gleichen Frist haben eingezogene hiesige Landwehrleute, die in ihrer eigenen Familie einquartirt zu sein wünschen, bei Vermeidung der Nichtberücksichtigung bezüglichen Antrag zu stellen.
Gießen, den 11. Juni 1894.
Großh. Bürgermeisterei Gießen. 4941 Gnauth.
Zwei Keller unter dem Schulhause in der Schillerftraße sind anderweit zu vermiethen. Näheres über Bedingungen und Preis ist bei der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, zu erfahren.
Gießen, 11. Juni 1894.
Großh. Bürgermeisterei Gießen. 4940______Gnauth.__
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DaS HeugraS von ben Fürstlichen Wiesen rc. wird versteigert:
Donnerstag den 21. Juni, vormittags prLei» 8 Uhr, von ben Wiesen in ber Gemarkung Lich, oberhalb ber Stadt, zusammen 1Ö0 Morgen Zusammenkunft an der Sau- brürfe, rächst ber BrÜhlwiete- An demselben Tage, Nachmittags prLeiS 1 Uhr, von ben Wiesen unterhalb ber Stabt Lick unb von ber großen Teichwiese, Gemarkung Hoi Albach, zunächst ber Staatsstraße Lich-Gicßen, zus ca- 30 Morgen Zusammenkunft im Schloßgarten an ber fei'entabnbrücfe.
Freitag den 22. Juni, vormittags prLctS 8 Uhr, von ben Fürstlichen Wiesen in den Gemarkungen Mühlsachse«, ober- unb Sriederbesstvgen, i. Ganzen 130Diorgen- Zusammenkunst in Mühlsachsen.
Montag den 25. Juni, vormittags PrLeiS 9 Uhr, von ber Fürstlichen Mönch- unb Strauchwaldwiese, Gemark Burkhardsfelden, zusammen 70 Morgen. Zusammenkunft in ber Mönchwiese.
Lich, am d'. Juni 1894.
Fürstlich Solmsische Rentei. 4748 chretling.
Bekanntmachung.
Vom 15. Juni b- I?. ab werben bie jetzigen Schnelllüge >Jlr. 73, ab Frankfurt a- 30? 12 Uhr 45 Rachm. an Ham- i bürg H. 10 Uhr 44 Abends unb Nr. 74 iab Himburg H. 12 Uhr 40 Rachm, an I Frankfurt a. M 10 Uhr 36 Abenbs mit , 4 acksigen Durchgangswagen I., U. u. HL i Classe beforbert-
Von dem genannten Tage ab werben bie Wagen btefer Schnellzüge nicht mehr über die Hamburg-Altonaer Verbindung-' bahn nack bezw. von Altona duichgesührt.
Die Reisenden finden Anschluß in beiden Richtungen durch besondere Zuge im bisherigen Fahrplan und müssen m Station Hamburg H. umftelgen.
Die Wagen der obengenannten Schnellzüge sind mit nummerkten Sitzplätzen versehen unb ist bet Benutzung dieser Züge neben dem eigentlichen FahrkauS- w.ise eine Platzkarte 2 Mark für die I und II. Classe bezw. 1 Mark für die HI. Wagenclasse zu lösen
Jrn Uebrigen wirb auf bie an den Fabr- fartenauSgatefteflen auSgehängte bezügliche Bekanntrnachuna verwiesen.
Hannover, den 9 Juni 1894. . [4943
König!» Eisenbahn Direetion.
Das Heugras von den Wiesen des Herr» Dr. Melchior 4*/2 Morgen haltend ist zu verkaufen durch [4937 Gg. Konrad Timon.
4935] Eine Part hie Dickwurzpftanze« (Oberndorfer) sind abzugeben.
Oeconomieoerwalter ReVe, Zozelsgasse 9.
Mittwoch den 27. Juni, I
Nachmittags 3 Uhr,
soll auf dem hiesigen OrtSgericht die der WilhelmAillmannWiltwe unv Kinder in Gießen gehörige Hofraithe Flur 1 Nr. 1108 — 69 qm bei der Kirche öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 15. Mai 1894.
Großh. Ortsgericht Gießen.
.I. A.: Bogt. 4198
Berichtigung.
In dem ConcurS über das Vermögen der Justus Müller Wittwe dahier steht der Prüfungstermin nicht den 14. sondern Donnerstag den 12. Juli 1894.
Gr. Amtsgericht, gez. Gebhardt.
Bekanntmachung.
Donnerstag, 14. Jnni 1894, Vormittags IIV2 Uhr versteigere ich auf Anstehen des Herrn M. Rosenthal zu Gießen in dessen Lager, Liebigftraffe 13, gemäß Art. 343 u. ff. H. G.-B. öffentlich gegen Baarzahlung:
38V2 Centuer Hafer, 6 Centuer Mais.
Versteig, voraussichtlich bestimmt.
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