kaufen.
Ein stets mit guten Attesten auSgewieseneS
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Ldiladelphta angekommen.
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h der 30. Mrd», M N. 91.» tim die Nachricht i, richtete er an iflramm: „Nächst meiner herrlichen Tieg deö heutizrn Anerkennung aut lungern" AIS der inigS dem groha Zeidmarschall Tn! inb bat dann, der !ls) ehrerbieiigkc didcret erkunden, ,t dem ,/hew in
i Kaiser be»Mgttr ■berung ber M' nlge Heinere Lust- itn Apparaten in Menschen vaW r\). MrAch rvrrd Mntz gebeten und i zngesagt, welcher und den Apparat
nicht glniklich. Die onär Pull mann, briken, welche seinen sein Vermögen auf •t sagte er kürzliche n bin, gewiß nicht Dollar mein eigen irt adelten mußte, fnjug, tinb mtmt iesser aiS W besser md glaube, ilS seitdem ich em ünei ®tW-
8. Mat Morgen« von Neivyork in Hamburg angekommen.
Der Postdampfer „WaeSland" der ^Red Star Line" in werven ist laut Telegramm am 8. Mat wohlbehalten in
Sd>tffsnad>rid>fen»
Hamburg, 9. Mat. Hamburg - Amerikanische Packetfahrt- Actien-GefeUschast. gteueste Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer der Hamburg-Amerika Linie. Postdampfer „Bohemia" ist am 8. Mai, 7 Uhr Morgens, von Hamburg via Havre In Newyork angekommen. Postdampfer ..Valesia", von Mexiko und Westtndten nach Hamburg zurückkehrend, ist am 8. svlat, 9 Uhr Morgen«, tn -.->avre angekommen. Postdampser „Polynesta", von Hamburg nach Baltimore befttmmt, ist am 8. Ma«, 2 Uhr Nachmittags, in Boston angekommen. Postdampfer „AScania" ist am 8. Mai von Hamburg in St Thomas angekommen. Postdampfer „Nbactia" ist am
in Paris ansässig gewesen wären. Sterben doch von den 60 000 Bindern, welche jährlich In Berlin geboren werden, mehr als die Hälfte vor dem ersten Jahr. Auch in Berlin nimmt die eingesessene Bevölkerung ab. Unter 1000 B rlinern si 'd nur 442, welche als geborene Berliner gelten dürfen, alle sind heretngezogen, die Mehrzahl von dem platten Land. Daß auch sonst in einer Großstadt weit nicht alles Gold ist, was glänzt, beweist folgende Nachricht („DaS Land- Nr. 6): Die Zahl der Geisteskranken in Berlin beträgt gegenwärtig nlcht weniger al- 3250. Das ist eine erschreckende Ziffer; unter 1000 Berlinern ein Geisteskranker. Die Zahl der Bevölkerung hat sich in Berlin feit 1861 um das Dreifache vermehrt und die Zahl der Geisteskranken in derselben Zeit um daS Bierzehnfache! DaS läßt einen traurigen Rückschluß auf Jammer und Elend und auf nervenzerstörendes Hasten und Jagen in unfern Großstädten zu.
* Zuserateu Komik. Für ein Rinb von acht Jahren, Mädchen, wird eine möglichst geborene Französin gesucht. — Em noch wenig gebrauchte- Polisander-Ptanino ist zu ver kaufen. Zu sprechen von 8 btS 10 Uhr Vormittags. — Tm geborener Böhme ertheilt französische ConversatiouSstunden in sämmtlichen Sprachen und feiner Muttersprache. — Jemand wünscht einen Papagei und fein Weibchen billig zu ver«
uork angekommen.
Der Dampfer „Illinois" der „Red Star Line" in C..I- uerpen ist laut Telegramm am 9. Mai wohlbehalten in
btt htM nUT J in einem |dj« Humes btfW ’l4 ein gtlbt und
Dcn kleine« W,oDt"' 7 in den 3^ , l deö Thume« ^ :ä*i ttien darm- *
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Utlit * SDliOlona, Kfunben. $|e ^«iten, daß \W, ba rlt fle dle tztwvhu. E' ^ubanum p eingeleitete 3n W sreiwlllia * iu dessm ’9 lulnltt hatte. Ette bei Pari, le Tabottin aus Kar in ein «ab Mtde überspannt °ps herauSstreden er Wärter vergaß, / unb alö er nach ler buchstäblich >arb nach Heuigen tläffiger Tödtmig
Mädchen für Alles wünscht als Köchin oder in derselben Eigenschaft Stellung.
* Humoristische-. In der Gemeinde-Ausstellung zu N. hmg ein Stück Sohlenleder mit einem Zettel daran, worauf geschrieben stand: „Dieses Sohlenleder ist von einem in« ländischen Ochsen verfertigt."
• Au« dem verichtsfaale. Bertheidiger: . . Und
dann, meine Herren Geschworenen, vergessen Sie auch nicht, daß der Angeklagte zehn Kinder hat. WaS muß sich schon etn Sind schämen, wenn eS heißt, sein Vater ist etngesperrt, — w ie aber erst zehn!"
* Autz der höheren Töchterschule. „Sagen Sie mir, Elwina, wer war der größte Eroberer aller Zeiten?" — „Don Ivan!"
* Religionswechsel wegen Prügel. Folgendes komisches Borkommniß wird der „Pd. Zig." von einem Lehrer aus Saarbrücken erzählt: Ein katholischer Lehrer war vor Kurzem genüthigt, einem nichtsnutzigen Jungen eine derbe Tracht Prügel zu verabreichen. Am anderen Tage kommt der Vater und ei klärt, daß sein Sohn nicht mehr komme, da er ihn protestantisch werden lassen und ihn in eine protestantische Schule schicken wolle. Das that er auch wirklich. Dort bekam der Range jedoch schon nach wenigen T^-icn ein tüchtig Stück ungebrannter Asche auf den Rücken. Und am anderen Tage kam cv wieder zu seinem früheren L hrer und bat inständig um Ausnahme,- er wolle wieder katholisch werden.
Perfekt, Land- unö Volk-rvirtbschafi.
S Herchenhatn, 9. Mai. Der gestern hier abgebaltene erste dieSjähiige Viehmarkt (der sogenannte WalpurgiSmarkl) war mit Schweinen sehr stark defabren, mit Rindvieh dagegen schwach. An- o-trieben waren meistens srischmelkende Kühe und Rinder. Erstere kosteten das Stück 240 bis 250 Mk., doch wurde nur wenig verkauft. Zwestäbrige Rinder gingen flott ab, sie wurden daö Stück mit 130 dis 150 Mk. bezahlt. Einjährige Rinder (sogenannte Stovpelkälbcr), welche am theuersten waren, koste'en 80 bis 100 Mk., Saugkälber (14 Tage biS 3 Wochen all) 30 bis 40 Mk. Fette- Vieb war nicht vorhanden. An Schweinen waren angetrieben 970 Stück, meistens | Rtübiabrt'ferfei; von diesen kosteten daS Paar 6 bis 7 Wochen alte 40 bi« 50 Mk., 9 biS 10 Wochen alte 50 bis 65 Mk; eS wurde hierin AUeS verkauft, und waren gegen Ende detz Marktes die Preise ■ noch höher. Zucktschweine kosteten daS Stück 70 bis 80 Mk Ein l-geichweine (Herbstfirkel) wurde daS Paar mit 140 bis 150 Mk. verkauft. Feile Schweine waren nicht vorbanden. Im Allgemeinen .»ar der Handel in Schweinen ganz flott, waS seit Jahren nicht da- zewesen. Der nächste Markt, der sogenannte JohanniSmarkt, findet den 18. und 19. Juni statt.
— Mehrere große Milchgeschäfte tn Pari- haben, wie die „Gew.-Ztg." milthetlt, vergangenen Sommer die Steuerung ein- pefübrt, die Milch in gefrorenem Zustande ihren Kunden zuzu- itnbtn, wie auch in den Läden oorrätbig zu halten. Von dem viel leichteren Transporte abgesehen, welchen die in die Form mehr oder weniger großer Blöcke gebrachte Milch bietet, hält sich dteielbe auf diese Weise viel länger, da sie durch die Kälte und die Undurch, ditngltchkrit dem Eindringen und der Entwickelung der Keimsporen m bester Weise vorbeugt. Zum Gebrauche wird die Milch, die in den EiSschränken der Haushaltungen tn gefrorenem Zustande erhalt.n »rrden kann, einfach ausgethaui, und soll durch dm Frost weder eine Entmischung noch sonstige Schädigung der Milch eintretm.
— Lebensversicherung» Gesellschaft zu Leipzig, gegründet 1830 (Alte Leipziger). DaS Jahr 1893 ist für die Ke- ieUschast wiederum ein in jeder Beziehung günstiges gewesen. Der Zugang an neuen Versicherungen war ein reichlicher und das icianzielle Ergebniß übertrifft daS aller früheren Jahre. ES find an Versicherungen auf dm Todesfall und auf dm Lebmsfall insge- ammt 5904 Versicherungen mit 41368 700 Mk. beantragt worden, uLtn Abschluß gelangten 4868 Versicherungen mit 33 733 400 Mk. ver reine Zuwachs an Versicherungen bat 2295 Petsonm, versichert mit 22 002250 Mk. betragen, und der Gesammtversicherungsbestand it auf 59153 Personen, versickert mit 405897 100 Mk, das Ver. Aigen um 9 477 198 Mk. auf 112 918079 Mk. gestiegen. Don dem ö-ermogm waren 94 077 495 Mk. auf Hypotheken, 9 211022 Mk.
gegen Verpfändung von Policen der Gesellschaft, 1 880 795 Mk. gegm Verpfändung von Dtenstcantionm aucgeliehen, 2 527 649 Mk. in Staats- und anderen öffentlichen Werthpapicren und der Rest in sonstigen Sicherh-iten angelegt. Die Geiammtelnnahme der Gesell schäft im Jahre 1893 betrug 19 99 t 976 Mk., 1 634 699 Mk. mehr als 1892; davon fallen allein auf die Einnahmen an Prämien von TodeSfallversicherungen 14 712 619 Mk., auf Zinsen aus dm Fonds 3 933 588 Mk. Die BerwaitungSkosten der Gesellschaft, die zu allen Zetten sehr niedrige waten, sind im vergangenen Jahre weiter um ein Beträchtliches lurückgegangen, sie stellten sich auf nur 6 % der Prämien- und Zinfeneinnabme. Der im Berichtsjahre erzielte Ueberschuß beläuji sich auf 4 436 257 Mk.; er ist um 383887 Ml. größer als der im Jahre 1892 und überhaupt de« g-ößte, den die Gesellschaft jemals erzielt hat Die Ende 1893 vorhandenen und zur Verlhetlung unter die Mitglieder wäb>end der nächsten Jahre bestimmten Gesammtübkrschüsie betrugen 17 224 629 Mk. Es kamen vor 800 SterbefLlle im Betrage von 4 957 850 Mk. Der Verlaus der Sterblichkeit war etn sehr günstiger, denn die durch Tod fällig gewordenen Versicherungen blieben hinter den zur Beiablung derselben rechnungtzmähia verfügbaren Mitteln um 1 291 868 Mk. zurück. DaS durchschnittliche Alter der verbltcberen Mitglieder stellte sich Ende 1893 auf 44 Jahre 8 Monate, war also dem des Vorjahres gleich. Die durchschnittliche Versicherungssumme betrug Ende des vorigen Jahres 7608 Mk. auf eine Person, sonach 141 Mk. mehr als Ende 1892. Die Dividende für das Jahr 1895 ist in folgender Weife festgesetzt roorben: 1) Dioidendenplan 42 u/o der ordentlichen Jahresbeiträge (die jährliche Dividende betrug im Durchschnitt der Jahre 1840— 49: 13,5 %. 1850- 59: 16, %. 1860-69. 28,, -/,, 1870-79: 34, ’/o, 1880 89 : 41,, °/„, 1890-94: 42 %), 2) Dioidendenplan B: 3 % der Summe der gezahltm ordentlichen Jahresbciträge, 3) auf die Zm'atzbeittäge für Abkürzung der Versicherungsdauer: 1 1 °/o der gezahlten ZusatzbettrSge
Technische Fortschritte.
— Antike- Etcheuholz herzustelle». Das „Lpzg. Tagebl." berichtet über em neues, ziemlich einfaches Verfahren, antikes Eichenholz herzustellen. Da» fertige Werkstück, fei eS Rahmen, Schnitzerei oder bergt., kommt in einen annähernd luftdichten Raum oder Kasten, tn welchen kein Lichtstrahl eindrtngm kann. Auf den Boden desselben stellt man ein mit Ammoniak gefülltes Porz-llangesäß, woraus man alle Ritzen deS Kastens sorgiäliig verklebt, damit die aussteigenden Dämpfe sich nicht nutzlos verflüchtigen. Die Dämpfe ober vielmehr Gase beS Ammoniak wirken auf die Gerbsäure im Eichenholze ein und bräunen es so tief, daß 2 bis 3 Mw. starke Spähne entfernt werden können, ohne daß sich die so beliebte Bräunung verliert. Die Tiefe der Bräunung hängt von der verwendeten Ammoniak- menge ab, weiter von der Zeit der Einwirkung der Gase auf daS Holz Versuche sind erst mit einem Theile deS Objectes zu machen, nach ihren Ergednifien wird die Ammoniakmenge und Einwirkungsdauer bestimmt.
— Leder und Hol» dauernd mit Eisen zu vervtnden. Voraussetzung der bleiern Bei fad'en ist das Aufrauben der Eisen- flächen, was durch Feilen geschieht. Auf solche Eisenflächen trägt man einen Leim auf, btstehend aus gutem Hornleim, Eickenrinden- Extract und Glycerin. Aus einen halben Liter Hornleim gibt man einen Eßlöffel de« aenanr ten Extracietz und 5 bis 6 Tropfen Glycerin. Es ist nach dem „Deutschen Müller" immer nur die Menge Leim mit den beib n erwähnten Zuiätten zu veri übren, al« zur vorliegenden Arbeit ungefähr ersorderirch sein wird. Der so v.rfetzte Leim ist raich aufzubraucken, weil er durch Sieben und wiederholte Aufwärmungen an Gehalt verliert.
— Ein für dao Aluminium höchst nothwendigeS Verschönerungsmittel besteht im Polrren desselben. Da« mit Benzin entfettete und gut gereinigte Aluminium wird mittelst eines mit Petroleum angeseuchleten Flan-UlappenS auf der Drehbank polirt. Soll mit dem Polirstahl polirt werde», so nimmt man alfl Benetzungsmittel Oliven Oel, daS biS zur Hälfte mit Alkohol verdünnt wurde.
— Bamberger «ärtneret • Drockengemüse. Es giebt Zeiten im Jahre, wo die Hausfrau beim Entwurf des Küchenzettels rathloS baftebt, weil es an wichtigem Material fehlt, was wir un» gern am Tisch entbehren. Wobl finb bte animalischen NabrungS, mittel in reicher Mannigfaltigkeil unb meist stets gleicher Qualität fortwährend zu Haden anders verhält es sich mit der Pflanzenkost. Wissenschaft und Erfahrung Haden uns aber gelehrt, daß die gemischte Kost, bestehend aus Fletsch und Gemüse, die naturgemäßeste Ernährung ist; denn was dem Fletsch an Kohlenhydraten, dem Gemüse an Eiweiß fehlt, daS ergänrr sich hier wechselseitig, unb trägt zur gleichmäßigen Bilbung beS BluteS bet. Der alsirncuesten Zeit war eS vorbehallen, unsere sämmtlichen Gemüsearien durch btt natürlichste Art be: Wafferentziehung mittels Dampf vollständig haltbar darzustellen und zwar so, daß sie weder an Rährwe th, noch an Geschmack, Aroma und Farbe verlieren, diese bilden alsdann Trocken- gemüfe. Zu einer reichlichen Portion sind circa 20 Gramm Trockengemüse erforderlich, was einem Gewicht von etwa 250 Gramm frischer Gartenelzeugnisse cntfp'ldjt Man mache es sich zur Regel, sämmtltche Trockengemüse telchlich mit kaltem Wasser zuzufetzen; in 10 biS 15 Minuten schon sind sie weich gekocht. Sobald bietz geschehen, gieße man das Wasser ab (Blattwaare, als Wirsing, (Spinat, Grünkohl, KohlrabibläNer wiege man fein) und mache die Präserven mit Fleischbrühe und Einbrennmehl wie frische Gemüse fertig. (Siehe Inserat.)
Citaratnr und Kmtfc.
— Ehemtsch«technische» Lexikon. Eine Sammlung von mehr alS 17 000 Vorschrisien für alle Gewerbe und technischen Künste. Herausgeaeden von den Mitarbeitern der „Ehemisch-technischen Bibliothek". Redigirt von Dr Josef Bersch. Vollständig in 20 Lteferungen A 50 Pfg. In Origtnal-Halbsranzband 12 Mark. 91. Hartlebens Verlag in Wien. Bet Beginn der Ausgabe dieses Werkes konnte der Verleger drffelben die Miltheilung macken, daß da« Werk über 14 000 Artikel enthalten werde. Beim Abschlüsse deffelben ist der Inhalt dts Chemisch-technischen LrxckonS auf mehr als 17 000 Artikel angewachsen, an welche ftdb ein namentlich für die Praxis berechneter erläuternder Theil mit 144 Abbildungen schließt. Die vorangegebenen Zahlen genügen wohl schon an unb für sich, um ben Beweis zu liefern, baß tu dem Chemisch technischen Lexikon alle Zweige deS Gewerbes eine reiche Auswahl practlsch-werthvollster Vorschriften finden werden.
— »rillparzer» sämmUiche Werke. HkrauSgegeben von A. Sauer. Reue Lieferungs-Ausgabe. Erscheint vollständig in 40 Lieferungen zu 40 Pfg., alle 14 Tage eine Lieferung. Stuttgart, I. G. Cotta'fcke Buchhandlung Nachfolger. Langsam, aber sich.r hat Grillparzer seinen Weg gemacht. Der Stein, ben ehedem die literarhistorischen Bauleute verworfen hatten, ist zum Eckstein unb das Bewußtsein von feiner Bedeutung zum Gemeingut geworden. Nichts beweist diese That'ache schlagender als die Zahl der Auflagen seiner Sämmtlkchen Werke: zwei Jahrzehnte nach de« Dichter« Tode ist eine fünfte Auflage nölhig geworden. Seit der eisten, die von ben berufensten Händen veranstaltet war, ist die Verlagvhandlung unablässig bemüht gewesen, Grillvarzertz Werken all die Sorgfalt angebeibm zu lassen, durch welche die Eotta'schen Klafsiker-AuSgaben ihren Weltruf erlangt haben. In btt neuen Auflage ist alles irgend Erreichbare aus des Dichters 'Nachlaß mit ausgenommen, der Text mit echter Philologentreue behandelt und angeordnet, durch vorzüg- '■ liche Einleitungen dem Derständntß zu Hilfe gekommen, kurz äußere | Vollständigkeit und innere Vollkommenheit erstrebt — und da« mit glücklichstem Erfolg; dafür bürgt schon der Name des Herausgebers,
als ersten Giillparzer«Kenner« der Gegenwart. Daß diese schöne, zwanzigdändige Ausgabe in Lieferungen zu ungemein billigem drei» auSgegeden wird, kommt sicherlich den Wünschen Vielcr entgegen. Die beiden ersten Lieferungen sendet auf Verlangen jede Buchhandlung zur Ansicht.
7ürd>lid>c Anzeigen -er Statt Gieszen.
iövaagelische Gemeinde.
Gottesdienst.
Pfingstsonntag den 13 Mai.
In der Liadtkirche.
Vorm'ttaa« 7,/< Ubr: Piarroerwalter Dr. Grein
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schlosser
Beichte unb bl. Abendmahl im HauptgotteSbienst für MalthäuS- unb MarkuSgemeinbe gemeinsam. Anmeldungen hierzu werben bei dem zuständigen Pfarrer erbeten
Noch b n Gottesdiensten Collecte für bte hessische Lutherstiftung.
In der AodanneSkirche.
Vormittags 9‘/i Ubr: Plärrer Dr. Naumann
Die Neuconfirmirtcn der JohanneSgemeinde werden gebeten, nach Schluß deS Gottesdienste«, um 11 Uhr, im Coi firmandensaal zu einer Besprechung sich einiufinbcn.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche der LukaSgemeivde. Pfarrer Dingeldey.
Nachmittags 2l/i Ubr: Pfarrer Dingeldey
Collecte für die befl Lutherstiftung
Pfingstmontag den 14. Mai.
In der Ltadtkirck«.
Vormittags 9'/, Uhr: PsarrVerwalter Dr. Grein
Vormittags 11 Ubr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser Collecte für die Armen.
In der Jovanne-kirche.
vormittags 7»/t Ubr: Pfarrer Dr. Rau mann.
Zum Sckluß Confirmation von zwei Mädchen au- der JohanneSgerneinde.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrei Dingeldey
Beichte unb bl. Abendmahl für LukaS« und JohanneSgemeinde- Anmeldungen hierzu wolle man vorher an den Pfarrer seiner Gemeinde richten-
Collecte für die Armen
Am Sonntage Trinitatis, 20. Mai, FrühgotteSdienst mit Christenlehre für die Ncuconfirmirten auS der LukaSgemeinde.
Katholische Gemeinde.
Sonntag den 13 Mai, Pfingstsonntag
SarnStag: Nachmittag- um 41 . Uhr unb Abend- um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag: Vormittag- von 6'j> Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um «>/» Ubr erste hl. Messe; um 7‘/v Ubr Äufltbeiluna bet bl. Communion; um 8 Uhr zweite bl. Messe, Mil'tärgotteSdienst mit Predigt; um 9«/® Ubr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Ubr: Vesper. Nachmittags um 4*/i und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Montag den 14 M ai, Pfingstmontag.
Vorrntttags non b1/« Uhr an G legenbeit zur hl. Beichte: um 6'/, Uhr die erste hl Messe; um 7>/, Ubr Avstheilung der hl. Com. munion; um 8 Uhr die zweite hl. Mcffe, MllitärgotteSdienst; um 9*1 Uhr Hochamt. Nachmittag- um 2 Uhr: Festandacht.
ßotte^ienft in der Synagoge.
Samstag, den 12. Mai
Vorabend 130 Ubr, MorgenI. Uhr, Nachmittags 4°° Uhr, SabbathauSgang 8lb Uhr.
Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast.
Freitag Abend 7»° Uhr, Samsiag Vormittag Uhr, Samtztag Nachmittag 400 Uhr, Samstag Abend 8" Uhr.
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Erste- Deutsches Tuchversandtgeschäft Oettinger & Ce., Frankfurt a. 91., Fabrik-Depot
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Soll unb Huden im Haushalt brr Herum.
DaS mensckliche Leben gleicht einem kaufmännischen Geschäft. Sowie in diesem ein geregeltem Verhält,uh zwischen Einnahmen unb Ausgaben unb eine geordnete Buchführung derselben Grundbedingung für daS Gedeiben ist, ebenso muß im menschUchen Köiper ein Gleichgewicht zwischen Einnahme unb Ausgabe ftattfinben, mei n nickt eine Störung entstehen ioll. Diese- Gleichgewicht, eine richtige Verlhetlung von Soll unb Haben n uß auch im Haushalt ber Nerven herrschen, um deren Spannkraft zu erhalten. Sowie überall im Weltall Span, ung unb Nachlaß, Bewegung unb Ruhe, Steigen und Fallen abweckseln, ebenso ist auch für den Haushalt ter Nerven Spannung und Ruhe, Erholung, ein richtiges Maß von Soll unb Haben ein wichtig«- El forderniß. Das Maß, mit dem gemessen werben soll, ist «ben Gesundheit. Jeder Mensch besitzt eine gewisse Summe von Neroenkrästen, ein Capital, datz er ererbt von feinen Voreltern und Eltern. Mit diesem Capital muß er wirthschasten sein ganzes Leben bindurch. Er kann es vermehren und vkrgrößern, kann es aber auch verkleinern, «rfchöp en. Sowie der Kausmann Soll und Haben in richtige- Verhüttniß bringen muß, um nicht auf die schiefe Ebene zu gelangen, von welcher der gerade Weg schwer zu finden ist, ebenso wird d«r Mensch, der von seinen Nervenkräften mehr ausgiedt, als er einntmmi, bankrott und wenn er ein Millionär wäre. Unter den Einnahmequellen natürlicher Art steht das von ber Bergiichen Brauerei - Gesellschaft durch etn neue- gesetzlich geschütztes Verfahren hergestellte Küppers Krastdier obenan unb ist bestimmt, ein Volks unb Hausmittel für Gesunde, ein Stärkungsmittel ersten Ranges für Kranke und Reconoalescentm zu werden. Küpper 8 Kraftbier hat vor den gewöhnlichen deutschen und ausländischen B eren ben Vorzug, daß es nur einen ganz geringen Alkoholgchalt besitzt, daher die Nervenk äffe nicht autregt, um sie nachher zu schwächen und daß es mehr als doppelt so viel nährende Bestandtheile in leicht löslicher Form enthält, sodaß naturgemäß Spannk.ast den Nerven zugeführt wird. Die von dem bekannten Berliner Chemiker Dr. Bischoff vorgenommene Analyse de- Krastbieres eigab folgende Zulammensihung:
Exiract: gewogen......14,5 gm. in 100 ccm.
Alkohol: G«w. °/o 2,11 „ „ „ „
Mineralstoffe....... 0,236 ,, ,, „
Pho-phorsäure 0,081 „ „ „
Eticknoffsubstanz 0 805 „ „ „
Zucker als Maltose 8.8 „ „ „
Dextrin 4,36 „ „ „ ,,
K üppers Kraftbier bildci daher für Gesunde, VerdauungS- schwacke, Nervöse, Magen- und Darmleidende, kurz s. g. chronische Kranke der verschiedensten Art, ReconsvaleScenten von leichten unb schweren, fieberhaften unb chronischen Krankheiten ein bewährtes, beliebte- Volks-, Haus- unb Genußmittel.


