König Alexander vorgestern von einem Ausfluge mit bcr Eisenbahn nach Nisch zurückkehrte, wurde kurz vor Nisch bei der Station Appellovatz der königliche Salonwagen von mehreren Individuen mit Steinen beworfen. Fast sämmtliche Fenster des Wagens wurden zertrümmert, aber weder der König noch Jemand des Gefolges wurde verletzt. Den Attentätern gelang es, unter dem Schutze der angebrochenen Nacht zu entkommen.
Wien. 9. September. Aus Einladung Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm wird Erzherzog Carl Stefan in seiner Eigenschaft als Contreadmiral der deutschen Marine in der nächsten Woche sich zu den deutschen Flottenmanövern begeben.
WB. Bukarest, 10. September. In der katholischen Kathedrale stürzte sich ein Individuum gegen den Altar und richtete Drohrufe gegen drei dort befindliche Priester, dieselben außerdem mit einem Meffer bedrohend. Der anscheinend irrsinnige Attentäter wurde festgenommen.
WB. St. Quentin, 10. September. In Appily wurden infolge eines Eisenbahnunglücks 10 Personen getödtet und 20 verwundet. Die drei ersten über Lüttich nach Deutschland bestimmten Wagen sind zertrümmert. Unter den Todten befindet sich der Bahnhofsvorsteher von Appily, unter den Verwundeten der Locomotivführer, der Heizer und ein Bremser.
Depeschen de« Bureau .Herold".
Berlin, 9. September. Der Kaiser sandte aus Marienburg ein herzliches Beileidstelegramm an die Wittwe des Profeffors Helmholtz.
Marienburg. 9. September. Beim gestrigen glänzend verlaufenen Galadiner für die Provinz Westpreußen brachte der Kaiser einen Toast auf die Provinz aus, darauf hinweisend, daß von dem altehrwürdigen Schloß Marienburg aus die Bekehrung der Heiden ausgegangen sei. Marienburg möge stets als das Wahrzeichen des Deutschthums angesehen werden.
Stuttgart, 9. September. Heute Vormittag 11 Uhr sand die Eröffnung der großen deutschen Ausstellung von Erzeugnissen und Bedarfsartikeln derBäckerei, Conditorei und Kochkunst in den Gewerbehallen statt. Die Ausstellung ist verbunden mit dem 3. Centralverbandstag des freien deutschen Bäckerverbandes. Der Minister des Innern v. Pischek nahm im Namen Sr. Majestät des Königs, unter deffen Protectorat die Ausstellung steht, die Eröffnung vor und gedachte in anerkennenden, mitunter humorvollen Worten der Bedeutung des Bäckergewerbes. Schlatterer- Stuttgart verbreitete sich des Näheren über den seit vier Jahren bestehenden Verband und betonte besonders den Werth solcher Ausstellungen für den kleineren Bäcker. Zum Schluß seiner Rede brachte er ein Hoch auf Seine Majestät den König aus, das begeisterten Wiederhall fand. E. Lehrenkrauß begrüßte die Versammlung und die Gäste in warmen Worten. Hierauf erklärte Minister v. Pischek die Ausstellung für eröffnet. Derselbe besichtigte sodann unter Führung des Herrn Regierungsraths Mayer und der Herren des Comites die Ausstellung auf das Eingehendste. Der Eröffnung wohnten ferner bei Oberbürgermeister Rümelin, viele Mitglieder der bürgerlichen Collegien, ferner Oberregterungsrath v. Schicker, Stadtdirector Klatber und Generalmajor v. Scheeler. Von Setten des Publikums erfreute sich die Ausstellung eines überaus zahlreichen Besuches.
Loudon. 9. September. Die Sterbeurkunde gibt als Todesursache des Grafen von Paris Obftruction der Eingeweide und Entkräftung an. ___________________
Cscafc» nn6 provtitzrelles.
Gießen, den 10. September 1894.
* * Aus dem Gerichtsdieust. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 8. September 1) den Amtsrichter bet dem Amtsgericht Nidda Heinrich Breidenbach zum Amtsrichter bet dem Amtsgericht Beerfelden- 2) den Gerichtsassessor Ludwig Jonas aus Darmstadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Michelstadt und 3) den Gerichtsaffeffor Fritz Eller aus Worms zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Offenbach, sämmtlich mit Wirkung vom 16. September L I. an, zu ernennen.
E. Professor Dr. Buchner-Feier. Als vor wenigen Wochen,, kurz vor Beendigung des Sommerhalbjahres, bekannt wurde, daß Herr Professor Dr. Buchner seine lange und segensreiche Lehrthätigkeit aufgegeben, und unter dem Ausdrucke des allerhöchsten Dankes tn den wohlverdienten Ruhestand getreten sei, wurde in den Herzen seiner ehemaligen Schüler der Wunsch lebendig, gleichsam als Abschlug dieser langen gesegneten Zeit, noch eine Stunde freudiger Schulerinnerungen mit dem alten verdienten Lehrer zu verleben. — Ein Comtie, das alsbald aus den verschiedensten Altersklaffen seiner Schüler zusammentrat, beschloß, Herrn Profeffor Dr. Buchner für den 22. September, Abends 8J/2 Uhr, in Steins Garten einen Festcommers anzutragen. — Damit ist seinen vielen ehemaligen Schülern in Stadt ■ und Land Gelegenheit gegeben, ihm in officieller Weise ihren Dank und ihre Anerkennung zu bekunden, gleichzeitig aber auch Zeugniß abzulegen von der Anhänglichkeit, welche sie der Schule bewahrt haben, der sie ihre Bildung verdanken. Segensreich wie die Lehrthätigkeit ist auch auf vielen anderen Gebieten die Arbeit des Gefeierten gewesen, und er hat wie kaum ein Zweiter unserer Mitbürger allezeit in erster Linie gestanden, wo es galt einzutreten für edele Bestrebungen. — ©o werden sich die älteren Bürger mit Freuden der Zeit erinnern, da Herr Dr. Buchner mit voller Manneskraft sich der damals auftretenden Turnerei widmete. — Wie mit den Turnern, so zog er auch mit seinen Schülern hinaus in den grünen Wald, lehrte sie Heimath und Natur kennen, und in dankbarer Erinnerung ,.ehen gerade diese mit dem verehrten Lehrer verteoien genußreichen Stunden tn Aller Herzen. Hierher gehören auch seine Bestrebungen, die Kenntniß der Naturschönheiten unseres engeren Vaterlandes in weiteren
Kreisen zu verbreiten, und wie ibm dies gelungen, wie er mitgewirkt an der Begründung und Förderung des Vogelsberger Höhen-Clubs, dies ist allgemein bekannt. Der Erforschung der Geschichte unserer Stadt und ihrer Umgebung hat er allezeit mit besonderem Eifer obgelegen, und seine Verdienste als Geschichtsforscher und -Schreiber Gießens stehen in verdienter Anerkennung. Hier darf auch seine Thätigkeit in der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde nicht unerwähnt bleiben. Seit ihrer Begründung hat er in ihr eine anregend und fruchtbar nach allen Setten wirkende Thätigkeit entfaltet. So blieb seine Lehrthätigkeit nicht allein auf die Schule beschränkt, denn er huldigte allezeit dem Grundsätze, seine Kenntnisse und seine reichen Erfahrungen auch in den Dienst des practischen Lebens zu stellen. Wie segensxeich in dieser Beziehung, in den langen Jahren, der verehrte Lehrer im Gewerbeverein in Wort und Schrift gewirkt hat, dies gebührend beleuchten zu können, geht über den Umfang dieser Zeilen hinaus. In liebenswürdigster Weise stand er vielen seiner Schüler auch nach beendigter Schulzeit nahe, und suchte sie mit Rath und That zu unterstützen. Darum wird gewiß an diesem kommenden Festabend keiner fehlen, der seines alten, verehrten Lehrers in dankbarer Anerkennung gedenkt. — Das Comite des bevorstehenden Commerses giebt auch allen Freunden und Verehrern des Herrn Professor Dr. Buchner Gelegenheit, sich an der Feier zu betheiligen (wenn auch einzelne Einladungen hierzu nicht besondes ergehen), und so läßt sich gewiß erhoffen, daß durch gemeinschaftliches Zusammenwirken ein Fest gefeiert wird, würdig eines um unsere Vaterstadt so hochverdienten Mannes.
* * Rudersport. An der Feier der 25jährigen Jubelfestes der Frankfurter Rudergesellschaft „Germania" nahmen auch die Vertreter der hiesigen Rudergesellschaft Theil. Der Empfang der Abordnungen fand in Verbindung mit der Academtschen Feier im Palmengarten statt. Herr Jean Kirch, das älteste Mitglied des Deutschen Ruderverbandes, begann den Reigen der Beglückwünschungen. Er erinnerte an die erste Frankfurter Anregung zur Verbandsgründung im August 1883, gegeben von der „Germania", deren im Vaterland und darüber hinaus anerkannte Verdienste um den Rudersport er dann in warmen Worten feierte. — Als Gratulant der Gießener Rudergesellschaft fungirte Herr Petri.
* * Das Lahuwaffer ist jetzt untersucht und als stark verdächtig befunden worden. So meldet amtlich die „Oberhess. Ztg." in Marburg.
* * Selbstmordcaudidateu. Aus einer Privatanstalt einer benachbarten Stadt verschwand vor einigen Tagen ein daselbst von seinen Eltern untergebracht gewesenes junges Mädchen. Die Ermittlungen ergaben, daß dieselbe von ihrem Bräutigam zur Flucht verleitet und abgeholt worden war. In einem Briefe, den das Mädchen von hier aus an die Vorsteherin der Anstalt gesandt, erklärte dieselbe, daß sie mit ihrem Bräutigam gemeinsam den Tod in der Lahn suchen werde, weil ihre Eltern gegen ihre Verbindung seien. Sie gab weiter an, an wen die Vorsteherin ihre noch in der Anstalt befindlichen Werthsachen verschenken solle u. s. w., so daß man annahm, sie habe ihr Vorhaben Nrsgesührt. Gestern sand man das Pärchen in einem hiesigen Gasthofe und erklärten die Beiden, sie seien wohl an der Lahn gewesen, um sich zu ertränken, hätten sich aber eines andern besonnen und von ihrem Vorhaben vorerst Abstand genommen. — Sehr vernünftig!
* * Ein Kirmeßstreich. Ein hiesiger Lohnkutscher hatte gestern Abend eine Fahrt nach Annerod gemacht, sein Fuhrwerk vor eine dortige Wirthschaft gestellt und sich in dieselbe begeben. Als er die Rückfahrt antreten wollte, war sein Fuhrwerk verschwunden. Drei Kirchweihbesucher, ein Schlosser, ein Kellner und ein Arbeiter hatten sich den Scherz erlaubt, mit dem Fuhrwerk nach Gießen zu fahren, um dem Kutscher einen Streich zu spielen. Den Lenker des Fuhrwerks gab der Schlaffer ab, während die andern im Wagen saßen. Unterwegs gerieth das Gefährt in einen Chausseegraben, der Schlosser fiel unter den Wagen und wurde schwer verletzt, so daß er in die Klinik gefahren werden mußte, während die übrigen mit leichteren Verletzungen davonkamen.
* * Obstcontrolle. Am vorigen Samstag wurde von der Polizei das zum Markte gebrachte Obst untersucht und hierbei ein Korb unreifer Btrn l beschlagnahmt. Mit Rücksicht auf die Choleragefahr soll alles unreife Obst, wenn es auch sog. Kochobst ist, vom Markte ferngehalten werden.
* * Der Betrüger, welcher vor einiger Zeit in einem hiesigen Geschäft unter falscher Adresse für 800 Mk. Maaren aussuchte und einen Posten gleich mitnahm, wurde gefänglich eingeliefert.
* * Das dritte von den Mädchen, welche aus der Erziehungsanstalt entwichen waren, wurde in verflossener Nacht aufgegriffen und heute wieder in die Anstalt eingeliefert.
* * Die Kirmessen in den preußischen Lahnorten dürfen, J nachdem sich die Gefahr einer Ausbreitung der Cholera vermindert, nun doch abgebalten werden.
* * Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Taglöhner Hch. Habermehl aus Schwarz vom Amtsgericht Alsfeld wegen Bettelns- die ledige Dienstmagd Marie Schneider aus Salzböden von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Diebstahls- Schuhmacher Mich. Jak. Schreeb aus Bingen, zuletzt in Mainz, vom Polizeiamt Mainz wegen Stttlichkeitsverbrechens.
* * Schuldienst-Nachrichten. Am 22. August wurde der von dem Herrn Fürsten zu LöwensteinMerlheim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach Schönberg auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Pfirschbach, Kr. Erbach, prä- sentirte Schullehrer Conrad Rühl zu Olfen für diese Stelle bestätigt- — am 28. August wurde der Schulamtsaspirantin Gertrude Dirtgo aus Ober-Flörsheim eine Lehrerinnen' stelle an der Gemeindeschule zu Kostheim, Kr. Mainz, — am 29. August wurde dem Schulamtsaspiranten Ludwig Rexroth aus Rimborn eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Leehetm, Kr. Groß Gerau, — am I. September wurden dem Schullehrer Wilhelm Glitsch zu Oppenrod
und dem Schulamtsaspiranten Gustav Billau aus Friede berg Lehrerstellen an der gemeinsamen Musterschule zu Friedberg übertragen- — am 3. September wurde der von dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach Schönberg auf die erste Lehrerstelle an der evangel. Schule zu Lützel-Wiebelsbach, Kreis Erbach, präsenttrte Schulamtsaspiram Joh. Kern aus Schönberg, Kr. Bensheim, für diese Stelle bestätigt.
* * Erledigte Lehrerstellen. Erledigt ist: Eine mit einem kathol. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wies-Oppenheim, Kreis WormS, mit einem jährlichen Gehalt von 900 Mk. Mit der Stelle ist Oraanistendienst verbunden.
* * Der Getreidemarkt. Der Getreidemarkt bekundet in den beiden Hauptartikeln Roggen und Weizen im Allgemeinen noch immer eine matte Tendenz. Die etwas besser lautenden amerikanischen Notirungen sind auf diese Stimmung bislang ohne Einfluß geblieben. Da umfangreiche Realisationen in Roggen wie Weizen sich zu stark geltend machten, auch die eingetretene regnerisch-kühle Witterung scheint vorerst auf diesen Characler des Marktes noch keinen Eindruck auszuüben. In Hafer war dagegen das Geschäft in der abgelaufenen Berichtswoche wiederum ziemlich lebhaft, da erhebliche Deckungsbedürsniffe in diesem allerdings lange vernachlässigten Artikel hervortraten. Notirungen vom Berliner Productenmarkte: Wetzen per 100 Kilogramm 127—141 Mark, Roggen 112—120 Mark, Gerste 96—165 Mark, Hafer 118-147 Mark.
* * Daß man bei Reife» ins Ausland (und wohl auch im Inland, Red.) stets einen genügenden amtlichen Ausweis über seine Person mit sich führen soll, zeigt ein Mißgeschick, welches einem angesehenen Bürger aus Bochum, dem Leiter einer höheren Unterrichts-Anstalt, in Antwerpen widerfuhr. Er wurde dort in der denkbar unschuldigsten Weise in eine Diebstahlsgeschichte verwickelt und trotz Betheuerung seiner Unschuld dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Da er sich auch hier nicht genügend ausweisen konnte, wurde er sechs Tage im Untersuchungsgefängniß gefangen gehalten und erst auf die diesseitige Feststellung der Person, die unglücklicherweise sich auch noch verzögerte, entlassen.
Büdingen, 8. September. Die tn unserem Kreise in 41 Orlen bestehenden Pfennigsparkassen hatten bis Ende Juni 1893 nach der jetzt veröffentlichten Uebersicht ein Guthaben von 147172,12 Mk. und 2740 Einleger. Am stärksten ist Gettenau am Guthaben betheiligt. Ihm gehören bei 225 Einlegern 27414 M. Es folgen dann Echzell mit 301 Einlegern und 21463 M., Ortenberg mit 237 Einlegern und 136l7M., Düdelsheim mit 200EinlegernunbllSl 1,93M. und Hirzenhain mit 126 Einlegern und.10370,99 M. Alle anderen Orte haben weniger als 10000 M. Einlagen. Am geringsten ist Gelnhaar betheiligt, das 2 Einleger mit 36,11 M. Guthaben hat.
Egelsbach, 8. September. An den diesseitigen Waldungen wurde neuerdings eine umherirrende Kuh beobachtet. Auch in den Waldungen bei Offenbach, Groß Gerau und Darmstadt hat sich das Stück Vieh gezeigt. Das Thier ist schon vor sieben Wochen dem Pachter Weber von Münchhof entsprungen und konnte bis jetzt nicht wieder eingefangen werden. Der Besitzer hat jetzt seine Einwilligung zum eventuellen Abschießen der Kah gegeben.
A Aus Rheinhessen, 9. September. Die Hoffnungen auf einen günstigen Herbstausfall gehen immer mehr schwinden und nach und nach beginnt man sich an den Gedanken zu gewöhnen, daß man nur einen geringen Wein zu erwarten hat. Besonders das regnerische, kalte Wetter der letzten Tage hat auf die Weinproducenten sehr deprimirend gewirkt, indem die Reife der Trauben durch dasselbe sehr zurück- gehalten wurde und sich befürchten läßt, daß neben der geringen Qualität auch das anfänglich erwartete Quantum der 1894er Weine noch eine beträchtliche Verminderung erfahren werde. Diese schlechten Herbstaussichten haben ihre Wirkungen auf den Gang des Weingeschäfts kaum gezeigt: nach wie vor herrscht eine vollständige Stockung des Geschäftes, die dadurch noch erhöht wird, daß infolge der ungünstigen Herbstaussichten die Besitzer von 1893er Weinen ihre Preise beträchtlich höher gestellt haben.
Land- unt Volk»u>irty schäft»
»rünberg, 8. September. Fruchtpreise. Weizen JL 12,52, Korn 13,36, Gerste 00,00, Hafer »M 10,90, Erbsen JL 00,00, Linsen 00,00, Wicken 00,00, Lein 00,00, Kartoffeln «< 0 00, Samen JL 20,00.
| ^Barometerstand.
5
3 8® SS® 8 §' 9
Thermometer: min. 4- 7° R., max. + 9° R.
Hygrometer:
Neigung für trock.Wetter.
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am 10. September Morgens 8 Uhr (Wetterhäuschen tn der Südanlage)
Imver kung: Die punktirle Linie bei der Barometerscala gibt den Stand des vorhergehenden TageS an.
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£2.
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Arrrzrrg aus den Stande-anrtsregifterir der Stadt Gießen.
Urrkgedote.
September: 3. Johann Theodor Keßler, Verwaltungssecretär zu Stegen, mit Katharine Klippel dahier. 6 Ernst Daniel Hüther, Kaufmann zu Eschwege, mit Emilie Lotz zu Alsfeld. 7. Georg Karl Wilhelm Christian Louis Roth, Apotheker dahier, mit Cäcilie Mathilde Wilhelmine Eltsabelhe Zstch zu Fulda.
Sheschtteßnnge«.
September: 1. Hermann Gl'ot, Buckhändler zu Höchst a.^M., mit Johanna Marie Elisabeth Sckad Hierselbst. 5. Johann Baptist Wantnger, Bierbrauer dahier, mit Margarethe Salome Keller von Heßlar, wohnhaft dahier.


