— Dom deutschen Eisenbahnwesen. Diejenigen BundeSregicrungeq, die größere Staatseisenbahnnetze verwalten, haben aus Anlaß der Weltausstellung in Chicago Eisenbahnsachmänner nach Amerika entsandt und sie beauftragt, nicht nur die Ausstellung selbst zu studiren, sondern sich auch über das nordamerikanische Eisenbahnwesen, das in seiner eigen« arngen Entwickelung manches Interessante bietet, eingehender zu unterrichten. Der Wunsch liegt nahe, zu ermitteln, in welchen Beziehungen die Urtheile der deutschen Eisenbahnsachmänner über die amerikanischen Einrichtungen und die mögliche Verwerthung der gesammelten Erfahrungen für das vaterländische Eisenbahnwesen übereinstimmen. Von dem Präsidenten des Reichs-Eisenbahnamtes, der im August und September ebenfalls die Vereinigten Staaten bereist hat, ist deshalb angeregt worden, die sämmtlichen Commissare zu einer Besprechung zusammenrreten zu lassen, um ihnen Gelegenheit zu geben, sich über ihre Wahrnehmungen zu äußern und ihre Ansichten auszutauschen. Nachdem die beteiligten Regierungen dem Vorschlag zugestimmt haben, wird beabsichtigt, die betreffenden Etsenbahndeamten in der zweiten Hälfte dieses Monats im Reichseisenbahnamt zu versammeln.
Berlin, 8. Januar. Die Frage des deutsch-russischen Handelsvertrages wird nun möglicher Weise den Reichstag doch noch in den nächsten Monaten beschäftigen. Von verschiedenen Seiten ist letzter Tage übereinstimmend und in bestimmter Weise wiederum versichert worden, daß die unmittelbar nach Neujahr wieder aufgenommenen deutsch-russischen Handelsvertragsunterhandlungen jetzt in der Hauptsache zu etnem Einverständniffe geführt hatten, es handele sich von nun ab nur noch um die Formulirung und präcise äußerliche Fassung der Ergebnisse der Unterhandlungen. Ueber die muth- waßliche Zeitdauer dieser Arbeit gehen die Anschauungen allerdings noch auseinander, es ist aber nicht unwahrscheinlich, • daß der Vertragsentwurf noch im Laufe des Februar fertig- gestellt wird, und würde er dann wohl dem Reichstage bis zum Beginne der Osterferien noch zugehen. Ueber das parlamentarische Schicksal des deutsch-russischen Handelsvertrages werden in der deutschen Tageßpresse schon jetzt mancherlei Vermuthungen laut, indeffen kann man alle diese Betrachtungen zunächst noch auf sich beruhen laffen. Zum Mindesten wird man aber die Voraussagungen, denen zufolge der russische Handelsvertrag im Reichstage aufs Ernstlichste gefährdet sein soll, nur mit Reserve aufzunehmen haben, es läßt sich in dieser Hinsicht einfach nichts prophezeihen.
Ausland.
— Die colonialpolitische Freundschaft zwischen Frankreich und England, die schon bislang keineswegs prima Qualität war, hat durch den blutigen Zusammenstoß zwischen einer englischen und einer französischen (Solenne im Hinterlande von Sierra Leone inWestafrika plötzlich von Neuem ein bedenkliches Loch erhalten. Obwohl eine authentische Darstellung des bedauerlichen Vorganges noch aussteht, so ist doch das Eine schon zweifellos gewiß, daß die Franzosen die Angreifer waren. Ihr Anführer hat die Truppen der englischen Expedition angeblich für feindliche Sofas-Neger gehalten, gegen welche sich die französische (Solenne unterwegs befand, und daraufhin den Angriff auf die vermeintlichen Feinde angeorbnef. Allerdings waren die Truppen der Engländer ebensogut Schwarze, wie diejenigen der Franzosen, aber die englischen Offiziere und Unteroffiziere waren doch Weiße, außerdem müssen die englischen Expeditionstruppen doch bie britische Colonialuniform, oder wenigstens die Abzeichen derselben getragen haben, um so rätselhafter erscheint xs, daß man französischerseits die englische Expedition für eine Abthe.lung der Sofas halten konnte. Ueber die beiderseitigen Verluste liegen noch keine genaueren Angaben vor, doch scheinen die Verluste der Engländer diejenigen der Franzosen zu übertreffen. Der Schauplatz des Treffens befindet sich in der Nähe von Warina am oberen Niger, in
er Gegend, welche die Engländer . für ihre Interessensphäre im westlichen Afrika reclamiren. Sollte in der That die englische Colonne auf nachweisbar britischem Inter essen- Gebiete von den Franzosen angegriffen worden fein, so würde der französische Angriff doppelt unbedachtsam erscheinen und an Frankreich würde es alsdann fein, England Genugtuung zu geben. Vorläufig ist man in den Londoner wie in den Pariser Regierungskreifen bemüht, die Affaire von Warina ohne Erregung zu prüfen, selbst im besten Falle wird aber der peinliche Vorgang doch wohl eine neue Verstimmung zwischen Paris und London zurücklaffen.
Treueste Nuchvkchteu.
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Wilhelmshaven, 8. Januar. Das für Kamerun bestimmte Detachement, 120 Mann des hiesigen Seebataillons unter Führung des Hauptmanns v. Kamptz, ist heute früh 6 Uhr mit einem Sonderzuge nach Cuxhaven abgegangen, da der Dampfer „Admiral" der Eisverhältniffe wegen von hier nicht abfahren kann. Der „Admiral" geht heute in die See.
Rom, 8. Januar. Nach einem vom „(Sortiere de Napoli" verzeichneten Gerüchte soll es in einem der mit Beschlag belegten, an den Deputirten Defelice gerichteten Schreiben heißen: „Befassen Sie sich mit Sicilien, ich denke an die Romagna- sobald Sicilien sich erhoben hat, wird die Romagna wie ein Mann folgen." Entgegen allen derartigen Gerüchten stellt die „Agencia Stefani" fest, daß in der Romagna der gewöhnliche Znstand absoluter Ruhe herrsche.
Rom, 8. Januar. Gestern wurde das electrische Kabel durchschnitten, welches den Lampen der Via Nazionale und dem Corso den Beleuchtungsstrom zuführte.
Rom, 8. Januar. Aus Palermo wird berichtet: Eine Torpedoflotte Überwacht aufmerksam das unterseeische Kabel zwischen Neapel und Palermo.
Palermo, 8. Januar. Durch Decret des Generals Morra werden Kriegsgerichte in Palermo, Messina und
Caltaniffetta errichtet. Die Militärcommandanten sind befugt, ein außerordentliches Kriegsgericht einzuberufen, wenn es im Interesse der Ruhe erforderlich erscheint. Den Kriegsgerichten unterliegen alle Delicte bezüglich Tumulte, Aufstände, Unterstützung und Anstiftung von Verbrechen, Aufreizung zum Bürgerkriege, Bildung bewaffneter Corps, Einschüchterung des Publikums.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 8. Januar. Gestern Nachmittag fand im Neuen Theater eine große Jubiläumsfeier für den ungarischen Dichter Moritz Jokai (50jähriges Schriftsteller-Jubiläum) statt, welche vom Berliner Ungarverein veranstaltet war. Sämmtliche Darbietungen wurden mit stürmischen Eljenrusen ausgenommen.
Berlin, 8. Januar. In Schönhausen sand gestern die Taufe der Tochter Herbert Bismarcks statt. Unter den Gästen befanden sich außer den Verwandten Freiherr v. Stumm, Dr. Schweninger und einige nachbarliche Gutsbesitzer.
Zürich, 8. Januar. Eine socialistische Versammlung, in welcher der Abgeordnete Bebel sprach, nahm infolge Auftretens der Anarchisten einen stürmischen Verlauf. Bender beschönigte das Pariser Attentat - der politische Flüchtling Monnemann erklärte, Bebel habe kein Recht, gegen die Anarchisten zu reden, da er selber auffordere, die gegenwärtige Gesellschaft zum Teufel zu jagen. Scheffkh meinte, Dynamitpatronen seien die einzige Antwort auf die französischcn Anarchistengesetze.
Paris, 8. Januar. Mehrere Zeitungen veröffentlichen bereits die Anklageacte gegen Vaillant. Dieselbe bringt Einzelheiten über das Attentat in der französischen Kammer und eine genaue Beschreibung der in derselben geworfenen Bombe. Ferner sucht das Schriftstück zu beweisen, daß die Absicht Vaillants, eine größtmöglichste Anzahl Abgeordneter und Minister zu tödten, nicht weggeleugnet werden könne. Man hofft, die Verhandlungen am nächsten Mittwoch zu Ende zu führen.
Rom, 8. Januar. Auf einer Volksversammlung wurde gestern eine Arbeiterprotestdemonstration gegen den Belagerungszustand auf Sicilien beschlossen. Als nach Beendigung der Versammlung die verschiedenen Vereine mit umflorten rothen Fahnen heimmarschirten, kam es zu einem Zusammenstoß mit der Polizei, wobei ein Schutzmann leicht am Halse verwundet wurde.
Barcelona, 8. Januar. In dem Fischerdorf Blanes wurde der Versuch gemacht, das Haus des Richters mit Dynamit in die Luft zu sprengen. Die explodirte Bombe richtete aber nur wenig Schaden an.
Locales un- LrovLnzielles.
Gießen, 9. Januar 1894.
** Ernennung. Se. Königl. Hoheit der Großherzog hat den Universitätsbuchdrucker und Verlagsbuchhändler Herrn Curt von Münchow dahier zu Allerhöchst Seinem Hoft buchdrucker ernannt.
** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 11. Januar 1894, Nachmittags 4 Uhr pünktlich. 1. Baugesuch des Corps Teutonia- hier: Dispensationsgesuch. 2. Decretur von Kostenrechnungen. 3. Abgabe von Fichten - Deckreisern aus dem Stadtwald. 4. Einrichtung eines Wartezimmers für den Schuldiener in der höheren Mädchenschule. 5. Errichtung einer regelmäßigen Omnibusverbindung zwischen den Bahnhöfen und der Stadt für den Personenverkehr. 6. Gesuch des Julius Wellhöfer dahier um Concession zum Wirthschafts- betrieb im Hause Wolfstraße 21 (Kronprinz). 7. Gesuch des Heinrich Schäfer dahier um Concession zum Wirthschafts- betrieb im Hause Bahnhofstraße 76 (Pfungstädter Bierkeller).
** Sitzung Großh. Handelskammer am 5. Januar 1894. Anwesend die Herren Scheel, Gail, Hornberger, Katz, Klingspor, Kraatz. Bereits in den Sitzungen vom 12. und 22. De- cember v. I. beschäftigte sich die Kammer mit dem Gesuche des Vorstandes des „Kaufmännischen Vereins" um Unterstützung bezüglich der von ihm gegründeten kaufmännischen Fortbildungsschule in Verbindung mit einem Lehrlingsheim. Es wird nunmehr, nachdem der zweite Vorsitzende, der im Auftrage der Kammer mit dem Vorstände des „Kaufmännischen Vereins" zwecks persönlicher Erörterung der Frage in Verbindung getreten war, über Zweck, Ziel und Einrichtungen der genannten kaufmännischen Fachschule, sowie über die finanzielle Sage des Vereins eingehend berichtet hat, beschlossen, dieses Institut zu empfehlen und zunächst sich einer erneuten Aufforderung des „Kaufmännischen Vereins" an die interefftrten Kreise zur Beitrittserklärung bezw. Zeichnung höherer Beiträge anzuschließen. Die Kammer beschließt ferner, zur getfietnfamen Beratung der Angelegenheiten der neuen Fachschule in Verbindung mit dem Vorstand des „Kaufmännischen Vereins" eine Commission einzufetzen und werden in dieselbe die beiden Herren Vorsitzenden designirt. — An Stelle des in der vorigen Sitzung zum Delegirten für die nunmehr auf den 12. I. Mts. festgesetzte Plenarversammlung des deutschen Handelstags in Berlin bestimmten Herrn F. C. B. Koch, der mittheilen läßt, daß er durch anderweite Berufsgeschäfte verhindert sei, zu dieser Zeit die Vertretung der Kammer zu übernehmen, wird Herr Com- merzienrath Gail gewählt. — Zur Frage der neu geplanten Stempelsteuern ist eine Eingabe der Handelskammer in Cassel eingegangen, die sich gegen diese Steuern ausspricht und beschließt die Kammer, die hinsichtlich dieses Steuerentwurfs durch Absendung einer diesbezüglichen Petition an den Reichstag bereits selbstständig eingegangen ist, diese Eingabe ebenfalls zu unterstützen. >— Es liegt der Kammer eine weitere Mittheilung über zweifelhafte Firmen im Auslande (Großbritanien) vor. Wegen näherer Auskunft wollen sich die Interessenten an die Kammer wenden.
i Z. Neues Theater. Der Brandon Thomas'sche Schwank ! „Charleys Tante" zieht immer noch ganz bedeutend.
Auch die gestrige dritte Aufführung desselben fand vor recht ' gut besetztem Hause statt. Die Wiedergabe war im Allgemeinen ganz flott, die Besetzung der Rollen war die alte geblieben.
** Die Koste» des Provinzialarresthauses zu Gießen und der Haftlocale der Provinz Oberheffen sind für die Zeit 1894/97 veranschlagt zu 57 300 Mk., welchen Einnahmen von 7430 M. gegenüberstehen. Für das Arresthaus und Haft- local zu Gießen ist eine Kopfzahl von 75 mit 27375 Ber- pflcgungstagen a 32 Pf. — 9000 Mk. Verköstigungsaufwand; für die übrigen Haftlocale der Provinz Oberheffen eine Kopfzahl von 60 mit 21900 Verpflegungstagen *X 39 Pf. = 8500 Mk. Verköstigungsaufwand angenommen. — Ferner find für Erweiterung des Hofes des Provinzialarresthauses zu Gießen 28300 Mk. vorgesehen.
. ** Die Verpfleguugskoste» der Gefangeueu in den Gefängnissen und Strafanstalten des Großherzogthums stellen sich nach dem Staatsvoranschlag für 1894/97 auf den Kopf und Tag wie folgt: Zellenstrafanstalt Butzbach 35 Pf., Landeszuchthaus Marienschloß 35 Pf., Gefängniß in Darmstadt 38 Pf., Gefängniß in Mainz 40 Pf. Als täglicher Durchschnittsstand wurde angenommen: Butzbach 334 Köpfe, Marienschloß 200 Köpfe, Darmstadt 220 Köpfe, Mainz 165 Köpfe. An Besoldungen und sonstigen persönlichen Ausgaben erfordern jährlich: Butzbach 71057 Mk., Mar>en- schlaß 45 431 Mk., Darmstadt 29 320 Mk., Mainz 25181 Mk. Die jährlichen Gesammtausgaben stellen sich wie folgt: Butzbach 161041, Marienschloß 105 731, Darmstadt 87 400, Mainz 66 996 Mk., die Einnahmen: Butzbach 35 200, Marienschloß 22 731, Darmstadt 17 500, Mainz 13 200 Mk., sodaß aus der Hauptstaatskaffe zuzuschießen sind für Butzbach 125841, für Marienschloß 83 000, Darmstadt 69 900, Mainz 53 796 Mk. — Die Zellenstrafanstalt Butzbach wird voraussichtlich im Frühjahr 1894 in Benutzung genommen werden können. Hierdurch findet eine Entlastung des Landeszuchthauses Marienschloß statt, der durchschnittliche (befangenen« stand daselbst betrug bisher 340 Köpfe im Jahre, während er pro 1894—97 nur zu jährlich 200 Köpfen angenommen worden ist - für die Gefängnisse zu Darmstadt und Mainz wird die Entlastung dagegen nicht nennenswerth sein, da die zu längeren Gefängnißstrafen Verurteilten, welche seither in den Haftlocalen untergebracht werden mußten, in die Gefängnisse zurückzukehren haben. Zur Erbauung und Einrichtung der Zellenstrafanstalt sind bereits früher 1425000 M. bewilligt worden, nunmehr werden im zweiten Theil des Budgets zur Erbauung eines dritten <Zellenflügels, einschließlich Jnventarausstattung, und Erbauung von zwei weiteren Wohngebäuden für je vier Aufseher noch 390 000 M. angefordert.
Lumda, 7. Januar. Gestern Morgen fand man den Nachtwächter unseres Orts, einen schon bejahrten Mann, in vor Kälte fast erstarrtem Zustand vor derThüre seines Hauses liegend. Beide Hände des Bedauernswerthen waren vollständig erfroren. Noch an demselben Tage wurde der Unglückliche in die Klinik nach Gießen verbracht. — Auch ein Handwerksbursche, dem das eine Ohr erfroren' war, mußte* gestern in die Klinik nach Gießen gebracht werden.
D. Ztg.
Dorheim (Kreis Friedberg), 7. Januar. Unter großer Betheiligung wurden heute hier acht Kinder beerdigt, die auf dem Eise eingebro chen und ertrunken waren.
D. Rieder - Eschbach, 7. Januar. Der Gesangverein „Eintracht" und der hiesige Kriegerverein halten gelegentlich der diesjährigen Geburtstagsfeier Sr. Majestät des deutschen Kaisers einen gemeinsamen Ball ab.
Nidda, 6. Januar. Heute Nacht wurden wir durch Feuerlärm geweckt. Es brannte das am Südende des Bahnhofs gegenüber dem Maschinenschuppen gelegene Bahnwärterhäuschen. Da in demselben auch Petroleum stand, so fand das Feuer rasche Nahrung und brannte das Häuschen, ehe Hilfe kommen konnte, zusammen. Die Feuerwehr konnte alsbald wieder abziehen. Ueber die Ursache des Brandes ist nichts bekannt geworden, jedoch scheint Brandstiftung ausgeschlossen. — Ueber den in der Neujahrsnacht auf Hof Leustadt bei Stockheim geschehenen schrecklichen Unglücksfall, über den verschiedene Nachrichten clrculierten, kann berichtet werden: Der einzige Sohn des Pachters Holtzmann wollte in Gemeinschaft mit einem auf dem Hof angestellten, ihm befreundeten Bediensteten, das neue Jahr anfchießen. Auf dem Wege nach dem Hof entlub- sich durch einen unglücklichen Zufall das Gewehr des Bediensteten und traf den Sohn des Herrn Holtzmann in den Unterleib. Der Schwager des Verletzten, Dr. Hahn zu Ortenberg, leistete sofort Hilfe, aber nach einigen Stunden war der hoffnungsvolle Sohn zum unsäglichen Schmerze der Eltern eine Leiche. Der Verlebte war der Urenkel des nicht allzulang vorher im 102. Lebensjahr verschiedenen Herrn Holtzmann.
Von der Bergstraße, 5. Januar. Die Aepselweinprodu- centen unserer Gegend führen gegenwärtig bittere Klage über die auffallend schlechte Entwicklung des jungen Obstweins. Insbesondere scheint der aus besseren Obstsorten bereitete Most gänzlich zu verderben und höchstens noch zur Essigbereitung verwendbar zu fein. Der von geringeren Aepfelsorten hergestellte Most läßt indessen nichts zu wünschen übrig.
Dudenhofen im Rodgau, 5. Januar. Das einjährige Kind eines hiesigen Landwirths erlitt einen gräßlichen Tod. Es wurde nämlich von feinem dreijährigen Ge- schwisterchen in augenblicklicher Abwesenheit der Eltern in einen mit siedendem Wasser gefüllten Zuber gesetzt, um darin gebadet zu werden. Das ältere Kind hatte schon häufig beobachtet, wie die Mutter den Säugling in jenem Zuber badete
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