Ausgabe 
9.10.1894 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Kreise der Bürgerschaft wetteifern um das Gelingen des Festes- auch Großh. Regierung wie die Geistlichkeit und ver« sckiedene Schwestervereine sind vertreten. AuS Gieß en sind zwei Herren als Gäste anwesend.

A AuS Rheinhessen, 7. October. DaS langjährige Mitglied der zweiten hessischen Kammer, Bürgermeister Möhn in Laubenheim, ist am Freitag im Alter von 54 Jahren gestorben. Neben seiner Eigenschaft als Bürger­meister und Landtagsabgeordneter war Möhn noch Mitglied der KreiSfchulcommtfsion, deS KretSauSschusieS und des Vor­standes der Kreissparkasse, welche Ehrenämter er mit seltener Gewiffenhaftigkeit erfüllte. In der Kammer, der er 13 Jahre angehörte, zählte Möhn zu der nationalliberalen Fraction, doch divergirte er als Katholik in religiösen Fragen häufig mit seinen Fractionsgenossen.

A Vom Rhein, 7. October. Der Personenverkehr aus dem Rhein ist für die Jahreszeit schon wesentlich zurück- gegangen, wogegen der Güterverkehr in den letzten Wochen ziemlich zugenommen hat. Hauptsächlich die Schleppzüge zu B rg sind sehr gut befrachtet. Die Frachten selbst sind in Folge deS fallenden Wassers sowie der verkürzten Fahrzeiten in die Höhe gegangen und werden bet weiterem Fallen sicher noch steigen.

Verrnrschte».

* Berlin, 6. October. Ein bedauerlicher Unglücks- fall ereignete sich heute in einer hiesigen.Privatklinik. Ein junges Mädchen, welches behufs Entfernung eines Kropfes operirt werden sollte, ist in der Narkose verstorben.

C * Hamburg, 7. Oktober. Der Tischler Stenin echt, wohnhaft am Schlump 27, brachte in der letzten Nacht seiner Fiau und seiner 16jährigen Tochter Hammerschläge auf den Kopf bei und tödtete sich dann selbst durch enen Schutz in den Mund. Die Frau ist noch bewußtlos, die Tochter ist weniger verletzt. Beide befinden sich im Krankenhause.

Eingesandt.

Gießen. 7 Ociober 1894. Motto:Arbeit tu deö Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis." Res revera, verum gaudiuml"

Genuß und Erholung.

Das Bedürfniß nach Genüssen aller Art hat sich mit der fort­schreitenden Entwicklung des Princips der ArbeitStheilung zu einer geradezu unnatürlichen Höhe gesteigert. Denn je größer die Ärbeitö- thetlung, je intensiver die Arbeitsleistung auf dem Specialgebiet und je intensiver die Arbeit, desto schneller folgt die Ermüdung und da­mit das Bedürfniß nach Erholung. Wenn fich im Verlaufe dieser Entwickelung mannigfache, tiefgehende Schäden eingestellt haben, so darf man dies nicht dem Principe der ArbeitStheilung in die Schuhe schieben; das wäre gar kurzsichtig. Denn einmal übersieht man, dah dieseSchäden des ursächlichen Zusammenhangs mit demPrtncipeder ArbeitStheilung insofern ermangeln, als trotz desselben, ja bei noch viel höher gesteigerter Ausbildung desselben, jene Schäden aogestellt werden können, wie weiteruntenlnachgewiesen werden soll, dann aberberuht diese falsche Auffassung der Dinge auf einer fehlerhaften Anschauung von dem Gebiet des Princips der ArbeitStheilung. Unter Arbeiten im

Sinne dieses Princips sind vernünftigerweise nur solche ThätigkeUen zu verstehen, welche stets die untergeordnete Stelle deS Mittels zu solchen Zwecken einnehmen, die der einzelne ohne die Nothweudigkeil eigener Mitwirkung, auS welchen Gründen immer, erreichen kann. Die Grenze ist im Wesentlichen damit gegeben, daß eine ganze SRihe äußerer Güter erlangt werden können ohne eigenes Zuthun, dagegen Gesundheit und rechtlicher, sittlicher Lebenswandel nur durch eigenes Wollen und Handeln erreichbar sind. Dort herrscht ArbeitStheilung, hier Arbeitsgemeinschaft, wenn man so will. Dabei ist aber zu bemerken, daß eine Reihe solcher Tätigkeiten nicht objectio in die eine oder andere Klasse gestellt werden können, sondern je nach der verschiedenen Beanlagung für den einen Arbeit im obigen Sinne sind, für den anderen Erholung; ähnlich bestimmt ja auch in den beiden Klassen wiederum die subjectiveBeanlagung die Auswahl derThätigkeit. AIS Beispiele zu alledem erinnere man sich, daß ganz allgemein ArbeitStheilung für nöthtg ei achtet wird in folgenden Sachen: Hand­werke, Gewerbe, praktische Heilkunst, Nechtdkunde; dagegen kann Niemand für uns turnen, ins Bad gehen, unsere Pflichten erfüllen und endlich lassen wir uns vielleicht gerne Musik oder eine andere Kunst vorführen und betreiben sie doch auch selbst girne.

Wenn also mit der höheren Entwickelung deS Grundgesetzes der ArbeitStheilung, eine gesteigerte Genußsucht Hand in Hand geht, insofern alS Die intensivere Arbeitsleistung ein gesteigertes Erholungs- bedürfniß hervorrust und zugleich vielleicht auch mehr Zeit für die Erholung ausspart, so müssen die wahren Ursachen für jene be­dauerliche Steigerung der Genußsucht wo anders liegen. Und wer Augen hat zu sehen, Ohren zu hören und den nöthigen Verstand xu denken, der wird sie auch finden. DiejErholung von der Arbeit, für die Arbeit ist nur denkbar, wenn zwei Erfordernisse zusammen- treffen: DaS Mittel der Erholung, d. i. der Genuß, welchen man sich gönnt, muß für den Betreffenden gesund sein, d. h. eS darf seiner körperlichen wie geistigen Arbcitskrast keinen Abbruch thun, und c6 mutz ihm auch wirklich subjectiv ein Genuß sein. Leider ist aber in der großen Mehrzahl der Fälle infolge übler Gewohnheiten der zur Erholung dienen sollende Genuß der Gesundheit der Be­treffenden in hohem und höchsten Grade schädlich und was dann scheinbar im süßen Vergessen der Tretmühle täglicher Arbeit ge­wonnen wird, das wiegt den angerichteten Schaden so wenig auf, daß man gerade mit erhöhter Unlust zur Arbeit geht. Und gerade das zu hindern ist ja der Zweck der Erholung. Dion darf sich ja freilich der Einsicht nicht verschließen, daß manche Einrichtung in unserer herrschenden ArbeitSeinrichlung nichts taugt; aber davon darf man getrost überzeugt sein, daß weitaus die meiste Arbeit weit freudiger verrichtet würde, wählte man zur Erholung das richtige Mittel. Eben indem man dies nicht thut, begiebt man sich eigentlich des Rechtes über seine Arbeit, die man deS lieben Brodes wegen verrichtet, so schroff zu urtheilen, wie es geschieht.Arbeit ist deö Bürgers Zierde" undSegen ist der Mühe Preis!" Gerade des köstlichsten Lohnes gethaner Arbeit macht man sich unwerth, nämlich der wonnigen Befriedigung, welche die Erfüllung der für nothwendig erkannten Pflicht mit sich trägt. Und so schwankt man auS einem liebel ins andere.DaS eben ist der Fluch der bösen That, das; sie fortzeugend Böses mutz gcbähren." Eine schlechte Nacht von Sonntag auf Montag vermag die ganze Woche zu vergällen! Und die Ursach zu alledem liegt darin, daß eben die große Mehrzahl daS Gebiet, aus dem es keine ArbeitStheilung giebt, nicht kennt und nicht darin in der gehäligen Weise von Kindesbeinen an belehrt wird. Im Gegentheil für die Wahl der Genüsse zur Erholung sind in höchstem Grade maßgebend die Tagediebe, die dem lieben Gott die Zeit weg­stehlen, welche er uns gesetzt bat, tüchtig zu werden, die diese Zeit zum Ersinnen höllischer Teufeleien und Verlockungen verwenden. Wie können diese Leute, die, wie der Rheinländer sagt, ihren eigenen Schweiß nicht riechen können, denn überhaupt beurtheilen, welche Art Erholung denn dem Arbeitsmüden fiommt? Und doch herrschen fie? Wie reimt sich das zusammen? Es steckt halt in Jedem von uns, Golt seis geklagt, ein StückTagedtebknatur", und es scheint fast. aiS ob eben deren Ueberwindung unser Ziel hier auf Erden sei! Diese rohe Genutzsucht und Faulheit gilt es zu überwinden, und der

Wille, welcher sich hierzu nicht bequemt, ist selbst Schuld an seiner Unkenntniß in Dingen der wahren Sittlichkeit, Dioral und der Ge­sundheitspflege. Die Kurzsichtigkeit, die die Folgen nicht erkennt und dem Augenblick huldigt, wuchert auf diesem Boden.

Mons sana in corpore mmo! Gesunder Geist nur im gesunden Körper! Uralter Spruch, wie oro roh ft Du verleugnet! /

Zwar die Zeiten sind schlecht, sehr schlecht, kaum, daß man sich und seine Familie ernähren kann, aber zum Früh" und Abendschoppen reichlS noch, und um im qualmenden Tabaküdunst, in tosendem Geschrei und Alkohol- und Fuselduft bis spät in die Rächt hinein zu sitzen, dazu reicht« auch noch! Dabei wundert man sich dann noch, wenn'» in der Gesundheit und im Beutel ein Loch giebt und immer »eiter bergab gebt. Aber freilich, wenn ja Viiemanb diesen Genüssen huldigte, bann wären ja morgen IOOOO Arbeiter biobloO und um dessentwillen mag man schon über den Durst trinken, vom blauen Dunst gar nicht zu reden. Al« ob eS nicht Eanäle xu bauen gäbe, al« ob c« nicht ganze Stadtquartiere überall gäbe, die den sogen. Errungenschaften der Cioilifalion Hohn fprcchen! Aber wav hat man denn noch vom Leben, wenn reicht einmal diele Genüsse gelten sollen ' Wie wobl thut dieses Vergessen de« täglichen StreitrS und Hader«! Wie schön ist'« hier im Sande mit dem Kopf, sagte Vogel Strauß, da halten sie ihn schon. O Kirchthurm! Kirchthurm, roevhalb vermagst du die Menschen »richt über sich selbst zu erheben?

Worin nun wahre Erholung zu frühen sei, der Frage wollen wir in einer der nächsten Nummern nähertreten.

Gottesdienst in der Synastoge.

Mittwoch den 10. October: VersöhnungSsest.

Vorabend 6 Uhr, Morgen« 7°° Uhr, FestcSauSgang 6<° Uhr.

Gottesdienst der israelitischen Relistionsgesellschast.

Mittwoch den 10. October: Versöhnungsfest.

Vorabend !>'", Mcn qcnS 7, Fei!,- Q''"_

Iptelplau der vereinigten Iranirfnrter Ltadttheattr

vpernhau».

Dien-tag den 9. Ociober: Earmen. Dltttwoch den 10. Oc loder: Excelstor. DonnerSiag den 11. October: Der fliegende Holländer. Freitag den 12. October: Der Wild schütz. Samstag den 13. October: Rienzi. Sonntag den 14. October, Nachmittag« 3</i Uhr: Madame SanS-G^n e. Abend« 7 Uhr: Die Medici.

«chaufpielhau».

Dienstag den 9. October: Die Widerspenstige. Furcht vor der Freude. Dltttwoch den 10. October: Der Obersteiger. Donnerstag den 11. October: Don EarloS. Freitag den 12. Ociober: Nr. 28. SamStag den 13. Ociober: Iphigenie auf TauriS. Sonntag den 14. October, Nachmittag« B1/., Uhr: Der Obersteiger. Abends 7 Uhr: Die Dragoner.___________

Verkehr, Land- und Volkswirthfehaft.

Grünberg, 6 Ociober. Fruchtpreise. Weizen X 1184, Korn X 12,7^, Gerste X 10,56, Hafer X 9,94, Erbsen X 00,00. Linsen 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 000 Samen X 00,00.

Foulard-Seide 95 Pf.

bis 5.85 p. Mk. japanesische, chinesische ?c. in den neuesten Dessin» u, Farben, sowie schwarze, weiße und farbige Hennebekg-Seide von 60 Pi. bis Mk. 18.65 p. Met. glatt, gelingt, tat riet, ge- musttrt, Damaste rc. (ca. 240 vnsch. Qual, und 2000 versch. Farben, Dessin« rc ), Porto und steuerfrei Ins Haus. 'Muster umgehend 8081 Seiden-Fabrik G. Henneborg (k. u. k. Hoti.), Zürich. Pfarrer, Lehrer. Beamte ?c empt. bin vorz. HollÜnd. Tavak bei » B. Becker in Seesen a. H. 10 Pfd.Ioseirn Beutel nur acht Mk.sio. 7830

Die Rechnung der evangeli-1 scheu Kirche zu Gießen für 1S98/94 lieg lacht Tage lang im Pfarrhaus, Südanlage 8, zu Jeder­manns Einsicht offen.

Gießen, am 8. October 1894. Der evangelische Gesammt - Kirchen­vorstand.

8293 Dr. Naumann.

Montag den 15. October,

Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die den Erben der Ludwig Balthasar SltugelhSfer Eheleuten in Gießen ge« hörigen Immobilien:

Flur 3 Nr. 61 2894 qm Acker am SchwalbachtschenAcker und Krof- dorfer Weg,

Flur 3 Nr. 68 1319 qm Acker am Krofdorfer Weg,

Flur 3 Nr. 1319 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 74 700 qm Acker bei der Broßbtücke,

Iur 5 Nr. 75 700 qm Acker daselbst, ur 5 Nr. 76 700 qm Acker daselbst, ur 5 Nr-77 700 qm Acker daselbst, ur 5 Nr- 78 769 qm Acker daselbst, ur 5 Nr. 81 706 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 84 29t qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 85 313 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 89 438 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 104 956 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 365 - 1762 qm Acker auf dem Haddersgraben,

Flur 5 Nr 366 788 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 463 5150 qm Acker am Krofdorfer Weg,

Flur 25 Str. 222 1125 qm Acker -wischen dem Aulweg und Leih- gesterner Weg,

Flur 28 Nr. 98 2475 qm Wiese am Heegstrauch vor Stander Garten, Flur 30 Nr. 51 1900 am Acker am Atzelbusch,

Flur 30 Nr. 52 1900 qm Acker da­selbst,

freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 6. October 1894.

Großh. Ortsgericht Gießen.

I. A.: Bogt. 8272

Dienstag den 6. Novbr.,

Nachmittags 3 Uhr,

soll auf dem hiesigen OrtSgericht die der Wilhelm Fillmann Wiltwe nud Kinder in Gießen gehörige Hofraithe Flur I Nr. 1108 69 qm bei der Kirche öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, 25. September 1894 Großh. OrtSgericht Gießen.

I A: Bogt.

Bekanntmachung.

Vom 15. d. Mts. treten folgetbe Fahr- planinberungen ein:

Der jetzt E Vorm von Friedberg fahrende Zug 407 fährt:

Friedberg ab 522 Vorm.. Gießen 6" bis 682, Marburg an 716 Vorm.

Vorn gleichen Tage ab fährt der jetzt 706 Vorm. von Marburg nach Gießen abgehende Zug 408 von Marburg ab 730 Vorm und kommt in Gießen 8,B Vorm an.

Der Zug 402 (Butzbach) Friedberg- Frankfurt fällt vorn 15. d. Mts. auS, während Zug 412 FriedbergFrankfurt Montag» in Brrtzvach (ab 422 Vorm.) beginnt. Der jetzt an allen Wochentagen verkehrende Zug 270, Friedberg ab 412 Vorm, Hanau 0 an 622 Vorm, verkehrt vom vorerwähnten Tage nur noch Mon­tags Der Zug 272 fährt:

Friedberg ab 521 Vorm , Heldenbergen^V ab 623 und kommt 6" Vorm in Hanau 0 an, Zug 271 fährt 1 Min- früher von Hanau Nord, 2 Min. früher von Helden­bergen W ab und trifft 78 Vorm in Friedberg ein. Die Zeiten für die Zwischrnstationen sind auS dem Aushang- fabrplan und den Schalteranfchlägen er­sichtlich 8283

Hannover, den 3. October 1894.

Königliche Eisenbahn Direktion-

Größtmöglich Bderhrssische Eisenbahnen.

An 15. d- MtS. gelangt der Nachtrag II -u unserem Local - Gütertarif zur Ein­führung, welcher unter Anderem Ent­fernungen für den Haltepunkt Angersbach enthält.

Nähere Auskunft ertheilen die Güter­abfertigungen.

Gießen, den 2. October 1894. 8272) Großherzogliche DirecUon.

Mittwoch den 10 Bclbr.l.I.,

Nachmittags 2 Uhr, werden im Biekerschen Saale Neustadt 10 versteigert:

Sophatz, Commoden, Kleiderschränke, 1 Silberschrank, vollst Betten, Spiegel, Bilder, Bilderrahmen, t Nähmaschine, 1 ar. Spielwerk, 1 Pianino, 3 schw Wagen, 1 Sommerwagen, 2 Hobel­bänke ;

ferner an Goldsachen: 5 Damen Uhr- leiten, S Brachen, 5 Armbänder, 1 Medaillon, olles bessere Sachen, 1 Ring mit ächtem Stein n a. m.

Geißler, Gerichtsvollzieher.

7685 18285

Stadt. Schlachthaus.

Freibank. [8297 Heute und morgen: 8chmemeffeisch, nicht ladenrein, per Pfd. 50 Pfg.

CD

CL cn L_ <x> CD £ cti

CD "O

c CD

= CD

o CP

03

1 Kaffee-Essenz

<

<8 Z P 0

v 0 £ s ö

K

Preisgekrönt Welt- Ausstellung Chicago.

in Dogen.

L Anerkannt bester und aus-

Ö gieblgster Kaffeezusatz.

ö Weberei? vorräthlg.

6 Vor Nscbahiounzf-n wird gewarnt.

en - «***

vr

C CD

</> n 3* O: 3 ®

£ O =r

CO CD </> CD

3

P3 O pe­

tz o

Schellfische rc.

von heute ab bis Sonntag f. iägl. Ruf-, hochfeine Waare, im Rebstock. 80t8 Zum Aquarium Wallthorstrahe 5

Feinsten Frühbargunder Most u. Federiveißen. ß

Täglich frischer Most.

8268__Metzger Seng.___

Zwiebeln. |

Bestellungen auf guteLpeisezwiebeln werden bei Gastwinh «g. «nler, Wall- thorstraße, in den nächsten Tagen ent­gegengenommen. Preis per Centner 8 X

Klaus,Wber-Mockliadt.

Winterkartoffeln, Magnam bonam, auBgelefene seine Tafelkartoffeln, 50 Kilo mit Sack ab Friedberg 8233

Zwei Mark 50 Pfennige versendet gegen Nachnahme Jacob Stern-Simon _____________Friedberg, Hessen-

Neue Linsen

empfiehlt 7695

Rob, Stuhl; Neustadt 23.

Raupenleim, wirksamstes Mittel gegen Frostspanner re. empfiehlt beste Qualität billigst 8157 (tzuftav Walter, Mäusburg 13.

Brmnataleim empfiehlt die Adler - Drogerie Seltersweg 39 ^163

______Otto Schaaf. Bestellungen auf Aepfel, beste OualitLten, nimmt entgegen 8216

_______Fr. 5Uug, Alten-Bufeck.

Decimalwaagen

empfiehlt 8273

^arl Hensel, Wallthorstratze.

Hrermielfjungen.

1581) Der mittlere Stock, 4 auch 5 Zim- mit Zubehör, ist per sofort zu oer» mietben.__Kirchstraße 2

69 j5j Mansarde, 4 Zimmer mit Zu- behör, per sofort oder 1. November an ruhige Familie zu vermiethen. Näh _______________Dammstratze 25.

7838j Kleines FamilienlogiS zu oer- mietben. Ferd. Felstng, Neuenweg 31.

69j Wohnung von 6 Zimmern und allem Zubehör sofort zu vermiethen.

Dr. Haupt, Asterweg 29.

8203] 2 Zimm., Küche, Wassert, u. Zub I an rub- Mieth W. Werber,Kirchenpl-11. |

6089| Die Parterrewohnung Srün- bergerstr. 24 anderwest zu vermiethen Wilhelm Hammel, Grünbergerstr. 27.

7359] Eine Wohnung von «Zimmern mit Zubehör, eoentuett auch Ganenanth., bis zum 16. November zu vermiethen.

Bahnhofstraße 31.

7284] Eine schöne Wohnung, 3 Zimmer mit allein Zubehör und etwas Garten- antheil, im Haupthaus, an ruhige Leute, sowie eine Chatsenrernise für 2 Ehaisen, oder auch für Lagerraum geeignet, zu verm. Beziehb. sofort. Nähere« bet

Sony, LonyS Bierkcller

7380] Neustadt 1 ist eine su Balkonwohnung, 3 Zimmer und Küche, per sofort zu vermiethen- Ferner ist der von Herrn Schubmachermeister Kratz bewohnte Laden per sofort zu vermiethen. Näheres

Neustadt 78, 1 Treppe.

8166] Kleine Wohnung zu oer-' mietben.__Eichgärten 27.

8220] Zwei kleine Logis zu vermiethen. __________________Steinstraße Nr 73.

6142] In dem ehemaligen Hauie Bour­geois an der Kirchstrahe find die Räume des Erdgeschosses mit Laden nebst zwei Zimmern über letzterem sofort zu ver­miethen, desgleichen eine kleine Wohnung. Nähere« über Bedingungen und Preis ist bei der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, zu erfahren.

Gießen, den 18. Juni 1894.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

6142] Gnauth.

Marburgerstraße 24 ist ein großes, schönes Logt« wegzug«- halber per 1 November zu verm. 8296

8299] Kleines Familienlogis auf sofort zu Perm. H. «. Weener, Eichgärten 10.

8300] Schön möblirteS Zimmer mit Cabtnet zu vermiethen.

_ Ff. Sohne, SelierSweg 26.

8286] Fein möblittei Wohn, und Schlafzimmer, auf Wunsch auch einzeln zu vermiethen.

L-derstraffe 8 (Nähe der Universität).

8278] Schön möbl. Zimmer zu oct* miethen- Bahnhofstraße 39, parterre.

8274] Großes, schön möbl. Zimmer per sofort zu vermiethen.

_ _____ Westanlage 41, parterre.

8208] Ein freundliches Zimmer mit Bett zu vermiethen. Neuenweg 42, 1 Tr.

8173] Einfach möbl. Zimmer zu verm. SelierSweg 67 bet SÜttenberger.

8162] Em treundltch möbl. Zimmer an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Neustadt 78, 1 Tr. (am OSwaloSaarten).

8149] Wallthorstratze 40 vitllge Schlafzimmer an Herren ob. Damen »n vermiethen.

81981 Möbl. Zimmer mit Kost za vermiethen. __________Löwengasse 6.__

tO49] Zwei sehr schön möbl. Zimmer an einen ruhigen Herrn zu otrmietben-

Frankfurterstraße 24.