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1894
Nv 132 Zweites Blatt. Samstag den 9. Juni
Der Hießen,r ^ejtigtr erscheint täglich, mit Ausnahme de- Montags.
Die Gießener Aa milien v läller werden dem Anzeiger wSchmklich dreimal beigelegt.
Gießener Anzeiger
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Alle Annoncen Bureanx deS Zn« und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
Der Liegener Bankkrach vor (Bericht.
W. Siegen, 6. Juni.
VI.
Die Verhandlung wird kurz nach 9 Uhr eröffnet. Heute ist an die Stelle des bisherigen VertheidigrrS des Brüggemann, R.-A. Silberstein, der R.'A. Dr. Sel lo-Berlin getreten.
Siebenter Zeuge, Buchhalter W. Schneider aus Cleve war f. Z. auf dem Contor des Bankvereins Buchhalter und hatte insbesondere die Uebcrtragung der Journale in die Hauptbücher zu besorgen. Zeuge hat im Juli v. I. Unregelmäßigkeiten auf dem Bankverein insofern entdeckt, als das Giro- Conto der Bank nicht stimmte mit dem Gegen - Giro » Conto der Reichsbank. Zeuge war bei der Revision 1891 anwesend und collationirte mit Schröder die Wechsel. Schröder wunderte sich über die Franz'schen Wechsel, daß ihnen das Accept fehle und Zeuge meinte, daß das Accept wohl noch eingeholt werden würde. ES ist öfters vorgekommen, daß einzelne Wechsel bereits gutgeschrieben wurden, auch ohne daß sie acceptirt waren, tndeß wäre solches bei einer größeren Menge Wechsel denn doch unstatthaft gewesen. Schröder hat mit dem Zeugen über die Franz'schen Wechsel gesprochen und hat Zeuge, ohne daß er sich bestimmter Reden zu erinnern weiß, den Eindruck gewonnen, daß Schröder sich für die Franz'schen Wechsel interessirte. — R-A. Lenz mann: Wieviel Wechsel waren 1891 zu revidiren und wie lange dauerte die Revision? — Zeuge: ES waren etwa 500 Wechsel und die Revision dauerte etwa 1% Stunden. — Das Giro - Conto stimmte nicht, weil die zur Deckung der Differenzen nach Berlin überwiesenen Summen (Wechsel und Werthpapiere) im Bankverein nicht eingetragen waren.
Achter Zeuge, A. Schreiber, früher Correspondent im Bankverein: Folgendes fiel mir auf. ES wurden mir oft Briefe, die nicht copirt waren, verschlossen zur Frankirung auf mein Pult gelegt- diese Briefe gingen an Buffe u. Co., Sevars u. Co. u. A. nach Berlin. Andererseits fand ich auch Briefe, auf welchen ein Theil, das untere Ende, beseitigt, abgeriffen war. ES fiel mir auf, als 1891 und 1892 von Franz eine solche Menge unacceptirter Wechsel in solcher Höhe kamen und diese Wechsel Franz ohne eingeholtes Accept gut geschrieben wurden- ich dachte mir, daS geschehe, um das Conto Franz niedriger erscheinen zu laffen. — Beisitzer Amtsrichter Seybcrth: Wie alt waren Sie damals? — Zeugen 19 Jahre. — Wie lange waren Sie auf dem Bankverein? Zeuge: 1 Jahr. — Beisitzer: Und da fiel Ihnen die Sache schon auf? — Zeuge bekundet ferner: Anfang 1893 machte ich Schröder Mittheilung, daß daS Conto Franz wesentlich überschritten sei und außerdem die Franz'schen Wechsel nicht einmal gebucht seien. — Schröder: Das ist richtig und das war eben die Ursache, daß ich zu meinem Revisionscollegcn ging und wir den Schwindel ausdeckten, indem wir die Richtigkeit der Bilanz zu zeichnen weigerten. — Staatsanwalt: Fielen Ihnen die hohen Beträge der Wechsel auf? — Zeuge: ES kamen wohl öfters von Franz Wechsel von hohen Summen, aber besonders fiel eS mir auf, daß io hohe und so viele Wechsel kurz vor JahreSschluß kamen. — Bors.: Geschah cs oft, daß Wechsel ohne Accept gutgeschrieben wurden? — Zeuge: DaS geschah bei kleineren Wechseln und nicht ohne Weiteres, jedenfalls erst nach Prüfung der Wechsel durch den Vorstand. — R.-A. Dr. Scheele: Bezüglich deS Jahres 1891 ist ja die Sache klar- nun möchte ich festgestellt wissen, ob auch 1890 dieselbe Mampulation vorliegt und solches wird sich durch den Zeugen mittels Einsichtnahme in daS Copirbuch feststellen laffen - nämlich dadurch, ob auch 1891 die 1890 gegebenen Wechsel im Gesammr- betrage von 561 810 Mk. an Franz zurückgegcben wurden. (Zeuge soll im Laufe deS Tages solches feststcllen.) — Es wird durch den Zeugen festgestellt, daß die zu revidlrenden Wechsel in Häufchen nach Monaten geordnet waren und R. A. Lenz mann erklärt durch den Zeugen, daß eS nicht bloS möglich, sondern sogar sehr wahrscheinlich sei, daß Schröder bei der Revision nicht sämmtliche Franz'sche Wechsel gesehen habe.
Neunter Zeuge, Commis R. S ch o t t, s. Z. vom 1. October 1891 bis September 1893 bei Franz auf dem Contor, hat keine Kenntniß davon, daß Franz Getreidedifferenzhandel trieb- wohl aber ist es ihm aufgefallen, daß Franz große Beträge als Verluste zu bezahlen hatte, so bei einem Termingeschäft 120 000 Mk. Zeuge hat auch mit einem Agent Rothschild gesprochen, der aber ausdrücklich erklärte, von Differenzgeschäften sei keine Rede.
Zehnter Zeuge, C. W a g n e r aus Tiefenbach, früher Casprer und Buchhalter bei Franz u. Co., ist seit Bestehen des Ge- Geschästes, seit 1884, bei Franz gewesen. Er hat niemals
etwas davon gehört, daß Franz an der Börse speculirte, hat keine bezüglichen Briese gesehen, keine bezüglichen Buchungen gemacht und von Franz nichts derartiges gehört. — Dors.: Sie verglichen den Auszug des Bankvereins mit Ihren Büchern, ist Ihnen da nichts aufgestoßen? — Zeuge: Bis 1892 stimmte Alles. Im Februar 1893 fand ich, daß in dem Auszug des Bankvereins pro 2. Hälfte 1892 Unrichtigkeiten waren. Diese konnte ich nicht sofort genau untersuchen, sagte aber gleich, die Sache sei nicht richtig. — Vors.: Wie kommt cs denn, daß Franz trotzdem den Bank- vereinS-Auszug als richtig anerkannte? — Zeuge: Ich sagte meinem Collegen Ruben, als dieser kam, der Bankverein verlange daS Anerkenntmß, er solle sagen, die Sache sei nicht • in Ordnung. Soviel ich weiß, ist zugleich auch dem Bank- ! verein mittels besonderen Schreibens mitgetheilt worden, daß wir unS Jrithum vorbehielten. — Brüggemann: Davon ist mir nichts bekannt. — Zeuge: Das Copirbuch muß daS ergeben. — Vors.: Woraus ersahen Sie schließlich die Differenz? — Zeuge: Ich verglich die vom Bankverein eingesetzten einzelnen Posten mit den Corrcspondenzen und sand, daß im Auszuge Februar 1893 370 000 Mk. zu viel aufgeführt waren, im AuSzuge Juli 1893 635 000 Mk. zu viel; im Ganzen waren cs 1 005 000 Mk., die von uns bestritten wurden. — Dors.: Sie fanden keinerlei Correspondenz oder Anzeichen für Börsenspeculationen des Franz? — Zeuge: Nicht das mindeste.
Es folgt nun eine äußerst wichtige Feststellung. Bekanntlich hatte der Gutachter Gronau auS dea Büchern ersehen, daß die Scheinwechsel-Affaire bereits Ende 1890 gespielt haben müsse, weil Franz für 561 810 Mk. Ende 1890 gegeben hatte, die ihm genau über denselben Betrag 1891 zurückgegeben wurden. Ist das richtig, so laffen sich auf die frühere oder spätere Verbindung zwischen Franz und Brüggemann bezüglich der Differenzgeschäfte immerhin Schlüffe ziehen. Es geht nun aus dem Copirbuche hervor, daß Franz thatsächlich 1890 bereits 18 Wechsel über 561 810 Mk., von denen 17 nicht acceptirt waren, an den Bankverein gegeben hat, die 1891 zurückgegeben wurden. DaS Scheinwechsel- Geschäft scheint also wirklich 1890 schon stattgefunden zu haben.
Elster Zeuge, H. Ruben, von 1884 bis zum Concurse im Franz'schen Geschäfte thätig, war Correspondent. Er weiß genau, daß der Bankvereins Auszug 1892, zweite Hälfte, im Frühjahr 1893 beanstandet wurde und daß Franz den Auszug lediglich in Folge deS Drängens deS Brüggemann unterschrieb, zugleich aber hat Zeuge noch selbigen Tages persönlich dem Brüggemann gesagt, daß Franz u. Co. sich Alles vorbehielten und ein bezügliches Schreiben sei auch an den Bankverein abgegangen. — Dieses Schreiben findet sich nun wirklich im Franz'schen Copirbuch und lautet etwa wie folgt: „Inliegend überreichen wir Ihnen aus Ihren dringenden Wunsch vollzogen daS Anerkennungsschreiben Ihres Auszuges, wir sind jedoch mit der Prüfung deS Auszuges noch beschäftigt, geben somit gemäß mündlicher Absprache unsere Anerkennung nur mit Vorbehalt." — Dors.: Wer hat dies Schreiben abgefaßt? — Zeuge: DaS Schriftstück habe ich nach dem Concept des Franz geschrieben. — Dors.: WaS > wissen Sie bezüglich der Fuchs schen Wechsel? — Zeuge: Es lag Brüggemann daran, Wechsel mit der Unterschrift „FuchS u. Co." (man beachte, daß Fuchs Theilhaber von Franz u. Co. war) zu bekommen, wenigstens drang er stets bei Prolongationen u. dergl. auf solche Wechsel. — Dors.: Wissen Sie sonst etwas von einer Unterredung Brüggemanns mit Ihnen? — Zeuge: Ja. ES mögen wohl drei Jahre her sein, ich weiß eS nicht genau, als Brüggemann mehr Deckung von uns verlangte und dabei sagte, Franz sei so kaput, wie 1000 Mann; damals war Schröder anwesend. — Schröder bestreitet das und Brüggemann gleichfalls. Bezüglich deS Zeitpunktes der Unterredung ist Zeuge Zweifel- haft. — Dors.: Wffen Sie etwas über Unterredungen Brüggemanns mit Franz und über die Entstehung der Scheinwechsel? — Zeuge: ES war Ende 1891, als Brüggemann erschien und zur Deckung der Creditüberschrettung deS Franz Kundcnwechsel verlangte. Obschon wir von Kunden die betreffenden Beträge nicht zu fordern hatten, schrieb ich im Auftrage deS Franz Wechsel über 400 000 Mk. im Ganzen, die Wechsel in Beträgen von 30—60 000 Mk., aus. — Dors.: Die Wechsel waren also nicht vollwerthig? — Zeuge: Nein, sie waren nur bloßeS Papier (Heiterkeit im Publikum). — Bors.: Fahren Sie fort. — Zeuge: Ende December 1892 wurde dieselbe Geschichte gemacht mit Wechseln über 600 000 Mk. Dabei meinte Brüggemann, wir sollten nicht bloS Kundenwechsel, sondern auch auf Banken gezogene Wechsel auSstellen. — Beisitzer Amtsrichter Seyberth: Es ist also 1890, wie nachgewiesen scheint, dieselbe Manipu
lation gemacht worden, Kölsch, wiffen Sie das? — Kölsch: Nein, davon war mir nichts bekannt. — Amtsrichter Seyberth: Wer revidirte 1890? — Kölsch: Wahrscheinlich dieselben Revisoren. — Brüggemann: Ich erkläre ! jetzt, daß 1890 auch die Scheinwechsel gemacht wurden. — ' Staatsanwalt: Wie war es denn mit dem Seitens
Schröder u. Jung dem Franz gekündigten Credit? — Zeuge: Im Mai 1892 soll dem Franz — ich führte auch bet Schröder u. Jung die Bücher — die persönliche Geschäftsverbindung gekündigt sein, die Agentur wurde beibehalten. — Franz: Das stimmt, wir hatten damals bei Schröder u. Jung 100000 Mk. Schulden. — R.-A.Lübke: Ich constatire, daß also erst 1891 Kölsch Kenntniß hatte von den Scheinwechseln. Brüggemann: Aber Kölsch hatte doch die Kasse und daS Wechsel-Portescuille, also mußte er doch alles wiffen. — Rechtsanwalt Dr. Scheele: Will Brüggemann nun zngeben, daß er dem Franz die Scheinwcchsel-Affairc beigebracht hat, daß also Franz nicht Anstifter gewesen? — Brügg cmann: Wir haben uns alle Drei, ich, Kölsch und Franz, über die Sache geeinigt. — Rechtsanwalt Dr. Sello: Wir geben zu, daß Franz nicht Anstifter gewesen. — Kölsch: Don den Scheinwechseln deö Jahres 1890 wußte ich nichts. — Brügge- mann: Aber Kölsch mußte doch die Wechsel im Portefeuille sehen.— Beis. Amtsrichter Keller: Aber Sie mußten doch jedenfalls die 1890r. Wechsel als Scheinwechsel erkennen, auch wenn Sie vorher nichts von der Abmachung wußten. — Kölsch: DaS gebe ich zu. — Hierauf wird eine Pause gemacht. Die Vormittags-Sitzung bot sehr viele interessante Momente und folgte das im Zuhörerraum sehr zahlreich versammelte Publikum mit großer Spannung den Einzelheiten. Die Menschenansammlungen beim Transport der Gefangenen haben infolge der polizeilichen Vorkehrungen ganz aufgehört.
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Wie bereits am Vormittag nimmt der Prozeß bei den Zeugenvernehmungen am Nachmittag interessante Wendungen.
Zwölfter Zeuge,Hüttenverwalter C. Hutsteiner-Siegen: AlS in Stegen im August 1893 die Gerüchte über die Lage deS BankveretnS auftauchten, besprach ich mich mit verschiedenen Leuten und einer sagte mir, ich solle mich nur an Franz wenden, der sei zwar ein großer Speculant, aber im Uebrigen ehrlich. Ich ging zu Franz und dieser erklärte mir, daß, wie auS einer im März 1892 zwischen Franz und Schröder stattgehabten Unterredung hevorgehe, Schröder längst von den Scheinwechseln gewußt habe, er sei aber an Franz der reine Blutsauger gewesen. — Franz giebt seine Aeußerungen im Wesentlichen zu, nur „Blutsauger" habe er nicht gesagt. — Schröder bestreitet, daß die Unterredung im März 1892 stattgesunden habe. — Ferner wird Schröder vorgeworfen, daß er einer Antwerpener Firma bereits 1892 im Frühjahr eine ungünstige Auskunft über Franz gegeben Habe- Schröder giebt das zu, indeß sei das geschehen, nachdem er erfuhr, daß Franz 120000 Mk. Verlust im Getreide- gcschäst gehabt habe. — Vors.: Wiffen Sie auch etwas von Aeußerungen des Brüggemann? — Zeuge: Brüggemann hat einmal gesagt, daß die ganze Sache nicht so schlimm geworden wäre, wenn die Revision genauer und besser gemacht worden wäre. — Brüggemann: DaS ist richtig und trifft nicht blos Schröder, sondern auch die anderen Revisoren- die Herren brauchten blos baß Conto Franz etwas genauer zu prüfen, dann hätten sie die Crediiüberschreitnng bemerken müssen. — Schröder bemerkt, daß Franz übertreibe und daß er von demselben beständig verfolgt worden sei. — Zeuge: Brüggemann soll, nach Aussage des Herrn Höpfner, den Schröder einen „Spitzbuben" genannt haben. — Brüggern anst bestreitet daS. — Staatsanwalt: Brüggemann soll laut Protocoll zugegeben haben, daß Schröder, obwohl er die Contoüberschreitung Franz kannte, dennoch auf weitere Annahme der Fruchtwechsel deS Franz drang. DaS war im Jahre 1891 und 1892. — Brüggemann: Das halte ich aufrecht. Allerdings kann ich nicht behaupten, daß damit Schröder eine Schädigung des Bankvereins bewirkt hat. — Staatsanwalt: Nun wird Brüggemann vielleicht auch bezüglich der Scheinwechsel sich äußern. — Brüggemann: Ja, ich will jetzt die Wahrheit sagen. Ich habe, um Schröder zu schonen, bisher. meine früheren Aussagen abzuschwächen gesucht- ich erkläre aber jetzt, daß das, was ich früher gesagt habe, richtig war. Schröder hat Kenntniß von den Scheinwechseln bei der Revision 1891 gehabt und er hat, wie Kölsch mir sagte, geäußert, er müsse eigentlich Anzeige machen. Franz hat mir auch gesagt, Schröder sei bei ihm gewesen und habe gesagt, mit den Scheinwechseln sei eß nicht arg, es werde bei bet Revision nicht so genau genommen. — Beisitzer Amtsrichter Seyberth: Brüggemann, Sie werden sich entsinnen, daß Sie bei mir bei Ihrer Vernehmung mit


