Ausgabe 
9.2.1894 Erstes Blatt
 
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24 BahnhMratze 24.

Danksagung

Gelnhausen und Giessen, 7. Februar 1894.

Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem plötzlichen Tode unserer theuren unvergess­lichen

und Beinkleiderstoffen zeige ergebens! an.

24 Bahnhofstraße 24 A. Schuster

Herren-Garderobe nach Maß.

Den Eingang sämmtlicher Neuheiten für die Frühjahr- und Sommer-Saison in Anzug-, Paletot-

Frau Bertha Werthelm

geb. Stamm

sprechen auf diesem Wege unsern innigsten Dank aus.

Die tieftrauernd Hinterbliebenen.

1113

Der deutscljrusliiche Handelsvertrag, welcher ein neues Unterpfand des Friedens und eine Krönung der einsichtsvollen Handelspolitik der Reichsregierung bedeutet, ist veröffentlicht. Die noch ausstehende Genehmigung desselben durch den Deutschen Reichstag ist eine Lebensfrage für einen großen Theil der deutschen Ausfuhr, die Ablehnung wäre gleichbedeutend mit einer empfindlichen Schädigung der Interessen zahlreicher Gewerbetreibender und der Abschneidung der Erwerbsgelegenbeit für viele Tausende deutscher Arbeiter.

Der Reichstag steht somit vor einer hochwichtigen Entscheidnng!

Gegenüber dem Widerstand, welcher von agrarischer Sette, im vermeintlichen Interesse der Landwtrthschaft, dem Zustandekommen des Vertrages entgegengesetzt wird, bedarf es des etnmüthigen Zusammennehens der gelammten industriellen und gewerblichen Bevölkerung, des Fabrikanten wie des Arbeiters, des Kaufmannes wie des Handwerkers, kurz Aller, deren Wohlergehen unmittelbar oder mittelbar mit dem Gedeihen von Industrie, Handel und Verkehr verknüpft ist.

Die Unterzeichneten haben deßhalb eine

Ochntliche Kundgebung ?n Gnn-cn des dentsch-ruWen Handelsvertrags für Sonntag, den 11. Februar 1894, Nachmittags 3 Uhr, im großen Saale des Saalbaues (Eingang Junghofstraße) zu Krankfurt a. W. vorbereitet. Zu dieser Versammlung, für welche die Herren Moritz Ponfick (Mitglied des Zollbeirathes) aus Frankfurt a. M., Hermann Breuer aus Höchst a. M., Emmerich Weißmüller aus Bockenheim, Reichstagsabgeordneter Rudolph Koepp aus Wiesbaden und Adolf Baumann aus Frankfurt a. M. die Berichterstattung übernommen haben, wird hiermit ergebens! eingeladen. 1100

Ha«del»kam«er Frankfurt a. M. Handelskammer Bingen. Handelskammer Darmstadt. Handelskammer Dillenburg. Handelskammer Gießen. Hanoelskammer Hana«. Handels« kammer Limburg a. L. Handelskammer Mainz. Handelskammer Offenbart» a. M. Han­delskammer Stegen. Handelskammer Wiesbaden. Handelskammer Worms. Verein für Handel u. Industrie, Bockenheim Elrktro«techuischer Verein, Frankfurt a. M. Technisarer Verein. Frankfurt a. M. Verein für Handel u. Verkehr. Frankfurt a. M. Mittel« rheinischer Fabrikanten Verein, Mainz.

pculldkr 5'ljönix

Ikrfidjcrungs - Gesellschaft in Frankfurt a. M.

Der Deutsche Phönix versichert gegen Brand-, Explosions- und Blitzschaden unter günstigen Bedingungen zu festen, billigen Prämien ohne jede Nachschußverbindlichkeit Mobiliargegenstände aller Art, Maaren, Fabrikgeräthschaften, Landwirtschaftliches Mobiliar re.

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dolf Bieier, Gießen, Westanlage 45.

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IDine ivnbk ich mein Amckibk« nicht los ?

. weil 1125

Du bls fetzt den richtigen Heilweg noch nicht kennen gelernt und eingeschlagen hast.

üt nicht ungewöhnlich, daß der große Meister Zufall heilbringende Agentien entdeckt, die in des sachverständigen Arztes Händen eine erfolgreiche Wirkung erzielen. War nicht Prießnitz, der empirische Begründer der Wasserheilkunde, dessen zum WMfahltsort für die Leidenden ward, ein einfacher Bauer? Hat nicht in der Frauenheilkunde ein schwedischer M?ior, Namens 4,hure Brandt, eine BehandlungS-Methode ins Leben gerufen, die dem Messer des Chirurgen bereits ein weites Gebiet geraubt hat und die jetzt Gemeingut aller Aerzte zu werden beginnt?

. _ Auch auf dem Gebiete der Bekämpfung der Nervenkrankheiten beginnt es Licht zu werden und auch hier ist ein Weg

in der Erschließung begriffen, der in einfachster, naturgemäßer Weise gegen die mannigfachen Formen nervöser Erkrankungen ©rtolge jetttgt, die dieseit 50 Jahren in unveränderter Weise in Anwendung gebliebenen medikamentischen Hilfsmittel, wie Brom, < Esten, Arsenik rc. völlig ru verdrängen im Stande sind. Es giebt eine Menge Menschen, die weder krank noch gesund sind, habet aber über Unbehaglichkeit in Leib und Seele klagen, von jeder Fliege geärgert werden und sich selbst und anderen, ohne zu wollen, zur Last leben. Andere wieder werden von Angst, Furcht ober Trübsinn gefoltert, sinb schlaflos ober von wilden Traumen belästigt, während dritte mit Kopfschmerzen, Kongestionen, Gedächtntßschwäche, Ohrensausen und Ohnmachtsanfällen k Aermsten der Armen endlich leiden an Lähmungen, Veitstanz, Epilepsie. Alle diese Belasteten, die jedem Alter, Geschlecht unb Stanb angehören, sind bte Nervösen unb mehr oder weniger die Opfer der Lebensform unserer Zeit.

V-rf°h-m, ün,-7-ichtt7K wM U"b 2Befen dne3 neuen' «b-rr-sch-nd-Er,°lg- -tnh°l-ndm

Schkeuditz in Sachsen,

bebufs kostenloser Erlangung einer belehrendm Schrift über Rervenkrarrkheiterr ««d Schlagflntz (Vorbeugung u. Heilung).

Akademische Vorträge.

Dienstag, 13. Februar, Abends 8 Uhr, in der Universttätsaula: Professor Dr. Schwartz: Der Dichter Pindar.

Eintrittskarten sind in der Ferber'schen Univ.-Buchhandlunq, Studentenkarten auch bei dem Univ.-Hausmeister zu haben. [1099

E. K. G. V.

An die Probe am

Freitag den 9. Februar

wird erinnert._________________________________________[1123

MHMeranenverein Gießen MH

Montag den 12 Februar d. I.,

Abends SV3 Uhr >3^

bei Kamerad Rühl (Neustadt)

General - Versammlung.

Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht, 2. Nechnungsablage, 3. Vorstandswahl, 1122]_________4. Verschiedenes.___________ Der Vorstand.____

Freiw. Gailsche Feuerwehr.

Montag den 12. Februar, Abends 8V2 Uhr:

Außerordentliche Generalversammlung

in der Restauration Böhm.

Tagesordnung: Vorlage der neuen Statuten.

1104__Der Vorstand.

Geschäfts Empfehlung.

Unterzeichnete empfehlen sich einem hiesigen und auswärtigen Publikum in allen in das Dachdeckerfach einschlagenden Arbeiten Reparaturen werden prompt und billigst ausgeführt.

Gütigen Aufträgen entgegensetzend zeichnen achtungsvoll [1103

Job. Lapp und Karl Korndörfer, Dachdecker, _______Katharinengafse 8 und Wetzsteingasse 22._____1103 Ball-Blumen, Stickerei- und Tüllkleider,

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Ä. Fangmann, Bahnhofstraße 29.

Aonröbericht bo« E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Frankfurter Börse vom 8. Februar 1894.

SchWHe-mffe 1 Uhr 15 Min.

Reicht dsnk-Diikoni 3 pttt Frankfurter Bank-Discont 3 p4L

3% Reichsanleihe

8Vi°/o do.

3% Preuß. Consol«

3Vt% do.

86.50

101.65

86.50

101.75

4% Ung. Gold-Rente

50/0 ^t«L Rente

30/0 Portugiefen

4% Griech. Monopol-Anl.

95.60

75.10

20.60

35.00

DtSconto-LmLvumd^Sinitz.

177.90

Lomd. E^-B.-Sct.

90.00

Dacmftädter Barck-Sct.

131.40

Buschcherader L-B^-Sct.

368.75

Dresdener B«ck-Act.

134.60

Elbth-l-Bahn-Act.

200.25

Nordd. Lloyd-«ct.

113.30

Gokthard-Bahn-Act.

150.50

Wiener Bankver^Act

104 00

Schweizer Nordost.-B^-Ucl.

113.90

Oest. Credtt-Act.

290.00

Mainzer E^-B.-Act.

110.90

Jtal. Mittel rneerbahn »et.

77.60

Marienburger

75.50

Gelsen. Berga-.-Not.

144.801

8er. rrönigS-Laurah.-Lcr.

118.50

Leader, r fest.

4.19

SebBeti»«: Ä, tefibeila. - Druck und «erlag der Brühl'fchA Druckerei (Fr. Lhr. Pietsch) in (SiefietU

in der doppelten und einfachen Buchfüb, rund', sowie Correspondenz vollständig bew. ist, sucht Stell, pr. 1. April. Gefl Dff. aub Z. 310 an die Exp. d. Bl. erb.

«ekdfoete«.

»rtef Geld

16.25 16.22 Ducaten

20 Franken-St.

20 do. in 1/, Dollars in Gold

16.24 16.19 Engl. Sovereigns

4.19 4.16 Ruff. Imperiales

Brauer-Akademie zu Worms. I 1008] Ein junger Mann, welcher

B-g.nn M* SS?", am L b" b°',elkn unb ilnfodlin S4fÜ[>=

Programm und Unterrichtsplan zu erhalten durch die Direction

1023____________________________________ Dr. Schneider.

Brief Geld

9.601 9.55 fl. 20.35 | 20.30

16.65 | 16.63

Die heutige Yummer uwfafit 6 Seiten.