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8.7.1894 Erstes Blatt
 
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Stehen, daß eS so schön und befriedigend auSsieht, wie man es lange nicht gesehen hat.

Einiges bleibt immer zu wünschen übrig, wie z. B. die ve- fdttgueg de» schreienden »itzverhältnisse» zwischen de« liesgesuntene« «etreidepreiscn vnd dem hohe« »rodpreise und noch manches Andere, auf das wir bet Gelegenheit einmal näher etngcheu werden. Don solchen Dingen abgesehen, können wir auf tut gutes Jahr hoffen, falls kein Mtßgesckrick htr etnziräth.

Damit der kleine Landwtrth die Früchte seines diesjährigen Fleißes genießen möchte, wollen wir uns heute mit einem Gegen­stände beschäittgen, der in aller Näbe von hervorragender Bedeutung werden wird, nämlich: mit dem Obste und dessen richtiger Verwerthung. Die nachfolgenden Andeutungen sind für manchen Bauer vielleicht nicht ganz unwillkommen.

Die Heuernte ist zu Ende und das Futter meistens glücklich unter Dach gebracht worden. Der Hochsommer ist herangekommen, -^te heißen Strahlen der Julisonne führen das Halmgetreide seiner R'.ife entgegen. Vierzehn Tage werden noch darüber hingeben, biS oic Sichel erklingen kann. Der Bouer benutzt di.se Zeil zum Be- yacken und Behäufeln der Dickwurzeln und des Gemüses, zur Ernte des Rapse-, wenn er duffen pflanzte, zum Behacken der Zuckerrüben, besonders aber auch zur Pflege und Untersuchung seiner Obst bäumen

LcytereS ist in diesem Sommer von ganz besonderer Bedeutung, damit die Bäume keinen Schaden leiden. Bekanntlich gab es im vorigen Jahre eine gute Obsternte. Der günstige Nachsommer und der langandauernde milde Herbst reiften ein treffliches Tragbolz, so daß die Bäume auch dieses Jahr wieder überall reichlich mit Obst behangen sind. Zwei Obsternten hintereinander greifen die Bäume an und eine Erschöpfung ist zu befürchlen, weil wir daS dritte trockene Jahr haben, welches einen bedeutenden Ausfall an Feuchtigkeit, somit an Nahrungsstoffen, für die Bäume im Gefolge hat.

Die große Trockenheit ist unter Anderem die Ursache, daß viele Bäume, besonders Birnbäume, den größten Thetl ihrer Fruchte fallen ließen. Das hat aber nicht allein nichts zu sagen, sondern ist aus einem doppelten Grunde sehr gut, einmal: weil die Bäume wirklich Noth gelitten hätten, wenn diese Unmaffe von Früchten, welche sich gebildet, hätten ernährt werden müssen. Dann: weil diese zahllosen Früchte verknorzt wären und nicht hätten zur Reife gebracht werden können, während der achte Theil der Früchte, welcher ungefähr hängen geblieben ist, nun sehr schön ausgebildet wird und mit seinem Weniger eine höhere Ernte liefert.

Diese zweite Ernte muß den Landwirth veranlassen, seine« ObstbLumen stüsfige Nahrung zuzuführen. Jetzt ist die geeignete Zett dazu, weil der Bauer recht gut einige Tage für seine Obstbäume erübrigen kann. Den Obstbäumen ist diese flüssige Nahrung besonders jetzt sehr zuträglich, weil sie zur Bildung der Früchte vorzugsweise vieler Nahrungsstoffe bedürfen.

Als zweite unausschiebliche Arbeit ist daS Abstütze« und Binde« der VbstbLume zu bezeichnen. Vorzugsweise ist es bei den Pflaumen und Zwetschen vorzunehmen, denn sie hängen außer­ordentlich voll. Bet Kernobst: Aepfel und Birnen, wird man nur wenige Stützen nöthig haben. Durch das warme Wetter geht das Steinobst schnell der Reife entgegen und fein Gewicht vermehrt sich ununterbrochen. Die Zweige und Aeste beugen sich lies herab. Fährt ein Sturm hinein, wie sie im Gefolge von Gewittern bei dem heißen schwülen Wetter oorzukommen pflegen, dann werden die schwerbeladenen Bäume jämmerlich auseinander gerissen. Daß Ab­stützen der Bäume muß bald geschehen. Da man für jedes fchwere Aestchen keine Baumstützen haben kann, bindet man sie mit Stroh- feilen an den Hauptftamm. Die Strohfeile sind dieses Jahr roeaen bc8 Strohmangels in 1893 rar und theuer; man kann statt dessen überall billige Baststricke kaufen. Das Binden mit Letzteren geht leichter und schneller als mit den Strohfeilen. Viele Leute binden die schwer beladenen Beste der Zwetschen-, Mirabellen- und Pflaumenbäume gegenseitig aneinander, was sehr gewagt erscheint, denn bei einem starken Sturme kann ein ganzer Baum zusammengertssen werden. Das Nichtige ist: Man stellt eine ziemlich starke Stange (von Fichten- oder Buchenholz), die über die Spitze deS zu stützenden BaumeS hinausragen muß, neben den Baumstamm, an welchem sie festgebunden wird. An biefc Stange befestigt man die Seile, welche die fchwer beladenen Aeste tragen fallen und achtet darauf, daß die Seile von verschiedene« Seiten nur nicht einfeitig an die Stange befestigt werden, wodurch fich daS Gewicht vertheilt.

In einem Schlußworte werden wir uns noch etwa» über richtige Obstverwerthung auszusprechen haben.

Technische Fortschritte.

Ausammenlöthen vo« Metall «nd GlaS. Eine Legirung, die benfeibtn AusbehnungS-Coefficienten wie bas Glas hat unb ba- her geeignet ist, befonders bei der Herstellung von Glühlampen zum Zwecke des sicheren Zufammenlötens von Glas und Metall, ober überhaupt als Löthmittel für berartige Zwecke angewendet zu werden, besteht aus 25 Gewichtstheilen Zinn unb 5 Gewlchtstheilen Kupfer. Durch Zusatz von 0,5 bis 1 % Blei ober Zink auf 100 T. ber Legirung kann man biefelbe weicher ober härter machen. Die Legirung fließt bet 360» C.

Als Putz und Poltrmittel verwendet man nach der Eent.-Ztg. f. Opt. u. Mech." bei seinen Gegenständen eine Mischung aus Provencerol und SptrituS, oder,auch, wenn man daß Aluminium fo leicht wie reines Kupfer bearbeiten will, eine Mischung aus 3 Theilen Terpentinöl unb 1 Theil Stearinöl. Zum Pollren be­dient man sich des Blutsteins; beim Pollren mit der Hand verwendet man mit Vorthell eine Lösung von ungefähr 30 § Borax Iln 11 Wasser, dem man ein paar Tropfen Salmiakgeist hinzugesetzt hat.

Schutz hölzerner Maschinentheile gegen Wasser. In einem eisernen Tigel werden 375 g Kolophonium geschmolzen unb btmselben 101 Thran unb 500 g Schwefe! beigefügt. Hierzu fügt man noch biaunen Ocker ober einen anberen mit Leinöl abge­riebenen Farbstoff. Mit bieler noch heißen Mischung wird bas Holz bas erste Mal nur bünn und bann nach dem Trocknen noch einmal bestrichen.

CUetaiut unfc Arirrft.

- Meisterwerke der Holzschneidekunst aus bem Gebiete der Archiuclur, Malerei und Sculpiur. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Die uns vorliegenden Hefte 6 unb 7 bes 16. Banbes

(Preis jedes Heftes 1 Mk.) enthalten illustrirte Aussätze über DürerS Reise nach Venedig und den Hermes des Praxiteles, sowie folgende Holzschnitt-Tafeln: Syringa. Nach dem Gemälde von Gabriel Max. Dor hundert Jahren: Polnische Remontm im Zwinger zu Dresden. Originalzeichnung von Albert Richter (Zweiseitig). In der Thier­bube. Nach bem Gemälde von Paul Meyerheim. Melonenesser am Strande von Santa Maria bet Venedig. Gemälde von Ettore Tito. Der Kaiser kommt' Gemälde von Wilhelm Geißler (Zwei­seitig.) Der lustigeSchwager". Nach dem Gemälde von Hugo Kauffmann. Bei den Stallhasen. Nach dem Gemälde von Adolf Eberle. Germania. Giebelgruppe für das neue deutsche ReichStags- gebäube. Mobelllrt von Reinholb Begas. Gezeichnet von I. Aker- mark (Zweiseitig). Im Frühling. Stach bem Gemälbe von E. Niczy. Fürst Bismarck. Nach einer photographischen Aufnahme von Ptlartz in Ktsfingen. Dor dem Dorfrichter. Nach dem Gemälde von Benjamin Vautier (Zweiseitig). Ein Husarenstreich (Er­innerung an den deutsch - französischen Krieg). Nach dem Gemälde von Th. Rocholl. Zweikampf in Albanien. Nach dem Gemälde von Paul Joanowltsch. Gipfelstürmer an Lyskamm in der Monte Rosa-Gruppe. Nach dem Aquarell von E. T. Eompton (Zweiseitig). Aus den Ennsthaler Alpen: Das Hochthor unb bie Heß-Hütte. Nach ber Natur gezeichnet von A. Heilmann. Val Solda am Luganersee. Nach ber Natur gezeichnet von I. Weber. Das Nationalbenkmal für Kaiser Wilhelm I. Entwurf von Reinhold Begas. Gezeichnet von I. Akermark (Zwelseilig). Die Bildhauerin. Marmorstatue von Robert Toberentz.

Eingesandt.

Sieben, 6. Juli 1894.

Segen die Wasserabsperrung,

Wir dürfen erwarten, daß nach dem Erlaß bes Großh. Kreis­amts vom 4. Juli über die Maßnahmen gegen die Cholera die Ab­sperrung der städtischen Wasserleitung für daß Publikum von 2 Uhr Nachmittags ab, an jedem Tage, nicht mehr aufrecht erhalten werde. ES sei an dieser Stelle die Thatsache nicht erörtert, daß wir im Sommer, wo der Wasseraufwand ein viel größerer fein muß als im Winter, auf eine ganz dürftige Wasserration gefetzt sind, auf eine achtstündige Benutzung der Leitung innerhalb 24 Stunden (!). Wenn aber in dem erwähnten Erlaß diepeinlichste Reinlich­keit" als das wirksamste Vorbeugungsmittel gegen die nahende schwere Gefahr bezeichnet wird und wenn dort u. A.reichliche Wasserspülungen der Aborte und Pissoirs mehrmals ImTage" vorgeschrleben werden, was sich selbstverständlich nicht auf bie Stunden von 6 bis 2 Uhr beschränken kann, so muß gegenüber solchen Ver­ordnungen, die bei ber ernsten Gefahr bas Wohl ber ganzen Stadt ins Auge fassen, jede andere Rücksicht weichen, die Absperrung wieder aufgehoben werben. Letztere steht bem bankenswerthen Erlaß unb feinen Anorbnungen btrect im Wege. Caveant consules! rufen wir, ehe es zu spät wirb. -1b-

Anszng ans den Standesamtsregistern

der Stadt Gietzen.

Aufgebote.

Juli: 2. Dr. Dierk Behrentz, Universitäts-Professor bahier, mit Dorothea Christine Charlotte Fahlberg zu Kiel. 3. Peter Daniel Lantelme, Ftnanzasplrant dahier, mit Anna Elise Appel zu Büdingen. 6. Johann Baptist Waninger, Bierbrauer dahier, mit Margarethe Salome Keller von Heßlar.

Eheschliessungen.

Juni: 30. Gottfried Heinrich Friedrich Alsleben, Schreiner und Glaser dahier, mit Katharina Fischer hierfelbst. Juli: 4. Heinrich Christian Karl Köhler II., Schreinermeister dahier, mit Marie Johannette Hilgardt hierfelbst. 4. Zahlmeister-Aspirant Konrad Becker zu Kastel mit Bertha Elise Louise Nahrgang hierfelbst. 4. Friedrich Keller, Fuhrmann dahier, mit Katharine Rahner hier­felbst. 6. Friedrich Menz, Taglöhner dahier, mit Anna Dorothea Eucker hierfelbst.

Seboreue»

Juni: 28. Dem Schneider Johannes Eidmann ein Sohn. Juli: 1. Dem Kaufmann Jacob Jung ein Sohn. 1. Dem Vice- feldwebel Peter Jacob ein Sohn, Otto Wilhelm Christian. 1. Dem Taglöhner Johannes Gilbert eine Tochter, Margarethe Ellsabethe. 1. Dem Kaufmann Heinrich Müller ein todtgeborenes Kind männ­lichen GefchlechtS. 2. Dem Fuhrmann Heinrich Launspach ein'Sohn. 3. Dem Packmetst-r Ernst Heilmann ein Sohn. 5. Dem Schlosser Wilhelm Gietzler ein todtgeborenes Kind männlichen Geschlechts. 5. Dem Gerichtsschrelber-Aspiranten Heinrich Ruppel eine Tochter.

Bestorve«e.

Juni: 29. Louise Weber, 1 Jahr alt, Tochter von Maurer Karl Weber zu Dutenhofen. 29 Therese Josepha Mueller, geb. Franken, 67 Jahre alt, Wtttwe von Fabrikant Arnold Mueller dahier. Juli: 1. Wilhelm Usinger von Wingershausen, Kreis Schotten, Musketier ber 5. Comp. des 116. Jnf.-Regts. dahier. 1. Helene und Karl Ludwig Heinz, 1 Monat alt, Zwillingßkinder von Stein­hauer Heinrich Heinz dahier. 2. Gustav Eger, 47 Jahre alt, Fabrik­arbeiter bahier. 3. Paul Köppler, 20 Jahre alt, Schriftsetzer zu Wetzlar. 4. Geheimer Medicinalrath Dr. Franz Joseph Julius Wtlbranb, 82 Jahre alt, Universitäts-Professor i. P. dahier. 5. Carl Schwehn, 48 Jahre alt, Bergmann von Eibelshausen. 5. Peter Johannson, 50 Jahre alt, Fabrikarbeiter von Herborn. 5. Hermann Biesdorf, 9 Wochen alt, Sohn von Schneidermeister Nicolaus Bießdorf bahier.

Auszug aus den Kirchenbüchern

der Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Gekraute.

Matthäusgemeinde.

Den 30. Juni. Gottfried Heinrich Friedrich Alsleben, Schreiner und Glaser in Gießen, und Katharine Fischer, Tochter des Taglöhners Johan Kaspar Fischer in E'penrod.

Den 4. Juli. Heinrich Christian Karl Köhler II., Schreiner- meister in Gießen, ein Wittwer, und Marie Johannette Hilgardt, Tochter des verstorbenen Spenglermeißers Ludwig Hilgardt in Gießen.

JohanneSgemeinde.

Den 1. Juli. Heinrich Babel, ^-chloffer zu Gießen, und Lulle Christine Julie Henriette ZSll, Tochter deS Schreiners Wilhelm Zoll zu Gießen.

Den 4. Juli. Friedrich Keller, Fuhrmann zu Gießen, ein Wittwer, und Katharine Rahner zu Gießen.

Denselben. Konrad Becker, Zahlmeister-Aspirant zu Kastel, und Bertha Elise Luise Nahrgang, Tochter des Kanzleidieners Heinrich Nahrgang zu Gießen.

Den 6. Juli. Friedrich Menz, Taglöhner zu Gießen, und Anna Dorothea Euckcr, Tochter deS verstorbenen Schneiders Peter Eucker zu Gießen.

Getaufte.

MatthäuSgemeinde.

Den 1. Juli. Dem Telegraphenoorarbelter Karl Schneider ein Sohn, Friedrich August, geboren den 13. Mat.

Denselben. Dem Kutscher Christian Burk ein Sohn, Heinrich, geboren den 5. Mat.

MarkuSgemelnde.

Den 1. Juli. Dem Bremser Georg Schäfer eine Tochter, Marie Elise Anna Lina Dina Lilli Äaroltne Wilhelmine Georgine, geboren den 23. April.

Lukasgemeind e.

Den 30. Juni. Dem Untoerfltätsprofessor Dr. Reinhard Frank ein Sohn, Reinhard Friedrich Wilhelm HanS, geboren den 31 Mai.

Den 1. Juli. Dem Former Ludwig Ott eine Tochter, Wilhel mine Adolfine Eva, geboren den 11. Mai.

JohanneSgemeinde.

Den 1. Juli. Dem Taglöhner Carl Schäfer eine Tochter, Regina Luise Philipplne, geboren den 12. Juni.

Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Lynker ein Sohn, Heinrich Friedrich, geboren den 12. Junt.

Mtlttärgemeinde.

Den 4. Juli. Dem Hoboist Jakob Friedrich Müller eine Tochter, Bertha Luise Johaüna, geboren den 14. Juni.

Beerdigte.

Mtlttärgemeinde.

Den 1. Juli. Carl Georg Schäcker, Realschüler, Sohn des verstorbenen Steuerraths Schäcker, 13 Jahre alt, starb den 29. Juni. Auswärtige aus den Kliniken.

Dm 6. Juli. Paul Keppler, Schriftsetzer aus Wetzlar, alt 21 Jahre, gestorben den 3. Juli.

Schiff-nachrichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 6. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Spree, Capttän W. Meißel, vom Nordd. Lloyd in Bremen, welcher am 26. Juni von Brernm und am 27. Juni von Southampton abgegangen war, ist gestern, 3 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen.

Hamburg, 6. Juli. Hamburg-Amerikanische Packetfahrt- Actten-Gesellschaft. Neueste Nachrichten über die Bewegungen ber Dampfer ber Hamburg - Amerika - Linie. Doppelschrauben-Schnell- bampferColumbia" ist am 5. Juli, 12 Uhr 40 Min. Nachmittags, von Hamburg via Southampton nach Newyork abgegangen. Doppel- schrauben-SchnellbampferNormannia" ist am 5. Juli, 10 Uhr Morgens, von Newyork nach Southampton unb Hamburg abge- gangen. DampferWanbrahm", von Hamburg via Antwerpen nach Montreal unterwegs, passirte am 5. Juli, 5 Uhr Abends, Dover. PostdampferGolhia", von Newyork nach Stettin zurückkehrend, passirte am 5. Juli, 3 Uhr Nachmittags, Butt of Lewis. Post- bampferColonia", von St. Thomas kommend, bat am 5. Juli, 10 Uhr Abends, von Havre die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dopvelschrauben-SchnelldampferAugusta Victoria" Ist am 5. Juli, 11 Uhr 55 Min. Nachts, von Newyork in Southampton anoetommen und hat am 6. Juli, 1 Uhr 30 Min. Morgens, bie Reise nach Hamburg fortgesetzt. PostdampfcrRugia" ist am 6. Juli, 7 Uhr Morgens, von Newyork in Hamburg angekommen.

Vermehr, Canö« tmfc Volkswirthschaft.

SLasse«, 7. Juli- Marktbericht. Auf bem brütigen Wochenmarkt kostete: Hutter vr. Pfd. vtt 0,901,10, Hübneräcr 1 Stück L, 2 Stück 11-12 H, Käse pr. St. 5-8 X Käsemasse pr. St. 8 Erbsen vr. Öfter 17 H, Stufen pr. Liter 28 $, Tauben pr. Paar X 0,801,00, Hühner pr. Stück M 1,101,50, Hahnen pr. Si. X 0.50-1,20, Enten pr. St. X 1.70 bis 1,90, Ochfenfleifch pr. Pfd 72-76H, Kuh- u. Rindfleisch pr. Pfd.--66 H, Schweine­

fleisch pr. Pfd. 6070 X Kalbfleisch pr. Pfd. 6066 -1, Hammel­fleisch pr. Pfd. 56-68 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,00-7,00 X. Weißkraut pr. Stück---L, Zwiebeln pr. Eentner 9,0010,00 X,

Milch pr. Liter 16 20 X Enteneier 2 St. 11 X Gänseeier 10 X Kirschen pr. Pfd. 7-12 X

Temperatur der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen am 7. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 19, Luft 22°.

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Bekanntmachung.

Die für das Rechnungsjahr 1893/94 noch rückständigen Capitalzinsen sind innerhalb der nächsten 14 Tage zur Universitätskaffe zu bezahlen.

Gießen, den 6. Juli 1894.

Großh. Universitäts-Rentamt.

Unser ilsener ist beliebt wegen seines vor­züglichen Geschmackes unb weil es aufcerorbentlid) gut bekommt.

Bekanntmachung.

Zufolge Beschlusses der Stadtverordneten-Versammlung wird hier­durch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß in der Zeit vom 15. August bis 15. September d. I. voraussichtlich keine Sitzungen der Stadtverordneteu-Verfammlung abgehalten werden.

Dringliche, die Beschlußfaffung ber Stadtverordneten-Versammlung erfordernde Angelegenheiten sind daher behufs vorgängiger Erledigung bis spätestens 20. d. M. bei uns vorzubringen.

Gießen, den 7. Juli 1894.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Unter Bezugnahme auf^bie Bekannt- Fchauftnster-RolllkauL machung vom 19. Januar d. I.. betr. die 1 mif feinflen unb 6,ßen fnmi, Einführung eines Ausnahmesatzes für > Mnsien uno omen «Ltosi, sowie Schottersteine Renzendorf-Fulda, wird zjOllörQllvXiOUlfflUX

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