Ausgabe 
7.12.1894 Erstes Blatt
 
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«ach den künstlerischen, in Antwerpen ausgestellten Entwürfen ter Maler Mols und Van Engelen. Diese Ansichten sind der Hafen von Morradi (5 Centimes, blau), die Stanley- Fälle (10 Centimes, carminroth), der Jnktt'si-Fall (25 Cen­times, orangefarben), die Elsenbahnbrücke über den M'Pozo (50 Centimes, grün), eine Elefantenjagd (1 Frank, lila), sowie zwei Häuptlinge der Eingeborenen (5 Franken, carmin­roth). Die Gramrung ist in äußerster Feinheit ausgeführt.

Boa hessische« Behörde« werde« steekbriesiich verfolgt: Der Schmied Eduard Becker aus Haiger vom PoUzeiamt Gießen wegen Diebstahls- Schreibgehckfe Adam Hennrich au- Mainz vom dortigen Polizeiamt wegen KleiderdiebstahlS - die Dienstmagd Eva Knapp aus Mörlenbach von der Staatsanwaltschaft in Mainz wegen Unterschlagung und Sach- dSchädigung- Schuhmacher Peter Sch «der auS Bürstadt von der Staatsanwaltschaft in Darmstadt wegen Verbüßung einer dreijährigen Gefängnißstrase - Schreiner Friedrich Martin Wolf auS HaySfeld (Baden) vom Amtsonwalr II in Darm­stadt wegen Diebstahls- Max Josef Wundsam aus Kaisers­lautern vom Amtsgericht Oppenheim wegen Unterschlagung.

Friedberg. 4. December. Einen eigentümlichen Eindruck muß eS auf jeden Kirchengänger machen, wenn man stets Sonntags ein Dutzend Jäger in vollem Wichs nebst Hunden mit der Eisenbahn in Friedberg ankommen sieht, um der Jagd zu fröhnen. Man merkt es diesen Leuten durchaus nicht an, daß sie nöihig hätten, die Jagd gerade Sonntags auSzuüben. O. A.

Lindheim, 4. December. Herr S. Heichelheim in Gießen hat bei Gelegenheit feiner Ernennung zum Corn- merzienrath dem Oberhessischen Verein für Volksbildung 300 Mk. gespendet, eine großherzige Handlung, welche Nach­ahmung verdienen würde. Am letzten Sonntag hielt Herr Lehrer Nürnberger von Ranstadt im Verein für Volks­bildung einen sehr gelungenen Vortrag über die Völker­wanderung. An Stipendien hat der Verein in diesem Jahre bereits verliehen: eines zu 30 Mk. für den Obstbau- rurfus, eines zu 50 Mk. für die landwirthschaftliche Winter- schule, zwei zu 50 Mk. für die Handwerkerschule in Büdingen und eines von 40 Mk. für den Cursus deS Herrn Professors Seimiger in Darmstadt an einen Lehrer.

A Aus dem nördliche« Oberhesieu, 3. December. Eine eigenartige Erscheinung bildet der gegenwärtig auffallend niedrige Stand des Wildpretpreifes im Vergleich zu den übrigen Flcischpreisen. Sinkt auch in anderen Jahr­gängen um diese Zeit nach den großen Treibjagden manchmal der Preis des Wildprets, so hat er doch innerhalb des letzten Jahrzehnts nicht eine so billige Stufe erreicht, wie Heuer. Der durchschnittlich geltende Preis für unsere aus­gewachsenen Gebirgshasen betrug säst immer 3 Mark. In diesem Herbste ping dieser Normalpreis bis auf 2,50 Mk. herab und jetzt steht er sogar nur auf 2,30 Mk. Bedenkt man, daß für ein Hasenfell 30 bis 40 Psg. bezahlt werden, so ist der Fleischpreis eines Hasen nur 1,90 bis 2 Mk. Bei S bis 8 Pfund Gewicht unserer Hasen ist das ein so billiger Fleischpreis, wie er kaum bei irgend einer anderen als Ersatz für die hohen Fleischpieise empfohlenen Thiergattung ge­funden werden kann. Niemand wird doch die Billigkeit eines Pfund Fleisches und dazu noch vortrefflichen für 30 bis 35 Pfg. in Zweifel ziehen wollen. In ähnlicher Weise ist auch der Preis für Rehfleisch 6ln außerordentlich b lliger. Er hat seither auf 45 bis 50 Psg. für das Pfund gestanden, jetzt ist er aber aus 40 Pfg. zurückgegangen. Dieser ungewöhnlich billige Preis des Wildprets ist um so auffallender," als die übrigen Fleischpreise auf einer so hohen Stufe stehen. Be­zahlt man doch für daS Pfund Rindfleisch, das keineswegs immer Prima Qualität ist, 70 Pfg., für das Pfund Schweine­fleisch 65 Pfg. Obgleich die fetten Schweine um 4 Pfg., von 45 auf 41 Pfg. per Psund Lebendgewicht zurückgegangen find, nehmen die Metzger hierorts nach wie vor denselben Preis. Die Gänse haben ihren gewöhnlichen Preis bei­behalten, nämlich 50 Psg. per Pfund- auch entschieden billiger als Rind- und Schweinefleisch. Man sollte nun meinen, bei solchen Preisverhältr.iffen der verschiedenen Fleischgattungen würde auf dem Lande, wo man ganz besonders mit der Billigkeit rechnet, eine besonders starke Nachfrage nach Wild- pret entstehen. Allein davon ist nicht das Geringste zu be­merken- ob der Hase 3 Mk. oder 2 Mk., das Pfund Reh­fleisch 60 ober 40 Psg. kostet, bleibt unbeachtet und man zahlt lieber das Doppelte für anderes Fletsch. Warum dieses thörichte Handeln? Weil man auf dem Lande einmal ein Vorurtbeil gegen das Wildpret hat und es für weniger schmackhafter als anderes hält. Dieses Vorurtheil ist ent­standen auS der Unkenntniß der Behandlung des Wildprets in den ländlichen Küchen, wie folgender Fall deutlich illustrirt. Kürzlich erstand ich von einem Jäger, der ein Reh, wofür «an ihm nur 35 Pfg. für das Pfund geboten, ausgehauen, einen Braten, der ganz vorzüglich mundete. Ich fragte nun den Jagdbesitzer, wie ih m daS Rehfleisch geschmeckt.Schlecht", sagte er,es war zu zähe und trocken."Haben Sie denn daS Fleisch auch gehäutelt vor dem Braten?" fragte ich.Was gehäutelt", sagte er,hab kei Haut außer dem Fell gesehen." In dieser Unkenntniß der Behandlung des Wildprets liegt der Haie im Pfeffer. Sie zu beseitigen und Aufklärung zu geben, sollte sich jeder Volksfreund bestreben.

T. Darmstadt, 5. December. Das Profefforen-Collegium der Großherzoglichen TechnischenHochschule zuDarm- stadt hat durch den Director Herrn Professor Or. Lepfius am heutigen Tage dem Erbauer ces Reichstagßgebäudes Herrn Danrath Profeffor Dr. Wallot in Berlin eme Adresse fol­genden Inhalts überreichen lassen:

Hochgeehrter Herr Baurath!

Das Reichstags-Gebäude, die großartige Schöpfung Ihres Geistes, wird heute seiner hohen Bestimmung übergeben.

Zu diesem Ihren Ehrentage bringt Ihnen das Proscfforen- Tollegium der Technischen Hochschule zu Darmstadt seine wärmsten Glückwünsche entgegen, daran gedenkend, daß Sie hier aus der damaligen höheren Gewerbeschule Ihre archi-

tectonischen Studien begonnen haben- im Herbste des Jahres 1859 verließen Sie nach dreijährigem Besuche unsere Schule m t einem vorzüglichen Abgangszeugnisfe. Von jenen kleinen Anfängen Ihres Studiums in Daimstadt bis zu Ihrer großen That des Reichshauses in Berlin liegt ein weiter Weg, liegen Jahrzehnte angestrengter Arbeit, in denen Sie sich zu dem genialen Meister entwickelt haben, als welcher Sie jetzt in Ihrem Werke vor uns stehen.

Dem deutschen Volke haben Sie in Ihrem Reichshause daS sichtbare Denkmal seiner wiedergewonnenen nationalen Macht und Einheit geschenkt- dem deutschen Reichstage über­geben Sie die vornehmste Versammlungsstätte, welche dieses Jahrhundert erschaffen hat; dem deutschen Archttecten stellen Sie einen Monumental Bau vor Augen, in dem er seine künstlerischen Ideale verwirklicht sieht. Die schönsten Formen, die wir in Italien an den Bauten der Hochrenaiffance be« wundern, haben Sie hier auf deutschen Boden verpflanzt, dieselben jedoch in völlig freier Bewegung höher entwickelt durch einen außerordentlich reichen ornamentalen Schmuck und untergeordnet den modernen Bedürfnisfen eines sehr klar angelegten und äußerst zweckmäßig eingerichteten ParlomentShaufes.

Wir Profefforeu der Technischen Hochschule zu Darm­stadt sind stolz darauf, daß ein solcher Meister der Baukunst von unserer Schwelle ausgegangen ist- unsere Architectur- schule, sowohl Docenten wie Studirende werden zu Ihnen, hochgeehrter Herr Baurath, sowie zu Ihrem Monumentum aere perennius stets emporblicken und Ihrer mit ganz besonderer Verehrung gedenken."

Ans dem Kreise Offenbach, im December. Ein inte­ressantes Urtheil, das die größte Verbreitung verdient, wurde am verfloffenen 1. December von dem Schöffengerichte in Offenbach gefüllt. Ein Gastwirth hatte sich wegen Ver­gehens gegen das Nahrungsmittelgesetz zu verantworten. Er ist nämlich beschuldigt, fortgesetzt Tröpsel- und Ablaufbier frischem beig-.schüttct und als , eines Bier verkauft zu haben. Ebenso wurden vom vorigen Abend stehen gebliebene Reste am folgenden Morgen mit frischem Bier vermischt und zum Normalpreise verabreicht. Das Gericht bezeichnete ein solches Gebahren als höchst verwerflich und verurtheilte den An­geklagten und ferne Ehefrau zu 50 Mk. Geldstrafe.

Mainz, 4. December. Der Verein rheinhessischer Aerzte feierte am Samstag in dem Concerthaus hier das Fest seines 50jährigen Bestehens. Herrn Dr. Eichhorn sen. von hier war es allein als Mitbegründer vergönnt gewesen, diese Feier zu begehen- seine damaligen College« sind alle bereits aus dem Leben geschieden. Die Mttgliederzahl des Verein- betragt gegenwärtig 115.

Veraschtes.

* Wetzlar, 4. December. Ein Brandunglück von erheblicher Ausdehnung hat sich gestern Abend in unserer Vorstadt Neustadt zugetragen. Gegen i/28 Uhr gellte der SchreckensrusFeuer!" durch die Straßen und kurze Zeit darauf ließ die Feuerglocke vom Domthurme herab ihre warnenden Schläge ertönen. Als Herd des ausgebrochenen Feuers wurde das Schreiner Gärtner'sche Hinterhaus an der Neustädter Brücke ermittelt. Wie das Feuer entstanden ist, darüber ist bis zur Stunde etwas Sicheres noch nicht festgestellt- ebenso scheint noch Unklarheit zu herrschen über den Raum, in dem es sich entzündete- vermuthlich ist es ein oberhalb der Schreinerwerkstätte Gärtners belegener Raum gewesen. Wie dem nun auch sei, Thatsache ist es jedenfalls, 1 daß das Feuer, welches in den in einem Schreinerhause reichlich vorhandenen Holztheilen, Spänen u. s. w. die denkbar beste Nahrung fand, sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit weiter verbreitete. Binnen ganz kurzer Zeit lohten die Flammen zum Dachstuhle hinaus und fast schien es, als sollte das ganze Gebäude in Flammen aufgehen. Dazu kam es nun nicht- die Feuerwehr nahm sowohl das Hinter­haus, wie die linksseitig gelegenen Häuser kräftig unter Wasser, so daß, da auch der Wind günstig war, die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Brandes nach den Häuser­reihen der inneren Neustadt abgewendet erschien.

* Eisenach, 3. December. Dem bekannten Eisenbahn­unternehmer Bachstein ist durch einen Ministerialbeschluß die Genehmigung zu den Vorarbeiten für die Wartburg­bahn ertheilt worden. Die allgemeine Electricitäts-Gesell­schaft in Berlin, der als Erbauerin der hiesigen electrischen Centrale durch einen Vertrag mit der Stadt bei An age einer Straßenbahn durch Eisenach das Vorrecht gewährleistet war, hat auf den Ban einer Wartburgbahn verzichtet, da sie trotz des starken Fremdenverkehrs in den Sommermonaten eine solche Bahn nicht für rentabel hält.

Bayreuth, 3. December. Heute Morgen fand man den Unteroffizier Zeilmann von der 2. Compagnie des 7. Infanterie-Regiments mit zerschmettertem Schädel im Kasernenhof liegen- er war vom dritten Stockwerk herab­gestürzt. Ob Selbstmord oder ein Unglücksfall vorliegt, ist nicht aufgeklärt.

* Eine eigenartige Sehenswürdigkeit bildet in Mül- hause« i. E. die Genovesakirche, die sich schon seit Jahren im Bau befindet und deren Thurm bereits sich zu neigen anfängt. Die Arbeiten wurden nämlich durch zwei Processe unterbrochen, von denen der eine nunmehr entschieden ist. Eine Dame hatte der Stadt Mülhausen eine Summe von 160,000 Mk. für den Bau einer Kirche hinterlassen, die auch den Truppen zur Verfügung stehen sollte. Der Militär- fiskus steuerte deßhalb einen Betrag von 26 000 Mk. zum Bau der Kirche bei. Als diese Summe aber noch nicht ge­nügte, wollte die Stadt Mülhausen den Bau der Kirche auf­geben. Auf die Klage der Heeresverwaltung wurde sie aber verurtheilt, binnen Jahresfrist die Kirche fertigstellen zu taffen. Nun haben sich aber die Säulen im Innern der Kirche gesenkt, so daß der Thurm anfängt, eine bedenkliche Stellung zu nehmen. Da weder die Stadt, noch der Unter­nehmer, noch der Architect dafür verantwortlich sein will, wird das Gericht nächstens hierüber zu entscheiden haben.

Der kälteste bewerte Ptmkt der Erde. Zur Zeit, da man sich überall auf den W>nter vorbereitet, ist eS wohl am Platze, daran zu erinnern, daß der Mensch, wie er in den höchsten Tropen lebt, so auch in den kältesten Gegenden fein Leben fristen kann. Bekanntlich nimmt die Kälte gegen den Nordpol nicht gleichmäßig zu- eS wird sogar vermuthet, daß am Nordpol eisfreies Meer ist. Die größte Kälte hat mm bis jetzt im ostsibirischen EiSmeer gefunden und in Ostsibirien ist es auch, wo sich der Ort befindet, der bei tiefster Tempe- ratur ein ständiger Wohnplatz von Menschen ist. Nach Pro­feffor Wild von St. Petersburg ist dies Werchojansk, daS 67* 34' nördlicher Breite und 133° 51' östlicher Länge von Greenwich liegt- über dem Meere liegt eS 107 Meter. An diesem Orte hat sich Profeffor Wild ein ganzes Jahr auf- gehalten, um beffen Temperatur zu ftublren. Nach feinen Aufzeichnungen beträgt bte mittlere Temperatur: im Januar 53,1, im Februar 46,3, im März - 47,7, im April 15,8, im Mai 0,1, im Juni + 9,6, im Juli -j- 13,8, im August -j- 6,4, im September 1,6, im October 20,2, im November 40,1 unb im December 49,9 Grad Celsius. Das gibt ein Jahresmittel von 19,3 Grab unter Null. Welche Anpassungsfähigkeit muß ber Mensch haben, wenn er eS in einem Klima aushalten kann, beffenWonne- monb" stetig auf bem Gefrierpunkt steht unb beffen Winter fünf Monate lang mehr als 40 unb 50 Grab Kälte ausweist!

Ciiaratur unb ICnnft

- Allgemeiner Lischlerkalender für »a«. u«d MSbel- tischler für vas Jahr 1895. 10. Jahrgang. In einem stattlichen Bande liegt dieser im Verlage von I. Harrwitz Nachfolger, Berlin, Lindenstraße 43 erschienene Fachkalenber für Tischler vor uns und zeichnet sich wieder sehr vortheilhaft durch seinen gediegenen Inhalt auS. In den verschiedenartigsten Tabellen und Fachartikeln wird dem Tischler Gelegendeit geboten, sich übet alle« WissenSwerlhe zu informiren- Der Preis stellt sich nur auf 1.50 Mk. unb ist der Kalender durch obengenannte Firma und durch jede Buchhandlung zu beziehen. ______________

Als einen lieben guten Bekannten begrüßen wir den Kneipp» Kalender, dessen 5. Jahrgang soeben im Verlage der Jol. Kösel- schen Buchhandlung in Kempten (Preis 50 Pfg) erschienen ist. Interessant und originell wie der weltbekannte Pfarrer selbst find auch seine Bücher, unb dies gilt auch von feinem Kalender, ber Heuer seinen fünften Rundgang antritt unb gewiß von den Tausenden unb Abertaufenden ber Anhänger unb Freunde des menschen­freundlichen Prälaten ebenso freudig aufgenommen wird wie seine Vorgänger.

Das neueste'Hest (11) der unter der Redaction von Bertha von Suttner im Verlag von E. Pierson in Dresden erscheinenden ZeitschriftDie Waffe« nieder!* hat wiederum einen mannig­faltigen und reichhaltigen Inhalt. Wir beben aus demselben Nach­stehendes hervor: Leo Baron von Ehlumecky: Saini Simon und die Friedensidee. Kritische stimmen. A. H. Fried: Eine neue Species. Etnst Almsloh: Franzosen sind auch Menschen. Ewiger Frieden. Ein Trauerspiel. Friedrich Adler: Moderne Balladen. Zeitschau. Gegen die Friedensbewegung. Gegen den Krieg. Vermischtes. Korrespondenz. Literarisches. Ocsterr. Gesellschaft der Friedensfreunde. Briefkasten. Bei reichern Inhalt und vormglicher Ausstattung kostenDie Waffen nieder!" jährlich nur 6 Mk.

Wöchentliche Ueverstcht der Todesfälle in Gietzen.

48. Woche. Dom 25 November bis 1. December 1894. Einwohnerzahl: angenommen zu 22 100 (incl. 1600 Mann Militär). SterblichkeitSziffer: 16,47°/« bezw. 11,76 nach AuSfchl. der Ortsfremd«.

Kinder

ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr:

Lungenschwindsucht Entzünd, der Luft-

1

1

röhren-Schleim- häute

1

_

_

L

Gehirnschlagfluß

Sonstige benannte

1

1

Krankheiten

3 (2)

2 (1)

-

1 (1)

Verunglückung

1

1

Summa:

7 (2)

5 (1)

2 (1)

81 nm. Die in Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Verkehr, taub* rrrrd Volksrvirthschast.

Livrburg, 5. December Frachtmarkt. Rother Wei,en X 11.55, weißer Weizen X 11.45, Korn X 8 65, ©erfte X 6.80, Hafer X 5 10.

Gottesdienst in der Eynagoge.

Samstag, den 8. December.

Vorabend 4 Uhr, Morgens 9(° Uhr, Nachmittags 3°° Uhr SabbathauSgang 510 Uhr.

Soeben erscheint:

Seiten Text

980

Brock haus

Konversations-Lexikon.

16 Bände geb. ä 10 M.

Unentbehrlich für Jedermann.

14. Auflage.

I Jubiläums-Ausgabe.

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