vollsührt habe. ES wurde daher zu seiner Verhaftung geschritten, doch wurde er wegen ungenügender Beweise wieder in Freiheit gesetzt. Hierüber ergrimmte der Vater deS ermordeten Kindes, und er beschloß, seinen Nachbar deS gleichen Todes sterben zu lasten. Er lauerte an einem Abende BibigeS auf, versetzte ihm erst einen Stoß vor die Brust, dann erwürgte er ihn. Jmbert befindet sich zur Stunde im Ge- sängniß, wo er der Vergeltung sür seine That entgegenfieht.
♦ „Madame Albert, Schneiderin für Hunde", so steht aus dem Thürschild eines neuen Ateliers, das dieser Tage in Paris eröffnet worden ist. Für die Hunde der „Hauptstadt der Welt" hat eine Schneiderin ein Modemagazin und ein Atelier eingerichtet, in welchem die Freunde der Menschen mit allen Ehren und mit der größten Höflichkeit empfangen werden. Ein sehr hübsch möblirter Salon steht den vierbeinigen Kunden zur Verfügung- hier finden sie auch ein Buffet, das mit dem Hundczwieback und mit vielen anderen Hundeleckereien reichlich versehen ist. Die Besitzer oder die zärtlichen Besitzerinnen der Hunde können in dem Atelier der Madame Albert für ihre Lieblinge alles bekommen, was sie nur wünschen. Ja, es werden ihnen auf Verlangen sogar ein Hunde-Modejournal und Pröbchen von Stoffen für Hunde
kleider in- Haus geschickt. — Das ist doch offenkundige Gehirnerweichung!
♦ Von einem Kochkünstler ersten Ranges stammt die Erklärung: „Ich möchte nicht Küchenchef sein, wenn LiebigS Fleischextract nicht wäre". An diesen Ausspruch erinnert man sich bei Durchsicht eines vornehmen Kochbuches, daS wirklich die allerfeinsten Gerichte zu bereiten lehrt: „Neues illustrirtes Kochbuch" von H. Kurth und Henry Petit, Küchenchefs fürstlicher und gräflicher Häuser Schlesiens und Polens (Verlag von Jos. Max & Co. in BreSlau). In diesem mit farbigen Bildern und Holzschnitten reich ausgestatteten Buche werden, wenn es sich um Fleischspeisen, Saucen, RagoutS :c. handelt, fort und fort bestimmte Zuthaten von LiebigS Fleisch- extract vorgeschrieben. Diese unschätzbare Erfindung deS großen Chemikers nützt nicht nur dem kleinen Haushalte, wie allbekannt - es ist, das beweist jenes Buch aufs Neue, auch den feinsten Köchen unentbehrlich.
* Sehr wahrscheinlich. Lehrer: „In welcher seiner Schlachten wurde Gustav Adolf getödtet?" — Schüler (nach längerem Nachdenken): „Ich glaube, in seiner letzten!"
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AuskunftöbeMe: Fürstl. Oberförsterei Hungen.
Eichen: 120 fm Grubenholz. Hainbuchen: 65 fm Stammholz.
AirsKunstsbehördk: Gräfl. Oberförsterei Laubach.
Buchen: 400 fm Schnittholz, 500 rm Scheit- und Prügelholz, 500 rm Reiserprügelholz (zum Verkohlen). Fichten: 100 fm Bauholz (Distr. Schiffenberg, Dörnberg),, 200 fm Derbstangen (Dtstr. Hauenberg, Schornberg, Schmitthain, Schiffenberg, Thiergarten). Kiefern: 50 fm Bauholz (Laubberg, Taubhaus, Hirscherth). Erlen: 30 fm Stammholz.
AusKunftsbehördk: Grotzh. Oberförsterei Lanbach.
Aus den Gemeindewaldungen Freienseen, Gonterskirchen, Lardenbach, Laubach, Nonnenroth, Röthges, Ruppertsburg, Villingen, Wetterfeld: Eichen: 40 fm Schnittholz, 105 fm Bauholz, 300 fm Grubenholz. Erlen: 10 fm Stammholz. Aspen: 10 fm Stammholz. Elsbeeren: 10 fm Stammholz. Fichten: 30 fm Schnittholz, 250 fm Bauholz, 170 fm Gerüftftangen, 4000 Stück Hopfenstangen, 40 fm dürre Lattenstangen. Kiefern: 260 fm Bauholz, 325 fm Grubenholz.
AusKuuftsbthkirdk: Fürstl. Oberförsterei Lich.
Eichen: 80 fm Schwellenholz, 200 fm Grubenholz. Buchen: 500 rm Bnchen-Scheitholz. Kiefern: 190 rm Grubenholz.
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Der Voranschlag der Gemeinde Trohe für 1895/96 liegt vom 8. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Jntereffenten auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier offen.
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Der Voranschlag der Gemeinde Leihgestern für 1895/96 liegt vom 7. November l. I. acht Tage auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Jntereffenten offen.
Leihgestern, den 5. November 1894.
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Die gewünschten Maße, sowie die Art der Aufarbeitung sind in der Offerte näher anzugeben. Durch Einreichung der Offerten unterwerfen sich die Käufer rechtsverbindlich den von jeder Forstverwaltung festgesetzten Submissionsbedingungen. Die Bietenden bleiben 3 Wochen an ihr Gebot gebunden. Gegen genügende Sicherheit kann Zahlungsfrist bis Martini 1895
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Der Voranschlag der Gemeinde Annerod für 1895/96 liegt vom 8. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Be- theiligten auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau offen.
Annerod, am 5. November 1894.
Großh. Bürgermeisterei Annerod.
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