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7.3.1894 Erstes Blatt
 
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1 Unkenntnis des ? Letztere kenennl '"igen Gründe, wegen sofort - vor Maus Aufkündigung - tnt, :tl9 auSfchiirtzend, nur rtn tann bit fvfvrügr 'sr Noveür vom 1. Hum x ^fagt, daß auher den Fällen jeder der beiden aus der vertragsmätzigen ündigungssrist die «uf. mgcn kann, wenn dak- r wenn eine längere al$ dart ist, kommt für die icht in Frage. Gr de­inen Theil auö Gründen, en, der Rücktritt vom II die AuShaliung der |er als I4tägigen ftün- Hätten führen würd'. . ®. tfamilicnmitglitbtr nd dadurch der Pstegc Irbeueiin, b\t srch wV Met tyrt, tnMchen >n. Ri'.malS kann aber taraus eine Beranlassung Ihren die Stteitigkeiten ! zur Kündigung mit »In. Kommt irgend eine sie gleich mit der Eni- aus derselben nur eine können. Die Folge ist, ind verurtheilt werden, n, als ob er gesetzlich eine Woche gilbt, g jederzeit gelöst werden« dar Gesetz nur bet dem .mangels entgegenstehen' aat. In allen anderen Beginn de! ArbeitSver- j tägige KündigungSsri!'

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ftlebiflte eteÄei für TOilititanwarttt im Bezirke des 11. vrmeecorps. Altena i. W., Kaiferl. Poflamr, Land' drteflräger, 650 Mk. AnfangSgeholt und 108 Mk. Wohnung», geldzuichuß. Jena, Universität, Carcerwärter und Collegien- Pförtner, 825 Mk. jährlich Baargehalt. Immenhausen, Bürgermeisteramt, Stadt« und Polizeidiener, Gemeinke-Exe« eurer, 400 Mk. baar, durch Beitreibung der städt. Abgaben mindestens 50 Mk. Ober PostdirectionSbezirk Kassel, Stadt- postbote, 700 Mk. Gehalt und der tarifmäßige WohnungS- geldzuschuß. Wiesbaden, Königs. Polizeidirection, Schutzmann, I jährlich 10001500 Mk. und 180 Mk. WohnungSgeld- | zuschuß. Wiesbaden, Magistrat, Betriebsbeam-er für die Kläranlage mit dem Titel Klärmeifter, 1500 Mk. bei freier Wohnung, Licht und Feuerung. Im BezirkderGroßb. Hess. (25.) Division: Großh. Ober-StaatSanwaltschast Darmstadt, zwei Gesangenwärter am Provinzial-ArresthauS Gießen, eine baare Remuneration von je 800 Mk. jährlich.

Au« de» Ohmihal, 5. März. In vielen Ortschaften unsere» oberen OhmthaleS und auch der Seitenthäler tritt gegenwärtig die Influenza wieder stark auf. Die KrankheitSerscheinungen sind wesentlich verschieden von ihrem erstmaligen Auftreten vor vier Jahren. Ueberfiel sie damals ganze Familien mit gleicher Behemenz, so tritt sie jetzt vereinzelt auf und zwar bei dem einen mit leichter Er­krankung der AthmungSorgane, bei dem anderen mit schwerer Lungenentzündung.

§ AlSfeld, 5. März. Der Jahresbericht der hiesigen Ackerbauschule weist einen Bestand von 34 Schülern auf, w von 12 den oberen CursuS, 22 den unteren besuchten. Gegen da» vorhergehende Semester ist eine Abnahme von vier Schülern zu verzeichnen. Außergewöhnlich viel Schüler blieben von dem vorjährigen unteren Eursus zurück, indem von 19 nur 11 wtederkehrten.

K. AlSfeld, 5. März. Die gestern dahier im Gasthause zumDeutschen Kaiser" von einer größeren Anzahl hiesiger Realschüler gehaltenen declamatorischen Vorträge, verbunden mit GesangS- und musikalischen Aufführungen, zum Besten der hier zu gründenden Kleinkmdcrschule und des Turnhallenbaues hatten sich einer starken Zuhörerschaft zu erfreuen. In dem schönen, geräumigen und gut ventilirten Saale mögen gegen 700 Personen anwesend gewesen sein, die mit gespanntem Interesse den wirklich hervorragenden Leistungen der Schüler folgten. Sowohl die Chorgesänge und Musikstücke, wie auch die declamatorischen Vorträge, letztere z. Th. eigene Arbeiten der Schüler, wurden fehlerlos und mit größter Präzision auSgcsührt und legten Zeugniß ab von dem Eifer und Fleiß, welcher von Seiten der Lehrer und Schüler dazu gehört hatten, um solche Leistungen zu erzielen.

Berstadt, 2. März. Ein unheimlicher Gast hält die hie­sige Gemeinde in nicht geringer Aufregung. Seit einigen Tagen sind hier mehrere Personen, Kinder und Erwachsene, von der Genickstarre befallen. Wie die Krankheit hierher gekommen ist, kann man nicht sagen. Ein Kind im Alter ron 6 Jahren ist ihr bereits zum Opfer gefallen, andere schweben in großer Gesahr. D. Z.

K. Ober-Mockstadt, 4. März. DaS am heutigen Tage vom hiesigen Kirchengesangverein, unter Mitwirkung des Fräulein Kraft von Gießen, des Herrn Director Weitert von Lich und des Herrn Lehrer M örschHardt von Fauerbach bei Friedberg auSgesührte Concert hat einen glänzenden Verlauf genommen. Die große Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Sämmtliche von dem Verein vorge­tragenen Chöre waren exact und schön und zeugten von der tüchtigen Schulung. Einen feierlichen Eindruck machte die Aufführung:Der Jüngling zu Nain", in welchem die beiden tüchtigen Kräfte, Fräulein Kraft und Herr Mörschhardt, zur vollen Geltung kamen. Daö Tongemälde von Schwalbe, in welchem Herr Weitert von Lich seine Meisterschaft auf dem Piston bekundete, hat einen großartigen Eindruck auf die Zuhörer gemacht.

Mainz. 5. März. Der Soldat Lauer von der 4. Com­pagnie des Jnf.-Regts. Nr. 118 hat sich gestern Vormittag in der Kaserne in Gegenwart mehrerer Kameraden mit seinem Dieostgewehr, daö er nur mit einer Platzpatrone geladen hatte, erschossen. In einem zurückgelaffenen Briefe ver­sichert er, daß der Militärdienst ihn nicht in den Tod ge­trieben habe- im Gegentheile, er sei gerne Soldat gewesen und habe über seine Vorgesetzten nicht zu klagen. Mißhellig­keiten in seiner Familie bestimmten ihn zu der Thal.

Palais liegt, gehört ein umfangreicher Park, der an die Havel grenzt.

* Kiel, 4. März. Bisher sind für die Hinterbliebenen der auf derBrandenburg" Verunglückten bei sämmtlichen Sammelstellen etwa 60 000 Mk. eingegangen.

Reustadt, 5. März. Bankier Adolf Dacquü, in Firma Louis Dacqu4, hat sich infolge großer Verluste bei dem Concur» des WeinhändlerS Feiß erschossen.

* Nürnberg, 5. März. Infolge ehelicher Zwiste ging gestern Abend die Etgarrenhändlersfrau Fuchs mit ihrem Kinde und ihrer Mutter in den Canal. Zwei Leichen find geborgen.

Die GebeineBater Zahn«". Am letzten SamStag, den 3. März, sind die Gebeine deS Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn auf dem Kirchhof zu Freiburg a. U. auSge « graben und an ihrer neuen Ruhestätte, der RuhmeShalle der Freiburger Turnhalle, beigesetzt worden. Damit wird ein Wunsch erfüllt, für dessen Verwirklichung die deutschen Turnvereine ein ganzes Jahrzehnt hindurch mit Wort und Schrift und ansehnlichen Geldspenden eingetreten sind.

Budapest, 5. März. Der erste Concertmeister der öniglichen Oper, PtnkuS, stürzte sich auS dem dritten Stock eines HauseS und starb. Als Grund des Selbstmordes wird Schwermuth infolge unglücklicher Liebe angegeben.

* Trotz aller Gkgenmaßregeln in China greift dort da» Christenthum immer weiter um sich. Es ist nun be­reit» bis in den kaiserlichen Hof vorgedrungen, indem sich kürzlich die Gattin deS chinesischen Prinzen Tschung taufen ließ. Dieselbe hatte christliche Bücher, hauptsächlich auch ein Neues Testament, gelesen, welche presbyterianische Missionare einer ihrer Hofdamen geschenkt hatten, und kam dadurch zum Glauben. Zur Zeit versammeln sich bei ihr allsonntäglich 31 Bewohner ihres Palastes zur Erbauung.

* Wie sich die Zeiten ändern. Vor jetzt gerade hundert Jahren machte sich der erste Protestant, Lederfabrikant Prä- toriuS, in München ansässig. Als dessen Gattin einen Garten erwerben wollte, mußte er die schriftliche Versicherung geben, nach dem Tode seiner (wahrscheinlich) katholischen Gattin entweder selber katholisch zu werden ober den Garten wieder zu verkaufen. Im Jahre 1800 erließ Kurfürst Maximilian die Erklärung, daß die katholische Religion bei der Ansässigmachung nicht mehr als wesentliche Bedingtiiig angesehen werden dürfe. Trotzdem verweigerte der Magistrat dem Protestanten Michel aus Mannheim die Erlaubniß, eine Weinschenk-Gerechtigkeit in München zu kaufen, und es be­durfte deS schärfsten Befehls von Seiten deS Kurfürsten, um den Magistrat gefügig zu machen. Im Jahre 1833 wurde dann die erste protestantische Kirche in München gebaut, wozu der Landtag eine bedeutende Unterstützung gab, und jetzt leben über 50,000 Protestanten in München und sogar der vorige Oberbürgermeister war ein Protestant.

* Macht der Gewohnheit. ^Bei der jüngst staltgesundenen Hunde Blsi ation stellte ein Herr seine Dogge vor und wurde von dem betreffenden Beamten gefragt:Wie alt ist der Hund?" Antwort:Vier Jahre."Ist er gesund?" Antwort:O ja, danke der Nachfrage!"

* Komische Anerkennung. Eine Dame nach einem Con« cert, bei welchem ihre Tochter als Pianistin großen Applaus erntete, zu deren Musik-Professor, um ihren Dank für seinen Unterricht auszusprechen:Herr Professor, wie soll ich Ihnen all das lohnen, was Sie' an meiner Tochter gethan, Ihren großartigen Bemühungen allein verdankt sie daS Wenige, daS sie kann."

Literatur und Aunft.

Für Aquarien- und Xerrarienfreunbe erscheint seit vier fahren tm Creutz'schen Verlag in Magdeburg eine Zeitschrist unter dem Titel«»Liter für Aquarien- und Terrarienfreunde- (AbonnernentspretS pro Halbjahr 2 Mk.), unter der Schrtstleilung von Bruno Dürigen-Berlin, der auf dem Gebiete der Kaltblüter einen wiffenschaftltchen Ruf besitzt. DieseBlätter für Aquarten- unb Terrarienfreunde" wollen sowohl dem Liebhaber als auch dem Forscher aus dem betreffenden Gebiete Anregung und Belehrung verschaffen, durch die RubrikFragen und Antworten" einen regen Austausch gesammelter Elfahrungen und Anschauungen bewirken, und nach der uns vorliegenden Nummer erreichen sie dieses Ziel voll und ganz. Wir können daher dem Liebhaber nur empfehlen, da» Angebot der Ereutz'icken Vellagshandlung, betr. kostenlose Zu­sendung einer Probenummer, zahlreich zu benutzen, um diese» Fach­blatt aus eigner Anschauung kennen zu lernen. e

_ Ein seltenes Ereigniß darf es genannt werden, wenn von einem Buche fünfzig Auflagen erscheinen; noch viel seltener wird es abn vorkommen daü diese JubilSumS-Auflage in so verhältnißmäßig kurier Reit benötbigt wird, wie dies bet dem weltberühmten Buche Pfarrer Knetpps:Meine Waffer-Kur- der Fall ist von welchem soeben die fünfzigste Auflage zur Ausgabe kommt Dieselbe ist mit einem ganz neuen Bildnisse de» kürzlich zum päpstlichen Geheim- rämmerer ernannten Pfarrer» nach einer neuen Aufnahme aus dem c>ahre 1894 geschmückt und enthält eine eigene Vorrede für b efe ^ubUäumS-AuSgabe. Möge da» trefflich- Volksbuch noch zahlreiche neue Auflagen erleben und der greise Autor selbst noch lange der leidenden Menschheit seine unermüdlichen und uneigennützigen Dienste widmen!

verrnischter.

Berlin, 4. März. Der Kaiser hat, wie diePolit. Corr." mittheilt, für den Kronprinzen die Villa deS Grafen von Jugenheim in der Neuen Luisenstraße 24 zu Potsdam angekauft. Zu der Villa, die unweit des Neuen

Den Empfang Ammtlicher

Derfebr, CanO- ttttö volkswirthschaft.

etrtee, 6. März Marktbert«' Au' »tu. .luttgtn Wochemnarki kostete: Butter pr Ptd. A 0,901,00, Hühnereier 1 Stück 6- X. 2 Stück 11- X. «Ke pr St 5- 8 X xSiemutte pr. St. 8 X, Erbsen pr. Liter 18 X. cktnsen pr. Hter 80 X, landen pr öoot a 0.701,00, Hübner pr. Stück * 1.00-1 20. zahnen Pt. St X 1,2) 1,60, Enten pr St- * 1.70 bi» 2,0', Och'evfleisch pr. Md 62-lv H. Jhib und Rindfleisch pr. Md. 50-56 H, Hchweinc, fleisch Pt. Md. 60-70 X, Kalbllei'ch pr Psd 50 56 X H.mmel« fleisch pr. Md. 4060 X. Kartoffeln or 100 frtlr 4,00-5.00 X, »etß kraul pr Stück 4 10 A Rroi<-hei pr. Zentner 10,0(^-10,50 X, Milch pr. Liter 16 20 *, Enteneier 8 X. Gänseeier 12 X

Die Lehren de» trockenen Jahre» 1893 für die Landwtrlhe. In der letzten Haupioertummlung der deu'schcn Landwirthschast» - Gesellschaft, welche unter dem persönlichen Vorsitz des Piinzen Heinrich in Beilin am 22. Februar ftattiand, bidi der R'ttergutflbesiyer Vibranfl Mendhausen e-nen Vortrag über die Frage .Welche Lehren flieht un« daS trockene Iabr 1893 für die Sicherung )er Fütte-ung der HauSlhiereEr wie» zunächst aus die Roth- roenbtrffeit hin, mehr al» bisher der Fuiterverschwendung entgegen'U- treten, durch btffere Ausnutzung der Schnitzel, der Rübenkäpse, der Melasse, der Mstchadfälle und des Strohs. Redner trat dann der Zrage näher, ob man AlleS gethan habe, um Mißernten zu vermeiden. Er glaubte diese Frage insofern verneinen zu müssen, al» bieEap'llar» kraft deS Boden» za wenig berücksichtigt lei, und empfahl dringend, tiefer zu pflügen und den Acker durch Hacke und Egge gehörig rauh und krümlich zu halten. Die Frage, ob man die Folgen der Miß» ernten durch die verminderte Düngerproduclion ausgleichen könne, bejrhte er in Hinweis auf den Anbau von GründüngungSpflrn,en Endlich empfahl er Ersparnitz in der Spannviehhaltung durch auii gedehntere Anwendung der Feldbahnen.

lvekaautmachung.

Aufschrift der Postsenduntzea.

Aar Sicherung schneller Beförderunfl und vefiellun, der vostsendungen müffen auf denselben Empfänger und Bestimmungs­ort so genau bezeichnet fein, dah über Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei stnd^ramentlich folgende Punkte zu beachten:

1. Bei Postfendunam nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung de»Empfänger« mvalichst genau anzugeben. Auch ist e« von Wichtigkeit, daß die WohnungSangade stet« an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten recht«, unmittelbar unter der Angabe dcS Bestimmungsorte«, erfolge.

. 2. Sus den nach Berlin bestimmten Eendungm ist, außer der Wohnung de« Empfänger«, der Postbezirk (On NO. k.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ort«be- zeichnungSerlfn* zu vermerken.

3. Gibt e» mit dem Bestimmungsorte gleich ober ähnlich lautende Postorte, fo ist dem OrtSnamm eine zusätzlich! Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postoerkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich an« demVerzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautmder Post- orte", da« zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung lebet RetchS-Postanstalt bezogen werden kann.

4. Wenn der im Reichs Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht al« allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt e« sich, di« Lage befl OrtS in ber Aufschrift ber Senbung noch de« Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungm eignet sich die Angabe befl Staate» und bei größeren Staaten de« politischen Bezirkfl (Provinz, Regierungsbezirk u. f. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, ober auch die Angabe von größeren Flüssen ((Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) k.] oder von Gebirgen ((Harz), (Riesenaedirge) k.J Nicht minder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) ic.1 für den Zweck geeignet.

5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejeniaePost- anstatt anzugeben, von welcher au» die Bestellung der ©enbung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.

6. Wenn ber Bestimmungsort einer Senbung In einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen Ist, so Ist außer dem Ortsnamen noch daS betreffend« Land bez. der Landeflthell auf der Sendung anzugeben.

Di« Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einet schleunigen Uebertunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und e» liegt daher im eigenen Interesse Der Absende- bl« Aufschriften ber Sendungen hiernach genau anzufertlgen.

Verfälschte schwarze Seide.

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Man verbrenne ein Mütterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Versälschuna tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinter­läßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, nament­lich glimmen dieSchußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff er­schwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegen­satz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die Seldenfabrlk G. Henneberg (f. u. k. Hoflieferant) Zürich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke vorto- unb zollfrei in« Hau». U**

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1737

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8. Weimersheim Nachfolger.