Ausgabe 
5.12.1894
 
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wasserreich wie der Herrngarten"; (statt: wie ein Garten deS Herrn).

Vermifdytes»

Vertin, 3. December. Der 24jährige Schuhmacher Ernst Bischof auS Großenhain in Sachsen verübte gestern Abend im Norden Berlins einen bestialischen Lustmord an einem sechsjährigen Mädchen, Namens Anna Mosler, indem er dem Kinde den Unterleib aufschlitzte. Der Mörder ist verhaftet worden.

Siegen, 30. November. Wie gewonnen, so zerj- rönnen kann ein hiesiger Bürger klagen. Bor etwa zwei Jahren gewann derselbe in zwei Lotterten gleich nach' einander zusammen etwa 60,000 Mk. Dem biederen Hand­werker, er war als Schlosier in einer Werkstatt beschäftigt, stieg tndesien da- unverhoffte Glück zu Kopfe: flugs gab er seine erlernte Beschäftigung auf und wurde etwasHöheres". Zunächst warf er seinen altehrwürdigen HauSrath, die stummen Zeugen seitheriger Dürftigkeit, zum Fenster hinaus und raufte sich seine Polstermöbel mit Musikwerken im Innern, die gar lieblich tönten, wenn man sich in die schwellenden . Kiffen fallen ließ. Ferner schaffte der Glückspilz sich für seine schönen Möbel ein schönes HauS an und legte sich schließlich, da die Zinsen von dem Uebriggebliebenen nicht l sehr reichlich waren und doch ein anständiges, standesgemäßes Geschäft betrieben werden mußte, einen ganz famosen, mit f allem Eomfort der Neuzeit eingerichteten Bierwagen zu, den ' zwei muntere Rößlein gar behende durch Siegens buckelige , Straßen zogen. Oben auf dem Bock thronte selbstbewußt der Günstling Fortunas. Heute nun scheint von all den j Schätzen nicht mehr viel übrig zu sein, denn der Besitzer ' derselben bringt soeben sein Häuschen, seine schönen Plüsch- $ fessel, sein Bierwägelchen und die munteren Rößlein öffent- ltch zum Verkauf. Nicht lange mehr wird eS dauern, daß seine nervigen Fäuste auch daS Eisen, das verachtete, wieder bearbeiten. (D. T. A.)

* Erfurt, 29. November. Die durch den Erfurter Schwurgerichlsproceß so bekannt gewordene Frau Ger lach gestaltet sich nach den sich mehrenden Erzählungen aus ihrem j früheren Lebenslauf in der Thal zu einer psychologisch räthsel- j haften Persönlichkeit. Es kann nur zur Beleuchtung des . CharacterS dieser Frau, sowie zur noch besseren Begründung | deS Unheils des Schwurgerichts dienen, wenn hier noch < einige Sachen, die dieThür. Zig." erzählt, mitgetheilt werden. Auf der Heimfahrt von Ilmenau nach Gehren ! kamen einmal die Gerlach'fchen Eheleute in Streit. Auf Befehl der Frau Oberförsterin sollte G. aus dem Gefährt ' «uSsteigen und zu Fuß den Weg zurücklegen. Als G. dies j nicht sogleich that, riß sie ihm den Hut vom Kopfe und '

warf denselben auf die Straße. Wohl oder übel mußte nun G. auSsteigen, um seinen Hut wieder zu holen. Während- deffen hieb die Frau auf daS Pferd ein und fuhr in ge­strecktem Galopp nach Gehren zurück. Gerlach hatte nun natürlich das Nachsehen und muhte zu Fuß seinen Heimweg sortsetzen. Eines TageS mußte der Oberförster in der Küche walten und kochen. Was jedem unkundigen Koch passiren kann, geschah auch dem G., er ließ nämlich den Reisbrei anbrennen. Zur Strafe mußte nun der große starke Manu in einen Schweinestall kriechen, welchen die Gattin mit den Worten:Ach was- Strafe muß sein," sorg­fältig verschloß.

* Zeih, 3. December. In der hiesigen Correctionsanstalt erdrosselten zwei Lehrlinge einen dritten im Alter von 16 Jahren mittelst eines Hosenträgers.

Wien, 3. December. In einer Dilettanten-Vorstellung in Przemysl wurde der Lebkuchenfabrikant CzYnSki von seinem Partner, dem Diurnisten Solski, auf offener Bühne erdolcht, sodaß er sofort zusammenstürzte. ES ent­stand eine furchtbare Panik im Publikum. Solski, der un­tröstlich ist, wurde nach einem Verhör wieder sreigelassen.

Lemberg, 3. December. Heute entleibte sich der Gutsbesitzer und vielfache Millionär Graf Victor Bawo- rowskt, indem er sich den Hals durchschnitt. Graf Bawo- rowski hat Byron ins Polnische übersetzt. Der Verstorbene war 69 Jahre alt und litt an Größenwahn.

* Lebende Schellfische für den Markt. DerHamburger Corresp." theilt mit: Bisher sind nur tobte Schellfische von den Fischdampfern nach hier an den Markt gebracht worden. Auf dem FffchdamPferFock u. Hubert" soll nun der Versuch gemacht werden, diesen Fisch lebend nach hier zu bringen- dann will man ihn auch noch lebend nach den Versandtorten in Deutschland schaffen. Zu diesem Zweck ist der genannte Fischdampfer mit anderen Netzen, als die sonst zum Schellfisch­sang benutzten, sowie mit einem größeren an Deck unterge­brachten Behälter ausgerüstet, worin die lebenden Schellfische nach hier und nach den Binnenstädten befördert werden sollen. Zunächst soll der Versuch gemacht werden, lebende Schellfische nach München zu befördern.

Siteratur und Kunft.

fahrend Volk". Abnormitäten, Kuriositäten'und inter­essante Vertreter der wandernden Künstlerwelt. Von Signor Saltartno. In Ortginal-Letnenband mit 135 in den Text ge­druckten authentischen Abbildungen. Preis 12 Mk. Verlagsbuch­handlung I. I. Weber in Leipzig. Signor Saltartno, der geniale Poet der bunten, glitzernden, romantischen Bonktstenwelt, derDichter der Maringotte", wie man jenen grünen Wohnwagen nennt, den wir ja oft die staubige Landstraße im Sonnenschein und in Wettern dah'nztehen sehen, in dem er seine Jugend verlebt, in dem er geliebt

und gelitten Saltartno bat mitFahrend Volk" ein Werk schaffm, das in seiner Eigenart einzig in der Literatur aller Länder und Zeiten dasteht. Er Hal diesmal sein ureigenstes Gebiet, den geharkten Sand, verlassen und sich in den Tamtam des Jahrmarktes begeben, hier Alles herausgreifend, was geschickt in körperlichen Fertigkeiten, was kurios und abnorm. In eine fremde, eigenartige, geheimnisvolle Welt führt er uns ein, in eine Gesellschaftsklasse, deren Vertreter theilwetse noch als Parias gelten, die sich systematisch abschlteßen von der bürgerlichen Gcscllfchaft, die noch eigene Satzungen, Zeichen und Gebräuche haben, die da an der Landstraße geboren werden und an der Landstraße sterben. ES sind dieSailimbanqueS", wie fie sich untereinander nennen in ihrem sprachlichen Kauderwelsch, die Akrobaten, Seiltänzer, Riesen, Zwerge und Schwertschlucker, jene poettsch-schmutz'gen Künstler des Feldrains, die Stunde um Stunde das Leben in die Schanze schlagen, die mit dem Tode spielen wie mit einem gereizten Tiger, die Gefahr mit rücksichtsloser Kühnheit herauSfordern, durch die Improvisation einer jeden Minute. Immerdar müssen sie bereit sein, zu sterben, nicht mit einem Genickbruch das will gar nichts beißen, sondern sterben für die geliebte Kunst, indem die geraden Glieder, Arme und Beine in Atome zerschellen. Der große Erfolg, den SaltaiinoS WerkPauvree Saltimbanques8 gefunden hat, dürfte durchFahrend Volk" noch weit übertroffen werden, da sich das erstere hinsichtlich des Inhaltes und der Reich­haltigkeit an Illustrationen mit dem neuesten Buch deS Verfassers nicht messen kann. Dasselbe ist im wahren Sinne detz Wortes eine sensationelle Erscheinung!

Jllustrirte Weltgeschichte fürdaS Bott von J.G. Vogt, Verlag ovnE Wiest, Leipzig. In wöchentlichen Lieferungen AlOf^ffl. zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Colporteure. Lief. 5763. Nicht nur die politische Geschichte, sondern auch die Culturgeschichte sowie die Geschichte der wirthschaftlichen und socialen Verhältnisse ist in diesem Werke in überaus anregender und klarer Weise behandelt. ES vertritt die neueste Richtung der Geschichtsforschung, die in Eng­land Rogers, in Frankreich Levasseur, in Deutschland Lamprecht zu ihren Hauptträgern zählt. Dieser Vorzug ist umso anerkennenS- werther, als diese Forschungen zunächst aus streng wissenschaftlichem Boden gehalten sind, während die Vogt'sche Geschichte diese Er­rungenschaften durch eine populäre Wiedergabe den breitesten Kreisen zugänglich macht. Bei dem außerordentlich billigen Preise hat selbst der Unbemittelte Gelegenheit, sich ein Geschichtswerk beizulegen, daS schon seiner oben bezeichneten Tendenz halber einzig in seiner Art dasteht, dem Leser vollständig neue und werthvolle Gesichtspunkte eröffnet, und überdies durch seine reiche und schöne Ausstattung für jede Bücherei ein wahres Prachtwerk abgiebt. Wir können daS Werk unseren Lesern aufs Reue nicht warm genug empfehlen.

Verkehr, Land- unb Volkswirthschaft.

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Ladung.

Der Steinmetz Philipp Hoff- manu aus Bersrod im Groß- herzogthum Heffen, zuletzt in Kem- penfeldrom bei Horn in Lippe deffen Aufenthalt unbekannt ist imb welchem zur Last gelegt wird, innerhalb der letzten drei Jahre in der Mecklenburgischen Lotterie, also einer außerpreußischen Lotterie, die nicht mit Königlicher Genehmigung in Preußen zugelaffen ist, gespielt zu haben Vergehen gegen § 1 des Ges. vom 29. Juli 1885, betr. da» Spielen in außerpreußischen Iotterien (G.-S. Seite 317) wird auf Anordnung des Königlichen Amts­gerichts Hierselbst auf

den 14. Februar 1895, Bormittags 972 Uhr,

»or das Königliche Schöffengericht zu Steinheim zur Hauptverhandlung §eladen. Auch bei unentschuldigtem Ausbleiben wird zur Hauptverhand­lung geschritten werden.

Meinheim i. Wests., den 27. No­vember 1894. 9782

Kloppenburg, Verichtsschreiber des Königlichen Amts­gerichts.

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Bekanntmachung.

In der Sache betr. den Nachlaß des Lehrer» Philipp Aubel ist Rechnung gestellt und Großh. Amts­gericht Gießen übergeben. Der ver- ügbare Nachlaß beträgt 152,06 Mk., die Schulden 9222,24 Mk., so daß es den Gläubigern 1,65 % ihrer Forderungen erträgt.

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Danksagung.

Lange Zeit litt ich an Herzklopfen, Be, ängstigung, Mattigkeit,, Appetitlosigkeit und Nervenschwäche. Ich fürchtete deS Abends nach Bett zu gehen wegen großer Athemnoth und Angst. Aerztliche Hülfe, die ich brauchte, blieb ohne Erfolg. End­lich wandte ich mich an Herrn Dr. med Bolbeding, Homöopath. Arzt in Düffeldorf, SünigSallee 6. Derselbe hat mich in 2 Monaten vollständig ge­sund hergestellt, wofür ich dem Herrn Dr. Bolbeding meinen öffentlichen Dank auSspreche. 7054

Frau R. Grober

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