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Literatur und Aunst.

Nückel.

131

Seltersweg 19.

125

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Vertreter:

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132

Aeikgeöotenes.

Schellfische u. Cabliau

im »Rebstock^

Bester

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Niederlagen zu erfahren durch Türk & Pabst, Frankfurt a. M, |

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Nauheimer Eis-Thausalz anerkannt schärfstes und leichtlöslichstes Salz, stets vorräthig bei dem alleinigen

allgemeine Annahme war bisher, daß das Petroleum einen gemeinsamen Ursprung mit der Steinkohle habe und aus den

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Georgi.

Zur Enthebung von Neujahrs-Gratvlntions- befuchen

hat nachträglich Herr Amtmann Dr. Wallau unserer Anstalt noch eine Gabe zugewendet, für die wir auch herzlich danken.

Gießen, am 4. Januar 1894.

Der Vorstand der Kleinkinder Bewahranstalt.

Dr. Naumann.

er sich auf dem Wege nach der Reichsbank befand, woselbst I er im Auftrage seines Chefs 7200 Mark einzahlen sollte, | eine Mädchenkneipe besucht und in lüderlicher Gesellschaft einige Hundert Mark verpraßt- als der Rausch verflogen, wagte der Leichtsinnige es nicht mehr, nach Hause oder ins Geschäft zurückzukehren, er ergriff die Flucht und es gelang ihm auch, zu entkommen. Der geschädigte Prinzipal, Herr Cohn, der in der Spandauerstraße ein Tuchgeschäst betrieb, hatte im Laufe der darauf folgenden Jahre den größten Theil seines Vermögens verloren, gab das Geschäft in Folge deffen auf und verzog nach Hannover, wo er als Agent lebt. Am Freitag voriger Woche erschien bei C. ein junger Mann, der sich Fuchs nannte, sich als Compagnon eines Herrn S. zu New-York bezeichnete und Herrn C., der längst den ungetreuen Lehrling vergeffen, die Summe von 8000 Mark auf den Tisch legte, die der reuige Defraudant als Capital nebst Zinsen dem geschädigten Prinzipal zurücksandte. Der frühere Lehrling war auf seiner Flucht nach Hamburg gekommen, war dort mit einem Matrosen zusammengetroffen und hatte sich auf Grund dem Seemanne abgekauster Papiere an Bord eines englischen Segelschiffes nach Amerika begeben, wo es ihm durch Fleiß und Ausdauer gelang, in New-York ein Tuchgeschäft zu begründen, welches ihm nunqiehr gestattete, das obenerwähnte Capital durch seinen Socius an den Ge- Ichädigten zurückzusenden.

* Eine interessante Wette kam dieser Tage zum Austrag. In einem Gasthof zu Bamberg stritt man darüber, seit wann es den englischen Soldaten erlaubt sei, auf der Straße zu rauchen; von einer Seite wurde behauptet, diese Erlaub- niß sei ihnen erst seit dem 1. Januar 1891 ertheilt. Man wandte sich an das englische Kriegsministerium. Umgehend erfolgte die Antwort, das Rauchen auf der Straße sei den englischen Soldaten seit Juni 1886 erlaubt, vorher aber ver­boten gewesen.

* Der Ursprung des Petroleums. Zu denjenigen Natur­erzeugnissen, die uns in unserem Haushalt unentbehrlich ge­worden, über deren Ursprung sich aber die Wissenschaft immer noch nicht klar geworden ist, gehört das Petroleum, das uns ja gerade im Winter so vortreffliche Dienste lerster. Die

Frische Schellfische eir getroffen. Restauration Fourier, 145J Neustadt 11.

Bekanntmachung.

Der am 1. k. Mts. leihfällig wer­dende Keller unter dem Schulhause an der Schulstraße soll Dienstag den 9. d. M., Vormittags 10 Uhr, im Bureau der Bürgermeisterei ander­weit verpachtet werden.

Gießen, den 3. Januar 1894.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Georgi. 143

Flüssiges Fteischextract ergibt dureh Zusatz r#n Steissen Wasser eine rarzügZie/te SouiZZengZeic/t guZ einer/rZse/ien/ZeZschZrtiZie. Festes FleischexiräcFlsZdasZilZi^Ze

ft ford JnnZgs en der ersten Chem Iker den ZzesZen JfarAen eZienZzZirZig.

FleischPepton 'hathZc/tsZen.

EiwEissHihalt, angenehmsten ZZe- se/zmaeh & is t ats dzreeZassuniZin »ar wnerstenmedicin.Auforitaten anerkannt. /Zranhen, Tteei/nraZes ernten & aZZen an se/ueae/zerienZazn ungZeizZemZen Wärmste em/z/izZzZen.

these ausgestellt worden, die einen hohen Grad von Wahr­scheinlichkeit für sich hat. Der russische Chemiker Madelejeff führt nämlich das Petroleum auf einen mineralischen Ursprung zurück. Nach seiner Ansicht soll das Petrokeum dadurch ent­stehen, daß im Erdinnern Wasser auf glühende Kohlenstoff- Eisenverbindungen trifft. Hierdurch wird ein Zersetzungs- proceß bewirkt, durch den neben oxydischen Eisenv-rbindungen flüchtige Kohlenwasserstoffe gebildet werden. Wenn diese Kohlen­wasserstoffe durch Geb-rgsspalten oder Bohrlöcher einen Aus­weg finden, so entweichen sie als Naturgas. Bekanntlich i wird dieses Naturgas in Pennsylvanien in zahlreichen Bohr- löchern zu Tage geleitet, so daß ganze Städte durch dasselbe erleuchtet und großartige Fabrikanlagen mit ihm in Betrieb ' gesetzt werden. Finden die flüchtigen Kohlenwasserstoffe keinen Abzugscanal aus dem Erdinnern, so verdichten sie sich, wenn \ sie während ihres Emporsteigens mit den kälteren, höheren . Schichten der Erdkruste in Berührung kommen und schlagen sich als Petroleum nieder. Es kann aus verschiedenen Gründen angenommen werden, daß im Erdinnern große Mengen von ; Kohlenstoff-Eisenverbindungen vorhanden sind. Die ölführen­den Regionen liegen gewöhnlich in der Nähe von Gebirgen, wie in Amerika beim Alleghanygebirge, in Peru bei den Anden und in Rußland beim Kaukasus. Gerade aber in den Ge­birgen ist durch die tiefgehenden Verwerfungen und Spalten die Möglichkeit gegeben, daß die Sickerwässer tief in den Erdkern eindringen. Also auch die Voraussetzung des Zu­tritts von Wasser wurde durch die örtliche Lage der Petroleum- districte bestätigt. Madelejeff ist zu seiner Hypothese dadurch gekommen, daß es ihm gelang, Petroleum auf künstlichem Wege herzuftellen, das sich durch Nichts von dem natürlichen Oel unterschied. Er ließ nämlich unter hohem Druck Dampf von hoher Temperatur auf Niederschläge von Eisen einwirken und erzielte dadurch sein Kunstöl. Er wandte also dieselben Mittel an, die nach seiner Ansicht auch die Natur zur Er­zeugung des Petroleums gebraucht. Sollte seine Erklärung der Wirklichkeit entsprechen, so hätte das den Vortheil, daß die Petroleumquellen nie versiegen würden, da sich ja dann Petroleum immer von Neuem im Erdinnern bilden muß.

Versteigerung.

Samstag de« 6. Januar d. IS., Nachm. 2 Uhr, versteigere ich Marktplatz Nr. 20 dahier (im Adler) gegen Baar­zahlung:

1) 2 Schweine, ca. 100 Liter verschied- Spirituosen, I

2) 3 Pferde, ferner 8 Oelgemälde, ver-: schied. Porzellan. HauSmobiliar,! als: Betten, Schränke, Tische, Com-: mode, Stühle, Sophad, Bilder, - sowie 2 goldene und 1 silberne; Taschenuhr und sonst. Goldwaaren.

Versteigerung ad 1 findet bestimmt statt, ad 2 theilweise.

Born,

144 Gerichtsvollzieher.

Bekanntmachung.

Wir bringen hierdurch zur Kenntniß, daß der Plan über die von der Stadtverordneten-Versammlung beschloffene und von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigte Feststellung einer Baufluchtlinie von der Ludwigsstraße ab längs der Oberhessischen Eisenbahnen bis zur ver­längerten Bleichstraße aus dem Stadtbauamt zur Einsicht offen liegt.

Gießen, den 20. December 1893.

Medicinal-Leberlhran

in der Adler Drogerie von Otto Schaaf.

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- - _ . Jllustrirte Zeitung. Verlag von I. I. Weber in Leipzig,

untergegangenen Urwäldern entstanden sei. In jüngster Zett yM haben schon des öfteren dieser prächtigen Zeitschrift gedacht, ist nun über den Ursprung des Petroleums eine neue Hypo- welche zufolge ihres reichlichen textlichen wie auch bildlichen Inhaltes

Dienstag den 9. lfd. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen im Betten- hausener Markwald beim Pflanzgarten versteigert werden:

1. Nadelschnittholz, 23 Stück, 16 fm, 2. Bauholzschnittholz, 127 St., 71 fm, 3. 27 rm Nutzknüppel, 16 fm,

4. 17 Nadel-Knüppel,

5. 90 -Reisig,

6. 25 -Stöcke.

Bettenhausen, am 2. Jan. 1894. Gr. Bürgermeisterei Bettenhausen.

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der Lanolintabrik, Martinikenfelde b. Berlin.

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besonders 6ci Meinen Kindern.

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in der Hirschapotheke, in der Velikanapotheke u. in der Engel UniverfitLtSapothekr, sowie in den Drogerien von Benner «. Krumm7 von Emil Fischbach und von Vito Schaaf. s!24

wohl die hervorragendste Stelle aller in Deutschland erscheinenden de-artigen Zeitschriften einnimmt und tonnen dieses Urthett auch auf die uns vorliegenden Nummern des verflossenen ^.uartals aus- bebnen und dieselben allen Freunden einer gediegenen lUuitrtrten Zeitschrift empfehlen. __

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Freitag, 2. Februar 1894,

Nachmittags 3 Uhr,

soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Friedrich GrooS Eheleute« in Gießen g hörige Hofraithe:

Flur 34 Nr- 586*/io 801 qm zwischen dem Wäldchen und dem Schieß­haus

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, 21. December 1893.

Großh. Ortsgericht Gießen.

I. A-: Vogt. 121

Ein deutsches Familienblatt mit Illustrationen

und den Beilagen:

AuS der Zeit für die Zeit

schildert in Wort und Bild wichtige Ereignisse aus der Gegenwart;

Frauendaheim

flint unter bewährter weiblicher Leitung eine Fülle van Anregungen und Ratbschlägeu für das bäettltche Leben, für die stille Frauenthatigkrit, und pflegt besonders den Meinungsaustausch zwischen den Lefermnen;

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gibt poetische Winke für den Gartenbau und die Ztmmergärtnerei.

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sei das Daheim» zum Abonnement empfohlen, das sich mit heiterm und ernstem Wort und in trefflichen Bildern die Förderung eines edlen deutsche« Familienlebens auf dem Fundamente christlicher Weltanschauung zur Aufgabe ifetlt und die mannigfaltigen Be­dürfnisse der Familie nach unterhaltender und anregender Lecture mtt den gebiegenflen Erzeugnissen der Gegenwart auf dem Gebiete der Litteratur und schonen Künste zu befriedigen sucht. Preis: Dierteljührl 2M.. auchi» dreiwSchentl. HestensSO Pf.

Man abonnirl bet allen Buchhandlungen oder Postämtern.

Karpfen

138]im »Rebstock*

Scknffsnaeh richten.

Der PostdampferNhynlond" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 31. December wohlbehalten in icew- york angekommen. . Q, .

Der DampferIllinois" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 31. December wohlbehalten in Philadelphia angekvmmen.__

verkehr, Land, «nd volkrwirthtchast.

Grünberg, 2. Januar. Auf den fünf Grünberger Frucht- märkten im December 1893sind verlaust worden: 354,50 Doppel- Eentner Weizen. 59,00 D. - E Korn, 20,25 D. - E. Gerste und 124,75 D. E. Hafer. Die Durchschnittspreise für je 100 Kilogramm betrugen bei Wetzen 14 Mk. 60 Pf-, Korn 13 Mk. 90 Pf., Gerste 13 Mk. 30 Pi- und Hafer IG Mk. 20 Pf. Besonders stark war auf den letzten Märkten die Nachfrage nach Hafer, der gegen­wärtig von allen Getretdearten am höchsten im Preise steht.

Limburg, 3. Januar. Fruchtmarkt. Rother Weizm JL 12.15. weißer Weizen A 00.00, Korn JL 10.00, Gerste JL 8.2o, Hafer «H 7 30.

Bekanntmachung.

Die Benutzung des Schweinemarkt­platzes zur Förderung des in der Lahn gewonnenen Eises soll für diesen Winter Freitag, 5. Januar1894, Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich verpachtet werden.

Gießen, den 3. Januar 1894.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

_______I. V.: Georgi._____97

Submission.

Die Füllung des Eiskellers unserer Kliniken soll auf dem Wege der Sub­mission vergeben werden.

Offerten, mit entsprechender Auf­schrift versehen, sind bis zum 8. Ja­nuar d. I., Vormittags 12 Uhr, aus dem Verwaltungsbureau abzugeben.

Die Bedingungen liegen auf letz­terem offen.

Der Zuschlag erfolgt zwei Tage nach Eröffnung der Offerten.

Gießen, den 2. Januar 1894.

Großh. Verwaltungs-Direction der chirurg. - ophthalm. Univ.-Klinik.

Bose. Vossius. 98

Freitag," 2. Februar 1894,

Nachmittags 2'/, Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die bin Ludwig Scheid zweiter Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien:

Flur 33 Nr. 2436/io 200 qm Hofraithe am Nahrungsberg,

Flur 33 Nr. 2433/10 2037 qm Grab­garten daselbst

öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 21. December 1893.

Großh. Ortsgericht Gießen.

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Freitag Abend 415 Ubr, Samstag Vormittag 8« Uhr, Samstag Nachmittag 3°» Uhr, Samslag Abend 5«- Uhr.

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30. Jahrgang 1894