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4.4.1894 Erstes Blatt
 
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8 «us dem KretS Lauterbach, 31. März. Für die Orte Bannerod, Bermuthshain, Crainfeld, Fleschenbach, Freien­steinau , Grebenhain, Gunzenau, Heisters, Holzmühls MetzlvS, MetzloS Gehaag, Nieder-MooS, Nösberts, Ober» MooS, Radmühl, ReichloS, Salz, BaitShain, Weid MooS, Wünschen MooS und Zahmen ist für dieses Jahr ein neuer Coutrolbezirk errichtet worden. Die Coutrol-Bersammlungen finden in Nteder*MooS statt.

Büdingen, 29. Marz. Unsere erweiterte Hand- werkerschule hat einen SommercursuS mit Sonntags* zeichenschule eingerichtet, der von betheiligter Seite gewiß mit Freuden begrüßt wird. Der Unterricht, der an jedem Sonntag von 8 bis 12 Uhr ertheilt wird, erstreckt sich auf Freihand», Fach, und kunstgewerbliche- Zeichnen. Für diejenigen Schüler, die eine weitere Ausbildung anstreben, wird außerdem jeden Samstag, Vormittag« von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, Unterricht im architectonischen und kunstgewerblichen Zeichnen ertheilt.

B. AuS de» Kreise Büdingen, 1. April. Heute schreiben tvir den ersten April, aber in der Natur sieht es auS, als befänden wir unS zu Anfang deS Wonnemonat- Mai, waS durch die milden Rächte in der abgelaufenen Nachwoche bewirkt worden ist. Wir haben seit einigen Tagen, also noch im Monate März, blühende Aprikosen bekommen, waS in unseren Breitegraden nur alle Menschenalter einige wenige- male vorzukommen pflegt. Gleichen Schritt mit diesem edlen Frühobsle haben Frühbirnen und Roßkastanien gehalten, welche ihre Hüllen sprengten und bereits zarte Blättchen treiben. Veilchen und Gänseblümchen bedecken die Raine und trockenen Wiesen, Schneeglöckchen und CrocuS hat es nur ganz kurze Zeit gegeben. Die Klosterbeersträucher und Hasel­hecken werden zusehends grün, auch die Buchen treiben in milden Lagen stark voran; die Rebe weint, obgleich wir erst den April angefangen haben. Wiesen, Getreidefelder und Kleeäcker werden rasch grün, ein einziger warmer Regen würde Alles heraustreiben, aber er kommt nicht, obgleich ihn Falb für den 27. Mürz mit ziemlicher Sicherheit in Aussicht gestellt hat. Sehr fidel treiben sich in der Abenddämmerung die Fledermäuse umher und jagen nach Ungeziefer. Die frischgepflügten und eingesäten Grundstücke rrocknen außer­ordentlich rasch ab; der Bauer muß, sobald er gesät und sseegt hat, schleunigst zu walzen anfangen, sonst geht die junge Saat wegen zu großer Trockenheit nicht auf. Es ist »war sehr schön in der jetzigen Zeit, gerade der Vorfrühling nimmt sich bet goldigem Sonnenschein und blauem Himmel äußerst lieblich auS, aber wenn eS WittcrungSumschlüge und nasse Kälte giebt was vor Mitte Mai stets angenommen werden muß dann würde der reizende Vorfrühling sehr theuer bezahlt werden müssen.

Darmstadt, 3. April. Se. Maj. der König von Württemberg hat dem Hoftheaterdirector Herrn Theodor Wünzer das Ritterkreuz deS Ordens der Würltembergischen Krone verliehen.

Offenbach, 2. April. Gestern früh durcheilte die Kunde ton einem entsetzlichen Unglück unsere Stadt. Es wurden nämlich gestern Vormittag am Mainufer, in der Näh- deS KrahnS, ein umgestürzter Nachen und weiter unten, an der Pritsche der Uebersahrt, ein zerbrochener Fahrbaum, ein Handruder, ein Zollstock, eine Mütze und eine von dem Wahl­verein für volkSthümliche Wahlen zu Bürgel auf den Namen Earl Weiß I. ausgestellte Mitgliedskarte aufgefunden. Allem Anscheine nach hatte hier ein Unglück ftattgefunben, was durch die alsbald Seitens der Behörde gemachten Erhebungen auch bestätigt worden ist. Hiernach sind tn der Nacht vom SamS^ tag zum Sonntag der erwähnte Carl Weiß, der dahier bet Fabrikant Lachmann als Schlosser in Arbeit stand und mit feiner auS Frau und sieben Kindern bestehenden Familie in

DNrgel wohnte, sowie dessen 18 Jahre alter, in Frankfurt bei Lleyer arbeitender Sohn Earl Weiß V. und der 32 Jahre alte, ebenfalls bei Lachmaun dahier als Presser beschäftigte Friedrich Wurst von Bürgel, der gleichfalls verheirathet ist und zwei Kinder hat, ohne Zweifel im Main ertrunken. Dem Vernehmen nach haben die Leute in der Samstag Nacht bis gegen 2 Uhr im WirthShauS gesessen, haben dann den unglückseligen Plan gefaßt, mit einem Nachen der Bürgeler Wasserwehr, deren Zeugwart der Friedrich Wurst gewesen, auf dem Main zu fahren. Allem Anscheine nach waren die Leute mit dem Nachen nach Offenbach gefahren und befanden sich bereits wieder auf dem Wege nach Bürgel, wobei nun das Unglück eintrat. Wie und auf welche Weife sich dasselbe ereignete, ist wohl nicht mehr anfzuklären, da Diejenigen, dte dies könnten, nicht mehr sind.

A Mainz, 2. April. Anläßlich deS elften deutschen Bunoesschießens veranstaltet der Mainzer Ruderverein SamStag den 23. und Sonntag den 24. Juni eine internationale Amateur-Ruder Regatta, verbunden mit dem Meisterschafts, rudern für den Rhein. Nach dem Programm sind 15 Rennen vorgesehen, bei welchen sechs, in denen Wanderpreise zu vertheidigen sind. Länge der Bahn 2500 Meter fließendes Wasser.

A Mainz, 2. April. Die bis jetzt hier stattgehabten FrühjahrSweinversteigerungen haben durchgängig einen für die Versteigerer wenig günstigen Verlaus genommen. Nur für kleinere, geringwerthige Weine haben sich Käufer gefunden, deren Preisgebote jedoch in den meisten Fällen hinter den Taxen der Versteigerer viel zurückblieben. Weine in den mittleren Preislagen, sowie Rheingauer Weine fanden hier bis jetzt wenig Abnehmer und gingen bei den meisten Auctionen an die Versteigerer zurück. Ob für die ganz feinen Sorten Kauflust vorhanden, läßt sich noch nicht beurteilen, da hiervon die Auctionen größtentheilS noch auSstehen.

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Marburg, 2. April. Seitens der Königl. Eisenbahn- direction ist soeben die Verfügung eingegangen, die fertige Eisenbahn nach Gladenbach nicht eher dem Verkehr zu übergeben, als bis Seitens der interessirten Gemeinden dte Zufahrtswege zu den einzelnen Stationen fertig gestellt sind.

* Berlin, 1. April. Bei dem scharfen Schießen, das die Garde-Artillerie vor wenigen Wochen zwischen Rixdors, Britz, Rudorf und Tempelhof veranstaltete, ging eine Anzahl Ge- schosseblind". Am Donnerstag waren nun, wie hiesige Blätter berichten, Leute des Rittergutsbesitzers Wrede in Brttz auf dem Felde mit Eggen beschäftigt, wobei elf Pferde ver­wendet wurden. Plötzlich erfolgte unter einer der Eggen eine starke Explosion. Dadurch wurde die Egge empor» und auf das Pferd geschleudert, das tödtliche Verletzungen davontrug. Die übrigen Pferde gingen durch. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt. Eine der blind gegangenen Granaten war durch die Berührung mit der Egge entzündet worden.

* Leipzig. 2. April. Aus dem Fürstenthum Reuß j. L. wird ein Raubmord gemeldet, verübt an der Hökerin Höfer in Kayna. Die Magd der Getödteten wurde lebensgefährlich verwundet.

* Wien, 2. April. Ein beim obersten Rechnungshöfe bediensteter Heizer Hahn ermordete feine beiden Collcgen Mayer und Lechner aus Rache. Hahn ist flüchtig.

Verehr, £anb* rrird Volkrrvirthschaft.

tefcttt, 3. April. Marktbericht- Aut dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter pr- Pfd. * 1,051,10, fiübnereta 1 Stück 5 4. 2 Stück 11 H, Jrtfe pr. 6L 5-8 zkäsematte

pr St- 3 4, Erbsen pr. Liter 17 4, Linsen pr. Liter 30 X taubes pr. «am * 0,80- 1.00, Hübner pr. Stück M 1.00-1,30, ßabom !r- * MO 1,70. Lnten pr- St- * 1.80 bi« 2.2), Ochlevstestch

Lma Kuh, und Rindfleisch pr Pfd 60- X Schwein-'

« 7 PT" D- *>-70 A, Äalbftdl» pr. Pst» 60--X £>ammel-

A »artoffdn pr 100 JHü) 4,25-5.50

4 10 A. Sroiebelr pr ffentirer 10.00-12,00 * Bäicb PT. etter 16 20 X Enteneier 7 X «Lnseeler 11-12 X

Technische Fortschritte.

. h zu echudnLgeln

wtro ft® IdjneU eti.butflfrn. Die Äluauntumnänd Haden giotzere Si i. v baden geringe« Gewicht und find der

Einwirkung der Rässe nicht unterworfen, w.e Hol,, Messina und Eilen. Bei der Weichheit des Aluminium« nutzen sich diese Nägel gleich­mäßig mit dem Leder ab, sind also auch für feinere- Schuhwerk oerwendbar.

BkrttSatlfenfter auf der «nwenfeite, mit einer Mischung von Mitch und Schtemmkretde an der inneren Flüche be- st'tchen, geben auch bet hellstem ®onn-nfd)<tn eine angenehme, dem Auge wohllhätige und durch die Slürke detz UeberzugS beliebig dem Lichtdedaif anzupasiende Beleuchtung; zugleich wird durch diesen übrigen- jederzeit mit Wasser leicht ,u entfernenden Ueberzug auch die Würmewitkung der Sonnenstrahlen aan» bedeutend adgesch»Lcht.

Eine denkwürdige Aoppelseier.

Die Lede«»versicher«ng». «nd »rsparntß. vank i* Stuttgart feierte am 23. Mürz d. I. ihr 40jLhrigeS «eschäst». jubttänm und fertigte einige Tage oo,her ihir 100 000ur Bersschs» rung-poiiee auS. Am 23. März 1854 erfolgte die Concefsion der Bank in Württemberg.

Die Entwickelung derselben, welcher die heimathlichcn Grenze» bald zu eng wurden, war eine ungeahnt günstige. Die holt heute ihren großen Jahre-zuwach- nur noch zu einem kleinen Theile au- dem engeren Heimatblande Wüittemberg; sie arbeitet in ganz Deutsch­land, in Oesterreich, in allen (Sanloncn der Schweiz, in Holland und Belgien; neuerdings hat sie auch die Eoncefston in Swweden erworben. Der erste Rrchenschaft-bericht weist für Ende 1855 einen BersicherungSbestanb von 29 Millionen Mark auf, bi- Ende 1863 bob sich derselbe auf 20,e Millionen Mark, btS Ende 1873 auf SO,« Millionen Mark, bis Ende 1883 auf 206,7 Millionen Mark, bis Ende 1893 auf 890,o Millionen Mark. Heute besitzt die Bank einen Bestand von 395 Millionen Mark.

Bis Ende 1893 wurden Versicherungen über 660 Millionen Mark Capital beantragt; über 68 M llionen Mark wurden für Sterbe­fälle und abgelausene Versicherungen au-bezahlt, und en Dividenden tarnen über 36 Millionen Mark an die Versicherten zur Rückvergütung.

Dem derzeitigen Versicherungsbestande steht ein Bank­vermögen von 109 Millionen Mark gegenüber, worunter sich neben den rechnungsmäßigen Prämienreseroen ExtrasicherheitSsondS in Höhe von 17V, Millionen Mark befinden. [2949

TTüldpidpn verlangen stets eine sofortige Bekämpfung, will HC11O1Ü1UÜ11 man nicht Gefahr laufen, daß die langwierigsten und schlimmsten Krankheiten daraus entstehen tollen. Zur solchen Bekämpfung empfehlen medicinische Autoritäten Fay» ächte Lode«»« Mineral-Pastillen als das hierzu geeignetste, wirkungsreichste Hetlmiirel. dog l» 85 P enniq die Schach'el erbältiich ist. [ 1805

w,Br. Cremers Toiletteseife

(Mürlro T mvrA Nach ärztlicher Vorschrift in einer ber ^Uiai RU VV xjJ. renommirtesten deutschen Seifenfabriken hergestellt, ist sie sehr sparsam im Verbrauch, reinigt vorzüglich ohne schädliche Nachwirkung auf die Haut, bewährt sich als tägliche Toilette­seife für Erwachsene und ist unübcrti offen als Wasch- und Badeseise für Kinder und Säuglinge. Dabei ist Dr. Cremer» Xoilettefeife (Marke Löwe» außerordentlich billig und zu dem Preise von 25 Psg. per S ück erhältlich in Gießen bei Gustav Walter. [2360

Jugendfrisches Aussehen XnTÄ ist nur möglich, wenn man die Haut pflegt und sliengstens die An­wendung aller jener Seifen vermeidet, von denen nicht durch chemische Analyse die vollkommene Neutralität festgestellt ist. Als vollkommen neutral gilt in erster Linie Doering» Seife mit der «ule. Der Gebrauch dieser Seife wird, wie die Erfabrung lehrt, nie vorzeitig gealtertes Aussehen, rissige, rauhe ober welke H-ut herbeiführen, er wird die Schönheit und Zartheit der Haut bewirken refp. conserviren. Diese vortreffliche Toiletiefetse erhält man überall zu 40 Pfg. per Stück.

Engros-Verkauf: Benner &, Krumm, Giessen. [667

Verdingung.

Die Lieferung der zum Betrieb der städtischen Desinfections« nnftalt für 1894/95 erforderlichen Materialien: 2977

1) Brod zum Abreiben der Wände, ca. 480 kg.

2) Schmierseife, ca. 200 kg.

soll im öffentlichen Angebotverfahren

Tamstag, den 7. d. M., Bormittags 11 Nhr auf dem Stadtbauamte vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen liegen daselbst zur Einsicht offen und sind schriftliche Angebote verschlossen bis zum genannten Termin daselbst ein­zureichen.

Gießen, 2. April 1894.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth.

Mobiliar Verweigerung

in Lich.

Donnerstag den 5. April l. Js., Bormittags 9 Uhr an­fangend , werden aus dem Nachlaß fcefi Herrn Secretär Gros in der Behausung des Herrn Alt verschiedene gut erhaltene Haus- und Küchen- zeräthe, darunter Betten, ein Sopha, eine Commode, ein Flügel u. f. w. legen gleich baare Zahlung ver« steigert. 2947

Holzversteigerung im Gießener AsLtwsld.

Montag den 9. April 1894,

Vormittags 9'/, Uhr beginnend, läßt die Stadt Gießen im District Hangelstein nachverzeichnetes Holz ver­steigern :

77 Eichenstämme mit 22,52 fin, 126 Fichtenftämme mit 33,66

78 Frchtenderbstangen mit 4,53 120 rm Buchenfcheitholz,

45 Eichenscheitholz, 336 Buchen-Knüppel,

73 Eichen-

73,8 Buchen-Stockholz,

52 , Eichen-

10 Nadel.

6025 Wellen Buchen-Reisig,

1925 Eichen-

725 Nadel-

Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße nach Daubringen am Hangelsteiner Steinbruch.

Gießen, 2. April 1894.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 2958

Stadt. Schlachthavs.

Freibank. [2961

Morgen Mittwoch, 4. April:

Ochsensieisch nicht ladenrein, pr. Pfd. ILPsg.

Bekanntmachung.

Unter Bezugnahme auf § 10 der Bedingungen für den Bezug von Wasser aus der städtischen Wasserleitung werden hiermit die betreffenden Hausbesitzer dringend ersucht, dafür Sorge tragen zu wollen, daß die Wassermesser sür unsere mit deren Unter­suchung und Aufnahme betrauten Beamten jederzeit leicht und ohne Zeitverlust zugänglich sind. Unsere Leute sind nicht verpflichtet, sich den Zutritt erst durch Wegschaffung von Kohlen, Holz u. bergt, möglich zu machen. Unsere Monteure sind gegen­wärtig mit der Ausnahme der Wassermesser beschäftigt.

Gießen, 3. April 1894.

Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.

2953 Otto Bergen.

Bekanntmachung.

In dem ehemals Bourgeois'schen Hause an der Kirchsiraße sind die Räume deS Erdgeschoffes und ein Tbeil des ersten Obergeschosse-, bestehend auS 5 Zimmern und dem neu hergerichteten Laden, von jetzt ab zu vermiethen. Nähere- über Be­dingungen und Preis ist bet der Bürger, meisteret Zimmer No. 15 zu er­fragen-

Gießen, den 3- April 1894.

Gr. Bürgermeisterei Gießen.

2956 Gnauth.

Jeikgebotenes.

Mittwo» ehtttfffenb:

Feinste Schellfische

per Pfrrud 22 Pfg.

Feinste Weisstische

per Pfund 25 Pfv.

Ed. Puckert.

2981 »r. 17 SUtuu Baue Rr. 17.1

! Donnerstag, 5. April 1894, ! sollen gegen Baarzahlung öffentlich oer- , steigert werden:

a. Nachmittag? 2 Uhr im Adler zu Gießen:

2 Pferde, 2 Wagen, 4 Schweine, 1 Parthie Tannen- und Eichen Nutz­holz, 1 Etsschrsnk, 1 Ladeneinrichtung, die verschiedensten Mobilien (neue u. gebrauchte) 1 Veloctvcd, 1 Pelzmantel, Bücher, Bilder, Glas, Porzellan,1 Golv- und Silberfarben;

b. Nach«. 8 Ubr, Seltersweg 88 im oberen Laden:

1 Tassaschrank, 1 Kaffeebrenaer, 1 eiserner Flaschenschrank, 1 De- cimalwaaae.

Versteig, ad b. bestimmt, die unter a. vorauSs. thellw. bestimmt, nameMlich betr. der Schweine.

Engel,

2959__________________Gerichtsvollzieher.

SchellfisclTetE

Mittwoch den 16. Mai,

Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Metzger Heinrich Klein In Gteßeu ge» hörigen Immobilien:

Flur 1 Nr. 969 19 qm Hofraum mtt Stall auf dem Asterweg,

Flur 1 Nr. 97019 qm Hofraum (Mtst- ftätte) daselbst,

Flur 1 Nr. 974 75 qm Hvfraithe da­selbst

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 3. April 189t

Großh. Ortsgericht Gießen.

___________3- A-: Bogt.________2969

It'-öuj Das herr'chastliche

Hofgut Waldschwiud in Unterfranken, 8 km von Stadt und Badn Gerolzhofen, steht freihändig tu »erkauf und soll am 16. April 1894, Mittag- 2 Uhr, an Ort und Stelle nebst vollständigem Inventar öffentlich meist­bietend versteigert werden. Areal aronbirl 105 ha, wovon *,3 zweischürige Wiesen. Boden weizen- und klecfähig. Herrliche Laae am Stefgerwald, eigene J^gd und Fischerei. Auf Wunsch Wagen Station Gerolchofen. Näheres durch Be­sitzer «. Remy.

Kalbfleisch 56 Pfa. 2968 G. Schmidt, Metzger, Tiefemveg. Frühkartoffeln verkauft 2967______Tarl Enter, Hammstr. 5.

Sbrslssl-'I'iLtS, I

Dickwurz verkauft

s. «lug, Alten-Vuseck.

schönste frische Waare, in Eispackung Mittwoch und Donnerstag eintreffend,

20 u. 25 X P« Psd- im Rebstock. [29821 2928