Ausgabe 
3.4.1894 Erstes Blatt
 
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Anzeigen", welche gemäß § 51 Absatz 1 biß 3, beziehungS- weise § 58 Absatz 1 und 2 und § 55 Absatz 1 biß 3 der angeführten Gesetze von dem Betriebsunternehmer an die Ortßpolizeibehörde zu erstatten find, wird hierdurch das an­liegende anderweitige Formular mit der Maßgabe festgesetzt, daß die Benutzung des alten Formulars behufß Verbrauches der vorhandenen Bestände noch biß zum 1. Januar 1896 zugelassen wird.

Dies somit für den Bereich sämmtlicher auf Grund der Unfallversicherungßgesetze errichteten Berufsgenossenschaften jedoch für den Bereich der See-BerufSgenoffenichaft nur hinsichtlich der unter § 1 Absatz 1 Ziffer 2 des Seeunsall- -Dersicherungßgesetzeß fallenden Betriebe gleichmäßig gültige Formular ist nach Format, Farbe und Inhalt bindend.

Daß durch die obengenannte Bekanntmachung vom 23. De- cember 1887 für dieBeschreibung" der auf dem Schiff während der Reise sich ereignenden Unfälle (§ 57 Absatz 1 deß Seeunfallverstcherungsgesetzeß), für dieNachweisung" der an Bord sich ereignenden Unfälle, welche die von der Führung eineß Schiffsjournals entbundenen Führer kleinerer Fahrzeuge zu führen haben (§ 57 Absatz 2 a. a. £).), und für die vom Schiffsführer vor Antritt oder nach Beendigung der Reise zu erstattendeUnfall-Anzeige" (§ 57 vorletzter Absatz a. a. O.) festgesetzte bisherige Formular bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

Das Reichs-Versicherungsamt.

Dr. Bödiker.

Gießen, den 30. März 1894.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

<n die Großh. Bürgermeistereien der Land­gemeinden des Kreises.

Unter Bezugnahme auf die ^vorstehende Bekanntmachung und unser Ausschreiben vom 10. October 1885 (Anzeiger Nr. 239) beauftragen wir Sie, uns Ihren Bedarf für jede Gemeinde an den in Obigem näher bezeichneten Formularien (mindestens 25 Stück) binnen 8 Tagen berichtlich anzuzeigen. Wir werden alsdann den Gesammtbedarf der Großh. Bürger­meistereien an Formularien unsererseits durch eine Bestellung decken und wegen Rückerhebung der entstehenden Kosten aus den Gemeindekaffen das Erforderliche veranlassen.

Bei Abgabe des Formulars an den Betriebsunternehmer kann von letzterem ein Betrag von 3 Pfg. per Stück erhoben werden.

v. (Sagern.

Deutscher Reich.

Berlin, 31. März. Infolge der bet einigen auf dem Teutralviehhofe eingetroffenen Rindern festgestellten Maul­seuche verbot die Polizei die Ausfuhr nach Orten ohne amtlich überwachte Schlachthäuser.

Berlin, 31. März. Wie diePost" erfährt, ist vor wenigen Tagen bei dem Auswärtigen Amt ein Koffer mit den Tagebüchern und wissenschaftlichen Auf­zeichnungen Emin Paschas hier eingegangen. Die sechs Tagebücher umfassen die Zeit vom 15. October 1874 bis zum 2. December 1889. lieber die Derwerthung ober Publi- cation des in ihnen gesammelten reichen wissenschaftlichen Materials dürfte Seitens der Pflegschaft in Verbindung mit dem Auswärtigen Amt erst in einigen Monaten Bestimmung getroffen werden, sobald das aus Sansibar kommende Testament Emins hier eingetroffen sein wird.

Berlin, 31. März. Die Taufe von Emin Paschas Tochter Ferida fand gestern Abend in der Wohnung ihres Vormundes, des Redacteurs Georg Schweitzer, statt. Die heilige Handlung wurde vom Superintendenten Steinbach vollzogen und das Kind auf den Namen Ferida Emin getauft.

FriedrichSruh, 31. März. Für die Vorfeier des Geburtstages des Fürsten Bismarck sind noch keine besonderen Vorbereitungen getroffen worden. Bei feiner heutigen Promenade durch den Park wurde der Fürst mit lebhaften Hochrufen begrüßt und mit zahlreichen Blumen- bouquets beschenkt. Von Deputationen haben sich bis jetzt solche von den Hochschulen zu Darmstadt, Stuttgart und Karlsruhe anmelden lassen. Aus Hamburg und Lübeck treffen heute Nachmittag mehrere Extrazüge ein.

FriedrichSruh, 31. März. Die ganze fürstliche Familie ist im Schlosse anwesend. sind bereits zahlreiche Packete, namentlich auS dem Auslande, mit den verschiedensten Ge­schenken angelangt. AuS Hamburg trafen kostbare Blumen­spenden ein. Für den heutigen Fackelzug werden bis jetzt 2500 Karten ausgegeben.

Arr-land.

Budapest, 31. März. Zur Besichtigung der Leiche Kossuths herrschte heute Nacht ein colossaler Andrang. Tausende und Abertausende zogen zum Nationalmuseum. Die Gitter deß Gebäudes wurden eingedrückt und viele Personen wurden verwundet. Aus der Provinz mögen an 100000 Personen anwesend sein, sodaß eine große Wohnungsnoth herrscht und Hotelzimmer bis zu 100 Gulden per Tag bezahlt werden. Gestern, als die Besichtigung der Leiche Kossuths im Nationalmuseum freigegeben war, kamen kleinere Crawalle vor. Spät Abends wurden die Ueberrefte der Frau und Tochter Kossuths zur Aufbewahrung in die Therestanische Kirche verbracht. Während der Ueberführung und Aufbahrung der Leiche Kossuths läuteten sämmtliche Glocken der Leopold- fiädter Basilika auf Befehl der Stadtvertretung. Da von der Geistlichkeit das Läuten verweigert war, besorgten.dasselbe Feuerwehrleute.

Prag, 31. März. Wie hierhergelangte Privatmeldungen besagen, sollen die Anarchisten die Stadt Schlan an allen vier Ecken angezündet haben. Daß Feuer soll noch fort» wüthen.

Abbazia, 31. März. Kaiser Wilhelm bleibt biß spätestens 12. April hier, begtebt sich sodann auf zwei Tage nach Wien und von da zur Jagd nach Karlsruhe. Bon Karlsruhe fährt der Monarch nach Coburg zur Hochzeit des Großherzogs von Hessen mit der Tochter des Herzogs Alfred von Coburg.

Abbazia, 31. März. Ihre Majestäten der Deutsche Kaiser und die Deutsche Kaiserin kehrten gestern Abend 7 Uhr von dem Ausflug auf der AachtChristabel" zurück. Vor dem Orte Zengg begab sich Ihre Majestät die Kaiserin mit einer Hofdame ans Land und vertheilte Geschenke an Arme.

Paris, 31. März. Anläßlich des fünfzigjährigen Jubiläums des deutschen Hilssvereins wurde eine Anzahl besonders verdienter Vorstandsmitglieder ausgezeichnet. Unter diesen wurden die Vereinspräsidenten Frhr. v. Tücher zum Großcomthur des HausordenS der wendischen Krone, Botschaftsrath v. Schön zum Comthur des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen, die Vicepräsidenten Sachs, Grub und Piderit zu Rittern des Zähringer Löwen-, des württem- bergischen Friedrichs- und des bayerischen Michaelsordens er­nannt. Zu Ehren der Ausgezeichneten flieht der Botschafter Abends ein Diner.

Rom, 31. März. In der gestrigen Sitzung des Aerzte- congresses machte Geheimrath Professor Ziemssen auS München wichtige Mittheilungen über Bluttransfusion. Virchow sprach über anatomisches Denken und Dr. Morgagni, der Vertreter Forlis, der Geburtsstadt Morgagnis, überreichte Virchow das Diplom als Ehrenbürger der Stadt Forli.

Venedig, 31. März. Daß deutsche Kaiser paar wird im April zwei Tage im hiesigen königlichen Schlosse, das gegenwärtig zu diesem Zweck in Stand gesetzt wird, mit dem italienischen Königspaare verweilen. Angeblich wird Crispi seinen Herrscher hieher begleiten.

London, 31. März. Wie dieTimes" aus Montevideo meldet, marschirt Präsident Peixoto gegen Santa Catharina. Die Insurgenten beabsichtigen, in den nächsten Tagen Rio- grande anzugreifen, welches gegenwärtig fast ohne jede Ver- theidigung ist, da die Schiffe Peixotos sich vor Rio de Janeiro befinden.

London, 31. März.Daily Chronicle" behauptet fort­gesetzt, der deutsche Kaiser werde nach seiner Nordlands­reise auch Finnland besuchen, wo eine Zusammenkunft mit dem Czaren oder dem Großfürsten-Thronfolger stattfinden werde.

Santander, 31. März. Durch die letzten Sprengungen mittelst Torpedos wurde baß Wrak beßCabo Machichaco" bollftänbig zerstört- eine Explosion mittels Nitroglycerin hat nicht ftattgefunben. Die Bevölkerung, welche sich auf bie umücgenben Höhen zurückgezogen hatte, beginnt zurückzukehren.

Neueste Nachrichten.

Depeschen deS Bureau .Herold".

FriedrichSruh, 1. April. Der erste Glückwunsch beim Fürsten Bismarck ging heute vom Kaiser Wilhelm ein, welcher seinen Flügelabjutanten Moltke hierher gesandt hatte, der als kaiserliches Geschenk einen Küraß überbrachte. Graf Henckel von Donnersmark aus Schlesien hat dem Fürsten eine englische Vollblutstute verehrt, die sich derselbe heute vorführen ließ. Vom Senat der freien Städte Hamburg und Lübeck gingen Telegramme ein. Lübecker Damen sandten einen großen Blumentempel mit acht lebenden Schnepfen. Rudolph Hertzog-Berlin widmete einen Blumenaussatz, ebenso der Gutsnachbar des Fürsten, Baron Merk. Director Koll- mann von der Bismarckhütte in Schlesien spendete einen Schild mit dem fürstlichen Wappen. Besonders bemerkens- werth ist eine von Fr. Frieda Schwalbe-Frankfurt (Main) gewidmete Seidenstickerei mit Bildern des Fürsten als Knabe von 10 Jahren, als Student im Jahre 1851, aus den Jahren 1866, 1870, 1878, 1885, 1890 vor und nach seinem Rücktritt; außerdem stammten von derselben Dame Blumen- Aufsätze, Früchte u. s. w. Aus Elbing gingen zwei Flaschen Machanall ein. Mendelsohn-Bartholdy sandte zehn Flaschen Marcobrunner 1874er Auslese. Von dem Offizier-Corps der Ratzeburger Jäger, der Wandsbecker Husaren und der Halberstädter Kürassiere sind Deputationen eingetroffen. Der Altonaer Sängerverein trug unter Leitung des Chor- meisters Richard Dannenberg ein Festlieb vor, besten Text von Heinrich Zeise stammt unb welches von 6. Gurlitt com- ponirt worben ist. Nach Beenbigung bes Liebes sagte ber Fürst zu den Sängern:Ich banke Ihnen für Ihr freunb- liches Kommen unb für Ihre Wünsche, baß ber Rest meiner Tage frieblich sein möge. Wir sinb Nachbarn, trotzbern Ham­burg zwischen uns liegt, bas seit 20 Jahren mit uns zu einer Lanbsmannschaft verschmolzen ist. Hamburg-Altona bildet ein wirthschaftliches Ganze als Hauptstadt von Nieder- sachsen. Ich hätte gerne gewünscht, daß die Regierung nach Altona gekommen wäre; Schleswig liegt ja ganz nett, aber die wirtschaftliche Strömung geht nach Hamburg und Altona. Wenn ich damals so mächtig gewesen wäre, wie manche Leute glaubten, so wäre die Regierung nach Altvna gekommen. Die Wünsche für mein Alter nehme ich gern entgegen, trotz­dem es sich nicht mehr so leicht tragen läßt wie vor zwanzig Jahren." Der Fürst hat soeben den ihm vom Kaiser ver- ehrten Küraß angelegt und den Helm ausgesetzt.

Cocates und LrovinzLelle-,

Gießen, den 2. April 1894.

* AuS dem Zustizdienst. Durch Entschließung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz wurden aus Anlaß der Erkrankung des Staatsanwalts v. Hestert dem Gerichts­assessor Fritz Zimmermann in Laubach bie Dienst­verrichtungen eines Staatsanwalts am Lanbgericht ber Pro­vinz Starkenburg mit Wirkung vom 9. b. Mts. an über­tragen.

♦♦ Der nächste Historikerlag findet Ostern 1895 in > Marburg statt.

BiSwarckfeier. Zur gestrigen BiSmarckfeter- war trotz lachenden, hinaus inß Freie lockenden Frühlings- sonnenscheins SteinS Saalbau bis zum letzten Platz gefüllt und wurde die Zahl der Anwesenden aus 600 geschätzt. Als Gast war u. A. auch Herr Rentner L. Burckhart, der schneidige Vorsitzende der nationalliberalen VereinigungNord-West" in Frankfurt a. M. erschienen. Der Vorsitzende ber Ver­sammlung, Herr Lanbgerichtsrath Dr. Schäfer, eröffnete die Feier durch eine Begrüßungsansprache und erteilte alsdann Herrn Rechtsanwalt Dr. Brombacher aus Pforzheim baß Wort zum Vortrag eines Festprologs. Dieses für bie Feier ber nationalliberalen VereinigungNorb-West" in Frankfurt von Herrn Brombacher verfaßte Festgebicht ist eine ganz vortreffliche Dichtung unb zeugt von einer kraftvollen, echt poetischen Gestaltungskraft unb warmer von Herzen kommenber, zu Herzen bringenber Begeisterung beß Verfassers; ein angenehmes, klangvolles Organ erhöhte bie Wirkung beß Vortrags. Sauter Beifall lohnte den Dichter. Nachbem bie Klänge beß Liedes Herrlich auferstanden" von Julius Wolff verklungen, erhob sich Herr Professor Dr. Schwarz zum Hoch auf Kaiser und Großherzog. In kurzen, schwungvollen Worten pries er als eines ber ebelften Kleinobe, bie Fürst Bismarck dem beutschen Volk toieber gehoben, baß er in einer Zeit, wo die Treue gegen den Fürsten wenig oder nichts galt, daS deutsche Volk seine alte Tugend, die unbedingte Treue gegen Kaiser unb Fürst, toieber gelehrt habe, nicht beß Sclaven und Schranzen, fonbern beß freien Mannes, ber thut, was er thut, weil sein Gewissen von ihm forbert. Er gedachte unfereß Landesherrn, den wir heute mit besonderem Jubel begrüßen, wo ihm deß Lebens hohe Zeit winkt, die Zeit, in ber jebem Menschenbasein beß Glückes volle Sonne erleuchtet.Möge bteß Glück ihm unb unserem Hessenlanbe ein bauernber Segen fein." Zum Festvortrag betrat Herr Geh. Hofrath Dr. Oncken bie RebnerbÜhne. Mit gewohnter Meisterschaft ber Rebe schilberte er bie Entstehungsgeschichte ber Emser Depesche unb Bißmarck's Thätigkeit in jenen Entscheibungstagen beß Juli 1870. Mit jubelnb auf­genommenem Hoch auf ben Altreichßkanzler schloß ber Rebner feinen lehrreichen, licht- unb schwungvollen Vortrag. Auf Anregung beß Herrn Rechtsanwalt Dr. Fuhr würbe Namens ber Festversammlung folgenbeß Telegramm an ben Fürsten Bismarck abgefenbet:Jubelnbeß Hoch auß 600 Kehlen burchbraust nach zünbenber Festrebe OnckenS ben Festsaal. Hie gut Btsmärcksch alleweg biß zu bes Herzens letztem Schlage". Mächtig erklang in begeisterten Tönen daß Bismarcklied von Eugen Schwetschke nach der MelodieDeutschland, Deutschland über Alles". An Stelle bes kurz vor Beginn ber Feier erkrankten Herrn Professor Dr. Weiffenbach brachte Herr Lanbgerichtsrath Dr. Linkenhelb in warmen, begeisterten Worten bas Hoch auß auf baß Vatcrlanb. Im weiteren Verlauf beß Festes erbat sich Herr L. Burckhart auß Frankfurt a. M. baß Wort zu einer von lautem Beifall oft unterbrochenen, ebenso ve­rebten, wie geistvollen Ansprache an bie beutfche Jugend, deren Aufgabe unb Pflicht sei, baß Erbe ber Väter zu schützen unb zu pflegen. Sein Hoch galt ber beutschen Jugenb. Mit einem launigen, mit Citaten auß Bißmarck's Briefen und Reben unb Episoben auß beffen Leben gewürzten Toaste beß Rechtsanwaltß Dr. Fuhr auf bie antoefenben Frauen unb Jungfrauen schloß der officielle Theil des Festes. Der musikalische Theil der Feier lag in der bewährten Hand deß Herrn Musikdirectorß Krauße; verdienten Beifall fand insbesondere der Vortrag von Hills:Herz am Rhein" unb bie eigene Composition beß Herrn Kraußele premier Kaiser" mit einem allerliebsten Pistonsolo. Daß sich an bie Feier anschließenbe Concert hielt bie Festversammlung in gehobener Feierstimmung noch einige Stunben zusammen biß gegen 9 Uhr. Es war ein schönes, burch keinen Mißton getrübteß Fest, roürbig beß Gefeierten unb ber Feiernben. Auf Wieder­sehn zum 80. Geburtstage!

Fechlverein Waisenschutz. Am Samstag Abenb fand eine Versammlung bes Fechtvereins Waisenschutz im Restaurant Felsing, Neuenweg, statt, welche sehr schwach besucht war. In Folge bessen beschlossen bie anwesenden Mitglieder beß Vereins, sich am Mittwoch behufs Vorbesprechung zur Vor- standSwahl wieder bei Felsing zu versammeln, wo im Jntereffe der Sache ein recht zahlreiches Erscheinen zu wünschen wäre.

ein MUit'ärSouderzug mit 6 Offizieren und 450 Mann Landwehr des Sächs. Fußartillerie-Regiments Nr. 12 passirte heute Nacht auf der Fahrt von Dresden nach dem Schieß­plätze auf der Wahner Haide die hiesige Station.

* * Die Freiwillige Gail'sche Feuerwehr hielt am SamStag ihre diesjährige Generalversammlung ab. AuS dem Berichte über den Stand des Corps erfahren wir, baß basselde 95 actiöe unb 31 ber sogen. 10. Rotte angehörige (nicht active) Mitglieber hat. Bei ber Dorstanbswahl, bie sich nach den neuen Satzungen diesmal auf eine ^dreijährige Giltigkeit-- dauer erstreckte, wurde der gefammte Vorstand, zum größte« Theile mit an Einstimmigkeit grenzender Stimmenzahl, wieder- gewählt. ES erhielten die Herren Martin LooS 53 Sr. als erster Hauptmann, Emil Kalbfleisch 43 St. als zweiter Hauptmann, Th. Loos 52 St. als Schriftführer und Adjutant, Robert Sattler 60 St. als Rechner, Gg. Schub ecker 12 ©t. als 1. Obmann der Steiger, Phil. Lang 11 St. als 2. Obmann ber Steiger, Gg. Schäfer 16 St. als 1. Obmann ber Spritzenmannschaft, Herrn. Koch 34 St. als 2. Obmann ber Spritzenmannschaft, Peter Walter 7 St. als 1. Obmann ber Hybrontenmannschast, Jac. Gerharbt 10 St. als 2. Obmann ber Hydranten- mannschaft; zu Beisitzern würben gewählt: Ph. Mootz mit 43 St., Gg. Atzbach mit 39 St., Iustus Körber mit 45 St., Sour. Häuser mit 46 St. Dem 1. Hauptmann Martin LooS würbe in Anerkennung seiner besonders in den letzten Jahren infolge ber Einführung ber Lanbesfeuerlösch- orbnung im Interesse beS Corps bewiesenen Thätigkeit vom Vorstanbe ein werthvolleS Geschenk, bem Mitgliebe Martin Nagel anläßlich ber Verleihung bes von Sr. Königlichen