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2.3.1894 Erstes Blatt
 
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! dm Jnsurgrntm- tt, bei welcher zwei )0 Mann verwundet

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11. Mürz 1891 letzte Kammermufik- twirkenden reichliche ? sichere ßu/wnitn- interessanten Pro- M^e, su au\ al und Md yti)an bgGloficnrnLhclut

Ciaviertt'o von ^öffnete, ist technisch rt besonders im Zu­namentlich in den lnden Passagen bei : darauf folgenden Hoven gingen gleich- im Bo- trage kaum >es Concertes bildete lC, Viola, Cello und r0, die in technischer uMnspiel an sämmt- x stellt und ein ge- Zortrag deS Werkes, !,lt wieder auf dem )Qfc jammtlidje M't- u Sammtliche^- uch im W .

Werk nauient 4 be§ ContrabasieS, der D>e Herren P ol st ^ gleichfalls recht als eine *v U flut besucht und «* -j-AtnUiiie«*®

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Ober-Olm

Detroit, Mich.: Heinrich Heller auS

! Großherzoglich Dberhefsische

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: hält, ist die Untersuchungshaft wegen

6,13 cbm,

Lieferung bearbeiteter Mainsand. Vergehens gegen 8 12« des Reichs J steine 26,84 cbm strafgefetzbuchs verhängt. [1803 ' ES wird ersucht, denselben zu ver-

10^. A ft h -r ' haften und in das Amtsgerichts-

^Äm u Sr, 3" Kngniß dahier abMeferu.

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B'.ebelnheim. Dubuque, Ja.: Christina Huber, geb. E chhorn, 67 Jahre alt, auS Bensheim. Warren (So., Mo.: Anna Margaretha Weihrauch, geb. Walter, 75 Jahre alt, aus Bullau.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.

Freitag Abend 5" Uhr, Samstag Vormittag 8" Uhr, SamStag Nachmittag 3°° Uhr, Samstag Abend 6" Uhr.

Mainz, 27. Februar. Bei der gestern stattgehabten Parole wurde verkündigt, baß Herrn Eapcllrneisler Kern die ihm während feiner Dienstzeit auSzuzahlende Summe tm Betrag von 1000 Mark eingedändigt werden würde und daß er außerdem Anfpruch auf einen CivilverforgungSschria Hobe. Herr Kern dient jetzt in seinem 17. Jahre.

Die Wormser Brauerschule war im vergangenen WintercursuS von 49 Brauern deS In- und Auslandes besucht- die Gesammlfreqaenz dieser 1865 von P. Lehmann gegründeten Lehranstalt beziffen sich ohne Hospitanten auf 2281 Bierbrauer. Der SommercurfuS beginnt am 1. Mai.

geschafft, und reines Schafvieh, ca. 200 Stück angeschafft werden

Im Auftrag: Jnderthal, Bürgermeister.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag den 3. März:

Vorabend 580 Uhr, Morgens 900 Uhr, Nachmittags 3°° Uhr, Sabdathausgang ö45 Uhr.

Der Anfang ist jedesmal Morgens 9 Uhr auf der Haid.

Daubringen, am 27. Febr. 1894. Vroßh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter.

Beginn Vormittags 9 Uhr an Pfingstweide".

Eichen: 61 rra Derbh., 60 Stöcke, 303 rm Reiser.

Buchen: 180 rm Derbh., 558 Reiser.

Wiesen-Verkauf.

TheilungSh. verkaufen die Erben der Konrad Häuser Eheleute in Steinberg nachverzeichnete Grund- stücke: Flur 32, Rr. 92,4, 3500 m Wiese im Hegstrauch, Flur 28, Nr. 113/14, 4050 m Wiese daselbst.

Näh. Auskunft erth. Lndw. Häuser, Metzger in Steinberg. [1795

Aeilgebolenes.

Stadt. FGalhthaas.

Freibank. [1823

Veekehe, Land- nnd VoLkswirthschaft.

Limburg, 28. Februar. Frachtmarkt. Rother Wet,en X 12.25, weitzer Weizen JL 12.00, Korn JL 9.75, Gerste JL 8 00, Hafer >M. 7 60.

Beauffichtigung der Miethwohuuageu und Schlafstellen. Bei der Berathung des inzwischen in Kraft getretenen Gesetzes Lber die polizeiliche Beaufsichtigung der Mietchwobnungen und Schlafstellen in der Zweiten Kammer war das Bedenken laut geworden, daß bei Ausscheidung der vorhandenen, dem Gesetze r>'cht entiprechenden Miethwohnungen und Schlafstellen ein erheblicher Wohnungsmangel für die ärmere Klaffe und da­durch eine wesentliche MiethpreiSsteigerung eintreten könne. Um dem durch Anregung ausgedehnter Bauthätigkeit vorzu­beugen, hat die Großherzogl'che Regierung an die Stände einen Gesetzentwurf, betreffend die Befreiung gemeinnütziger, auf die Errichtung von Wohnungen für Unbemittelte gerich­tete Unternehmen, von Gerichtsgebühren und Stempel ge­langen laffen.

♦♦ In Amerika verstorbene Hessen. New-Aork,N. U.: Fritz Kaibel, 66 Jahre alt, auß Alzey; Katharina ZeungeS, 79 Jahre alt, auß Freienseen. Berlin, Woukehfa County. Wiß. Abraham Stern, 75 Jahre alt, auß Darm­stadt. Chicago, Jll.: Franz Baer, 77 Jahre alt, auß

Prima Süssrahmbutter

'EI. M. Schulhof/

Fahrten und Abenteuer. Eine große Freude bereitete ihm, daß Hunderte von Menschen zusammenliesen, um ihn, den berühmten Glotzbach, zu sehen. Er leibet, wie alle derartigen Menschen, ziemlich deutlich an Größen- und Berühmtheitswahn.Diesmal werde ich mit 15 Jahren daran glauben müssen", sagte er zu dem Schutzmanne; mehr können sie mir nicht geben. Daß erste Mal erhielt ich 5, bann 8, bann 11 Jahre Zuchthaus, macht zusammen biß jetzt 24; alt bin ich 45, giebt mehr als die Hälfte im Eachot." Als ber Einbrecher abzog, sagte der Gefängniß ausseher:TIbieu Schmibt, (btesen Namen hotte sich Glotzdoch beigelegt) glückliche Reise!"Nix Schmibt!" antwortete ber Gauner, Glotzbach heiße ich unb will jetzt mit meinem wirklichen Namen auf bie Reise gehen!"

8. AuS dem Horlosfthale, 25. Februar. Die Grünbung einer britten Zuckerfabrik in ber Provinz Oberhessen ist burch zwei Versammlungen, welche heute in Berstadt unb Echzell ftattsanden, um einen bebeutenben Schritt vorwärts gebracht worben. Was bie Versammlung in Echzell anbelangt, so ist barüber Folgenbes zu berichten: Der Saal im GafthauseZum weiß.n Roß" war biß auf den letzten Platz gefüllt. Es waren Jntereffenten auß Reichelßheim, Gettenau, Bingenheim, Echzell und anderen Orten erschienen; nach mäßiger Schätzung hatten sich 250 biß 300 Landwirthe eingefunden. Herr Bürgermeister Reitz auß Echzell begrüßte die Anwesenden und entwickelte die Zwecke der Versammlung. Er theilte mit, daß bereitß 1600 Morgen Rüben gezeichnet wären, so daß alßbalb mit der Gründung tiorangegangen werden könnte. Einen solchen Erfolg hatte man sich nicht erwartet. Hierauf wurde die Frage belachen: Soll eine Actienrübenzucker-Fabrik oder eine Ge­sellschaft mit beschränkterHastun^ gegründet werden. Herr Wilh. Reitz entwickelte baß Wesentlichste ber beiden Gründungsarten und sprach sich schließlich für bie Bilbung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung auß. Daß ganze Unternehmen habe ben Zweck, bie Erfolge unb Segnungen deßselben den Landwirthen zu Gute kommen zu lassen. Um auch ben kleinen Landwirthen den Zutritt zu ermöglichen, sollten die Gesellschaftßantheile auf 600 Mark festgesetzt, aber zugleich bestimmt werden, daß zwei Leute zusammen einen Antheil erwerben könnten; auf diese Weise ist dem kleinsten Bauer möglich gemacht, Gesellschafter zu werben und bie Vortheile zu genießen, welche ber Rübenbau im Gefolge hat unb ber sich in bem schlechten Jahre 1893 dem Körnerbau gegenüber so gut bewährte. wurde hierauf abgestimmt und bie Einstimmigkeit ber großen Versammlung in allen besprochenen Punkten dargethan, nämlich: sollen sofort Schritte gethan werden, daß daß Unternehmen inß Leben tritt; ferner: soll keine Aetiengesellschaft, sondern eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung geschaffen werden. Endlich wurden diejenigen Herren, welche seither so erfolgreich für bie Sache wirkten, ersucht: ihre Kräfte der schonen Sache weiter zu widmen.

x Bobenhausen, 28. Februar. Der gestern unb heule hier abgchaltenePetri-Markt" würbe von gelindem Frühlingß- roetter begünstigt unb nahm einen guten Verlauf. Gehörte ber heutige Tag bem Krämermarkt, so fand gestern fast aus­schließlich Viehmarkt statt. Der R'.ndviehmarkt war mäßig befahren. Der Handel zeigte flotten Fluß und recht hoch gestiegene Preise für junges wie altes Vieh. Wenn man die Preise des gestrigen Rindviehmarktes mit denjenigen der Herbstmärkte vergleicht, so ergiebt sich eine ganz bedeutende Preissteigerung. Letztere resultirt auß dem wenigen Angebot, da die Landwirthe im Herbste alleß nicht unbedingt nöthige Vieh abgefttzt haben, so daß zum Verkauf nichts übrig ge­blieben ist. Auch der Schweinemarkt war nicht besonders stark befahren. Kleine Ferkel fehlten gänzlich, die Auffahrt zeigte durchschnittlich nur sog. Läufer. Der Handel ging hiermit sehr lebhaft bei sehr hohen Preisen. Man bezahlte für baß Paar Läufer II. Qualität im Durchschnitt 80100 Mk., für baß Paar I. Qualität 100 bis 120 Mark. Fette Schweine bezahlte man mit 44 bis 45 Pfg. per Pfund Lebendgewicht.

Mörlenbach, 26. Februar. Se. Kgl. Hoheit ber Groß- herzog ließ den Eheleuten Johannes Klein III. auß Ver­anlassung deren goldenen Hochzeit mit Rücksicht auf brt Noth- lage der betagten Leute em Geldgeschenk tm Betrage von Mark nebst einem Glückwunsch übermitteln.

Weichholz: 261 rm Reiser.

Nadelholz: 87 rm Derbh., 95 rm Stöcke und 558 rm Reiser.

Gr.-Rechtenbach, 28. Febr. 1894.

1804 Das Bürgermeister-Amt.

«nrm 11 Uhr Gesangmy oagter uujuuqcm.

t / r. Biedenkopf. 23. Februar 1894. im öffentlichen Angebotsverfahren ( Amtsgericht Abteilung I.

verdungen werden. irtL-j i

Pläne und Bedingungen liegen aut Lyr SChQlllHllUler. dem Stadtbauamte offen, wohin amt) - - -

bem etabtoauamie onen, . Gemeinde sollen die

! fint? $ 6 ! ot« räufe^ etfannten Schaf- ab-

A. Altenstadt, 27. Februar. Der Einbrecher G l o tz b a ch hat eine ganze Reihe von Geständntffen unb Mittheilungen über seine letzten Thaten gemacht, von denen wir etliche intereffante hier mittheilen. Nachdem er auß bem Darmstädter Gefängnisse entwischt war, galt sein erster Besuch einem Kleiderlaben, wo er bie nöthigen Garberobestücke stahl unb alßbann seinen Freibeuterzug in die Welt machte. bereitete ihm Vergnügen, in den Zeitungen zu lesen, daß der berüchtigte Glotzbach ausgebrochen sei und daß man sich vor seinen Einbrüchen in Acht nehmen solle. In Bergen bei Frankfurt saß er mit einigen Gensdarmen beim Wein, welche erzählten: Glotzbach sei auf derGehspitz" gesehen worden unb tarne sicher heute noch hinter Schloß unb Riegel. In Frankfurt war ihm ein Polizeicommiffär mit zwei Schutzleuten einmal so aus ben Pelz gerückt, daß er fast eingekreist war unb ihm ein Entkommen fast unmöglich schien. Wäre nicht ein Zug Menschen gekommen, unter bie er sich geschickt zu mischen verstaub, so hätten ihn bie Frankfurter Polizisten gefangen. Bei uns (hier in der Gegend von Altenstadt) fiel er ein Mädchen an, welches ihm alles Geld geben wollte, das bei sich hatte.Geld habe ich mehr alß Du!" erwiderte der Nichtsnutz, griff in die Brusttasche seines Rockes und brachte eine Handvoll Hundertmarkscheine zum Vorschein. Daß erste, maß sich Glotzbach in hiesigem Orte kaufte, war ein Topf Wichse und eine Bürste. Auf Befragen, maß er damit habe machen wollen, erklärte er: Mit der Wichse beschmiert man fingerdick diejenige Fensterscheibe, durch welche man einbrechen will. Die so beschmierte Scheibe kracht unb klirrt nicht, wenn man sie einbrückt; dann reicht man, wenn bie Scheibe beseitigt ist, in das Fenster hinein, öffnet unb

schlupp! ist man drinnen. Bei seiner Vernehmung vor dem kiesigen Amtsgerichte, wo ihm daß angefallene Mädchen gegenübergestellt wurde, vertheidigte er sich mit einer solchen Gewandtheit unb einer solch unschuldßvollen Miene, daß er beinahe freigekommen wäre, wenn daß angegriffene Mädchen nicht mit ber größten Bestimmtheit behauptet hätte: er wäre ber Verbrecher. Glotzbach besitzt eine große Körperkrast. Er brach in ber Nacht ein Bein von ber eisernen Bettstelle ab und benutzte ben so gewonnenen Eifenstab als Brecheisen, indem er am Ofenrohr ein Loch durch bie Zimmerdecke zu brechen suchte. Die Arbeit mißlang, weil zwei Balken zu nahe waren, bie er mit dem Eisen nicht zu durchschneiden ver­mochte, so daß das gebrochene Loch nicht genügte, ben Kopf hindurch zu schaffen. Als ber Wärter am anderen Morgen in bie Zelle trat und das Loch sah, bemühte sich Glotzbach, den Aufseher hin nach bem Ofen zu persuadiren, damit er daß Loch bester zu beaugenscheinigen vermochte. Der Aulseher büeb aber vorsichtigerweise an der Thüre stehen und zog sich bann zurück; wäre er nach dem Ofen gegangen, so hätte ihn Glotzbach mit dem Eisenstab niedergeschlagen und wäre entflohen. Man legte daher dem Burschen Stetten an. Als | ein von Darmstadt gekommener Criminalschutzmann den

Glotzbach mit aller Bestimmtheit erkannt und identtficirt hatte, Hegte er das Leugnen ab und berichtete die mertroürbigftin

ressiren, wollen sich alsbald dahier persönlich vorstellen. [1799

Rödgen, (Kreiß Gießen) am 28. Februar 1894.

Eisenbahnen.

Am 1. März d. I. aelangt im Binnen­verkehr der Oberhesstschen Eisenbahnen ein Ausnahmetarif für »alt (auch Do­lomit, Gyos, Kreide), gebrannt oder ge­mahlen und für Kaltschlamm, sämmt- lich zu DÜngezwecken; ferner ein Aus- nahmrtaris für tobt Kalisalze, tatet- tiirteo Düngesalz und concentcirten Kalidünger zur Einführung

Nähere Auskunft Über die Frachtsätze und die Anwendung der Ausnahmetarife ertheilen die Güterabfertigungen.

Gießen, den 27. Februar 1894.

1813 Großherzogliche Directton.

Formular zu richten sind.

Gießen, 28. Februar 1894. 200 Stück angeicyassl werve«.

Großh. Bürgermeisterei Gießen, j Händler, welche sich hierfür inte» Gnauth. 1807

II. Mittwoch den 7. März, echrtth. Knüppeth. Stockh. Reish. rm rm rm Wellen

Buchen 24 6 500

Lichen 60 8 30 1600

Radel 78 155 54 5630

Holzversteigerung.

Im Daubringener Gemeinde-Wald I kommt in verschiedenen Districten nachverzeichnetes Holz zur Versteige- rung. [!J94

I. Dienstag den 6 März.

73 Eichen Stämme bis zu 63 cm Durchmesser und 14 m Länge mit 23,04 km, 144 Nadel-Stämme bis zu 47 cm Durchmesser und 16 m Länge mit 53,81 fm, 5 Birken Stämme mit 0,73 fm, 10 Eichen- und Birken-Stcmgen, 273 Fichten-Derbstangen.

Steinhauerarbeiten. | Steckbrief.

Die zur Erbauung von Marktlauben Gegen den Drechslergesellen Hein- erforderlichen Steinhauerarbeiten, rtch Stauf IV. von Dauernhetm, SS - Kreis Büdingen, geboren am 10. No-

Lieferung bearbeiteter ßungReine »ember

I Brennholzversteigerung im Gemeiudewald Niederkleen Mittwoch den 7. k. Mts.

Vermischter.

Frankfurt a. M., 28. Februar. Im benachbarten Schwanheim treibt ein Zopf marber sein Wesen. Der unheimliche Geselle, offenbar ein Geisteskranker, macht unter Ueberroinbung ber größten Schwierigkeiten fast tollkühne Ein­brüche, betäubt bann bie schlafenden Mädchen ober Frauen mittelst einer Essenz unb schneidet ihnen dicht am Kopse baß Haupthaar ab. Unter ber weiblichen Bevölkerung herrscht eine wahre Panik.

Kehl, 28. Februar. Seit gestern ist der Rhein um einen Meter gestiegen. Auch von ben Rhein Nebenflüssen wird ein Anwachsen des Wassers gemeldet.

* München. 26. Februar. Ein junger Infanterie- Offizier, der vor einiger Zeit einen Soldaten seiner Compagnie mißhandelte, hatte deswegen mehrere Wochen Stubenarrest erhalten. Wie bieNeuesten Nachr." melben, ist ber Offizier nunmehr zu ben Offizieren ber Reserve ver­setzt worben. Der junge Mann ist dadurch existenzlos ge­worden. Der Fall beweist, wie streng der KriegSminister derartige Vergehen militärischer Vorgesetzten zu ahnden ge­willt ist.

Distavzritt. Die ©econbelieutenantß Hopfen unb Cap orte vom 2. Rheinischen Husaren - Regiment Nr. 9 haben einen Distanzritt von Trier nach Stuttgart vom 21. auf ben 22. b. Mts. außgesührt. Sie brauchten zu bem Rttt insgesammt 351/* Stunden, 4*/a Stunden weniger, als sie im Voraus berechnet hatten. Die Pferde kamen in guter Condition in Stuttgart an; auch bie Reiter waren wohlauf.

* Für AutographenZäger. Rosegger veröffentlicht im Heimgarten" folgendePostkarte":Von jetzt ab können Gesuche umA ut 0 g r a p h en" wieder berücksichtigt werden, denn ich habe einen Schreiber angenommen, der bevollmäch­tigt ist, dieselben in meinem Namen außzusertigen.

* Die älteste Schaeideriunen Nechuung ist neulich auf einer Steintasel, bie vom Tempel zu Nippur in Chaldäa stammt, in Paris entyffert worden. Sie betrifft 82 Kleider und Oberkleider, wovon 14 mit Myrrhen, Aloe unb Kassia parfümtrt sind. Die sachlichen Einzelheiten waren nicht zu entz'ffern, handelt sich dabei um geschäftlich gewerbliche Außdrücke, bie der heutigen Welt fremd sind. Nach der Form der Schrift und sonstigen Angaben ist diese Kleiber­rechnung etwa in das Jahr 2800 vor unserer Zeitrechnung zu setzen.

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