Ausgabe 
1.12.1894 Erstes Blatt
 
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Marktstr. 4

A«Uiche Prüfung der Lichtstärke des Leuchtgases^ Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter stündlichem Gas­verbrauch 13 bis 15 deutsche Vereins-Paraffinkerzen. Monat November 1894: 13y2 Kerzen.

Buchner.

* Oberhessischer Geschichtsvereiu. Die Abendsitzung am 29- November im Saale des Cafe Balzer versammelte zum erstenmale im Winter wieder die Vereinsmitglieder. Herr Oberbibliothekar Dr. Haupt eröffnete dieselbe mit Hinweis auf die jüngsten freudigen Familienereignisse in unserem Fürstenhause und erhob sich die Versammlung zum Zeichen threr freudigen Theilnahme. Die Rechnungsablage ergab einen beträchtlichen Ueberschuß der Einnahme, die aber zum großen Theil durch den Druck des neuen Bandes Mit- theilungen verbraucht werden wird. Auch die Muschenheimer Ausgrabungen werden eine nicht unbeträchtliche Summe fordern. Der seitherige Vorstand wurde durch Zustimmung wiedergewählt- für ein ausgetretenes Mitglied trat Herr LandgerichtSrath vr. Schäfer ein. Hierauf hielt Herr Custos JJr. Martinsen seinen angekündigten Vortrag über die Familie von Senkenberg. Wir werden auf denselben zurückkommen und bemerken nur, daß sich daran eine längere, in verschiedenen Punkten höchst interessante Besprechung knüpfte. Der Vorsitzende vr. Haupt erwähnte dann noch verschiedene neue Beobachtungen über den Bau des Pfahlgrabens und die Verpfählung an der äußersten Grenzseite, die an verschiedenen Stellen des bayerischen Limes nachgewiesen wurde. Auch regte er die Frage an, ob dieOchsenwiese" bei Rödgen nicht mit der Wüstung Ursenheim, die sich im Namen des Districts Ursulum erhalten hat, in Verbindung zu bringen sei. Auch darüber wurden von verschiedenen Seiten verschiedene Meinungen laut. Herr Prof. Buchner erwähnte zum Schluß eine Anzahl von Neuerwerbungen für das Museum im Laufe des letzten Sommers. Außer einer größeren Anzahl von römischen und fränkischen Gegenständen aus der Gegend von Mainz fanden sich beim Brückenbau bet Odenhausen (Lumda) Huf­eisen u. dgl., sowie eine eigenthümliche fränkische Sichel, die von Herrn Lehrer Schweitzer-Odenhausen dem Museum überwiesen wurden. Die Direction des Gas- und Waffer- werks Gießen überließ eine Anzahl Funde, die gelegentlich der Rohrlegung von Queckborn hierher gemacht wurden, da­runter Hufeisen, einen Sporn, eine vergoldete Pferdektnnkette und einen großen geradklingigen Säbel mit etwas verdrücktem «orb. Noch viel besser erhalten ist eine andere Hiebwaffe, wohl aus dem 30jährigen Krieg, die aus der Horloff aus­gebaggert und von Herrn Kraus in Bettenhausen geschenkt wurde. Herr Borger fand auf der Schönen Aussicht tief in der Erde ein Jagdmesser mit sehr schönem geschnitztem Reh- stangengrifst Aus einer alten eingesessenen Gießener Familie stammt ein Mangbrett,eingelegt und künstlich gearbeitet von 1674. Von Jutereffe war auch das sehr bescheidene Colleghest eines

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Giessen

| -g. Das gestrige dritte Abonnements Covcert der hiesigen

I Regimentsmusik war sehr gut besucht und von schönem Erfolg I begleitet. Das Programm bot als erste Nummer Beethovens I Eroika - Sinfonie, welcher in ausgewählter Folge Wagner, I Mozart, Chopin, Leoncavalla u. A. folgten. Als Solist I ließ sich Herr Christel auf der Flöte inVariationen" I von Heinemann hören. Die Technik ist recht bedeutend, der I Ton läßt jedoch manche Härten markant hervortreten, die I Zum Theil den Schwierigkeiten des gewählten Themas, so I namentlich im vorletzten Theil, zuzuschreiben sind. Den I Schluß des Programms machte Liszts brillanteUngarische

Rhapsodie", deren Wiedergabe zu dem Besten des Abends gerechnet werden darf. Den reichen Betfallsbezeugungen wurde Herr Musikdirector Krauß e durch Einlage eines reizenden Walzer-Intermezzos, welches dacapo verlangt wurde, sowie durch den MarschUnter dem Doppel - Adler" in dankenswerther Weise gerecht.

** Verunglückter Offizier. Der in einem Theile der vorigen Nummer enthaltenen Meldung von dem tödtlichen Sturz eines Offiziers des hiesigen Regiments fügen wir heute an, daß dec Verunglückte der Premterlieutenant und Bataillonsadjutant G. v. Klipsteiu ist. Derselbe beteiligte fit an einem von einer Anzahl Kameraden veranstaltetcn Schnitzelrennen, kam zu Fall und schlug derart mit dem Kopfe auf den Erdboden, daß ihm der Schädel eingedrückt wurde. Der Tod des allgemein beliebten Offiziers, welchen man in die alte Klinik verbrachte, trat nach 2 Stunden ein. Das Pferd lief mit herabhängendem Sattel die Grünberger- straße herunter und wurde erst am Ludwigsplatze aufgefangen.

** Zum Eiseubahnunfall in Betzdorf, über welchen wir bereits berichteten, theilt dieBetzdorfer Zeitung" weiter Folgendes mit.Gestern Abend 7 Uhr fuhren auf hiesigem Güterbahnhofe zwei Züge aufeinander, eine Rangir-Abtheilung lief mit vollem Dampf auf den von Köln einfahrenden Güter­zug. Menschenleben sind wunderbarer Weise nicht um- gekommen. Der Materialschaden ist ein ungeheurer. Die Einfahrtsgeleise waren und sind heute noch gesperrt. Die Personenzüge von unten mußten auf Block Scheuerfeld in ein anderes Geleise umsetzen. Die Unfallstelle befindet sich unweit der Wohnung des Herrn Rohrmann. Dieselbe bot gestern Abend ein gräßliches Bild der Zerstörung, dreizehn Wagen waren entgleist und lagen in- und aufeinander da. Die zwei Maschinen saßen aneinander, wie zwei sich Um­armende: die Puffer der einen hatten sich in die der anderen gedrückt- im Uebrtgen standen beide Maschinen noch auf dem Geleise, die letzte Achse der Rangirmaschine allerdings war entgleist. Der Verwüstungsgreuel fing erst hinter den Ma­schinen an. Zu Glück lief der von Köln kommende Güter­zug in seinem Hinteren Theile leer, sonst wäre der Schaden ein größerer gewesen. Wie schon gesagt, ist ein Menschen, ^ben durch den Unfall nicht in Verlust gekommen, noch ge­fährdet worden, wohl aber wurden von dem Personal des Güterzuges, welches in Deutz stationirt ist, fünf Mann leicht verwundet. Der Lokomotivführer und der Heizer trugen

einige Schrammen davon, die Jnsaffen des Packwagens er- «/.L/a °" Die schwerste Verwundung ist die eines

Bremsers, der am Kopf verletzt wurde und eine Aussetzung der Schulter davontrug. Der Bremser eines Wagens, der unter den voraufgehenden gepreßt worden war, hatte sich bei dem unheilankündenden Pfiff der beiden Maschinen durch eine* Maschinenpersonal der Raugir-

59?C^tQnb QU^ bcm Locomotivführer Aepfelbach und Heizer Juckwer von hier, die äußere und, soweit zu sehen,

s^rletzungen nicht davon getragen zu haben. Ueber hPrhnr mbe6 f° gnädig Und WU*.

b l" atif Menschenleben ausgefallen ist, erfahre«

§ ^/selbe nur durch das frühzeitige Ziehen des Ein- fayrtssignals geschehen konnte- letzteres wurde von einem be- eideten Rottenarbeiter bedient, der diesen Posten zum ersten- Die Rangtrabtheilung sollte durch das Ein- sahrtsgebaude noch schräg auf den Rangirkopf fahren, bevor die Einfahrt gegeben wurde und als nun das Signal stand, trafen sich beide Züge im selben Geleise. Wie wir ferner hören, ist für den ^erweiterten Bahnhof die Vermehrung des Assistentenpersonals beantragt gewesen, was indeß abgeschlagen worden ist." ö ö

** Grobherzogs Geburtstag. Die in Folge der Hof­trauer und des Todtenfeftes verschobene militärische Feier

Geburtstages unseres Landesherrn und seiner hohen Gemahlin wurde heute begangen. Nach der vom Musikcorps und den Spielleuten des Regiments ausgeführten Reveille wurde um halb 8 Uhr vom Thurme der Stadtkirche ein Choral geblasen. Um halb 10 Uhr fand Militärgottesdienst in der Stadtkirche statt. Für die Mannschaften des Regt mentS find die üblichen Festlichkeiten vorgesehen. Ein Fest­mahl der Offiziere und der Vertreter der Behörden fand um halb 2 Uhr im Saale des Gesellschaftsvereins statt.

** Die Gießener Wasserleitung erhält mit dem nunmehr ferttggeftellten Queckborner Quellenanschluß eine bedeutende Erweiterung. Für Gießen bietet sich sonach die Aussicht, daß es für die Folge von Waffermangel, wie er rn den zwei letzten Sommern sich fühlbar machte, verschont 1 bleibt. In Anbetracht der Wichtigkeit einer geregelte Wasser­versorgung für unsere Stadt kann wohl der Tag, an welchem die neue Leitung ihren Anschluß findet, als ein besonders freudiger bezeichnet werden. Wir nahmen bisher immer Veranlassung, die für die Stadt bemerkenswerthen freudigen I Ereignisse unsererseits durch eine Extra-Ausgabe des! Greßener Anzeiger" zu feiern, und so erschien uns! auch die Erweiterung der hiesigen Wasserleitung einer Extra- | Ausgabe würdig. Wir legen dieselbe der vorliegenden | Rümmer bet und hoffen, daß sie unseren geehrten Lesern als em von berufener Feder gebotener Führer durch das Leitungsgebiet wie als kurze Geschichte der Entwickelung unserer Wasserversorgung willkommen sein wird. Die »sfictelle Betriebs Uebergabe der Queckborner Leitung findet am 6. December statt. Es sind dazu Seitens der Bürger­meisterei eine Anzahl Einladungen ergangen und ist das Programm wie folgt zusammengeftellt: Vormittags 9</4 Ut)r pünktlich: Zusammenkunft im Sitzungssaale der Stadtver­ordneten-Versammlung. Erläuterung des neuen Wasser­werkes durch die Herren Oberingenieur und Regierungsbau­meister Schmick von Frankfurt a. M. Einsichtnahme der Druckhöhen und Wasserstandszeiger der beiden Druckgebiete, danach Hydrantenproben. 10 Uhr: Abfahrt nach Queckborn. Unterwegs Besichtigung von: a) Verbtndungsschieber beider Druckgebiete (an der Gabelung der Sicher- und Grünberger- straße), b) Hochdruckbehälter bei Annerod (mit Gang durch : «i! ®ammer desselben), c) Wiesecküberführung in Reis­kirchen mit Ablaßschieber und Luftventil, d) Auslaufkammer i» Queckborner Wald. - 1 Uhr: Ankunft in Queckborn. Besichtigung der Quellfassung und des Kessel- und Maschinen­hauses, desgleichen des Hochbehälters für den Ort Queckborn, danach Hhdrantenprobe. 2 Uhr: Frühstück in der Wirth, schäft von Sam es. - 4 Uhr: Heimfahrt nach Gießen.

Auf die heutige Bekanntmachung: Inbetriebnahme des Queckboraer Wafferwerks betreffend, machen wir unsere Leser besonders aufmerksam.

§ Grebenhain, 28. November. Der hiesige Taglöhner und Schmied Sebastian Ruhl gerieth heute an der Dampf- dreschmaschtne mit der Hand in die Welle, so daß ihm der mittlere Finger halb abgerissen wurde.

L. AlSfeld, 29. November. Der Pfarrer Trautwein von hier, welcher gestern in der Umgegend Abschiedsbesuche gemacht hatte, verstarb Abends Plötzlich während der Rück­fahrt von Kirtorf im Beisein seiner Frau und seiner Tochter.

29. November. Heute Morgen fand man in der nQ$ F^nkfurt a. M. bestimmten Schiffe» ^Elisabeth zwei Schtffsleute erstickt vor, de« Schiffsbesitzer und dessen Neffen. Der Tod war durch Kohlengas herbeigeführt, welches einem zerbrochenen «Ofe« entströmte.

An- und Verkauf von Effecten. Einlösung sämmtlicher Coupons Bevorschussung von Werthpapieren. Conto - Corrent - Verkehr

1 j ®tute",eM b°-> 1709 bis 1711, in dem 1) ein Wintercoll-g ,

über die gelehrten Schulen nach dem Alphabet geordnet und j litten leichte Stöße. : t 2) ein solches über die Ketzerlehrer in den verschiedenen ~

Jahrhunderten aufgezählt find. Da auch Calvin und Zwingli

j unter denselben oufgesührt werden, rührt das Heft offenbar | von einem lutherischen Theologen her. Herzlichen Dank j allen freundlichen Gebern. Darauf wurde die Sitzung geschlossen.

8 ** Vortrag be8 Dozenten Jenö Lützen von der Humbold«

I Academie zu Berlin. Am 6. December wird im Festsaal | des Cafe Leib der bedeutendste aller heutigen Redner auf | dem Gebiete der Naturwissenschaft Jens Lützen auf Veran- | lassung des Kaufmännischen Vereins seinen Vortrag j halten überEinen Tag auf dem Monde". Der Redner, | welcher in dieser Saison eine größere Anzahl von Vorträgen I ln Deutschland halten wird, veranschaulicht seine mündliche I Darstellung durch Vorführung von 25 O Meter großen Licht- I bildern. Wir bringen eine Preßstimme aus Belgien zum Ab- I druck, welche über unfern deutschen Landsmann folgendes be- I Schiet: »Deutsche Schule in Antwerpen. Die beiden am Samstag und Montag von Herrn Jens Lützen aus Berlin I gehaltenen Vorträge gehörten unstreitig zu den interessantesten I geistigen Genüssen der ganzen W ntersaison. Herr Lützen ist I populär wissenschaftlicher Redner im besten Sinne des Wortes, I d- h. er weiß seine Vorträge gemeinverständlich zu gestalten, I von allem überflüssigen gelehrten Apparat, namentlich auch in I Ausdrucksweise eine Klippe, an der die Gelehrten in der I Regel zu scheitern pflegen zu befreien und so für die I durchschnittliche Fassungskraft der Laien zuzuschneiden. Dazu I besitzt Herr Lützen eine jener weichen, tiefen und melodischen Stimmen, welche sich unwillkürlich dem Ohre einschmeicheln, und einen fließenden, warmblütigen Vortrag. Seine Aus­führungen unterstützte er durch zahlreiche und prächtige Licht­bilder, die in plastischer- Klarheit erschienen.

I ** Concert Verein. Drei bedeutende Künstler: der ! Pianist Pauer aus Köln, der Cellist Grün seid aus I Berlin und der Violinist Zaj tc, welcher ebenfalls seit einiger Zeit in Berlin sein Domicil hat, haben sich zu einem Trio vereinigt, um die bedeutenden Werke unserer so überaus reichen Kammermusik - Litteratur in kunstsinniger Weise zu Gehör zu bringen. Jeder von ihnen ist aus seinem Instrument em in allen musikalischen Kreisen wohlbekannter Künstler und ist es daher nur mit Freuden zu begrüßen, daß sich derartige Kräfte zusammensanden. Pauer, ein Sohn des rühmlichst bekannten Componisten Ernst Pauer, wirkt als erster Professor des Clavierfpiels am Conservatorium zu Köln- Grün seid ist einer der angesehendften Lehrer seines In­strumentes in Berlin und Zaji c ist, an Stelle des berühmten Säuret, der nach London überfiedelte, an das Stern'sche Conservatorium berufen. Besonderen Reiz erhalten die Vor­träge noch dadurch, daß sich jeder der Künstler neben den Trio - Vorträgen auch als Solist hören lassen wird, so daß sich das zweite Concert des Vereins, welches am Sonntag den 9. December stattfinden soll, würdig dem ersten an- schließen wird.

. ** Vorausbestellung von Eisenbahn-Gepäckscheine«. Nach

oen bestehenden Bestimmungen können die Reisenden Fahrkarte« und Gepäckscheine bei derjenigen Station, von der aus eine Wetterfahrt und eine neue Gepäckbeförderung erfolgen soll, telegraphisch vorausbestellen. Von der Eisenbahn-Berwaltung ""0 «UN darauf aufmerksam gemacht, daß auch die tele- graphssche Vorausbestellung von Gepäckscheinen allein statthaft ist, wenn ein Reisender sich im Besitz mehrerer otrecter Fahrkarten oder Fahrscheine befindet, die directe Ab­fertigung des Gepäcks aber mangels eines directen Gepäck- frachtsa^s für die betreffende Verkehrsbeziehung nicht erfolgen kann. Bei Abfassung der Depesche durch den Stationsbeamten ^bbühr von 25 Pf., sonst die gewöhnliche Telegramm­gebühr erhoben.

Airchlichc Anzeiger» See Statt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag den 2. December. 1. Advent.

@ 0 t]t e 6 b t e n ft.

... Jngdee Stadttirche.

tays SV, Uhr: Pfarrverwalter Dr. Grein.

Reichte und heil Abendmahl für die Mattbäus, uni> gemeinde. Anmeldungen'nimmt der Geistliche jede/Gemei^e Daa« zuvor oder am Sonntag in der Sakristei entgegen tnbC £°fl8 ^>Uhr: Kinderkirche. Pfarrverwalter Dr ©rein

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser ^rn.

, Nach sämmtl'chen Gottesdiensten Collecte zum Retten

Ktrchen onds. - Nächsten Sonntag, den 9. December stndrt im y90 m5 rienfia bie f rchltche Feier des dreihundertiSbria^ Geburtstages Gustav Adolfs statt, ve. Kunden mit einer Collecte für die in der Pflege des Hess. Hauptoereins der Gustao-Adolfst ttun!

Vormittag«

im '-r-u'°s-u,d°LnmS°-m,ind.

BemeiSe-Är1^ fÜr Wanne«.

m U$r: Harrer Di ngeldey.

Nach den Gottesdiensten Collecte für die Kirckenkaffe sn.m mehrung des Capttalvermögens der Gemeinde § " 3

,Brbe? ? December, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im

AL Sonntag den 9. December Beichte und heil. Abendmahl für die Johanesgemetnde im Aberidgottesdtenst. 9 oenvmayr

Katholische Gemeinde.

Sonntag den 2. December. 1. Sonntag im Advent

m , ,,, Samstag:

Beichte" 4V1 U6r unb ybenb8 um 8 Uhr Gelegenheit zur

S mntag:

Bormittags von 67, Uhr an Gelegenheit zur bl. Beichte:

um 6'/, Uhr erste hl. Messe.

" um Austheilung der hl. Communion;

.. um 8 Uhr zweite hl. Messe;

Uhr Hochamt mit Predigt.

Abends um 6 Uhr Adventsandacht.

Belgrad, 29. November. Der serbische Gesandte in Petersburg ist von seinem Posten abberufen worden.

Belgrad, 29. November. Der Cultusminister hat die Xelegirung der Rädelsführer bei dem gestrigen Studenten- crawall angeordnet und die eventuelle Schließung der Uni- dersität in Aussicht gestellt.

toedk* unb

Gieße«, den 80. November 1894.