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Preise, der
3^kgk und länget alb
"(mb. Schreiberbiein,.
In der Meinung, den richtigen Mann vor sich zu haben, zu haben.
gewachsen ist, lehrreich em- in Monrepos,
Droguen- und Mtneralwasserhandlungen u 85 Ps. per Schachtel ' ' . (9195
E. v. Lade, in Breslau ausgestellt, und bildete mit anderen Birnen den Glanzpunkt der großen und virlbeschickten Obst- ausstellung daselbst im Herbst dieses Jahres. Die Birne, eine Belle Angevine von prachtvoller, rother Färbung, am 23. September schon gepflückt, wiegt 1100 g bei einer Länge von 23 cm und würde, wenn sie wie andere Beiles Angevines bis zu Anfang November am Baume geblieben wäre, ein Gewicht von mindestens 1300 g erreicht haben.
* Bor einiger Zeit ging bei dem Postamt in Saarlouis eine telegraphische Postanweisung für einen Viehhändler im Gasthof „Zum Schwan" in Höhe von 900 Mk. ein. Abgefandt war das Telegramm aus B. und unterzeichnet mit dem Vornamen der Frau des Adressaten: „Rosine". Der Postschaffner, dem die telegraphische Anweisung zur Bestellung übergeben war, erkundigte sich in dem Gasthofe nach dem Viehhändler, und es wurde ihm vom Kellner ein Fremder bezeichnet, der, als er den Postbeamten erblickte, ihn treuherzig fragte: „Na, bringen Sie mir endlich meine 900 Mk. aus B-, Meine Rosine sollte sie mir eigentlich schon gestern schicken!"
pfropfen geladenen Patrone auf den Förster geschossen hat. Die Nichtauffindung seines Gewehrs ist dadurch zu erklären, daß die drei anderen Wilderer nach der Beschaffenheit des Geländes dieses ihnen näherliegende Gewehr gefahrlos, in gedeckter Stellung schleunigst aufraffen konnten. So konnte es auf Grund des gerichtlich festgestellten Thatbestandes keinen Augenblick zweifelhaft sein, daß der Förster Reiß sich in der größten Lebensgefahr befand und bei Abgabe beider Schüffe in Nothwehr gehandelt hat. Die Staatsanwaltschaft hat sich denn auch nach Abschluß der Untersuchung dahin schlüssig gemacht, daß eine Strafverfolgung gegen Förster Reiß nicht einzutreten habe. Die vorgesetzte Behörde deS Försters hat dessen Versetzung auf eine von der französischen Grenze entfernt liegende Försterstelle versügt, um ihn vor angedrohten Rachethaten seitens der übrigen französischen Wilderer zu schützen.
* Aus Elsaß Lothriugeo, 22. November, berichtet die „Köln. Volksztg." : Ein 50jähriger Taglöhner auS Neudorf bei Straßburg harte „Vivo la France“ gerufen, er erhielt dafür eine Gefängnißstrafe von einem Jahr.
* Auf der Großen Allgemeinen Sportartikel-Ausstellung zu Hannover sind am 4. d. Mts. die Vogelfutter Speciali- täten, Käfige rc. der Großhandlung Gustav Voß, Hof-
■in begraben. Zur Rettung der Verschütteten wurde die Aerwehr jdjncfl nach der Unsallstelle gerufen. Bis gegen *2 Uhr waren zwei der Verschütteten leider als Leichen ge- Ongen. Don den drei übrigen wurden nach Wegräumung sh Trümmer zwei schwer verwundet und einer leicht verletzt ■fflcfunbcn. Es wurde ihnen sofort auf der Unglücksstätte «tätliche Hilfe zu Theil, worauf sie in daS HoSpital gebracht .litben. Der Hinterbau war bereits bis zum Dach fertig. Jjt Zeit deS Unglücksfalles waren etwa 20 Personen an dem km beschäftigt.
Ms. Aus dem Sauerlande, 25. November. Ermordung
zahlte der Postschaffner das Geld gegen Quittung und entfernte sich. Einige Stunden später fragte ein anderer Fremder am Postschalter nach dieser telegraphischen Postanweisung und legitimirte sich durch unanfechtbare Papiere als der richtige Adreffat. Die Bestürzung deS Postbeamten war natürlich groß, und es stellte sich Folgendes herauS: Der wirkliche Adressat und Viehhändler hatte auf dcr Fahrt nach S. im Eisenbahnwagen einen unterhaltenden, liebenswürdigen Reisegefährten, der daS gleiche Ziel S. zu haben vorgab, gesunden und diesem erzählt, daß er am folgenden Tage in S. im „Schwan" logiren werde. Eben dahin solle ihm auch seine „Rosine", an die er schon telegraphirt, 900 Mk. durch telegraphische Postanweisung schicken. Unterwegs schützte der liebenswürdige Reisegenoffe plötzlich dringende Geschäfte tn einem an der Eisenbahnstrecke liegenden Städtchen vor und trennte sich von dem Viehhändler, benutzte jedoch den Schnellzug nach S., traf dort einige Stunden früher ein und führte den geschilderten Betrug in wohlgelungener Weise aus. Der bedauernswerthe Postschaffner aber wurde von der Postbehörde zum Ersatz der 900 Mk. verurtheilt- denn er hatte seiner Jnstruetion entgegen den Adressaten nicht veranlaßt, sich als den wirklichen Empfänger zu legitimiren, auch nicht den Besitzer des Gasthofes in Anspruch genommen, für die Identität des GasteS mit der in der Postanweisung bezeichneten Person zu bürgen.
lieserant zu Köln, wiederum mit dem höchsten „goldenen Medaille", ausgezeichnet worden.
* Die größte Birne, die je in Deutschland wurde von dem Verfasser des als besonders psohkenen Buches „Der Obst- und Gartenbau"
>u geregnet 283 > ’ erste Tagebuch ■ m SOSetterouer DttftSam :r Mann, der tir; rsten Seite des fe?. ■ "eine Kinder iMMt ■. Kindskindern fiel ifjin out lers 10. Ilm, diese M
Tagebücher erhalte^ und bis in die neue- 1 f,e sich über einen fe
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tneß Eisenbahn st ationSbeamten. Auf der Bahn- |ition Meggen an der Altena-Siegener Bahn (zwischen Itn KreuzungSpunkcen Finnentrop und Altenhundem gelegen) |i in der verwichenen Nacht der dienstthuende Stationsbeamte, kufjeherHupertS, ermordet worden. ES liegt einRaubm or d i r, der nur von Jemanden verübt fein kann, der mit allen knien und dienstlichen Verhältnissen genau Bescheid wußte. hupertS Hane die letzte Nacht Aufsichtsdienst und befand sich $tf) Mitternacht allein im Dienstzimmer. Er saß am Tische mb arbeitete. Der Raubmörder muß sich nun wohl vorher W Zimmer versteckt oder ganz leise eingeschlichen haben, denn rr scheint den nichts ahnenden Beamten von hinten überfallen mb durch mehrere Schläge mit einem stumpfen Instrument «nordet zu haben. Er nahm dann die Schlüffel und raubte kn Inhalt der Stationskasse, etwa 200 bis 300 Mark und so!st oh ungesehen. Huperts saß tobt am Tische, als er aus- gesunden wurde. Als Mordinstrument wurde eine schwere tferne Hacke austzesunden, wie sie gewöhnlich von Eisenbahn- flottenarbcitern gebraucht werden.
* Straßburg, 22. November. Durch die nunmehr ab- ßesitzlossene gerichtliche Untersuchung betreffs des am 1. No- l’nfber erfolgten Zusammenstoßes mit französischen Ci Iberern ist die Darstellung, welche der Förster Reiß Ion Charnpenay von Anfang an gemacht hat, in allen Punkten Icflätigt worden. Der ganze Vorfall ist genau so verlaufen, wie er seinerzeit in der „Kölnischen Ztg." geschildert worden Ift. Die von vielen französischen Blättern verbreiteten Mit- ßkikungen, welche die Aussagen des Försters Reiß als un- iaidwürdig bezeichneten und ihn als den Angreifer hinzu- <D<n versuchten, sind demnach durchaus unwahr. Nach den bereinftimmenben Gutachten der Äerzte läßt die Beschaffen- 6eil der an beiden Wilderern vorgefundenen Schußverletzungen Linen Zweifel barübgr zu, daß Bmne Sohn und Vater die Sct üffe von vorn erhalten haben. Am Thatorte wurden fünf ungebrannte Pfropfenstücke aus Zeugstoff aufgefundcn, wie solche bei Wilderern gebräuchlich sind. Alles weist daraus hm, daß Emil Sinne unter Benutzung einer mit einem Zeug-
Verfebr, Land- nnd Volk-wirthschafi.
Gründers, 25. Novbr. Fruchtpretse. Weizen X 14,80, Korn v* 13,60, Gerste X 13,00, Hafer X 16,80, Erbsen X 00,00, Linsen 36,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 00,00, Samen X 00,00.
— Nach den stattfttschen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrteller belief sich die Rohetsenproductton des Deutschen Reiches (einschiteßltch Luxemburg) im Monat October 1893 auf 425,709 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Spiegeleisen 140,795 To., Bessemerroheisen 34,632 To., Thomasroheisen 197,942 To. und Gießereiroheisen 52,340 To. — Die Production im October 1892 betrug 416,073To., im September 1893 396,339 To. Vom 1. Januar bis;3l. October 1893 wurden producirt 3,957,727To., gegen 4.004,714 To. im gleichen Zeiträume des Vorjahres.
[9843
Heß, Gemarkungsvorsteher.
vorstehend genannten Schläge). Die Gebote nach Sortimenten
Die Lieferung von 530 cbm Deck- bur$ 8U ^er am
19. December 1893,
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entsprechend bezeichneten Offerten sind unter ausdrücklicher Ander Verkaufsbedingungen bis zum Montag den 4. De
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folge der getrennt.
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Der Boranschlag der Feldgemarkung Oberstcinberg für 1894/95 liegt vom 28. November an zur Einsicht der Betheiligttn auf un!«erem Bureau 8 Tage offen.
Steinberg, am 26. November 1893, Grobherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg.
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Bormittags 10 Uhr,
Im Amtszimmer des Unterzeichneten, woselbst die Bedingungen zur Einsicht offen liegen, abzugeben.
Gießen, am 25. November 1893. Der Kreisingenicur:
Vormittags 10 Uhr, im Bureau der Gesellschaft auf Grube „Friedrich" bei Hungen t H. stattfindlnden ordentlichen Generalversammlung ergebenst eingeladen.
Die Deponirung der Actien hat in der laut S 28 des Statuts vorgesehenen Weise im Bureau der Gesellschaft auf Grube Friedrich bei Hungen oder bei der Filiale der Weimarischen Bark in Berlin zu erfolgen.
Ta-e-ordnungr
Vorlage deS Geschäftsberichts, der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für daS abgelaufene Rechnungsjahr, sowie Eitheilung der Decharge,
AXranorn, Citronen, Helgen, Datteln ital. vrünellen, ge- trocknet« «prikosen sind in neuer schöner Waare eingetroffen bei
A. & G. WallenfelH,
Der Borstand deS Hessisch - Rheinische« Bergbau- BereinS.
Mittwoch, 29. November,
Nachmittags 2 Uhr, wurden im Bteker'schen Saale ver- rtniflert:
Sophos, Kommoden, Kleider schränke, Regulateure, 1 Schreibtisch, 1 Nähmaschine, 1 Stoßkarren, 1 Schleudermaschine, 1 gr. köpf. Kess'l, Wirths- tische und -Stühle, 1 Kuh, 2 Wogen, 2 Hobelbänke, 1 Kassaschrank, 1 Parthie Bücher, 1 Chaisenpserd u 0. a.
Im Submissionswege
foO aus dem Staatswalde der Oberförsterei Oberscheld verkauft nieeben:
Aus den Schlägen Zeilwald 93, Stirnhecke 94 und Hohe Heppe 95c des Schutzbezirks Paulsgrube (2—3 km von der Station Aikolausstollen), ca. 1500 rm sortirtes Buchenscheit- und Knüppelholz, spaltbare Waare, in einem oder drei Loosen ä 500 rm (in der Reihen-
Bormittags 10 Uhr, an den Unterzeichneten einzureichen. Die Bedingungen können gegen Einsendung von 50 Pfg. Schreibgebühr
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bejogen werden. Die betr. Förster zeigen auf Erfordern die Schläge vor. Dillenburg, den 23. November 1893.
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Einweihung der Johanneskirche.
Zur Betheiligung an dem Festessen, das am Donnerstag, Nachmittags 2V2 Uhr, in „Steins Garten" abgehalten werden soll — Gedeck ohne Wein 2,50 Mk. — laden wir nochmals freundlichst ein. — Anmeldungen zu demselben wolle man baldigst an den Unterzeichneten oder an ein anderes Mitglied des Kirchenvorstandes richten.
Am Donnerstag, Abends 8*/< Uhr, soll in „Steins Garten" eine Allgemeine Versammlung stattfinden mit Ansprachen und Gesängen. Zu dieser laden wir auch alle Glieder unserer Gemeinde, Männer und Frauen, freundlichst ein.
Gießen, am 27. November 1893.
Der evangelische Gesammt-Kirchenvorftand. 9842 Dr. Naumann.
Im Verlage von Curt von Miinchow in Giessen ist erschienen und durch alle Buch- und Papierhandlungen zu beziehen:
Die Johanneskirche zu Giessen.
Festschrift zur Feier der Einweihung- am Donnerstag den 30. November 1893. Von Pfarrer Dr. Karl Naumann. Mit dem Grundriss und dem Vollbilde der Kirche. Zugleich officielles Festprogramm.
Octavformat. 104 Seiten. Mit Umschlag in Farbendruck. Preis 1 Mk. Inhaltsverzeichniss: 1. Einleitendes Wort, 2. die alten Kirchen Giessens, 3. die ersten Sehritte zum Neubau der Johanneskirche (Kirchbaufonds, Kirchbau-Kommission), 4. Bauplatz der Johanneskirche. 5. Geldmittel zum Bau der Johanneskirche, 6. Bauplan und Baumeister der Johanneskirche, 7. die Ausführung des Baus der Johanneskirche, 8. Beschreibung der Johanneskirche, 9. Einweihung der Johanneskirche <Postordnung, Gottesdienstordnung, letztere auch mit den Gesängen). 10. Verzeichniss der Stiftungen und Geschenke für die Johanneskirche.
Der grosse Erfolg dieser ausserordentlich interessanten Festschrift (innerhalb 2 Tagen wurden über 1000 Exemplare verkauft) dürfte die beste Empfehlung derselben sein, g j «xi« । • — —,-
**-- 6 In demselben Verlage ist erschienen und durch alle Buch- und Papier-Handlungen zu beziehen:
Das Grossherzoglich Hessische Warna
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(I. Ritter zu Pferd, 2. das sog. G.-Wappen, s. Abb.) in Farbendruck. Format 66/97 cm.
Federzeichnung von J. Jughardt.
Druck von C. Reinecke, beide in Giessen.
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Zur Ausschmückung der Häuser aus Anlass der demnächstigen Anwesenheit Sr. König!. Hoheit des Grossherzogs in Giessen sowie auch für Wirthschaftsräume, Vereinszimmer dürfte sich nichts besser eignen wie die Anbringung dieser ebenso flott gezeichneten wie wirkungsvoll gedruckten Wappentafeln. 9841
Curt von Münchow,
Universitäts-Druckerei und Verlagsbuchhandlung.


