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1893
Dienstag den 28. November
Nr. 280 Erstes Blatt
Die Gießener
Amts- und Anzeigeblutt für den Ttveis Gieszen
Hratisbeikage: Hießener Kamikienökätter
Amtlicher Theil
InRobmt von tlninqrn >u brr AachmiNags für drn lelgmlrn lag <r(d)fintn6tn Wutninrr bil vorw. 10 Uhr.
den Rand des und Lanterne dem Dreibund einzig mögliche
Dreibund, dessen Mititär-Politik Italien an Banguerotts gebracht habe. Petit Journal drücken die Hoffnung aus, Italien werde auS austreten und im Anschluß an Frankreich die Rettung suchen.
Eifenftab, 1 Etui mit Messer, 1 Weck- Handschuh, 1 leeres Fäßchen, 1 Porte- 1 Pferdedecke, 1 Geldstück.
27. November 1893.
Gesunden: 1 beutel, 1 Schleier, 1 mornaie mit Inhalt, Gießen, den
»cttrn drin Anzeiger »Schenk lich dreimal tateltgu
Deutscher Reichstag.
5. Sitzung. Samstag den 25. November 1893.
Am Bundesrathstische: Reichskanzler Graf Caprivi, Staats« secretär Frhr. o. Marschall, Gras Posadowsky und o. Bötticher, Minister v. Berlepsch, v. Heyden u. A.
Schleunige Anträge auf Einstellung der gegen die Abgg. Stadthagen und Hofmann-Chemnitz (Soc.), Dr. Müller» Sagan (frs. Volksp.) und Werner (Resormp.) schwebenden Strafverfahren für die Dauer der Session werden debatteloS angenommen.
Hierauf wird die erste Berathung der Handelsverträge mit Spanten, Rumänien und Serbien fortgesetzt.
Abg. Frhr. v Hammerstein (cons.): Der Reichskanzler hat in seiner Rede gegenüber der conservatioen Partei anscheinend einer übergroßen persönlichen Verstimmung Raum gegeben. ES ist Niemand beigekommen, die Lauterkeit seiner Gesinnungen zu bezweifeln. Auch dem Fürsten Bismarck bin ich politisch wiederholt entschieden ent- gegrngetreten und habe doch stets die größte Hochachtung vor ihm gehabt. Der Reichskanzler täuscht sich über den Umfang der agrarischen Bewegung; dieselbe hat sich von dem Tage an, da die Wendung in der Handeispoltttk etngetreten ist, stetig gesteigert. Man sieht im Lande nicht auf die Gesinnungen, sondern die Thaten der Kanzler. Dieser bedauerte gestern, nicht mehr Schulter an Schulter mit der conservatioen Partei stehen zu können. Sollte darin eine definitive Absage an uns liegen, so werden wir uns damit abfinden; aber ich glaube kaum, daß heute noch ein Minister ohne die Stütze einer conservatioen Partei regieren kann. Die Vorgänge der letzten Jahre, und nicht zum wenigsten die bet Gelegenheit des preußischen VolkS- fchulgesetzes, haben uns genöthigt, uns selbstständig zu machen. Wenn, uns der Reichskanzler die Aufgabe zuschtebt, Maßregeln zur Linderung der Roth der Landwirthschaft vorzuschlagen, so drückt er damit daS Niveau der Regierungsgewalt herab. An uns ist es nur, die Regierung bet ihren Maßnahmen zu unterstützen, und das haben wtr von je her redlich gethan. Ich weise deshalb auch den Vorwurf, daß wir einseitige Jntereffen vertreten, entschieden zuiück; wir haben immer die Harmonie der Interessen betont. Hier fragt es sich aber, ob die Landwirthschaft die ihr auferlegten Opfer auch tragen kann. Wir haben nicht daran gedacht, vorauSzusetzen, daß der Reichskanzler, wenn er selbst Landwirth wäre, auS Eigennutz handeln könnte, aber wir bedauern, daß ihm das Verständniß für die Landwirthschaft fehlt, was auch setne'gestrige Rede beweise. Die Maul-und Klauenseuche ist keineswegs nur so verhängnißvoll für den Landwirth durch
Alle Armoncen-Bureaux de- In- und «u-lande- nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
Der
erscheint täglich, ■k Mu-nahme de» MontoqS
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius.
Initiativanträge der freisinnigen Bolkspartei, gehen nur namentlich insofern weiter, als sie die Betheiligung der Frauen in Betracht ziehen. Es handelt sich also auch um Einführung des allgemeinen, gleichen und directen Wahlrechts in allen Bundesstaaten, Erweiterung des CoalitionSrechts, Regelung und Vermehrung der Wahlkreise. Der Gesetzentwurf, betreffend die Aenderung deS Gesetzes über den Unterstützungs« Wohnsitz und die Ergänzung des Strafgesetzbuchs, welcher in der vorigen Wintersaison nicht zur Verabschiedung gelangte, ist dem Reichstage zugegangen. Er ist ohne grundsätzliche Aenderungen geblieben; doch sind die von der Commssion des Reichstags damals gefaßten Beschlüsse berücksichtigt worden.
Mannheim, 25. November. Der Stadtrath lehnte es ab, einer freisinnigen und demokratischen Interpellation Folge zu leisten und Stellung zur Tabaksteuer zu nehmen.
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Deutscher Reich.
Darmstadt, 25. November. Am heutigen Allerhöchsten GrburtSfeste Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs iibrrwieS Freiherr Heyl zu Herrnsheim dem Comitä für Errichtung eines Landesdenkmals des Höch st- seligen Großherzogs Ludwig IV. hier einen Beitrag dov 3000 Mark.
Berlin, 25. November. Der Kaiser begab sich nach Beendigung seines jüngsten Besuches in Kiel direct nach Jagdschloß Göhrde in Hannover und hielt daselbst am Freitag und Sonnabend größere Hoijagden ab. An denselben nahmen eine größere Anzahl fürstlicher Gäste Theil, der Großherzog von Oldenburg, die Prinzen Heinrich, Albrecht nnb Friedrich Leopold von Preußen, ferner die Prinzen Christian, Friedrich Ferdinand und Albert von Schleswig- Holstein, sowie Prinz Adolf von Schaumburg Lippe.
— In der bayerischen wie in der sächsischen Abgeordnetenkammer haben in den letzten Tagen lebhafte Debatten über die neuen Reichssteuerprojecte auf Grund derschiedener vorliegender Anträge stattgefunden. ES trat hierbei in beiden parlamentarischen Körperschaften eine erficht' litte Abneigung gegen die vorgeschagenen neuen Steuern, etva abgesehen von der Börsensteuer, hervor. Sollte sich eine derartige Stimmung auch im Reichstage selbst heraus- fleilen, so müßte das Schicksal der neuen Steuervorlagen allerdings als bedenklich gefährdet erachtet werden.
Berlin, 25. November. Auf der gestrigen Versammlung der antisemitischen Volkspartei wurde nach einem Referat Werners eine Resolution angenommen, in welcher auf das entschiedenste gegen die Tabaksteuer protestirt und an Stelle derselben die progressive Einkommensteuer und die Mehrbelastung der Börse verlangt wird. Werner befürwortete außerdem eine Champagnersteuer. Die anwesenden Socialisten und Freisinnigen griffen heftig Werner an und warfen ihm Jliconsequenz vor.
Berlin, 25. November. Bei der gestrigen Tagung des Tabak ar beitereongresses wurde die Annahme einer Resolution vorgeschlagen, welche hauptsächlich folgende Punkte umfaßt: Beseitigung der Arbeit in den Strafanstalten, Einschränkung der Frauen- und Kinderarbeit, Fabrikenverlegung nach dem Flachlande, Anschluß jeden TabakarbeiterS an die Socialdemokratie. lieber den letzten Punkt, der eine Verpflichtung der Arbeiter befürwortet, wurde sehr gestritten.
Berlin, 25. November. Der Tabakarbeitercongreß wurde Mittags nach sechstägiger Dauer geschlossen. Im Schlußwort hob Elm hervor, daß der Congreß hoffentlich liazu beigetragen haben werde, das Attentat auf die Existenz her Tabakarbeiter abzuwenden. Unter dreimaligem Hoch auf die internationale, revolutionäre Socialdemokratie und nach der Absingung der Arbe termarseillaise erfolgte der Schluß deS Congresses.
Berlin, 25. November. Von maßgebender Seite wird behauptet, daß Prinz Heinrich nächsten Sommer zum Kommandanten eines der neuen Panzerschiffe „Wörth" oder „Brandenburg" ernannt werden solle.
Berlin, 25. November. In einem Leitartikel legt der „Vorwärts" die Gründe dar, welche die Socialdemokraten veranlassen, gegen die „Börsensteuer" zu stimmen. Die Börsensteuer würde — so wird ausgesührt — das unsolide Geschäft nicht hindern, das Arbitragegeschäft zerstören, mehr das Publikum als die Banquiers belästigen und ebne Erschwerung und Einengung des Verkehrs bedeuten; ferner würden durch sie dem Militarismus die Mittel geliefert merben.
Berlin, 25. November. Wie der „Neichsanzeiger" meldet, betrugen die Einnahmen der Post- und Telegraphenver- raaltung von Beginn des Etatsjahres bis Ende October 146,436,268 Mark gegen 139,378,360 Mark in demselben Zeitraum des Vorjahres. Die Einnahmen der Verwaltung der Reichs - Eisenbahnen betrugen in demselben Zeitraum 3'7,234,000 Mk. gegen 35,845,000 Mk. im gleichen Zeitraum das Vorjahres.
— Die Jnitiativ-Anträge der socialdemokratischen Fjraction sind nunmehr im Reichstage eingegangen. Sie be- ziichen sich zum größten Theile auf dieselben Fragen, wie die
An-land.
Graz, 25. November. Die Leiche des Grafen Hartenau ist heute früh 7 Uhr mittels Sonderzuges nach Sofia abgegangen- da die Abfahrtsstunde geheim gehalten worden war, hatten sich nur wenige Personen am Staatsbahnhofe eingefunden. Die Prinzen Heinrich und Franz Joseph von Battenberg sind in dem Sonderzuge mitgefahren.
Paris, 25. November. Gestern Abend hat eine Versammlung aller Vertreter der auswärtigen Zeitungen statt- gesunden, bei welcher Zola den Vorsitz führte. Zola hielt eine Ansprache, in welcher er sagte: „Ich trinke auf die Verbrüderung der Journalisten der ganzen Welt, welche den Frieden in der Hand haben und von denen es abhängt, den Weltfrieden zu realisiren". Der Vertreter Belgiens berief die Versammlung zum nächstjährigen Journalistencongreß nach Antwerpen.
Paris, 25. November. Die BoulevarbPresse benutzt die Krists in Italien zu gehässigen Ausfällen gegen den
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Anzeige.
Antwerpen, 25. November. Der aus L a p l a t a kommende deutsche Lloyddampfer „Berlin" meldet, daß er südlich von der Insel Quessant das deutsche Schiff „Albert Naumann" beim Sinken angetroffen und die Mannschaft, 16 Personen, gerettet habe.
Sofia, 25. November. Das Fürstenpaar holt die Leiche Hartenau's vom Bahnhofe ab. Außer einem Nationaldenkmal wird auch ein Denkmal auf dem Alexander- Platz errichtet werden.
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den Verlust an Thieren, fondern vornehmlich dadurch, daß dir davon befallen aeroeknen Rübe für länger als ein Jabr keinen nennen 8s werthen Milchertrag geben. Der Zunahme deS BeflandeS an Rindern in Deutfchland fleht der gewaltige Rückgang der Schafzucht infolge mangelnden WollzollS gegenüber. Wir stehen auf dem Standpunkte, daß wtr unfern autonomen Tarif hätten aufrecht erhalten sollen, selbst auf die Gefahr hin, daß wir in einen Zollkrieg gerathen wären. In einem folchen hätten wir eo ipso die stärkste Position gehabt und dann leicht Bartbeile errungen. Ich stimme principiell gegen jeden Vertrag, der die Getreidezölle vermindert. Concediren wtr Rumänien niedrige' e Getreidezölle, fo wird es fchwer, sie Rußland zu verweigern. Die Industrie wird keine großen Vortheile auS dem Verttage mit Rumänien haben, um fo weniger, als an den maßgebenden Stellen Rumäniens wenig Neigung besteht, die deutsche Industrie an Lieferungen zu betheiligen. Deshalb: Prüfen wir in der Commission und lehnen wir ab. (Beifall rechtSO
StaatSfccretSr Frhr. v. Marschall: Auch der Vorredner hat in feiner Weife bewiesen, daß;bie vorliegenden Verträge die Land- wirthfchast fchwer schädigen. Eine Absage an die conservative Partei konnte in der gestrigen Rede deS Reichskanzlers nicht liegen; wir bekämpfen an den agrarischen Agitationen nur das, waS nicht conservativ ist; jene maßlosen Aufreizungen, wie sie noch in der Literatur der letztm 24 Stunden zu Tage gebeten. Einen 5 Mk- Zoll haben früher selbst viele Conservative für zu hoch und schädlich gehalten. Von einer Schädigung der inländischen Production kann nicht die Rede sein, so lange die Einfuhr keinen zu großen Umfang annimmt. Dieselbe geht aber stetig zurück. Seitens des Bunde« der Landwirthe hat man sich nicht gescheut, zu behaupten, der rumänische Zolltarif sei dreimal fo hoch als der deutsche, nur weil dies für einzelne Tarifposttionen zutrifft. Man spricht von einer Ueberschwemmung mit österreichischem Getreide, während sich unsere Handelsbilanz Oesterreich gegenüber um 18»/, Millionen gebessert hat. Der wahrhaft conservative Landwirth wird sich solchen Maßlosigkeiten fern halten. Wir können uns nicht auf den Standpunkt he« autonomen Tarifs stellen, weil wtr auf den Export angewiesen sind, den wir nur durch Tarifverträge begünstigen können. Die Regierung hat Rumänien gegenüber durchgesitzt, was sie konnte. In dem Verlangen nach Ablehnung der Verträge zeige sich die ganz einseitige Interessenvertretung der agrarischen Bewegung. (Beifall link«.)
Abg. Dr. Hammacher (natf.) erklärt, daß sich einige feiner Freunde nicht dazu entschließen könnten, für die Verträge zu stimmen, während Andere eine gründliche Prüfung verlangten. Die National- liberalen haben von Anfang der Schutzzollpolitik an immer den Grundsatz der Harmonie der Interessen von Industrie und Land- wirthschaft oertreten, ohne jemals principielle Gegner von Handelsverträgen zu sein. Auch Fürst BiSmarck war ein solcher nicht. DaS Festhalten an dem autonomen Zolltarif hätte uns zu ernsten Krisen geführt. Der Rückgang deS Exports infolge von Zollkriegen führt zu einer Verminderung der Production unv zu Arbeiterentlassungen. Für meine Freunde bleibt aber ausschlaggebend, daß kein Factor unseres Erwerbslebens geschädigt werde. Der Vertrag mit Oesterreich besteht; der Versuch, seine Rückgängigmachung herbeizuführen, wäre eine Tollhausidee. Die ermäßigten Getreidezölle könnten Rumänien zugestanden werden, ohne die Landwirthschaft zu fchädigen. Trotz der Kampfzölle gegen Rußland haben wir unerhört niedrige Getreidepreise, ein Beweis dafür, daß die Höhe des Zolls allein nicht entscheidet. Aber wir find bereit, die Frage in der Commission eingehend zu prüfen. Jedenfalls müssen wir suchen unsere Handelsbilanz zu verbessern. Verhindern Sie daS, so treiben Sie dieselbe Politik wie die Antisemiten und sonstige umstürzlerische Elemente. (Beifall bei den Nationalliberalen.)
Abg. v. Rarborff (Rp.s erinnert daran, daß Rumänien keinen Getreidezoll gegen Rußland hat, daß also, wenn wir den Vertrag mit Rumänien schließen, russisches Getreide ungehindert zum ermäßigten Zoll auch zu uns gelangen kann. Die Landwirthe find durch die herrschende Nothlage und die steigende Verschuldung geradezu zur Verzweiflung getrieben, weshalb die scharfe Agitation erklärlich ist, wenn mir auch der Ton dersekben mißfällt. Ein solcher Ton fällt auf den zurück, der ihn anschlägt; man steht das an dem Rückgänge der freisinnigen Partei unter der Leitung Richters. Die Landwtrthfchast ist durch die neue Gesetzgebung schwer geschädigt worden, so durch die Aufhebung der Zucker-Exportprämie, durch die Wtederzulassung ttichinösen amerikanifchcn Schweinefleisches, die Oeffnung der Ostgrenzen für die Vieheinfuhr u. s. w. Die Rückwirkung der Währung auf die Landwirthschaft macht sich immer fühlbarer auch die Industrie wird bald den allgemeinen Preisrückgang ihrer Producte zu beklagen haben. Ich bin fest überzeugt, daß der Reichskanzler nur eine entgegenkommende Erklärung in der Währungsfrage abzugeben brauchte und die Handelsverträge würden ohne Schwierigkeiten durchgehen. Bedenken Sie doch, daß die Goldwährung auch den englischen Bauernstand ruinirt hat. WaS die Industrie an Absatzgebiet in Rumänien gewinnen kann, ist gering im Vergleich zu dem, was sie im Jnlande r edleren muß, wenn unsere Landwirthschaft in ihrer Kaufkraft erheblich geschädigt wird. In Frankreich ist man anders verfahren; dort kann heute kaum mehr ein Hammel eingeführt werden. Ich möchte auch den deutschen Staatsmännern den Ruhm gönnen, daß sie die Landwirthschaft wieder in die Höhe gebracht haben. (Beifall rechts.)
Abg. Dr. Meyer-Halle (fr. Vereinig.) empfiehlt den Bund der Landwirthe anzuregen, daß im Interesse des Verständnisses der Landwirthschaft den Ministern wie den Relchstagsabgeordneten eine Landdotation verlieben werde. Das würde uns sympathischer sein als die Einführung der Doppelwährung (Heiterkeit.) Das von dem Bund der Landwirthe dem Reichskanzler vorgehaltene Sündenregister batirt weit in die Zeit Bismarcks zurück. Ohne bie Handelsverträge wären wir jetzt von einer chinesischen Mauer umgeben, was für Deutschland ein Unglück wäre, wie es größer nicht gedacht werden kann, denn wir brauchen notbroenbig Einfuhr und Ausfuhr. Ein Zollkrieg schädigt stets beide Tbeile. Man befürchtet von dem Vertrage mit Spanien eine Schädigung unseres Weinbaues, aber der süße spanische Wein dient zur Vermischung mit dem herben deutschen, und schon Schiller sagt: Da, wo daS Strenge mit dem Zarten sich paart, da giebt es einen guten Klang. (Heiterkeit.) Gras Limburg meint, wir könnten den Zollkrieg am längsten aushalten. Die Indianer wetten, wer einen brennenden Schwamm am längsten auf
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