24.
Bekanntmachung
Wiesenverpachtung.
40
Entleerung eines liegenden Behälters. 1,80 Mk.
9035
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Gnauth.
9034
435
445
Steinberg Watzenborn
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5788J Vs übertrifft der in Geschmack und Geruch angen Holl. Rauchtadak von B. Becker in Cecfett a. H- alle ähnlichen Fabrikate. 10 Pfd. franco 8 Mark.
197 ft 515 ab
AMkin-Litferimg.
Die Lieferung von 300 cbm Decksteinen Mm Einmalzen auf der Strecke Staatsstraße — Saasen — Bollnbach
Kaiserliches Postamt. Ritsert.
Wasserwerk der ProoinsialhauMadt Gießen.
Die Arbeiten und Lieferungen für die Herstellung des Maschinen- und Kesselhauses bei dem Dorfe Queckborn, sowie sür die Ausführung der Quellfassungen ebendaselbst sind zu vergeben.
Die allgemeinen und die besonderen Bedingungen, sowie der 23er* dingungtzanschlag sind gegen Einsendung von 2 Mk. von der unterzeichneten Bürgermeisterei zu beziehen.
Die Zeichnungen liegen in den Geschäftsräumen des RegierungS- baumeisters Schmick, Frankfurt a. M., Leerbachstraße 37, während der üblichen Geschäftsstunden zur Einsichtnahme auf; daselbst werden auch weitere Erläuterungen ertheilt.
Angebote sind unter Verwendung des vorschriftsmäßigen Verdingungsanschlags bis zum 10. November I. I., Vormittags 11 Uhr, an die unterzeichnete Bürgermeisterei einzusenden.
Gießen, den 26. October 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
wettergegangen. Postdampfer „Allemannia", von Hamburg via Havre nach Westindien unterwegs, ist am 24. October, 4 Uhr Morgens, in Grimsby angekommen.
505 y Schiffenberg Bf. an Gießen, 25. October 1893.
Ober-Hörgern, den 27. October 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Hörgern. Alles.
Vergebung von Bauarbeiten.
Die am Neubau Ecke der Schul- und Sonnenstraße erforderlich -iinbemben Dachdecker- und Spengkeraröeiten sollen im Wege schrift-
Submission vergeben werden. 9048
Reflectanten wollen ihre Offerten bis zum 28. d. M., Vormittags ilUIhr, auf dem Bureau des Herrn Architecten L. Seuling dahier .iMr legen, woselbst auch Zeichnungen und Bedingungen zur Einsicht offen liegen.
Gießen, den 26. October 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnaulh.
kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
22. Sonntag nach Trinitatis, den 29. October:
Vormittags 9 Vs Uhr: Pfarrer Schlosser-
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Beichte und Feier des heiligen Abendmahls
Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Am nächsten Sonntag den 5. November: Feier deS Siefor6 mationsfestes. Beichte und hl Abendmahl im Anschluß an den Abendgottesdienst.
Am Reformationsfest: Collecte für die Gustav - AdolfS- Stiftting.
Bestätigung versagt worden. Um eine unter vorliegen- im Umständen zwecklose Neuwahl zu vermeiden, ist durch Be- hluß der Regierung das Bürgermeisteramt Herrn Heinrich >etri IV., der schon seit Jahren das Amt eines OrtSgerichts« crstehers und Standesbeamten bekleidet, ohne vorherige Wahl vertragen worden. Morgen soll die Einführung des neuen lürgermetsters in sein Amt vorgenommen werden.
E. Echzell, 25. October. Gestern gegen 6 Uhr Abends tiach in Bingenheim Feuer aus. Es brannte in einer mit Isllicht und Heu gefüllten Scheuer. Zum Glück war sofort jälfe zur Hand, wodurch ein weiteres Umsichgreifen des ge- llhrlichen Elementes verhindert wurde. Als die Spritzen m Gettenau und Echzell auf dem Brandplatze anlangten, -war die Gefahr bereits vorüber. Da die Abende lang sind, n. ß das Gesinde mit Licht in Scheuer und Stall hantiren, vcdurch leicht ein Brandunglück entsteht. Man muß daher immer wieder auf größte Vorsicht — aber auch auf das bruerversicherungswesen Hinweisen.
E. B. Büdingen, 25. October, lieber die elektrische Lichtanlage, von der Sie in Nr. 250 des „Gießener An- z°igers" berichteten, kann ich Ihnen nun weitere Mittheilungen rodjen. Die Anmeldungen haben die Zahl 440 überschritten damit ist die Anlage des electrischen Lichtes gesichert/ mit den Arbeiten kann sofort begonnen werden. Wntere Anmeldungen werden wahrscheinlich noch folgen und namentlich ist man darauf gespannt, wie die Entscheidung des Olmeinderaths betreffs der Straßenbeleuchtung ausfallen wird/ eil i Wahrscheinlichkeit nach dürfte auch diese zu Stande kommen. B’nn man bedenkt, daß diese Frage innerhalb weniger Wochen zmn fertigen Beschluß gediehen ist, so dürfen wir mit Stolz w die glänzende Abwickelung dieser Frage zurückblicken, welche unerer Stadt zur höchsten Ehre gereicht/ Ehre aber auch unicrem durchlauchtigen Fürstenhause, das durch sein ent» sch edencs Eintreten sich das höchste Verdienst um diese schöne Errungenschaft erworben hat. Die Lieferungs-Offerten werden in 14 Tagen eingeholt, geprüft und vergeben sein, im November kann der Kupserdraht noch eintreffen und dann wird sogleich mit dem Anlegen der Drähte in den Häusern begonnen, womit sechs Monteure ständig beschäftigt werden, ßiic jedes einzelne Haus wird ein Installations-Plan aus- gefertigt, welcher Herrn Dr. May in Frankfurt zur Prüfung tivgesandt wird und in etwa vier Monaten wird jeder Theil- velMer mit elketrischem Licht ausgerüstet sein. Auch wird ein Misterzimmer von electrischen Glühlampen, farbigen Tulpen, A imenzweigen re., wie sie auf der Frankfurter Ausstellung zu sehen waren, von Herrn Th. Fcherabend dahier ausgestellt, tcteii Besichtigung Jedermann frei steht. Diese Gegenstände tvlikl»en sich sehr gut zu Weihnachtsgeschenken eignen. Auch farn der Kostenersparniß halber die Anlage von electrischen Gasglocken in den Wohnungen gleichzeitig mit der Beleuchtungsanlage gemacht werden. Selbstverständlich hatte dieses Btleuchtungsprojeet hier große Erregung hervorgerufen/ es ivurbe allerorts, auf Straßen und in Wirthshäusern, lebhaft iavon gesprochen und wird auch wohl noch lange den Gegenwand der Unterhaltung bilden.
Dieburg, 24. October. In einem hiesigen Wirthshaus schänd letzter Tage ein Handelsmann von einem Bäuerlein -eine vier Centner schwere Kuh um den Preis von ^8 Mark. Nach dem Schlachten mußte der Verkäufer auch »och den Schlächterlohn bezahlen, so daß ihm nur etliche 20 Mark übrig blieben. Der Handelsmann aber erzielte auf i:r Freibank von diesem Stück Vieh 80 Mark für Fleisch, außer der Haut und sonstigen Nebenabfällen, also an 100 Mark. Man sollte nicht glauben, daß in unserer Zeit immer noch solche Geschäfte gemacht werden können. Wenn ein Mann so wenig Erfahrung im Viehhandel hat, so sollte er doch wenigstens sich bei Erfahreneren Rath holen.
Katholische Gemeinde.
Sonntag den 29. October, 23. Sonntag nach Pfingsten:
SamStag: Nachmittags um 4 Vs Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag: Vormittags von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6>/, Uhr erste hl. Messe; um 7Vs Uhr Austheilung der hl. Communion; um 8 Uhr zweite hl. Meße; um 9'/, Uhr Hochamt mit Predigt; Abends um 5'/, Uhr Christenlehre; darauf Rosen- kranzandachb mit Segen.
Anmerkung: Die Rosenkranzandacht wird Montag und Dienstag des Abends um 6'/, Uhr, am Mittwoch (Werheiligenfest) des Abends um 5Vs Uhr gehalten-
Mittwoch den 1. November: Fest aller Heiligen:
Dienstag: Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.
Mittwoch: Vormittags von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl- Beichte; um 6*/2 Uhr erste hl. Messe; um 7Vs Uhr Austheilung der hl-Communion; um 8 Uhr zweite hl. Messe; Militärgottesdienst mit Predigt: um 9Vs Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 4Vs Uhr und Abends um 8 Ubr Gelegenheit zur hl- Beichte; Abends um 6Vs Uhr Rosenkranzandacht. Feierlicher Schluß des Rosenkranz- gebetes-
Donnerstag den 2. November: Allerseelentag:
Vormittags von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6Vs Uhr hl. Messe; um 7Vs Uhr Seelenamt für alle Verstorbenen der Pfarrei; Abends um 6Vs Uhr Andacht für die Abgestorbenen.
Schiffsnachvichten.
Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Aktien-Gesellschaft.
Postdampfer „Galicia", von Baltimore kommend, ist am
October, 9 Uhr Morgens, von Plymouth nach Hamburg
• Hagen, 25. Oktober. Einem unglücklichen Zufa ist hier das Leben eines Menschen zum Opfer gefallen. Ein Arbeiter in einer hiesigen Fabrik schickte gestern einen löjabrigen Jungen nach Schnaps. Als der Bursche mit dem verlangten Getränk zurückkam, war der Auftraggeber augenblicklich abwesend, und so stellte der Junge die gefüllte Schnapsflasche an den Platz des Arbeiters. Dies bemerkte ein College des letzteren, und um sich einen „Spaß" zu machen, trank er den Schnaps aus und füllte dte Flasche nut Wasser. Ais der erste Arbeiter darauf zurückkam, gerieth er über die Entdeckung deS Streiches dermaßen in Wuth, daß er den Laufburschen, der seiner Meinung nach den Schnaps getrunken hatte, tüchtig durchprügelte. Der Junge suchte sich zu vertheidigen, was den andern nur noch mehr aufbrachte. In seiner Wuth darüber ergriff der Junge einen großen Stein und warf ihn nach feinem Peiniger. Dieser bückte sich und der Stein traf einen anderen Arbeiter an die Schläfe, sodaß der Tod alsbald eintrat. Der Junge wurde in Hast genommen.
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625
540
Bekanntmachung.
Vom 1. November d. I. ab bis Ende März k. I. verkehrt die jährende Landpost zwischen Gießen und Grüningen nur einmal täglich jauch Sonntags) in jeder Richtung, und zwar gelangt die II. Fahrt zur Aushebung, während die I. Fahrt mit unverändertem Gange beibehalten wird.
Vom gleichen Tage ab wird an Stelle der in Wegfall gekommenen Lndpostfahrt zum Anschluß an die Schaffnerbahnpost Gießen-Gelnhausen «Zuge 17 eine nur an Wochentagen zwischen Grüningen und der Halte- iWe „Schiffenberg" verkehrende Landbriefträgerpost mit nachstehendem
Vermischter
Ms. Kassel, 26. Oktober. Zusammenbruch einer Bankfirma. Nicht geringes Aufsehen erregt in unserer Stadt das heute Mittag bekannt gewordene Fallissement der Banksirma Pfeiffer & Hartdegen, eines größeren Bank- unb Wechselgeschäftes in der Oberen Königsstraße, welches in den weiteren Streifen des Publikums bisher zu den solidesten und geachtetsten hiesigen Bankgeschäften gezählt wurde/ allerdings hat man in unterrichteten Kreisen der hiesigen Finanz- weit schon seit 3 bis 4 Jahren die Position der Firma Jür erschüttert gehalten, wie uns heule mitgetheilt wird. Die Firma machte hauptsächlich Geschäfte mit der eigenen, sehr weitverzweigten Familie und soll von den Angehörigen derselben großes Vertrauen entgegengebracht worden sein, was jetzt nun eine plötzliche bittere Täuschung erfährt. Ohne Zweifel erleiden eine größere Anzahl Personen hiesiger Stadt und Provinz größere Verluste, denn die Unterbilanz wird auf horrende Summen beziffert und zwar spricht man von mehreren Millionen Mark, speciell von 4 Millionen Mark. Doch wird diese von Mund zu Mund colportirte Summe in Bankkreisen für übertrieben gehalten. Genaues steht noch nicht fest, ist auch heute noch nicht mitzutheilen. Sicherlich werden auch die meisten hinterlegten Werthpapiere, Depots rc. fehlen, ein Mündel soll allein 83 000 Mk. verlieren. Wie wir bestimmt erfahren, sind die hiesigen Bankkreise nicht im Geringsten an dem Fallissement beteiligt; wie es mit den auswärtigen Firmen steht, muß erst noch klargestellt werden. Beide Geschäftsinhaber haben sich aus dem Geschäfte entfernt, Pfeiffer ist flüchtig geworden, Hartdegen hat in seiner Privatwohnung Selbstmord begangen/ er nahm Gift. Die überaus großen Verluste soll das Haus durch große Börsenspekulationen erlitten haben / wie uns mitgetheilt wird, hat dasselbe namentlich in Bergwcrkspapieren (Cuxen) rc. speculirt. Der gerichtliche Concurs ist bereits über die Firma erkannt.
* Kastel, 26. Ociober. Eine Feuersbrunst äscherte heute Abend den großen Holzplatz der Firma Zimmermann u. Co. ein. Bedeutende Holzvorräthe sind zerstört worden.
* Bingerbrück, 25. October. Gestern Abend fiel auf der Station Sodernheim ein hier ftationirter Schaffner vom Trittbrett eines Zuges so unglücklich unter denselben, daß ihm ein Arm und ein Bein abgefahren wurde. Er wurde eine Strecke mitgesckleist und trug noch am Kopfe so bedeutende Verletzungen davon, daß der Tod nach einigen Stunden eintrat.
* Hannover, 26. Oktober. Der Dienftknecht Friedrich Rohr, der Anfangs dieses Jahres ein zehnjähriges Mädchen im benachbarten Misburg vergewaltigte und dann erhängte, wurde heute Morgen im Hose des Zellengefängnisses durch Scharfrichter Reindel hingerichtet.
* Berlin, 26. Oktober. Bei der Ausgabe von falschen Zweimarkstücken wurde gestern ein Mann verhaftet, bei dessen Durchsuchung man einen größeren Vorrath falscher Ein- und Zweimarkstücke fand. Den Verfertiger derselben weigerte er sich zu nennen.
* Stuttgart, 26. Oktober. Der Neubau des Stuttgarter Schwimmbades wurde heute Nachmittag 4 Uhr in Gegenwart des Königspaares, der Vertreter der Behörden und zahlreicher geladener Gäste durch einen Redeact in der prächtigen Frauenschwimmhalle, sowie durch ein Wettschwimmen eröffnet. Hierauf fand die Besichtigung der in maurischem Stil errichteten Baderäume statt. Sowohl die Halle wie die Dampf- und Heilbäder sind künstlerisch und comfortabel auS» gestatket und machen einen glänzenden Eindruck.
* Chicago, 26. Oktober. Bis jetzt sind 20 Millionen Karten für den Besuch der Weltausstellung verkauft worden. Die Besuche mehren sich, da am Ende des Monats die Ausstellung geschlossen wird.
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Freibank. [9049
Heute und morgen:
Ochsensieisch,
nicht labenrein, per Pfd. 48 Psg.
Der bisher zwischen der Stadt Gießen und dem Deponenten Friedrich Helfrich bezw. dessen Nachfolger Wilhelm Peters dahier über die Abfuhr , und Entleerung der Tonnen, Kübel und Abortwagen, sowie die Entleerung wird im Ganzen oder in einzelnenLoofen der liegenden eisernen Behälter bestandene Vertrag ist mit Schluß des am Montag, ^.November l.J.,' Monats September zu Ende gegangen. Nachdem eine Verlängerung dieses Vormittags 9 Uhr, in Saasen im Vertrages zu den bisher festgesetzten Preisen sich nicht hat ermöglichen Saal des Gastwirths Schepp vergeben, lassen, ist mit Genehmigung der Stadtverordneten - Versammlung vom Gießen, am 17. October 1893. 11. October I. Js. ab auf unbestimmte Zeit ein neuer Vertrag mit dem Der Kreisingenieur: ! Oekonomen Wilhelm Peters dahier abgeschlossen, nach welchem die Ge« 9038 Stahl. i bühren für die Tonnenabfuhr wie folgt festgesetzt worden sind:
a) für eine Tonne von 120 Liter Inhalt . 60 Pf.
«Bange eingerichtet: ab
355 M Grüningen
Montag den 30. October d. I, Nachmittags 3 Uhr, werden in der D o r f e l d 'scheu Wirth- schast dahier die in der Gemarkung Wieseck belegenen der Frau [Otto Äempff in Gießen gehörenden Wiesen (Wiese am Gänsbach undOchsenwiefen) öffentlich meistbietend zu bei der Versteigerung bekannt gegebenen Bedin- gungen durch mich auf längere Zeit verpachtet.
Sommerlad, 8923] Bürgermeister in Wieseck.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Ober-Hörgern für 1894/95 Hx vorn 30. October d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Bethei- .Mn auf hiesiger Bürgermeisterei offen.


