Ausgabe 
27.8.1893 Erstes Blatt
 
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Company verringert werden können. Da» Project nimmt die Linie zwischen Neufundland und Irland als Weg für die Oceandarnpfer an, welche Strecke allerdings nur 2500 km mißt. Zur Weiterbeförderung der Passagiere durch Neufund­land ist eine Eisenbahn zwischen St. John und Cap Breton projectirt, welche eine Länge von 320 km erhalten würde, eine Fähre soll dann die Reisenden nach dem amerikanischen Festlande tragen. Aus diese Weise soll es ermöglicht werden, die ganze Reise von Irland über Neufundland nach New-Aork in fünf Tagen zurückzulegen. Das Project zeigt indessen bedenkliche Schwächen, u. A. braucht nur daran erinnert zu werden, daß eine Dampferverbindung zwischen St. John, der Hauptstadt von Neufundland und Europa, lediglich im Sommer möglich ist.

Schwerin, 25. August. In der Dynamitfabrik D o em i tz ereignete sich eine Explosion, wobei vier Arbeiter getödtet wurden.

* Chicago, 24. August. ES ist jetzt beschlosien worden, die Gebäude der Weltausstellung nach dem Schlusie derselben als altes Material zu verkaufen. Man glaubt, daß dieselben nicht mehr als 1,000,000 Dollar einbringen werden.

Die Erfindung der Streichhölzer feiert in diesem Jahre ihr sechzigjähriges Jubiläum. Der deutsche Student I. F. ttammerer hat die Erfindung auf der Festung Hohen« aSperg gewacht, als er wegen politischen Vergehens dort eine sechsmonatliche Haftstrafe verbüßte. Damals, im Jahre 1833, war noch kein Patent« und Musterschutzgesetz vorhanden, und der Erfinder konnte nach der Entlastung aus der Hast seine Fabrikate nur ungeschützt verkaufen. Die HerstellungS- weise wurde schnell bekannt, und die Concurrenz überwand den Erfinder in der Weise, daß er sein Vermögen verlor. Im Jahre 1837 starb er im Jrrenhause zu Ludwigsburg in Württemberg.

SrbfchastSdebalte in der Kaserne.. . Aber MenschenS- kind, haben Sie 'ne schwere Verstehste! Hier steht's ja schwarz auf weiß, oder richtijer jesagt schwarz auf jelb, bet Sie in Ihre Pflegeschaftssache die Kündigung Ihres Mutter­erdes jejenüber dem jetzigen Eijenthümer von'S Jrundstück c. p. p. selber zu besorgen haben und nach Ablauf der Frist dem questionierten Eijenthümer 'ne jerichtlich oder notariell bejlaubigte Löschungsbewilligung ertheilen müssen."Ja wohl, Herr Unteroffizier, aber wie mach' ich daS?"Wie Sie bet machen sollen? Sehr simpel! Sie bitten unfern Einjährigen, baß er Ihnen bet Schreiben uffsetzt, unb schmieren es benn wörtlich ab. Nicht wahr, Sie Rechts- stlehrtcr in spe, Sie werben bie Chose schon deichseln?" Offen gesagt, Herr Unteroffizier, berortige Sachen habe ich noch nicht gemacht. Ein Rechtsanwalt, glaube ich". Ach wat! Jlauben heißt nischt wissen. Aber ba haben wir wieder mal den Beweis, wie es mit bie vieljerühmte dumanitätsbilbung bestellt iS;ne halbe Million Vokabeln, JenuSregeln mit x Ausnahmen, bie zu verknusen keen Jenuß iS, ic. p. p., Rvmerrecht un wat nich noch allenS for'n unnützes Zeugs wird ba uff bie hohen Schulen injeochst un wenn benn bie jungen Jelehrten jlücklich den Referendar gemacht haben un in die Praxis beweisen sollen, wat sie theoretisch jelernt haben, denn stehen sie da, hilflos wie'n ncujeborneS Jöhr, un wissen sich teenen Rath. Böhme, jehen Hie mal nach'S Feldwebelzimmer und fragen Sie den Cornpagnieschreiber, ob er nich mal auf'n Augenblick Zeit hat. Es handelt sich darum, dem Schumann seine Erbschaft Lu kündigen." Nach einigen Minuten erschien der Ge­wünschte mit der Feder hinter dem Ohr, las sich den gerichtlichen Bescheid, den Schumann erhalten hatte, durch und meinte kopfschüttelnd:So was ist mir in meiner Praxis als Rechtsanwaltschreiber noch nicht vorgekommen. Da müßte -sich Schumann schon an den Herrn Einjährigen wenden, der ist doch Stud. jur. und kennt den Rummel bester. Oder, fuhr der Compagnieschreiber fort, als der Einjährige schleunigst das Zimmer verließ,bitten wir denSpieß" darum, der macht ja die schwierigsten Sachen." Das geschah und Füsilier Schumann versprach hoch und heilig, nach Empfang seiner kleinen Erbschaft der Stube ein Achtel zu schmeißen.

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der Stadt Siefcau

vafgedor«.

August: 24. Carl Wilhelm Gustav Neusch, Sänger zu-Stettin, mit Wittwe Schuhmacher, Lutie, geb. Albes, Schauspielerin daselbst. 24. Dr. Franz Friedrich Schmitt, LehramtSassestor zu Gießen, mit Katharina Franziska Mayer zu Gau-Algesheim. 24. Carl Friedrich Klemmraih, Kaufmann dahier, mit Elisabeth Luise Schäfer bierselbst. 24. Julius Joseph Köhler, Steinhauer dahier, mit Elisabeth Katharine Albach Hierselbst.

«KfdHirtmwiu

August: 19. Dr. Magnus Kupfer, pract. Arzt zu Lahr in Baden, mit Rofa Katzenstein bierselbst. 22. Christian Friedrich Walter, Forftaccesfist zu Bodenhausen mit Marte Emilie Schwall hterselbst. 23. Andreas Weber, Bierbrauer dahier, mit Marie Katharine Lästert hterselbst. 23. Wilhelm Gelzenleuchter, Taglöbner dahier, mit Elisabeth Dietz hterselbst. 25. Daniel Berger, Bäcker dahier, mit Katharine Hofmann hterselbst.

Gabore«.

August: 12. Dem Schlosser Ludwig Kreuter Zwillinge, eine Tochter, Wilhelmine Luise Jacobtne, ein Sohn, Jacob LudwigWtlhelm. 13. Dem Schuhmacher Jacob Gerhard eine Tochter, Minna Elisabeth. 14. Dem Dtenstmann Eduard Lind eine Tochter, Luise Susanna. 14. Dem Telegraphist Heinrich Martter ein Sohn, Josef Karl. 16. Dem Wirth Andrea- Sorgenftei ein Sohn. 17. Dem Schneider Adam Volz ein Sohn. 17. Dem Schuhmachermeister Louis Lüter eine Tochter. 20. Dem Großh. Realgymnastallehrer Dr. Heinrich Ditz eine Tochter. 20. Dem Sergeanten Johann Melchior Rupp ein Hohn, Conrad Philipp Wilhelm. 21. Dem Taglöhner Konrad Maus eine Tochter, Katharine.

August: 19. Margarethe Drescher, geb. Schmidt, 46 Jahre alt, Witlwe von Schuhmacher Wilhelm Drescher dahier. 20. Julius Valser, 77 Jahre alt, Bleicher dahier. 20. Elisabethe Kuhl, 44 Jahre füt, ledig dahier. 20. Peter Len», 39 Jahre alt, Former von Lollar. 2l. Albert Ludwig Büttner, 4 Monate alt, Sohn von Schneider Jacob Büttner dahier. 21. Hermann Weller, 6 Monate alt, Sohn Don Buchhalter Hermann Weller zu Höchst a. M. 22. Susanne

Mann, geb. Walz, 74 Jahre alt, Ehefrau von Privatier Josef Mann dahier. 22. Karl Repp, 23 Jahre alt, von Betzenrod. 24. Elise Dauernhetm, geb. Sauerwein, 46 Jahre alt, Wtttwe von Bahnarbeiter Andreas Dauernheim dahier.

Auszug aus den Kirchenbüchern

der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getränte.

Matthäus gemeinde.

Den 19. August. Maximilian Moritz Jakob Julius Kurz, Bankier in Gießen, und Minna Luise Karoltne Johanna Georgi, Tochter dcS Ctgarrenfabrtkanien und Beigeordneten Ludwig Georgi in Gießen. .

Den 25. August. Daniel Berger, Bäcker in Gießen, und Katharine Hofmann, Tochter des verstorbenen Müller« Conrad IHof- mtnn in Wteseck.

Markusgemeinde.

Den 23. August. Taglöhner Wilhelm Gelzenleuchter zu Gießen, und Elisabeth Dietz zu Gießen.

JohanneSgemeinde.

Den 23. August. Andreas Weber, Bierbrauer zu Gießen, und Marie Katharine Löffert, Tochter deS verstorbenen DlenstmannS Heinrich Löffert zu Gießen.

Getaufte.

MatthäuSgemeinde.

Den 20. August. Dem Htlfsbremser Georg Christ ein Sohn, Ernst, geboren den 19. Juli.

Denselben. Dem Maurer Heinrich Schneider eine Tochter, Katharine, geboren den 26. Jult.

Lukasgemetnde.

Den 20. August. Dem Heizer KaSpar Römer ein Sohn, Johann Friedrich, geboren den 9. August.

JohanneSgemeinde.

Den 20. August. Dem Schutzmann Carl Zink eine Tochter, Frieda Johanna Elisabeth, geboren Den 10. Juli.

Denselben. Dem Zimmermeister Georg Schubecker eine Tochter, Lina Wilhelmine Auguste, geboren den 1. Juli.

Mtlitärgemetnde.

Den 13. August. Dem Sergeant Johannes Eidam eine Tochter, Marie Luise Katharine, geboren den 10. Jult.

veerdi-te.

MatthäuSgemeinde.

Den 19. August. Friedrich Wilhelm Georg Balser, Universttäts- stallmetster, alt 58 Jahre, gestorben den 17. August.

Markusgemeinde.

Den 22. August. Julius Balser, Bleichereibesitzer, alt 77 Jahre, starb den 20. August.

Lukasgemetnd e.

Den 19. August. Marie Lehrmund, geb. Stabl, Ehesrau des LacktrerS Carl Lehrmund, alt 29 Jahre, starb den 19. August.

Auswärtige aus den Kliniken.

Den 23. August. Philivv Peter Lenz, Maschinengießer in Lollar, Sohn des Bergmanns Johann Prter Lenz in Obershausen, alt 39 Jahre, gestorben den 20 August.

Schiffsnachrichten.

Hamburg, 25. August. Der Hamburger Doppelschrauben- SchnelldampserColumbia", Capttän Vogelgesang, der Hamburg- Amerikanischen Packetsahrt-Actien-Gesellschaft, welcher am 18. August von Southampton abgegangen, ist am 25. August, 6 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen. Reisedauer von Hamburg bis Newyork 7 Tage 22 Stunden 50 Min. Oceanfahrt von Southampton 6 Tage 21 Stunden 30 Min., von Queenstown aus gerechnet nur 6 Tage 6 Stunden 30 Min.

Hamburg,22. August. Der Hamburger DampferStubbenhuk", Capttän Thetle, von der Hamburg-Amerikanischen Packetsahrt-Actien» Gesellschaft, ist am 21. August, 7 Uhr Morgens, von Hamburg unb Antwerpen wohlbehalten in Montreal angekommen.

Verkehr, Land- und Volkswirthfchasi.

Gieße«, 26 August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter vr. Pfd- .* 1,05-1,15, Hühnereier per Stück 6 2 Stück 12-13 H, Käse pr- St. 4-8 A, Käsematte

pr. ©t 3 A, Lrbsen vr. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 28 A, Tauben pr. Paar X 0,500,70, Hühner pr. Stück .* 0,901,10, Habnen pr. 6t. X 0,50 - 0,80, Enten pr. St- X 1,30 bis 1,50, Ochsenfleisch pr. Pfd 6066 A> Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 5056 H, Schweine­fleisch pr. Pfd. 60-70 A, Kalbfleisch pr. Md. 46-50 A, Hammel­fleisch pr. Md. 40 - 68 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 8,00-12,00 X, Weißkraut pr. Stück5-12 A. Zwiebeln pr. Centner 9.000,00 X, Milch pr. Liier 16 20 ch, Enteneier pr. St. 6 4, Gänseeier 11-12 A-

Stuttgart, 25. August. Dem Allgemeinen Verbände der deutschen tandwirthschaftltchen Genossenschaften, welcher in den nächsten Tagen seinen HaupttGenossenfchaststag in Stuttgart abhalten wird, gehören zur Zeit 20 Landes- bezw. Provinzialverbände mit 12 Central-Genossenschaften und 1863 Einzel-Genossenschaften an. Der erwähnte Verband ist hiernach der weitaus stärkste Genossen- fchafts-Verband in Deutschland. Der Sitz der Anwaltschaft befindet sich in Offenbach a. M. Der Stuttgarter Vereinstag wird nach ben vorltegenben Anmeldungen aus allen Thetlen Deutschlands sehr stark besucht werden.

Freie Bereinigung deutscher CredttgenOffenschafte«. Vom 12. bis 14. August d. I. fand in Hannover eine Versammlung von Credttgenossenschaften statt, die von mehr als 200 Delegirten aus allen Tbeilen-Deutschlands beschickt war. Alle waren dem Rufe gefolgt, in Hannover zusammenzutreten, um eine freie Vereinigung der Credttgenossenschaften Deutschlands unter Ausschluß der Konsum­vereine ins Leben zu rufen. Die Creditvereine wollen sich deshalb für sich zusammenthun, um ihre Interessen um so kräftiger fördern zu können, woran sie thatsächlich durch die Consurnoereine oftmals gehindert wurden. Dabet soll nicht ausgeschlossen sein, daß in all­gemein genossenschaftlichen Fragen die Creditvereine mit 'allen Arten der Genossenschaften Hand in Hand gehen. ' Die Verhandlungen fanden in Hannover in der Börse statt, die Versammlung wurde seitens der Staatsregierung und der Stadtverwaltung begrüßt und willkommen geheißen. Ohne lange Debatte fand das Statut ein­stimmig Annahme und mit Jubel wurde die Erklärung von der Conflitutrung der Freien Vereinigung der Creditgenossenschaften Deutschlands ausgenommen. Sofort traten eine große Zahl der Creditvereine der neuen Vereinigung bei. In den Vorstand wurden gewählt aus Hannover: Senator Dr. Glackemeyer (Vorsitzender), Preiser, (Schriftführer), Wallheinecke, O. Myrus (Casstrer), Michaelis und Baum, von auswärts die Herren: Senator Schulze-Gifhorn, Damm-Hamburg, Graefe - Magdeburg, Dr. Gump ertz - Creseld, Lamv-Hanau, Seher-Wiesbaden, Stadtrath Schultzes Aschaffenburg, Voigt-Dresden und Wachter-München. Die nächste Aufgabe der freien Vereinigung der Credttgenossenschaften soll sein, eine Anzahl Revistonsverbände in Deutschland ins Lebm zu rufen, mit denen Hand in Hand die Gründung von Centralkaffen ins Auge gefaßt ist. Da über 1000 Städte Deutschlands noch eines Creditvereins entbehren, so soll die Gründung neuer Creditvereine kräftig betrieben werden. Ueber diese 3 Fragen hielten 3 Genossen- schastSrnänner aus der Praxis Referate, die mit Befriedigung entgegen­genommen wurden. Herr Senator Dr. Glackemeyer stellte in Aussicht, in nächster Zett über diese wichtigen Punkte in den ver- schiedenm Städren Deutschlands Vorträge zu halten. Auf der Ver­sammlung in Hannover hielten 3 anerkannt tüchtige Rechtsanwälte

ausführliche Vorträge über Reform des Genoffenschastsgesehes und sonstige, tief in das genosienschaftltche Leben einschneidende Fragen. Gerade diese Theilung der Zett zur Erörterung mehr theorettscher unb rein practtscher Fragen befriedigte alle Besucher deS TageS. Im nächsten Jahre will die Freie'Vereinigung der Credttgenossen­schaften in einer Stadt Mitteldeutschlands tagen. Die Kosten der Mitglieder der Vereinigung sind äußerst gering demeffen. Tie Ver­sammlung nahm einen Verlauf, der zu den größen Hoffnungen für die Credttgenossenschaften Deutschlands berechtigt.

Literatur und Kunst.

Das neueste, 25. Heft der beliebten tllustrirten Familten- zeitschrift »Universum^ (Verlag deSUniversum", A. Hauschtld, Dresden) enthält folgende Beiträge:Die vier Haimonskinder", Roman von Hans Richter.Die Münhener Künstlersesttage im. Sommer 1893" von Max Haushofer. Mit Illustrationen von Albert Richter.Einem genesenden Kinde." Gedicht von Ferd. AvenartuS. Wie sollen wir athmen" von Ernst Halm.Die Ameisen al8 Gärtner". Naturwissenschaftliche Skizze von W. Heß.Evas Fertenbrief". Humoreske von Alwin Römer. Mit Illustrationen von Erdmann Wagner.Wenn man kein Geld in der Tasche hat." Nach einer wahren Begebenheit aus dem Leben Napoleons erzählt von Eduard Schulte.Die Andere". Novelle von Hermann Hetderg. - Rundschau: Biographie von Louise Dumont mit Portrait. Eine Weltkatastrophe."Ein Steg über dte Reblaus." Der Untergang der Victoria".Der ZettungSleser". Humo­ristisches. Räthsei. Spiele. Don den Illustrationen sind als ganz besonder» hervorzuheben:Diana" von OSw. Richter.Annäherung" von E. Louyot.Aus aermantscher Urzeit" von Eugen Bracht. Preis für ein Heft 50 Pfg.

Vrodpreise

vom 27. August bis 10. September 1893.

Der hiesigen Bäcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod bet L. Kämmerer, Emil Noll u. Carl Steinberger

2 Kg. (4 Pfd.)

bei L. Kämmerer

1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod bet L. Kämmerer, Emtl Noll u. Carl Stetnbnger

2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod

bei L. Kämmerer, Emtl Noll u. Earl Steinberger

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) bei L. Kämmerer, Emil Noll u. Carl Steinberger

2 Kg. (4 Pfd.)

bei L. Kämmerer, Emil Noll u. Carl Steinberger

3 Kg. (6 Pfd.)

Der auswärtigen Bäcker.

27 Pfg.

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2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot) betGg.Ant.Heuseroon Gr.-Ltnden 42 Pfg.

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot) Gg. Ant. Heuser v. Gr.-Linden, H Ph. Velten I. v. Gr.-Linden 40

bei W. Amend von Lang-Göns u. Joh. Kd. Veite v. Kirch-Göns 42 bei W. Steinmüller v. Lang-Göns 44 F. Schön v. Ruttershausen . 45

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot» Balth. Christ Wwe. v. Wteseck 69

Der Brodverkäufer.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod

2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod

1 Kg. (2 Psd.) Weißbrot)

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot)

1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrot)

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot»

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod

Gießen, den 26. August 1893.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. V.: Roth.

Pfg.

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Unterhaltungen zu Bad-sranheim

von Sonntag den 27. August bis Freitag den 1. September.

Dte Kurcapelle spielt täglich Morgens von 78 Uhr an der Kurquelle, Nachmittags und Abends siehe unten. Bei weniger als 101 R. Wärme spielt sie im großen Speisesaale beS Kurhauses. Sonntags unb an ben Feiertagen Nachmittags werden 30 Pfg. Eintrittsgeld für den Besuch der Terrasse gegen Abgabe einer Karle erhoben. Nur dte Besitzer von Kur- oder Tageskarten haben gegen Vorzeigm derselben freien Zutritt.

Sonntag ben 27. August, Nachmittags von 4*/i bis 10 Uhr': Concert der Capelle des 2. Großh. Hess. Jnsanterte-RegimentS Kaiser Wilhelm Nr. 116 aus Gießen, unter Leitung des Großh. Mustk- directorS Herrn Krauße. Eintritt 1 Mk., Kinder 50 Pfg. Gelbe Kurkarten frei, Tageskarten 50 Pfg. Nachzahlung. Abends 8 Uhr im Saale: Gastspiel der Hoffchauspielerin Frl. Thllbe LkPSki vorn Kgl. Hoftheater in Wiesbaden und deS Hofschaufpielers Herrn Rudolf Possin vorn Hoftheater in München. Die Haubenlerche. Montag den 28. August, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Bei gutem Wetter findet von 8 Uhr an Tanz auf dem nordwestlichen Theil der Ierraffe statt. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Zweites und letztes Gastspiel der Hofschauspielerin Frl. Thllbe LipSki. Cyprlenne. Dienstag den 29. August, Nachmittags von 5 bis 8 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Concert von Frau Melanie von TempSky, Kammersängerin Ihrer König!. Hoheit Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein, Prinzessin von Großbritannien unb Irland. Abends 8 Uhr bei gutem Wetter auf der Ten affe Theatervorstellung. Mittwoch den 30. August, Nach­mittags von 5 bis 6«/i und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kur­capelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theater­vorstellung. Einmaliges Gastspiel der ersten Op-rettensängerln Frl. Johanna Geera vom Residenztheater in Wiesbaden. Die schöne Galalhea. Zehn Mädchen und kein Mann. Donnerstag den 31. August, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Bei gutem Wetter Abends 8 Uhr: Tanz auf dem nordwestlichen Theil der Terrasse, bei schlechtem Wetter im Saale (daS Abendconcert fällt dann au6). Freitag den 1. September, Nachmittags von 5 bis 6l/i unb von 8 biS 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Gastspiel des Zwergcomikers Herrn Janez Mally. Jägerblut.

Witterungsaussichten

Wetterhäuschen, Südanlage.

25. August, "Mitt. 12'Uhr

26. August, Morg. v Uhr

Barometer:

Tbermometer:

Hygrometerstand:

min. 749 mm, max.751 mm 4- 13°R. 4- 16°R Neigung f. trock. Wett.

min. 747 mm, max. 75'J mm + 8°R.+IP/.«R. Neigung f. nasses Wett.

Mtttlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm.

Temperatur der Lahn und Luft

nachReauumr gemeffenam 26.August, Mittags zwischen 11 unb 12Uhr:

Wasser 15V», Lust 15 Grab.

Rübsamen'sche Babeanstalt.