Ausgabe 
26.11.1893 Erstes Blatt
 
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denn einen gesünderen Aufenthalt und eine köstlicher, -

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unmittelbar neben Buchen- und Eichenwälder» läßt p.± .! leicht finden. vereinzelte Falle von Influenza zriqr7

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Wir bürg rc.

worden war, wurde noch die LandeShymne vorgettagen. Wir aber schließe» un» diesem Segen anfS Innigste an und bitten Gott, er wolle unserem geliebten Landesfürsten ein langes, frohes und glückliches Leben verleihen und seine väterliche Huld wie über Sein Haus, so auch über Sein treues Hessen- Volk auSgiehen.

** Audienzen. Wir haben bereits die Nachricht gebracht, daß Se. Königl. Hoheit der Großherzog bei Seiner Anwesenheit hier am 30. ds. MlS. Nachmittag» zwischen 3 bi» 4 Uhr Audienzen ertheilen werden. Anmeldungen hierfür sind in den nächsten Tagen an Herrn Provinzial» Director Freiherrn v. Gagern zu richten.

schon seit etlichen Wochen in hiesiger Gegend. Müdigkx., ganzen Körper, Schlaffheit in den Gliedern und Sch-,^

Munster, 23. November. Nachdem die Arbeiten in dem BraunkohlenbergwerkHessenbrücker Hammer" vor einigen Jahren eingestellt worden, da die Kohlenlager erschöpft waren, stieß man, nach einer derDarmst. Ztg." zugegangenen Mit­theilung, in der Nähe unseres Ortes auf neue mächtige Braunkohlenlager. Sofort wurde mit den Erdarbeiten begonnen und, wie schon im vorigen Jahre, liefert auch heuer das neu angelegte Bergwerk reiche Ausbeute. Eine Menge Arbeiter aus den umliegenden Ortschaften sind damit beschäf­tigt, die Braunkohlen zu Tage zu fördern. Da dieselben von außerordentlicher Güte sind, so bilden sie in unserer Gegend ein sehr beliebtes Brennmaterial. Wohl auch infolge des sehr billigen Preises je nach Größe und Qualität der Stücke 30, 45 "Unb 50 Pfg. ist die Nachfrage sehr groß. Namentlich im Herbste werden täglich viele Wagenladungen abgeholt und auch mit der Eisenbahn werden dieHessen- brücker Braunkohlen" weithin verfrachtet. AIS Brennmaterial verdienen sie namentlich bei gelinderem Wetter den Vorzug, da dieselben eine nur mäßige Wärme erzeugen und da» öftere Nachschüren deS Feuers unnöthig machen. Diele Leute pflegen auch die kleineren Stücke, die sogen. Abfallkohlen, mit den Steinkohlen oder dem Holz verwischt, zu verbrennen. Auf diese Weise machen sie eine ganz erhebliche Ersparnis; außer­dem wird dadurch das öftttc leidige verlöschen des Feuers vermieden.

E. Echzell, 24. November. Die Influenza, welche in der Provinz Starkenburg schon seit einiger Zeit ausgetreten ist, macht sich nun auch bei uns in unangenehmer Weise bemerkbar. Eine Viertelstunde von hier liegt, in reizender und gesunder Lage am Waldsaume gen Salzhausen hin das ForfthauS", welches die Herren Pfarrer und Präceptor LuciuS, Vater und Sohn, erworben und ein bekanntes Knabeninstitut errichtet haben. Hier ist die Influenza eiage- kehrt, an welcher 12 Personen erkrankt sind; glücklicher Weise zeigen sich bis jetzt lauter leichte Fälle. Da» hiesige Beispiel zeigt deutlich, daß da» Sustreten deS Uebels von gesunden oder weniger gesunden Lagen nicht abhängig ist,

erwähnten Salve-Garde-Briefe nach: Beleg 133.

(Wappen.)

vermischte».

Bonn, 22. November. DaS Dunkel über die 8i» mordung de» 17jährigen Mädchen» ist einigermaßen a» lichtet. Da» arme Geschöpf har eine Verwechselung mit brr Leben bezahlen müssen. Sin junger Ehemann wollte fdtr Frau, die Abends auf verbotenen Wegen wandelte, an- lauern- in der Dunkelheit irrte er sich in der Person nr daS unschuldige Mädchen erhielt den tvdtlichen Stich. D< Thäter soll vor dem Untersuchungsrichter ein Geftätidmß et gelegt haben. Das Opfer wurde gestern bei großartige Betheiligung beerdigt.

'Kastel, 23. November. WegenUeberfüllung der btf'V Zuchthäuser wurde eine große Anzahl Verbrecher io bald1* Haus nach Hameln befördert. Den Transport begleit«? fünf Aufseher und ein Oberausseher mit scharf gelafcre» Gewehren. DaS Zuchthaus in Wehlheiden ist st füllt, daß ein großer Theil Strafgefangener, welch« tta' Gcfängntßstrafe von 1, ll/t oder 2 Jahren zu eetbb^i haben, ihre Strafe im alten LandgerichtSgefangniß, Straße Nr. 11, abbüßen.

CocaU» nnb provinzielle».

Gießen, den 25. November 1893.

** Die Feier des Geburtstages Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vollzog sich militärisch nach dem von uns in Nr. 275 mitgetheilten Programm. Dem Zapfenstreich des gestrigen Abends nebst Serenade an der Wohnung des Herrn Oberst v. Rosenberg folgte heute Morgen 6 </2 Uhr der vom Musikcorps und den Spielleulen des Regiments auSgesührte Weckruf. Wie immer, so hatte auch diesmal der Zapfenstreich eine große Zuschauermenge zusammengeführt. Heute Vormittag wurde Militärgottesdienst in den Kirchen, um 11 >/4 Uhr Wachtparade und ParoleauSgabe gehalten. Wie alljährlich, so sand auch heute im Saale des Gesellschaftsvereins ein Festessen statt. Die Mannschaften des Regiments begehen ihres Großherzogs Geburtstag heute Abend in verschiedenen Localen der Stadt. Die öffentlichen und viele private Gebäude sind mit Fahnen geschmückt.

** Großherzog« Geburtstagsfeier in der Volksschule. Unter den festlichen Veranstaltungen des Hessenvolkes ist die Geburts­tagsfeier seines hochverehrten, theuren Landesfürsten der würdigsten und freudigsten eine, und zu allen Zetten ist daher durch sie das Gefühl der Liebe und Anhänglichkeit aufs Neue geweckt und gestärkt worden. Und diese Feier findet heute auf zweierlei Weise ihren Ausdruck: in der Schule und Kirche. Dort, wo daS Auge deS Kindes in Begeisterung blitzt, wenn ihm von den Tugenden und der treuen Gesinnung seines väterlich gesinnten Landesherrn erzählt, hier wo vor Er- wachsenen über die Pflichten und Tugenden eines treuen Staatsbürgers geredet wird. Und so verleiht denn auch die heutige Festfeier der Volksschule In angedeuteter Weise den Gefühlen Ausdruck, die die Jugend ihrem Landesherrn schuldet und folgert hieraus die Pflichten, die ihr mit Nothwendigkeil erwachsen. Sie führt aus:Wir feiern in unserem Landes- fürsten einen edlen und treuen Mann, den Sohn eines edlen Vaters, dessen Bestreben einzig und allein dahin geht, seine treuen Unterthanen zu beglücken. Und eS ist ein großes Glück für ein Volk, einen Fürsten zu besitzen, der Allen gleich wohlgesinnt ist. Darum ist es aber auch Pflicht, des Wortes zu gedenken, daS uns unseren Pflichtenkreis Ihm gegenüber anweist:Gebt dem Kaiser, was deö Kaisers, Gott, was Gottes ist. Gott hat die Obrigkeit uns zum Heile eingesetzt­gedenken wir dessen immerdar." Zum Schluffe wird die Jugend noch ermahnt, stets in treuer Liebe ihrem Fürsten- Haufe anzuhängen, wie auch, den heutigen Tag im Sinne unserer FesteSfeier auf anständige und gesittete Weife zu ver- leben. Unter Absingung eines ShoralS schloß die Feier wie sie begonnen, und nachdem der Segen Gottes über Seine Königliche Hoheit und das Großherzogliche HauS herabgerufen

3n denMittheilnngen ans dem fiebenjahrigen Kriege" (s. Nr. 274, 275, 276, 277) tragen wir noch den Wottlaut eines der

Ferdinand, Hertzog zu Braunschweig und Lüne- ;c., General en Chef der Armee Sr. Königl. Majestät von Großbrittcnien und Churfürstl. Durchlaucht zu Braunschweig und Lüneburg rc.

Körperschaft, nieder mit" Der Polizeilieutenant ließ den Redner nicht auSsprechen uud verhaftete chn.

Berlin, 24. November. Eine Protestversammlung gegen den Gesetzentwurf der Erhebung von ReichSftempelab- gaben tagte unter dem Vorsitz des GeneralconsulS Landau im großen Börsensaal. Die 2000 Besucher beschlossen, eine Petition an den Reichstag einzusenden.

Berlin, 24. November. Der Abg. Richter hat im Reichstage drei Anträge eingebracht betr. die Vermehrung der Reichstagswahlkreise, die Ausdehnung des gleichen, ge­heimen, directen Wahlrechts auf alle Einzelstaaten, die Ein­führung eine» absolut freien Vereins- nnb Versammlungs­rechte».

Berlin, 24. November. Die Reichstagspetition oller Cigarren- und Tabakconsumenten gegen die Tabak- steuer liegt von heute ab in sämmtlichen Berliner Cigarren­läden zur Unterschrift aus.

Berlin, 24. November. Dem Reichstage ist ein Nachtrag zu dem Vertrage über Einrichtung und Unterhaltung der deutschen Postdampfschifffahrtverbindungen mit Australien und Ostasien vom 3. und 4. Juli 1885 zur Kenntnißnahme zugegangen.

Berlin, 24. November. Die an Cholera asiatica neuerkrankte Person ist der Arbeiter Wartemberg- er wird in der Moabiter Cholerastation behandelt.

Berlin, 24. November. DerRetchSanzeiger" meldet, daß vom 17. November an in Westpreußen, im Oder- und Elbegcbiet 17 neue Cholerafälle erfolgt sind, von denen 5 tödtlich verliefen.

Antwerpen, 24. November. Während des Sturmes in den letzten Tagen kamen hier im Ganzen 16 1 Per­sonen um.

Sofia, 24. November. Zur Beisetzung des Grafen Hartenau sind großartige Vorbereitungen getroffen worden. Auf den Höhen deS Schlachtfeldes von Slivnitza hat man die Stellungen der bulgarischen Truppen im Kampfe von 1885 durch Batterien markiert. Beim Erscheinen des Leichenzuges werden alle Geschütze einen Salut schießen.

Paris, 24. November. Eine große Feuersbrunst brach in der vergangenen Nacht in der Rue de Martyr aus. Mehrere Hausbewohner sprangen so unglücklich auS den Fenstern, daß sie infolge des Sturzes starben, bezw. sich schwer ver­wundeten.

Havre, 24. November. Der deutsche SteamerKriem­hild", aus China kommend, mußte hier anlaufen, weil durch den Sturm die ganze Mannschaft vollständig er­schöpft war. Der Capitän hatte seit zehn Tagen keinen Augenblick geruht. Ein Offizier war schwer verwundet, der Quartiermeister ms Meer geschleudert, ein Matrose vom Mast heruntergeworfen und getödtet worden.

Barcelona, 24. November. Zehn ausländische Anarchisten wurden heute an die Grenze rransportirt und der französischen Polizei übergeben.

Rew-Vork, 24. November. Eine großeFeueröbrunst brach gestern in der Stadt aus und richtete einen Material- schaden von 5 Millionen an. Mehrere Personen kamen in den Flammen um.

Ertheilen hiemit dem Vorsteher und GerichtS-Schöffen Johann Henrich Rock zu Lauter zur Sicherheit des ©einigen, auch der Gemeinde, öffentliche Gebäude, Scheuern und Stallungen, damit selbige von allem Ueberfall, Maroudiren und eigen» mächtigen Fouragiren befrehet bleibe, eine Salve-Garde und diesen bei Uns nachgesuchten Salve - Garde - Srief, und ist Unjer ernster Wille und Befehl, daß derselbe von allen unter Unfern Befehlen stehenden Völkern gehörig respectiret werde.

Signatum Haupt Quartier zu Grofdorff, den 12. December 1759.

(L. S.) Ferdinand.

Auf Befehl Sr. Hochfürstl. Durchs. (Unterschrift.)

** AIS finnigen Schmuck bei Festlichkeiten, für Säle rc., insbesondere für die Ausschmückung von Gebäuden anläßlich der Anwesenheit Seiner Königlichen Hoheit deS Großherzogs hat die hiesige rührige Derlagßfirma Curt v. Münchow, Seltersweg, das Gießener Stadtwappen in zwei Ausführungen, sowie das hesfifche Landekwappen in künstlerischer Pracht­ausführung herauSgegebeu, welche bei billigem Preise zu oben angegebener Gelegenheit empfohlen werden können.

** Die Gemälde Ausstellung des Herrn Küpper im Lade^ Seltersweg 87 verdient die besondere Beachtung aller Kunstfreunde. Es befinden sich daselbst nahezu 200 Original- Gemälde moderner Künstler, größtentheils der Düffeldorfer Schule zugehörig, welche ja als Kunststätte zu den ersten Deutschlands zählt. AuS der Fülle deS in der Ausstellung gebotenen Guten sei einiges herausgegriffen, und erwähnen wir insbesondere Marinebilder von Prof. A. Achenbach und Prof. A. Rieger, Jagdstücke von Deiker, Golf von Neapel und Sorrent von P. Aloti, Landschaften von C. Rieder, E. Heyn, R. Giffinger, Architecturbilder von A. Liezen, C. Kaufmann, P. Giani und v. Hoven, Genrebilder von H. Kern, Fr. Berinke, A. Heine. Eine in Farbengebung brillant gemalte römische Villa von R. Aloti, fein gestimmte naturprächtige norwegische Fjorde von Askevold und A. Ras­musen, sowie ein von dem verstorbenen Düffeldorfer Land- schastsmaler Cesar Bimmermann genial auSgeführteS Winter­bild mit Jagdstaffage verdienen vollste Anerkennung. Die Gemälde sind sämmtlich in eleganter Faffung und seien als Festgeschenke bestens empfohlen.

** Ein Patent wurde ertheilt auf einen Verschluß für Einmachcbüchsen und dergl. an L. Stork in Nidda, vom 28. April 1893 ab. In Gebrauchsmustern wurde u. a. folgende Eintragung vollzogen: Holzwebschützen, deffen Stahlspitzen elastische Unterlagen besitzen: Emil Kleinen, Fabrikant in Altenschlirf, 17. October 1893.

Verkehr, £anO* uttö Dolftwiribfcbaff-

Gieße«, 25 November. Marktbericht ia »an kutiee Boebcnmarft kostete. Butter pr Vst,. X 1,001.06, Hstbnerak per Stück 7-8 X 2 Stück - 4, »Sic pr. 6t- 4-8 X pr. St- 8 X, Erbsen vr. «ter 17 3, tftnfen pr. ttter 28 X. pr. Paar X 0.600,70, Hübner pr. Stück X U,90-i,U0, Hab«- pr. et- X 0.60-1,00, Emen pr- St. X 1,40 M< 1,60, Ctifesfld* pr. Vst» 62-68 X- und Nindsteiich pr. W 60-56 X, fleisch pr. Vst». 60-70 X. JHI6IUH4 pr. vst>- 60-66 X twme* fleuch pr. Pst». 40-60 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,60-450 X Weißkraut pr Stück 4 -10 X Bmübdn pr. Partner 7,00-8,00 X Milch pr. etter 16-20 X, «nse pr. W 40-54 X

in denselben, Kopfweh und Appetitlosigkeit sind ge«c. die Encheinungen bei den Erkrankungen. Bei vorfiL-^ Verhalten und entsprechender Diät sind die Patienten^ , Regel nach einigen Tagen wieder aus den Beinen." - wir aber der schlechten Jahreszeit entgegengchen, welche. Krankheiten begünstigt, ist Vorsicht sehr zu empfehlen.

D Ans dem Vogelsberg, 24. November. Das Schi,», von Rindvieh feiten» der Landwirthe hat in letzrein ' wieder zugenommen. Hauptsächlich werden überstLffigk geschlachtet, da dieselben im Preise sehr niedrig stehen, x, Psund Rindfleisch, richtiger Kuhfleisch, wird für 30 verkauft. Diese» Selbstschlachten de» Rindviehes wn: den Landwirthen den Winter über sicher noch weiter aG» dehnt. Das Rindfleisch ist auch bei den Metzgern billiger geworden. Bon dem seitherigen Preise von 55 per Pfund ist e» auf 52 Pfg. herabgegangen. Merk^. hoch stehen dagegen die Preise für da» Schweinefleisch. r Schweine werden per Pfund Lebendgewicht mit 4345^ bezahlt. Die besondere Höhe dieser Preise erhellt au 3 Vergleich mit denjenigen anderer Jahrgänge, in bene xc um diese Zeit daS Pfund Lebendgewicht fetter Schwein - 30 Pfg. bezahlte.

Bnsenborn, 22. November. Bei der Bürgermeme^k. am vorigen SamStag wurde der seitherige ®ürgmrn LooS mit 32 Stimmen gewählt, der (Scgencanbibat Beigeordneter Müller, erhielt 17 Stimmen.

Ober Lais bei Nidda. 21. November. Die am 11. £ tober er. vorgenommene Wahl deS Herrn Schauermaor : als Bürgermeister unserer Gemeinde, gegen welche wtedrU RecurS ergriffen worden war, ist nunmehr bestä: worden.

Darmstadt, 24. November. Dem Vernehme» na± seitens deS hiesigen Großh. Polizeiamts die Polizei - Re.- angewiesen worden, Erhebungen darüber anzuslellw, Geschäfte Ausverkäufe durch Aushängen von Plak: , anzeigen und ob in solchen Fällen thatsächlich eint deS Geschäfts, ober des betreffenden Waaren-Artikel» vor?-, Gegen unreelle Ausverkäufe wird Seitens des Polizeiamts vorgegangen werden.

Darmstadt, 24. November. Herr Regimenl.'schubma Müller im Groß. Heff. Feld.-Art.-Regt. feierte heute . solcher sein 25jährigeS Jubiläum. Dem aUger- beliebten und geachteten Herrn Jubilar wurden au» btt-r Anlaß zahlreiche Glückwünsche dargebracht. Die Regime i- capelle zeichnete denselben durch ein Ständchen au». Ludwig Joseph - Pfungst zu WormS bat der Technischen Hochschule auch für da» im Oktober d». begonnene Studienjahr 1893/94 eine Schenkung im SbMyt von Tausend Mark zugewendet, welche durch Enffch.'leß^r; Sr. Königl Hoheit befl Großherzogs vom 12. d. Mt». bi landesherrliche Bestätigung erhalten hat. Die gtnar Summe wird dem Wunsche de» hochherzigen Stifter» sprechend, im Einvernehmen mit dem Directorium und hi Lehrerrath der Großh. Technischen Hochschule, zu etiptnt: an mehrere Studirende der Hochschule verwendet.

Groß-Gerau, 22. November. Heute wurde die Vr >: deS feit dem 24. vorigen Monats verschwundenen Ehemckr:' bei der Zuckerfabrik dahier Dr. Zülzer im Ä6eirc Gernsheim gelänbet. Der Leichnam war in bem nafienöra t unkenntlich geworden, und eS wäre eine große Echwieri-k, : gewesen, die Identität deS Ertrunkenen festzustellni, roar nicht der Director der Zuckerfabrik, Dr. Pillhard, der fcen; diesen Herrn zugezogene practische Arzt, Herr Dr. SchE von hier und auch daS anwesende Gericht an der Kleiduq, diversen Gegenständen, die der Unglückliche mit sich führ?, und den von der Mensur herrührenden Schmarren de» Se - mißten wiedererkannt hätten. Der so tragisch au» be» t'ebn Geschiebene wird allgemein bedauert, da er als ein solidr und tüchtiger junger Mann sich großer Beliebtheit erfreut.