Ausgabe 
26.11.1893 Drittes Blatt
 
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* Muficirende Paletots. Vor Kurzem wurde gemeldet, daß der Berliner Kriminalpolizei ein Apparat vorgeführt worden ist, der daS Stehlen von Ueberziehern ver- hindern soll. Der Apparat besteht, wie inzwischen bekannt wird, aus einem Gummiballon und einem Mechanismus, der an dem Aufhenker des UeberzieherS befestigt wird. Ent« ledigt man sich nun in einem Locale seines UeberzieherS, so hat man zunächst nichts weiter zu thun, als den Gummiballon mit Luft zu füllen, was in der einfachsten Weise von der Welt dadurch geschieht, daß man tüchtig hineinpustet und zwar so lange, bis er zur Größe eines KinderkopfeS sich aufgebauscht hat. Der Ballon wird nun möglichst unauffällig in den Falten des UeberzieherS verborgen und dann hat man weiter nichts mehr zu thun, als beständig den Gedanken an den nützlichen Apparat festzuhalten. Vergißt man nämlich, daß man durch denselben vor Paletotmardern geschützt ist und nimmt man den Ueberrock in der hergebrachten Weise vom Haken, so ertönt nämlich plötzlich ein durchdringendes Pfeifen, welches allmälig in ein klägliche- Winseln übergeht. Diese- Geräusch, daS durch die aus dem Gummiballon entweichende Luft hervorgerusen wird, soll auf den Paletotdieb aufmerksam machen. Man hat de-halb den Alarm-Apparat in Ruhestand zu setzen, bevor man den Ueberrock vom Haken herabnimmt. Man sieht, die Erfindung ist außerordentlich schön. In Localen mit Musik dürfte sich der Apparat weniger nützlich erweisen, da hier seine pfeifende und piepsende Stimme durch daS Geräusch, daS nach Wilhelm Busch mit der Musik ge­meinhin verknüpft ist, leicht Übertönt werden könnte. Wir I würden deshalb Vorschlägen, in diese« Falle den Ballon durch 1

Fremdenbuch eines Gasthof- eintrug, von der Polizeiverwaltung in WormS wegen Diebstahls- Bäcker Hermann Weinert von Sagan am Bober vom Amtsgericht Homberg a. d. O. wegen Hausfriedensbruchs,- Dienstwagd Anna Weß von Sauben vom Amtsgericht Offenbach wegen Diebstahls- die HandelSftau Rübe Monsinge aus Krakau vom AmtSanwalt in Worms wegen Diebstahls.

Ans dem Kreise Büdingen, 21. November, schreibt man derDarmst. Ztg.": Eine theure Fahrt hatte neulich in unserer Nähe ein Geselle zu machen. Derselbe, an leichter DiphtheritiS erkrankt, sollte, da ihn sein Meister wegen seiner kleinen Kinder nicht im Hause behalten konnte und eine besondere Krankenstube für solche Fälle nicht vorhanden war, nach der Klinik in Gießen gebracht werden. Der Bahnhof« Vorsteher nahm jedoch Anstand, ihn zu befördern und fragte in Gießen an. Von da kam die Weitung, der Mann könne nur in einem Waggon allein und zwar in einem Viehwagen befördert werden, da eS unzulässig sei, daß ein mit einer so ansteckenden Krankheit Behafteter mit andern Personen zu­sammen reise. Der Waggon kostete 17 Mark, die nachherige DeSmfection 10 Mark, zusammen also 27 Mark, die jedoch nicht der Kranke, sondern die Ortskrankenkaffe zu tragen hätte. Daraus ist wieder zu ersehen, welcher Segen für die arbeitenden Klaffen die Krankenkaffen sind, feiner aber auch, wie nötbig und wichtig eS ist, daß die Gemeinde« Vorstände in jedem Ort für ein geeignetes Local sorgen, wohin von ansteckenden Krankheiten Befallene verbracht werden können.

wird auch vomKaufmännischen Verein" zu Eisenach ^flngestrebt, der eine entsprechende Agitation einleiten und in alle deutschen Städte, vorzugsweise aber in die kleineren und mittleren, tragen will. Es soll dadurch auch dem kleinen Handwerker und Geschäftstreibenden ermöglicht werden, die Telephonanlage zu benützen. Eine finanzielle Einbuße wird, so calculirt der Verein, die Postverwaltung dadurch keines« wegS erleiden, da die sicher in Aussicht stehende starke Ver­mehrung der Anschlüsse die Herabsetzung der Telephonkosten mehr al- ausgleicht.

* Erledigte Lehrerflellen. Erledigt sind: Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle (CantoratS« stelle) an der Gemeindeschule zu Schlitz mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1000 bis 1500 Mk. Mit der Stelle ist die Hälfte des Kirchendienstes verbunden. Dem Herrn Grafen von Schlitz, gen. von Görtz, steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die erste Lehrer­ftelle an der katholischen Schule zu Vilbel mit einem An« fangSgehalte von 1000 Mk. jährlich. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem katholischen Pfarrer zu Vilbel steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rüsselsheim mit einem nach dem Dienst­alter sich bemessenden jährl. Gehalte von 10001300 Mk. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrer­ftelle an der Gemeindeschule zu Eppelsheim mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Volksschule zu Alzey mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1100 bis 2000 Mk. Die Stelle soll mit einem Lehrer, welcher die erweiterte (Oberlehrer«) Prüfung bestanden hat, besetzt werden. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Stockhausen mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk.

Dermifcbtcs.

Braunschweig, 13. November. Die Jury der vom 4. bis 12. November er. stattgehabten Allgemeinen Deutschen Ausstellung von Nahrungs« und Genußmitteln in Braunschweig erkannte den höchsten E h r e n p r e i s der Weinbranche, bestehend in einem goldenen T a f e lau f sa tze, der The Continental Bodega Company für ihre vorzüglichen Port«, Sherry rc. Weine zu! Außerdem wurden die Weine der Company noch mit der goldenen Medaille ausgezeichnet.

* Musketier Schulze uud das Beschwerderecht. Ein General hielt unlängst Vorinstruction, d. h. Lehrprüfung ab. Hierbei ermahnte er den unterrichtenden Offizier wiederholt, er solle fid) nicht mit Ja und Nein begnügen, sondern durch fortge­setzte, geschickte Fragestellung schließlich die richtige Antwort gleichsam herauszulocken suchen. Beim beliebten Capitel der Beschwerde fragte jetzt der Lieutenant:Musketier Schulze! Was würden Sie thun, wenn ich Ihnen eine Ohrfeige gäbe?" Nichts, Herr Lieutenant!" antwortete der Gefragte ohne Zögern. Ungeduldig stampfte der General mit dem Fuß auf, indessen der Offizier etwas verlegen fortfuhr:Schulze, wenn ich Ihnen nun aber noch eine viel stärkere Ohrfeige versetzen wurde?"Dann würde ich auch nichts thun", erwiderte der stramme Musketier.Mein Sohn.'" legte sich nun der Herr General selbst ins Mittel,wenn wenn ich I Dir, wenn ich Ihnen mit der Faust auf den Kopf schlagen würde, was thäten Sie dann?"Nichts, Herr General!" tönte es ruhig zurück. Nun ging der Herr Lieutenant wieder frisch ins Zeug:Schulze, wenn ich beide Fäuste nähme pnd trommelte Ihnen auf dem Kopf herum, so würden Sie sich 1 doch be nun ja beschw ....Dann würde ich mich I beschwichtigen!" sagte Schulze trocken.Hören Sie auf, Herr Lieutenant! Der Mensch ist ein Esel! Der beschwert sich sein Leben lang nicht! Ich danke für solch eine Instruction.' Lassen Sie wegtreten!" rief der General in höchstem Zorn, indem er der Abteilung den Rücken wandte. Einige Tage später, beim Vorturnen, winkte der General den ihm nun I wohlbekannten Musketier Schulze zu sich heran und sprach I sehr gnädig:Warum wollten Sie sich denn letzthin absolut | nicht beschweren?"Weil eS verboten ist, dem Vorgesetzten ins Gesicht zu sagen, daß man sich über ihn beschweren wird", I gab der junge Mann prompt zurück.Meinetwegen", fuhr I der General leutselig fort,Sie haben nicht so ganz unrecht; I aber hören Sie, Schulze, warum haben Sie sich nicht nach- I träglich über mich beschwert, da ich Sie doch im Aerger einen I Esel genannt habe? Nun?"Weil der Herr General I mich vorher"Nun, wird'S?"Mein Sohn angeredet I hatten, und ich dann oder der Herr General dann", stotterte I der Musketier.Ich danke!" sagte der väterlich Gesinnte und I schritt nachdenklich davon.

HundSmann hatte alle Hände voll zu thun, die Hunde ab- Zuschlägen, der Oberst schnappte nach Luft, die übrigen Herren verbissen, so gut cS gehen wollte, ihr Lachen, die Pferde schnoben, v. Schlackenkamm kam trippelnd und wie im höchsten Grade erstaunt die breite Freitreppe herab und als verhält- nißmäßige Ruhe eingetreten war, hörte man ihn mit etwas zitteriger, wie freudig bewegter Stimme tagen:Lieber Dürrend, welche Güte! Nun hast Du doch noch an mich gedacht aber mich fängst Du doch nicht, die Herren finden alles zu ihrem Empfang bereit ... Du hast mir eine große, große Freude bereitet!"

Der Oberst machte ein eigenthümliches Gesicht - ein Seitenblick auf feine Herren belehrte ihn, daß eS hier gute Miene zum bösen Spiele zu machen galt, denn im Grunde genommen, war er der alleinig Schuldige, daß man sich hier befand, er hätte den Bock ja laufen lassen können, . . . das ihm, als Oberst der Gaul durchgegangen war, das zu« zugeben, konnte er sich nicht entschließen, er zog sich also so gut wie möglich auß der Affaire.

Na, da siehst Du," entgegnete er darum noch etwas kurzathmig,daß ich nicht so schlimm bin, als manchmal den Anschein hat . . . Als da von der Waldspitze aus zurückgchen sollte, kam mir Deine bewegliche Bitte wieder zu Sinne, ich dachte mir: willst dem alten Kerl eine Freude machen und schwenkte ab daß meine Herren nicht dahinten bleiben würden, wußte ich sicher und als mir nun gar noch dieses Biest in den Weg lief, konnte ich eS mir nicht ver­faßen, ein kleines Rennen zu veranstalten ... die Stute läuft vorzüglich nicht so, meine Herren?"

«In der That süperbe . . . eine vorzügliche Leistung." Nun und jetzt wollen wir adfitzen und dem Major da seinen Wein austrinken!"

Und so geschah'- an ein leichte- Dejeuner schloß sich ein außgesiichtcß Diner, man hatte die Pserde nach Hause geschickt und für den Abend frische bestellt, welche sich biß tief in die Nacht hinein am Schlackenkammer Hafer Gute- thaten, ehe sie von ihren Herren bestiegen und belmwärts ! gelenkt wurden.

empfiehlt eich die kckück Dnitai SchuletraMe 7.

Literatur und ICttnft.

Ein elegante«, kleine- Geschenk für Tarnte ». der auch in biefem Jahre wieder erschienene neue Haode Atpenerle Damen - Almanach (28. Jahrgang für 1804. Verla- : , Haude & ©penerL Berlin). Da- äußerst geschmackvoll und ausgestattete Büchlein vereinigt in sich Taschenkalender, Notiz «l ^ageduch in zierlicher Form. Die von Jahr zu Jahr luncbuu* Beliebtheit des Almanachs beweist schon Hinreichmd, daß nicht ein AeußereS, sondern auch der vractische, zweckentsprechende JaW. der in diesem Jahre durch geschickt au-gewählte ..WochensprLch' bereichert wurde, dm Beifall der Damenwelt verdient und gesund» Hit. Eine gernüthvolle Erzählung aufl der Feder einer beliebten Nooeilüv-. erhöht noch den Reiz des Büchleins, welche- auch wegm seiner VtLiakn: (Preis 2 Mk.) bei jeder Gelegmheit als pafimdeS Geschenk emp-c-len werden kann.

* Bon hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: CommiS Conrad Alleborn aus Stein-Bockenheim, zuletzt in Gießen, vom AmtSanwalt in Gießen wegen Körperverletzung - die Prosütuirte Bär, genannt Marx, aus München, zuletzt in Mainz, von der Staatsanwaltschaft in Mainz wegen Unter- j schlagung von Garderobe-Gegenständen im Werthe von etwa 150 Mk.- Metzger Peter Becker aus Spiesen, zuletzt in Mainz im 1. Nass. Jnf.-Regt. Nr. 87 dienend, von derselben wegen Betrugs- Eisengießer Otto Christensen aus Däne­mark, zuletzt in Worms, vom Amtsgericht Worms wegen Betrugs, Korbflechter Peter Dreher von Maisborn vom AmtSanwalt in Mainz wegen Diebstahls- Winzer Philipp Becker II. von Bodenheim von demselben wegen Körper­verletzung- Dienstmagd Wilhelmine Klippel von Mainz von demselben wegen Diebstahls- der taubstumme Lackirer Wilhelm Koch aus Weilbach vom Amtsgericht Bad-Nauheim wegen Diebstahls- Russenbrenner Hch. Adam Hildebrand, genannt Klee, von Obornhofen vom Amtsgericht Vilbel wegen Diebstahls- Spengler Friedr. Adolf Müller von Kassel von demselben wegen Körperverletzung- Commis Karl Müller von Gießen vom dortigen Amtsanwalt wegen Körperverletzung- Dienstknecht Jacob Rosenberger aus Angelsberg vom Amtsgericht Seligenstadt wegen Diebstahls- Russenmacher Johann Röth von Philippsburg von der Staatsanwaltschaft in Darmstadt wegen Körperverletzung- Taglöhner Ludwig Schmidt von Langenscheid vom Amts« gericht Offenbach wegen Betrugs- Gärtner Paul Stephan von Kleinhammersdorf von der Staatsanwaltschaft in Darm­stadt ebenfalls wegen Betrugs- Dienstmagd Barbara Uhlein von Sulzfeld vom Amtsgericht Offenbach wegen Diebstahls und Betrugs- ein Unbekannter, der sich in Worms als ein angeblicher Agent Weill aus Frankfurt am Main in baß

einen Kanonenschlag zu ersetzen. Dann noch Ein-. E« zu fürchten, daß die Herren Paletotmarder dem ©ebetem lehr bald auf die Spur kommen und al-dann beim beß UeberzieherS den Alarm Apparat ebenso sicher m ftanb setzen werden, wie der Besitzer die- thut. Es ttt dringend nothwendig, daß die Erfindung so geheim wiez-,,- gehalten wird, weshalb auch wir nicht mehr sagen ta al- hier geschehen ist.

* Tank eine- Silenten. Sin Wiener bekannter theidiAer in Strafsachen erhielt dieser Tage einen Dankbarke^ beweis eines seiner Clienten. Besagter Verthetdiger fa vor einigen Monaten em de-Diebstahl- angeklagtes Jndtvtd^ daß zugleich mit acht Genossen auf der Anklagebank faj, vertheidigen. Während alle übrigen Angeklagten vernicht wurden, gelang den Bemühungen des DoctorS, den fprud) feines Clienten zu erwirken. Der Dettheidiger U» ben Mann längst wieder vergessen, al- ihm vorgesterc c, Bote ein Opernglas mit folgendem Begleitschreiben brachte:Euer Wohlgeboren! AuS dem Futteral de- Dses glase- ersah ich, daß Ihr Sigenthmn ist. Wahrschei^ ist Ihnen daS Opernglas abhanden gekommen, denn ich fa* cd bei einem Bekannten, der es mit fremden Sachen «* genau nimmt. Sofort machte ich ihn aufmerksam, tr

solcher braver Dertheidiger nicht geschädigt werden k-M. Da- hat ihm auch eingeleuchtet. Bitte nichts für ungut, A, dankbarer freigefprochener

verkehr, Cant» and voUrwirthschast.

- Verwendung eigener Körner statt käuflicher Kntte» | «Utel. Der hohe Preis der jt raftf uttermtttel bei niedrigem I Preise des Getreide- veranlaßt Prof. Dr. Holdefleitz bi ö re-lau d>e | Landwirthe darauf hinzuweisen, daß die Verwendung von ebenen .Hornern statt käuflicher Futtermittel daS rationellste Mittel ist <tnem | weiteren Rückgänge der landwirthschaftlichen Produkte entgegenz,' I arbeiten. UeberdieS wisse man bei Verwendung de- eigenen > ' eu etde» i was man füttert, waS bei käuflichem Roggenfuttennehl, Weizenschaier», I Malzkeimen, Erdnuß, und Baumwollsaatkuchen durchau» nicht der Fall sei. Gequetschter oder geschroteter Roggen oder Weizm üb«, trifft an Futterwerth alle Surrogate, und da» Füttern de» Vietzß mit solchem Getreide wird nach Ansicht deS Professor Dr. Holdeftch die landwirthe am Besten in den Skand srtzen, ihr Vieh in gUN ^ahrzustande selbst bei sonstigem Futtermangel *u erhallen, t« Andrang zum Verkauf von Nutzvieh bat übrigen» fchon seit aer«noei Zeit nachgelassen, seitdem die Landwirthe sich überzeugt Haden, daß der Futtermangel sehr übertrieben ist.

Bei Eintritt in die kältere Jahreszeit wird durch den Temperalurwechsel der menschliche Körper leicht durch Crkäliunge» heimgesucht, welche durch Unachtsamkeit vielfach zu Krankheiten w* Influenza rc. auflarten. Die ärztliche Praxi- bat erwiesen, daß da mäßige Genuß von gutem Cognac bei dieser Art von Crkältungeri dem Menschen förderlich ist, ebenso wie auch bereit» seit Jahrm Cognac blutarmen Kranken, vorzugsweise in Verbindung mit Ci dottern und mit Milch, al« Stärkungsmittel verordnet wird Za durch die hoben Einfuhrzölle der echte französische Cognac nur zu sehr theuren Preisen erhältlich ist, nehmen wir Peranlanuv^ unsere verebrlichen Leser auf die bekannte Firma Deutsche To-nae« Compagnie Löwenwarter & Cie., Commandit-Geseafchaft ju Cöln, aufmerksam zu machen, deren Erzeugnisse bet billige» Preisen, laut Analyse eine- hervorragenden Chemiker-, dem fraw- zösischen Produkte ebenbürtig sind. Wie wir erfahren, ist erwähnte Marke hier am Platze bet Herrn Carl Schwa»b zu i^riginalpreisa erhältlich.

Bedeutende Betriebsersparnisse

maschinellen Anlage der Großindustrie, de« Kleingewerbe« oder der Landwirthschaft durch Ausstellung einer Wols'schen Locomoßlle al« Betriebsmaschine erzielt- Die von der rühmlichst bekannten Maschinen- sabrik von R. SBolf in «agdeburg-Vuckau feit mehr al« 30Jahre, al« Special 1121 gebauten balbstationären und fahrbaren Lo co mobile» mit ausziehbaren Röhrenkesfeln übertreffen an Sparsam­keit des Brennmaterialverbrauch«, Tauerhaftigkett unb W- stunasfähtakeit jegliche Motoren anderen Ursprung« u. haben auf alle« deutschen Loc-mooU«Eoneurrev»en den Sieg davongettagen. (4273

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Zur Anfertigung l

aller im GeechlfU- und

Privat-Verkehr gebräuchlichen 5