Ausgabe 
25.11.1893 Erstes Blatt
 
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29<f November. Prinzessin Friedrich H'lien, die Schwester unsere« Kaisers, ist H-E Mittag um 1 Uhr in der B.lla der standgräfin von werden tmt 9C[Unben Prinzen glücklich entbunden

ba, 23. November. Der Tab ° ka rbeit-reo ngreß nommeü 'wg'g°ng-ne R-f°luIi°n gestern ange,

. " daß die Tabaksabrikatsteuer vom ReichS-

»Erde, so sollen - wie der Resolution h nzugesügt wurde die dadurch arbeitslos werdenden Arbeiter Durcklwnik-?'^""9 bi6,. iUr Wi-d-rbeschaftigung Mit dem L)urchtchntttSlohn unterstützt werden.

Schönhausen, 23. November. Die Gräfin Herbert roorbeT^ $ flCftCrn abcnb oon cincr Tochter entbunden

I r^tX'r?6TxX' ^Ctr'/ ^r* Schäfer, Scheel, Schiele, Simon, Schmoll, Dr. Thaer und Vogt.

alljährlichen Einschlag zur BerweNhung kommende Elchenstammholz wird seit einigen Jahren im submlssionSwege veräußert. Dem Vorschläge Großh. Ober- I 'öritere: Gießen, dasselbe Verfahren jfür die Holzernte 1894 | (msgesammt 800 Festmeter) beizubehalren, tritt die Stadt- | verordneten-Dersammlung bei.

Das Gesuch des Kaiser!. Postamts um Erlaubniß zur Anbringung eines Briefkastens am «fterweg wird ge- nehmigt- jedoch wird bedungen, daß fragt Briefkasten nicht, wie beabnchtigt, am Haufe des Herrn Dachdeckermeister C gr. L> ckiwalb (Ecke Nordanlage und Asterweg) angebracht wird, sondern an dem etwas zurückstehenden Spalier des rum Hause gehörigen Vorgartens.

Unterm 3. Juli 1890 faßte die Stadtverordneten-Der- sammlung den Beschluß, alljährlich im Herbste Gratifi- cationen an solche städtische Taglöhner zu verwilliaen, welche während der Bausaison in städtischen Diensten ver- blieben und sich durch tüchtige und anhaltende Arbeit auS- gezeichnet haben. Diese Gratifikationen bewegen sich zwischen Bon hi,r r* I ^,Uk.bt 20 $f0' pt° P"s°n und Arbeitstag. Nach d-r vom fl* Slodtbouomt v°rgel-gt-n di-sb-züglicheu List- wür-n in di-i-m 1?20-80 Mk- ou-zuzahl.n und zwar '.6 ^7'" die Straßenkehrer (Höchftbetrag für einen Mann 2?2 152k. QP die Arbeiter in den Feldwegen,

212 Mk. an die Straßenarbeiter, 154 Mk. an die Canal- arbelter, 79 Mk. an die Wiesenarbeiter, 275 Mk. an die

Mtt dem Anbau an das ehemals Bourgeois sche b£r h" f* die Nothwcndigkei, ergeben, den schahhast gewordenen Verputz an dem st-hengebli-benen genannten Hauses zu erneuern. Die Baudeputation ^Qnrt\Q0t,i bUJ* ^ufmalen von Fachwerk den alten Theil bcb ^U c8 dem Eckanbau in Einklang zu bringen. Es E?^diesem Anträge stattgegeben und die auf 200 Mk. ein

->n-S Theil« bereits auSgesührter W-Ißbinderurb-it-n veranschlagten Kosten bewilligt.

r, ®a6 ursprünglich nur bis zur Stadtbach vorgesehene Ver- setzen von Bordsteinen für daS Trottoir in der Kirch st raße ist blS zur Wetzsteingasfe ausgedehnt worden. Die über die lOOOSO9? 55otbft'ln' ausgestellte Rechnung in Höhe von 1090.50 Mk. wurde gutgeheißen.

e. SI6oIf 4>o6 Hot sein bereits früher

gestelltes Gesuch um Ausbau d-r Schütz-nstruß- wiederholt un!> damit begründet, daß die Straß- über di- Halst- (mit 12 Hausern) bebaut und somit die Stadt zum Ausbau Der pachtet sei. Die Baudeputation hat daS Gesuch dem Stadt- b°uauit mit dem Auftrage überwiesen, darüber zu berichten, ob die Bestimmungen des § 20 der Allgemeinen Bauordnung hier anwendbar seien, bezw. ob dem Ausbau der Straße sonst Schwierigkeiten entgegenstehen. DaS Stadtbauamt berichtete, daß die Straße nach ihrer Durchführung bis zum Gleiberger Weg 28 Baustellen erhalten würde, bebaut sind zur Zeit wenn man beide Seiten in Betracht zieht, von 456 Meter

am- vr. z J f hinter der

Straßenflucht liegende Mandler'sche Haus abgerechnet wird. Das Bauamt berichtet ferner, daß nur ein Theil der Keller- senster über dem künftigen, der Rodheimerstraße entsprechenden Strußeumveuu sich b-find-n, währ-nd für di- ti-s-rgel-g-nen Rener ine Anlage von Lichtschächten vorzusehen fei. Das Stadtbauamt hat die Anwendbarkeit des § 20 der Allgemeinen Bauorbnung verneint, jedoch empfohlen, dem auf Herstellung ,cr ®traBc lautenden Gesuche aus Gründen der Billigkeit in entsprechen, namentlich wenn sich bezüglich des Geländeerwerbs usw. Schwiengkeiten mit den Anliegern nicht ergeben sollten. ~lc Versammlung beschloß Annahme des Vorschlags des Stadtbauamtes und danach Einleitung von Verhandlungen mit den dortigen Hausbesitzern, im Falle günstigen Ausgangs der Verhandlungen soll der Ausbau der Schützenstraße demnächst »ewirkt werden.

Der Voranschlag der Vorschule des Gymnasiums ür 1894/95 wird nicht beanstandet. Derselbe gleicht sich aus in Einnahme und Ausgabe mit 5120 Mk. Die Vor- chule erfordert einen jährlichen Zuschuß aus der Siadtkaffe im Betrage von 800 Mk., 140 Mk. mehr als im Vorjahre «V,l8'lb rnb 4320 Mk, für Besoldungen

*iöUU J/lu

Bezüglich einiger Bemerkungen Großh. OberrechnunaS- kammer zur Rechnung der Stadt für 1891/92 werden

be8 ulten Rathhauses haben sich nachträglich Arbeiten nöthig gemacht, deren Kosten eine Er- Weiterung des vorgesehenen CreditS erforderten. Es mußten onXT rnr*' k?"«'ung° und Gieb-,Verkleidungen b,r ®etterMne uusg-st-ll-, sowie di- Reinigung

der Uhr vorgenommen werden. Außerdem war die Be- nt6 neuen Herde« für die Ra.hsdienerwohnung, B s Erneuerung der Fens,-rb-schläg- nöthig geworden mornTTT8 ?e,^lc6 Bewilligung des nunmehr aus 1270 Mk. gesteigerten CreditS.

Graz, 23 November. Die Gröfin-Wittwe Hartenau bat mabl«^na'w 8t8EbC"' b6 bie Ccld>c ihres Ge-

-ransportirt werde. Man erwartet die Weiche nächsten Sonntag m Sofia, wo sie in d-r St. üed- wigskirche beigesetzt werden soll.

Kopenhagen 23. November. Der Gesetzentwurf, betr. daS communale Wahlrecht und die Wählbarkeit J*XaüZn' toUrbe mit 39 Segen 13 Stimmen in dritter Lesung angenommen und dem Landsthing übersandt.

Kopenhagen. 23. November. Ueber das Unglück an eitle 3Ut[anb ^nd g-ft-rn Nachmittag

4 LT ? E'"8E°°ng.n. B-i Agg-r ftrand-t-n drei

8*f*c,rb0.0,e und k-nt-rt-u, wobei 13 Fischer er,ranken- nach Haustholm zu -rlttt-n noch neun Fischer das nämliche Schitb ® :AlT*nitn rmx 27 SIWer ln den Wellen umgekommen. Biele Fischer wurden unter d-r Küst- von d-n Rettungs- b°°°usg°n°mmen, b-i Fjaltring und F-rring all-in vi-r Bootsbesatzungen.

l OrtungHosmannftraße" in Vorschlag gebracht' und dieselbe damit begründet, daß das Andenken an den ver.

I swrbenen einzigen Ehrenbürger der Stadt, Geh. Rath Pros I und d-ff-u Verdienste sowohl um di- Wisien-

®lE6en hrU* SR6 des Liebigdenkmols in

Gießen, durch Benennung einer Straß- nach ihm dauernd -Erstanden Bersammlung ist mit dem Vorschlag-

Die Hauptversammlung des CberfrefUtoee «elAithtk roe!n8T)fanb Astern Abend un <Saf6 Balze? ftait?%m yrof. Dr. Buchner erstattete an Stelle des erkrankten sitzenden, Herrn Prof. Dr. Höhlbaum, Bericht über h, Sommerthätigkeit des Vorstandes. Daraus ist zu entnehmen.

d" Großherzog burd. Annahme M ^Jahresberichts- setn Interesse für die Ziele des Vereins Neue bewiesen hat. Mit der Jnventarisirung de» Wrgrntt ßnn'Sn Tlbet«bet«.?ln^n0 0tmad)t unb üom Stadtvochand« b°lur bewilligt, dne weitere Zuwendung Don 10 Mark genehmigte der Stadtvorstand zu Wetzlar Herr Prof. Buchner berichtete des Weiteren über die ®emübunflr; be« Gesch.chtSvereins, in Besitz der in Oberhessen gefundenen Alterthümer zu kommen. Er theilte mit, daß nach nnfr Verfügung deS Großh. Ministeriums die gefundenen Alter- thümer erst Großh. Museum in Darmstadt Dorgeieiat unb abgekartet werden müßte, ob letzteres dieselben ankau'e. Durch hiese Verfügung würde, weil die Museen ju W°rm- unb Mainz durch sie nicht betroffen, da» Gießener SRmeuir ignorirt und es ihm erschwert, seine Sammlungen durch m Oberhessen gemachte Funde zu erweitern. Eine Eingabe a rr0^'tm9Älniftrrium in Sinne, daß Gießen bezüglich seines Museums so gehalten werden möge, wie Mainz und Worms, sei bisher noch nicht beantwortet worden. Auch da Schritte, welche zur Erlaubniß von Ausgrabungen M EastrumS bei ArnSburg gethan werden mußten, verurfachtm viele Mühe. Jndeß wurde, dank dem Entgegenkommen sowohl des Grund-EigcnthümerS (deS Herrn Fürsten zu Braunsel») wie der thätigen Beihülfe anderer Personen (u. A. der Herren Hofmann zu Dorf-Gill, Thörner zu ArnSburg, Schön 10 Lich rc.), durch Fuhren und Arbeiten so viel erreicht, daß ma- vorläufig damit zufrieden sein könne - auch stünden dem Verein tüchtige Vertrauensmänner zur Sette. Ihnen allen gebührt ber Dank des Vereins. Im Berichtsjahre konnten umfang- reufje Ankäufe für daS Gießener Museum gemacht werden. Die Kaffenverhältniffe deS Vereins bett., ist mitzuiheilen. daß die Einnahmen in 1892/93 3121 Mark, die Ausgaben 1660 Mark betrugen. ES war weiter im Berichtsjahre möglich, die Taxation und Jnventarisirung der (Sammlungen zu vollenden und dieselben mit 12 800 Mark gegen Feuer (rfjaben zu versichern. Bezüglich der vorzunehmenden Bon standswahl theilte Herr Prof. Buchner mit, daß Herr Prof. H ö hlbaurn auf längere Zeit verbinden fei, die Gefchäste dtS ersten Vorsitzenden zu führen. Die Verdienste de» Herr- Prof. Höhlbaum um den Verein hätten den Vorstand tu t« Beschluß veranlaßt, dem verein deffen Wiederwa-l empfehlen und sich bis zur vollständigen Genesung de» Pen- Prof. Höhlbaum zu behelfen durch gegenseitige Bermtung in der Geschäftsführung des ersten Vorsitzenden. Ttt Ver­sammlung erklärte ihr volles Einoerständniß mit diese» Vor­standsbeschluß. Die bisherigen vorstandSmiiglieder Prof. Dr. Buchner, Oberbibliothekar Dr. Haupt, Bankier Heichei- heim, Dr. Klewitz, LandgerichtSralh MSbiu», Hauptmann Weimer, Vergolder Leib und Dr. Earl Ebel wurden wieder-, an Stelle der auf ihr ausdrückliches Ersuchen ouSschetbenden Herren Eommerzienrath W. Gail und Realgymnasiallehrrr Dr. Strack die Herren Fabrikant Emmeliu» und Schuldirector Dr. Landmann neugewählt. Hiernach hielt Herr Direcior Dr. Landmann einen Borträg über das Römercastrmn Alteburg bei ArnSburg. Herr Dr. Landmann verbreitete sich an der Hand von Plänen sehr eingehend über die Anlage zunächst deS EastrumS Hunnenburg bei Butzbach und dann über diejenige von Alteburg, wodurch den Anwesenden bie

Centn, 23. November. Die wirthschastliche ?!"Enigung hat heute im Reichstage eine Sitzung abge- Ä"nal. M 8'9e" H°ud°ls°-r-7äg-9aus9.-

Ab-nd"4 m006'Qi,er Wilh-lm ist g-st-ra

5-7nrb,9 U^.r ^er eingetroffen und wurde vom Prinzen tausendköpfige Menge begrüßte den

Kaiser bei der Einfahrt in die Stadt. Gun uict ber ^.'ler auf die Jagd nach der Göhrde begeben. .........

Mari^kasern, k ^ute JBermittag fand in der I 833'30 Mk"

Zr i J1» »eifeut des Kaisers die Vereidigung

a-"ll^- ö.- ^ ^I°!t7' und Werf,divisiau, d-r Mattvs-n9 °rtlc5,c' SeebatalllonS, der Manöverflotte und der

JuNu-nzu in -rfchr-ck.nd-r W-i"' Un'ttr d-°?Schutzri Grundstück ^°U"rm-ist-r Wiuu ha, auf d-m El-mm^ich-n Mannschaft sind 18 P-rfoncn von d-r Krankheit befallen^ Bebus« Frqnkfurterstraßc -in Wahnhaus -rricht-t.

Smm.rich a. Rh.. 23. Nov-mb-r. Sämmtiich- Tabak- b ? d-ffeib-n ,n die G-bäude-Versicherung ist

arbeü-r und -Pflanzer am Niederrhein haben sich den, Pro- Rranrfurter9ftrn6b7' neuanzulegenden. senkrecht9zur

8'8'" die Tabaksabrikatsteuer angeschloffen Ä Af enden und später wahrscheinlich in d-r u"d 'hr° Bcrir-i-r im R-ichs,ag- beauftragt, gegen diese b- m 8 * bem Leihg-st-rn-rw-g weiterzusuhrenden Sttaße

stimmen. Bz B 8en otc|clce 1 Benennung zu geben. Die Baudeputativn hat di- Be.

® r 8 n",T nol,'mbcr- B-i der gestrigen s-i-rl,ch-u

»? bcß Landtages betonte die Thronrede die

d-r Ein?' 5ln°lni[aae 6(6 Land-S und kündigte die Erhöhung nuimn maSCUet b's°nd-r°r Berücksichtigung de?

. , «°"'"d°gen. 23. November. Da» Hochwasser, da« durch den Sturm in den letzien Tagen verursacht wurde, IT Tr ®u"btüfe Seelands großen Schaden h-rvorgerus-n' Zahlreiche Landungsbrücken wurden fortgetrieben, viele Gärien vernichtet. Es kamen viele SchiffSunfälle mit Menschen- Verlusten vor.

Paris, 23. November. Eine Versammlung von 40 Ab- 0eorbneten aus Pas de Calais und dem Norddepartement hat beschloffen, demnächst eine Interpellation in Betreff ber Gesammtlage im Kohlenrevier einzubringen. . ,?n8' 231 November. Außerordentliche Sensation wird durch die Mittheilung mehrerer hiesiger Zeitungen hervor- gerufen, nach welcher in der verflossenen Nacht verschiedene Vertreter der Opposition in der Behausung Freu- einet« versammelt gewesen fein und B-rathungen darüber gepflogen haben sollen, in welcher Weise das s-tziae Mi- nisterium zum Sturze gebracht werden könne.

sinaJK Prüdem C°rnot sandte an den

Ausschuß des Go unod- Denkmals 2000 FrcS Die Liste ergab bis jetzt 50,000 FrcS. '

London, 23. November. Die Rettungsboote derRoyal c^rii0W ?n?itUt 00 ^inb während des letzten Sturmes sechzig Mal in der gefährlichsten Situation auf die See hinauSgesahren und haben 192 Personen gerettet.

r. 2onbo"' 23* November. Das geringste Vergehen, welches sich Anarchisten zu Schulden kommen lassen, soll mit einem allgemeinen Ausweisungsbefehl bestraft werden.

Madrid, 23. November. Sämmtliche Zeitungen richten an die Regierung die Aufforderung, nicht eher in Unter» alTbidntonen«ltrbw @Ult°n Marokko einzutreten, als bis General MaciaS energisch gegen denselben oorge- gungen und ihn zur Unterwerfung gezwungen habe.

Athe«, 23. November. Der bei einer hiesigen Bank angewiesene Kredit von zwei Millionen für die russische Flotte ist auf fünf Millionen erhöht worden.

k *** 24. November? DieAgencia Stephani" meldet der Mimsterrath beschloß heute Vormittag zu d e m i f f i o n i r e n.

Sitzung öcr Stadtverordneten

am 23. November 1893.

Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi und Grüneberg, von Seiten der Stadt- ' verordneten die Herren Brück, EmmeliuS, Faber, Flett, i Habenicht, Helfrich, Heß, Heyligenstaedt, Hornberger, Jughardt, !

Gieße-, den 24. November 18$»

Seine K-nigliche Hoheit der Sroßherieg Srnß tritt morgen in sein 26. Lebensjahr. Es ist da» ctrTl? feit dem Antritt feiner Regierung, daß daS treue Hrfi^, ber Freude über den Geburtstag feines Landesherr- ti |s hu^erer und festlicher Weise Ausdruck verleihen kann, de» u am vorigen 25. November unser Großherzog in ein an Lebensjahr eintrat, standen mit ihm feine Hessen noch unter bem schmerzlichen Eindruck der Wunden, die ihnen fc* ben im vorhergegangenen Frühling erfolgten Tod be» reifen, unvergeßlichen Großherzogs Ludwig IV. ge^3 worden. DaS da» Hessenvolk vom Beginn der R^> feines Großherzogs an beseelte Gefühl, die dem Heimgej^^ gezollte Liebe und Verehrung auf seinen Sohn und NachiL»» zu übertragen, hat allerorts tief Wurzel geschlagen. feinem unvergeßlichen Vater hat unser Großherzog L- Ludwig hohes Interesse für die Förderung von Handel r Gewerbe, von Industrie und Landwinhschaft, für Runh a Wissenschaft gezeigt, sie finden, weil die Wohlfahrt unicra engeren Vaterlandes begründend, in unserem Landesherr- rat* hervorragenden Gönner und Beschützer. Die speciell L ließen hocherfreuliche Gewißheit, in den nächsten Taz? unfern allverehrten Großherzog bei dem Besuche unirr. S^dt bie sichtbaren Zeichen der Anhänglichkeit und kteke persönlich zu beweisen, soll die Einwohnerschaft Giejen, n-ät galten, am morgenden Tage schon mit dem ganzen . Hessenlande sich zu vereinigen in dem gemeinsamen öunitc ®ott schütze, segne und erhalte lange unser, Großherzog Ernst Ludwig, daS ganze örov herzogliche Haus und unser Vaterland.'

die von der Oberrechnungskammer geforderten Beschlün, vier Rubriken der Rechnung nachträglich gefaßt. '

DaS Gesuch des Herrn Georg Löhr um aon-.: ium WirthschaftSbetrieb in der bisherigen Winhschaf, JraubeA in der KaplanSgasse wird durch Bejahung der'! dürfnißfrage im Sinne des GefuchstellerS erledigt. 1

Co<alcs ttn- provinzielle».