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bauliche Verwandschaft beider Castelle dargelegt wurde. Durch diesen Vortrag gewannen die Zuhörer einen lehrreichen Einblick nicht nur in daS Bauwesen der Römer, sondern auch in die Strategie ihrer Zeit, sowie ihrer sonstigen Lebensgewohn- 5eiten und Gebräuche. Eine hübsche Sammlung von Urnen, Salbentöpfen, Schalen, Legionsstempeln, Ziegeln, sowie Gegen- itänbe aus Eisen waren ausgestellt. Am Schlüsse seines mit oroßem Beifall aufgenommenen Vortrags richtete Herr Dr. Sandmann an die Anwesenden die Bitte, falls ihnen römische Münzen zur Verfügung ständen, Copien davon dem Herein zu überlassen, es sei bis jetzt noch nicht möglich gewesen, solche aus hiesiger Gegend stammende Münzen zu er- b alten. Weiter theilte er mit, daß ihm von einem Freunde 50 Mark zur Verfügung gestellt wurden, die zur Vornahme weiterer Ausgrabungen verwendet werden sollten. An den Vortrag schloß sich noch eine kleine Besprechung über interessante Gegenstände. U. A. erläuterte Herr Dr. Landmann cit Einrichtung einer römischen Villa und gab Andeutungen iiber die Stärke der Besatzungen der beiden besprochenen CastrumS. — Herr Dr. Ebel gab schließlich einige Auf- t ärungen Uber die Anlage von Kloster Arnsburg selbst und machte die Versammelten mit einem aus dem Jahre 1776 n-ammenden Statut eines Gießener Vereins bekannt, bei dessen .Zusammenkünften nur Kaffee getrunken werden sollte. Diesem Verein gehörte auch der ßtud. Fr. Chr. Lauckhardt an, der aber weniger der Mäßigkeit zu huldigen schien, denn die Chronik sagt, daß er bei einem Ausflug nach Wieseck, um die studentische Ehre und das Ansehen der Universität zu retten, zrhn Maß Bier vertilgte.
** Z. Neue« Theater. „Der Hüttenbesitzer", Schauspiel in fünf Acten von Georges Ohnet. Es ist eine .Beobachtung, die sich häufig machen läßt, daß die Stücke, welche aus der Umarbeitung eines Romanes hervorgehen, ihre Herkunft nicht verleugnen können. Ohnets „Hüttenbesitzer" wucht hiervon keine Ausnahme, wenigstens die ersten Acte des Schauspiels nicht, denn sie kranken an einem großen Uebel: es- fehlt ihnen die Handlung- statt ihrer finden wir lange Dialoge, die sehr schön zu lesen, aber sehr schwer zu sprechen und deshalb nicht angenehm zu hören sind. Trotzdem hat d r „Hüttenbesitzer" als Schauspiel sich immer einer großen Beliebtheit erfreut und zwar glauben wir nicht zum wenigsten di Shalb, weil es dem Dichter gelungen ist, eine wirklich großartig angelegte und mit Liebe und viel Geschick ausgemalte Ugur seines Romanes ebenso unverfälscht in das Schauspiel . bk rüber zu versetzen. Ob freilich diese Figur psychologisch ivohr ist, das ist eine andere Frage, über die sich sehr streiten läßt. Indessen mag dem so oder anders sein, intereffant ist die Figur der „Claire", das muß Jeder zugeben, und der Wiedergabe durch eine Künstlerin wie Frl. Nuscha Butze , durchaus würdig. Der Autor arbeitet mit allen nur irgend möglichen Mitteln, er läßt alle Leidenschaften, deren das .Menschenherz nur fähig ist, spielen, um sein Ziel zu erreichen, lesenden Zorn, furchtbare seelische Schmerzen, glühende Liebe, Eifersucht, Rachsucht und unbeugsamen Stolz- und. alle jene dem Dichter nur gedachten Nüancen des menschlichen Gemüths- lebens wußte Frl. Butze so treffend und wahr und trotzdem doch so anziehend und sympathisch darzustellen, daß sie sich dir Herzen der Zuschauer geradezu im Fluge eroberte. Zwei, drei Mal mußte die Künstlerin nach jedem Actschluffe vor der Rumpe erscheinen, um die begeisterten Ovationen des Publikums . kingegenzunehmen. Neben Frl. Butze hat besonders Herr Niem eier Antheil an dem Gelingen der Aufführung. Seine Aufgabe, während jeder Scene des ganzen Stückes als Partner • einer „Claire" wie der unseres Gastes gegenüberzustehen, wcrr keine geringe und er hat sie zur besten Zufriedenheit Aller gelöst- ein etwas mäßigerer Gebrauch der Arme während des Dialogs wäre vielleicht am Platze gewesen, doch das nur nebenbei. Weniger gut war der „Herzog von Bltgnh" des Herrn Roll, dem wiederum die „Schneide" fehlte, die auch durch eine gewisse „Mache" nicht ersetzt werden konnte. Auch die „Athenais" erfordert ein routinirteres Spiel, besonders im leichten Gesellschaftston, als Frl. Schumann gestern Abend zeigte. Die übrigen Rollen sind kleiner und bieten zur Besprechung um so weniger Grund, da sie durchschnittlich recht gut besetzt waren. — Das Haus war zum „Erdrücken" besetzt und hätte, um dem Andrange zu der gestrigen Vorstellung zu genügen, noch ein gut Theil größer sein können.
** Stenographisches. Der hiesige Gabelsberger Stenographen-Verein hat vor Kurzem wieder zwei Lnfangscurse in der GabelSberger'schen'Stenographie eröffnet. Der erste wird im Universitäts-Gebäude abgehalten und ist recht gut besucht, hauptsächlich von jungen Kaufleuten, Beamten u. s. w. Der andere Cursus ist besonders eingerichtet [iir Schüler der hiesigen erweiterten Handwerkerschule, von welchen sich 35 an demselben betheiligt haben md recht gute Fortschritte machen. Man sieht daraus, daß au.ch in Handwerkerkreisen der Nutzen der Kurzschrift immer nehr erkannt wird.
** Gegen Wucher hat der Verband der Hess, landw. Genossenschaften jetzt die Einrichtung getroffen, daß, wenn stch Jemand ein Pferd, eine Kuh rc. kaufen will, er dies der Kaffe anzeigen kann- zwei Vertrauensmänner besichtigen dann tc&S Object und schließen für die Kaffe ab, die den Händler bezahlt und sofort das Vieh an den Landwirth abgibt, der ls langsam abzahlen kann. Der gefährliche Eigenthums- vorbehalt des Händlers fällt also weg.
-r.- Lich, 22. November. Zu Ehren des nach Gießen versetzten Herrn Oberamtsrichters Lang ermann fand heute Mttag unter zahlreicher Betheiligung im „Gasthaus zum holländischen Hof" ein Abschiedsessen statt. — In Herrn Lamgermann, der die hiesige Richterstelle über 14 Jahre bekleidete, verliert der Bezirk einen vortrefflichen Beamten, der es verstand, bei Ausübung seines Amtes Gerechtigkeit mit Milde zu veremen und bei dem Jedermann, der ein Anliegen batte, stets freundliches Gehör fand. Er genoß deshalb bei iein Bezirksangehörigen großes Vertrauen und sein Weggang
wird lebhaft bedauert. In seinen neuen Wirkungskreis begleiten ihn die besten Wünsche. Bei der heutigen Festfeier brachte Herr Bürgermeister Walz von Lich zunächst ein Hoch auf Se. Königl. Hoheit den Großherzog aus und gedachte dann des Scheidenden in warmen Worten. Herr Oberamtsrichter Langermann dankte tief bewegt. Der Verlauf der Feier war ein sehr schöner, wozu die in feiner Weise zu Gehör gebrachten musikalischen Vorträge der Herren Vorsteher Weitert und Lehrer Zimmer wesentlich beitrugen. Küche und Keller deS Herrn Glöckner boten in gewohnter Weise Vorzügliches.
Butzbach. 23. November. Der schon von Alters her berühmte Katharinenmarkt findet am 27. und 28. November statt. Ist er auch schon längst nicht mehr das, was er früher war, wo der Flachshandel noch recht in Blüthe stand und auch die Landbewohner ihren Bedarf an Winterartikeln auf diesem Markte deckten, so übt er aber doch jetzt noch immer seine alte Anziehungskraft aus und ist eS hauptsächlich die Jugend, welche gern den Katharinenmarkt besucht, denn dort ist immer für Vergnügungen reichlich Sorge getragen, indem Carousscls, Schießbuden und sonstige Sehenswürdigkeiten auf dem Viehmarkte vertreten sind. Des Nachmittags und am Abend des ersten Tages finden Tanzvergnügen im „Gasthaus zum Löwen" und im „Hessischen Hof" statt. Von Jntereffe dürfte es sein, hierbei zu erfahren, daß gleichzeitig mit dem diesjährigen Katharinenmarkt letztgenanntes Local ein Jubiläum begeht, indem in diesem Jahre 60 Jahre versloffen sind, daß der „Hessische Hof" besteht und zum ersten Male in den Räumen desselben Katharinenmarkt- Ball abgehalten wurde.
Darmstadt. 21. November. Wiederum ist ein Kämpfer der 70er Jahre zur großen Armee einberufen worden, der es wohl verdient hat, daß man seiner gedenke. Der königl. preußische Oberstlieulenant a. D. Otto Scriba ift am Abend des 18. November nach langem Herzleiden, dessen Keim er sich im Feldzuge von 1870/71 holte, verschieden. Geboren $u Mainz am 28. April 1832, trat derselbe als Offiziersaspirant 1848 in das Großh. 4. Infanterieregiment ein. Im Feldzuge 1866 beteiligte er sich an den Gefechten bei Frohnhofen, bei Aschaffenburg und bei Gerchsheim. Bei Ausbruch des Krieges 1870 zur Ersatzreserve bestimmt, gelang es ihm noch in letzter Stunde dadurch, daß sein Bruder seine Ersatz Compagnie übernahm, zum activen Regiment versetzt zu werden. Im Feldzuge 1870/71 nahm er Theil an der Schlacht bei Gravelotte und St. Privat am 18. August, an der Einschließung von Metz vom 19. August bis 27. October, an der Schlacht bet Noissevllle am 31. August, und 1. September, an der Beschießung der Forts vor Metz am 9. September, an der Schlacht bei Orleans am 3. und 4. December, an dem Gefecht bei Beaugency am 8. December und an den Gefechten bei Montlivant und Chambord am 9. December. Mit dem Namen Kattrein, dem Helden von Chambord, ist eng verknüpft der Name Scriba, denn beiden vereint gelang es nur, das Schloß zu nehmen. 1877 wurde er zum aggngirten Major im Regiment 118 befördert, 1879 als etatsmäßiger Stabsoffizier in das 7. Rheinische Infanterie- Regiment Nr. 69 nach Trier versetzt, 1883 zum Kommandeur des zweiten Bataillons desselben Regiments ernannt und 1884 auf Nachsuchen m>t dem Character als Oberstlieutenant in Jnactivität versetzt.
Seligenstadt, 22. November. Se. Majestät der deutsche Kaiser bewilligte einem hiesigen ehemaligen Krieger in Anerkennung seiner früheren Tapferkeit im Kriege und in Anbetracht seiner gegenwärtigen Nothlage auS dem Gnadenfonds eine anständige Unterstützung von monatlich 69 Mark mit Wirkung vom 1. September er. ab.
△ Mainz. 23. November. Auf den Trajectbooten, die den Verkehr zwischen hier und Kastel vermitteln, hatten gestern Abend die Passagiere zweimal aufregende ©eenen zu erleben. Einmal sprang in der Mitte des Rheines ein gut- gekleideter, in den fünfziger Jahren stehender Mann von dem Hintertheil des Bootes in den Strom und verschwand fofort auf Nimmerwiedersehen in den Wellen. Seitens des Schiffspersonals wurden sofort alle möglichen Rettungsversuche gemacht, jedoch erfolglos. Wer der Selbstmörder war, konnte bis jetzt nicht ermittelt werden. Bei einer späteren Ueberfahrt suchte sich sodann ein junges Mädchen, eine Kellnerin, von dem Trojeetboot aus in den Wellen des RheineS zu ertränken. Dasselbe wurde aber, als es schon zum Sprung ansetzte, vonmehrerenPaffagierenmitGewaltvon seinem Vorhaben zurück- gehalten. — In einer hiesigen Kaserne ist heute Vormittag in der Wohnung eines Regimentsschuhmachers ein fünfjähriges Kind verbrannt. Wahrscheinlich hatte sich das Kind in Abwesenheit seiner Eltern an dem Ofen zu schaffen gemacht und waren dabei die Kleider des Kleinen in Flammen gerathen. Während das Kind in den Flammen seinen Tod fand, kauerten zwei kleinere Geschwister desselben ängstlich in einer Ecke des Zimmers.
* Köln, 23. November. Der Mörder, welcher in der vorigen Woche hierielbst einen Familienvater ermordete und beraubte, ist heute Nachmittag in Duisburg verhaftet worden.
* Vom ersten „deutschen Madchengymnafium" in Karlsruhe schreibt die „Deutsche Warte" : Wie auch immer man von der Frauenfrage denken mag, sicherlich ist das erste deutsche Mädchengymnasium in Karlsruhe ein ernstes, gediegenes Unternehmen, und dem „Verein für Frauenbildungsreform" mit seiner hochverdienten Leiterin, Frau I. Kettler, gebührt volle Anerkennung für die Hingabe und das Geschick, mit dem er diese seine Gründung von Anfang an in zuverlässige Bahn zu bringen gewußt hat. Nicht minder aber verdienen Anerkennung und Dank der badische Staat und die Stadt Karlsruhe für das freundliche Entgegenkommen und
die bereitwillige Hilfe, die sie dem jungen Unternehmen in
reichem Maße gewährt haben. Für Ansehen und Gedeihen der Anstalt war es von vornherein bedeutungsvoll, daß ein Mann wie der Oberschulrath von Sallwürk, der nicht nur als früherer Gymnasialdirector eine reiche pädagogische Erfahrung besitzt, sondern auch als Forscher und Schriftsteller auf dem Gebiete der wiffenschaftlichen Pädagogik über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist, die staatliche Aufsicht über sie führt und ihr überall thatkrästig zur Seite steht. In edler Gastfreundlichkeit hat die Stadt Karlsruhe, deren Oberbürgermeister Schnctzler dem Unternehmen warmes Jntereffe bewährt, dem Mädchengymnasium in einem städtischen Gebäude die nöthigen Schulräume zur Verfügung gestellt, und es ist hoch anzuschlagen, daß der Stadtschulrath Specht, auf deffen Wirksamkeit zum großen Theil die weithin bekannten vortrefflichen Unterrichtseinrichtungen Karlsruhe's zurückgehen, der jungen Anstalt ein überzeugter Fürsprecher und Beistand ist. Der zweite Abschnitt des Lehrplans hat folgenden Wortlaut: Der deutsche Unterricht soll zwar auf dem Mädchen- gymnasium in Lehrziel und Lehrausgaben dem auf dem Knaben- gymnasium erteilten gleich sein. Indessen sällt ihm auf dem Mädchengymnasium zugleich noch eine besondereAufgabe zu, welche mit dem Umstande zusammenhängt, daß die Anstalt ein Institut des Vereins „Frauenbildungsreform" ist. Wie auS den Statuten des Vereins ersichtlich, hat derselbe sich nicht die Erlangung politischer Rechte für die Frauen zum Ziel gesetzt, sondern strebt lediglich darnach, der Frau das Recht der Arbeit und der ungehinderten Ausbildung geistiger Fähigkeiten zu gewinnen. So klar diese Aufgabe einer maßvollen und vernunftgemäßen Frauenbewegung in den Vereinsstatuten ausgesprochen ist — es bleibt trotzdem natürlich die Gefahr nicht ausgeschlossen, daß die jugendliche Auffassung der Schülerinnen unserer Anstalt, wenn diese von den Zielen mancher außer- deutschen Frauenbewegung hören, sich mißverständliche Anschauungen bilden können. Da erscheint es uns eine Aufgabe der Schule, auch ihrerseits zur Förderung nüchterner Vereins- auffaffungen beizutragen und speciell den deutschen Patriotismus der ihr anvertrauten Mädchen sorgsam zu entwickeln, um sie vor der Unterschätzung heimischer Zustände und Entwickelungs- stufen, wie andererseits vor der Ueberschätzung fremder Zustände, speciell vor der Ueberschätzung amerikanischer Verhältniffe zu bewahren. Hierzu kann in erster Linie die Pflege der Vaterlandsliebe im deutschen und im geschichtlichen Unterricht beitragen- daneben auch der geographische Unterricht, der die anders geartete Entwicklung anderer Länder zum wesentlichen Theile als Ergebniß ihrer geographischen Grundbedingungen zu erweisen und so vielfach ihres für uns anscheinend vorbildlichen Typus zu entkleiden vermag. In diesem Sinne wird denn auch der Unterricht am Mädchengymnasium zu Karlsruhe thatsächlich und zwar mit großem Erfolge ertheilt.
kirchliche Anzeige« -er Stabt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
SamSlag den 25. November:
Vormittags 93/< Uhr: Militärgottesdienst zur Feier de» Geburtstags Er. Kgl- Hoheit des Großherzogs. Pfarrer Dingeldey
26. Sonntag nach Trinitatis, den 26. November: GedSchtnißfeier für die Verstorbenen.
Vormittags 9Vz Uhr: Pfarrer Schlosser-
Nachmittags 2 Uhr in bet Friedhosscapelle: Pfarrer Dr. Nau mann.
Nachmittags 5 Uhr: Liturgische Andacht- Pfarrverwalter Dr. Grein-
Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Die Einweihung der JohanneSkirche soll stattfinden am Donnerstag den 30. November, Vormittags 11 Uhr.
Tausende wünschen dem Gottesdienst beizuwohnen und hätten als Glieder der Gemeinde auch Anspruch darauf. Allein da nur 1300—1400 Personen in die Kirche gehen können, so müssen die Wünsche der allermeisten unerfüllt bleiben. Wir mußten natürlich zahlreiche Einladungen ergehen lasten; wir haben sie aber sehr beschränkt und konnten deshalb auch keinen einzigen Verein einladen. Die Gesammtaemeindeoertretung batte beschlossen, daß außer den Eingeladenen beim Besuch des Festgottesdienstes die, welche eine besondere Gabe, ob groß ober klein, ob 5000 Mk ober 30 Pfg, zum Bau gespenbet hatten, in erster Linie sollten berücksichtigt werden-
ur wer eine Eintr ittSkarte hat, kann in bie Kirche kommen- Soweit noch Vorrath ba ist, können Karten von jedem Gemeindeglied bei dem Pfarrer feiner Gemeinde abgeholt werden und zwar aus der Johannesgemeinde morgen Samstag, Vormittags 11—12 Uhr, im Pfarrhaus an der Südanlage, aus der Lukasgemeinde Samstag, Nachmittags 3^-4 Uhr, im Hause des Pfarrers Dingeldey, aus der Matthäus- und Markusgemeinde Samstag, Nachmittags 3—4 Uhr, in der Sacrtstei der Stadtkirche. Die Karten kosten natürlich nichts. Die Vielen, die keine Eintrittskarten erhalten können, wollen sich einigermaßen damit trösten, daß am Nachmittag des Einweihungstags von 2—4 Uhr die Kirche für Jedermann geöffnet ist und daß Abends 6 Uhr eine liturgische Andacht in der neuen Kirche stattfindet. Alle, die dann am Vormittag in der Kirche waren, werden gebeten, Abends nicht zu fommen, sondern Anderen den Platz zu überlasten.
Wettere kirchliche Anzeigen sollen morgen Abend erfolgen.
Katholische Gemeinde.
Sonntag den 26. November, 27. und letzter Sonntag nach Pfingsten:
Samstag: Vormittags um 9* */2 Uhr Feierliches Hochamt mit Te Deum. Nachmittags um 4‘/i Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl- Beichte.
Sonntag: Vormittags von 6</t Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6'/» Uhr erste hl. Messe; um 71/« Uhr Austheilung der hl. Communion; um 8 Uhr zweite bl. Messe; um 9»/r Uhr Hochamt mit Predigt; Abends um 5'/, Uhr Christenlehre; darauf Andacht.
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