Ausgabe 
25.10.1893 Erstes Blatt
 
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Ernannt wurden: der Amts-

M

* Au8 dem Zustizdienst. richter bei dem Amtsgericht

Darmstadt. 24. October. Großfürst und Groß­fürstin Sergius von Rußland reisen heute nach Paris ab.

♦♦ Siseubahafracht. An die Handelskammer in Conti ift seitens eines Mitgliedes derselben das Ersuchen gerichlc worden, bei dem Herrn Eisenbahnminister vorstellig zu werde, daß die jetzigen Bestimmungen über Berechnung der Gewicht»- mengen abgeändert werden. Jetzt besteht nämlich der Sr brauch, angefangene Kilomengen zwischen den Zehnern füi dolle 10 Kilo zu berechnen und entstehen hieraus, lnSbesonder, dem Detailgeschäft und dem Publikum, ganz erhebliche Nach­theile, die durch nichts gerechtfertigt sind. Setten- einet Casseler DötailgeschäfteS ist eine Aufstellung der in dre Monaten gezahlten Frachtbeträge überreicht worden, weicht nachweist, daß die Bahn in diesen drei Monaten 34.76 Mk mehr erhoben hat, als sie hätte erheben dürfen, wenn die wirklichen Gewichtsmengen berechnet worden wären.

CocaUs rrrrd provinzielle-.

Gießen, den 24. October 1893.

* Aus der Garnison. Premierlieutenant Dettweiler von der Reserve des Infanterie - Regiments Kaiser Wilhelm wurde zum Hauptmann, Unteroffizier Boell von demselben Regiment zum Portepöfähnrich befördert.

* Eidesleistung. Morgen (25.) Vormittags 10 Uhr findet im Exerzierhaus der neuen Kaserne die Vereidigung der am 14. d. M. beim Jnfanterie-Regiment Kaiser Wilhelm eingestellten Rekruten statt.

** der gestrigen Versammlung der Freiwilligen Gail'scheu Feuerwehr wurde beschlossen, demnächst das Corps mit neuen Uniform frröcfcn aus grauem Wollstoff mit rothen Schnüren und Nickclknvpfen auSzustatten. Weiter wurde dem Obmann-Stellvertreter der Spritzenmannschaft, HermannKoch, dem aus Anlaß seiner 25jähngen Dienstzeit am vorigen Freitag bereits das von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog Ludwig IV. gestiftete Ehrenzeichen verliehen worden war, das Ehrendiplom des Corps über­reicht. Die Fretw. Gail'sche Feuerwehr hat nunmehr fünf noch activc Mitglieder, denen back' Ehrenzeichen bereits ver­liehen wurde. ES find dies außer Herrn Koch die Herren M. LooS, Hauptmann -des CorpS, Heinrich Kimmel,

Spritzenmann, Carl Diethardt, Tambour, und Carl Feldhaus, Steiger (die beiden Letztgenannten erhielten das Ehrenzeichen im Juni d. I). Außerdem zählt das CorpS eine Anzahl von Mitgliedern mit über 20jähriger Dienstzeit. Diesen, sowie denen mit über 5, 10 und 15 Jahren Dienst­zeit wurden gestern die vom CorpS selbst gestifteten Ehren- schnüre überreicht.

* Gruudsteinlegllug. Zum Corpshause des Corps S t a r k e n b u r g i a soll am nächsten SamStag den 28. October ^er Grundstein gelegt werden. DaS Programm lautet wie folgt: Samstag den 28. October, Vormittags lli/2 Uhr Früh- schoppen im Gasthof zur Stadt Mainz- Nachmittags l1 z Uhr Gemeinschaftliches Mittagessen im Hotel Schütz, Bahnhofstraße, Nachmittags 3 Uhr Feier der Grundsteinlegung (Abmarsch zur Feier in gemeinschaftlichem Zug mit Musik vom Hotel Schütz 2SA Uhr)- Abends 8 Uhr Commers auf der Kneipe. Sonn­tag den 29. October, Vormittags 11«/, Uhr Frühschoppen.

JB. Neues Theater.Der Bnreankrat" von Moser. Der Schwank ist ein alter und gern gesehener Bekannter. Er erschien bisher aus dem Spielplan einer jeden Saison. Der eine Act, dem wir beiwohnen konnten, zeigte zur Genüge, daß Herr Paul Ernst mit diskreter und feinsinniger Komik ' und Verzichtleistung auf jeden brutalen Effekt seinen Rendanten I Lemke verlebendigte. Der Künstler giebc dem Publikum noch I zu enträthseln und weiß dadurch seine Rolle doppelt interessant I zu wachen. Fräulein Mathilde ^rohmann überraschte wieder durch weiche Gefühlstöne- ihren Hauptfehler maß sie mit jedem Tage mehr ablegen sie ist noch etwas jung. Frau Anni Reiners und Herr Niemeier thaten ihr I Bestes. Herr Gohr zeigte in seinen Allüren wenig Gräfliches. Die Vorstellung bewies wieder, daß das neue Theater I mit guten Kräften und großen Anstrengungen die Winter- I Campagne zu bestehen sucht.

** Im Concerthaus Lahnstein finden, wie uns mitgetheilt wird, auf vielseitigen Wunsch im Laufe der Winter- Saison fünf Kammermusik-Abende mit extra Cello- und Violin- Concert, auSgeführt von der Familie Kruse, statt. Eine Liste wird circuliren, alles Nähere durch Inserate bekannt gegeben.

** Die Fortbildungsschule hat seit einigen Tagen begonnen und auch zugleich der Unfug Seitens der Schüler beim Ver- I lassen der Schule. Die Polizei läßt es an einer strengen Ueberwachung nicht fehlen, es werden auch ganz empfindliche I Strafen verhängt, allein alles Dies genügt nicht, wenn nicht I die Eltern und Lehrherren in der Ueberwachung der Jungen die Polizei und Lehrer unterstützen.

** Warnung. In neuerer Zeit ist es wieder häufiger vorgekommen, daß Asche und sonstiger Unrath in die Stadt- I bach geschüttet wurde und Strafanzeigen erfolgen mußten. I Erst gestern schüttete das Dienstmädchen eines Bewohners in I der Kaplansgasse aus Bequemlichkeit Asche zum Fenster hinaus I in die Stadtbach. Die Angrenzer des Stadtbachs werden aus I die den Steuerzahlern hierdurch unnöthiger Weise verursachten I Kosten und das Ungehörige aufmerksam gemacht und ersucht, das Dienstpersonal dementsprechend zu instruiren.

** Lebensmittel-Preise Ende September 1893. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Ccntralstelle für die Landes- I statistik kosteten:

als den Sieger vom Malakoff und bei Magenta feierte und schließlich auch die Ereignisse von 1870 berührte, hierbei her­vorhebend, daß der Verstorbene selbst durch die äußersten -Anstrengungen das Unglück des Vaterlandes nicht hätte be­schwören können. Unter den Trauergästen befand sich auch der deutsche Botschafter Graf Münster an der Spitze des ge- sammten Botschaftspersonals.

Paris, 23. October. Anläßlich der Begräbnißseterlich teilen Mac Mahons fanden mehrere Unfälle statt. Ein Bürgergardist stürzte vom Pferde, welches unter die Volks- wenge lief und mehrere Personen verwundete. Unter der Last der Neugierigen brach ein Baum und eine große Menge Zuschauer wurde theilS schwer, theils leicht verwundet.

Neueste Nachrichteiu

Depeschen deS BureauHerold".

Berlin, 23. October. Das CultuSministerium hat für die nächste LandtagS-Session einen Gesetzentwurf, be­treffend die Pensionirung der Mittelschullehrer und die Ver­sorgung Der Hinterbliebenen derselben ausgearbeitet.

Berlin, 23. October. Die Einnahmen der Reichspostverwaltung vom 1. April bis 30. September 1893 betragen 122 264 462 Mk. oder 5 783815 Mk. mehr als im Vorjahre, die Ausgaben 109 587 490 Mk. oder 2 572 523 Mk. mehr nls im Vorjahre.

Berlin, 23. October. Nach demReichsanzeiger" kamen in Zerpenschleuse drei Cholerafälle vor, in Havelberg bisher neunzehn, davon bisher neun, tödtlich in Tilsit neuer- dings fünf Cholerafälle.

Berlin, 23. October. Gestern wurden in Berlin und Stettin eine Anzahl Schaffner der Stettiner Bahn wegen Veruntreuungen in großem Maßstabe verhaftet. Es sollen Betrügereien in gleicher Weise wie auf der Hamburger Bahn verübt worden sein.

Potsdam, 23. October. Der Regierungspräsident hat die Wasserstraßen des Elbe- undOder-Stromgebietes als verseucht erklärt.

Köln a. Rh., 23. October. Socialdemokratischer Parteitag. Der erste Delegirtentag wurde heute Vor­mittag 9Vg Uhr eröffnet. Der Vorsitzende, Reichstags­abgeordneter Singer, verliest eine große Anzahl von Be- grüßungötelegrammen, darunter befindet sich eine aus Bulgarien. 1 Hieraus gelangt der Geschäftsbericht des Parteivorstandes zur Verlesung- die Einzelheiten desselben find aus den Veröffent- lidjungen der Parteipresse hinlänglich bekannt. Der Bericht­erstatter, .Reichstagsabgeordneter Auer, hebt hervor, daß sich während der Wahl mancherlei Jrrthümer und Mängel heraus­gestellt hätten, indeß glaube die Parteileitung ihr Bestes gethan zu haben. Redner bedauert, daß die bayerischen Ge­nossen serngeblieben seien. Es müsse infolge dessen ein Parteitag in einer süddeutschen Stadt abgehalten werden. Redner bespricht den Stand der Parteipresse, welche durchweg gut fundirt fei. Die großen Geldausgaben, welche im vorigen Jahre hierfür nöthig geworden seien, repräsentiren eine gut angelegte Rente. Es bestehe die Absicht, in nächster Zeit ein neues Centralwochenblatt zu gründen. Der hierauf zum Vortrag gelangende Bericht der Controleure ergibt, daß sich die Kasse in bester Ordnung befindet. Der Parteileitung wird es zum Vorwurf gemacht, daß sie bei Ausgaben für Die Parteipresse verschiedentlich nicht Einhalt gethan habe. Der Controleur ersucht um Ertheilung der Decharge. Die Tagesordnung wird noch um eine Anzahl von Anträgen erweitert. Nunmehr beginnt die Discussion. Fuchs-München übt Kritik an ter Leitung derNeuen Welt". Die Partei­leitung müsse klar sehen und bessere Kräfte heranziehen. Auch sollte derVorwärts" besser über bayerische Vorkommnisse unterrichtet sein.

Paris, 23. October. Carnot verläßt Paris am nächsten Donnerstag Abend und reist, ohne sich unterwegs aufzuhalten, direct bis Toulon, wo er dem Stapellauf des neuen Schiffes beiwohnt. Sodann wird der Präsident den Abschied des Admirals Avellan und der Übrigen russischen Offiziere ent­gegennehmen und nach Paris zurückkehren.

Paris, 23. October. Bei der Leichenfeier für Gounod in der Madeleine-Kirche am Donnerstag wird die Orgel von Saint Saöns gespielt werden. Auf Wunsch Gounods werden bei der Trauermesse nur Choräle gesungen werden.

Pfeddersheim Heinrich Nees zum Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Zwingenberg Dr. Hermann Lahr zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darmstadt II., der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß-Umstadt Heinrich Becker zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Beerfelden, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß Umstadt Hermann Geilfus zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Altenstadt, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht WormS Dr. August Nagel zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Pfeddersheim, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Grünberg Friedrich Tenner zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Zwingenberg, der Gerichtsassessor Georg Hörle aus Kaichen zum Amts­richter bei dem Amtsgericht Grünberg, der GerichtSaffessor Dr. Eduard Rossi auS Bodenheim zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz, der Gerichtsassessor Jakob Hessel auS Mainz zum Amtsrichter bei Dem Amtsgericht WormS, Der GerichtSaffessor FrieDrich Kolb aus Dieburg zum Amtsrichter bei Dem Amtsgericht Groß-Umstadt, der GerichtSaffeffor Franz Hoßinger auS WormS zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß-Gerau, der GerichtSaffeffor Karl Lebrecht I aus Mainz zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht ©rofj- Umstadt. Mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters wurden beauftragt: der GerichtSaffeffor Frey in Darmstadt bei dem Amtsgericht Darmstadt II., Der Gerichts- asseffor Walter in Groß-UmstaDt bei Dem Amtsgericht Lorsch, Der GerichtSaffessor Welcker in DarmstaDt bei Dem Amtsgericht Gießen, Der GerichtSaffessor Dr. Kayser in Darmstadt bei dem Amtsgericht WormS, der GerichtSasseffor Herpel in Darmstadt bei dem Amtsgericht Zwingenberg, I

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a Grnningen, 23. October. Als etwas ganz gewiß in der vorgerückten Jahreszeit Außergewöhnliches theilen wir hierdurch mit, daß in dem Garten deS Herrn Lehrer Eckel dahier sämmtliche Himbeerstöcke eben "Holl der schönsten, retfei Früchte hängen, ja daß die zweiten Früchte viel vollkommener als die ersten sind.

Ruppertenrod, 23. October, lieber besondere Vor gange in der Jnsectenwelt in diesem an nngewöhaluba Erscheinungen reichen Jahre ist während deS Sommer» fach berichtet worden. Man erinnert sich wohl dabei au Cb noch des ungemein zahlreichen Auftreten« Der Blattltnst, sowie ihres plötzlichen Verschwinden«. Damal« schrieb man die Ursache deS letzteren Dem Eintreten feuchterer Witterung zu. Wie aber jetzt aus einem anderen Vorgänge in der Jnsectenwelt hervorgeht, lag Die Ursache deS Abgehen- Der Blattläuse nicht im Umschwung Der Wetterlage, sondern im Auftreten DeS größten Feinde- der Blattläuse, Der Larven De« siebenpunktigen Sonnen- ober Marienkäserchen«. Diese» Käferchen erscheint an Den jetzig sonnigwarmen Spätherbst- tagen in einer so erstaunlich großen Menge, wie wir sie noch nie erblickt. Sogar an den Decken der Wohnzimmer konnte man sie schaarenweise Herumkriegen sehen. Zur Zeil De» Vergeben- Der Blattläuse müssen nach Dem jetzigen Auftreten des KäferchenS damals feine Maden oder Larven, die sich fast

Wi. 23. [i^t in kinti | -* t.-icbex 1893 |1ff königliche S M den Be : "2fl( zurück erfol |'«leihm, die znr A :nn tuungtriorb. |p "werben ober, Mletxona, b

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Der GerichtSaffeffor Dr. Schwarz in Darmstadt bei sj Amtsgericht Darmstadt II., mit Wahrnehmung Der Di^ Verrichtungen eines Hilfsgerichtsschreibers bei Dem Cbcrlarvj geeicht: der GerichtSaffeffor Dörr in Gießen - mit D I nehmung Der Dienstverrichtungen eine« AmtöanwaltS: )J GerichtSaffessor Zimmermann in Friedberg bei Den 1 geridjten Friedberg, Bad-Nauheim, Butzbach und Bilde' r'I GerichtSaffessor Dr. Lindeck in Darmstadt bei den genchicn Groß-Umstadt, Höchst, Michelstadt und Reindri; der GerichtSaffeffor Schul in Darmstadt bei den An.

I gerichten Fünh, Beerfelden, Hirschhorn und Wald-Michrlbr- " bifenbahn-Berkehr. Bei den Oderhef fischen Eis.^ bahnen (Hauptbahnen) ist im vergangenen Monat gegen s

I Parallel-Monat des Vorjahres im Personen-Verkehr eine S nähme-Er Höhung von circa sechs Procent eingetrer

I ®®ll«nb sich im Güler-Verkehr eine wenn auch nur gern Mindereinnahme ergeben hat. Hierbei fei noch bemerki ' I an Eisensteinen 1247 Tonnen und an Zuckerrüben 1240 Ton, weniger zur Beförderung gelangt sind, aiS im September 18) Auch bei den Nebenbahnen NiddaSchotten und Stocke,:

IGedern sind Mehreinnahmen zu verzeichnen, Dagegen n Die Einnahmen auf Der Nebenbahn HungenLau dach an im Monat September zurückgegangen. D. Zig7

** Die Nachfrage nach 3*.'2jirocentigen StaalSLch,»

I Verschreibungen deS Anlrhenö vom 24. Ium 1893 für Rebe ^hnen ist bei Großh. HauprstaatSkaffe eine recht lebha' - und werben bei bereu Bezug bie am 15. November d. ; faflig roerbenben Coupons deö 4procentigen Großh. Else, da;

| Anlehens von 1876 schon jetzt in Zahlung angenommen.

* Heber Schulhygiene. DaS wachsende Interesse, du Die gegenwauige Zeit Der wichtigen Frage der Schulhygien cntgrgcnbringt, war für Den Vorstand Der Allgemeine Lehrerversammlung zu Frankfurt a. M. Veranlassu»: eine erste und führende Autorität auf Dem Gebiete Der Schulhygiene in der Person deö Geh. Oberschulraih«, Herr, Dr. ©dj i Iler, Professors der Pädagogik an der Univenu. Gießen und Director des Gymnasium« daselbst, für \tx

| Vorträge zu gewinnen. DieFrkf. Ztg." schreibt darutti In Dem vor acht Tagen gehaltenen ersten Vortrag gab i'-- Redner einen geschichtlichen Ueberblick Der schulhygieni.tn

| Bestrebungen von Luther und Den italienischen Humamür an bis auf unsere Tage, besprach einen regelrechten, Da Gesundheit der Kinder nicht schädigenden Schreibsitz, rootv er die Steilschrift dringend empfahl, und erwähnte id.'.r 1 uuch die Frage des Schularztes und seiner Mitwirkung an- Werke der Jugenderziehung. In seinem zweiten 8ortraa - I ätzten Samstag kam Der Redner auf eine Anzahl 'sa hygienischer Fragen mehr concreter Natur zu sprechen. Tc Vortragende ist dafür, daß das Kind mit dem sechsten Jahr! in die Schule tritt, will aber das erste Quartal, noch beiir das erste Semester als einen Uebcrgang zur ernsten Schul arbeit betrachtet wissen. Den schriftlichen Hau-arbeiten legit er nur einen sehr minimalen Werth bei. In Den Unterklasser und in Den Volksschulen sollten sie ganz wegfallen. Go leicht vergäße Die Schule, daß em Kind 1012 ©runter Schlaf nöthig habe, und daß Der siebzehnjährige Mensch a. ck noch neun Stunoen schlafen wolle. Der SBormittagflunierrit: sollte in Den Drei unteren Klassen nie vor 9 Uhr beginnet unb auch in Den höheren Klassen nur im Sommer bei heißn Jahreszeit um 7 Uhr. Dcr Rebner pläbirt für ben Vor­mittagsunterricht, mit bem er währenb 13 Jahren die besten Erfahrungen gemacht hat. Betreffs Der Fertemage ist Hei: Schiller für große sechswöchentliche Ferien, die am Ende Del Schuljahre- liegen, so wie sie SüDbeutschlanD besitzt. Ter Ausführungen folgte lebhafter Beifall als Beweis De» Ein­verständnisses der äußerst zahlreich besuchten Vcrsamm^g, der eine große Anzahl Aerzte, sowie viele Rectoren bei®obr:.n.

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«eil), 20.; »erbegerichte d'ch'.oiitü wurde, sind etwa 40 be ß meten, dessen; irriger Urteile,

Äiiij, 21. £ 1 :a 33 Jahre lai m, batte im ss k sie sich widerst sie :eihäagitn Ai fjoD Drei ober: Wien, DaS biS »ir, erkrankte no. "rnnnig gtroor re Strjtt fa nicht ei " Mädchen sei h tttnfalU schon in 12 'gen Vorgang 4r Hessen bestehet 9un9 -cn Nädche, ' totgm tanbgt !u9 150 Rk. Geld

_

Ochfenfletsch per Pfund

! Rindfleisch per Pfund

Kalbfleisch per Pfund

Schweinefl. per Pfund

Hammelfleisch per Pfund

Gemischtes Brod

Roggen- - Brod

Butter per Pfund

Milch 1 Liter

Eier 1 Stück

Städte mit Octroi Darmstadt

72

66

60

70

66

13

11

113-124

19

5-8

Mainz

68

50

60

70

50

13,5

12

105-111

21

68

Offenbach

70

56

60

70

60

13,5

13

120-130

21

6-8

Worms

64

56

64

68

60

10,5

10

112-124

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68

Gießen

Stabte ohne

65

53

50

69

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92-104

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6-7

Octroi ® Ingen

65

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50 j

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98-126

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Bensheim

60

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60

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12 5

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Alzey

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Friedberg

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Alsfeld

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40

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Lauterbach |

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50

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6