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mitStullen* (Butterbroten) versehen. Lieferanten dieses Artikels find zumeist alte gewiegte Bettler, sogenannte Klinleuputzcr", welche von HauS zu Haus gehen und daS Mitleid der Hausfrauen zu erregen suchen. Diese Art der Bettler hat eine besondere Ausdauer - Morgens 8 Uhr be­ginnt ihre Thätigkeit in den meist von Arbeitern bewohnten Stadtvierteln. An jeder Wohnung wird die Klingel gezogen und um eine Gabe angesprochen. Giebt die Hausfrau keinen Nickel, so schützt der Bettler, falls ihm nicht schon im voraus eine Stulle angeboten ist, großen Hunger vor, was meistens eine oder einige Stullen einbringt, die zuweilen auch noch mit Käse ober Wurst belegt find. Diese Stullen verzehrt der Empfänger aber nicht, sondern läßt sie sofort in seine eigens dazu angefertigten" Taschen verschwinden, um dasselbe Manöver an der nächsten Thür zu wiederholen. So geht S fort bis Nachmittags um 2 Uhr. Um 3 Uhr treffen dann gewöhnlich zwei dieser Stullenlieferanten in der BolkSkaffee- halle in der Niederwallftraße ein und es entspinnt sich gleich ein lebhafter Handel. Besucher dieser Halle sind zumeist stellenlose Leute, welche sämmtlich großen Hunger, aber nicht den Muth haben, die Güte mildthätiger Menschen in Anspruch zu nehmen, und sich mit ihrem Wenigen so lange wie möglich einzurichten suchen. Dies wird ihnen hier erleichtert, da die ©tutten:Lieferanten für jeden nur annehmbaren Preis verkaufen.

* Zum Kapitel derTitel" noch einige kleine Beiträge: Vor zwei Jahren war in der Krankenheiler Fremdenliste zu lesen:Gepanzerte feuer- und diebessichere Kaffen-General- depositairs'Gattin". In Wien lebt laut des dortigen Adreßbuches eineSalamiwursterzeugerSgattin". In einer der jüngst erschienenen Fremdenlisten von Tegernsee findet sich ein Herr Josef S.,Betthandlung mit zwei Kinder!"

* Potographieeu vom Meeresboden. Wie derFigaro" meldet, hat Louis Louton, Privatdocent an der Pariser Universität und bekannt durch seine unterseeischen Forschungen und zoologischen Arbeiten über das Rothe Meer, durch ein sinnreiches Verfahren photographische Ausnahmen des Meeres­bodens erzielt. Der junge Gelehrte stieg zuerst in einem Taucheranzug in der Nähe des Jchthyologischen Labatoriums bei Banyul sur-Mer auf den Seeboden hinab und begann seine Ausnahmen mit einem eigens zu diesem Zweck ange­fertigten Apparat bei natürlichem Lichte. Es stellte sich im dessen heraus, daß dieses Licht zu schwach war und die Aufnahmen zu lange Zeit erforderten. Auch brachte die ge­ringste Bewegung der Meeresoberfläche störende dunkle Wolken. Herr Bouton erkannte daher bald, daß nur die Augenblicks­aufnahme zuverlässige und günstige Ergebnisse liefern könne. So wurde denn ein Apparat ersonnen, der fein Licht durch eine auf einer Flasche mit Oxygen ruhende, mittelst einer Glasglocke geschützten Spiritusflamme erhält, in die durch den Druck auf eine Kautschukbirne Magnesiumpulver eingespritzt wird. Bei jedem der hierdurch erzeugten Lichtblitze wird eine Platte gewonnen. Der Gelehrte erzählt, wie durch diese Blitze die Bewohner der Tiefe, zur höchsten Neugier gereizt, von allen Seiten herbeieilen. Fische, groß und klein, schwimmen in Schaaren herbei und umkreisen das fremde Unthier, das zwischen ihnen in so seltsamer Weise sein Wesen treibt. Furcht zeigen sie nicht. Streckt der Taucher nach einem der Neugierigen die Hand aus, so weicht er gerade genug zurück, um sich dem Bereiche dieser Hand zu entziehen, und beobachtet aus einem oder zwei Meter Entfernung ruhig den weiteren Vorgang. Die bisherigen Versuche wurden nur in verhälmiß- mäßig geringer Entfernung von der Küste in einer geschützten Bucht gemacht. Man plant aber die Erweiterung der er­zielten Fortschritte und träumt bereits von großen automa­lischen Apparaten, die man in unendliche Tiefe Hinabfenken würde, um den Anblick von Stellen des Meeresbodens zu gewinnen, die noch keines Sterblichen Auge zu erkunden ver­mochte.

* Trübe Betrachtungen über da8 jetzige Banjahr stellt dieDeutsche Bauzeitung" an. Es dürste eines der schlech­testen werden, welches seit langer Zeit über Deutschland ge­kommen ist. Fast überall wird über Mangel an Bauthättgkeit, Mangel an Unternehmungslust und über schlecht eingehende Zahlungen geklagt. Diele hören auf zu bauen, weil sie wirtschaftlich ruiniit sind, andere deswegen, weil sie keinen

Erwerb im Baugeschäft mehr sehen. Wenn daS vorstehend Gesagte auch in erster Linie von Berlin gilt, so geht cs doch fast in den meisten Großstädten ebenso und auch in den kleineren Städten und auf dem Lande ist es nicht viel anders. Die Schuld an dem großen Tiefgang des Baugewerbes ist zum Theil in den überaus schlechten wirthschastlichen Ver­hältnissen zu suchen, welche neuerdings durch den russisch« deutschen Zollkrieg, die Silberkrisis und das Bankerottiren mehrerer Staaten, wie Portugal, Griechenland und bald auch Meriko, noch verschlimmert worden sind.

* Wie dieAllg. Wr. med. Ztg." meldet, hat sich jüngst der Professor der Anatomie Dr. Laskowski in folgender bemerkeuswerther Weise über dieStudentinnen" der Medicin an der Faeultät in Gens geäußert:Die an der Genfer Universität Medicin ftubirenben Polinnen zeichnen sich burch Fleiß aus, ber aber nicht immer einen günstigen Erfolg er­zielen läßt, und zwar wegen Mangels einer genügenden Vor­bereitung. Der größere Theil der Studentinnen kämpft außerdem mit schwerem Mangel an materiellen Mitteln, was ebenfalls schädlich auf den Verlauf der Studien ein­wirken muß. Seit 17 Jahren waren an der Genfer medi« cinischen Faeultät 50 Polinnen und 125 Frauen anderer Nationalität eingeschrieben. Von diesen 50 Polinnen haben aber nur zwei (Frau Krajewska und Fräulein Littauer) an der Genfer Universität sich das Doctordiplom erworben, während zwei andere, Fräulein Jakubowska und Mlodziejowska, sich nach Paris begaben, um daselbst ihre Studien zu vollenden. Bon den 125 Frauen anderer Nationalitäten haben nur 10 den Doctorgrad erworben, und von diesen zehn ist wieder eine gestorben, zwei heiratheten und gaben die Praxis auf, drei erfreuen sich eines gewissen Rufes, während vier blos kärglich oegetiren. Ich glaube nicht, daß ein solches Perzent für die zukünftigen Eandidatinnen der Medicin ein auf- mu-iternbeS ist! so und nicht anders gestalten sich aber die Verhältnisse." '

* Ein empfindlicher Gaul. Gar komische Scenen ereignen sich manches Mal bei der von der Polizei vorgenommenen Visitation der Milch, so auch dieser Tage in Frank- furt. Kam da endlich ein Milchhändler an die Reihe, auf dessen Wagen man eine Kanne mit Wasser zu Tage för­derte. Auf die Frage, warum er das Wasser mit sich führe, erwiderte er gelassen, fein Gaul könne das Frankfurter Quell- waffer nicht vertragen, darum nehme er, der Milchhändler, immer von zu Hause eine Kanne der heimischen Quelle mit. Ist das aber einmal ein empfindlicher Gaul!

Verkehr, CanO* rrird VoUrrvirthschaft.

Limburg, 23.August. Fruchtmarkt. Rother Weizen (alter) X 13.70, neuer X 13.10, weißer Weizen X, Korn X 10.55, Gerste X 9.30, Hafer (aller) X 9.20, neuer JL 7.20, Erbsen X, Kartoffeln X.

Nach den statistischen Ermittelungen des Verein- deutscher Eisen« «nd Stahlindustrieller belief sich die Rohetsenproduction des Deutschen Reiches (einschlietzlich Luxemburg) im Monat Juli 1893 auf 401,046 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Spiegel­eisen 130,149 To., Bessemerroheisen 28,509 To., Thomasroheisen 192,706 To. und Gießereiroheisen 49,682 To. Die Production im Juli 1892 betrug 393,893 To., im Juni 1893 396,417 To. Vom l. Januar'bis 31. Juli 1893 wurden probuctrt 2,728,584To. gegen 2,790,020 To. im gleichen Zeiträume des Vorjahres.

Das Technikum Mittweida und besonders der Unter­richt in der Electrotechnik an demselben wird, um allen Anforderungen, welche die rasche Entwickelung der Electrotechnik an eine maschinen­technische Fachschule stellt, vollauf genügen zu können, vom October d. I. durch den bann beendeten Neubau einesElectrotechnischen Institutes" bedeutend erweitert roerben. Dasselbe enthält 15 größere Arbeits-, Sammlungs« und Maschinenräume und ist nur für den Unterricht in der Electrotechnik nebst den zugehörigen Hülfswissenschaften be­stimmt. Der Betrieb mehrerer Dynamomaschinen, welche 9000 Volt- Ampere liefern, wird durch Gasmotoren bewirkt. Außerdem ist eine größere Accumulatorenbatterie aufgestellt. Sämmtltche Räume sind eletrisch beleuchtet. Die Anstalt zählte im vergangenen 26. Schul­jahre 1358 Besucher, welche der Abthellung für Maschinen-Jngenieure unb Electrotechniker, bez. der für Werkmeister angehörten. Die Aufnahmen für das nächste Winterhalbjahr beginnen am 16. October, während dagegen die Ausnahmen für den am 25. September be­ginnenden unentgeltlichen Vorunterricht jederzeit stattfinden. Der Besuch des letzteren ist eine Vorbereitung für das eigentliche Semester. Programm mit Jahresbericht erhält man von der Direction des Technikum Mittweida.

Citeratar und Arrnst.

Kllhrer durch vberhesse« «nd dnrch Lahn-, «der-, Dill-, Ltzm» «nd Schwalmthak. 160 Seiten nebst 4 Karten unb einem Plan. Preis elegant in Eatico-Jmitation Mk. 2.50. Gerade zur rechten Zeit ist das ausführlich gehaltene, schön auogeftattete Reisewerk im Verlage von Carl Kraatz in Marburg erschienen, um Manchem, der den Rest des Sommers noch zu einer Tour durch die nähere Umgebung, das Hessenland, benutzen will, als willkommener Führer zu dienen. 164 Touren von 1 biS 6 Wegstunden sind in dem Werke so ausführlich beschrieben, daß es selbst keiner mündlichen Auskunft in Bezug auf Lage von Ortschaften, Aussichtspunkten, Flußläufen, Waldwegen, Gasthäusern, Sehenswürdigkeiten u. f. w. mehr bedarf, um sich zurechtzusinden und jede Tour zu einer be­friedigenden zu gestalten. Der Führer kann auch in zwei Theilen bezogen werden; der erste Theil behandelt Parthien durch die Obere Lahn, die Eder^bie Ruhne, die Ohm und die Schwalm, enthält 2 Karten und 1 PUm und kostet Mk. 1.50, der zweite Theil die mittlere Lahn, die Salzböde, das Dillthal, enthält ebenfalls 2 Karten und 1 Plan und kostet Mk. 1.25.

Mmeralwafier-Anstatt

der

Pelikan-Apotheke Gießen.

Attest.

Auf Verlangen wird hiermit dem Herrn Walter Weitz, Apotheker in Gießen (Mettenheimer'sche Apotheke) bescheinigt, daß nach stattgehabten Revisionen des Großherzogl. KreiSgesundheils- amtS Gießen daS zur Herstellung des Mineralwassers verwendete Wasser sämmtlich aus der städtischen Wasserleitung stammt, zuvor aber noch ein Kohlensandfilter passirt, auS welchem es fast chemisch rein, destillirtem Wasser sehr ähnlich, hervorgeht.

Die verwendete Kohlensäure wird in den bekannten schmiede­eisernen Flaschen in flüssigem Zustande bezogen. Alle diese Ingre­dienzien unb verwendeten Stoffe find ohne nachthellige Einwirkung auf die menschliche Gesundheit.

Der ganze Betrieb ist sehr gut ausgestattet, alle Regeln der Reinlichkeit sind beachtet. Apparate unb sonst verwenbetes Material entsprechen i« jeder Bsriehung nicht allein ben gesetzlichen Be­stimmungen, sondern auch ben weitgehendste« Anforderungen der Gesundheitspflege.

Gießen, ben 5. August 1893.

Großherzogliche- Polizeiamt Gietze«.

Fresenius. 7253

________________________________________ 1 l 1 '

Die Firma Kathreiner- Malzkastee - Fabriken Wilhelm & vroogier in München ist von ben bisherigen In­habern in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Das Stammcapital beträgt Mk. 1 000 000 unb ist besten Erhöhung auf Mk. 2 000 000 im Gesellschaftsvertrage bereits vorgesehen wordm. Als Gesellschafter ftgutiren neben ben bisherigen Besitzern, welche mit einem beträchtlichen Capital beteiligt bleiben, hervorragende Industrielle Mittel- und Norbdeutschlands. Die Umwandlung er­folgte, weil sich mehr und mehr als nothwendig erweist, die Malz­kaffee-Fabrikation, welche bekanntlich nach einem mehrfach patenttrten Verfahren erfolgt, auf sämmtliche Culturstaaten auszudehnen; ein erfreuliches Zeichen der Entwicklung deutscher Industrie.

StitaMt

biteet'oue bet @a>rtt allo au8 erster Hand v, von Elten & Keussen, Crefeld, 8 in jedem Maaß au beziehen. Man verlange B Muster mit Angabe de» Gewünschten.

«atterdienft der ieraelitifdjtn Keligiansgesellschast.

Freitag Abend 6« Uhr, Samstag Vormittag 8» Uhr, Samstag Nachmittag 400 Uhr, Samötag Abend 810 Uhr.

Witterungsaussichten

Wetterhäuschen, Südanlaae.

23. August, Min. 12 Uor 24. August, Mora, v Üdr

Barometer,: Thermometer: Hpgrometerstand

nun. <43 mm,max. 4 DU mm + 14°».,, 4- 21°R Gewitterbildung.

nun. in mm,max. hömm + 9°R. + 13°8. Feucht.

Mittlerer Barometerstand bei 0° 8. 744,7 mm.

Temperatur der Lahn und Luft

nachReaumur gemeßenem 24.August, Mittags »wischen 11 unb 12Uhr: Master 18, Luft 18 Grad.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

Einträge

in das Handelsregister Gr. Amtsgericht Gießen.

L Neue Einträge.

1. Adolf Welz in Gießen betreibt daselbst seit l.Juli d. I. ein Bürsten, und Pinselgeschäft, verbunden mit Toiletteartikeln unter der Firma: A. Welz, vormals F. E. Winter Nachfolger". Seiner Ehefrau Julie, geb. Walther, hat er Procura ertheilt.

2. Friedrich Eduard Winter Wittwe, Helene, geb. Vogt in Gießen betreibt feit l.Juli 1893 dar von ihrem verstorbenen Ehemanns be­triebene, in 1857 gegründete Bürsten- und Pinselgeschäft für eigene Rechnung unter der Firma:F. E. Winter".

3. Salomon Ganß in Gießen und Liebmann Schloß in Alsfeld betreiben feit 1. Juli 1893 in Gießen einen Handel mit Oel, Fetten und Lackwaaren unter der Firma:Hessische Oel- und Fettmanusactur, Schloß und Ganß".

4. Georg Bichler von Gießen betreibt seit 1. Mai 1893 daselbst Bierbrauerei unter der Firma:Brauerei Textor: G. Bichler".

5. Hermann Dietz Ehefrau, Johanna Henriette, geb. Hoch in Gießen, betreibt daselbst seit 1. Mai 1893 eine Agentur für Handelsgeschäfte unter der Firma:I. H. Dietz".

6. Franz Arthur Eyserbeck in Gießen betreibt daselbst seit 15. August 1893 Handel mit musikalischen Instrumenten unter der Firma:G. D. Gebauer Nachfolger".

7. Gustav Meyer, alleiniger Inhaber der beim König!. Amtsgericht Bünde unter Nr. 585 des Firmenregisters eingetragenen Firma: Bünder Cigarren-Versand, Gustav Meyer", mit dem Sitze in Bünde, hat am 20. Juli 1893 unter dieser Firma eine Zweigniederlassung in Gießen errichtet.

II. Löschungen.

8. Die Firma Martin Vogt in Gießen,

9. Die Firma F. E. Winter Nachfolger daselbst,

1-0. Die Firma Karl Matthäus Cahn daselbst,

11. Die Firma Karl Fröhlich daselbst,

12. Die Firma Georg Dietrich Gebauer daselbst wurde gelöscht.

III. Sonstige Einträge.

13. Der Mitinhaber bet FirmaGebrüder Windecker", Wilhelm Lieberich in Gießen, ist verstorben und ist das Geschäft auf Gustav Windecker daselbst als alleinigen Inhaber übergegangen, der es unter Ueberuahme aller Activen und Passiven, unter der seitherigen Firma weiter führt. Derselbe hat dem Wilhelm Möhl in Gießen Procura ertheilt.

14. August Gabriel, Inhaber der Firma gleichen Namens, ist Der- storhen und ist das Geschäft auf August Gabriel jun. unter lieber» nähme der Activen und Passiven übergegangen, der es unter der seit­herigen Firma weiter fuhrt.

Gießen, den 21. August 1893.

Grobherzogliches Amtsgericht Gießen.

I. V.: Dörr.[7237

usverkauf

! Freitag den 22. Septbr.

Nachmittags 2»/i Uhr,

i sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Karl (»ermann Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien:

Flur 1 Nr- 566 75 qm Hofratthe auf dem Kreuz,

Flur I Nr. 568 150 qm Hofraum baselbft

öffentlich meistbietend versteigert werben.

Gießen, den 9. August 1893.

Großh. Ortsgericht Gießen.

___________I- A-: Vy«,. 6908

Freitag den 22. Septbr.,

Nachmittag« 2/i Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Bäcker Karl German« in Gießen ge» hörigen Immobilien:

Flur I Nr. 566 75 qm Hofratthe auf dem Kreuz,

Flur I Nr 568 150 qm Hofraum da­selbst

öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 11. August 1893.

Großh- OrtSgericht Gießen.

I. A: Vogt. M2«

sämmtlicher Arrrzwaareri, als: wollene und baum­wollene Strickgarne, Rockgarne, Lchnur, Band, Litzen, Zwirne u. bergt wegen Geschäftsveräudnung. 7021 Carl Hoffmann, Leltersweg 33.

6861] Jrn Centrum der Stadt ist eine seit Jahren besteh. «estauratton nebst Logis prrisw. zu verkaufen ob. zu verm. Näh, b- Lo«i- Rothenberger, Neuenw.

10 Aa-en guter Kuhmist

zu verkaufen. .

Wo? sagt die Exped. d. Bl. 17153