Ausgabe 
25.4.1893 Erstes Blatt
 
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PCt., von den Badensern rltembergern 3,51 p<Lt. Eine Äen muhte nach dem Kriege >. Bis Ende 1884 wurden "Masten im mobilen deutschen egsinvalide anerkannt. Es sind Pt mobil gewordenen deutschen

lich ausgesprochene Voraussicht f(ug in bieftm [feint iie Waldbäume noch sehr wenig 16 sungr Eichenlaub, die Ueb- singe, noch vMg in den Blatt- man an den beiden letzten warmen }t Maikäser besonders in den n ihrer bekannten Unbeholfenheit e Hilft durchzogen, um alsbald nzufliegen und auf dem Erdboden erzufinden. Nach kurzem Aus- men Burschen der Liebesdrang 1Qd) völligem Eintritt der Dunkel- t Ruhe niederlabt. Die meiste it die Jugend, welche eine ganze i unterscheidet je nach Größe, als Speise findet der Maikäser, bt« eine Anzahl Liebhaber, welche Geschmack hätten. Kein Freund .nist dagegen der Landmnn

. mir auch als «azer «z» den rusiiat. Das beste Mttel, mznarbcken, ist »In hiswsj Ä» gt wird.

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und Schrecken auSgesianden, daß sie seit dieser Zeit krank war und nun als Opfer ihres Muthes gestorben ist. Die Rettungs-Medaille war ihr für ihre edle That bereits zuer­kannt, aber noch nicht ausgehändigt worden.

Paris, 22. April. Ein großes Schadenfeuer äscherte heute Morgen ein Kaufhaus in der Rue Rivoli nahe beim Rathhause ein. DaS Feuer ergriff mit reißender Schnelligkeit die Treppe; drei Frauen kamen in den Flammen um. Gegenwärtig ist man des Feuers Herr geworden.

* Englische Reclame. Als vor einigen Tagen in der englischen Kammer die feierliche Diskussion über Homerule begann, brachten die Saaldiener plötzlich eine große, mit Weißblechschachteln ungefüllte Kiste in den Saal; jede Schachtel trug die Adresse eines Abgeordneten. Man kann sich denken, welche Aufregung sich der ehrenwerthen Herren beim Anblick dieser 700 verdächtigen Schachteln bemächtigte, die auf ein Haar den in London sattsam bekannten Dynamitschachteln glichen. Man dachte an eine neue Pulververschwörung, die vielleicht von den Schülern des Guy Fawkes, die sich heute Ravachol und Matthieu nennen, angezettelt war. Nachdem aber die furchtbaren Schachteln vorsichtig geöffnet worden waren, verloren sich alle Befürchtungen. Jedes Schächtelchen enthielt nämlich ein halbes Pfund Kaffee und die Geschäfts­karte eines Kaufmannes, der den britischen Gesetzgebern das aromatische Product der englischen Colonien zum Geschenk machte.

* Petersburg, 17. April. Gestern feierte Fräulein Eugenie SemjonowSkaja, die Tochter des Semjonow- schen Leibgarde-Regiments, ihre Hochzeit mit dem Lieutenant RidanSki. Die jetzt 19jährige junge Dame wurde nach dem Abmarsch der Garden von Plewna in der Nähe von Honkiö von Soldaten des genannten Regiments halberstarrt in einem Graben gefunden. Um den Hals trug das Kind an einer Schnur eine türkische Goldmünze. Erst in Adrianopel konnte die Kleine ordentlich gekleidet werden. Dann nahm

sie Dr. Klerow mit nach San Stefano und später brachte sie eine russische Pilgerin nach Petersburg, wo sie aus Kosten des Regiments bei dem Redacteur Popowizkt untergebracht und erzogen wurde. Das Kind wurde orthodox gelaust; Taus- pathen waren Dr. Klerow und die Herzogin Eugenie von Leuchtenberg. Später besuchte Fräulein Eugenie Semjonows- kaja das Nikolai-Institut. Im Vorjahre lernte sie im Bade ihren jetzigen Galten, den Lieutenant Ridanski, kennen. Die Semjonow scheu Regimentsväter gaben ihrer Regimentstochter eine ansehnliche Mitgist in die Ehe.

* Moskau, 22. April. In einer öffentlichen Bade­anstalt zersprang gestern ein Dampfleikungsrohr. Die an­wesenden Badegäste suchten sich durch die von ihnen ringe» schlagenen Fenster ins Freie zu retten, wobei neun Personen verletzt wurden, darunter vier schwer.

* AuS derWuuderwelt" für Chicago! Ein riesiger Steinkohlenblock wurde vergangene Woche von einem englischen Steinkohlenbergwerke aus nach dem Alexandra-Dock zu Liverpool transportirt, um von da nach Boston verschifft und auf die Chicagoer Weltausstellung gebracht zu werden. Das Stück wiegt nicht weniger wie 12 Tonnen, besitzt mithin etwa ein Volunzen von 15 cbm; um den Block im Schacht au6» zumeißeln, wurden fast neun Monate gebraucht; es sollen sich die Kosten der Förderung des Transportes nach Amerika rc. auf ziemlich 1000 Pfund, also 20,000 Mark belaufen.

Schift-nachrichten.

(Mttgethellt durch den Agenten des Norddeutschen Lloydes, Herrn Carl Loos in Gießen.)

Bremen, 21. April. [Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer T rave, Capitan R Sander vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 11. April von Bremen und am 12. April von Southampton abgegangen war, ist heute, 7 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen.

Verkehr, Land- rrnd Volkrwirths^afi.

rftnfrerti, 22. April. Fruchtpreise. Weizen X 1680, Korn X 14.20, Gerste X 14.10. Hafer X 14 50, Erbsen X 17 60, Linsen JVJ OUO, Wicken X 15.(0, Sein X CO 00, Aartoffeln X 3.00, Samen -äQ.

Ipielplarr der vereinigten Zrankfurter Ltadtthester.

Opernha«».

Dienstag den 25. April: Oberon- Mittwoch den 26 April: Traoiata. Donnerstag den 27 April: Regimentstochter. Ehemann vor der Thür. Freitag den 28. April: Lucia. Die Puppenfee. Samstag den 29. April: Die lustige« Weiber. Sonntag den 30. April: Carmen.

Gcharrsptelhav».

Dienstag ben 25. April: A tempo. Der eingebildete Kranke. Mittwoch den 26. April: Heimath. Donnerstag den 27. April: Der Talisman. Fretlag den 28. April: Der Tal iSman. Samstag! den 29. April: A tempo. Frauen­farn p f. Sonntag den 30. April: Der Geizige. Tartüffe. Montag den 1. Mai: Der Talisman.

Versäumen Sie nicht den Glückszug! Sie finden solchen dargeNellt bet den hiesigen LoosvcriauislcUcu auf den Plakaten der bereits nächste Woche zur Z'edung gelangende» Darmstädter 1 Mark-Lotterie, wie da» schnaubende Dampfroß mit den schweren Geldläcken auf den Waggons dahinsäirt. Wohin, das wird die launige Göttin Fortuna bestimmen. (Hoffent­lich kommt davon auch etwa« zu uns! Anm. d. SetzerS.)

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Tochter des Christoph Göbel und deffen Ehefrau Elisabethe Margarethe, geb. Oswald, nachher verehelichten Schmuck, geb. am 6. December 1820 zu Treis a. Lda., ist feit langen Jahren an unbekanntem Orte ab­wesend.

Derselbe hat mit feinen halbbür­tigen Geschwistern Johannes Schmuck zu Treis a. d. Lda. und Katharina Pfeifer, geb. Schmuck zu Mainzlar, den am 27. März 1886 zu Frankfurt a. M. verstorbenen Schreiner Philipp Göbel beerbt.

Auf Antrag des für den Heinrich Göbel von dem Königlichen Amts­gericht Frankfurt a. M. bestellten Pflegers und Bevollmächtigten des Johannes Schmuck und der Katha­rina Pfeifer, nämlich des Rechtsan­walts Dr. Sieger zu Frankfurt am Main werden genannter Hein­rich Göbel oder feine etwaigen Erben aufgefordert, sich so gewiß spätestens zum Termin:

Montag den 2«. Juni 1893,

Vormittags 9 Uhr, zu melden und auszuweisen, als sonst hiernach Heinrich Göbel für tobt er­klärt und wegen des ihm zugefallenen Erbtheils nach den Anträgen des Pflegers verfahren werden wird.

Gießen, 19. April 1893.

Großh. Heff. Amtsgericht.

Emil Schmall,

Frankfurter Hof. Hessischer Hof

Bekanntmachung.

Mittwoch den 2«. ds. Mts., Abends 8«/, Uhr, findet

Generalversammlung

des Creditvereins zu Heuchelheim, E. G. m. u. H., bei Wirth Ludwig Bolkmann III. statt.

Tagesordnung: 1. Vekanntgebung der Jahresrechnung,

2. Festsetzung der auszuzahlenden Dividenden.

Heuchelheim, am 24. April 1893.

Der Aufsichtsrath.

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