den Genüssen des „Vortrags des Vater Kuhn" hin. Nicht wenig trug zu der gehobenen Stimmung, die sich nun bald einstellte, das während der Sitzung eingelaufene Telegramm des Vereinsvorsitzenden bei, worin die Bewilligung eines jährlichen Beitrags von 100 Mark von feiten der Stadt Gießen an den Verein mitgetheilt wurde. Mit diesem Ausflug hat der Verein einen neuen Erfolg zu verzeichnen, denn er hat sich mit ihm die Sympathien unserer Nachbarstadt Wetzlarerworben, wie die sehr z ah lr e i ch en Anmeldungen, die noch im Laufe des Abends aus dem Kreise der Anwesenden geschahen, hinlänglich beweisen.
Verkehr, Land, «nd Volksrvirthschafi.
Gieße«, 24 Januar. Marktbericht. Aut dem heutigen Nochenmartt kostete: Butler pr. Pst>. ^ 0 8^-1.00, Hühnereier per Stück 8-9 H, 2 Stück - H, Käse pr. St. 6-10 A, Käsematte pr. St. 3 A. Srosen vr. Liter 24 A, Linsen pr. Lster 30 A, Tauben pr. Daar X 0,60—0,80, Hühner pr. Stück A 0,85—120, Hahnen pr ©t X 0,99-1,60, Enten pr. St- X 1,50 bis 1,70, Ochsevfleisch pr. Md 65—72 A- Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 50—56 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 40-50 A, Hammelfleisch pr. Pfd. 40-70 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00—0,00 X, Weffikraut pr. Stück 5-12 A. Zwiebeln pr. Eentner 8,00—8,60 X, Milch p-. Liter 12—18 A, Gänse pr. M. 48—64 A-
Von vielen Leiten laufen Klagen ein über das jetzt im Handel befindliche amerikanische Petroleum. Das sind die Folgen des Kampfes der Amerikaner unter fich.H [223 Dagegen ist russisches Petroleum, Marke Nobel, immer beffer geworden und erhält heute schon zu gleichen Preisen den Vorzug.
Literatur unfc ICtMtft
— Carnepal 1893. Die »WienerMode'' versendet soeben ein Carnevalsheft mit einer überaus g.oßen Anzahl farbiger Costume, deren reizende Ausführung ungetheilten Beifall finden wird, „dtlder wie die zarte Libelle, das gelbe Phantaste-Costume, die niederländische Dame, der Domino im Stile Henri III. u. v. a. reihen sich dem Besten an, das in Farbendruck überhaupt geboten wird. Das schone Heft ist auch einzeln in den meisten Buchhandlungen erhältlich und kostet nicht mehr, als sonst für eine einzelne Costume - Vorlage gefordert zu werden pflegt.
Vermischter.
* Berlin, 22. Januar. Die Säuberung der Straßen von den Schneemassen hat der städtischen Straßenreinigung schon schwere Arbeit und große Unkosten verursacht. Die Berliner Straßen umfassen ungefähr 8 000 000 Geviertmeter. Am 14. d. M. fiel Schnee in der Höhe von rund 20 Centimeter, was eine Gesammtmasse von 1 600 000 Cubikmeter ergiebt. Am 16. ds. Mts. fielen 10 Centimeter Schnee. Aus diesen beiden Tagen erwächst also der Straßenreinigung die Aufgabe, 2 400000 Cubikmeter Schnee fortzuschaffen. Die Gespanne würden dazu Monate brauchen, wenn nicht der Witterungswechsel zu Hilfe käme. Die Abfuhr kostet rund 1 Mark für den Cubikmeter, ohne die Löhne für die Hilfsarbeiter, welche 2 Mark täglich
betragen, also sür eine Hilfskolonne von 2000 Mann im Ganzen 4000 Mark täglich. Bis jetzt sind für Hilfsarbeiter etwa , 80000 Mark, sür die Abfuhr 205 000 Mark, zusammen also etwa 285 000 Mark ausgegeben, so daß die der Verwaltung zur Verfügung stehenden etatsmäßigen Geldmittel schon jetzt aufgebraucht sind. Daß die Verhältnisse dieses Winters einer großen Anzahl sonst beschästigungsloser Arbeiter lange Zeit hindurch Arbeit und Verdienst schaffen, ist dabei ein erfreulicher Umstand. Eine wesentliche Ersparniß nnd Vereinfachung könnte übrigens vielleicht dadurch herbeigesührt werden, daß man den Schnee innerhalb der Stadt in Gruben zum schmelzen bringt und das Wasser den Canälen zuführt. In London sind dahingehende Versuche bereits vor Jahren angestellt worden, wobei die Schneemassen in solchen Gräben mit Gas geschmolzen wurden, doch ist über den Ausfall dieser Versuche nichts Näheres bekannt geworden.
* Berlin, 23. Januar. Aus Posen wird gemeldet: In dem Kohlenbergwerke zu Koszelow in Dombrowa, an der ostpreußischen Grenze, ist eine Kohlenschicht heruntergestürzt. Zwei Obersteiger und sechs Arbeiter sind tobt.
* Berlin, 23. Januar. Die Berliner Gewerbeausstellung im Jahre 1896, so schreibt die „Baugewerks- zeitung", darf schon jetzt als vollkommen gesichert gelten, denn es sind in wenigen Tagen 1800 Anmeldungen zum Theil mit sehr warmen Anerkennungsschreiben, beim Arbeitsausschuß eingegangen. Es unterliege keinem Zweifel, daß die Zahl der Aussteller sehr bald 5000 erreichen wird, die Zahl der Aussteller 1879 betrug 2000. Demnächst gedenkt der ge- schäftssührende Ausschuß sich erheb'.ich aus den Kreisen der Anmelder zu verstärken. Diesmal werde sich besonders das Baugewerbe und der Maschinenbau stark betheiligen, wie aus den Anmeldungen ersichtlich. Minister Präsident Graf Eulenburg habe dem geschäftsführenden Ausschuß bereits geantwortet und dem Unternehmen den besten Erfolg gewünscht.
* Berliner Elend. Eine Lehrerin an einer Gemeindeschule halte dieser Tage mit einer ihrer Schülerinnen folgendes Zwiegespräch: Du siehst ja so bleich aus. Bist Du krank?' Nein. Hast Du heute Morgen Kaffee getrunken? Nein. Was hast Du zum Frühstück bekommen? Brod. War was darauf? Nein. Was hast Du gestern Mittag gegessen? Nichts. Was gestern Abend? Brod. Trocken? Ja. Wird bei Euch geheizt? Nein. Was ist Dein Vater? Maurer. Was macht er? Er hat Schnee geschippt- aber jetzt ist erkrank, brustkrank. Was macht die Mutter? Sie ist tobt. Wieviel Geschwister seib Ihr? Sieben.
* Duisburg, 23. Januar. Nahezu 36,000 Personen überschritten gestern das Rheineis bei Ruhrort-Homberg.
* Halberstadt, 23. Januar. Die Eisenbahnverbindungen Halberstadt-Braunschweig-Hannover-Magdeburg sind frei. Im Harz werden statt der Bahnen Schlittenpvsten benutzt.
* Rogasen, 20. Januar. In Großstilna tranken drei Arbeiter, die mit Schildhauen auf dem Eise beschäftigt waren, zu ihrer Erwärmung Branntwein. Daraufhin müssen sie wohl eingeschlafen sein- man fand sie nach einigen Stunden starr auf dem Eise liegen. Zwei waren erfroren, der dritte konnte zum Leben zurückgebracht werden.
* Mülhausen i. E., 22. Januar. Die von hier flüchtig gegangenen Eheleute Bärenzung und deren Kostgänger, die wegen Verdachtes der Ermordung der kleinen Blanche Kahn verfolgt wurden, sind nach dem „Mülh. Tagebl." aus Belfort hierher ausgeliefert worden.
* Elbing, 22. Januar. Das Schwurgericht verurtheilte nach zweitägiger Verhandlung in vergangener Nacht den Arbeiter Colin und dessen Concubine Schnack wegen Raubmordes, begangen an den Geschwistern Fast-Prangenau, zum Tode. Zwei der Beihülfe Angeklagte erhielten ein Jahr beziehentlich sechs Monate Gefängniß.
* Sächsische Vieh-Versicherungs-Bank in Dresden. Diese größte und bestfundirte deutsche Anstalt (nicht zu verwechseln mit der Vaterländischen Vieh-Versicherungs- Gesellschaft) hat im verflossenen 20. Rechnungsjahre i wieder einen bedeutenden Erfolg zu verzeichnen. Welches große Vertrauen dieser beliebten und hochangesehencn Bank vom größten bis zum kleinsten Viehbesitzer entgegengebracht wird, beweist der enorme Zugang an neuen Versicherungen. Alle berechtigten Schadensälle wurden mit Mk. 772,083.24 in voller statutarischer Höhe prompt und coulant den Versicherten an ihren Wohnorten ausgezahlt. Trotz der hohen Schäden- leistung hatte kein Versicherter den geringsten Nach- und Zuschuß zu leisten, da die Bank nur zu festen und sehr billigen Prämien versichert, welche sogar zur Erleichterung in zinsfreien Terminen gezahlt werden können. Versicherungs- Capital, Prämien-Einnahme, Prämien-Reserve, Reserve-Fonds, sowie der Capital-Fonds sind beträchtlich gestiegen und bezifferte sich am 1. Januar 1893 die sür Schäden verwendbare Netto- Summe auf über Mark 450,000, wozu noch ca. Mark 900,000 Prämien des laufenden Jahres gerechnet werden. Versichert waren Mark 253,957,430. (Siehe heutiges Agenten- Gesuch.)
* Politischer Philosoph. Sachse: „Was ist des deutschen Vaterland? Jst's Bayerland, ist's Steierland?" fragt der beriemde Ernst Moritz Arndt in einem Liede. — Weeß Gnebbchen, wenn er Heike zu Miquels Zeiden gelebt hädde, müßt er'sch: 's ist Steierland.
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— Der König!. Preußische Herr Minister der öffentlichen Arbeiten bat die Benutzung der früheren Frachtbriesformulare auch bet regelmäßig wiederkehrenden Glückgutiendungen im Localverkebr der preußischen Staatsbahnen geNaitet. Eine wettergehende Zulassung ist nur mit Genehmigung des Bundesratbs angänaig. Die B sckmtz- nahme desselben über zeitweise Weiterbenutzung dieser Formulare im gesummten Verkehr der Deutschen Eisenbahnen ist von Sr. Excrllenz beantragt und in Kürze zu erwarten.
In gleicher Angelegenheit thetlt uns die Direclion der Ober- hessischen Eisenbahnen mit, daß sie die bisher gültigen Frachtbries- formulare bis zum 31. März a. c. in ihrem Localverkehr zulasse, so- fern darin der Vordruck für die Declaration der Gefammt-Werth- summe ganz und in dem für die Declaration des Jntensses an> der rechtzeitigen Lieferung bestimmten Vordruck das Wort »rechtzeitig vor der Uebergabe gestrichen worden ist.
Großherzogliche Handelskammer. ____________ Koch.
— In Folge unserer wiederholten Anträge bet königl. Eifenbahn- Direction Elberfeld und persönlichen Vertretung jener im Beztrks- Etfenbahnrath Köln ist tm künftigen Sommer-Fahrplan der An- schluß des Zuges 7 Creuzthal-Cölbe an den Zug 93 der Main- Weserbahn (Rachm. 122» ab Cölbe nach Cass-l) vorgesehen. Sodann ertölt Zug 1 Laasphe Marburg (damit Zug 1 Frankenberg-Sarnau) Anschluß an den Localzug 408 Marburg Gießen (hier 7* Vorm.)
Großherzogliche Handelskammer.
Koch.
fit*** 61fr<*4*A** dringt ein Bad nur dann, wenn der ^ÖVllCll Kör per zugleich auch gut eingeseift wird.
Durch diese Einfeifung wird nicht allein die Hautthättgkett erhöht und belebt, sondern es werden auch dadurch alle Schärfen rasch zur Ausscheidung gebracht und so namentlich dem Wundsein vorgebeugt. Die zu verwendende Seife aber muß natürlich eine ganz vorzügliche milde und reine sein: w.il scharfe Seifen das Uebel der Hautschärfe und Wundseins wesentlich erhöhen. Wir rathen daher Jedem Badenden.an, wenn er der Vortheile des Bades sich ganz erfreuen will, beim Baden sich der trefflichen Doerings Seife mit der Eule zu bedienen, die Resultate lohnen relchlichfl den Versuch. Zu Haden ä 40 Pffl. [170
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Unterkunft ablehnen. Da aber schließlich keine Wahl blieb, nahm das Gericht, wenn auch mit Widerwillen, die Ueber- siedelung nach Wetzlar vor. Redner wies an der Hand der Corresponbenz des Reichskammergerichts mit Trier, Mainz, Kaiser unb Reichsconvent nach, baß bas Gericht, bas sich in Wetzlar am 20. Februar 1690 extra judicialiter constituirt hatte, nichts eifriger betrieb, als wieder wegzukommen. Erst Die Sorge um die Existenz seit Sommer 1692 bewog es, bei Kaiser unb Reich auf eine Eröffnung ad interim leibst in Wetzlar zu drängen. Diese Bestrebungen würben zwar auf kurze Zeil burch bie Kriegspanik vom December IbOJ, wo bie Franzosen Rheinsels belagerten, unterbrochen, aber umso eifriger im Frühling des folgenben Jahres toieber ausgenommen, um endlich durch den Erlaß Kaiser Leopolds vom 28. März mit Erfolg gekrönt zu werden. In Anwesenheit des Kammerrichters, Erzbischof Johann Hugo von Trier, fand die Eröffnung ad interim am 25. Mai 1693 statt. Durch die Zeit wurde sie eine definitive: das Reichs- kammergericht hat Wetzlar bis zu seiner Auflösung nicht mehr verlassen. — Nach Herrn Rector Luerssen sprach Herr Professor I)r. B u ch n e r über „die Landgrafen von Hessen als Reichsvögte von Wetzlar." Redner führte etwa Folgendes aus: Der durch Jahrhunderte gepflegte freundschaftliche Verkehr der beiden Nachbarstädte Gießen und Wetzlar wurde mehrfach dadurch gestört, daß der Landgraf von Hessen als kaiserliches Lehen die Erbvogtei über Wetzlar trug. 1378 und 1393 wurde Hermann der Gelehrte durch dieses Ver- hältniß zwischen Stadt und Bürgerschaft Wetzlar gestellt. 1536 huldigt Wetzlar Philipp dem Großmüthigen, 1568 Georg L, 1605 Ludwig V. als Erb- und Schutzfürsten. Daß diese Stellung ihre Dornen hatte und uute^ Umständen recht unbequem werden konnte, beweisen die im Staatsarchiv aufbewahrten Acten so vieler Processe, bie beim Reichs- karnrnergericht gleich vielen anberen unerledigt geblieben sind. 1613, als Ludwig V. Erbvogt war, war zwischen Stadt und Bürgerschaft ein heftiger Streit entbrannt, infolge dessen der Landgraf von der Bürgerschaft um Hilfe angegangen wurde. Mit ansehnlicher Truppenmacht zieht der Schirmvogt von Gießen aus nach Wetzlar und stellt glücklich die Ordnung wieder her. Aber Bürgermeister und Rath klagen beim Reichskammergericht in Speyer gegen viele Bürger wegen Meuterei, wobei gegen den Landgrafen scharfe Hiebe fallen, weil er die Stadt mit Waffengewalt überfallen habe. Auf dem Reichstag zu Regensburg wird eine Commission zur Entscheidung der Streitfrage eingesetzt nnd dem Landgrafen die Sache übertragen. Der stellt denn auch Untersuchungen und Vernehmungen an, setzt Protokolle auf, allein alles vergeblich, bie Sache verläuft im Sanbe. Im Jahre 1750 war das Verhältniß zwischen Stadt und Erbvogt ein gespanntes. Schon 1749 hatte die Metzgerzunft auf-Fastnacht • gegen das Verbot des Rathes einen Umzug bewerkstelligt, wobei es zu einem Zusammenstoß zwischen den Umziehenden und den aufgebotenen Soldaten kam. Letztere wichen zurück, um unnützes Blutvergießen zu vermeiden. Diese Geschichte wiederholte sich 1750 mit dem Unterschied, daß diesmal nicht die Zunft, sondern die Söhne und Knechte der Meister den Umzug veranstalteten. Die Metzger riefen den Reichsvogt gegen das Verbot des Raihes zu Hilfe, allein diesmal behielt die Stadt die Oberhand. Ein sich hieraus entwickelnder Proceß blieb gleichfalls unentschieden. Etwas später wurde die vertragsmäßig kleine hessische Besatzung in Wetzlar allmählich vermehrt, was in der Stadt böses Blut setzte. Es kam 1763 zu einem Bürgeraufstand, in dem die hessischen Truppen entwaffnet wurden. Die Gießener Besatzung rückte daraufhin in Wetzlar ein und stellte die Ruhe wieder her. Noch einmal greifen hessische Soldaten in einen Bürgerzwist ein, indem sie gegen den Willen der Bürgerschaft dem katholischen Theil des Neichskammergerichts zwei Processionen zur Feier der Papstwahl Clemens IV. ermöglichen (1770). — Zum Schluffe gab Herr Dr. genfer eine Uebersicht über bie Kriegsbegebenheiten von Juli bis Mitte September 1796, soweit sie zu Wetzlar und Gießen in Beziehung stehen, und machte hieran anfnüpfenb
einige Mittheilungen aus den Auszeichnungen des in Gießen ansässig gewesenen Franzosen Chastel, die recht interessante Einblicke in die damals bei uns herrschenden Zustände gewährten. — Sämmtlichen Rednern wurde der gebührende Dank für ihre lehrreichen Vorträge zu Theil. Alles in allem war es des Guten fast zu viel, was hier geboten wurde und am Schluffe machte sich eine gewisse Abspannung bemerkbar. Mit um so größerem Behagen gab man sich
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Plötzlich tobsüchtig tenStücke seines MMiars mehrere SchM ab. Ter rankenhaus verbracht, stern Abend zwischen 8 ui caume eine; Gastwinhschi cere Bäckergehilsen und eis tofiock in Streitigkeiten, lielt letzterer hierbei einen Der Gestochene starb, bevor gebracht werden konnte. Die f.t festgenonmen. fast unzählig Ivar die Menge nb Fern schaarenweise herbei- ibe Gläbede des Rheins uration „zur guten Quelle" i Stande alle auszunchMn, Aheinwein zu erMen be- i Tagen ist der Verkehr mit ,en zu bewerkstelligen. Gestern Amerika bestimmt ist, von
-n wackeren Gesellen Philipp s Stromes verfertigt und ist Auch einige Radsahrer liefen recke zu Rad zu tzasfiren und Medikus von hier zu nennen, stehende stehende Brücke ohne ewohner wieder verschwinden, oh des eingetretenen milderen enöe von Menschen °usidem ächte ein ordentliches Volk-- ie Carroussels, die Buden und ungen sehiten. Die gestern en waren wieder m Ordnung ,lt unb >9 w W. Man unternahm SW > . Biebrich, wo ein reger D iem Mangel einer Brücke u
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- Unentbehrlich in jeder Familie. Die fortschreitende Aufklärung, welche in Bezug auf bte gesundheitlichen DJlafenaomen sortgesitzt stattfindet, darüber herrscht kein Zweifel, hat manchen Aberglauben verdrängt und mitfrüheren, thörichten Gebräuchen aufgeräumt. Heute sind wir soweit, daß in jeder sorgsamen Familie dieiemgen Sachen vorräthig, welche in plötzlichen Krankheitsfällen uothig find. So z. B. der Thermometer, Eisbeutel, Jrrigateur und vieles andere mehr. In neuerer Zeit ist nun abermals eine hochwichtige Erfindung gemacht worden, welche nickt fcknell genug jedem Einzelnen zugangtg aemacht werden kann. Wie häufig kommen Verbrennungen, Verbrühungen, Verwundungen, Ouetschungen, Haurao- fchürfungen (Wundsein, Wolf) vor und wie angenehm ist es dann in solchen Fällen, sofort das Beste was es giebt, zur Hand zu haben. Apotheker A. Flügges Myrrhen-C^me (Deutsches Reichspatent Nr. 63592) ist das Mittel, das jedem Leier empfohlen wird, sich zu Hause vorräthig zu halten. Derselbe ist nach Aussage der Aerzte weit wirkungsvoller als Cold-Cream, Cardol-, Glycerine-, Vaseline-, Zinksalbe rc., verdirbt nie und ist in Dosen a Mk. 1 — nebst den ärztlichen Gutachten in den Apotheken^) vorrathtg. Wir sind überzeugt, für unfern Rath den Dank aller Derienegen zu ernten, welche plötzlich das Mittel nölhig Haden. „
*) In Gießen: Pelikanapothete. Myrrhen-Crume rst der patentirte ölige und verdickte Auszug des Myrrenharzes.__
— Die Unkosten und die Mühewaltung, welche der Hausfrau aus der Bereitung befonderer R^convalescenten-Speisen, vor allem concentrirter Fleischbrühen erwachsen, können auf ein Minimum be- fchränkt werden, da Kemmerichs F leifch Pepton, bei einem Gehatt von ca. 60% Eiweißfudstanzen, in Suppen, Wem oder Cacao qemifcht sich als ebenso vorzügliches als h.lliges Stärkungsmittel bewahrt hat. Auch auf Weißbrod gestrichen wird es feines angenehmen Geschmackes und Geiuckes wegen gern genossen. Ueberdies ruft es kemerlei Ber- dauungsstörungen heivor, fondern hebt die gefunkemn Kräfie bald wieder unb trägt wesentlich zur Genesung bet. Kemmerichs Fleisch- Pepton bildet daher eine außerordentliche Erleichterung in Her Pflege von Reconvalescenten, Bleichsüchtigen und all den zahlreich Leidenden, deren Verdauungsapparat nicht normal functionirt. lnbb


