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Februar 1893.

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I.'. Philipp Haus, ore, Md.-. Adam Elisabetha Kraus, Zrooklyn, N. I.: . aus Wörrstadt. l, 35 Jahre alt, aus ionrab Herchrnrother,

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Anzahl Bewohner des Landes Abhülfe zu schaffen. Die Petition wird hiernach gegen die Stimmen der Abgeordneten Wolz, Frank, Racke, Pennrich und Ullrich abge­lehnt. Abg. Ullrich motivirt seine Abstimmung dahin, daff er gegen alle Ausnahmegesetze sei. Nunmehr tritt die Kammer in die Berathung der Gesetzes-Vorlage, die Kosten des Landarmen-Wesens betreffend, ein. Referent des Sonderausschusses Graf Oriola begründe! die Tendenz des Gesetzes. Er hofft, daß dieses, als letztes der Verwaltungsgesetze, nicht dem gleichen Schicksal verfallen werde, wie die sämmtlichen vom Hause abgelehnten vorderen Vorlagen. Er bittet das Haus, der Vorlage die Zustimmung nicht zu versagen. Staatsminister Finger präcisirt den Standpunkt der Re- gerung, welche im Auge habe, die Hälfte der Kosten der Landarmenpflege zu tragen- dagegen könne die seitherige be­währte Organisation bestehen bleiben. Abg. Dr. Gutfleisch befürworte! die Uebertragung der Kosten der Landarmen­pflege von den Kreisen auf die Provinzen. Nach einer kurzen Bemerkung des Abg. Jöckel nimmt das Haus den grund­legenden Artikel 1 des Gesetzes einstimmig an. Die übrigen Artikel finden ohne Debatte die Zustimmung des Hauses. Antrag des Abg. Pfann stiel auf Anhalten des von Alsfeld Nachmittags 3 Uhr 10 Min. abgehenden Zuges auf der Oberhessischen Bahn und Erweiterung der Warteräume daselbst. Der Ausschuß beantragt, dem Gesuch keine Folge zu geben. Abg. Psann­st iel begründet seinen Antrag in eingehender Weise und weist auf die mangelhafte Verkehrsverbindung auf den Ober­hessischen Bahnen hin. Abg. Guntrum pflichtet den Aus­führungen Pfannstiels bei. Finanzminister Weber ant­wortet, daß er den Ausführungen der Abgeordneten Guntrum und Pfannstiel widersprechen müffe, als ob die Oberhessischen Bahnen wie ein Stiefkind behandelt würden- die Herren möchten doch einmal ins Budget sehen. Dort seien doch im Laufe der Jahre in ganz enormem Maße Mittel für diese bewilligt worden, welche in keinem Verhältniß stünden zu allen übrigen Verkehrsmitteln des Landes. Er habe in dieser Frage ein völlig ruhiges Gewissen. Das Haus be­schließt hiernach mit großer Majorität nach dem Antrag des Ausschusses. Der Antrag Haas auf Erbauung einer Nebenbahn Pfungstadt-Gernsheim wird von der Tagesordnung abgesetzt und tritt nunmehr die Kammer in die zweite Lesung des Einkommensteuer-Gesetzes

ein. Vor Eintritt in die Berathung ergreift Präsident Weber das Wort und gedenkt in warmen Worten des verstorbenen Ministerialraths Baur. Mitten in seiner Thätigkeit sei derselbe aufs Krankenlager geworfen und nach kurzer Krank­heit in ein besseres Jenseits berufen worden. Allgemeine Theilnahme fand die Trauerkunde im hohen Haus. Die Kammer und die Regierung beklage den Verlust eines durch reiches Wissen und mit vorzüglichen persönlichen Eigenschaften ausgestatteten Mannes, eines trefflichen Arbeiters. Dem Verblichenen werde das Haus ein ehrendes Andenken be­wahren. Er ersucht die Kammer, sich von den Sitzen zu erheben. Im Verfolg der Berathung finden die Artikel 1 und 18 des Gesetzes Annahme nach den dazu gemachten Anträgen. Zu Artikel 19 erhielt in erster Lesung der Antrag der Abgeordneten Schade und Western acher, daß.auch die Abnutzung von Gebäuden, Maschinen, Betriebsmitteln bei der Declaration in Abzug zu bringen sei, mit Majorität die Genehmigung der Kammer. Finanzminister Weber hält diese Bestimmung für äußerst bedenklich und in ihrer Trag­weite für unberechenbar. Abg. Reinhardt widerspricht dieser Ansicht, ebenso der Abg. Wolfs kehl. Nach er­folgter Abstimmung über diesen Artikel wird der Antrag Schade-Westernach er nach einer redaktionellen Aenderung mit 27 Stimmen angenommen. Die Verhandlungen werden hier abgebrochen. Morgen früh Sitzung.

Vermischtes.

Frankfurt a. M., 22. Februar. Dem hier wohnenden Colporteur Herrschet, der wesentlich zur Ermittelung des inzwischen durch Selbstmord geendeten Mörders Schreck bei­getragen hat, wurde durch die Staatsanwaltschaft in Darm­stadt mitgetheilt, daß ihm die Hälfte der auf die Entdeckung des Mörders des Kartoffelhändlers Schulmeyer in Mör­felden ausgesetzten Belohnung demnächst ausgezahlt werden würde.

* Frankfurt a. M., 22. Februar. Heute Nachmittag fiel dem Maurerlehrling Conrad Herzberger aus Mör­felden beim Holzaufziehen an einem Neubau ein Stück auf den Hinterkopf und zerschmetterte ihm die Wirbelsäule, so daß der Tod sofort eintrat.

Verkehr, Cattd* und Volksrvirthschast,

Limburg, 22. Februar. Fruchtmarkt. Rother Wet,e» X 14.00, meiner Weiten X , Korn X 11.00, Gerste X 10.00, Hafer X 7.20, Erbsen X

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag den 25. Februar:

Vorabend 4" Uhr, Morgens 8®° Uhr, Nachmittags 3°° Uhr, Sabbathausgang 6M Uhr.

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verzeichnetes Holz versteigert werden:

1750

Gnauth.

2015

[1744

Dr. Naumann.

rm

109

Zusammenkunft

1730

A.

200

1150

Buchen Eichen Nadel

Die

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5

13

238

Das Genossenschasts - Cataster für die Röthseldgenossen- schaft, Gemarkung Steinheim, liegt vom 24. Februar bis 24. Marz 1893 zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bureau des unterzeichneten Genoffen­schafts-Vorstehers offen und können Einwendungen dagegen während dieser Zeit daselbst vorgebracht werden.

Die Rechnung der v. Raubenau'schen Stiftung für 1890/92 liegt im Pfarrhaus an der Südanlage acht Tage lang zur Einsicht offen.

Gießen, den 23. Februar 1893.

Der evangelische Kirchenvorstand.

Steinheim, den 22. Februar 1893. Nicklas.

Bau-, Werk« und Nutzholz. Fichtenftämme mit 72,54 fm, Fichtenderbstangen m. 46,51 fm, darunter befinden sich für Weiß­binder- und zu Spalierstangen geeignete,

Fichtenreisstangen m. 34,33 fm.

B. Brennholz.

Lcheith. Knüppelh. Stockh. Reish.

Licherstraße, 6. Schneise.

Gießen, am 21. Februar 1893.

Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. [1697

rm Wellen

250

50

105 6140

ist an der

Holzversteigerung | Bekanntmachung.

im Giesterrer Stadtwalde. Durch Beschluß der Stadtverordneten - Versammlung vom 9. d. M. hott ist für die Nordseite der Nordanlage, zwischen Stem- und Dammstraße,

1S93 von9 Sonnittati 9^116* annb fiir die Südseite zwischen Wetzstein- nnd Dammstrabe eme veränderte von Borimtlags v uyr an,, Bauflucht in Aussicht genommen. Wrr bringen dies Mit dem

Anfügen zur Kenntnis,, daß der bezügliche Ortsbauplan von heute ab Dtstrict-n Walds Hute, Katharmen- 14 Tagen auf dem Stadtbauamt (Gartenstraße Nr. 2 Zimmer Nr. 7)

Hütte, Unterhag und Oberhag nach- offen liegt, und daß Einwendungen gegen die geplanten Bau­

fluchtlinien binnen gleicher Frist bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen sind.

Gießen, den 22. Februar 1893.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Holz-Versteigerung

in den

Waldungen der Stadl Lich.

Versteigert werden:

Donnerstag den 2. März, Vormittags 10 Uhr, in der Forstwartei Großhäuserberg, Districten Dachsbau, Wartberg und Hirtenwiese:

5 Fichten-Derbstangen,

32 rm Buchen-Scheiter,

478 -Knüppel,

5235 Wellen -Reisig, 167 rm -Stöcke.

Zusammenkunft und Anfang im Dachsbau auf der Wannwiesenschneise bei Abth. Nr. 1.

Freitag den 3. März, Vormittags 9 Uhr, in der Forstwartei Vorderwald, Di­stricten Rotherbusch und Alte Küh- unter:

246 rm Buchen-Scheiter,

140 -Knüppel,

235 -Stöcke,

5030 Wellen -Reisig,

5200 -Eichen-, Nadel- und

Weichholz-Reisig.

Zusammenkunft am Hattenröder Vicinalweg an der Steinbruchschneise.

Lich, 22. Februar 1893.

Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.

Walz. 17231

Holzverfteigerung

in der Jürfllichen Oberförsterei?ich.

Es sollen versteigert werden:

Montag den 27. Februar, Vormittags von 91/» Uhr an im District Riedw ald.

42 rm Buchen-Scheiter (dabei 24 rm Hainbuchen - Rundscheitholz von 1524 cm Durchmesser), 130 rm Buchen-Knüppel, 35 rm Kiefern - Knüppel, 30 rm Buchen-Stöcke, 5000 Buchen - Forst­wellen, 2000 Buchen-Astwellen, 400 Kiefern-Wellen,

26 Stück Eichen-Bau- und Wagnerholz, ca. 14 fm,

7 Fichten-Bauholz, ca. 3 fm,

Kiefern - Stammholz von 1520 cm Durchmesser, ca. 10 fm, 2590 Fichten-Stangen zu Leiterbäumen und Spalierholz, ca. 41 fm.

Zusammenkunft ist auf der sogenannten Laubacherstraße, wo dieselbe vom Fußpfad von Lich nach Harbach gekreuzt wird.

Dienstag den 28. Februar, Vormittags von 9V2 Uhr an im District Schwarzwald und nahe gelegenen Theilen des Diftricts Höler.

254 rm Buchen-, 45 rm Eichen - Knüppel, 36 rm Buchen-, 4 rm Eichen-Stöcke, 3150 Buchen-, 450 Eichen-, 50 Nadelholz-Wellen,

77 Stück Eichen-Wagnerholz, Stamm- und Stangenholz, zusammen 9,43 fm,

8 Stück Fichten - Bauholz = 2,27 fm, 12 Buchen - Stangen = 0.48 fm,

48 Fichten-Stangen 2,73 fm.

Die Zusammenkunft ist am District Schwarzwald auf dem neuen Weg nahe der Chaussee Lich-Gießen.

Lich, am 13. Februar 1893. 1476

Dr. Diefienbach.

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Gustav Walter, Mäusburg 13J

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Holzversteigerung

im akademischen Forstgsrtrn.

Samstag den 25. Februar, von Nachmittags 3 Uhr an, sollen im akademischen Forstgarten nachver­zeichnete 9tutz- und Brennhölzer ver­steigert werden:

A. Bau-, Werk- und Nutzhölzer.

7

4

4

9

2

64

Eichenstämme m. 1,55fm Ulmenstämme 0,49 Akazienstämme 1,52 Birkenstangen 0,25 Kiefernstämme 0,81 Fichten.

derbstangen 4,10

8,72 fm

B. Brennhölzer.

1,2 rm Nadelscheitholz |

5,0 Nadelprügelholz l10 8

2,6 Lanbprügelholz

2,0 Laubstockholz J

340 Wellen Neisholz, größtentheils Nadelreisig.

Gießen, den 23. Februar 1893.

Die Direction

des akademischen Forstinstituts.

Dr. Heß. 1743

Holz -Versteigerung

in der

Fürstlichen Obersörsterei Hungen

District Landheege.

Mittwoch den 1. März,

Morgens 10*/, Uhr, sollen 7600 Stück gemischte Wellen öffentlich verkauft werden.

Zusammenkunft bei Nr. 1 Weg

Gambach-Langgöns.

Hungen, 22. Februar 1893.

1752]Ziegler-Stege.

Bekanntmachung.

Die am 15., 16. und 21. Februar d. I. im Beuerner Gemeindewald abgehaltenen Holzversteigerungen sind genehmigt, mit Ausnahme des Eichen­stammholzes.

Beuern, den 22. Februar 1893.

Großh. Bürgermeisterei Beuern.

Otto. 1724

Freitag den 7. April,

Nachmittags 2>/r Ubr,

soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Artedri» Groo- u. Ehefrau in Gießen gehörige Hofratthe:

Flur 34 Nr. 586*/io 801 Meter zwischen dem Wäldchen und dem Schieß­haus

öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 23. Februar 1893.

Großh. Ortsgericht Gießen.

I. A.: Vogt. 1725

Bekanntmachung.

Johann Konrad Kämmerer II. von Lich, der unter der FirmaJoh. Kämmerer" einen Handel mit Lam­pen- und Metallwaaren betrieben, ist gestorben und dos Geschäft mit allen Activen und Passiven auf den Sohn und Erben desselben Friedrich Karl Jakob Kämmerer übergegangen; dieser führt die seitherige Firma weiter. Die dem Friedrich Kämmerer ertheilt gewesene Procura ist erloschen. Wahrung im Handelsregister ist erfolgt.

Lich, den 20. Februar 1893.

Großherzogliches Amtsgericht.

Lang ermann. [1741 Mittwoch den 8. März, Nachmittags 2i/2 Uhr.

sollen auf dem hiesigen Ortsgertcht die den Erben der Karl Lang Eheleute in Gießen gehörigen Immobilien:

Flur I Nr. 961 19 Meter Hofraum mit Stall auf dem Asterweg, Flur I Nr. 962 125 Meter Grabgarten daselbst,

Flur I Nr- 968 56 Meter Hoftaithe daselbst

freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 23. Februar 1893.

Großh Ortsgericht Gießen- __I. A-: Bogt. [1726 Samstag den 25. Febr. werden zu Gießen öffentlich gegen Baar­zahlung versteigert:

a) Nachm. 2 Uhr in der Bieker'schen

Hofraithe:

1 Pferd, 1 schwerer Rollwagen, 2 Secretäre, 1 Cassaschrank, Pta, ntno, 1 Parthie Cigarren.

b) Nachm 3 Ubr bei der Heyligen- städt'schen Gießerei:

1 Parthie Bauholz, wie einige Eichenstamme.

Beides voraussichtlich bestimmt.

Engel, 1751__________________Gerichtsvollzieher.

Dienstag, den 28. Februar,

Nachmittags 2 Uhr, wird auf Lonys Bierkeller eine Parthie Wein in Flaschen, als: Tokayer, MenLscher, Rüster Ausbruch rc., sowie einige Fäffer Ofener Rothwein, ferner Cog­nac in Flaschen, sowie leere Flasche« und Weinsäßchen, ganz neue Kellergerüste, eine Wasch-Ma­schine mit Ringmaschine neuester Construction u. s. w. versteigert

F. Hoffmann, 1747] Concursverwalter.

Jeikgeöotenes.

Donnerstag nnd Ntreitag:

Schellfische.

1712] Emil Orvig.