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23.11.1893 Erstes Blatt
 
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«ebrauch. Die betrchö ie Idee", ftamivt bon !: im Sommer dieses nNeuen Palais", du idete, leitete. Als det' r von dem Kaiser befir , daß er die Absicht^ n Arbeitern ein Festes liner ungezwungem D keene dumme >' **1 Mite die GeMMM rschaft unb bim MrL pafftabat oder auch -

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tt v-.en, und erst seit wenigen Tagen lebte sie wieder bei ihm i !tb Ihringen. Dr. Schelldorf ist verhaftet. Zu dem Mord v.d noch weiter geschrieben: Die Frau habe zwei volle Dinnden die entsetzlichsten Schmerzen ausgestanden, bis sie in Tod erlöst wurde. Schelldorf war mit seiner Frau «i ein Vierteljahr verheirathet. Einer Corre pond nz der

rßg. Ztg " aus Jhringrn entnehmen wir Folgendes: Hii einem Jahre halte sich hier der practische Arzt Dr. »tzhelldorf, welcher in Fre bürg studirt und fco.t kurze Zeit ^nctizirt hatte, niedergelassen- bald darauf führte er eine ji pe Frau aus Bötzingen heim. Die Bermögensverhälmisse jWhelldorffs gestalteten sich indessen immer ungü >tiger, wozu ! stsln Lebensweise das ihrige beitrug. Da schließlich Zwangs- «rsteigerungen erfolgten und auch ein durch einen Freiburger Anvalt den Gläubigern angebotcncr Vergleich den Zusammen- IbiJ* oeS HauShaltS nicht mehr aufhalien konnte, begab sich Li junge Frau, die einem frohen Ereignisse entgegensah, p ihrer Mutter zurück. Auf Verlangen Schelldorfs kam sie w essen schon bald darnach und zwar in Begleitung ihrer Du!ter wieder hierher. Da geschah nun gestern Nachmittag sticn 3 Uhr die Uuthat, welche nach Angaben der Mutter Ssi> folgendermaßen zugetragen haben soll: Schelldorf, der wie Wnng, nicht ganz nüchtern war, versuchte zuerst seine Frau P»it dem Messer zu iödten. und warf sie dabei auf den Boden- :|br Widerstand der Unglücklichen oder ihre Hilferufe scheinen isii jedoch von seinem Vorhaben, ihr den Hals abzuschneiden '«bgibracht zu haben. Er griff nunmehr zu Gift und schüttete .Ahr den Inhalt eines Fläschchens, angeblich Cyankali, ein. $3 ö die Mutter das Zimmer betrat, worin sich das Entsetzliche IMgikragen hatte, war noch Leben im Körper der Tochter, IMlilj kehrte dieselbe nicht mehr zum Bewußtsein zurück. Das Mtlicht erschien noch am Abend am Ort der That und der Dörder wurde nach Breisach überführt. Nach dem Berichte eines anderen Correspondenten bestellte die Frau vor Kurzem auf ltiezraphischem Wege ihre Mutter dringlichst zu sich, und gestern Nachmittag halb 4 Uhr war es, wo diese sich genöthigt sah, öffentliche Hilfe herbeizurufen. Der gerade vorübergehende Tanner Lauck (aus Hugsweier) sprang sofort herbei, und ionb zu seinem Entsetzen, Schelldorf auf der Frau knieend, in der einen Hand ein geschlossenes Messer haltend, in der

:> ein mit Cyankalium gefülltes Fläschchen, dessen Inhalt n derselben einzuflößen suchte und auch wirklich beibrachte, ker Atteutäter wurde selbstverständlich alsbald von seinem Cpier weggerissen und mit Unterstützung des weiter hinzu- gekommenen Polizeidieners Stein und des Ortseinwohners Ecler in einem Nebenzimmer in vorläufige Verwahrung ge­nau! men, später aber, nach dem Erscheinen der Gendarmerie, N'k Onsgesäugniß verbracht. Es fanden sich bald die Aerzte van Altbreisach und Merdingen ein, ihr Eingreifen konnte liaec den um 6 Uhr Abends eingetretenen Tod der Frau nicht hindern. Die Bevölkerung ist empört über die ruchlose Wt. Am Allgemeinen wird die Frau bedauert und ihr Mi leid gezollt. Schelldorf war 28, seine Frau 26 Jahre alt.

* Theerbude, 16. November. Von einer verfehlten Heirathsspeculation berichtet dieKönigsberger Allg. Ztg." ans Szittehmen: In der ganzen Gegend ging das Gerücht, feien aus der kaiserlichen Schatulle 1OOO Mark für das trstc Brautpaar gestiftet, welches in der neuerbauten §t. Hubertuscapelle bei Theerbude getraut würde. Schnell tu! chlossen wählte ein speculativer Jüngling unter feinen Maulens" die geeignetste und ließ die Ehe standesamtlich schließen. Nachdlm so der Bund unauflöslich geworden, meldete er sich bei Herrn Zeidler, dem Castellan des kaiser­lichen Jagdhauses und erklärte unter Vorzeigung der standes- imtlichcn Urkunde seinen Wunsch, in der St. Hubertuscapelle kirchlich getraut zu werden, um die gestifteten 1000 Mark ju erhalten. Herr Zeidler wendete sich, da ihm von der Sache nichts bekannt war, an das Oberhofmarschallamt "und erhielt natürlich alsbald die Nachricht, daß von der erwähnten 1000 Mark Stiftung nichts bekannt, auch noch nichts Näheres Iber die kirchlichen Angelegenheiten der St. Hubertuscapelle icftimmt sei. Diese betrübende Nachricht soll dem neugebackenen Hatten die ganze Freude an dem jungen Eheglück verdorben haben. Daß Gerücht von der 1000 Mark-Stiftung mag dadurch entstanden fein, daß den Eltern der ersten beiden in ter St. Hubertuscapelle getauften Kinder je 50 Mark aus her kaiserlichen Schatulle zugewiesen worden sind.

* Pleß, 12. November. Hier wird derKreuzzeitung" zufolge gegenwärtig gegen zwei Kellner eine Untersuchung geführt, welcher ein ganz eigenartiger Fall von Wucher zu Grunde liegt. Die Landlehrer erhalten ihr Gehalt be­kanntlich postnumerando, was mancherlei Unzuträglichkeitcn zur Folge hat. Die bndeu erwähnten Kellner haben nun ein Geschäft daraus gemacht, solchen Lehrern das Gehalt prä- numeranbo auszuzahlen und es dann hinterher für sich ein- zukassiren- da sie aber für diese Gefälligkeit bis 10 Mk. vom Hunde t unb quartaliter Provision genommen, so beschäftigt sich jetzt daS Gericht mit dem Fall.

* Wie Theodor Wachtel Säuger wurde, wird imN. Wien. Tgbl." so erzählt: Zu Ende der vierziger Jahre lebte in Hamburg ein Makler Namens Pfefferkorn, ein lustiger Cumpan, der mit Vorliebe in seinem Heim und zur Sommer« frische draußen im frischen grünen Wald- Quartette veran­staltete. Der blutjunge Wachtel war derLeibdroschkenkutscher" Pfefferkorns, und bei den sommerlichen Ausflügen durfte er diesem unb seinen Freunden and) bet Herrichtung der Tafel im Freien behülflich fein. Einmal nun geschah es, daß der Tenor des Pseffetkorn'fchen Quartetts plötzlich heiser wurde, denn er war so unvorsichtig gewesen, sich in seinem koketten Höschen auf das feuchte Gras zu fetzen. Holland in Noch! Da nahte sich schüchtern der Kutscher Wachtel in Hemdärmeln feinem Chef Pfefferkorn und fragte:Wenn mi umfingen laaten wullt, denn kann t losgahn. Ich heff bat ohle Leeb all mannidjen Sünbag mit anhücrt!" Der Kunstmäcen be­trachtete seinen Kutscher mit höchstem Staunen, als wäre er ein Fabelthier, unb entgegnete:Du wullt fingen? Kennst Du benn be Noten?"Nee, be kenn ick nid), bat geht so oock ganz goot. Mit soveel Wiitlöftigkeiten gisst sich unfereen nid) aff!" Und man lachte unb ließ Wachtel singen. Aber als bie rounberbarc, wenn auch ungeschulte Stimme erscholl, ba lachte fein Mensch mehr, und Pfefferkorn fiel seinem Kutscher um den Hals unb schrie, baß Wachtel nun fingen lernen müsse. Unb Morgens, als Wachtel in Ho zpantoffeln bastanb unb seinen Wagen wusch unb bie ganze Geschichte schier vergessen hatte, ba stürmte der eifrige Sängerfreunb auf ihn zu unb schleppte ben noch Widerstrebenbea zur Granbjean, bet besten Gesanglehrerin Hamburgs, unb während der junge Mann bei ihr Proben seines köstlichen Tonmaterials zum Besten geben mußte, befanden sich im Nebenzimmer mehrere Hamburger Sachverständige, die ihr Urtheil über das Phä­nomen in die Wagschale legten unb über die Zukunft des Mannes entschieden. So wurde Wachtel zum Sänger. Allerdings ist die Geschichte n cht ganz verbürgt, wenigstens nicht so wie die Anrede, bie Wachtel nach einer Troubadour- i Aufführung in Wiesbaden hielt, in bet er bem jubelnben . Publikum versicherte:Dieser Abenb ist der schönste Tag meines Lebens."

£iteratttr unö Kunft

Ein Riesengebäude deutschen Fleißes naht der Vollendung. Von Brockha«-' LonversalionS-Lexikon, dem Vorbtlde aller deutschen Werke dieser Art, ist mit dem 8. Band die Halste der 14. Auflage soeben erschienen. Der 8. Band enthält eine reiche Fülle sorgsam auSgearbeitcter zuverlässiger Artikel, die von 48 Taieln, darunter 8 Chromotaseln und 12 Karten und Plänen, und 212 Text- bildcrn tllustrtrt werden! Die Chromotaseln sind wie immer wahre Meisterwerke, mögen sie die merkwürdige Gestalt einer Giraffe oder eine noch feltsamer geformte Gruppe der Gla^fchwämme (einer Thier­gattung!) oder das berühmte Goethe-Denkmal (Berlin) von Schaper oder eine kostbare Sammlung farbenprächtiger Glasfenster dorstellen. Die Karten sind vorzüglich und dem neuesten Stande entsprechend. Bei dem bunten Inhalt eines Lexikonbandes ist es natürlich nicht möglich, in einer kurzen Notiz seinen Wertb voll zu würdigen. Wie I wir hören, liegen bereits 3260 Kritiken von Brockhaus Conversations- L-xikon vor, die, mit Ausnahme von vier, überctnsttmmen in dem Urtheil, daß in den bisher erschienenen Bänden das großartige Pio- gramm der Verlagshandlung in allen Theilen musterhaft durchgesührt ist. Der Text ist klar, knapp und angenehm lesbar. Das Urtbetl der Redactton ist unbestechlich selbst bei heiklen Themen, die von der Parteien Haß und Gunst entstellt zu werden pflegen. Die illustrative Ausstattung ist unübertroffen meisterhaft. Auf dem Gebiete der Naturwissenschasten z. B. liegen nicht weniger als 96 Tafeln vor, darunter 19 Chromotaseln, aus technischem Gebiet 89 Tafeln; zur Kunst finden sich 60 Tafeln, darunter 15 Chromos; 15 landwirth- | schastltche, 12 mtlitä-tsche, 19 geographische Tafeln, in Summa i 414 Tafeln und Karten! Witviel reicher muß erst die zweite Hälfte ! des Werks tllustrtrt setn, da sie noch 77 Chromotaseln, beinahe I doppelt so viel als bisher, tnsgesammt noch 486 Tafeln und Karlen '

bringen wird! Blockhaus ConoersationS-Lexckon als WethnaLtS- gesch.nk ist ein Capita', das hundertfältige Zinsen trägt.

Georg Ebers, der Liebling der deutschen Lescrwilt, w!rd auch dieses Jahr nicht verfehlen, feine zahlreichen Freunde u> d Ver­ehrer mit einer neuen Gabe feines nie rastenden, jugend'.tch siiichen Geistes zu erfreuen. Wie wir foebrn erfahren, erscheint demnächst in der Deutschen Ve>lags-Anstalt in Stuttgart ein Roman aus seiner Feder, bet-telt ,Äl<x>t>atra*. Wie schon dcr Titel sagt, ist die be­rühmte Aegypterin dieses Namens die Hauptheldin dieses Werkes, unb um ihr rneikmüidtgrS Lebensichicksal gruppirt sich ein groß artiger cuiturgeschichtlichrr Stoff, zu dessen lebensvoller Gistaltung «llerdings Niemand berufener war als Georg Ebers.

Verfemt, CattO» unfc Volk-wirthschaft.

Limburg, 21. November Fruchtmarkt. Rother Weiiev 12.75, weißer Weizen 12.50, Korn A 10.60, Gerste «M 9 55, Hafer JL 7 90. ___________

Im Allgemeinen wird den Engländern nachgesagt, daß sie von ihren einheimischen Erzeugnissen, namentlich wenn es fi<b uni Lebensmittel bandelt, sehr eingenommen sind und sich fremden Pro- ducten gegenüber meist ablehnend verhalten. Daß sie aber dar aus­ländische Fabrikat auch anerkennen, wenn eShigh dass ist, hat die im October in London stattgehabte Internationale KochkunstrAus- stellung gezeigt, bei der u. A. die bekannte Firma C. H. Knorr in H.'ilbronn a. N. ihre Supprnmehle, Srwpmtasrln und Dorrgemüse ausgestellt batte. Den rühmlichst bekannten Erzeugnissen der Firma Knorr wurde in London die große goldene Medaille zuerkannr, die einzige, die für diese Branche überhaupt zur Vertheilung kam. Da­durch gewinnt diefe Auszcichnung ein besonderes Jntereffe und ist ein erfreuliches Zeichen für die Fortschritte der deutschen Industrie im Ausland. Bei derselben Gelegenheit wurde der Firma Knorr von den englischen Vegetariern noch ein besonderer Ehrenpreis für die ausgestellten Dörrgemüse gewidmet. Auch bei der im September in Breslau stattgehabten Fachausstellung des Deutschen Hebammen- Veretns wurde das Knorr'sche Hafermehl als beste Ktndernahrung anerkannt und aufs Neue mit einem Ehrendiplom bedacht.

TttrchlieheAnzeigen -er evnng. Gemeinde.

Donnerstag den 23. November, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Turnsaale der Stadtknabenschule. Psarrverwalter Dr. Grein.

Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen.

46. Woche. Vsm 12. November bis 18. November 1893.

Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann Militär).

Sterblichkettsziffer: 9,83°/o°.

Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom

1.Lebensjahr: 2.15. Jahr:

Diphtheritis 3 (3) 3 (3)

Gehtrnschlagfluß 1 (1) 1 (1) , i ~

Summa: 4 (4) 1 (1) - 3 (3)

A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Es wurde kein ortseinheimrscher Sterbefall gemeldet.

Briefkasten.

Abonnent F. Sie möchten wissen, an wieviel Sonntagen vor Weihnachten die Verkaufszeit verlängert resp. gestattet ist. Nach der unterm 27. Juni v. I. erlassenen polizeilichen Bekanntmachung ist eine längere Beschästigungs- und Verkaufszeit andrei Sonn­tagen vor Weihnachten, und zwar von Mittags 11 bis 7 Uhr Abends für das gesammte Handelsgewerbe zugelassen. Danach wäre dies der 10., 17. und 24. December. Ob Angesichts des Um­standes, daß der dritte Sonntag diesmal gerade auf den Christabend fällt, ausnahmsweife noch ein weiterer Sonntag (der 3. December) fretgegeben wird, können wir nicht beurtheilen; vielleicht trifft die zuständige Behörde (das Poltzeiamt) eine dieser Annahme günstige Entscheidung. Red.

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WM» Fay» ächte Sodener Mineralpastillen, die sich als Vorbeugungs- und Heilmittel gegen alle Reizungen dcr Athmungs- und Sprachorgane so trefflich bewährt und einen wohlverdienten Weltruf erworben haben, werden oiefach nachgeahmt und unter ähnlichem Flamen unb in fast gleicher Verpackung auf den Markt gebracht. Man achte darum darauf, daß jede Schachtel mit einer ovalen, blauen Verschlußmarke versehen ist, welche den 9iamens- zug Phil. Herm. Fay trägt und daß die Ächachtel mit einem Verschtußstrelfen ve»sehen ist, der die amtliche Befcheinigun- deS BürgermeiyeramteS Soden a. T., die Pacht der Quellen betreffend, trägt. Man kaust Fays ächte Sodener Mineralpaatllleo in allen Apotheken, Droguerten rc. zum Preise von 85 Pfg. die Schachtel.__________________________________________________[9195

aller genehmigten Lotterien stets vorräthig. Prompt-.Ueber- send.d.Gewinn!. AlbinGretscher,Gießen,Wallthorstr-2.

Ausschreiben.

Im hiesigen Provinzial-Arresthause ft die Stelle einer Gefangenwärterin jjfort zu besetzen. Verbunden mit tiefer Stelle ist eine Jahresremune- ntion von 600 Mark mit freier Löhnung, Heizung und Beleuchtung. Bewerberinnen, nicht unter 30 Jahre clt, unverheirathet oder verwittwet, ohne Kinder, wollen ihre Gesuche uiUer Vorlage von Zeugniffen als­bald bei dem Unterzeichneten ein- uichen.

Gießen, den 20. November 1893. Der Großh. Erste Staatsanwalt. ___________Jöckel.________9697 Donnerstag, 23. Novbr.,

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ui Hande ii

Ober-Bessingen, am 20. November 1893.

Der Voranschlag der Gemeinde Ober-Bessingen pro > 1894/95 liegt vom 23. November 1893 an acht Tage auf der Burger-^ meisteret daselbst zu Jedermanns Einsicht offen.

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Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Bessingen. Kühn.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Lauter für 1894/95 liegt vom 24. d. Mts. an acht Tage lang auf dem BürgermeistereiBureau zur Einsicht aller Interessenten offen.

Lauter, am 21. November 1893.

Großherzogliche Bürgermeisterei Lauter.

Feldmann. 9708

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Röthges für 1894/95 Uegt vom 25. November l. I. bis zum 4. December l. I. zur Einsicht der Jntereffenten auf Gr. Bürgermeisterei Röthges offen.

Röthges, am 21. November 1893.

Großherzogliche Bürgermeisterei Röthges.

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