Ausgabe 
23.9.1893 Erstes Blatt
 
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drS genialen Oesterreichers heute von dem Repertoir vollständig "verschwundene OperTituS" schloß.

t 15788] Stetig steigender «bsatz seit 1880 verbürat die Güte de» HollLnd. Labak bet B. Beckertn Seesena.H tvPfb.fco. SMk.

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verkehr, LanS. u«ö Volkrrvirthschaft.

Die Autternoth wird, da das Stroh vielfach zum Füttern verwendet werden muß, einen Mangel an Dungmitteln im Gefolge haben. Es dürfte daher vielen Landwtrthen willkommen sein, wenn wir auf ein verhältnitzmäßig billiges und dabei sehr wirksames Dungmittel hinweifen. Es ist dieses der Schlachtbausdünger und schrieb hierüber dieFranks. Ztg." vor einiger Zeit Folgendes: Wenn auch tn den Schlachthäusern größerer Städte die Verwerthung der Abfälle geregelt ist, so ist das doch bet denen kleinerer Städte meist nicht der Fall und bereitet der Absatz der sich "ansammelnden Abfallstoffe gelegentlich Schwierigkeiten. In den Mitch, d. D. L. G. macht Dr. I. H. Vogel auf den hohen Düngerwerth dieser Abfälle aufmerksam und giebt ein Verfahren an, welches ihm zu einer für Düngungszwecke nothwendigen Zubereitung geeignet erscheint. Man richtet auf einer Lagerstätte zunächst eine feste Schicht von Torfstreu her, breitet aus dieser die Schlachtbausabfälle aus und bedeckt diese wiederum mit einer Schicht Torfmull, Torfstreu, Stroh, Sagespähne oder dergleichen. Darauf kommen wieder Schlachthausabfälle und dann wieder Torfmull oder sonstige wasseraussaugende Substanzen. In dieser Weise fährt man fort und bereitet fo einen Eomposthaufen, der zuletzt, wenn er nicht alsbald ausgefahren und untergepflügt werden kann, gut mit Erde bedeckt werden muß. Zweckmäßig ist es noch, die Schlachthausabfälle mit einem Düngerconservtrungsmtttel zu versehen. Der Verfasser schlägt für diesen Zweck Kainit oder Carnallit vor. Unseres Erachtens würden sauere Phosphate, also SuperphoSphate, insbesondere Doppelsuperphosphat, hierzu zweck­mäßiger sein, da diese die Zersetzung der thierischen slickstoffreichen Massen nicht aufbalten, aber dennoch vor Verlusten an Stickstoff schützen und den Eompost mit einem zweiten werthvollen Dungstoff versehen. Ganz dringend muß davor gewarnt werden, die Massen längere Zeit ohne Compostirung lagern zu lassen, da sonst Verluste und dabet austretende, die Luft mit Gestank erfüllende Gase unver­meidlich sind. Nach mehrmonatlichem Lagern wird die Masse mehr oder weniger die Beschaffenheit eines gut verrotteten Stallmistes annehmen. Landwtrthe, denen Gelegenheit geboten ist, Schlachthaus- absälle billig zu erwerben, sollten den Ankauf solcher nicht versäumen. Mit einiger Sicherheit wird auf diese Weise eine Menge von Pflanzen- nährstoffen für einen Geldbetrag erworben, wie man sie tn künstlichen Düngemitteln nicht annähernd für einen gleichen Betrag erhalten kann.

Zur Herbstsaat. Da in kurzer Zeit die Landwtrthe mit der Aussaat des Roggens und Weizens beginnen werden, so sei abermals darauf aufmerfam gemacht, daß neben der gehörigen Be­arbeitung und Düngung des Bodens ein vorzügliches Samenkorn die wichtigste Bedingung für eine gute Ernte ist, denn nur ein kräftiges Samenkorn erzeugt auch eine kräftige Pflanze und reichliche Körner. Am wichtigsten ist wohl die Aussaat eines zuverlässigen Roggensamens, da ausgewinterte Roggenfelder oder auch nur schlechte Bestände derselben im Frühjahr einen großen unersetzlichen Schaden für die Landwirthschaft bedeuten. Die größte Sorge des Landmanns sollte daher fein, ein gutes Samenkorn zu erlangen, das die oft fchneelofen, harten, trockenen Winter und fonstigen Un­bilden der Natur erträgt, das sich gut bestockt und reiche Aehren liefert. Da könnte ein Versuch mit dem in ziemlich weiter Ferne und tn der rauhen gebirgigen Waldgegend mit größtem Nutzen ge­bauten bayerischen Alpenroggen (Gebtrgskorn) von größtem Nutzen sein- der Samenwechsel liefert ja immer die günstigsten Resultate, und die Landwtrthe, welche ihre Felder damit bestellen, erhalten dieses Getreide aus dem Herzen der Kornkammer Bayerns; alle Oeeonomen sind voll des Lobes über diese edle Getreidesorte.

Btttterprüsungsn. Die preußischen landwirthschastltchen Versuchsstationen sind vom Landwirthschaflsminister angewiesen, eine größere Anzahl von Butterproben in allen Jahreszeiten auf ihren Wassergehalt zu untersuchen, um auf diese Weise eine Maximal­procentzahl des Wassergehalts zu ermitteln, welcher bet dem Berkau von Butter nicht überschritten werben darf. Das gesammelte Material wird von dem Director der milchwtrthschaftlichen Versuchsstation zu Kiel bearbeitet werden.

-eptmber. DikPw g aus einer so tiiit flammt. Der CM !5 Mk. verlaust, k fe, der Centn« u >er diesjährige N > beregnet und aut i rjährigen Weizenfifr iehalt. Auch bat:: n, die den bitSjäh nutzten die uimgM on bid)t undkack utet - blieben. ßfg, per vierpfm ! und 43 Pfg- [

muffen:

a. Kaufgeld für die Kuh......

b. Transportkosten nach Elberfeld . . . c. Futterkasten für zehn Tage.....

d. Für thierärztliches Attest.....

e. Telegramm und Portokosten . . . . f. Frachtkosten der Haut von Elberfeld hierher g. Gebühren für Herrn Rechtsanwalt Meier

Summa 160,45 Mk. Diese Zahlen sprechen ohne Worte eine sehr beredte Sprache".

Ein seltsames Inserat findet sich in der Nummer vom 14. September 1819 im Anzeigentheil derSpenerschen Zeitung". Das Inserat ist eingesetzt worden vom Major von Lützow und bezweckt nichts Geringeres, als den berühmten Führer der nach ihm benannten verwegenen Schaar bei den Berlinern von dem Verdachte zu reinigen, daß er ein Räuberhauptmann wäre. Das vor 80 Jahren er­schienene Inserat hat folgenden Wortlaut:Schon längst habe ich stillschweigend gehofft, daß man mich und das Frey« Corps, welches Se. Majestät der König meiner Führung anvertraut hat, endlich mit lächerlichen und verleumderischen Zeitungsberichten verschonen werde. Aber nun lese ich wieder, daß die Schaar sich schwarz und drohend wie Gewitterwolken auf der Ebene von Neuem lagert, daß ich kürzlich mit Cavallery einen Wald attaquirte, um das Gespann eines friedlichen Bauern zu erbeuten u. s. w. So wird von Unberufenen vieles über mich geschrieben und gesprochen genau in einem Tone, als ob ich ein Räuberhauptmann wäre, während doch mein höchstes Bestreben ist, dem König und dem Vaterlande zu dienen und den erwünschten Erfolg s. Z. freimüthig darzulegen. Jede Bekanntmachung, welche etwa fernerhin nicht von einem Vor­gesetzten oder mir selbst unterzeichnet, erscheinen dürfte, bitte ich daher dringend, als nicht gedruckt anzusehen."

Kriegshuude. Aus Annaberg wird demChemn. gbl." geschrieben: Mir dem 15. Jägerbataillon sind während teS diesjährigen Manövers sünfKriegshunde ausgerückt, b?r Raffe nach zwei schottische und drei deutsche Schäferhunde. Fi? Hunde sind zunächst für den Ordonnanzdienst abgerichtet. n gehen mit den Vorposten vor und tragen auf den Befehl Meldung vor" in einer am Halsband befestigten Tasche die Firldung zu ihrem Truppentheil und kehren auf den weiteren befehlMeldung zurück" unverzüglich zu ihrem Vorposten zurück. Der KrtegshundTilly" hat kürzlich eine Strecke von 3000 Meter hin und zurück in sieben Minuten zurück- gclegt. Auf Vorposten bei Nacht leisten die Thiere infolge ihrer sicheren Witterung unersetzliche Dienste. Die Hunde fuib aber auch zur Auffindung Verwundeter abgerichtet und gitibt worden. Bei Nacht werden sie mit dem BefehlSuch' Verwundete" ausgeschickt. Sobald sie nun einen Menschen in Jägeruniform auf der Erde, im Gebüsch rc. liegend finden, bellen sie so lange, bis Hilfe kommt.

* Pest, 10. September. Ein seltsames Abenteuer ei lebte gestern Abend der Geheimrath Michelet, Präsident des internationalen Straßenbahncongreffes. Auf dem hiesigen Destbahnhofe erwartete Mtchelet einen aus Wien ankommenden Freund. Bevor er nach dem Bahnhofe ging, hatte er sich in der Kerepeserstraße in einem Hutladen einen neuen Hut gekauft. Im Bahnhofe angelangt, ging er auf dem Perron auf und ab und war nicht wenig überrascht, als er plötzlich in der einen Tasche seines Ueberrockes eine Geldbörse mit

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StWtX M >rde lenkt ntiifity Wassrnmeistr.»' lu8 den mttpx Artillerie tin^v. militärisch autyL : in die WaffeMü miandirt und Des sie ihre boQlomr ter-Aspiranten ty teere Fachexarnen i m in die erste fen inberufen zu wer!» !nuieißers beträ

lehnte dankend mit dem Bemerken ab, daß er als der König der weinliebendsten Nation leider gezwungen sei, sich des Weines gänzlich zu enthalten.In ganz Italien," bemerkte er lächelnd,giebt es wohl keinen schlechteren Weintrinker als mich!"

* Bohl. 18. September. Eine Warnung an alle Mitglieder der Viehversicherungsgesellschaft für den Bezirk Vöhl erläßt der Vorsitzende des Vereins Eigenbrodt mit folgender Begründung:Der Ackermann Herr Lippe zu Thalitter verkaufte an den Handelsmann Liebmann Katz zu Frankenberg eine Kuh zu dem Preis von 115 Mark. Diese Kuh wurde im Schlachthause zu Elberfeld geschlachtet, dort verworfen. In Folge dessen hat Lippe folgende Rechnung an Katz zahlen

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3U machen. Gegen das in Stadtverordneten kreisen auf- «etauchte und von einflußreicher Seite befürwortete Project, unsere nicht ausreichende städtifcheWasserleitung durch Ilie Zuführung von filtriertem Rheinwaffer zu verstärken, ^nbebt sich in der Bürgerschaft eine immer größere Opposition, sowohl in berufenen städtischen Vereinen, wie in der t-ocalpresse laut hervortritt. Dem Hauseigenthümeroerein <>it sich in dieser Opposition auch der südöstliche Bezirks- o rein angeschloffen, der in einer Eingabe an die städtische ^Verwaltung nicht allein den sanitären Bedenken Ausdruck ziebt, sondern auch die finanzielle Seite dieses zu zwei Mionen veranschlagten Projeetes einer scharfen Kritik unter- zieht. Bei der Bürgirschast wie auch in der Presse ist allgemein he finanzielle Seite wenig berührt worden, wogegen die -sanitären Bedenken in den weitesten Kreisen getheilt werden.

Mainz, 21. September. Heute, am 21. September, sind es 60 Jahre, daß das von Hofbaumeister Moller in Darmstadt erbaute Mainzer Stadttheater eröffnet wurde. Die Eröffnungsvorstellung am 21. September 1833 stand unter dem Zeichen von C. M. von Weber und Mozart. Des Ersteren Jubelouverture bildet den Anfang, woran sich

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-5 Gulden fand, von der er bestimmt wußte, daß sie ihm mcht gehörte. Seine Ueberraschung wurde aber geradezu unheimlich, als er hierauf in der anderen Tasche seines i'eberrockes eine silberne Uhr vorsand, von welcher er gleich­falls nicht behaupten konnte, sie je früher zu seinem Besitz gerechnet zu haben. Er wandte sich daher an einen Polizisten, fccT aber mcht in der Lage war, das Anliegen Michelets zur ! mntniß zu nehmen, da derPräsidentdes Straßenbahnvereins es bisher versäumt hatte, sich die ungarische Sprache anzueignen, tzast zu gleicher Zeit schlug jedoch ein Czegleder Landmann Lärm, weil ihm seine Geldbörse abhanden gekommen war. bum Glück war bald ein Geheimpolizist zur Stelle, dem sich sichelet verständlich machen konnte. Nun erfuhr man, daß | der Börse des Landmanns ursprünglich ein viel geringerer betrag enthalten gewesen war, als in dem Augenblick, da fc Micheler in feiner Rocktasche vorfand. Während man roch darüber redete, wurde von der Polizei in der Person M Jakob Schlesinger ein internationaler Taschendieb ver­höret, und dieser gestand, dem Czegleder Landmann dje wähnte Börse mit fünf Gulden gestohlen zu haben. In- feinem Besitze waren zu dieser Zeit jedoch schon 90 Gulden unb eine silberne Uhr, welche er anderen Opfern entwendet hatte. Er that das ganze Geld in die Börse und steckte liefe sammt der Uhr in die Rocktasche des Herrn Michelet, |cn er für einen Diebesgenoffen hielt. Schlesinger ist nämlich Mtglied einer Diebsbande, deren einzelne Mitglieder sich nicht kennen, die jedoch ein unauffälliges Erkennungszeichen haben, ämlich einen gemeinsamen Hut. In einem Hutladen in er Kerepeserstraße wurden vor einiger Zeit fünfzig große, !i Form und Farbe außergewöhnliche Hüte bestellt, natürlich r,ne daß der Geschäftseigenthürner verständigt wurde, welchem Zwecke sie eigentlich dienen sollten. Der Geschäfts­mann hatte jedoch, ohne daß die Besteller dies wußten, on demselben Muster noch mehrere Hüte anfertigen laffen nd zufällig Herrn Michelet einen solchen verkauft. So kam i; daß Schlesinger den Präsidenten des internationalen Straßenbahnvereins für ein Mitglied einer internationalen

Literatur und Arrrrst.

- «btto« Batoi» allgemeine «rdbeschreibnng. Ein Handbuch des geographischen Wissens für die Bedürfniste aller Ge­bildeten. Achte Auflage. Vollkommen neu bearbeitet von Dr. Fran, Hetderich. Mit 900 Illustrationen, vielen Terflkartchm unb 25 Kartenbeilagen auf 41 Kartenfeiten. Drei Bände. In w ßteft: rungen L 75 Psg. ober in 10 Abtheilungen k 3.75 Mk. Auch in drei eleg. Halbfranzbänden L 15 Mk. zu beziehen. Bisher 34 Liefer­ungen autzgegeben. (A. HartlebenS Verlag in Wien.) Von diesem trefflichen Werke liegt nunmehr der zweite Band abgeschlossen vor, ein stattliches Buch von über 1000 Seiten, auf bas Reichste, Ge­bogenste auSgestaltet mit künstlerischen Illustrationen, zahlreichen kleinen Textkärtchen unb aparten, in vieliachem Farbendrucke aus­geführten Kartenbeilagen. Der zweite Band enthält bie Lander- kundc Astens, ber Polargebiete unb ben Beginn bes länberkunblichcn Thelles von Europa. Mit seltenem Geschick unb unter Benützung einer Unsumme von Ouellenmaterial hat eS Dr. Heiberich verstanden, ein überaus lebendiges und belehrendes Bild der physikalischen, ethno graphischen und politisch-ftatisttschen Verhaltntffe ber genannten Ge­biete zu entwerfen. A. Balbis Erbbeschretbung bietet in ihrer neuen Fassung dem Laien rote dem Fachmanne reichste Belehrung und Anregung unb ist berufen, ein Volksbuch im besten Sinne beS Worte« zu werden, bas in keiner Familienbibliothek fehlen sollte.

.Wiener Mode.* Das soeben erschienene 24. Heft, mit welchem ber 6. Jahrgang schließt, ist eine so hervorragende Leistung, daß wir nicht umhin können, daraus speciell. aufmerksam zu machen. Die farbigen und schwarzen Bilder gehören fast ausnahmslos zu dem Besten, daS die Kunst des Holzschneiders hervorzubringen vermag, unb enthalten eine llebersicht ber neuesten Schöpfungen auf bem Gebiete ber Herbstmode. Auch der belletristische Theil ist reich aus­gestattet, unb enthalt als besonbers glänzenben Beitrag ein Gedicht von Ferdinanb v. Saasr, in welchem ber ganze Zauber eines Spät­sommertages in entzückenbster Welse wiebergegeben ist.

- Karl PrSllS Kalender aller Deutsche«, herausgegebm vomAllgemeinen Deutschen Verbände" in einer Auflage von 12 000 Exemplaren, hat es sich zur Aufgabe gestellt, ben alldeutschen, den rodtnationalen Standpunkt nach jeder Richtung hin zu vertreten unb die Arbeit bes österreichischen und reichsdeutschen Schulvereins, der Colonialgesellschaften, deS Vereins für Handelsgeographie de« deutschen Sprachvereins u. s. w. publizistisch zu fördern. Deshalb sind alle inneren Fragen unb Parteitendenzen streng ausgeschlossen unb bas Augenmerk nur auf bie Stärkung ber deutschen Weltstellung unb Erweckung bes nationalen Gemeingesuhles gerichtet worben. DerKalenber aller Deutschen" bilbet ein nationales Hausbuch im besten Sinne des Wortes unb bars deutschen Mannern unb Frauen bestens empsohlen werben.__________________________ __

kirchliche Anzeige« -er Stadt Gietzen.

«vaugelifche Gemeinde.

Gottesdienst.

17. Sonntag nach Trinitatis, ben 24. September: In ber Stadtkirche:

Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dr. Naumann Nachmittags 2/8 Uhr: Pfarrverwalter Dr. Grein- Christenlehre für die MarkuSgemeinbe.

In ber Friedhofscapelle:

Vormittags 8'/, Ubr: Pfarrverwalter Dr. Grein. Nachmittags 2>/, Uhr: Pfarrer Dingelbey Christenlehre für bie Lucasgemeinde.

Katholische Gemeinde.

Sonntag ben 24. (September, 18. Sonntag nach Pfingsten:

Samstag: Nachmittags um 4Vi Uhr unb Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte-

Sonntag: Vormittags von b Uhr an Gelegenheit zur hl- Beichte, um 6'/, Uhr erste hl. Messe; um 7Ve Uhr AuStheilung der hl. Corn- munion; um 8 Uhr zweite hl. Messe; um 9V- Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht-

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag den 23. (September:

Vorabend 6« Ubr, Morgens 8»« Uhr, Nachmittags 4°<> Uhr, Sabbathausgang 7°° Uhr.

Montag den 25. September, Laubhüttenfeft, 1- Tag: Vorabend 60r* Uhr, Morgens 830 Uhr, Nachmittags 4°° Uhr- Dienstag ben 26. September, 2- Tag:

Vorabend 6»u Uhr, Morgens 8»° Uhr, Nachmittags 4°° Uhr, Abends 7°° Uhr-

Diebesbande hielt.

* Theorie und Praxis, In der zwerten allgemeinen Sitzung des Nürnberger N atur s or sch ertages hielt der jeweilige Prorector der Universität Erlangen, Professor Dr. t. Strümppel, einen Vortrag über die gesundheitsschädliche Wirkung des Alkoholgenusses, dem die gelehrte Versammlung endächtig lauschte und am Schlüsse verdienten Beifall zollte. Die nach dem Vortrag eintretende Pause benützten die Zu­hörer, um zu den Erfrischungshallen zu eilen und sich am -Hlase Bier, Gläschen Liqueur, Schoppen Wein, auch Knicke-

zu stärken.

Em König, welcher keinen Wein ttinkt, ist, wie man -us Rom schreibt, Humbert von Italien, welcher seit einem Jahre auf Anrathen der Aerzte sich des Genusses von Rebensaft fast ganz enthält. Als er neulich bei den Manövern - DO, Mk.'-' y in Pallanza weilte, besuchte er auch die Fabrik des Vermouth

W m s"" ' de Torino und wurde hier von den Besitzern eingeladen,

W ein eine Flasche vom Besten zu kosten. Allein der Monarch

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Fünfter Jahrgang.

Häljrlirf! 24 Hefte.

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Jährlich tirca 1200 Illustrationen aus allen Gebieten des Wissens.

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