Ausgabe 
23.8.1893 Erstes Blatt
 
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Hälfte gefährdet.

Douaueschmgen, 18. August. Ueber den tdbthcb ver­laufenen Fall asiatischer Cholera geht derBad.Corr." folgende Mittheilung zu: Der 17jährtge Otto Heck, Ober- secundaner in Lahr, halte eine gertenreife nach der Schweiz in Begleitung seines Mitschülers Höfe aus Straßburg an­getreten und war am 10. ds. von Genf auS gegen den Willen des VaterS nach Marseille gekommen. In Marseille schon sollen beide Reisenden an Diarrhöe gelitten haben, sie verschafften sich deshalb in einer Apotheke Opium und ver- blieben in Marseille bis zum 12. ds. Am 13. ds. kamen sie in Donaueschingen an. Höfe soll mit seiner sortdauernden Diarrhöe nach Straßburg gefahren sein, während Otto Heck bei seinen Eltern in Donaueschingen verblieb. Montag an­geblich noch wohl, klagte er am Dienstag über Leibschmerzen, Erbrechen und vermehrte Durchfälle. Mittags 3 Uhr wurde der Arzt gerufen, der den,Kranken elend fand. Um 6 Uhr war der Kranke bereits pulslos- er starb nach 10 Uhr Abends. Zur Verhütung weiteren Umsichgreifens der Seuche sind alle Maßregeln getroffen worden.

* Nivelles (Prov. Brabant), 19. August. Bet Jttre wurde ein Arbeiter auf dem Felde von einem Wespenschwarm über­fallen und zu Tode gestochen.

* Der verlorene Sohu. Als an einem der letzten Nach­mittage ein Personenzug vom Schlesischen Bahnhofe in Berlin nach Königswusterhausen abdampfte und die Halle bereits eine Strecke weit verlassen hatte, erschollen aus einer Ab- theilung heraus gellende Hilferufe. Unter den Mitfahrenden entstand große Aufregung, weil man sich die Veranlassung zu diesem Geschrei nicht deuten konnte. Der Zug hielt, und eine Frau stürzte wie wahnsinnig heraus. Die gehegten Be­fürchtungen lösten sich jedoch bald in allgemeine Heiterkeit auf: die Frau hatte auf dem Bahnhof Abschied von einer Bekannten genommen und dabei ihr kleines Kind auf einer Bank niedergelegt. Schließlich war sie, den Kleinen ver­gessend, in den Zug gesprungen und vermißte ihn erst, als sie bereits eine ziemliche Strecke weit gefahren war.

Ostheim, 18. August. DerDarmst. Ztg." wird ge­schrieben: Man habe in diesem Wespen- und hornissenreichen Jahre ein Auge auf die Stämme junger Bäume. Im 'Pfarrgarten zu Ostheim bei Butzbach haben die Hornisse eine schon ziemlich starke fraxinua pendula (Trauer-Esche) bis auf das Holz geschält; die Fasern der Rinde und des Splintes sind für sie Baumaterial zu den Zellen. Ein Ueber- streichen der Rinde mit Lehm, dem man Tabak-Suder beigegeben hatte, vertrieb endlich die gefräßigen Thiere.

Ranstadt, 20. August. Mit Hinweis auf die Notiz in Nr. 193 d. Bl., nach welcher hier sämrntlicher Hafer von den Aeckern gestohlen worden sein soll, theilt uns Großh. Bürgermeisterei Ranstadt mit, daß in der Nacht vom 10. d. M. in dem an der Staatsstraße Ranstadt-Nidda gelegenen Felde von drei Aeckern eines Besitzers nur 55 Gebund von 140 gestohlen wurden. Die Thäter sind in Nidda ermittelt. Es sei also nichtsämrntlicher Hafer" gestohlen worden, auch seien in letzter Zeit in der Gemeinde Ranstadt keine Feld­diebstähle, außer dem hier bezeichneten Fall, vorgekommen, noch sonst Klage über Fruchtdiebstähle erhoben worden.

Zwingenberg, 18. August. Die Trauben in den Wein­bergen sind schon sämmtlich genießbar, ein Dorkommniß, welches sich die ältesten Leute in dieser Zeit, Mitte August, nicht erinnern können; dabei sind sie in jungen kräftigen Wingerten so vollkommen und zahlreich vorhanden, daß es fast wie ein Wunder erscheint. Manche Weinbergbesitzer erzielen einen vollen Herbst und da auch an einer hervorragenden Qualität nicht mehr zu zweifeln ist, so sieht man hier im Allgemeinen der Weinernte mit großer Zuversicht entgegen.

Ao8 Rheinhessen, 20. August. Nachdem von einem landwirthschaftlichenNothstandein unserer Provinz jetzt nicht mehr geredet werden kann, haben die Kreisämter ihre frühere Verfügung, welche die äußerste Einschränkung der Festlichkeiten auf dem Lande anordnete, gemildert. Ins­besondere werden dreitägige Kirchweihfeste mit Tanzmusik,

Temperatur der Lahn und Luft nachRiaumur gemtfientm 22.Auguft, MM.gs zwttchm 11 und 12Uhr: Wasser 19V«, Luft 20 Grad. Rübsamen'sche Badeanstalt.

hat die Hitze ein Wunder gewirkt: in der City hat der un­erläßliche Cylinderhur, das Symbol englischer Respectabmtat, dem leichten Strohhut Platz gemacht.

Zur Abkühlung der Zimmerluft bei der jetzigen Sommerhitze wird nachstehender Vorschlag gemacht: Ein ein­faches und wirksames Mittel gegen die übergroße Httze im Zimmer besteht darin, daß man einen mit E i s gefüllten Blecheimer am besten sind die unlackirten dicht unter der Decke aushängt. In verhältnißmäßig kurzer Zeit wird die gewünschte Abkühlung erfolgen. ES wird nämlich die an dem Eimer abgekühlte Luft schwerer als die umgebende heiße, sie sinkt also herab und neue Luftschichten treten an den Eimer heran, um ebenfalls abgekühlt zu werden und nieder­zusinken. So geht das Spiel ununterbrochen fort, und durch die lebhafte Circulation ist die Räumlichkeit bald genügend abgekühlt. DaS Aufstellen von Eisgefäßen in Tischhöhe nützt dagegen so viel wie gar nichts.

* Militärdienst der Volksschullehrer. Sämmtliche Volks­schullehrer aus dem Bezirke des 11. Armeecorps, welche ihrer activen zehnwöchigen Dienstpflicht zu genügen haben, wurden am letzten Freitag in der Jnfanteriecaserne zu Frankfurt zur ersten Uebungscornpagnie vereinigt. Die Compagnie wurde auf Kriegsstärke gestellt und umfaßt 246 Lehrer. Davon entfallen etwa 190 auf Preußen und 56 auf das Großherzogthum Heffen; Weimar, Waldeck, Gotha und Meiningen sind stark vertreten. Die Compagnie wurde Herrn Hauptmann Regenauer und vier Lieutenants unterstellt. Das von den drei Divisionen des Armeecorps gestellte Aus- bildungspersonal besteht aus 18 Unteroffizieren und 19 Ge­freiten. Die zweite Uebungscornpagnie wird am 15. Sep­tember formiert, beide Compagnien werden am 26. October enHaffen.

*» Der beschwerliche Dienst der Locomotivführer hat jetzt insofern eine Erleichterung erfahren, als ihnen allgemein ge­stattet worden ist, während der Fahrt kleine Stühle oder Drehschemel zum Sitzen zu benutzen. Bisher war ihnen das Sitzen während der Fahrt verboten. Die Führer machen denn auch schon von dieser Neuerung ausgiebigen Gebrauch. Meistens benutzen sie federnde Sitze, weil hierdurch das während der Fahrt sonst recht empfindliche sog. Stauchen der "Locomotiven auf den Körper des Führers übertragen und so dessen schädliche Einwirkung auf das Nervensystem vermieden ' wird.

»* * Der Getreidemarkt. Die schwache, lustlose Haltung, durch welche sich der deutsche Getreidemarkt während der letzten Wochen im Allgemeinen auSzeichnete, hält noch immer an, an den meisten Plätzen hat sogar noch ein weiterer Preis­rückgang für Roggen und Weizen stattgefunden. Hierzu wirk­ten einerseits die neuerdings immer wieder unvortheilhaft lautenden Meldungen vom amerikanischen Markte, anderer­seits die auS dem Jnlande vorliegenden Ernteberichte ein. Die letzteren geben zwar noch kein übersichtliches Gesammt- bild der diesjährigen Getreideernte in Deutschland, indessen lassen sie doch schon erkennen, daß die Roggen- und Weizen- erntc in den meisten Bezirken keineswegs so ungünstig aus­gefallen ist, wie noch vor Kurzem gemuthmaßt wurde. Im Hafergeschäft giebt sich eine Besserung kund, der hervor- getretene Mangel an Waare bewirkte an mehreren Haupt­plätzen eine nicht unerhebliche Preissteigerung in Hafer. Was die Sperrung der deutschen Grenzen gegen die russische Ge­treidezufuhr infolge deS Zollkrieges anbelangt, so zeigt sich der einheimische Getreidemarkt hiervon noch ziemlich unberührt; sobald indessen die Reste der vorjährigen großen Ernte ver­zehrt sein und die Lieferungen der 1893er Jnlandsernte für ben Consum nicht mehr auSreichen werden, dürfte sich das Fehlen der russischen Zufuhr auf unserem Getreidemarkte doch einigermaßen bemeiklich machen. An der Berliner Producten- börse notirten : Weizen per 1000 Kilogramm von 152 bis 163 Mk., Roggen von 135143 Mk., Hafer von 166 bis 189 Mk., Gerste von 125170 Mk.

wo solche herkömmlich sind, auf Befürwortung des Gemeinde- raths wieder gestattet.

AuS dem Großherzogthum Hessen, 21. August. Nach einer Mittheilung deSMainzer Journal" ist gestern in München der hessische Landtagsabgeordnete und Centrums­führer, OberlandesgerichtSrath vr. Frank, an den folgen des am 10. d. Mts. erlittenen Schlaganfalls gestorben. Dr. Frank, der ein Alter von 63 Jahren erreichte, gehört seit dem Jahre 1872 der zweiten hessischen Kammer an und verfocht in derselben stets mit großem Eifer die Jntereffen der Centrumspartei. Bei der am 1. October 1879 erfolgten neuen Gerichts-Organisation wurde Dr. Frank in den höchsten hessischen Gerichtshof berufen, dem er bis zu seinem Ableben angehörte. Cardinal Krementz, Erzbischof von Köln, ist heute Vormittag in Mainz eingetroffen und bei Bischof Haffner abgesüegen. In Begleitung des Letzteren ist der Kirchensürst heute Abend nach Fulda weiter gereist. Die gestern geschlossene internationale Bäckereiausstellung zu Mainz wurde einschließlich der Aussteller und Inhaber von Freikarten von rund 40,000 Personen besucht. Die Gesammteinnahmen an der Tageskasse betrugen 30,000 Mk. Die stärkste Frequenz war am 15. August, an welchem die Ausstellung von 6519 Personen besucht wurde.

mit Reisern zugedeckt unmittelbar am Geleise. Ueber die Person der Unglücklichen war Genaueres noch nicht festzustcllen.

* Agram, 17. August. Bei einem Kirchenfeste in Biskupec nächst WaraSdin wurde, wie man derN. Fr. Pr. be­richtet, das Treiben einer unmenschlichen Bande entdeckt, welche die Verstümmlung von Kindern gewerbsmäßig betrieb, um die unglücklichen Geschöpfe für daS Bettlerhandwerk aus­zunützen. Bisher sind drei Männer und von den Opfern vier Kinder zu Stande gebracht worden. Letztere stehen im Alter von 8 bis 12 Jahren und bieten einen beklagens- werthen Anblick. Zwei Mädchen sind Arme und Beine ge­brochen, einem Mädchen ein Auge ausgestochen worden. Die Verstümmelungen wurden den Kindern mit Werkzeugen, welche vorgefunden worden sind, gewaltsam beigebracht. Ein Mäd­chen, welches erst seit Ostern in der Gewalt der Bande war, zeigt noch frische Wunden. Ein Knabe wurde so lange zwischen Schrauben und Brettchen gezwängt, bis er buckelig wurde. Die Untersuchung gegen die verhasteten Uebelthäter ist bei dem Gerichtshöfe in WaraSdin eingeleitet worden.

* Altenahr, 21. August. Die Hälfte deS Dorfes Nieder-Adenau brennt seit V/g Uhr. Wegen des Südsturmes und der Wassernoth ist auch die andere Orts-

* Frankfurt a. M., 22. August. H o f b a 11 m u s i k - Director Eduard Strauß wird am 29., 30. und 31. August im Zoologischen Garten mit seiner ganzen Capelle concertiren und bringt in diesen Concerten viele Novitäten, ernsten wie heiteren Genres zur Aufführung. Die Capelle Strauß hat unter allen ähnlichen Unternehmungen die größten Reisen gemacht und überall glänzende Erfolge errungen. Sie hat den größten Theil Europas und 61 Städte von Amerika berührt. Die Capelle besteht jetzt seit der Gründung durch Johann Strauß Vater 70 Jahre. Unter der Leitung ihres gegenwärtigen Chefs steht sie seit 31 Jahren. Die Stellung am österreichischen Hofe hat Eduard Strauß seit 22 Jahren inne. Seine Original-Compositionen zählen 300, die seiner Orchester-Arrangements von Opern- und Concertpiecen 200. Die Capelle Strauß spielte unter Leitung ihres gegen­wärtigen Chefs bei acht Ausstellungen. Den größten Erfolg hatte sie bei der Londoner Ausstellung in South Kensington erzielt, wo sie zu öfteren Malen in der Albert Hall vor 10000 Personen concertirte, im Garten - Kiosk aber vor 30000 und 40000 Personen.

Ms. Kassel, 21. August. Von der Straßenbahn todtges ähren. Ein höchst beklagenswerther tödtlicher Unglückssall hat sich heute zwischen Kassel und Wtlhelmshöhe zugetragen, indem in der Wilhelmshöher Allee ein Ver- gnügungsreisenber aus Hannover vom Zuge der Kasseler Straßenbahn erfaßt, umgeworfen, überfahren und auf der Stelle getödtet wurde. Die näheren Umstände des Un­glücks sind die folgenden: Der fragliche Zug der Kasseler Dampsstraßenbahn, bestehend aus Lokomotive und zwei Personenwagen, verließ um 10 Uhr 40 Min. heute Vormittag Wilhelmshöhe, hatte bereits den Main.Weserbahnhof Wilhelms- Höhe überschritten und fuhr nach Wehlheiden weiterfahrend, in beschleunigtem Fahrtempo die Wilhelmshöher Allee, daS sog.Lange Feld", entlang. Die Wilhelmshöher Allee war wie gewöhnlich um diese Zeit von Fußgängern, Fuhrwerken :c. recht belebt und Führer und Heizer der den Zug fahrenden Lokomotive mußten ihre Augen überall haben. Plötzlich in der Mitte zwischen Bahnhof und Wehlheiden taucht an der südlichen Seite der Allee, wo das Bahngeleise sich hart an den Bäumen hin fortzieht, ein älterer, feingekleideter Herr hinter den Bäumen auf, der nach Kassel (in der Zugrichtung) fortmarschirend in das Schienengeleise der Straßenbahn tritt und in demselben ruhig weiter geht, trotzdem daSTuten" des Tram- bahnheizerS daS Nahen des Zuges ankündigt. Ein Begleiter des Herrn geht hinter den Bäumen der Straße entlang, beide Herren schreiten rüstig weiter, sprechen aber kein Wort mit einander, lassen aber auch die Warnungssignale der Tram­bahn und die Zuruse des Publikums beide unbeachtet. Nachdem Führer und Heizer in dem Glauben, daß der vor ihnen gehende Herr schließlich im letzten Momente zur Seite springen werde, weiter fahren, gebt der Herr zwischen den Schienen weiter, der Führer will, als er die Hartnäckigkeit des Mannes sieht, die Maschine stellen. Es gelingt ihm aber nicht rechtzeitig mehr, der Herr wird von der Maschine er­faßt, kommt unter die Schutzvorrichtung, wird ein Stück mit fortgeschleift und auf der Stelle getödtet. Die Feststellung der Persönlichkeit ergab, daß der Getödtete wie sein Begleiter taubstumm war und der Handschuhfabrikant Franz Petri aus Hannover ist.

* Köln, 19. August. Beim Baden im Rhein ertranken gestern Nachmittag drei Schüler im Alter von 9, 14 und 15 Jahren.

Berlin, 18. August. Ueber einen Doppelselbstmorb berichtet derLok.-Anz." : Im benachbarten Erkner hat am Mittwoch ein junger Mann von etwa 19 Jahren, wie es heißt, ein Student aus Charlottenburg, seinem Leben dadurch ein Ende gemacht, daß er sich vor den kurz vor 8 Uhr Morgens in Erkner eintreffenden, von Fangschleuse kommenden Vorortzug geworsen hat. Aus einem an seine Braut ge­richteten Brief, den der Selbstmörder noch kurz vorher, an der Bahnböschung sitzend, geschrieben hatte, geht hervor, daß unglückliche Liebe den jungen Mann in den Tod getrieben hat. Der Brief enthielt auch die Aufforderung an seine Braut, ihm, wenn sie ihn wirklich liebe, in den Tod zu folgen. Die Braut hat denn auch nicht lange auf sich warten lassen. Mit dem Vorortzug kommend, traf sie Abends 8 Uhr 10 Minuten in Fangschleuse ein, gab in fliegender Hast an der Kontrole ihre Fahrkarte ab und rannte !o, datz es unmöglich war sie aufzuhalten, das Bahngeletse entlang auf Erkner und auf den heranbrausenden Schnellzug zu. Sie warf sich vor den Zug und ist von diesem ergriffen und , zermalmt worden. Der Leichnam tag gestern Vormittag noch

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aitftet*, 22. August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochemnartt kostete: Butter pr. Pfd. X tOO1,15, Hühnereier per Stück 6-4. 2 Stück - 4, »Ye pr. St. 5-8 4, KäsemMe ' pr. St. 8 4, Lrbsen vr. Liter 18 4, Linsen pr. Litn 28 4. tauben pr. Paar X 0,600,80, Hühner pr. Stück X 0,851,10, Hahmn pr Si- X 0,50 0.85, Enten pr- St- X 1,40 bis 1,60, Ochsevfleisch pr. Pfd 564. Shih» und Rindfleisch pr. Md. 3646 4, Schweine, fleisch pr. Md. 6070 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 4650 4, Hammel­fleisch pr. Pfd. 40-68 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 9,0013,00 X, Weißkraut pr. Stück 512 4, Zwiebeln pr- Eenttrer 9,000,00 X, Milch pr. Liter 16-20 4, Enteneier pr. St. 6 4, GSnseeier 11 (an ber Köln-Gießener Eisenbahn), 21. August.

Auf dm heutigen hiesigm Markt wurden gebracht: 897 Ochsen, Kühe und Rinder unb 855 Schweine. Der nächste Markt ist am 28. September I. I.

«arometen min.747 mm,mar.740 mm mm. 747 mm,ax. 747 nm Hygr?mtterft<mb: Gewitterblldung^ feucht. Gewitterbildung, feucht. Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm.

Schiff-nachrichten.

Hamburg, 18. August. (Hamburg-Amerikanische Packetfahrt- Actien-Gesellschaft.j Der Hamburger DampserRussia", Capitän Schmidt, ist am 17. August, 7 Uhr Morgens, wohlbehalten von Ham­burg in Baltimore angekommen.

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Briefkasten.

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Witterungsaussichten

Wetterhäuschen, Südanlaae.