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Marken bezahlen - was darüber hinaus erlöst wird, kann die Stadt zu den Kosten ihrer Jubiläumsfestlichkeiten verwenden. ES werden sammrliche Marken angefertigt- die von 5 bis 100 Reis in 500 000, die übrigen in 30000 Exemplaren.
r. Großen Buseck, 18. August. Gravelottefeier im Deteranenverein. Der Jahrestag dieser Entscheidungsschlacht wurde heute infolge der durch den Tod des Herrn Ehrenpräsidenten eingetretenen Trauer in aller Stille gefeiert. Man beschränkte sich auf einen Besuch bei der hohen Gemahlin des hochseligen Herrn und lckgte unter entsprechender Ansprache des Präsidenten Garnier einen Kranz auf dem Platze der BereinSeiche nieder. An der nun folgenden geselligen Vereinigung im Local betheiligten sich die Spitzen der Ortsbehörde, der Geistliche und die Frauen der Kameraden. DaS erste begeistert aufgenommene „Hoch", vom Präsidenten auSgebracht, galt Sr. Majestät dem Kaiser und Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog- dann gab der Redner, ausgehend von ,.Gravelotte", in kräftigen Worten einen Ueberblick der Kriegs« ereignisie des JahreS 1870/71. Trotzdem jede musikalische Unterhaltung fehlte, eilten die Stunden, gewürzt durch Ansprachen und Toaste, schnell dahin- in fröhlicher Stimmung trennte man sich, sichtlich befriedigt durch die erhebende, patriotische Feier.
-n-. Reiskirchen, 19. August. Wie alljährlich, so versammelte sich auch diesmal der hiesige Kriegerverein wieder zu einer „Gravelottefeier". Mit einer der ernsten Bedeutung deS Tages entsprechenden Rede wurde die Feier an der „Friedenslinde" eröffnet. Hierauf begab sich der Verein zum gemüthlichen Zusammensein in die Lepper'sche Wirthschaft, wo unter Musik, Gesang und Ansprachen die Feier einen sehr erhebenden und würdigen Abschluß fand.
? Vom Laude, 19. August. Im Laufe dieses Sommers wurde von vielen Zeitungen die Ansicht verfochten: „Honig- thau sei eine Ausscheidung der häufig in Unmengen auftretenden Blattläuse". Wohl mögen die Blattläuse einen süßen Saft, der bekanntlich von den Ameisen aufgesaugt wird, ausscheiden- aber der eigentliche Honigthau oder Blatt- Honig, wie ihn viele Bienenzüchter nennen, ist weiter nichts als eine Ausschwitzung der Pflanzen. Verursacht wird dieselbe durch große Trockenheit des Bodens, durch hohe Tages- und niedere Nachttemperaturen und die durch letztere entstehenden großen, am Tage begonnenen Hemmungen im fröhlichen Wachsthum der Pflanzen. Wenn die Blattläuse den Blatt- Honig, wohl eine der besten Arten des Bienenhonigs, erzeugten, dann müßte sich 1. überall da, wo diese Schmarotzer auftreten, auch Blatthonig finden, 2. könnte kein Vlatthonig ohne Blattläuse entstehen. Genaue jahrelange Beobach' langen von Jntereffeuten haben aber bewiesen, daß der Blatthonig ohne Blattläuse vorkommt, daß aber da, wo er entsteht, sich oft eine Blattlauscolonie ansiedelt. Wenn Blattläuse die Erzeuger des Blatthonigs wären, so müßten ffich solche auch an Fichten und Eichen finden- denn sie lieferten gerade dieses Jahr sehr viel Honigthau- doch ihre Zweige und Blätter waren, weil zu harzreich bez. zu bitter, frei von diesen Schmarotzern. Diese hier bekämpften, auf oberflächlichen Beobachtungen beruhenden Behauptungen schädigen die edle und interessante Bienenzucht ganz ungeheuer. Sollten ober thatsächliche Beweise dafür sprechen, daß wirklich die Blattläuse Erzeuger des Blatthonigs seien, dann ist es sehr an der Zeit, sich mit der Eultivierung der Blattlaus zu befassen, indem diese Schmarotzer dann die Quelle eines gesuchten und beliebten Volksnahrungsmittels, wozu die Biene 'bis jetzt und auch für immer berufen ist, bildeten, und statt <der Bienenzucht könnte dann die nicht so stichreiche bez. stichhaltige BlattlauSzucht betrieben werden. Mit diesem Experiment iverden aber die neuesten Forschungen ebensowenig Erfolg haben, wie mit der ausposaunten EntstehungSweise des Honig- thaues, alS Secret der Blattlaus.
N. Au« der nordöstlichen Wetteran, 18. August. Wir haben mit großem Interesse die Ausführungen des „Eingesandt" im ersten Blatte des „Gießener Anzeiger" Nr. 192 vom 17. August in Betreff der Einquartierung gelesen und stimmen den dort geäußerten Ansichten in jedem Worte bei, möchten aber noch Einiges herrorheben, was Beachtung verdient. Unsere Landbevölkerung ist da, wo die Bezirke nicht mit häufigen Einquartierungen überlastet sind, sehr gastfrei. Wir sind überzeugt, daß von 100 Quartwrwirthcn 99 ihrer Einquartierung volle Verpflegung und das durchschnittlich eine recht gute, gewährt, selbst wenn Magazinsverpflegung zur Bedingung gemacht ist. Bei der Magazinsverpflegung bringen die Soldaten ihre Materialien mit, machen aber, sobald sie merken, daß sie vom Quartierwirthe eingeladen werden, wenig Gebrauch davon. Die Materialien verderben und mit ihnen — ein Stück Volksvermögen. Die Manöver werden auf unseren kleinen Orten (Einsender wohnt auf
einem solchen) wie halbe Feiertage betrachtet, natürlich immer wieder vorausgesetzt, daß das Militär nicht wochenlang an den betreffenden Orten festliegt. Wenn Letzteres der Fall, verschwinden die Poesie und das Vergnügen sehr bald und die nackte Wirklichkeit und der metallische Nachgeschmack bleiben zurück. Nun liegen die Truppen aber nirgends lange. Darum giebt der geringste Bauer und der einfachste Arbeiter gerne für zwei oder drei Tage waö Küche und Keller vermögen. Er kann es nicht ansehen, daß junge Leute, von Hitze, Staub, Hunger und Durst gequält, mitunter noch stundenlang warten sollen, bis sie etwas über die Lippen bringen und giebt freudig was er hat. Das Esten und Trinken der Mannschaften macht für unsere kleinen Landwirthe weniger Sorgen, als die Verpflegung der Pferde. Heu und Stroh sind entsetzlich rar und theuer. Nun heißt es: Hafer und Stteumaterial wird geliefert. Das macht sich auf dem Papiere ganz schön, in der Wirklichkeit aber zuweilen anders. Der Großvater des Einsenders pflegte zu sagen: Ein richtiger Pferdeknecht und ein braver Chevauxleger muß für sein Pferd stehlen, sonst taucht er nichts. Das Verbot des Stehlens und die Ansicht: der Cavallerist muß für sein Pferd alles thun, selbst ein Bischen stibitzen, schließen sich auS. Klee und Gras kommen in den letzten Wochen etwas zu Kraft. Jeder Bauer sagt: Wenn wir Cavallerie bekommen, giebt es ein Loch, das schwer wieder geflickt werden kann, trotz der Magazinverpflegung. Wenn man nun einen Burschen erwischt, der für fein Roß stibitzt hat, wer will hingehen und ihn an- zeigen? Das rare Futter ist dann weg und wird stärker empfunden, als das Esten und Trinken der Mannschaft. — In unserer Gegend (Trais-Horloff, Langd, Rodheim, Bellersheim, Steinheim, Utphe und weiter südlich hinab) wurde im Juni eine Streulaub-Versteigerung abgehalten, wobei der Haufen L 5 Cubikmeter bis 3 Mk. 80 Pf. und 4 Mk. zu stehen kam. Jetzt sollen wir den Haufen nur zu 2 Mk. 13 Pf. bezahlen, was allerseits eine große Befriedigung hervorruft. An dem Laub wird uns nicht viel verloren gehen, aber bei Heu, Klee und Stroh könnte sich die Sache anders gestalten. Das ist ein Punkt, auf den man Hinweisen darf. — Schließlich wird noch einmal bemerkt, daß die Ausführungen in dem „Eingesandt" sehr wahr und klar sind, der Schreiber kennt die Verhältnisse und sein Vorschlag am Schluffe verdient allgemeine Zustimmung.
A Mainz, 20. August. Die Internationale Bäckerei-Ausstellung fand heute ihren osficiellen Schluß. Die Veranstalter derselben können mit dem Resultat derselben vollauf zufrieden fein. Der Besuch der Ausstellung war während der ganzen Dauer derselben unausgesetzt ein derartig zahlreicher, daß nicht nur ein zu Anfang von Vielen befürchtetes Deficit nicht eingetreten ist, sondern ein sehr beträchtlicher Ueberschuß verbleibt, welcher der Mainzer Bäcker- Innung zu Gute kommt. Aber abgesehen von der finanziellen Seite des Unternehmens ist man auch ausnahmslos über das Arrangement und die Reichhaltigkeit der Ausstellung voller Lob und zwar wird dieses Lob nicht am wenigsten von Fachleuten gespendet, die schon anderwärts derartige Ausstellungen besucht haben und denen man daher ein gewisses Urtheil zutrauen darf. Einen ganz directen Vortheil haben eine Reihe der Aussteller der für die Bäckerei nothwendigen Maschinen sowie zahlreiche Mainzer Geschäftsleute, wie Bäcker, Metzger, Wirthe u. s. w. durch die Ausstellung gehabt. Erstere durch nennenswerthe Aufträge, welche ihnen von verschiedenen Seiten zu Theil wurden, und Letztere in Folge des starken Fremdenzuflusses der vergangenen acht Tage, welche bei der herrschenden Geschäftsstockung viel Leben und viel Verdienst hierher brachten. Unbefriedigt von der Ausstellung sind nur wenige Aussteller, die sich bei der Prämiirung zurückgesetzt glauben. Es ist dies die alte Erscheinung, die man bei allen Ausstellungen wiederfinden wird.
WormS. 18. August. Die Chicagoer Weltausstellung ist für zwei hiesige sehr achtbare Familien unglückbringend gewesen. Die Frau des Maschinenfabrikanten Enzinger ist dort gestorben- die Leiche wurde am Samstag von Chicago hierher gebracht und auf dem hiesigen Friedhöfe beerdigt. Die Frau besuchte mit ihrem Manne und Kindern die Ausstellung, auf welcher Enzinger ausgestellt hatte. — Der junge Chef der hiesigen Weingroßhandlung Peter Jos. Valkenberg, Herr W. Valkenberg, ein Mann in den dreißiger Jahren, der sich ebenfalls nach Chicago begeben wollte, wurde auf der Hinreise von einem Schlaganfall betroffen. Der Schwerkranke befindet sich wieder auf dem Rückwege nach der Heirnath.
am vergangenen Sonntag waren 30 Scheunen in der Stadt niedergcbrannt.
Ms. WilhelmShohe. 18. August. Trotz der wiederholten Warnungen der Behörden und in der Presse, das Publikum möge die Kaiserlichen Prinzen durch Aufdringlichkeiten nicht belästigen, hat dieses bisher nicht danach gehandelt. Der Königliche Landrath Freiherr von Dornberg sieht sich daher genöthigt, heute in den Zeitungen folgende Warnung zu veröffentlichen: „Die wiederholt an das Publikum gerichteten Aufforderungen, die auf Schloß Wilhelmshöhe weilenden Allerhöchsten Herrschaften nicht durch unpaffende Neugierde zu belästigen, haben leider keine ausreichende Beachtung gefunden, insbesondere nicht von den weiblichen Mitgliedern desselben. Wenn dies nicht anders wird, werden zum Nachtheil des Ge- sammtpublikums ausgedehntere Absperrungen nöthig werden. Die Aufsichtsbeamten sind angewiesen, solche Personen, welche es nicht lassen können, an den Punkten, von welchen au6 das Schloß und dessen abgesperrte Umgebung übersehen werden kann, sich aufzustellen, um die dort sich zeigenden Personen mit bewaffnetem und unbewaffnetem Auge zu beobachten, wegen unpassenden Benehmens aus dem Park zu weisen und nöthigenfalls zur Bestrafung zu bringen."
* Dortmund, 19. August. Auf der Zeche Kaiserstuhl sind durch eine Explosion schlagender Wetter mehr als 50 Grubenarbeiter getödtet und viele verletzt worden. — Auf der Zeche Kaiserstuhl sind bis jetzt 20 Todte und 18 Verwundete herauögefördert worden. Ueber 30 Mann sind noch verschüttet, die wahrscheinlich tobt sind. DaS Unglück ist wahrscheinlich durch einen Sprengschuß hervorgerufen worden. Die sehr heftige Explosion verbreitete sich über die ganze Bau-Abtheilung, in der 100 Mann arbeiteten. Davon ist mehr als die Hälfte tobt, über 30 Mann sind noch in der Grube. Weil Verschüttung eingetreten ist, so wird die Leichen- bergung erst an folgenden Tagen möglich. Eine große Zahl der Verunglückten ist verheirathet. Der Jammer der Hinterbliebenen ist entsetzlich. Bis jetzt sind 52 Leichen zu Tage gefördert worden.
• Berlin, 19. August. Heute Vormittag hat hier ein Kutscher ein Mädchen aus Eifersucht zum Fenster hinausgeworfen, so daß dasselbe schwere innere Verletzungen davongetragen hat. Alsdann hat er sich selbst mit einem Beile bedenkliche Kopfwunden beigebracht.
Schift-nachrichten.
Hamburg-Amerikanische PacketsahrtActien-Gesellfchast.
Postdamv'er „Gothia" ist am 16. Auaust 11 Nhr Abends von Hamburg in Newyork ü.ngekommm. Postdampfer Saxonia" und „Hotsatii", von Westindim kommend, haben am 17 August, ersterer 1 Uhr, letzterer 2 Uhr Morgens, von Havre die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Postdampser „Bohemia", von Newvott™ Rothenburg und Kopenhagen nach Stettin unterwegs, ist am *7-August, 2 Uhr 30 Minuten Nachmittags Bult os Lewis paifirt. Doxvelschraubm- Schnelldampser „Auguste Victoria", von Newyork via bourüaMP!3.1 nach Hamburg zmückkehrend, ist am 17, August, Nachmittags 3 Uhr 40 Mm. Scilly passirt. Dampfer „Venango" ist am 16. August 3 Uhr Nachmittags von Baltimore nach Hamburg abgegangen.
erfrier, £anO- rrnö volk-wirthschaft,
«rünberg, 19. August. Fruchtpreise. 9Beüen X 1600, Jtorn X 14.70, Gerste X —, Hafer X 17.20, Erbsen X 00.00, Linsen X 00.00, Micken X ——, Lein X 00.00, Kartoffeln X —, Samen X 24.80.
Gewitterbtldung.
Barometer:
Thermometer:
4- 14° R. „ + 25° R
Witt er un gs aussichten
Wetterhäuschen. Södanlaae.
Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheoter. Opernhaus.
Dienstag den 22. August: Altck und Flocs. Mittwoch den 23. August : Tristan und Isolde. Donnerstag den 24. August: Aida. Freitag den 25. August. Flick und Flock. Samstag den 26. August: Walküre. Sonntag den 27. August: Martha. Montag den 28. August: Flick und Flock.
Dienstag den 22 Augr^^H^e^ott h. Mittwoch den 23. August: Eine Palastrevolution. Donnerstag den 24.August aeschlossen. Freitag den 25.August: Die Räuber. Samstag den 26. August: Gotz von Berlichingen. Sonntag den 27. August: Die Orient- reise. Montag den 28. August: Zu Goethes Geburtstag. „Stella und „Die Mitschuldigen".
Hygrometerstand: Gewitterbtldung.
Mtttlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm.
20. Auautt, Mm. 12 Uvi fUTÄuguU, Mora. v Uhr min. 749 mm, max. 751 mm min. 747 mm, max. 749 mn ----- +12°R. „ 4- 16° L.
vermischtes
* Rudolstadt, 20. August. Gestern Abend brannten hier 22 Scheunen und 4 Wohnhäuser ab. Bereits
Temperatur der Lahn und Lust nachReaumur gemessen am 21.August, Mittags »wischen 11 und 12 Uhr: Wasser 20, Luft 21 Grad.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
und
Bei annehmbarem Gebote erfolgt der Zuschlag sofort.
Die Besichtigung der Fabrik kann Mittwoch den 23. d. auf Wunsch auch vorher erfolgen.
Wasserabgabe betreffend.
Nachdem seit 11. v. M. eine ununterbrochene Wasserabgabe möglich gewesen müssen wir heute wieder an unsere Bekanntmachung vom 26. April d. I. erinnern, wonach die in der Regel einzuhaltenden Stunden der Wasserabgabe
von 6 Uhr Morgens bis 2 Uhr Nachmittags
je nach Vorrath ausgedehnt oder abgekürzt werden müssen.
Da das wieder eingetretene trockene Wetter auch einen Mmdererguß der Quellen zur Folge hat, so empfehlen wir 7- unter Hinweis aus die Polizei-Berordnung vom 23. Mai 1893, bttr.btc Benutzung der öffentlichen Brunnen und der städtischen Quellwasserleitung — im Interesse des Gemeinwohls allen Betheiligten den rücksichtsvollsten Gebrauch des Quell- waffers, um die ununterbrochene Abgabe desselben sur den eigentlichen Hausbedarf aus eine möglichst lange Tageszeit ausdehnen zu können.
Gießen, den 21. August 1893.
Städtisches GaS- und Wasserwerk Giessen. •
Otto Bergen. [7174 7103
Bad-Nauheim, den 19. August 1893.
Grossherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim.
Warner. 7166
SchTag zu Baumgarten und Güter- auffeher Dern zu Hausen.
Gießen, den 18. August 1893.
| Großh. Oberförstern Schiffenberg. Heyer.
Grummetgras ! vkrsteigenms der chemischen Fabrik i. Kab-Nauheim.
Die hiesige chemische Fabrik, am Bahngeleise belegen und mit Iverbunden, in 1876 neuerbaut, mit massiven Gebäuden, ver
Mittwoch den 23. d. M. schiedenen Dampsmaschinen, Reservoirs und anderen Einrich- wird da» Grummetgras von den fir- tungen — z« jedem Fabrikbetriebe geeignet —, sowie einem califchen Wiesen in den Gemarkungen angrenzenden Grundstück, soll freiwillig für Rechnung des Erg^- Schiffenberg, Watzenborn und Leih- ihümers (Mathildenstift Butzbach) zu Bad-Nauheim auf dem Rathgestern, sowie das Gras von den haus Donnerstag den 24. ds. Mts., Borm. 10 Uhr, zu« Schneisen und Drähplatten in der dritten und letztenmal öffentlich versteigert werden.
" ? 1 | Die Grundstücke beschreiben sich:
= 1830 m Meter Hosraithe (Fabrik am Helligenstock) und ----- 1877 .. Acker daselbst;
Forftwartei Baumgarten versteigert. I
Die Versteigerung beginnt Morgens l Atir vi Nr. 273 - __
9 Uhr und findet auf dem Gemeinde-! ,, VI „ 277 = 1877 „ Acker daselbst;
Haus zu Watzenborn statt. Nähere fle werden einmal allein und dann zusammen ausgeboten.
Auskunft ertheilen Großh. Forstwart Bei annehmbarem Gebote erfolgt der Zuschlag fofo


