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22.2.1893 Erstes Blatt
 
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selbst die Vermerke über Erscheinungsart, Preis,Druck und Verlag in Reime gebracht. Das andere Blatt heißtWilliston Journal", erscheint in Kansas und wird herausgegeben von Miß Elisabeth Wilson, die alle Artikel eigenhändig in Verse bringt.

* Das gewaltigste der Ausstellungsgebäude in Chicago ist der In dustriepalast, gleichzeitig wohl das größte Gebäude, das jemals von Menschenhänden errichtet wurde. Die Pyramiden, die indischen Tempelbauten, der Kölner Dom, ja selbst die vielgerühmte Maschinenhalle der Pariser Welt­ausstellung von 1889 werden an Größe von diesem groß­artigen, der Industrie aller Länder gewidmeten Tempel des Jackson Park in Chicago weit übertroffen. Man denke nur, ein Gebäude, das 40 preußische Morgen Landes bedeckt und in dessen Innerem man die ganze Maschinenhalle der Pariser Ausstellung, der bisher größte gedeckte Raum der Welt, spazierenfahren könnte! Die Längswände des Palastes sind zusammen l1/* Kilometer, die Stirnwände zusammen über einen halben Kilometer lang. Der Kölner Dom, eines der größten Gotteshäuser der Erde, könnte über zwanzigmal im Innern des Palastes aufgestellt werden, und die seiner Zeit als so groß angestaunte Rotunde .der Wiener Weltausstellung ist wie ein Fingerhut im Vergleich zu diesem Dtanenpalast.

* Die electrische Droschke ist für Berlin in Sicht! Das von electrotechnischen Fachschriftstellern schon lange angekündigte Zukunftsfahrzeug dürfte vielleicht schon in naher Zeit die Straßen Berlins durchsausen. Ein süddeutscher Erfinder ist beim dortigen Polizei-Präsidium vorstellig geworden, seine electrische Droschke einer amtlichen Prüfung unterziehen und die Genehmigung zur Jnbetriebstellung ertheilrn zu wollen.

# Tief blicken läßt folgende Mittheilung derCoblenzer Volksztg.": Ein Beweis, wie wohlthuend die Carn evalslust auf gewisse Kranke einwirkt, ist die Thatsache, daß sich am Samstag Nachmittag auf der Ortskrankenkasse 34 Mitglieder noch rasch haben gesund schreiben lassen, um nicht Zurück­bleiben zu müssen bei der Huldigung des Prinzen Carneval.

* Einfache Geschichte. Ein bei dem Münchener Schwurgericht vernommener Zeuge erwiderte auf die Frage des Vorsitzenden, warum er schon sechs Jahre im Zuchthaus war:Ja, dös war a einfache G'schicht^ mir Ham halt g'rauft und am anderen Tag is oana g'storb'n."

Erklärung.

In Nr. 44 finde ich vonvier Mitgliedern der Wahlcommission der Iohannesgemeinde" einen Artikel mit der UeberschrtftErklärung und Abwehr", der auf einen Artikel in Nr. 37, xu dem ich mich sehr gern bekenne, antworten soll. Ich erkläre, um der Sache meinerseits ein Ende zu machen, Folgendes :

1) Auf die Wahlcommtssion als solche ist kein Angriff gemacht worden, wie ja auch nicht die ganze Commission für nöthig befunden hat, einen solchenabzuwehren." Nur durch eine Wortklauberei, die sich aus dem Zusammenhänge meiner Worte als unbegründet erweisen läßt, konnte aus meinem ein Mal gebrauchten ungenauen Ausdruckeim Wahllocal" (an zwei anderen Stellen habe ich die Wendung gebraucht:vor der Thür" des Wahllocals!) heraus- construirt werden, daß ich der Wahlcommtssion den Vorwurf machen wolle, sie habewider die gesetzlichen Bestimmungen gefehlt".

2) Ich stelle hiermit fest, daß im Wahllocale selbst ein zweiter Wähler an Herrn Pfarrer Dr. Nauman» die Frage ge­richtet hat,ob der vor der Thür angebotene Wahlzettel vom seit­herigen Kirchenvorstand empfohlen werde." Auf Verlangen kann 3eber den Namen dieses Wählers erfahren.

3) Was meine sachlichen Ausführungen anbelangt, so conftattre ich, daß Nichts zur Entkräftigung derselben beigebracht ist. Ich gebe den Leiern meines Artikels völlig anheim, ob derselbe nicht einfach Thatsachen berührte. Diese hervorzuheben und vor der Oeffentlich- keit zu besprechen, bin ich übrigens nur veranlaßt worden durch den Artikel in Nr. 32. Wenn Herr Pfarrer Dr. Naumann der Verfasser dieses anonymen Artikels gewesen ist, kann ich es nicht ändern, daß er überall getroffen worden ist, auch wo ich nicht von ihm zu reden annehmen durste.

4) Den Vorwurf, Herrn Pfarrer Dr. Naumanngehässig" angegriffen oder garhämisch verdächtigt" zu haben, weise ich als eine Insinuation einfach zurück! Ich habe als Mitglied der Johannesgemeinde das Recht, mir Gedanken über die Art, wie darin die Wahlen xu Stande kommen, zu bilden und dieselben, wenn ich meine, der Gemeinde damit zu nützen, auch öffentlich darxulegen. Ich habe als Mitglied der Gesammtgemeinde das Recht, mich darüber zu äußern, wie ein anonymer Artikelschreiber die eben bethätigten Wahlen in den vier Einzelgemeinden zu beleuchten gut befindet. Ob ich um meines Artikels in Nr. 37 willen nicht zu denrecht­schaffen denkenden Gliedern der Gemeinde" gehöre, kann ich sehr ruhig Anderen zur Beurtheilung überlassen'.

Gießen, 20. Februar 1893.

Prof. D. Kattenbusch.

ipklplan der vereinigten Frankfurter rtadttheater.

Opernhau».

Mittwoch den 22 Februar: Tannhäuser. Donnerstag den 23. Februar: Der Bajazzo (Pagliacci). Eine Entführung aus dem Ballsaal. Der Ehemann vor der Thür. Freitag den 24. Februar geschlossen. Samstag den 25 Februar: Der Frei­schütz. Sonntag den 26. Februar, Nachmittags 3Va Uhr: Der arme Jonathan. Abends 7 Uhr: Bajazzo (Pagliacci). Eine Entführung aus dem Ballsaal. Ehemann vor der Thür. Montag den 27. Februar: Siegfried.

Schauspielhaus.

Mittwoch den 22. Februar: Orientreise. Donnerstag den 25. Februar: Natalie. Freitag den 24. Februar: Heimath. Samstag den 25. Februar: Natalie. Sonntag den 19. Februar, Nachmittags 31/? Uhr: Zwei glückliche Tage. Abends 7 Uhr: Cyprienne. Vorher: A tempo. Montag den 27. Februar: Götz von Berltchingen.

Verkehr', £anO* und Volkswirthsehafk.

Giess er», 21. Februar- Marktbericht. Aul dem heutigen Sockenmarkt kostete: Butter vr- Pfd- X 0,90-0.95, Hühnereier per Stück 4, 2 Stück 1113 H, Käse pr. St. 58 A, Käsematte pr. St. 3 A. Erbsen vr- Liter 24 H, Linsen pr. Liter 30 A, Tauben pr. 93aat v* 0,701,00, Hühner pr- Stück X 1,001.20, Hahnen pr. St JL 1,40-2,00, Enten pr- St. X 1,70 bis 2,00, Ocksevfleisch pr. Pfd 6372 Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 5056 Schweine­fleisch pr. Pfd. 6070 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 4050 4, Hammel­fleisch pr. Pfd. 40-70 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,50-5,00 A, Weißkraut vr- Stück 512 -L, Zwiebeln pr- Eentner 8,008,50 X, Milch pr. Liter 12 -18 A, GSnseeter. pr. St. 7 A-

Eingesandt.

Gießen, 21. Februar 1893.

Verehr!. Redaction

ersuche höflichst um Aufnahme nachstehender Zeilen.

Auf das in der gestrigen Nr. ds. Bl. gebrachte Referat über die vergangenen Sonntag in meinem Locale stattgehabten Specialitäten- Vorstellungen kann ich nur versichern, daß ich beim Engagiren der Gesellschaft ausdrücklich die Ausführung eines streng decentenFamilien­programms zur Bedingung machte und an dem Vorkommntß völlig schuldlos bin. Mein Bestreben ist, wie ich schon so oft bewiesen, nur Gutes und Gediegenes dem verehr!. Publikum zu bieten, ganz besonders ivcibc ich bemüht sein, daß derartiger Anlaß zur Unzu­friedenheit für die Folge vermieden wird.

Hochachtungsvollst

Gustav Gühlholtz, Besitzer desCafe Leib".

kirchliche Anzeigen -er evang. Gemeinde.

Mittwoch den 22. Februar, Abends 6 Uhr: 2. PassionS- anbadjt. Pfarroerwalter Dr. Grein.

Wichtig für Hausfrauen.

Beruh. Curt Pechstein, Wollwaarenfabr- in Mühl Hausen i. Th., fertigt aus Wolle, alten gestrickten, gewebten und anderen reinwollenen Sachen und Abfällen haltbare und gediegene Stoffe für Dame«, Herren und Kinder, sowie Stoffe z» Portisren in den modernsten Mustern bet billigster Preis- stellung und schnellster Bedienung.

Annahme und Musterlager in Gießen bei 1192

L. Mühlhausen, Bismarckstraftc 10.

Die überaus große, fortgesetzt steigende Nachfrage nach Apotheker A. Flügges Myrrhen-Er^me hat dahin geführt, daß dirserTage vorübergehendkeineDose mehr in denDepots oorräthig war! Es ist dies jedenfalls der beste Beweis für die Güte des Präparats, das nach den Empfehlungen, welche ihm von einer sehr großen Anzahl Aerzte zu Theil wurde, bei Wundsein der Haut, Verbrennungen, Ver­brühungen, Geschwüren, den bisher gebräuchlich.»! Mitteln, wie Gly­cerine, Vaseline, Earbol, Zink rc. wegen seiner antiseptischen, neu­bildenden und heilenden Wirkung wett überlegen ist. Um sich vor Täuschung zu bewahren, sei hervorgehoben, daß der ächte Flügge'sche Myrrhen-Cr^-me nur in fertig verpackten Dosen L Mk. 1. verkauft wird, deren Umhüllung als Schutzmarke einen weißen Halbmond mit Stern in rotbem Feld, sowie den Namenszug A. Flügge trägt. Erhältlich in Gießen in allen Apotheken. Apotheker A. Flügges Myrrhen - (Sterne tft der patenttrte ölige und verdickte Auszug deS Myrrhenharzes.________________________________________[1642

Das Geheimnis» jugendfrisches Aussehen auch noch in den reiferen Jahren zu Haden, besteht darin, daß man die Haut pflegt, sie zart und geschmeidig erhält und sich von der Anwendung schlechter, sodascharser Seifen hütet. Durch das Waschen mit letzterer wird die Haut rissig und welk. Wer das Antlitz hübsch, die Haut zart und frisch et galten will, der verwende für seine Toilette keine andere Seife als die bewährte Doerings Seife mit der Gute laut chemischer Analyse befunden als die mildeste, die reinste und beste Seife der Welt. Zu haben ä 40 Pffl. (92)

Wenn die Köchin in die Bouillon Eier hineinbringt, so be zweckt sie damit, ihr selbst wohl am häufigsten unbewußt, die Bouillon aus einem Genußmittel in ein Nahrungsmittel umzugestalien. Die Bouillon enthält nämlich keine Eiweißkörper, die ihr durch Einschlagen eines Hühnereies zugesührl werden müssen, wenn sie Anspruch auf den Namen eines Nahrungsmittels erheben will. Nun sind aber im Hühnerei nur ungefähr 15 Procent Eiweißkörper enthalten. Es leuchtet daher ein, daß, wenn es gelingt, in einem Nahrungsmittel den Eiweißgehalt über diese Zahl zu erhöhen, es rationeller erscheinen muß, die Bouillon mit diesem neuen Präparate aus einem Genuß­mittel in ein Nahrungsmittel umzuwandeln. Ein solches Product ist Kemmericks Fleisch-Pepton, das sich bald überall in der Küche ! die grbührende Stellung errungen haben wird. [1643

i - AlS ein Kaffee«Ersatzmittel hervorragendster Be» i dentnng erscheint der ganz neue Gesundheits-Kaffee des Dr. Erwetn, ! dessen Herstellung die für Kafieeröstungen mehrfach prämürte.Flrma , August Feine in Mainz übernommen hat. Nach langjährigen . mühevollen Versuchen ist es Dr. Erwein jetzt gelungen, aus Malz, ! Cacaotheilen, Feigen und anderen Früchten eine vortreffliche Mischung herzustellen, die dem Bohnenkaffee (Coffea Arabica L) nicht nur in Farbe, sondern auch in Geschmack und Aroma so nahe kommt, wie bisher noch kein anderes Präparat und ihn in mancher Beziehung sogar übei trifft. Der Erwein'sche Gesundheitskaffee enthält absolut nichts von schlecht riechenden und unangenehm streng schmeckenden brenzlichen Stoffen, sondern alle seine Bestandtheile sind nur geeignet, ein stets gleichmäßiges, angenehmes Aroma zu entwickeln.

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von Elten &. Keussen, Crefeld, S

io jedem Maaß zu beziehen. Man verlange Muster mit Angabe deS Gewünschten.

Holzverfteigerung

in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms Freitag den 34. Februar 1893.

1. Distrikt Lappenberg.

Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Lappenberg unmittelbar bei Hohensolms.

129 Eichen-Stämme und zwar Schnitt-, Bau-, Wagner- und Grubenholz von 2052 cm Durchmesser mit 55,77 fm.

2. Distrikt Bieidenberg und Grnndwald.

Zusammenkunft 1 Uhr Mittags am Bleidenberg zunächst dem Altenberg auf der Hohensolms-Wetzlarer Straße.

13 Eichen-Stämme mit 7,41 fm.

163 Kiefern-Stämme mit 20 fm von 1523 cm Durchmesser.

64 Eichen - Stangen, 124 Fichten - Stangen, 93 Kiefern - Stangen von 614 cm Mittendurchmeffer.

35 rm Buchen-Scheit- und Prügelholz.

8 Eichen-Scheit- und Prügelholz.

12 Kiefern-Scheit- und Prügelholz.

2 Erlen-Prügelholz.

33 Buchen-, Eichen- und Kiefern-Stockholz.

1050 Wellen Buchen- und Eichen-Ast-Reisig.

1710 Kiefern-Ast-Reisig.

Das Holz liegt bequem zur Abfuhr nahe und an der Hohensolms- Wetzlarer Straße.

Hohensolms, den 20. Februar 1893. [1650

"Fürstliche Oberförsterei.

Arbeitsversteigerung.

Mittwoch den 1. k. M., Nach­mittags 2 Uhr, sollen in hiesigem Gemeindehause nachstehende Arbeiten öffentlich in den Accord gegeben werden: veranschl. zu

Maurerarbeiten 200,09 JL

Zimmerarbeiten 73,70 ,,

Dachdeckerarbeiten 39,00

Spenglerarbeiten 16,50

Schlosserarbeiten 22,40 ,,

Schreinerarbeiten 60,49

Weißbinderarbeiten 42,23

Alten-Buseck, 21. Februar 1893.

Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck.

Krämer. [1666

Bekanntmachung.

Am 2. März, Vormittags 10 Uhr, soll beim hiesigen Postamte (Bahnhofstraße 85) ein ausgemuster­ter zweiachsiger Bahnpostwagen mit Oberlicht öffentlich meistbietend unter den bei der Versteigerung be­kannt zu machenden Bedingungen verkauft werden.

Gießen, 20. Februar 1893.

Kaiserliches Postamt.

___________Ritsert. 1667

Cervelatwurst

in allerbester Qualität frisch eingetroffen bei

1208 Emil Fischbach.

Holzversteigerung

im

Ettingshäuser Gemeindewald

Mittwoch den 1. und

Donnerstag d. 2. März l. I. sollen im Gemeindewald Ettingshausen, Distrikt Gabrielszimmerplatz, ver­steigert werden:

141,59 fm Fichten-Schnittholzstämme, von 2747 cm Durchm. und bis 25 m Länge,

15,27 fm Kiefern-Schnittholzstämme, von 2740 cm Durchm. und bis 20 m Länge,

339,61 fm Fichten * Bauholzstämme von 1526 cm Durchm. und bis 22 m Länge,

119,39 fm Kiefern - Bauholzstämme von 1526 cm Durchm. und bis 20 m Länge,

Holzversteigerung

190 rm Buchen-, 6 rm Eichen

Hannover - Dberhessischer Personenverkehr.

Brennholz- Versteigerung im Fcldhnmer Walde.

Mittwoch den 1. März l. I.

Für den vorbezeichneten Verkehr gelangt am 1. März d. I ein neuer Tarif zur Einführung, lieber dessen Inhalt erteilen die betreffenden Stationen Auskunft.

Gießen, den 18. Februar 1893.

Großh. Direciion s!652 sollen in den Distrikten Hinterwald, der Oberhessischen Eisenbahnen. ' Tannengarten und Scheibel öffentlich

versteigert werden:

Freitag den 24. lfd. Mts., Vormittags um 10 Uhr anfangend, sollen folgende Holzsortimente öffent­lich versteigert werden:

5 rm Buchen-Knüppel,

2110 Buchen-Wellen,

9 rm Eichen-Knüppel,

2,4 Eichen-Stöcke,

100 Eichen-Wellen,

2 rm Nadel-Scheit,

34 Nadel-Knüppel,

3 Nadel-Stöcke,

1920 Nadel-Wellen,

9 Eichen-Stämme mit 1,35 fm,

Scheitholz, 150 rm Buchen-, 28 rm Eichen-, 6 rm Nadelholz- und 8 rm Weichholz-Prügelholz, 55 rm Buchen-, 40 rm Eichen - Stockholz, 350 rm Buchen-, 350 rm Eichen- und 70 rm Nadelholz- und Weichholz-Reiserholz. MKaufliebhaber für das Reiserholz wollen dasselbe gefl. vorher ansehen.

Zusammenkunft: Vorm. 972 Uhr im Distrikt Tannengarten am Stein­bruch.

Arnsburg, 20. Februar 1893. 1648 Gräfliche Oberförsterei.

30 Eichen-Stangen 1,56

17 Nadel-Stämme 5,12

42 Nadel-Stangen 1,80

Der Anfang ist im Distrikt UderS- berg, gegenüber an der Straße nach Gießen, unweit des Orts.

Rödgen, am 20. Februar 1893.

Großh. Bürgermeisterei Rödgen. Jnderthal. 1649

Mittwoch, 22. Februar,

Nachmittags 2 Ubr, versteigere ich im Bieker'scheu Saale: Möbel aller' Arten, 1 Pianino, 3 Wagen, 1 Sommerwagen, 10 Mille Cigarren u. a.

Geißler, 1658 Gerichtsvollzieher.

1638] Ein noch gut erhaltenes sechs­sitziges Break mit Patent-Achsen zum Ein- und Zweispännig-Fahren, sowie Pferdegeschirre f. Arbeitspferde preisw. zu vrrk. B. Strauch, Bleichstr. 15.

31,46 fm Fichten-Derbstcmgen von 814 cm Durchm.

Der Anfang ist Vormittags um 9 Uhr bei Nr. 1.

Ettingshausen, 20. Februar 1893. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen.

_________G öTTiert._______1654

Donnerstag d. 23. Febr.,

von Nachmittags 2 Uhr ab,

zu Gießen Schloßgasse Nr. 9 läßt die Concursverwattung im Concurse L. Lö­wenstein allda durch den Unterzeichneten öffentlich gegen Baarzahlung versteigern:

1 Wurstmaschine, 1 Fleischwiege, 1 Aleischklotz und sonstige Metzgerei­utensilien, sodann 10 Betten, 2K!eider- schränke, 2 Sophos, 1 Eaffaschrank, 1 Secretär, 2 Waschtische, I Commode, runde und viereckige Tische, Stühle, Küchengeräthe, Vorhänge, Spiegel, Bilder u s. w, eidlich 20 Flaschen Rothwein undb Flaschen Champagner.

Versteigerung bestimmt.

Engel,

1680 Gerichtsvollzieher.

Aeilgebotenes.

Alten-Bujeck.

Auf dem Fluß bei der Schäferei sind 120 Stück Schafe zu ver­kaufen. Liebhaber können sich in den ersten Tagen melden beim

Salzmeister C. Becker, 1673____________Wirth.__

Backsteines

Feldbrand, la. Qualität.

Jedes Quantum billigst. Nahe und gute Abfahrt. Auch können die­selben an die Baustelle geliefert werden, iso» Andr. Euler. fleberschüss.Wasserluast (für electiiscke Beleuchtung geeignet), ist nebst großen Räumlichkeiten zu verpachten. Drahtzieherei und Drahtstiftesavrik

AlbShausen (Station), Post Wetzlar.

11679)