Ausgabe 
21.12.1893 Erstes Blatt
 
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A-: Biermörder über den Qurtrungsstempel so: Und wird der Quittungsstempr! Nun etngeführt tm Reich, Was kümmert mich der Krempel? Für mich bleibt es sich gleich. Mir macht es keine Qualen, Ich bleib davon verschont, Weil Rechnungen zu bezahlen Ich niemals war gewohnt.

Trauung des Grafen Essex von Cassiobuiypark in Wat­ford mit der Amerikanerin Miß Adele Grant statt. Die Ausstattung der Kirche und der Glanz der Feierlichkeiten war rote bei allen ähnlichen Anläffen der Londoner besten Gesellschaft überaus reich. Nur kam diesmal noch eine Be­sonderheit hinzu, die nicht verfehlte, das Interesse der zahl­reich anwesenden Df-men in Anspruch zu nehmen. Die Braut­jungfern trugen nämlich start der üblichen Bouquetts lange LouiS Quinze - Stücke mit goldenen Griffen, auf die das Monogramm der Trägerin eingegraben war. An jeden Stock war überdies mit einer zur Farbe des Kleides passenden Schleife ein Strauß von Katharine Mermot-Rosen gebunden. Die Stücke waren sämmtlich vom Bräutigam beigestellt worden. Auch die Braut hatte dem üblichen Strauß ent­sagt und trug statt dessen ein mit Silber und Elfenbein ge­ziertes Gebetbuch.

* Kompetent. Bei einem Familien - Diner entstehen Meinungsverschiedenheiten über die Soldaten-Unisormen. .Haus­herr:Das werden wir gleich haben.... Elise, rufe mal die Köchin herein!"

* Biermörders Ansicht über den QuittuugSstempel. In der neuesten Nummer desKladderadatsch" äußert sich einer der Mitarbeiter des Blattes, der bekannte stud.

Literatur und Kanft

.... HanS SachS und seine Zeit. Ein Lebens-und Cultur bild aus der Zeit der Reformation von Rudolph Genöe. Mit 1b(i in den Text gedruckten Abbildungen, zahlreichen Facsimiles nach ia11 -vanDfdtntien und Notenbeilagen von Meisterliedern. Preis IO Mk.; in Ortginal-Leinenband 12 Mk. Lieferungsausgabe: Acht Lieferungen zu je 1.25 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Zum ersten Male erhalt das deutsche Volk in diesem Werke ein voll- ständigeS Bild von der Persönlichkeit und dem Wirken seines dem Ramen nach populärsten aber noch viel zu wenig gekannten Dichters. Rudolph Gen4<-, der durch seine vielfachen, auf gründlichstem Studium beruhenden Arbeiten über Hans Sachs längst als eine erste Autorität auf diesem Gebiete anerkannt ist, gibt in diesem Buche die Resultate

,ol§ zwölfjährigen Arbeit. Das Werk will keine Literatur­geschichte sein, sondern ein Culturbild aus der ereignißoollen Zeit, in der besonders Nürnberg, auf der Höhe seines Ruhmes und feiner Bedeutung stehend, eine so wichtige Stellung einnahm. Durch dieses ^eht die liebenswürdige Gestalt des merkwürdigsten Volksdichters als leitender Faden hindurch. Erst durch diesen Zu- fammenhang mit seiner Zeitgeschichte und mit seiner Umgebung wird die Persönlichkett des Hans Sachs wie sein dichterisches Wirken zum vouften Verständniß und zur lebensvollen Erscheinung kommen. Wesentlich unterstützt wird dieser Zweck noch durch die Mitwirkung btt Abbildungen, die der Verfasser seit vtelenJahren aus der Glanz­zeit Nürnbergs, aus dem Wirken der Meistersinger wie aus dem Leben des Hans Sachs gesammelt hat. Am 5. November 1894 wird man in Deutschland den vierhunderlsten Geburtstag seines frucht­barsten und liebenswürdigsten Volksdichters feiern, das Buch wird sonach, abgesehen von seinem allgemeinen und dauernden Wertbe, auch für diesen Zeitpunkt als die größte und schönste Festgabe gelten dürfen und auch jetzt schon auf dem Weihnachtstische jedes deutschen Bürgerhauses hochwillkommen fein.

Meisterwerke der Holzschneidekunst, xv. Band, 10. bis 12. Lieferung. Preis je 1 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Unter die erfreulichen focialen Errungenschaften unserer Zeit zählt die von Jahr zu Jahr wachsende Verbreitung der Mittel zur Veredlung des ästhetischen Geschmacks. Was früher nur den Bevor­zugten der Gesellschaft zur Verfüaung stand und für die Minder­bemittelten unerreichbar war, das findet sich heute, dank gemeinnütziger buchhändlerischer Bestrebungen, selbst auf dem Tische des Dachstüb­chens vor. Bekannilich unterliegt aber der Armen wie Reichen gleicherweise angeborene Bildungstried oder das natürliche Trachten, eine geistige Etgenthümltchkeit zu erlangen und zu behaupten, nament­lich auch dem adelnden Einflüsse der Kunst. Und gerade deren Er­zeugnisse treten jetzt in zahllosen, gediegenen und keineswegs theueren Vervielfältigungen den mittleren und unteren Standesklassen täglich vor Augen. Man darf diese Vervielfältigungen gewrssermaßen als Volksausgaben der architectonifchen, bildnerischen und malerischen Schöpfungen bezeichnen. Unter sie rechnen obigeMeisterwerke", die, was _flute Auswahl, treue Wiedergabe der Originale, klare Fassung j ^kktes und billigen Preis anlangt (jede Lieferung kostet nur eine Mark), allen Mitstrebern den Rang ablaufen. Wie viel mag gedachte Sammlung seit ihrem nun sünszehnjährigen Bestehen zur ästhetischen unb somit auch zur sittlichen Vervollkommnung der

Bekauutmachmrg.

Sufschrift der Postsendungen.

. Stcherung schneller Beförderung und Bestellung da Postsendungen müssen auf denselben Empsänga und BesttmmungS. ort so genau bezeichnet fein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei find namentlich folgende Punkte zu beachten:

L Postsendungen nach größeren Orten ist in da Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmtttelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge, bcn nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung dcv Empfangs«, b«r Boftbczirk (O., NO. K.), tn welchem die Wohnung fich befindet, hinta der Ortsbe- z^ichnungBerlin- zu vermerke«.

3. Gibt eS mit dem Bestimmungsorte gleich ober ähnlich mUtiLnbe ^oftorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post verkehr alS maßgebend anzusehen find, ergibt sich aus . ."^rzcichniß gleichnamiger ober ähnlich lautender Post- ®df - das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder RetchS-Postanstalt bezogen werden kann.

4. Wenn der im Retchs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht alS allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch deS Näheren zu bezeichne. Zu daartigen Bezeichnungen eignet die Angabe des Staates und bei größeren Staaten befi polittschen Bezirks (Provinz, Regierungtzbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, ober auch bie Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.j, oder von Gebirgen l(Harz), (Riesengebirge) ic.] Nicht minder sMd zusätzliche Bezeichnungen, rote ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) ic.1 .für den Zweck geeignet.

o. Aus Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist a er dem eigentlichen Bestimmungsor te noch diejenige Post­aust alt anzugeben, von welcher aus die Bestellung da Sendung mr den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen folL

6. Wenn da Bestimmungsort einer Sendung in einem fremder, $oftge&iete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffend «and bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben.

,,, Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Uebertunft da Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, unb eS liegt baha im eigenen Interesse der Absender die Aufschriften der Sendungen hiernach genau anzufertigen.

Massen beigetragen haben! Denn unbeschadet aller Freude am 2Babreti und aller Lust am Guten läßt fichs ohne Liebe zum Schönen bern Menschheitsideale nun einmal nicht nähern. Solche Liede zum Schonen aber durch bildliche Anichaunng möglichst zu wecken und zu £8en. Rd) di-Meisterwerke" zum Ziel. Unb so steht benn auch ihr bie?iädriger Banb mit seinen trefflich gelungenen, größtentheils zeitgenössische Kunstschopfungen vorsührenben Holzschnitten unoei rückbar unter biefem Zeichen. Daß enblich bieMeisterwerke", vermöge ihrer reitb mit Golb- unb Schwarzdruck auf Deckel und Rücken aus- geftatteten Pi achteinbände, eine der geschmackvollsten Zierden des Salons abgeben, erscheint zwar nebensächlich, dient aber sicher auch zur Vermehrung ihrer Beliebtheit.

- Chemisch technische- Lexikon, Eine Sammlung von 14,000 Vorschriften für alle Gewerbe unb technischen Slnftll.??eLau?0eS,ebten Don den Mitarbeitern betCb^mtsch-techni- ^en «ibliotbef Redigiri von Dr. Josef Bersch. In 20 Lieferungen T 7? = 30 Kop. (A. Hartlebens Verlag in

JMen.) In derselben Art, in welcher ein gutes Convasations-Lexrkon e*n Tür den täglichen Gebrauch bestimmtes Nachfchlagebuch über bie ner 1 (biebenen Zweige bes allgemeinen W.ssens bildet, soll das Chemisch-technische Lexikon über alle Fragen auf dem Gebiete der Chemischen Technik im weitesten Sinne des Worte« raschen und sicheren Aufschluß geben. In mehr als 14,000 Artikeln erteilt es umfaffenbe Anleitung über Arbeiten chemisch - technischer Natur >ur 2o0 Gewerbe, Kunftgeroabe, die HauS- und Lanbwi'thfchast und ersetzt hierdurch im vollen Sinne des Wortes eine große Fachbücherei. Die lexikalische Anordnung des Materiales gestattet das Auf- ftnden des gesuchten Artikels in der kürzesten Beit; der Umstand, °ie in dem Werke angeführten Vorschriften unb Recepte aus­schließlich solche |tnb, welche sich bet eingehender Prüfung vollauf bewahrt haben, verbürgt das sichere Gelingen jeder Arbeit bei genauer Befolgung der hierfür in diesem Buche gegebenen Anleitungen. Das Chemisch-technische Lexikon - das erste fachwissenschaftlicke Werk von dieser Form und Reichhaltigkeit des Inhaltes, welches überhaupt in der Literatur vorliegt enthält auch alS Schutz gegen t rer Zeit in ausgedehntem Maße betriebene Ausbeutung

des Publikums durchGebermmittel" Hunderte Vorschriften über die Zusammensetzung dieser Präparate. Seiner handlichen Form und dem Reichthum seines Inhalts nach bildet bas Chemisch-technische Lexikon ein Buch, welches berufen ist, in jede,»Werkstatt bes Gewerbes ober ber Kunst, sowie in jeber Haushaltung seine Stelle als ver­läßlicher Rathgeber unb Führer bei ber Arbeit einzunehmen.

? , ~ Die Verlagsbuchhandlung deS Deutschen »Soldaten. Hortes-' (Karl Sigismunb in Berlin), welche bereits im vorigen Jahre in Amsterdam auf ber Internationalen Ausstellung für den Buchhandel für davor ragende Leistungen auf dem Gebiete des Buch­gewerbes rramiir- wurde, ist au* auf der diesjährigen Ausstellung in Ehicago durch einen Preis ausgezeichnet worden.

Wöchentliche lleberficht der Todesfälle in Gießen.

50. Woche. Vom 10. December bi8 16. Dccember 1893. Einwohnazahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann Miliiä'-). Stabltchkettsziffa: 34,50 °/«bezw. 24,64 nachAusschl. da OrtSftembar.

Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom

Diphtheritis und Croup

Lungentuberculose

Tuberculose anderer

Organe

Lungenentzündung unb anbere entzündliche Erkrankungen der Athmungs-Organe, davon 3 an Influenza Chron. Herzkrankheiten Sonstige benannte

Krankheiten

3 (1)

4 (3) 4 (3)

1

4 3

1

1 1

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr

2 1(1)

1

1 -

1

Summa: 14 (4) 8 (3) 4 2 (1)

21 nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, rote viele bet TobeSfälle in ber betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen

kirchliche Anzeigen der* evnng. Gemeinde.

^Die auf Donnerstag angezeigte Bibelstun de tm Turnsaale derL-tadtknabenschule kann nicht gehalten werden.

1894

süddeutsche Berstcherungsbank fürMilitLrdienst und Töchteraussteuer Karlsruhe, welche seit Beginn dieses Jahres neu organifirt wurde, hat seit dieser Zeit ganz bedeutende Fortschritte gemacht. Der Vasicherungsbestanb hat sich von 2 379450Mk. auf 4 076 842 Mk., bie Prämieneinnalme von 86 734 Mk. 16 Pf. auf 149 663 Mk. 73 Pf. gehoben. Dagegen haben sich bie Betriebsspesen im Verhältntß zum Zuwachs bebeutend verringert, trotzdem in ben abgelaufenen 10 Monaten bieses Jahres schon mehr als bteimal soviel an RetnzuwachS ber Prämienetnnahmen erzielt würbe, als in bem ganzen abgelaufenen Vorjahre. Diese er­freulichen Erfolge sinb, wie wir benAnnalen bes gefammten Ver­sicherungswesens" entnehmen, seit ber Zett eingetreten, wo ein energischer Fachmann an ber Spitze bes Unternehmens steht.

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eihnachts-Ausstellung

der Tapisserie-, Woll- und Weitzwaaren-Branche.

Für Vereine und Gesellschaften wird der Besuch der Aus­stellung besonders lohnend sein.

Niederlage in Gießen bei H. Eempf, Ludwiattraire.