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Budapest, 19. September. Sümmtliche Parteien Ungarns find über die Steigerungen des Kaisers bei dem Empfange in Güns äußerst erregt- namentlich die Führer der Oppositionellen beabsichtigen, die Angelegenheit im Paria- »ent vorzubringen, sodaß stürmische Parlamentsdebatten in HSftcht stehen. Es soll damit bezweckt werden, die Auf- aerksamkeit von den kirchenpolitischen Fragen abzulenken.
Pari«, 19. September. ES steht nunmehr fest, daß general Bo iS de ff re Nachfolger deS verstorbenen Miribel »ird: die Ernennung wird in den nächsten Tagen erfolgen.
Paris, 19. September. Infolge deS Ausstandes im Pis de Calais und im Departement Nord find wegen der u befürchtenden Ausschreitungen bedeutende Truppenabtheil- una.cn dahin abgegangen. Die Socialistenführer Basly und Lmiendin setzen ihre Agitation zu Gunsten des Ausstandes sri und beabsichtigen, die Regierung bei Eröffnung der Kammer zu interpelliren. Basly sandte ein Telegramm an die Gruben- Mbeiter von Charleroi und Mons, worin er dieselben zum Ausstand auffordert. Der Ausstand wird jedoch vor dem 1. October nicht allgemein sein.
LeaS, 19. September. Dem Correspondenten des „Figaro »vcde von einem der Grubendirectoren versichert, daß der Ausstand für die Industrie nicht gefährlich sei, da einer- smS die Fabriken für einen Monat Borrath an Kohlen hätten, andererseits die Bergleute es nicht länger als einen Monat aushalten könnten. — Die Einwohner von Cardin weigern ftd), den Truppen Quartier zu geben. — In der vergangenen Ratr versuchten mehrere Ausständige das HauS eines Steigers durch Dynamit zu sprengen. Die Truppenverstärkung wird heute früh ankommen.
Ehristiania, 19. September. Der Magistrat hat der öörgerrepräsentation den Vorschlag unterbreitet, den Verkauf von Bier und Wein überall in der Stadt von Samstag Abends 5 Uhr bis Montag Morgens 8 Uhr zu verbieten.
Loyales und provinzieller,
Gießen, 20. September 1893.
♦♦ Bon der Universität. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 15. September den außerordentlichen Professor der philosophischen Facultät der Landes-Universität I)r. Ferdinand Holthausen auf sein Rachsuchen aus dem Dienste zu entlaffen.
♦♦ Forstdieust-Nachrichteu. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 15. September den Oberforstmeister des Forsts Nidda August Schenck zu Salzhausen in gleicher Diensteigenschaft in den Forst Darmstadt zu versetzen, den Oberförster der Oberförsterei Lorsch August Joseph zum Oberforstmeister des Forsts Nidda mit dem Amtssitze Salzhausen zu ernennen, beide mit Wirkung vom 1. October d. I. an.
♦♦ Au8 den Manovern wird der „D. Ztg." vom 18. September geschrieben : Heute früh fuhren Se. Königl. Hoheit der Großherzog mit der Herzogin von Son» riau ght, den Prinzessinnen und dem Gefolge nach Butz- tach, bestiegen hier den Wagen und begaben sich auf die Höhe von Münzenberg, um hier bei den Vorpostentruppen des WesicorpS (combtnirte 49. Infanterie-Brigade) den Angriff des im Anmarsch von Wohnbach auf der Alten Römerstraße gemeldeten OstcorpS (combinirte 50. Infanterie-Brigade) abzuwarten. Der Gegner zog es jedoch vor, statt die Höhen in Ser Front anzugreifen, nach der linken Flanke auszuholen und seinen Vorstoß mit den Hauptkräften in der Richtung aus Gambach—Holzheim zu versuchen, während seine Avantgarde in leichten Schützenschwärmen die Münzenberger Höhen in der Front beschäftigte. Rechtzeitig von der Cavallerie gebrachte Meldungen setzten den Führer des Westcorps von ler neuen Marschrichtung des Gegners in Kenntniß und rcranlaßten ihn, die Münzenberger Höhen ganz aufzugeben und den Angriff des Gegners diesseits der Wetterdefileen <mf der Holzheimer Höhe anzunehmen. Se. Königl. Hoheit Lei Großherzog begaben sich mit den Münzenberg verlassenden Lruppen auf diese die Gegend ziemlich dominirende Höhe zwischen Holzheim und Eberstadt, wo schon die Artillerie und das Gros der Infanterie in Bereitschaftsstellung lag, um den jt|t über die Münzenberger Höhen und von Rockenberg her kommenden feindlichen Jnfanteriemaffen mit wirksamem Feuer Entgegenzutreten. Trotz dieser vorzüglichen Position gelang ek aber dem eifrig in den Thalmulden gedeckt vorrückenden Eigner, der seine ganze Uebermacht auf den rechten feindlichen Flügel geworfen hatte, das Westcorps auf dieser Seite zum Verlassen der Stellung und zum Zurückgehen über Holz- him hinaus zu zwingen, durch welchen Erfolg die Aufgabe tzcs Tages gelöst war. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog hatten auf dem Manöverfelde Gelegenheit, Se. Durchl. den Klrften und Ihre Durchl. die Fürstin zu Solms-Lich, die Hnnzessinnen - Töchter, sowie die Prinzessinnen zu Solms- Hiaunfels zu begrüßen. Gleichzeitig stattete auch Se. Excellenz dn commandirende General von Wittich seine Meldung ab.
»• Auf eine gute Obsterute pflegt zumeist eine schlechte । folgen, es soll dies theilweise daher rühren, daß die Bäume sich erschöpft haben und der Ruhe bedürfen, es wird deßhalb ttn Besitzern von Obstbäumen empfohlen, den Bäumen vöglichst unmittelbar nach dem Abernten durch Zufuhr von enbünnter Jauche neue Nahrung zu geben.
-r.- Schotten, 18. September. Gestern tagte in Frank- flirt a. M. im Hotel Hartmann eine aus allen drei Provinzen unseres Großherzogihums stark besuchte Lehrerversamm- lung, welche nach längerer, sehr eingehender Discussian beschloß, auf dem Altenburgkops, welcher bekanntlich in der Nähe unserer Stadt liegt, eine „Sommerfrische iür erkrankte Lehrer" zu errichten. Mir der weiteren Ausführung dieses Hiojecteö wurde ein engeres SomitS betraut, bestehend aus den Herren Director Fiedler-Darmstadt, Obmann Backes- Darmstadt, Schulinspector Scherer-WormS, Lehrer Wagner- Sich und Lehrer Schulteis-Schotten. Dem Vernehmen nach sollen die erforderlichen Mittel durch ein Actienunternehmen
aufgebracht werden. Außerdem kann bemerkt werden, daß unsere Stadt den Bauplatz und weiteres Gelände unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat und daß ferner von Freunden des Lehrerftandes, so z. B. von Herrn Dr. Arkularius in New- Aork, einem geborenen Schottener, eine ganz namhafte Summe zu diesem schönen Unternehmen gespendet worden ist. Weiter verdient noch Erwähnung, daß ein Herr unserer Stadt sich bereit erklärt hat, die Zinsgarantie für die erforderlichen Actien zu übernehmen, und daß der Pensionspreis bei einer guten Verpflegung ä Person pro Tag kaum den Betrag von 1 Mark übersteigen wird.
§ $om oberen 8ogeI8berg, 18. September. Die Sommerfrucht ist so ziemlich eingeheimst, Grummet noch zu ernten. Die Landwirthe beginnen mit dem Säen deS Winterroggens, wozu sich die Witterung seit einigen Tagen sehr günstig gestaltet hat. Wie alljährlich, so werden auch jetzt von den Bauern große Mengen Zwetschen aus der Wetterau und den fuldaischeu Bezirken Schlüchtern, Steinau u. s. w. bezogen, um Mus zu kochen. Obwohl es in der Wetterau eine große Menge Zwetschen giebt, so ist doch der Preis derselben ein ziemlich hoher, weshalb die kausenden Landwirthe mit dem Einkochen noch etwas zögern. Trotz der reichen Zwetschenernte kostet die Simmer 1 Mk. 30 Pf. bis 1 Mk. 80 Pf. An Aepfeln giebt eS hier sehr wenig, dagegen viele Birnen. — Aus den Wiesen wird der doppelte Ertrag an Grummet erzielt, als an Heu. Hafer und Gerste sind vielfach ungleichmäßig gewachsen.
W. AuS der Wetterau, 19. September. Da sagen die Leute hundertmal: Der Hase ist furchtsam und kann das Schießen nicht vertragen, wofür wir gestern einen sehr interessanten Fall vom Gegentheile erlebten. Wir folgten den Manövern und hatten das Vergnügen, nahe an eine Batterie von sechs Geschützen heran zu kommen. Vor den Geschützen lag ein noch ganz grüner Kartoffelacker. Die Stauden waren mehrere Fuß hoch und so recht geeignet, dem Meister Lampe einen trefflichen Zufluchtsort zu bieten. Richtig saß ein feister Bursche darin, reckte neugierig die Löffel, als die Batterie herantrabte, duckte sich aber ganz gemächlich nieder und hielt auS, als der Schlingel merkte, daß die Geschütze vor dem Kartoffelacker Halt machten. Von Zeit zu Zeit hob das Langohr den dicken Kopf und äugte umher. Das Arbeiten der Kanoniere an den Geschützen genirte ihn nicht. Plötzlich merkte der Batteriechef, daß der Feind seine Artillerie auffahren wollte; es war auf eine Entfernung von 2200 Meter. „Schnellfeuer!" wurde commanbirt und nun spieen die sechs Kanonen mit rasender Geschwindigkeit ihr Feuer auf den Feind, daß dieser in kurzer Zeit vernichtet war. Die Kartoffelstauden auf dem Acker wurden von dem Luftdruck hin- unb hergepeitscht wie von einem Orkan unb schlugen Lampe um bie Löffel; er schüttelte biefe unb verharrte hartnäckig im Lager. Sechsmal hatte es schon bum! bum! gemacht, boch Lampe hielt aus. Das infernalische Gedonner und das Peitschen der Kartoffelstauden gingen weiter- da schlug eine daumendicke Kartoffelruthe dem Meister Langohr eins übern Schädel, was ihm doch zu arg schien. Jetzt erst ergriff er fein Panier, machte einen riesigen Buckel unb galoppirte unter großem Gelächter Derjenigen, welche den äußerst drolligen Vorgang mit ansahen, dem Feinde entgegen. Das Gewieher der Pferde, das Arbeiten der Kanoniere, der Donner der Geschütze vermochten den Schlaukopf — dem wohl sein Instinkt sagen mochte, daß keine Gefahr für ihn fei — nicht in Furcht zu jagen, sonst wäre er eher los gegangen; erst als ihm die Kartoffelstaude grob aus den Schädel fuhr, räumte er das Feld.
Darmstadt, 18. September. Ein Handel eigener Art fand dahier vor einiger Zeit eine nicht erwartete Erledigung. Im Jahre 1851 kaufte der damalige Hofgerichts- abvocat W. ein in ber Neckarstraße gelegenes Haus, wobei der Makler Gerst mit Erfolg thätig war. Dessen Makelgeld betrug 100 Gulden, deren Zahlung er jedoch nicht sofort verlangte. Er gestattete dem Anwalt vielmehr auf Befragen, daß er zahlen dürfe, wann es ihm Passe. In diesem Sinne wurde auch eine Urkunde ausgefertigt, welche Gerst in seinen Besitz nahm. Das Verjährungsgesetz veranlaßte denselben später, da es dem Schuldner immer nicht Passen wollte, die Forderung einzuklagen. Die Klage wurde jedoch rechtskräftig abgewiesen, weil es nach dem Wortlaut des Vertrags lediglich in das Belieben W.'s gestellt sei, wann er Zahlung leisten wolle. Gerst erlebte den Tag nicht, welcher dazu aus- ersehen war, und auch seinen Erden wurde die Zeit noch lang gemacht, denn der Anwalt ließ Jahr auf Jahr verstreichen, ohne die 100 Gulden zu entrichten und als er vor einiger Zeit verstarb, war die Sache immer noch nicht geregelt. Mit dem Ableben des Schuldners war jedoch ohne Zweifel die Fälligkeit der Schuld eingetreten, daher überreichten die Erben Gersts den andern Erben die Rechnung, welche auch alsbald anstandslos bezahlt wurde. In hochherziger Weise wendeten Erstere die Summe der Stadt Darmstadt zu, welche den Betrag mit geziemendem Danke dem Armenfonds überwies. Ein Fall wie dieser dürfte noch selten vorgekommen sein, den menschenfteundlichen Gebern gereicht er jedenfalls zur hohen Ehre. N. H. V.
Eich, 17. September. Zwischen 3 unb 4 Uhr heute Nachmittag ging hier ein schreckliches Unwetter nieber, wie es ähnlich nicht bie ältesten Einwohner sich erinnern können erlebt zu haben. Plötzlich verfinsterte sich bie Luft, baß es stark bunkel, wie in der Nacht wurde. Fürchterlich brauste und raste der Sturm, Blitz und Donner folgten sich immer rascher und nun ging unter wolkenbruchähnlichem Regen ein Hagelschauer nieder, daß sehr bald die taubeneiergroßen Schloßen sich fast fußhoch häuften. Die zerschmetterten Fenster klirrten und bie zerschlagenen Ziegeln fielen klatschenb aus Höfe unb Straßen. Auf manchen Höfen würben Wagen voll Schloßen hinweggeräumt. Der Schaben an ben Obstbäumen, Mais unb Dickrmben ist sehr groß. Die Trauben in manchen Weinbergen sind fast ganz entbeert. Zahlreiche Einwohner, welche unterwegs nach bem Hammer Markt waren, würben 1 entsetzlich eingeweicht.
WolsSkehleu, 18. September. Gestern Nachmittag gegen 4 Uhr überzog sich plötzlich ber ganze Himmel mit bunklen Wolken, Blitze fuhren bernieber unb ein Sturm brach los, wie wir lange keinen erlebten- ber Regen ging in Strömen herab, wie bei einem Wolkenbruche. Im Nu waren alle Straßen fußhoch überschwemmt, bie ungeheuren Wassermaffen wälzten sich in bie Höfe, in bie Ställe, in Scheuem. Kein Fenster unb keine Thür vermochten bie gewaltigen Regenmengen aufzuhalten. Diele Stuben und Kammern waren unter Wasser gesetzt und auf manchen Speichern soll das Waffer handhoch gestanden haben.
Kastel, 19. September. Gestern wurde, wie der „Neueste Anz." berichtet, ein feingekleideter Herr in den Festungswerken vor dem Frankfurter Thor durch Soldaten verhaftet. Auf der Thorwache durch einen Offizier verhört, stellte es sich heraus, daß der Herr ein bayerischer Hauptmann war, welcher in Civil eine Reise unternommen hatte.
Vermischte-.
-n Frankfurt a. M., 19. September. JmZoologischen Garten ist eine Sendung von über 40 Tbieren, ungerechnet einiger kleinen Vögel, angekommen, worunter ein schöner Jagdleopard. Es ist dies das erste Mal, daß diese Thierart in den Besitz des Zoologischen Gartens gelangt- nur einmal waren Jagdleoparden, die zu einer Völkercarawane gehörten, vorübergehend ausgestellt. Die Säugethiersammlung wurde ferner durch zwei CoatiS (weißnasige Rüffelbären) und verschiedene Affen vermehrt, und die ausgehenden Thierstämme der Aguti (Goldhasen), amerikanischen Eichhörnchen, Gürtel- thiere rc. ergänzt. Besonders bemerkenswerth sind die neuen Vögel: Aras, Jagdfasanen, Hokkohühner, ausländische Enten, australische Flötenvögel, Seeschwalben, Avocetten (Stelzvögel mit eigenthümlich aufwärts gefrümmmtem Schnabel) u. s. f. In der diesjährigen Saison dürfte dies die letzte größere Thiersendung sein.
* Frankfurt a. M., 19. September. Vom 1. October dsS. Js. ab ist bekanntlich infolge der Aenderung in der Fahrkartenprüf u ng auch auf dem hiesigen Hauptbahnhofe der Zutritt zu sämmtlichen Bahnsteigen nur noch gegen Vorzeigung der Fahrkarte ober eines zu biesem Zwecke gelösten Perronbillets zum Preise von 10 Pfg. gestattet. Der große Querperron bleibt jedoch nach wie vor zur Passage des Publikums frei. Die jetzt die Einsteigperrons abschließenden Ketten werden entfernt und durch eiferne Barrieren ersetzt.
* Straßburg, 18. September. Heber das Befinden des Hauptmanns Luthmer schreibt das „Eisäffer Journal": „Nach den von uns eingezogenen Nachrichten hat Herr Luthmer am Samstag Nachmittag mit einem Auge die Finger der ihn behandelnden Aerzte unterscheiden können, sodaß jetzt Hoffnung vorliegt, dem Offizier das Augenlicht zu erhalten." Wie die „Hagenauer Ztg." erfährt, hegen die Aerzte die zuversichtliche Hoffnung, daß die Sehkraft des einen Auges erhalten bleibt, während leider das andere für verloren zu betrachten ist. Nicht eine Nebenbatterie, sondern ein Geschütz der eigenen Batterie des Hauptmanns hatte den verhängniß- vollen Schuß abgegeben.
* Tief geknickt erschien in Brauuschweig ein städtischer Nachtwächter auf der Polizeidirection und meldete, daß er in feinem Revier eingeschlafen fei und daß man ihm während des Schlafes den Säbel gestohlen habe.
Universität- - Nachrichten.
— Dem ordentlichen Professor der juristischen Facultät an ber Universität Kiel, vr. Hänel, dem bekannten Parlamentarier, ist ber Character als Geh. Justizrath verliehen worben.
Schiss-nachrichten.
(Mitaethellt durch den Agenten des Norddeutschen Lloydes, Herrn Carl Loos in Gießen.)L
Bremen, 19. September. [Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Ems, Capt. W. Reimkasten, vom Norddeutschen Lloyd in Bremm, welcher am 9. September von Bremen und am 10. September von Southampton abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Wöchrntliche lleberstcht der T-deSsälle in Gießen.
37. Woche. Vom 10i September bis 16. September 1893. Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 41,89°/«bezw. 24,64 nach Ausschl. der Ortsfremden.
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
Diphtheritis Lungentuberkulose
2 (2)
3 (1)
3 (1)
—
2 (2)
Darmcatarrh und
Brechdurchfall
2
—
2
—
Kinderatrophte
2
—
2
—
Neubildungen
2 (2)
2 (2)
—
—
Sonstige benannte
Krankheiten
3
2
1
—
Verunglückung
1
—
—
1
Selbstmord (beide aus
voriger Woche)
2 (2)
2 (2)
—
—
Summa: 17 (7) 9 (5) 5 3 (2)
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel« der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke fommen.
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Thermometer:
Hygrometersland:
min. 740 mm, max. 742 mm „ 4-HOB. „ + 14°R Feucht.
min. 738 mm, max. 740 mm „ + 9°R- „+10V*°B. Frucht. Regen.
Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm.


