Ausgabe 
21.5.1893 Erstes Blatt
 
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Der DampferPennsylvania" derRed Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 17. Mai wohlbehalten in Philadelphia angekommen.

Verkehr, Land- nnd Volkswirthschaft.

Sietzeir, 20. Mai Marktbericht. Au» dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,10-1,25, Hühnereier per Stück -4, 2 Stück 11- H, Äffe pr. 6t. 5-8$, Käsematte or. St- 8 4, Erbsen vr. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr- Baar X 0,70-0.90, Hühner pr. Stück X 1,10-150, Hahnen pr. St. X 1,70-2,00, Enten pr. St. X 1,80 bi, 2,00, Ochsevfletsch pr. Md 65724. Kuh, und Rindfleisch pr. Pfd. 50-56 4, Schweine. Zetsch pr. Pfd. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 50-56 4, Hammel- steisch pr. Pfd. 40-70 4, Kartoffeln pr. 100 Silo 4,00-5,00 X, Weißkraut pr. Stück 5-12 4, Zwiebeln pr. Eentner 12,00-00.00 X, «llch^pr. Liter 12-18 4, Enteneier pr. St. 6- 4, Gänseeier

S Herchenhain, 17. Mai. Der gestern hier abgehaltene erste diesjährige Vtehmarkt, sogenannte Walpurismarkt, war gut be­fahren, besonders mit Schweinen. An Rindvieh waren nur etwa 50 Stück aufgetriebm. In letzterer Viehgattung war der Handel flau. Milchkühe wurden nur 6 Stück verkauft. Die Preise hierfür waren 180 bis 220 Mt. das Stück (etwas mehr für frischmelkende). Stiere und fettes Vieh fehlte gänzlich. Von den angesahrenen Rindern wurde fast gar nichts verkauft, während die Kälber sämmtltch ver­kauft wurden. Besonder- beim Rindviehhandel macht sich der Futter­mangel infolge der trockenen Witterung bedeutend bemerkbar, indem die Preise sehr herunter gegangen sind. Saugkälber kosteten das Stück (3 bis 5 Wochen alt) 25 bis 30 Mk. In Schweinen ging der Handel bedeutend besser, es waren meistens junge Ferkel (7 bis 10 Wochen alt) aufgetrteben, etwa 450 Stück und wurden dieselbm beinahe sämmt- lich verkauft, das Paar für 45 bis 60 Mk. Etnlegeschwetne kosteten daS Paar 120 bis 130 Mk. Fette Schweine waren nicht angefahren, hierin sind die Preise, 4 bis 5 Pfennige das Pfund, zurückgegangen. Arr»Mg aus den Stand es arnt»*«gistern

Ver Stadt Gietzerr.

Aufgebote.

tu n J5, Mwtg Grün, Tagltzhner zu Wieseck, mit Elisabeth selbst. rJ7-. Karl Schlierbach, Schreiner dahier, mit Elisabeth Friederike Lißfeld hterselbst. 19. Markus Kahn, Schuhmacher dahier, mit Friederike Lind zu Frankfurt a. M. 19. Jacob Carl Adolf »«rÄf^er, Kaufmann zu Eiserfeld, mit Katharine Adolfine Mathilde Fischbach Hierselbst. 19. Alfred Georg Karl Theodor Martin Freund, Kaufmann dahier, mit Maria Jakobtne Plaum Hierselbst. 19. Emil Ferdinand Welsch, Gerbergehülfe zu Herborn, mit Marie Schnabel bahter.

Mai: 15. Georg Ludwig"?","^Amann zu Düsselborf, mit Marie Henriette Rockel hterselbst. 17. Karl Müller, Knecht dahier, mit Luise Knorr hterselbst. 19. Ludwig Schwalb, Kutscher von Staufenberg, mit Karoline Simpel von Ober-Breidenbach. 19. Ernst Adolph Theodor Deutscher von Roßwein, Glaser dahier, mit Elise Dorothea Köhler hterselbst.

_ , Geboren«.

t 71 Dem Kutscher Philipp Friedrich Wilhelm Völpel ein Sohn, Wilhelm. 10. Dem Kaufmann Fritz Nowack eine Tochter, Marie Phtlippine Luise Anna Margarethe. 10. Dem Htlfshetzer bet der Matn-Weser-Bahn Johannes Mtchel ein Sohn. 12. Der Wiltwe deS Drehers Emil Ludwig Htnkler eine Tochter, Marte. 12. Dem Hetzer Heinrich Kraft eine Tochter. 14. Dem Schaffner bei der Matn-Weser-Bahn Karl Ludwig Walther eine Tochter, Frida Veronika Käthchen. 14. Dem Schlosser Ludwig Sert ein Sohn, Heinrich Wilhelm Ludwig. 14 Dem Lackirer Philipp Horn ein Sohn. 17. Dem Tapezier Friedrich Appel eine Tochter, Mathilde Luise Frida Emma.

Gestorbene.

Mai: 12. Wilhelm Seibel, 15 Jahre alt, Knecht von Ettings­hausen. 13. Louise Becker, 6 Jahre alt, Tochter von Schreiner Melchior Becker von Alten-Buseck. 15. Franz Wilhelm Friedel, 38 Jahre alt, Braueretbesitzer dahier. 16. Heinrich Hasselbach, 4 Jahre alt, Sohn von Steinhauer Wilhelm Hasselbach zu Bahnhof Wetzlar. 16. Jacob Deibel, 49 Jahre alt, Cigarrenmacher dahier. 18. August vosmann, Straßenkehrer dahier. 18. Karoline Köhler, geb. Acker­mann, 43 Jahre alt, Ehefrau von Schreinermeister Karl Köhler hterselbst. 19. Wilhelm Karl Kammer, 8 Monate alt, Sohn von Postassistent Wilhelm Kammer dahier.

Auszug aus bett Kirchenbüchern

ver Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getränte.

Matthäusgemeinde.

Den 17. Mai. Karl Müller, Knecht in Gießen, und Luise Knörr, Tochter des verstorbenen Bergmanns Johann Christian Knörr in Weinbach.

Lukasgemeinde.

Den 15. Mai. Georg Ludwig Holtz, Kaufmann zu Düffeldorf, und Marte Henrtette Rockel zu Meßen, Tochter deS verstorbenen Pfarrers Wilhelm Rockel von Wallernhausen.

Johannesgemeinde.

Den 19. Mat. Ludwig Schwalb, Kutscher zu Gießen, und Karoline Simpel, Tochter deS Schreinermeisters Konrad Simpel zu Oberbreidenbach.

Getaufte.

Matthäusgemeinde.

Den 13. Mat. Dem Lehrer Karl Leib ein Sohn, Ernst Ludwig Karl Heinrich Wilhelm, geboren den 18. April.

Den 14. Mai. Dem Flaschenbierhändler Peter Geisel eine Tochter, Anna Elisabeth, geboren den 25. April.

Markusgemetnde.

Den 14. Mat. Dem Kaufmann Jacob Happel ein Sohn, HanS Wilhelm Emil, geboren den 16. März.

Lukasgemeinde.

Den 14. Mai. Dem Hetzer Jakob Rau eine Tochter, Otttlte, geboren den 4. März.

Denselben. Dem Htlfsbremser Johannes Stock ein Sohn, Karl Ludwig, geboren den 20. April.

JohanneSgemetnde.

Den 14. Mai. Dem Schlaffer Christian Sigle eine Tochter, Ottilie Eltsabethe Marie, geboren den 20. März.

Denselben. Dem Kunst- und Frtedhofgärtner Carl Volk ein Sohn, Robert Wilhelm Carl, geboren den 15. Februar.

Den 18. Mai. Dem Weißbinder Heinrich Feußer ein Sohn, August Gustav, geboren den 6. April.

Beerdigte.

Matthäus gemeinde.

Den 14. Mai. Ottmar Köhler, Sohn des verstorbenen Kauf­manns Ottmar Köhler, alt 10 Jahre, gestorben den 12. Mai.

Johannesgemeinde.

Den 17. Mai. Wilhelm Friedel, Braueretbesitzer, alt 38 Jahre, starb dm 15. Mat.

Eingesandt.

Gieße«, 20. Mai 1893.

Anläßlich des Ablebens und der Beerdigung des Herrn Brauereibesitzers Friedel sind tmGießener Tageblatt" und in der Grabrede des Herrn Pfarrers vr. Naumann Behauptungen aus­gestellt worden, die unwahr sind und mich zwingen zu folgender Erklärung:

1.

In Nr. 114 desGießener Tageblatt" ist gesagt:Die katholische Geistlichkeit hatte sich geweigert, dem Sterbenden das erbetene Abend­mahl zum letzten Male zu reichen, weil seine Frau und seine Kinder der ... . evangelischen Religion angehören". Diese Behauptung ist unwahr.

2.

In Nr. 116 desGießener Tageblatt" ist gesagt:Daß es sich nicht um das Abendmahl, sondern um die letzte Oelung gehandelt habe, welche dem Sterbenden zwar zu Tbeil wurde, die der katholische Pfarrer jedoch für Null und nichtig erklärte, als die Angehörigen sich weigerten, zur katholischen Kirche überzutreten." Diese Be­hauptung ist unwahr.

3.

Nach derselben Nummer desselben Blattes hat Herr Pfarrer vr. Naumann in seiner Grabrede gesagt:Die katholische Kirche habe dem Verstorbenen das kirchliche Begräbntß verweigert, weil seine Gattin und Kinder vom evangelischen Glauben, dem sie ange­hörten, nicht lassen wollten" undbei diesem Sterbefall sei von dem hiesigen katholischen Pfarrer an die evangelische Wittwe des Heim­gegangenen am Sterbebette ihres Mannes das Ersuchen gestellt worden, daß sie das, was sie seither versäumt habe, nun noch gut machen solle, indem sie mit ihren gleichfalls evangelischen Kindern zur katholischen Kirche übertrete, ansonst er ihrem Manne die kirch­lichen Ehren nicht eriveisen werde." Diese beiden Behauptungen des Leichenredners sind unwahr.

Schließlich erkläre ich noch: ich habe weder die Frau, noch die Kinder zum Uebertritt in die katholische Kirche aufgefordert, sondern nur erklärt, daß es Vorschrift der katholischen Kirche sei: ein katholischer Vater, der nicht katholische Kinder hat, kann nur dann die Absolution erhalten, wenn er den festen Willen hat, Alles zu thun, was er kann, damit die Kinder katholisch werden.

Katholisches Pfarramt Gießen. __________ Bayer.

Milch «nd Milchpreise.

Der erwartete Regen bleibt wieder aus, Wiesen und Felder leiden immer mehr, das Futter auf den Böden ist bald aufgebraucht, die Landwirthe wissen keinen Rath mehr.

In ärmeren, unter normalen Verhältnissen nicht gesegneten Gemarkungen geht schon Rindvieh an Entkräftung zu Grunde aber auch in den besten Wlrihschajten fragt sich der Betriebsleiter: was soll werden, wenn dies Wetter noch vier Wochen andauert!

Das Rindvieh wird zu Schleuderpreisen verkauft, nur die un­entbehrlichen Stücke zurückdehalten. Unter diesen Verhältnissen ist es begreiflich, wenn die Milch zu fehlen beginnt und noch begreiflicher, wenn endlich sich die Landwirthe zusammenthun, den Zorn der Haus­frauen nicht mehr scheuen und den Milchpreis erhöhen.

Seit Jahren steht derselbe auf 16 Pf. per Liter, in den Nachbar­städten Marburg und Wetzlar auf 20 Pfg.

Man wirft den Landwlrthen nicht mit Unrecht vor, daß sie häufig nicht zu rechnen verständen. Unter gewöhnlichen Verhältnissen kostet dem Landwlrth die Herstellung von einem Liter bester Milch

13 Pfennige. Nahezu übereinstimmende Berechnungen von Land- wirthen, LandwirthschastSlehrern :c. haben dies schon lange ergeben- Schon damals hielt man cs für ungerechtfertigt, die Milch den Consumenten für 16 Pf. ins Haus zu liefern. Die Furcht aber, es mit den Abnehmern zu verderben, nickt minder der Concurrenz- netd ließ es nicht dahin kommen, den Milchpreis wenigstens auf 18 Pf. zu fetzen.

Heute wäre, da die unentbehrlichsten Futtermittel um 200 pCt. im Preise gestiegen und selbst um diesen febr hohen Preis bald nicht mehr zu haben sind, ta sie fehlen, ein Milchpreis von 32 Pf. per Liter durchaus gerechtfertigt.

Es ist daher endlich an der Zeit, daß nach getroffener Verein­barung, der Breis der Milch nach Pfingsten und zwar vom 23. Mai an, auf 20 Pf. festgefetzt ist und dieser Preis auf 25 Pf. erhöht werden soll, wenn nicht demnächst eine gründlicher Witterungswechsel etntritt.

Alle, die durch den Preisaufschlag betroffen werden, mögen das unangenehm empfinden, aber sie werden auch bei verständiger Beurthellung der Verhältnisse zugeben müffen, daß die Landwirthe ganz und gar im Rechte sind.

Die Nr. 116 d. Bl. enthielt einen Artikel derKöln. Ztg.", welcher die NeichStagsmahlen von nattonalltberaler Seite beleuchtete. Gestatten Sie nun auch einem diesbezügl. Artikel derFreis. Ztg." Aufnahme, welcher lautet:In Gießen haben dieNationalliberalen einen Agrarier, einen Gutspächter Melnert ausgestellt, dem dieKöln. Ztg." nachrühmt, daß er vonentschieden liberaler'.Gesinnung sei" und auch im Bunde der Landwirthe an erster Stelle stehe." Entschieden liberal und entschieden agrarisch zugleich. Muß das ein interessanter Mann sein!!"

Unterhaltungen zu Bad-Rauheim

von Sonntag den 21. Mai bis Freitag den 26. Mat.

Die Kurcapelle spielt täglich Morgens von 78 Uhr an der Kurquelle, Nachmittags und Abends siehe unten. Bet weniger als 10» R. Wärme spielt sie im großen Spetsesaale des Kurhauses. Sonntags und an den Feiertagen Nachmittags werden 30 Pfg. Eintrittsgeld für den Besuch der Terrasse gegen Abgabe einer Karte erhoben. Nur die Besitzer von Kur- ober Tageskarten haben gegen Vorzeigen derselben freien Zutritt.

Sonntag den 21. Mai, Nachmittags von 3Va bis 5Ve und von 6 bis 8>/, Uhr: Concert von der Capelle des Füsilier-Regiment- v. Gersdorff (Hess.) Nr. 80 auf der Terrasse. Eintritt 50 Pfg. gegen Karte. Gelbe Kur- und Tageskarten frei. Nachmittags bet gutem Wetter von 3/8 bis 5'/, und von 6 bis 7 Uhr: Concert der Kur- capelle am großen Teich. Zutritt frei. Montag den 22. Mat, Nach- mtttags von 4 bis 6 und von 6'/, bis 7«/i Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr tm Saale: Theater- Vorstellung. Der Mann tm Mond. Dienstag den 23. Mat, Nach- mtttags von 4 bis 6 und von 6</2 bis 7/2 Uhr: Concert der Kur­capelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr: Theatervorstellung auf der Terrasse, bei ungünstiger Witterung tm Saale. Ein toller Einfall. Mittwoch den 24. Mat, Nachmittags von 3'/s bis 5'/, und von 6 btS 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Heirnath. Donnerstag den 25. Mai, Nachmittags von 3'/2 bis 5'/> und von 6 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervor- stellung des Wiener Ensembles aus Wien. Die Gigerln von Wim. Freitag den 26. Mai, Nachmittags von 4 bis 6 und von GVe bis 7</j Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Ultimo, ober: Capital und Wissen­schaft.

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Für die Abgebrannten in Zell bei Alsfeld sind ferner bei uns eingegangen: Von A. S. 2 X, 3E. ?). 3 X. Major Kullmann 10 X, Hamman 3 X, Frau D. S. 3 X, X. 2). 2 X, Ungenannt 0.50 X, K. Müller, Neuhof 20 X, A. Kraatz 10 X, Zusammen 53.50 X JnSgesammt 309.50 X

Wettere Gaben nimmt bereitwilligst entgegen Die Expedition desGießener Anzeiger".

Temperatur der Lahn nnd Luft

nach Reaumur gemeffen am 20. Mai, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16, Luft 16 Grad.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

Holzversteigerung

im Feldheimer Walde.

Montag den 29. Mai I. I. sollen in den Districlen Hintermalb, Scheibel und Schützenberg öffentlich versteigert werden:

25 rm Eichenlohholzprügel, 40 rm Eichenlohholzreiserprügel (Baum- stützen), 150 rm Eichenreiserholz, 27 rm Buchenscheitholz und 20 rm Buchenprügelholz.

Zusammenkunft Bormittags 9 Uhr im Hinterwald bei Nr. 1.

Arnsburg, den 19. Mai 1893.

4687_________Gräff. Oberförsterei.

Main' Neckar - Oberhefsischer Personen - Verkehr.

Am 1. Juni d- I gelangt der Nach­trag iv zum Tarif für den vorbezeichneten Verkehr zur Einführung.

Ueber den Inhalt desselben ertheilen die betr. Stationen Auskunft.

Gießen, den 18. Mai 1893.

Großb Direktion [4689 der Oberhessischen Eisenbahnen.

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Verloosung*.

Bei der heute durch Großh. Polizeiamt vorgenommenen Ber- loosung von 75 Gegenständen für Werke christlicher Liebe zu Gieften wurden folgende Loos-Nummern mit Gewinnen gezogen:

LooS-Nr. 10 14 19 29 49 52 59 63 68 85 143 155 157 165 168 191 193 204 260 273 282 307 308 314 316 328 339 345

357 372 377 406 409 422 426 429 442 465 468 494 534 548

586 595 626 647 661 686 706 719 720 731 736 772 794 802

822 824 826 836 869 872 878 879 951 1050 1082 1095 1154

1224 1236 1241 1244 1255 1286.

Die Gewinne bitte ich gegen Rückgabe der Gewinn-Loose in meiner Wohnung abholen zu lassen; zurückbleibende werden den Gewinnern später zugesendet. [4686

Gießen, am 19. Mai 1893. Dr. Naumann, Pfarrer.

Cafe Leib.

Meine Gartenwirthschaft und ganz neu hergerichtete Kegelbahn bringe in empfehlende Erinnerung.

Actien-Exportbier. Zell-Würzburger Bier.

Hochachtungsvoll

«lt_________Gustav Gühlholtz.

Brauerei Fortsch.

Am dritten Feiertag: [4666

Humoristisches Frühconcert.