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utib schimpften, fluchten und haselirlen wie die Heiden. Genau dasselbe geschah in dem anderen Zimmer. Die Studiosen risien nun auch die Thüren auf und versuchten Gegenzug hervorzubringen, aber eS half nicht viel. Bis man noch ein« mal auf dreißig zählen konnte, hielten die Tapfersten Stand, die Uebrigen hatten schon vorher die Flucht ergriffen. Einer, der mit besonders starken Geruchsnerven gesegnet war, packte schließlich das halbauSgetrunkene Faß, hob es aus die Schulter und rief: „Auf meiner Bude wird weiter gekneipt." Das andere Fäßchen wurde im Stiche gelaffen, eS war kleiner und wahricheinlich auch ziemlich leer. Schimpfend und fluchend zog die Gesellschaft ab. Büchner stand hinter dem Nachbarhause und hielt sich die Seiten vor Lachen. Seine Kamisöler tranken kein Fäßchen mehr auf jenen Buden. Woher der fürchterliche Geruch kam, blieb ihnen ein Räthsel. Büchner hütete sich auch, etwas zu verrathen. Anfangs der sechziger Jahre theilte er uns den gelungenen Scherz mit. Hier ist er!
Die Frequenz der Technischen Hochschule zu Darmstadt hat sich mit dem eben begonnenen Sommersemester wieder sehr bedeutend gehoben, gewiß ein erfreuliches Zeichen für das Ansehen, dessen sich die Hochschule erfreut.
Versammlung der Landwirthe. Sonntag den 23. April, Nachmittags 3 Uhr, findet im Saalbau zu Friedberg eine Versammlung Oberhessischer Landwirthe statt. Auf der Tagesordnung steht: „Bund der Landwirthe".
f Lich, 19. April. Heute Nachmittag gegen 3 Uhr erscholl plötzlich Feuerlärm- es brannte in der au der Butzbacher Straße gelegenen Hofraithe des Schuhmachermeisters Reichard. Dank dem energischen Eingreifen der alsbald an Stelle erschienenen Feuerwehr blieb das Feuer auf seinen Herd, einen Stall, beschränkt. Dem Vernehmen nach soll der Brand durch einen 5jährigen Jungen des Beschädigten, welcher mit Streichhölzern gespielt habe, entstauben sein.
Darmstadt, 19. April. Gestern, Dienstag den 18. d. M., feierte in völliger geistiger Frische und körperlicher Rüstigkeit Grethchen Hildebrand, die nunmehr seit 58 Jahren im Dienste der Familie Felsing steht, ihren a ch t z i g st e n Geburtstag. Die weitverzweigten Glieder der Familie ließen es sich nicht entgehen, der treuen Dienerin, jetzt Freundin aller, in mannigfacher Weise ihre Anhänglichkeit und Dankbarkeit zu bezeugen.
Offenbach, 19. April. In der vergangenen Nacht zwischen 12 und 1 Uhr ließ sich der hier in Arbeit stehende Schlosser Line auö Eisleben von der Maschine des letzten Sachsenhausener Zuges, die allabendlich nach dem Bebraer Bahnhof zurücksährt, in der Nähe des Ueberganges an der Ludwigstraße überfahren. Er war sofort tobt. Unglückliche Liebe wird als Grund der That bezeichnet.
Vermischtes
* Frankfurt a. M., 19. April. DaS P/2 Jahre alte Söhnchen eines Rectors in Bockenheim hat von dem Vitriol getrunken, das vom Dienstmädchen zum Putzen verwendet wurde, und starb unter fürchterlichen Schmerzen.
* Stuttgart, 19. April. Im Fahndungsbureau des Polizeiamts erstach ein wegen Einbruch Verhafteter erst seine Zuhälterin und dann sich. Beide waren sofort tobt.
* Rendsburg, 19. April. Bei Vornahme einer Sprengung durch hiesige Pioniere in der Nähe des Bahnhofs erfolgte eine frühzeitige Explosion. Hauptmann S i ck e l war sofort lobt, ber Stationsvorsteher unb ein Bahnmeister wurden schwer verwundet.
• Zweibrücken, 15. April. In der hiesigen Gefangenen« Anstalt wurde der Geschäftsaufseher Wehrfritz von zwei Gefangenen meuchlings überfallen und erschlagen. Der eine Gefangene hatte seine eiserne Bettstelle zerschlagen unb mit beren Theilen eine Oeffnung durch seine Mauer gebohrt und gelangte so auf ben Zellengang, welchen bie Nachtwache in Ausübung ihres Dienstes zu betreten hat. Hter lauerte er betn wachhabenden Aufseher auf unb als bieser
die Zellenthür aufmachte, schlug ihn der Gefangene mit einer Eisenstange nieder. Der Mörder nahm ihm nun die Schlüssel ab unb sperrte die Zellenthüre beS Gefangenen Wcyganb auf. Dieser trug bie Leiche bes Erschlagenen in sein Bett, worauf Beibe sich auf ben Speicher bes Hauptgebäudes flüchteten, um von bort zu entkommen, wurden aber hier durch Aufseher und Soldaten festgenommen.
* Sigmaringen, 19. April. Der Ostflügel des Rcsidenz- schloffes ist vollständig eingeäschert- dagegen sind viele werthvclle Mobilien, wie sich jetzt erst herausstellt, gerettet.
* Vom zwölften Congreß für innere Medici». Auf diesem in Wiesbaden tagenden Congreß erhielt zuerst Professor Rumpf (Hamburg) das Wort zum Referat über bie cholera asiatica. Rebner gibt im Anfang einige bekannte statistische Daten über Beginn unb Umfang ber Hamburger Epidemie unb bespricht sobann bas bekannte klinische Bilb ber Krankheit. Nicht alle Kranken konnten auf Kommabacillen untersucht werben, wohl aber bie meisten Gestorbenen. Am sechsten unb siebenten Krankheitstage fehlten sie meist, boch gab cs Fälle, in denen b»c Bacillen noch am achtzehnten Tage vorhanden waren. Interessant sind die Beobachtungen während der Nachepidemie im Dccember und Januar an 63 eir>- gelieferten Cholera-Verdächtigen - 19 davon wiesen Bacillen in ihren Desertionen aus ohne Störungen des Allgemein befindens. Redner hebt die Richtigkeit der älteren Anschauung hervor, daß die Cholerakeime durch den gesunden Körper infolge ber vorhandenen Schutzvorrichtungen, ohne Schaben anzurichten, hinburchgehen können, baß solche Leute aber auch, wenn sie aus Cholera-Orten zureisen, bie Keime verschleppen können. Die Behanblung ber Cholera bespricht Vortragender, ber auf bem Stanbpunkt ber Contagionisten steht, bes weiteren sehr klar unb ausführlich. Seine Ausführungen gipfeln in foigenben Sätzen: 1) Die Koch’schen Kommabacillen bilben bas ursächliche Moment ber Cholera, boch ist ihre Anwesenheit — in AuSnahmesällen — keineswegs nothwenbig, um bas klinische Bilb ber Cholera hervorzurufen - 2) als HilsS- momente kommt hinzu bie inbivibuelle Dispositinn, iZeit unb Ort sind von secitndärem Einfluß- 3) die individuelle Disposition besteht in Verdauungsstörungen, Zufuhr ungeeigneter Nahrungsmittel, schlechten Trink- unb Gebrauchswassers - 4) bie Bacillen entwickeln burch Ausscheibung von Toxinen eine starke Giftwirkung (Einfluß auf die Nieren unb auf das Nervensystem, Respirationseentren)- 5) die Bacillen können bis zu achtzehn Tagen im Körper lebensfähig bleiben- 6) eine specifische, die Cholera als solche birect treffenbe Behanblung harrt noch bes Entdeckers. — Der zweite Referent Professor G a f f k y (Gießen) behandelte mehr bie tiologisch-bacteriologische Seite ber Cholera. Die Fragen, ob bie Kommabacillen als ursächliches Moment unb ob sie in jebem Falle nachweisbar sind, beantwortet er mit Ja - er polemifirt gegen zwei offenbar mit schlechten Methoben arbeitenbe Untersucher, Lesage unb Macaigne in Paris, bie in 14pCt. von Cholerafällen die Bacillen nicht gefunden hatten- in Hamburg wurden sie bei allen Cholerasectionen ausnahmslos gefunden. Ebenso ist bie Cunningham'sche Behauptung, baß mehrere Arten von Bacterien bie Ursache ber Cholera bilbeten, längst widerlegt. Zwei Beobachtungen von Reinke (Altona) seien für das bekannte Bacillen-Expeiiment von Pettenkofer unb Emmerich, welche Bacillen Culturen verschluckten, maßgebend- Redner schildert sie ausführlich. Pettenkofer und Emmerich hätten eben leichte Anfälle von Cholera von ihrem Experiment davongetragen- außerdem fehlten aber die begleitenden Thierexperimente, welche von der Virulenz der Cultur Zeugniß ablegten. Die Herkunft der von Pettenkofer und Emmerich verschluckten Bacillen leiste dafür nicht Gewähr. Vortragender bespricht sodann das Zustandekommen der Cholerainsection an der Hand der von R. Pfeiffer (Berlin) und Gruber (Wien) angestellten Forschungen. Die Hamburger und die Nietlebener Epidemie hätten gerade das Wasser als Träger unb Verbreiter bes Choleragiftes erkennen lassen, währenb Pettenkofer bies stets bestritten hat.
Verkehr, «nd Volkswirtschaft.
S Ulrichstein, 19. Avril. Der heute und gestern dahier abgehaltene Früh jadrsmarkl nahm, vom schönsten Wetter begünstigt, einen befriedigenden Verlauf. Der Viehmalkt war mit Rindvieh mäßig befabren. Die Preise hierin zeigten gegenüber dem seitherigen niedrigen Stand etwas Besserung. Trächtige Rinder wurden mit 185 bi« 210 und 215 Mk. bezahlt. Der Handel zeigte indeffen noch k-ine Lebendigkeit. Der Futtermangel, sowie die durch da- ungemein trockene Wetter vorhandenen ungünstigen Aufsichten auf Grünfutter übten ersichtlich eine lähmende Wirkung. Bester befahren war der Schweinemarkt und hier herrschte auch ein flotter Handel bei horrend hoben Preisen. Die Ferckel geringerer Sorte galten per Paar durchschnittlich 55 bis 60 Mk., bester er Sorte 60 bi« 70 und 70 bi« 80 Mk. Angssichts solch hoher Preise muß man sich wirklich fragen, wie dabei in der Schweinezucht d. h. im Fettmachen der Schweine noch etwas verdient werden kann. Der P eis für das Paar Läufer betrug je nach der Qualität 90—110—120 Mk. — Der heutige Krämermarkt wurde durch bie eben im Gange befindlichen Frühjahrsarbeiten ersichtlich beeinflußt.
Limburg, 19. April. Fruchtmarkt. Rother Wei,en X 13.75, wlttzer Weizen X 13 65, Korn X 10.75, Gerste.^ 9.90, Hafer X 7.80, Erbsen X —.—.
von» Ffrankk«rier Markt. Bei den Obstsorten gehen die Vorräthc stark zur Neige, und die Preise sind hohe: Kochäpfel 16 bis 18 Pf., Gold' einetten 25 bis 30 Pf. Graureinetttn 18 bis 20 Ps., Borsdorfer 25 dis 30 Pf., Kochbirnen 25 Pf., Tafelbirnen 50 Pf. das Pfund. — Von auSiän büchen Früchten und Gemüsen werden in ber Markthalle verkauft: Schlangengurken Mk. 1.50 daü Stück; .^uckerschotkn Mk. 120 daß Pfund; Artischock.n 50 und 60 Pf, Blumenkohl 40 und 60 Pf., Häuptersalot 14 und 15 Pf. da« Stück.; PetersilieMk. 2, grüne Bohnen Mk. 2, dicke Bodnen 60 und 80 Pf., grüne Erbsen 80 Pf. das Pfund; Kohlrabi 30 und 35 Pf. da« Stück, Rhabarber 50 P'. die Stange; Erdbeerrn Mk. 20 bi« Mk. 25 für 100 Stück. — Am Brennholz - Markt stellten sich 18. d«. die Pr ise für. Buchenscheithol» erster Klasse Mk. 9, zweiter Klasse Mk. 8, dritter Klasse Mk. 7.50; Tannenscheitholz erster Klasse Mk. 7, zweiter Klasse Mk. 6.50 der Raummeter; Buchenwellen Mk. 2.40, Tannenwellen Mk. 350 das Hundert. — Am letzten Hauptmarkte im Viehhof gingen die Preise für Hornvieh wesentlich in die Höhe, ebenso die Preise für Hümmel. Unverkauft blieben am © (bluffe des Marktes 21 Stück Hornvieh. Die Sommermärkte nehmen dieses Jahr am l.Mai ihren Anfang. Von diesem Tage an werden Kälbermärkte außer am Montag noch am Mittwoch und Freitag jeder Woche abgehalten; hingegen fällt der Kälbermarkt Donnerstags auS. — Am vorgestrigen Jvngschw eine-Markt am Bebraer Bahnhof waren zugefabren 320Thstre; 8 bis 16 Wochen alt. Bezahlt wurde pro Stuck Mk. 26 bis Mk. 40; das sind hohe Preise. In diesem Artikel macht sich seit Wochen wieder mehr Nachfrage bemerkbar. — Die Gesammt- zusuhr von fetten Schweinen im städtischen Viehhof beziffert sich in der abgelaufenen Woche auf 1582 Stück.
Gottesdienst in der Synagoge.
Sams tag den 22. April:
Vorabend 6« Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmittags 4* Uhr, Sabbathausgang 810 Uhr.
Eingesandt.
Gießen, 19. April 1893.
Beim Anblick seines schönen neuen Communalsteuerzettels regt sich wohl in manchem Bewohner unserer guten Stadt der Gedanke: ob denn die Vorzüge solches Wohnens im Verhältniß stehen zu weit über 100 pCt. Eommunalsteuer? Eine Stadt, die nach allen möglichen und unmöglichen Richtungen hinaus ihre neuen Straßenzüge mit Häusern, Häuschen und Ställen, Pflasterung, Beleuchtung und wohl gar Wasserleitung erstreckt, ist gewiß etwas recht kostspieliges. Das wollen wir gern glauben. Etwas Angenehmes ist sie kaum für den besseren Theil der Steuerzahler. Doch was nützt alle Betrachtung. Ist unserer einsichtsvollen Stadtverwaltung nie der Gedanke gekommen, wie sie bei stets wachsenden Kosten auf ebenso sinnige, wie gerechte Weise bie menschlichen Steuerzahler ein wenig entlasten könnte? Ließe sich benn nicht die Hundesteuer erhöhen? fühlbar für den Besitzer unb den Stadtsäckel? Auf diesen Vorschlag brachte ben Einsender bie Wahrnehmung, baß in wahrhaft wiberwürtiger unb, wie es ihm vor kommt, zunehmenber Weise, bie Trottoirs z. B. am Seltersweg von Hunbekoth beschmutzt werben. So rührenb und reizvoll dem Hundebefitzer jede Erinnerung an seinen Liebling sein mag, für den Unbeth. tilgten sind diese Denkmäler ekelhaft. Und warum sollen unsere vierfüßigen Mttgeschöpfe diese unb anbere Freiheiten nicht wenigstens angemessen bezahlen? In Constantinopel soll eS ja noch schlimmer fein, ober soweit östlich suchen wir unsere Vorbilder wohl nicht.
Briefkasten.
H. D. Z., Ncw - Aork, East, Houston-Str. Der Anzeiger ist täglich an Sie abgesanbt worden. Bleibt eine Nummer aus, so wollen Sie sich alsbalb an Kaiserl. Postamt in Köln wenden.
Zn der Strafsache
gegen
1. den Gutspächter Karl Petry von Friedelhausen, jetzt auf dem Gutleuthof, geb. 1. April 1861 zu Wetzlar, evangelisch, verhei- rathet,
2. dessen Vater Peter Petry daselbst, geb. 14. August 1832 zu Nauborn, evangelisch, verheirathet, Landwirth,
wegen Vergehens gegen daö Nahrungsmittelgesetz, hat die Strafkammer Großherzogl. Landgerichts zu Gießen am 9. December 1892 für Recht erkannt:
1. Der Angeklagte Karl Petry wird wegen Vergehens gegen § 10 des Reichsgesetzes, betreff, den Verkehr mit Nahrungsmitteln vom 14. Mai 1879, in fünf Fällen in eine Geldstrafe von 2500 Mark verurtheilt,
2. Peter Petry wegen eines Vergehens gegen dasselbe Gesetz in eine Geldstrafe von 1200 Mark,
3. Im Falle der Uneinbringlichkeit sind je 15 Mark Geldstrafe mit 1 Tag Gefängniß zu verbüßen,
4. Von den Kosten des Verfahrens hat jeder Angeklagte unter soli
darischer Haftbarkeit für die Aus-; lagen die Hälfte zu tragen; zu den Kosten gehören auch die durch die polizeiliche Untersuchung ber1 verfälschten Milch entstandenen Auslagen,
5. der entscheidende Theil des Ur-i theils (pos. 1 bis 5) ist einmal im „GießenerAnzeiger" auf Kosten | der Angeklagten zu veröffentlichen.
Die Richtigkeit der Abschrift der Uriheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des UrtheilS bescheinigt.
Gießen, den 7. April 1893. Gerichtsschreiber des Gr. Landgerichts. (L. S.) (gez.) Dr. Löwe.
Veröffentlicht:
Gießen, 19. April 1893.
Großh. Staatsanwaltschaft.
Jöckel. 3793
Freitag den 2. Juni,
Nachmittag« 2</t Uhr,
soll auf dem hiesigen Ortsgericht die ben Jacob Wacker Eheleuten in Gießen gehörige Hofraithe:
Flur 1 Nr. 32 — 94 Meter in der Mühl- gaffe
öfftntlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 18. April 1893.
Großh Ortsgericht Gießen.
I. A-: »o«t. 3795
Keilgeöotenes. Zuchtvlkhverkauf von MlNkllthaltt Mudmch.
ML Schlachthaus
[3813 Rindvieh eine Ausstellung mit Preisvertheilung statt. Bei sehr
Freibank.
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1362
aus Schwarzwälder Hafennus u. Kraft-Mehl
Gelegentlich des am 15. Mai l. I. zu Lauterbach, Hessen, statt- findenden ViehmarkteS findet Seitens des Zuchtvercins für Simmenthaler
Barletta!
birect importier,
welcher nach der Analyse des Herrn Geh-irnen HofrathS Professor Dr. Fresenius in Wiesbaden als vollständig naturrein anerkannt ist, empfiehlt & X 48.— pro 100 Liter ..netto Cassa“, Fässer leihweise-
L. C. Trapp Nachfolger,
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3677]Der Vorstand.
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Heute und morgen: Ochsensteisch, nicht ladenrein, per Pfd. SO Pfg. Ät. Schlachthaus.
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«u »Äff nach System Pfarrer Kneipp. Ueberall vorräthig.
Lrrvw. Müller, Schtllerstraße 26. | C. H. Knorr, Conservenfabrik, Heilbronn a. N.


