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veite Kammer der er die polizeiliche swohnungen und tzt. Abg. Schröder es, wünsche aber, bafe (des ausgedehni werde. . scharfer Weise gegen chattenfeiten. Er glaubt, n unb eine Erhöhung ungen sei durch das auch nicht fiir nMg, i sür Beschaffung gebigen polizeilichen Bedecken, wenn es gelte,
Mr das Reich eigne n, wie Reffen, könnten effen, welche geeignet t. MrrMe Men Mrt werden und das ' Lande gleichmäßig den Metz-Darmstadt war 16er seine früheren Be- die Vorlage stimmen, egen die Vorlage aus. uf, ebenfalls gegen bie ; iie General-Debatte ge- Lerathnng der einzelnen ; genehmigt. Das ganze 1 fünf Stimmen ange-
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Der Artikelschreiber behauptet:
„Im Wahllocal wurde nun eine Liste angeboten, aus „der 17 „alte" Mitglieder der Gemeindevertretung „zur Wiederwahl empfohlen wurden."
Diese Behauptung ist eine völlig unrichtige. Unter dem „Wahllocal" kann selbstverständlich nur verstanden werden der Saal der Kleinkinderschule, in dem die Wahl vollzogen wurde/ denn alle übrigen Räume des Gebäudes wurden wie sonst, so auch während der Wahlhandlung, zu anderweitigen Zwecken benutzt; die Kleinkinderschule als solche war so wenig das „Wahllocal", wie etwa die Mädchenschule an der West- anlage. Wenn nun die Wahlcommission geduldet oder gar veranlaßt hätte, daß „im Wahl local" Stimmzettel „angeboten", „in die Hand gedrückt" wurden, dann hätte sie wider die gesetzlichen Bestimmungen gefehlt, hätte ungesetzlich gehandelt. Solchen Vorwurf erhebt aber der Artikelschreiber mit seiner Behauptung. Wir weisen denselben als völlig ungerechtfertigt zurück/ denn „im Wahllocal" sind in keiner Weise Stimmzettel angeboten worden. WaS außerhalb desselben geschah, sei es im Hause ober auf der Straße, damit hatte die Wahlcommission nichts zn thun.
Der Artikelschreiber sagt weiter:
„In der Johannesgemeinde haben zwei, darunter in „der That einer, der es hatte sehen können, daß sein Name „zu den getilgten gehöre, sich „im Wahllocal" die Anfrage, „gestattet, wer eigentlich die Ltste, die einem vor der Thür in „bie Hand gedrückt wurde, ausgestellt habe. Wenn dabei „bemerklich geworden, daß sie davon befremdet waren, zu „sehen, daß die Wahl aus dem Dunkeln heraus gemacht „werden sollte, so ist das begreiflich. Freilich, die „Wahl- „commission" hatte „keine Rechenschaft zU geben". „Rechen- „schasl" wurde auch nicht gefordert. Aber es war Doch interessant, zu sehen, wie die Frage auf einzelne Mitglieder „der Wahlcommission wirkte."
Diesen höhnisch beleidigenden Ausführungen gegenüber erklären wir, daß „im Wahllocal" nicht zwei, sondern nur
ein Wähler jene Anfrage stellte und die angedeuteten Bemerkungen machte. Wenn eS nun dem Artikelschreiber „interessant" war, hierbei mancherlei „zu sehen", so ist damit aufs Gewisseste erwiesen, daß der anfragende Wähler zugleich auch der Artikelschreiber ist. Zur Abwehr seiner Angriffe sei hier nur erklärt, daß derselbe im Wahllocal infolge seiner Frage und Bemerkungen vor der Wahlcommission nichts anderes hat „sehen" können, als das Staunen und Befremden einzelner Mitglieder der Wahlcommission darüber, daß der betreffende Wähler im Wahllocal sich so benehmen konnte, wie er es gethan hat. Wenn ihm dies zu sehen intereffant war, so wollen wir hierüber nicht weiter mit ihm rechten.
Gießen, am 17. Februar 1893.
Vier Mitglieder der Wahlcommisfion der Johannesgemeinde. Or. Naumann. Wolf. Schmall. Albach.
* Lyck, 17. Februar. Heute Morgen 71/* Uhr hat durch den Scharfrichter Fr. W. Reindel aus Magdeburg die Hinrichtung des Mörders Grusziewski aus Maschnen, der den dortigen Schneider und Holzhauer Ferdinand Hofer überfallen und ermordet hatte, slattgefunden.
* Leipzig, 18. Februar. Das Schwurgericht ver- urtheilte die jugendlichen Handarbeiter Fiegert und Loesel, die im October v. I. das Naubattentat aus einen Geldbriefträger machten, zu zwölf beziehentlich sieben Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Polizeiaufsicht.
* Aus Elsaß - Lothringen, 17. Februar. Wegen Verweigerung des Gehorsams und Thätlichkeiten gegen einen Unteroffizier außerhalb des Dienstes wurden vor einigen Tagen zwei Soldaten des in Weißenburg garni- sonirenden Infanterie-Regiments Nr. 60 zu fünf und zehn
Jahren Festung verurtheilt. Als besonderer ErschwerungS- grund wurde die Trunkenheit angesehen, in der sich die Soldaten zur Zeit der That befunden hatten.
* Mannheim, 16. Februar. Pfarrer Kneipp hielt heute vor 4000 Personen einen zweistündigen Vortrag über seine Wafferkuren.
* Wien, 16. Februar. Gestern wurde hier eine große Wechselfälschung entdeckt. Der 20jährige Eomptoirist Sicco Adutt fälschte im vorigen December auf den Namen seines Oheims, Chefs der großen Firma Russo u. Comp., zwei Wechsel im Betrage von 81,000 Gulden und ließ sie bei der österreichisch-ungarischen Bank, die den Schaden zu tragen hat, eseomptiren. Adutt reiste mit seinem Freunde Benvenisti nach Philadelphia. Letzterer, nach Berlin zurückgekehrt, schrieb nach Wien, daß ihm Adutt die Fälschung gestanden habe. Auf diese Weise wurde die Fälschung entdeckt. Benvenisti wurde gestern in Berlin verhaftet.
Schiffsnachrichteir,
— Der Postdampfer „Belgenland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 18. Februar wohlbehalten in Newyork angekommen.
Verkehr, Land- nn- Volkswirthschaft.
Gründer-, 18. Februar. Fruchtpreise. Weizen X 16.20, Korn X 14 30, Gerste X 14.30, Hafer X 14.00, Erbsen X 16.00, Linsen X 00.00. Wicken X 00.—. Lein X ——, Kartoffeln X —, Samen X —.—.
Airchlichc Anzeigen -er evang. Gemeinde.
Bibelstunde am Montag den 20. Februar, MendS 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Marcus Cap. 5, Vers 1: Die erste dem Herrn widerfahrene Abweisung nach Heilung eines Besestenen- Pfarrer Dr. Naumann-
Bekanntmachung.
Nachdem die Stadtverordneten-Versammlung in ihrer gestrigen Sitzung I beschlossen hat, daß in der Moltkestraße beiderseits Vorgärten von 5 Meter, Breite anzulegen sind, bringen wir dies mit dem Anfügen zur Kenntniß, I daß der bezügliche Ortsbauplan von heute ab während 14 Tagen auf dem Stadtbauamt (Gartenstraße Nr. 2, Zimmer Nr. 7) zur Einsicht offen liegt. Einwendungen sind binnen gleicher Frist bei Meldung des Ausschluffes bei uns vorzubringen.
Gießen, den 18. Februar 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 1588
Bekanntmachung.
Das Genoffenschafts-Kataster für die Lindenau - Genossenschaft der Gemarkung Langd liegt von heute an vier Wochen lang auf der Amtsstube des Unterzeichneten zur Einsicht der Betheiligten offen.
Langd, den 21. Februar 1893.
Der Genoffenschafts - Vorsteher.
R onthaler, Bürgermeister.1596
Holzverfteigerung.
Montag den 27. Februar d. I. werden aus den Districten Steinweg, Neubofsheege, Neuer Heegwald, Kaulhain, Junge Buchen, Alter Haag, Hain, Steinkaute, Bcltershainerwald, Laubachskopf und Hainheege versteigert: Stämme: 80 Eichen mit 30 km, 20 Buchen mit 15 km, 302 Fichten mit 159 km (theilweise Schnittholz), 9 Kiefern mit 6 km, 15 Lärchen mit 10 km: Derbstangen: 796 Fichten mit 38 km.
. Zusammenkunft Vormittags neun Uhr auf der Kreisstraße Reinhards- Hain—Winnerod am neuen Pflanzgarten im District Neuhossheege. Nur das im District Neuhossheege und Steinweg liegende Holz wird bei der Versteigerung vorgezeigt, das Holz aus den übrigen Districten wollen Steigliebhaber vorher einsehen.
Grünberg, 18. Februar 1893.
Großherzogliche Oberförsterei Grünberg.
Schöbe r.[1606
Holz-Versteigerung.
Donnerstag den 23. und Freitag den 24. Februar 1893 soll im hiesigen Gemeindewald, District Hohenrod, nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
136 Eichen-Stämme von 14—40 cm Durchmesser und 3—15 m Länge, 269 Fichten-Stämme von 14—42 cm
Durchmesser u. 13—20 m Länge, 262 Kiefern-Stämme von 14—35 cm
Durchmesser unb 7—21 m Länge,
42 rm Buchen-Scheitholz,
10 „ Eichen- „
116 u Nadel- „
8 „ Buchen-Knüppelholz,
16 „ Eichen- „
76 „ Nadel- „
56 „ Buchen-Reisholz,
102 „ Eichen- „
408 „ Nadel- „
6 „ Buchen-Stockholz,
26 „ Eichen- „
90 „ Nadel- „
Am ersten Tage kommt das Stammholz, am zweiten Tage der allenfallsige Rest des Stammholzes und das Brennholz zur Versteigerung.
Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung jedesmal Vormittags neun Uhr im Holzschlag.
Queckborn, 15. Februar 1893.
Großh. Bürgermeisterei Queckborn.
Schmidt. 1519
Holzversteigerung.
Donnerstag den 23. d. M. kommt in den Waldungen der Gemeinde Daubringen in verschiedenen Districten nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung:
48 Eichen-Stämme bis zu 62 cm Durchmesset und 10 m Länge mit 25,12 km,
120 Nadel-Stämme bis zu 36 cm Durchmesser und 16 m Länge,
1 Buchen-Stamm mit 0,48 km, 55 Nadel-Derbstangen mit 3,64 km.
Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr auf der Haide vor dem Wald.
Daubringen, 16. Februar 1893.
Großh. Bürgermeisterei Daubringen.
Walter. 1531
Bekanntmachung.
Die am 16. und 17. Februar d. I. abgehaltenen Holzoersteigerungen im Grüninger und Dorfgiller Markwald sind genehmigt.
Grüningen, 18. Februar 1893.
Großh. Bürgermeisterei Grüningen.
Gilbert. [1607
1 wird durch meine I SatarrhpastilltN I in kurzer Zeit •yilpVllJ radical beseitigt
A. Jtzleib.
Beuteln A 35 H in Gießen bei & Krumm, Bahnhofstraße 40.
Bekanntmachung, i Rjplzpr’cnhp
Die am 13. b§. M-, Nachmittags um lllulU. üÜllU
Süd-Anlage 5
Nachmittags 2'/r Uhr,
soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den» Schreiner Jacob Wacker Eheleuten
1626]
ConcurSverwalter.
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[1598
abzugeben sind.
Emil Fischbach
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Donnerstag d. 23. Febr.
Nachmittags 2Vz Uhr, wird in der Nahe des „Feldschlößchens an der Rodheimerstraße
augebraunteS Holz in kleinen Parthien versteigert.
Hoffmann,
Vergebung von Bauarbeiter»
Särnrntliche Bauarbeiten zur Vergrößerung eines Fabrikgebäudes in Wieseck sollen im Ganzen, event. im Einzelnen vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Bedingungen können bei den Architecten Stein & Meyer eingesehen werden, woselbst auch die Offerten bis zum 28. d. Mts.
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Gießen, 7. Februar 1893.
Großh- Ortsgericht Gießen.
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Gießen, den 20. Februar 1893. [1616 Großherzogliche Bahnmeisterei VII.
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