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Zeitungsdircctoren und Journalisten compromittirt erscheinen, verlautet, die Niederschlagung der Untersuchung gegen einzelne Angeklagte und Parlamentarier sei aufgegeben. Sammtliche Verdächtige würden vor die Geschworenen gestellt. Rouvier drohte darauf wüthend in den Wandelgängen der Kammer mit Enthüllungen gravlrender Natur, von denen sehr hervorragende Persönlichkeiten betroffen werden würden, falls die Untersuchung gegen ihn nicht niedergeschlagen würde. In Deputirtenkreisen wird die Verfolgung derjenigen Personen, welche mit Cornelius Herz in Verbindung gestanden haben, ventilirt, und zwar wegen Hochverraths, da gegen Herz eine -Anklage schwebe, wonach er als geheimer Agent für auswärtige Regierungen thätig gewesen sei. In der Unter- suchungscvmmission sagte Tiephane, ein Beamter von Propper, aus, er habe die von Andrieux vorgelegte Liste der Bestochenen unter Reinachs Dictat und auf Reinachs Befehl geschrieben und sie an Clemenceau überbracht. Danach hätte Clemenceau jene Liste Andrieux zugestellt. Clemenceau wurde sofort vernommen und stellte es in Abrede.
Rom, 19. Januar. Soeben erfolgt eine Haussuchung bei dem Director Tanlongo der römischen Bank und dessen Kassirer Lazzaroni. Der Director und der Kassirer wurden verhaftet.
Petersburg, 19. Januar. Der Grostfür st--Thronfolge r reist Sonntag früh nach Berlin ab und besucht nach der Feier des Geburtstages des Deutschen Kaisers den hessischen Hof.
Strittig der Stadtverordneten
am 19. Januar 1893.
Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Georgi, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Flett, Grünewald, Habenicht, Helfrich, stcß, Heyligenstaedt, Jughardt, Keller, Löbcr, Orbig, Petri, I>r. Ploch, Dr. Schäfer, Scheel, Simon, Schmoll und Vogt.
Nach Eröffnung der Sitzung wurde zunächst berathen über die bereits am 21. Juli 1892 nach Vorlage eines generellen Voranschlags genehmigte Errichtung eines Feuer- löschgeräthemagazins und von Marktlauben. Diese Baulichkeiten sollen, wie wir bereits in unserem Referat über die hier erwähnte Sitzung mittheilen konnten, errichtet werden auf dem durch Erwerbung der ehemals Walther'schen Hosraithe am Lindenplatz und des alten Hofgerichtsgebäudes, nach vollständiger Niederlegung der ersteren und theilweiser Beseitigung des letzteren, gewonnenen Gelände. Der bis auf den Treppenbau stehen bleibende, in der Hauptsache aus dem Massivbau des alten Hofgerichtsgebäudes bestehende Theil desselben soll durch Anbauten theilweise den Zwecken des Feuerlöschdienstes dienstbar gemacht, theilweise zu Ausstellungs- zwecken (wobei besonders an die Sammlungen des Kunst- «cretnS gedacht worden) und zu einer Wohnung für einen mit Instandhaltung des Ganzen zu beauftragenden Feuerwehr- zeugwarl verwendet werden. Im Anschluß an diese Bauten sollen in der Richtung nach dem Lindenplatz sogen. Marktlauben, zunächst nur auf der nordöstlichen Seite, am Frankfurter Hof durch einen Eckpavillon abschließend, errichtet werden, um vorerst den täglich den Markt benutzenden Verläufern gedeckte Stände zu beschaffen. Die anderseitige Laubenreihe soll dann errichtet werden, wenn das Bedürfniß sich ergibt, bezw. der Verkehr an Markttagen mehr auf einen Punkt zusammengelegt wird. Mit Anlage dieser Laubenreihe würde eine Ueberwölbung des Stadtbaches, von welcher mit Rücksicht auf die noch schwebende Canalisationsfrage vorläufig Abstand zu nehmen ist, auszusühren sein. Die den Verkehr mit dem Brand und dem Lindenplatz vermittelnde, den Laubenrechen entlang führende Straße, welche indeß mit Fuhrwerk nur während der Marktzeit befahren werden darf, soll eine Fahrbahn von 6 Meter Breite, die beiderseitigen durch Vortragende Dächer gegen Witterungseinflüsse geschützten Trottoirs eine Breite von je 2 Meter erhalten, Fahrbahn und Trottoirs iit Asphalt hergestellt werden. Die nach dem generellen Voranschlag mit 36—40000 Mark angenommenen Kosten baden nach dem nun vorliegenden Specialvoranschlag eine wesentliche Erhöhung erfahren und setzen sich zusammen wie folgt: Neubau des Feuerlöschgcräthehauses 34400 Mark, Umbau des stehenbleibenden Theils des alten Hofgerichls- gebäudes 4000 Mark, Herstellung eines Steigerthurms 2250 Mark, Abortgruben für männliche Marktbesucher 750 Mark, Befestigung des Hofes, einschließlich Pflaster 830 Mark, dbeubau von Marktlauben 16 800 Mark, Pavillon am Lcnden- platz 3470 Mark, Bedürfnißhäuschen für weibliche Markt- lesucher 1060 Mark, Einfriedigungen 360 Mark, in Summa 03 800 Mark, lieber die voraussichtliche Rentabilität der Markt- lauben bemerkt Herr Oberbürgermeister Gnauth, daß mit lcm Kostenaufwand von 16 800 Mark 13 vermiethbare Lauben geschaffen würden, und selbst bei einer mäßigen Miethe eine 5 bis 6procentige Verzinsung des Anlagecapitals erzielt werde/ ts sei zweifellos, daß die Unterkunft in einer gedeckten Laube lem Marktbesucher eine Mark für die Woche werth sei, wenn Et die Unannehmlichkeiten des Feilhaltens auf offenem Markte et Wind und Wetter in Betracht ziehe. Der Kostenanschlag )ird gutgeheißen und damit die Ausführung der Anlage nach .den vorliegenden Plänen genehmigt.
Für die Errichtung einer Verbindungsstraße vom Brand nach dem Lindenplatz werden die veranschlagten soften im Betrage von 10 400 Mark genehmigt und der Plan, cm Ausgang dieser Straße am Lindenplatz einige Linden zu pflanzen, gutgeheißen.
Die Erbauung eines zweiten Stockwerkes auf • 0-8 Nebengebäude des Bürgermeistereigebäudes beruht auf einem früheren, nach Darlegung der Nothwendigkeit für eine geeignetere Unterbringung des Ortsgerichts, Einrichtung eines Warteraums zu demselben und Schaffung eines Raumes für ins städtische Archiv gefaßten Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung. Danach ist geplant, das Ortsgericht nebst Larteraum, sowie das städtische Archiv im unteren Stockwerke der Rathsdienerwohnung unterzubringen und die Woh
nung des Rathsdieners in das neu zu errichtende zweite Stockwerk zu verlegen. Die Kosten sind auf 7500 Mark veranschlagt. Es wird auf Antrag des Herrn Beigeordneten Georgi beschlossen, die Weiterberathung und Bcschlußsassung über diesen Gegenstand in die nichtöffentliche Sitzung zu verlegen.
Der Voranschlag über die baulichen (laufenden) Unter« Haltungsarbeiten in der höheren und erweiterten Mädchenschule beziffert sich für 1893/94 auf 950 Mark, welche bewilligt werden. Für außerordentliche Bauten und Anschaffungen werden gefordert: 6300 Mark für Erbauung einer besonderen Schuldienerwohnung, 1700 Mark für Beschaffung des Mobiliars und Ausstattung von zwei Unterrichtszimmern, 9900 Mark für Anschaffung neuer Subsellien. Die Schuldienerwohnung ist im unteren Stockwerk des Hauptgebäudes untergebracht und beansprucht den Raum für zwei Schulräume. Diese Räume sollen nach Theiluttg einer unteren Klasse in zwei Parallelklassen und nachdem sich die Nothwendigkeit für Beschaffung eines großen Raumes zur Aufbewahrung von Unterrichtsmitteln ergeben, dem hier bezeichneten Zwecke dienstbar gemacht werden. Don der Unterbringung der Schuldienerwohnung in einem zu errichtenden Anbau an der Turnhalle ober Errichtung eines Stockwerks auf derselben ist man aus verschiedenen Gründen abgekommen, weshalb sowohl Curatorium der Schule wie Baudeputation die Nothwendigkeit der Errichtung eines besonderen, ebener Erde aus zwei Zimmern mit Küche usw., in der Mansarde aus mehreren Räumen bestehenden Gebäudes beantragten. Das Gebäude soll an dem Eingang der Schule (nach dem Asterweg zu) errichtet werden. — Die Beschaffung neuer, verstellbarer Schulbänke ist in den Stadtschulen durchgehends, in der Realschule und im Realgymnasium theilweise durchgesührt, nur die höhere und erweiterte Mädchenschule entbehrt noch der, von Autoritäten als die zweckdienlichsten und vom Standpunkte der Körperpflege der Kinder als empfehleuswerthesten neuen Subsellien, weshalb im Interesse der diese Schule besuchenden Kinder deren Anschaffung als dringend bezeichnet werden mußte. Die An- schasfungskosten sind veranschlagt auf 9900 Mark und hat das Curatorium beantragt, die Anschaffung in Anbetracht der für ein Jahr etwas großen Kosten auf zwei Jahre zu vertheilen. Baudeputätion wie Stadtverordneten-Versammlung sprachen sich Dem gegenüber für Beschaffung dieser Bänke in einem Jahre aus, da angesichts der durch Capitalaufnahme zu beschaffenden Mittel der Zinsenverlust für 5000 Mk. nicht ins Gewicht falle gegenüber den Nachtheilen, die eine snccessive । Beschaffung der Bänke mit sich bringe. — Für Vervollständigung der Ausstattung des Zeichnen und Singsaales, insbesondere mit Stühlen, werden 620 Mk. angeforöert. Es wird nach eingehender Besprechung, und nachdem Herr Habenicht auf den schlechten Zustand der Luft und Licht entbehrenden Abortanlagen hingewiesen, und eine, wenn durchgreifend nicht mögliche, dann provisorische Verbesserung der Anlagen empfohlen hatte, beschlossen, die Kosten für die be antragten Bauten und Anschaffungen in den oben erwähnten Beträgen zu bewilligen, auch zuzustimmen dem Anträge, daß der Betrag von 9900 Mk. für die Subsellien in einem Posten, in den Voranschlag eingestellt werde. Das Stadt bauamt soll veranlaßt werden, Vorschläge über zunächst angängige Verbesserungen an den Abortanlagen zu machen.
(Schluß folgt.)
Locales uttb Provinzielles.
Gießen, 20. Januar 1893.
P. Bn der z. Z. herrschenden grimmigen Kälte verlohnt es sich, einer Einrichtung zu gedenken, die als vollkommen gelungen bezeichnet werden kann/ es ist dies die Centralheizung des neuen Knabenschulgebändes in der Nordanlage. Wir halten, es gerade darum für angemessen, darüber ein Wort in die Oeffentlichkeit gelangen zu lassen, weil man derselben von vornherein zum Theil sceptisch gegenüberftanb und doch auch in der That ihre Leistungsfähigkeit erst erproben mußte. — Die' Heizungsanlage also functionirt ganz vorzüglich und schafft in den weiten Räumen der Knabenschule eine so behagliche, feuchte, völlig staub- und geruchsfreie warme Luft, wie man sie sonstwo wohl so leicht nicht wiederfinden dürfte. Die größte Plage für Lehrer und Schüler, eine mit Staub durchsetzte heiße und trockene Luft, die nicht einmal einen größeren Raum gleichmäßig erwärmt, ist in diesem Hause unbekannt, zur großen Freude aller Derer, die ihre belästigende und gesundheitsschädliche Wirkung zu trockener und zu heißer Luft genugsam an sich selbst erfahren haben. Schon Morgens um 8 Uhr zeigt das Thermometer in allen Schulräumen eine Temperaturhöhe von 12—14° B, welche sich nach einer etwa i/zstirndigen Unterrichtszeit auf 15° B erhöht und diese auch bei Schluß der Leitung behauptet. Auch über die Wirkung dieser Wärme läßt sich nur das Beste sagen / insbesondere ist hervorzuheben, daß kalte Füße nirgends verspürt werden. Allerdings kommt es auch auf die Behandlung der ganzen Anlage an, sie muß verstanden und gewissenhaft beobachtet werden; aber auch hierfür ist genügend Vorsorge getroffen, denn sie befindet sich in sachkundiger, guter Hand. Nun möchten wir noch weiter anfügen, daß auch die Gänge des Hauses schon in der frühen Morgenstunde eine Wärme von 8—90 B zeigen und sich demzufolge bei kalter und nasser Witterung vortrefflich zum Aufenthalt der Schüler während der Pausen eignen. Sollen wir zum Schluffe aber auch ein Wort über das ganze Huus sagen, so dürfen wir mit gutem Gewissen nur volles Lob spenden/ denn nirgends, weder auf den Gängen noch in den Schulräumen, stört lästiger Staub, und so scheint uns das Problem, möglichst ftaubreine Schulräume herzustellen, hier glücklich gelöst.
— Damit auch die Gießener Stadtarmen ihren Antheil an den Freuden des 17. Stiftungsfestes der Gießener Ruder, gesellschast hätten, hatte der Verein sich entschlossen, zu ihrem Besten die Veranstaltungen zu jenem Feste am gestrigen Abend zu wiederholen. Wir haben über die Vorstellung selbst schon
unser größtes Lob ausgesprochen, können uns also heute darauf beschränken, dies nur von neuem zu thun. In gerechter Würdigung des edlen Zweckes sowohl, als der Darbietungen jenes Vereins überhaupt, halte sich am gestrigen Abend ein sehr nobles und überaus, zahlreiches Publikum in Steins Garten eingefunden, das den Vorgängen auf der Bühne mit Bewunderung lauschte. Die Gießener Ruder Gesellschaft hat ihren allen guten Ruf wiederum bewährt, möge sie in den seitherigen Bahnen weiterwandeln, dazu wünschen wir ihr ein kräftiges Hipp, Hipp, Hurrah!
t Mittel Gründau, 18. Januar. Bei ber heute dahier vorgenommenen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Ca simir Kalkhof, welcher dieses Amt schon 22 Jahre ununterbrochen bekleidet, mit 71 Stimmen wieder- gewählt. Der Gegencandidat I. Usinger erhielt 48 Stimmen.
§ Mehlos (Kreis Lauterbach), 17. Januar. Hier, sowie in MetzlosGehaag und Zahmen sind die Volksschulen geschlossen, infolge der in diesen Orten unter den Zündern herrschenden Nia fern. Einige Kinder sind bereits gestorben.
Büdingen, 17. Januar. Bezüglich des ProjectS einer Nebenbahn HanauBüdingen wird mitgetheilt, daß die städtischen Behörden in Hanau in entgegenkommender Weise eine Garantie für die Kosten der Vorarbeiten übernommen haben und demgemäß mit der Absteckung der Trace der Bahn, bezw. den Nivellirungsarbeiten m aller Kürze begonnen werden kann.
Darmstadt, 19. Januar. Die Zweite Kammer ist auf Dienstag den 31. Januar einberufen: die Session lvird voraussichtlich vier Wochen dauern.
Mainz, 18. Januar. Das Rh ein eis, das gestern noch recht dünn war, ist über Nacht so tragkräftig geworden, daß es heute von Tausenden zwilchen beiden Ufern überschritten wurde. Die Anlegung von Wegen und einer Schlittenbahn hat begonnen. — Der Versuch des Rheders Disch, mit einem Eisbrecher für den Verkehr feiner Ucberfahrtsschiffe eine Fahrrinne durch das Eis herzustellen, mußte aufgegeben werden.
Nierstein, 18. Januar. Das Rhein eis stellte sich gestern Miltag hier am Fahrt fest und ließ eine große Lücke von da bis halbwegs Weisenau offen. Nunmehr ist auch diese Strecke bis zur hiesigen Dampfschiffstation ganz zuge- froren. Dieses seltene Ereigniß, das nur bei sehr niedrigem Wasserstand und schwächster Strömung möglich ist, hat bereits zahlreiche Neugierige aus den landeinwärts gelegenen OrteÜ. Schwabsberg, Oppenheim, Dexheim herbeigeführt.
Worms, 18. Januar. Der Uebergangssteg über den Rhein wurde heute fertiggestellt und Dem Publikum zur Benutzung überlassen. Der Uebergangssteg, welcher sich am „Rheinischen Hof" unterhalb des Brückenkopfes befindet, wird seit heute Morgen schon sehr stark begangen.
Vermischtes.
Siegen, 17. Januar. Im benachbarten Weidenau sind infolge des Ausstandes im Ruhrgebiete mehrere Werke gezwungen, wegen Mangels an Kohlen vorläufig den Betrieb einzustellen und Arbeiter zu entlassen. Auch in hiesigen Werken macht sich die Kohlennoth bereits stark fühlbar, sodaß, wenn der Ausstand andauern sollte, auch hier Betriebseinstellungen unvermeidlich sein dürften. Das Siegerland wird ausschließlich aus dem Ruhrbezirk mit Kohlen versorgt. Die Kohlenpreise sind bedeutend in tzje Höhe geschnellt.
* Ludwigshafen, 19. Januar. Die Badische Anilin- und Sodafabrik zahlt 25 pCt. Dividende.
* Mannheim, 19. Januar. Tausende von Menschen tummelten sich bereits heute Nachmittag auf der Rheineisdecke.
* Coblenz, 18. Januar. In den Bureauräumen des Intendantur-Gebäudes des 8. Armeecorps brach heute früh Feuer aus, das erst nach mehrstündiger Arbeit gelöscht war.
* Düffeldorf, 19. Januar. Der Rhein ist heute auch hier zum Stehen gekommen.
* Halle, 19. Januar. Geheimerath Professor Koch ist wegen der Cholera-Epidemie hier heule Abend eingetroffen.
* Aus Sachsen, 18. Januar. In Sachsen sind in Den letzten Tagen acht Menschen durch Kälte umgekommen. Eine Frau in Kott en grün ist des Nachts im Bette- e r froren._______________________________________________
kirchliche Anzeigen der Stcrdt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst-
3. Sonntag nach Epiphanias.
In der Stadtkirche:
Vormittags ü'/r Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dtngeldey.
Beichte und heiliges Abendmahl. Kinderkirche fällt aus.
In der Friedhofscapelle:
Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Schlosser-
Btbelstunde am Montag den 23. Januar, Abends 8 Uhr. in der Kleinkinderschule; Marcus Cap- 3, Vers 20: die Tiefen göttlicher Erbauung und menschlicher Sünde; Verwandtschaft im Himmelreich. Pfarrer Dr. Naumann-
Freitag den 27. Januar: Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers:
Militärgottesdtenst in der Stadtkirche Vormittags 93/< Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Katholische Gemeinde.
Sonntag den 22. Januar, 3. Sonntag nach Epiphanie.
Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um VB Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte-
Sonntag: Vormittags von 3/*6 Uhr an Gelegenheit zur hl- Beichte; um 6 Uhr erste hl. Meffe; um 7 Uhr Austhetlung der hl. Communion; um 8 Uhr zweite hl. Messe; um 9/<10 Uhr Hochamt; Nachmittags um 2 Uhr Andacht-
Freitag den 27. Januar, am Geburtstage Seiner Majestät des Deutschen Kaisers:
Vormittags VzlO Uhr: Militärgottesdienst; Hochamt mit Predigt und Te Deum.


