Ausgabe 
20.4.1893 Erstes Blatt
 
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Es starben an: Zusammen

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(Volks- und Schulausgabe

von Richard SchmidÜein.

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Diphtherie Lungenschwindsucht Gehtrnschlagfluß Andere bekannte Krankheiten

Verunglückung Selbstmord

Zu beziehen durch die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung in Gießen.

Soeben erscheint

in zweiter, gänzlich neubearbeiteter Auflage:

Seine deSinficirende Kraft ist medicinisch anerkannt und braucht hier nicht erörtert zu werden. Das Anwendungsversahren ist einfach : man bedecke den Boden der Senkgruben oder anderer zur Aufnahme der Fäkalien bestimmter Gefäße mit einer vier Centimeter hohen Schicht von Torfmull oder Torfstreu und dann die Fäkalien wieder mit einer dünnen Schicht desselben Stoffes. Letzteres kann in verschiedener Art aus­geführt werden. Man beauftrage z. B. einen zuverlässigen Menschen, von Zeit zu Zeit eine Ueberstreuung vorzunehmen, oder bringe bei den Aborten Selbststreuvorrichtungen an, oder stelle endlich, wenn die Benutzer, wie dies in Familien meist der Fall sein dürfte, zuverlässig sind, in unmittelbarer Nähe der Aborte Gefäße mit Torfmull und einer geeigneten Schöpf­kelle zur Selbstbenutzung auf. Die Desinfecüon durch Torf hat vor anderen den Vorzug, keinen unangenehmen Geruch zu erzeugen, sondern vielmehr den natürlichen übelen Geruch der Fäkalien fast ganz zu beseitigen, eignet sich also besonders als Vorbeugungsmaßregel. Und wie bei menschlichen Seuchen, so wirkt der Torf auch bei Viehseuchen desinficirend, wenigstens dann, wenn die Ansteckung fick durch Vermittelung der Excremente fortpflanzt. Mein Viehstaud ist 20 Jahre von der Maul- und Klauenseuche frei geblieben, obgleich diese zeit-

Palmieri, welche eine reizende Lage besitzt, das Luncheon und das Diner. Heute Nachmittag 4 Uhr begaben sich die Allerhöchsten Herrschaften nach Besichtigung der Stadt mit Ihrer Majestät nach dem Palazzo Riccardi, um sich von dessen Fenstern aus den Blumencorso anzusehen.

schuldigen ermordet. I

Bei Gelegenheit der in Weimar am 14. April ab- I gehaltenen Control Versammlung hielt der Bezirks-! offizier, Major z. D. von Psannenberg, eine Ansprache an I die Mannschaften, in der er sich auch über die Abhilfe bei I vorkommenden Mißhandlungen der Soldaten durch Vorgesetzte, I namentlich durch Unteroffiziere, verbreitete. Kämen solche I stets zu mißbilligende Ungehörigkeiten vor, so fei es durchaus j verwerflich, solche Vorgänge aus der Kaserne oder vom | Exercierplatz in die Kneipen zu tragen und dort zum Gegen- 1 staube einer Bierbank Polemik gegen unser Heerwesen zu machen. I Noch weniger bleibe es zu billigen, wenn man über vor- | gefallene Soldatenmißhandlungen in den Zeitungen Klage | führe und durch die meist übertriebenen Schilderungen das I Publikum errege. Der einzig richtige Weg sei die ordnungs- I mäßige Beschwerde bei dem zuständigen Vorgesetzten.

Esten, 18. April. Das Schwurgericht verurteilte I den Bergmann Mandrysck wegen eines während des letzten I Ausstandes verübten Verbrechens gegen § 7 des Dynamit- | gesetzes zu acht Jahren Zuchthaus.

* Leipzig, 18. März. In der nächsten Ostermeßwoche I findet in der dauernden Gewerbe ausstellung die praktische I Vorführung der zahlreich vorhandenen Holzbearbeitungs- I Maschinen unter gleichzeitiger Benutzung verschiedener Motoren I statt. Jeden Mittwoch und Sonnabend werden außerdem I hauswirthschastliche und landwirtschaftliche Maschinen borge- I führt. Für die Besucher der Ausstellung ist eine wesentliche Erleichterung geschaffen worden, indem das Eintrittsgeld zur I Meßzeit nicht mehr verdoppelt, sondern der gewöhnliche niedrige Preis festgesetzt ist.

* Feuerwehr auf dem Fahrrade. In der großen Wetall- waarenfabrik von Krupp im niederösterreichischen Markte Berndorf an der Triesting befindet sich eine Feuerwehr- abtheilung (24 Mann), welche auf dem Fahrrade vollkommen aus gebildet und sehr gut einexerzirt ist. Ihre hauptsächlichste Ausgabe besteht darin, zu Waldbränden, die dort sehr häufig vorkommen, auszurücken, weßhalb dieselbe auch mit Krampen, Schaufeln und Hacken rc. ausgerüstet ist. Diese Abtheilung kann aber auch zur ersten Hülfeleistung bei anderen Bränden verwendet werden. In Folge ihrer großen Bewegungsfreiheit ist eine solche Feuerwehrabkheilung von außerordentlichem Nutzen, da sie die ersten Rettungsarbeiten treffen, Raum zur Bewegung und ungehinderten Arbeit der nachfolgenden Lösch- korps schaffen, ferner für Wasserbesorgung, Absperrung des Raumes und die Angriffsrichtung der aufmarschirenden Ab- theilungen das Entsprechende verfügen kann. Die Feuerwehr auf dem Fahrrade ist so abgerichtet, daß sie auf das erste Zeichen sofort abzurücken vermag. Im Vorjahre brachte sie durch rasches und energisches Eingreifen nutzbringende Hülse.

* Torf und Seuchen. Hierüber bringt dasNaum­burger Kreisblatt" die Zuschrift eines Mitarbeiters aus landwirthschaftlichen Kreisen, welcher u. A. Folgendes schreibt: Dank dem umsichtigen und kräftigen Einschreiten der Be­hörden hat ein Wiederausbruch der Cholera in Deutschland an Wahrscheinlichkeit abgenommen, verschwunden ist sie aber nicht, und es bleibt Pflicht der Behörden, Haus- wirthe und Familien, diese Möglichkeit im Auge zu behalten. Da bietet der Torf ein vortreffliches Vorbeugungsmittel.

weise in der ganzen Umgegend verbreitet war, und schreibe ich dies der Anwendung von Torfstteu zu. Nicht jeder Torf besitzt gleich starke deSinficirende Kraft, aber gerade der, welcher die geringste Brennkrast besitzt, eignet sich am besten zur Desinfection. Torfmull unterscheidet sich von Torfstreu nur durch seine feinere, staubartige Beschaffenheit und eignet sich deshalb nicht zur Unterlage für Vieh. Nicht in unmittelbarem Zusammenhang hiermit stehend, aber die Einführung erleichternd ist es, daß mit Tors behandelte Exkremente jeder Art besonders für den Wein- und Obstbau geeigneten Dünger liefern, der obenein noch ohne Belästigung der Umwohner auch bei Tage transportirt werden kann.

* Empfindlich. Sie:Sieh nur, lieber Moritz, wie der Epbeu dort an der Burgmauer so herrlich wuchert!" Er:Bitte, Else, sprich mir nischt von's Geschäft!"

* Bedenkliche Gründlichkeit. Bureauchef (zum Vater, der für seinen Sohn eine Lehrstelle sucht):Also nur Sexta und Quinta hat der junge Mann durchgemacht?" Vater: Aber sehr gründlich! In der Quinta ist er allein drei

Schiff-nachrichten.

Hamburg, 16. April. DaS Hamburg-NewyorkerPottdamps schiffRugia", Capitän Leithäuser, von der Hamburg-Amerikcmffchen Vacketsahrt-Actien-Geseüschaft, welches am 2. April von hier und am 4^ Avrtt von Havre obgegangen, ist am 15. April, 2 Uhr Nachmittags, wohlbehalten in Newport angekommen.

Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle In Gießen.

15. Woche. Vsm 9. April biS 15. April 1893. Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann MUttär). Sterblichkettsztffer: 34,59°/« bezw. 29,57 nach Ausschl. ber Ortsfremden.

Kinder

Mit 1200 Abbildungen im Text, i Karte urfd 3 Chromotafeln. 52 Lieferungen zu je 50 Pfennig = 30 Kreuzer oder 3 Halb­franzbände zu je 10 Mk. = 6 Fl. ö. W. Die erste Lieferung zur Ansicht. Prospekte gratis. Vertag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien.

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todessälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

vennischtes.

Gladenbach, 17. April. Der Kreisphysikus SanitätSrath Dr. Karl Zinßer, ein in allen Kreisen hoch­geachteter und sehr geehrter Mann, erlag gestern Vormittag einem längeren Leiden. Der Verstorbene übte seit langen Jahren hier und in der Umgegend die ärztliche Praxis aus. Er war ein gesuchter Arzt.

' Biedenkopf, 17. April. Der Radfahrersport hat nunmehr auch in unserer Stadt festen Fuß gefaßt. Eme Anzahl hiesiger SportSfreunde hat sich unter dem Namen Biedenkopfer Radfahrerverein" vereinigt, um dem edlen Sport auch hier eine Pfleg- und Heimstätte zu geben.

Frankfurt a. M., 18. April. Der Hauptgewinner der Marienburger Geldlotterie im Betrage von 90,000 Mk. ist ein seit einiger Zeit hier wohnender Italiener, ein Privatmann, dem gestern die Summe ausbezahlt wurde.

Köln, 18. April. Bei einer Hochzeitsfeier wurde so­eben Hierselbst ein alter Handelsmann erst 0 chen. Der Thäter, ein junger Bursche, wurde verhaftet. Die That wurde mittels etnes Dolchmessers ausgeführt. Wie es heißt, hatte der Thäter sich in der Person geirrt und einen Un-

: Erwachsene: im vom

1. Lebensjahr: 2.15 Jahr - 1 3 (1)

Jahre gewesen!"

* Aus englischen Witzblättern. Sonderbar.Wenn ein Mann sich sür ein Genie hält, so läßt er seine Haare lang wachsen, glaubt aber ein Weib, sie habe eine Mission zu erfüllen, so schneidet sie ihr Haar kurz." @tn Schlauberger. A.:Oeffnet Ihre Frau Ihre Briefe?" B.:Nein, denn ich habe es ihr erlaubt."--Je

nachdem. A.:So, so! Ihr Onkel starb im Alter von achtundachtzig Jahren. War er noch in vollem Besitz seiner Geisteskräfte?" B.:Ich kann das wirklich nicht sagen. Sein Testament ist noch nicht verlesen worden." Bescheiden. Vater:Nein, mein Herr, meine Tochter kann niemals die Ihrige werden." Liebeglühender Jung ling:Ich will sie ja auch gar nicht als meine Tochter haben- ich wünsche sie zur Frau."

Summa: 14 (2) 9 (1)

Verfälschte schwarze Seide.

Man verbrenne ein Müstercken des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verloscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. Ver­fälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen dieSchußfaden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die Geidenfadrik G. Henneberg, (K. u. K. Hoflieferant) Zürich versendet aern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert ernzelne Roben und ganze Stücke vorto- und zollfrei ins Haus.

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Noch kann hier Erwähnung ^hängenden Untersuchung der Gießen, soweit dieselben nicht Finanziell gestalteten sich Untersuchungsamts wie folgt: ten üntnsuchungen betrugen:

Ausgaben gegrnüberstanden abgesehen von den Kosten der Mk., für das Rechnungsjahr )on 712.75 Mk. erwachsen ist.

Gesunden ein treuer Führer und Beralher sein will. Probenummern gibt jede Buchhandlung sowie aud) die Gescha tsstelie des'Jieutn HauSdoctor" zu Di sd n, Zch s^affe 18, grat'S und portofrei ab.

Bekanntmachung.

Aufschrift der Postsendungen.

Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müssen aus denselben Empfänger und BesttmmungS» ort To genau bezeichnet fein, daß jeder Ungewißheit vorgedeugt wird. Dabei find namentlich folgende Punkte zu beachten:

1. Bet Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist eS von Wichtigkeit, daß die WohnungSangabe stet» an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten recht», unmittelbar unter der Angabe dcS Bestimmungsorte», erfolge.

2. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfänger», der Dostbezirk (O., N., NO. rc.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der OrtSbe- zeichnungBerlin- zu vennerkm.

3. Gibt eS mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postverkebr als maßgebend anzusehen sind, ergibt fick» au« demVerzeichniß gleichnamiger ober ähnlich lautender Post­orte-, das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung lebet RetchS-Postanstalt bezogen werben kann.

4. Wenn der im Reichs Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht al« allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Ort» in der Aufschrift der Sendung noch de» Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten de» politischen Bezirks (Provinz, RegterungSbezffk u. f. w.), in welchem der BestimmunaSo, t belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen ((Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.s, ober von Gebirgen ((Harz), (Riesengebirge) K.J Wid»tminber finb zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) x.1 für ben Zweck geeignet.

5. Aus Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanfialt ist außer dem eigentlichen BestimmungSor te noch d i e j e n t g e P 0 st- a n st a l t anzugeben, von welcher auS die Bestellung der Sendung an ben Empfänger bewirkt werben bez. bte Abholung erfolgen soll.

6. Wenn ber Bestimmungsort einer Senbung in einem fremden Postgebtete belegen und zu den weniger bekannten Orten »u rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landetztheil auf der Sendung anzugeben.

Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeisührung einer I schleunigen Ueberkunst der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und e« liegt daher im eigenen Interesse ber Absender, die Aufschriften der Sendungen hiernach genau anzufertigen.

Ipril. Von einem tragischen nb AorWüjw Heinz dieser besaß seither nur in einem ;m anderen war sie durch eine l MaiM. tVMX gpty th ihm em in Schwingung be­ide Auge und verletzte dasselbe 1 zu Gießen auffuchen mußte, cht möglich und Heinz ist völlig umsomehr zu beklagen, als er ie milder Art seit vielen Jahren ndeobManzungen geben ein mit welcher Sorgfalt und die Obstbauwzucht zu pflegen

Wie alljährlich um diese ' hat auch gegenwärtig wtedn

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Literatur utib "Kuti^L

- Rovetten - Bibliothek de« Jllufiriete« Zeit««-. Dreizehnter Band. Preis 2 Mark, in Origtnat-Leinenband 3 Mmk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Die Novellen-Bibliothek der Jllustrirten Zeitung bringt auch in ihrem neuesten (13.) Bande l eine reiche Auswahl reizvoller Novclletten und Skizzen, die sich schnell I die Herzen, namentlich ber Frauenwelr erobern werben. Die Novellen- I Bibliothek ber Jllustrirten Zeitung birgt in jebem Banbe so anmuthrge I Schätze beulscher Belletristik und vereinig! Scherz unb Ernst in so | ansprechenber Weise, baß ber Leserkreis, ben sich bie schmucken Bändchen [ im In- und Auslände erworben haben, jedem neu erschelnenden Bande I mit Spannung entgegenfieht.

- Katechismus der Musik. Von F. C. Lobe. 25. Auflage. I Mit zablreichen in den Text gedruckten Notenbeispielen. In Lein- 1 wand gebunden. Preis 1 Mark 60 Pi. Verlag von I. I. Weber I in Leipzig. Das geschmackvoll ausgestattete Merkchen soll dem Musik- I lehrer einen bequemen Leitfaden bet seinem Unterricht, dem Schüler rin leicht verständliches Repetffbüchlein bieten, sowie dem Dlllttanten zum Nachschlagen dienen, um etwaige Wiffenslücken ergänzen, dunkle oder zweiselhaste Begriffe oufflären, falsche berichtigen zu Helsen. Deutlichkeit, Bestimmtheit, Richtigkeit und Kürze der Erklärungen sind die Haupterfordernisse eines solchen Leitfadens, und daß es dem Verfasser gelungen ist, diese Aufgabe in einer dem Bedürfniß ent­sprechenden Welse zu lösen, beweis die rasche Aufeinanderfolge Der Auflagen.

- Kaufmännische Correspondenz in deutscher Sprache von C. F. Find eisen. Dritte, vermehrte Auflage, bearbeitet von ftran» Hahn, Lehrer an der öffentlichen Handelslehranstalt zu Dresden. In Original-Leinenband 2 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Obwohl zunächst als Leitfaden für den Unterricht an Handelslehranstalten bestimmt, kann das Buch dock auch beim Privat- studium mit Erfolg benutzt werden. Es enthält nicht nur sog. Musterbriese, sondern schickt jedem Abschnitt, jeder Catcgorie von Briesen die zum Verständniß derselben erforderlichen theoretischen Erläuterungen voraus, und flieht an, auf welche Punkte bei Abfassung der betreffenden Briese besonders zu achten^st.

Georg «der» gesammelte Werke. Eine für bieroeiteften sise ber gebildeten deutschen Lesewelt hocherfreuliche Kunde geht uns soeben zu. Die Deutsche Verlagsanftalt in Stuttgart bereitet nämlich eine Ausgabe von Georg Ebers gesammelten Werken vor, die in 105 Lieferungen ä 60 Pfennig demnächst zu erschein en beginnt. Durch die Ausgabe in Lieferungen wird es nun allen ben zahllosm Verehrern be5 berühmten Dichters und Gelehrten ermöglicht, nach und nach seine herrlichen Dichtungen ihrer Bibliothek eimuverleiben, und diese letzteren werden als eine unversiegbare Quelle des edelsten und reinsten Genusses in alle Schichten unseres Volkes eindringen und dem geistigen Besitzstände desselben eine ebenso kostbare als dauernde Vermehrung bringen. Wir werden auf diese Ebers-Ausgabe zurückkommen, sobald die erste Lieferung in unserem Besitz ist.

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Vor uns liegen die beiden ersten Nummern einer neuen Leitschrist ,$<t ncac idanSdoetor^ (Preis vierteljährlich 1 Mk.), Wochenschrift für Naturheilkunde, herausgegeben von Sanitatsrath I Dr rned. Meyner, I. Gräfe und G. Ruhmann. Die Reichhaltigkeit | und gediegene Ausstattung der Nummern berechtigen zu den besten 1 Hoffnungen für das Gedeihen detz Blattes, welches Kranken und

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