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20.1.1893 Erstes Blatt
 
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Zustandes und wünschen eine Verbesserung. Die gestellte Frage wird sodann bei der Abstimmung einstimmig verneint.

Ueber die weiteren Fragen:Ist die Hagelversicherung zu verstaatlichen?" undSoll die staatliche Versicherung eine Zwangsversicherung sein?" wurde die D'scussion vereinigt. Oeconom'erath Müller weist auf die Bedenken hin, welche eine staatliche Hagelversicherung ohne Zwang haben kann und macht auf die ungünstige bayerische Einrichtung auf­merksam. Die Herren Sch lenke /Hardthof, von Oven, Hungen, Bürgermeister Ra ab, Trais Horloff, Gänger ich, Heibertshausen, der Vorsitzende sowie Herr Kammerrath Weber, Laubach, sprechen sich für staatliche Zwangsver­sicherung aus. Die Herren Bürgermeister Meyer, Grosien- Buseck, und Leun, Großen-Linden, sind für Verstaatlichung ohne Zwang.

Bei der Abstimmung erklärt sich die Versammlung em- stimmig für eine staatliche Zwangs'Hagelversicherung, unter Erstreckung derselben auf das ganze Großherzogthum Hessen.

Die Sitzung wird hierauf geschlosien.

Jost. Nebel.

Locales und provinzielles.

Gießen, 19. Januar 1893.

Von der Universität. Herr Prof. Dr. A. Behaghel hat den an ihn ergangenen Ruf nach Freiburg als Nachfolger des nach München berufenen Prof. Paul abgelehnt. Nunmehr ist Prof. Kluge in Jena nach Freiburg berufen worden.

Verhaftet wurde gestern Abend eine hiesige Wärterin wegen mehrfach begangenen Diebstahls.

Auszeichnung. Lehrer H. Damm in Rudlos erhielt von der Academie der Künste und Wissenschaften des Hennegaus in La Louviere (Belgien) eine ehrenvolle Auszeichnung. Für fünf eingesandte Männerchöre wurde ihm die große Ehren­medaille I. Klasse und ein künstlerisch ausgestattetes Diplom verlieben. Außerdem wurde er zum Titular-Mitglied der Letr. Academie ernannt.

x Nieder Ohmen, 18. Januar. Die hiesige M o lkerei mußte ihren Betrieb einstellen, da der Wassergraben und das Mühlrad eingefroren sind. Da ein Umschlag der Witterung noch nicht abzusehen ist, so will man durch Aufstellung einer Dampfmaschine Abhilfe schaffen.

§ Vom höheren Vogelsberg. 16. Januar. Zu Anfang dieser Woche kam einem Schmiedemeister aus dem Dorfe C. sein aus Pferd und Schlitten bestehendes, nur auf kurze Zeit vor einem Wirthshanse ausgestelltes Fuhrwerk abhanden. Trotz eifrigen Suchens, an welchem sich auch die Gendarmerie beteiligte, konnte das Gefährt am Abend nicht mehr gefunden werden. Erst am andern Morgen 9 Uhr wurden in einem benachbarten Walde Pferd und Schlitten (letzterer umgestürzt) gefunden. Wie es scheint, hat das Pferd trotz der grimmigen Kälte irgend welchen Schaden nicht davongetragen. Unaufgeklärt ist noch, wie das Fuhr­werk in den Wald gekommen ist.

Friedberg, 14. Januar. Bei einer vorgestern in den 'Revieren des Herrn S. zu Homburg v. d. H. auf Hochwild abgehaltenen kleinen Treibjagd schoß ein Herr aus Fried­berg einen starken Keiler im Gewichte von 250 Pfund. Der letztere war seit Jahren in den Waldungen von Köppern, Rodheim und Wehrheim gespürt worden, jedoch nie zu Schuß gekommen.

Friedberg, 15. Januar. Man schreibt derD. Ztg.: Die Wittwe Theobald, die Mutter des Besitzers desHotel Trapp" dahier, hat aus Anlaß des Umstandes, daß diealte Katherine" 40 Jahre ununterbrochen in diesem altrenommirten Hause bedienstet ist, dem hiesigen Hilfsverein für Verabfolgung von Dienstbotenprämien ein Capital von 1000 Mark zugewendet. Die genannte Familie hat wiederholt für wohlthätige und gemeinnützige Zwecke ansehnliche Summen gespendet.

Q Hainbach, 18. Januar. Ein in der Umgegend seit mehreren Jahren bekannter Handwerksbursche Namens Vogel, ans Rothenburg ob der Tauber gebürtig, früher Bäcker­geselle und durch den Branntwein zum Taglöhner herabge­kommen, kam gestern Abend von Elpenrod her in ein hiesiges Haus und setzte sich auf eine Bank. Plötzlich fiel er auf die Seite und war sofort tobt.

Ober Mörlen, 15. Januar. Bekanntlich hat vor einigen Jahren ein von hier stammender, in London zum Millionär gewordener Schuhwaarenfabrikant den Bedürftigen und Kranken seines Heimathsortes ein Legat von 20000 Pfd. St. 400000 Mark zugewendet. Bis jetzt ist es bei dem Wider­stände der Universalerben nicht gelungen, das Legat aus­bezahlt zu bekommen; durch gütige Vermittelung des deutschen Gesandten in London sind kürzlich die ersten halbjährlichen Zinsen mit 8000 Mark hier eingetroffen. Gemäß testamen­tarischer Bestimmung sind diese in Einzelbeträgen nicht unter 50 Mark und nicht über 150 Mark an Bedürftige bis auf 700 Mark zur Auszahlung gekommen. Mit der Auszahlung ist eine Commission betraut, die aus dem Pfarrer, dem Bürgermeister und einem Vetter des verlebten Wohlthäters desteht. Darmst. Ztg.

Nidda, 15. Januar. Platzmangels wegen sind eine Anzahl hiesiger Einwohner gezwungen, ihren V o r r a t h an Holz auf einem freien Platze außerhalb der Stadt 'auszusetzen und es von dort nach Bedarf zu holen. Das machte man sich zu Nutzen und belud nächtlicherweile, ganz unbekümmert um das sremde Eigenthum, einen Wagen mit Holz und verkaufte dasselbe in einem Dorfe der Wetterau. Wie man erzählt, so sollen zwischen den unbefugten Verkäufern zwei sollen es sein wegen der Verkeilung des Geldes Streitigkeiten uusgebrochen und der ruchlose Diebstahl somit an die Oeffent- lichkeit gekommen sein. Das wird wohl eine theure Holz­fahrt geben!

Nidda, 15. Januar. Seit den letzten besonders kalten Tagen greift der mit Recht so gefürchtete Würgengel Diph-

theritis um sich. Zwei Klaffen der hiesigen Volksschule mußten deshalb vorläufig geschloffen werden. Die tück sche Krankheit forderte bereits Opfer und eine große Anzahl Kinder liegt noch darnieder.

Darmstadt, 18. Januar. Eine gestern Abcnd im städtischen Saalbau abgehaltene, sehr zahlreich besuchte Versammlung sprach in einer Erklärung die bestimmte Erwartung aus, daß der Reichstag dem Antrag auf Zurückberufung der Jesuiten ein entschiedenes Niemals entgegensetzen werde.

Mainz, 18. Januar. Während gestern Vormittag die Trajectboote noch versuchten, den Strom zu durch­fahren, herrscht seit heute Morgen auf der Eisdecke des Rheines vor dem ganzen hiesigen Stadtgebiet schon das regste Leben. Unterhalb der Straßenbrücke bis zur Petersaue hin und stromaufwärts bis zur Mainspitze sieht man auf gebahnten und ungebahnten Wegen theils einzelne Personen, theils ganze Gruppen die Eisdecke überschreiten- voran die liebe Jugend und ein großes Contigent Frauenzimmer, welch letztere hier immer mit der Nase zuvorderst sein müssen. Am meisten belebt sind zwei Bahnen in unmittelbarer Nähe der Straßenbrücke, auf welchen zur Mittagszeit bereits Hunderte von Personen den Strom überschritten, von denen die meisten der von dem jenseitigen Ufer zurückkehrenden mit sogenannten Buweschenkel" einem Gebäck, das einzig in Castel ge­backen wird, wenn sich der Rhein gestellt hat beladen sind. An der Stelle des Stromes, wo gestern noch die Traject­boote verkehrten, befinden sich spiegelblanke belebte Schlittschuh- bahnen. Stromaufwärts steht der Rhein nächsthier von Gernsheim bis Oppenheim.

Bingen, 15. Januar. Die gesetzlich zulässigen fünf Verkaufs stunden an Sonn- und Feststagen sind durch das Großh. Kreisamt für Bingen wie folgt abgeändert: Specereiwaarenhändler 8 bis 9 Uhr Vormittags, 12 bis 4 Uhr Nachmittags - für alle anderen Ladengeschäfte 11 bis 4 Uhr Nachmittags - Bäcker und Metzger 5 bis 9 Uhr Vor­mittags und 11 bis 4 Uhr Nachmittags.

A Aus Rheinhessen, 18. Januar. Aus der Landstraße zwischen Zornheim und Sörgenloch ist gestern Morgen der Pfarrer von Zornheim, als er zum Gottesdienst fahren wollte, mit seinem Fuhrwerk in den Schnee eingesunken und stecken geblieben. Von dem ganzen Fuhrwerk blickten nur noch die Köpfe der Pferde ans dem Schnee hervor. Mit Lebensgefahr mußten sich der Pfarrer und der Kutscher zu Fuß bis Sörgenloch durch die Schneemaffen durcharbeiten.

Vermischtes.

* Frankfurt a. M., 18. Januar. Die Krankenpflegerin Anna Pirchann, am 23. September 1848 in Ober- Roschow in Böhmen geboren, wurde am Dienstag früh in ihrem Wohnzimmer, Elephantengasie 19, tobt am Boden liegend aufgefunden. Ein hinzugerufener Arzt constatirte Ver­giftung durch Cyankali. Die Leiche wurde nach dem Sachsenhäuser Friedhof verbracht.

* Kassel, 17. Januar. Infolge des heftigen Schnee­falls erleiden die Züge, namentlich dic aus Thüringen kommenden, große Verspätungen. Der heute früh von hier nach Waldkappel abfahrende Personenzug blieb bei dem ein­getretenen Schneegestöber in der Nähe der Station Betten­hausen im Schnee stecken. Nachdem eine Hülfsmafchine von Kassel herbeigekommen war, gelang es, den Zug wieder flott zu machen.

* Vom Rhein, 18. Januar. Bei der jetzigen Eisstockung hat sich wieder die ungenügende Zahl der Häfen am Mittelrhein hcrausgestellt. Die Schaffung weiterer Häfen ist dringend erforderlich, da zahlreiche Schiffe am Mittelrhein keinen genügenden Schutz finden können. Heute erreichte der Rhein den niedrigsten Stand des Jahrhunderts mit 0,78 Meter. Der bisher niedrigste Stand war am 30. Deccmber 1853.

* Berlin, 13. Januar. Den Schneeschuhen hat auch die Militärbehörde ihre Aufmerksamkeit zugewendet, um in Hinblick auf die Möglichkeit eines im Osten zu führenden Krieges auch in dieser Beziehung für die Schnee­felder Rußlands gerüstet zu sein. Weil dort von großem Nutzen für den Nachrichtendienst, haben bereis mehrfache militärische Hebungen mit Schneeschuhen stattgefunden. Man hielt sich übrigens bei diesen Hebungen nur an bereits gegebene Vorbilder, da sowohl im norwegischen und russischen Heere wie bei der Miliz der kanadischen Colonien Mannschaften mit diesen Schuhen ausgebildet sind und in Norwegen ganze Abheilungen aus Schneeschuhläufern bestehen.

* Königsberg. 16. Januar. Die ungewöhnlich große Kälte hat zahlreiche Todesfälle zur Folge. Aus der Provinz werden ständig Todesfälle in Folge Erfrierens gemeldet.

* Stuttgart, 15. Januar. In das hiesige Hntersuchungs- gefäugniß wurde vor einigen Tagen ein junges Liebes­paar gebracht, das seither in dürftigen Verhältnissen lebte, plötzlich aber durch außerordentlichen Geldverbrauch auffiel. Ueber 20000 Mark wurden bei ihnen gefunden - über die Herkunft verweigerten sie anfangs jede Auskunft. Heute wurden die Beiden wieder freigelassen- die Untersuchung hatte nämlich das merkwürdige Ergebniß geliefert, daß ein reicher Privatier in Baden-Baden dem Mädchen nicht bloß 20000, sondern über das Doppelte nahezu 50000 Mark ge­schenkt hat. Ein nobler Gönner!

Mannheim, 18. Januar. Das Rheineis hat sich oberhalb und unterhalb von Ludwigshafen festgesetzt.

* Rom, 18. Januar. Der Director der hiesigen Filiale der Bank von Neapel ist nach angeblicher Hinterlassung eines Deficits von 2l/2 Millionen flüchtig. Derselbe soll das Opfer der Demimonde geworden fein. Der Kassirer der Bank wurde verhaftet.,

* Zu enges Schnuren. Eine junge Dame, die einzige Tochter eines Lehrers in Bayreuth, hatte sich zu fest geschnürt und ging zum Ball. Im Garderobezimmer wollte sie die Ball­

schuhe anziehen, sie bückte sich und fühlte sich bald unwohl. Ohne getanzt zu haben, begab sie sich nach Hause, es wurde der Arzt gerufen und dieser stellte fest, daß in Folge zu engen Schnürens ein Darm geplatzt sei. Am anderen Nach­mittag starb die Dame.

* Von einem bedauerlichen Unglucksfall ist der in weitesten Kreisen bekannte Schriftsteller Ludwig Pietsch betroffen worden. Wie erst jetzt bekannt wird, besuchte er am dritten Weihnachtsfeiertage die Familie der Commerzienräthin Cahnheim in Moabit. Er betrat in Abwesenheit der Herrin ein Zimmer, in dem eine sonst gutmütige, ihm nicht fremde Dogge lag und spielte mit dem Hunde, bis die Frau Commerzienräthin etntrat. Pietsch erhob sich und streckte der Dame die Hand zum Gruße entgegen. Diese Bewegung muß das Thier mißverstanden haben : es biß ihn zweimal in die rechte Seite, zerfleischte dann den rechten Oberarm und biß sich dabei derart fest, daß es trotz vieler Schläge nicht möglich war, den wüthenden Hund loszumachen. Zum Glück verlor die Frau Commerzienräthin die Geistesgegen­wart nicht, griff zu einem Revolver und tödtete das am Arme hängende Thier durch einen wohlgezielten Schuß. Der Kiefer des Hundes mußte gewaltsam ausgebrochen und von dem zerfleischten Arme entfernt werden. Pietsch verfiel in Folge des starken Blutverlustes und des Schreckens in Ohm mocht und mußte in feine Wohyung gebracht werden. Er hat bis zum heutigen Tage seine Thäligkeit nicht wieder aufnehmen können.

Univerptäts - Nachrichten.

Zum Vrorector der Universität Heidelberg für daS Studienjahr 1893/94 wurde Geh. Hosratb Prof. Erb gewählt.

Der Nattonalöconom Prof. v. Phtlippovtch in Freiburg

hat einen Ruf nach Wien angenommen.

Aus Halle, 16. Januar, wird derFrkf. Z." geschrieben: Im neuen Studienjahre wurden laut Anschlag des R ctors am schwarzen Brette 30 Studenten aus dem Album der Universität gestrichen, da sie sich ohne Urlaub von Halle entfernt, auch eine Privatoorlesung für das lausende Halbjahr nicht belegt haben.

Schisfsnachrichten.

Der PostdampferFriesland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 17. Januar wohlbehalten in Rewyork angekommen. ________________________________

Verkehr, Land- rind Volkswirtvschaft.

Limburg> 18. Januar. Fruchtmarkt. Rother Weizen Jt 14.00, weißer Weizen , Korn JL 11.00, Gerste'9.40, Hafer «tt 7.10, Erbsen JL.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag den 21. Januar:

Vorabend 4 Uhr, Morgens 8-° Uhr, Nachmittags 3« Uhr,

Sabbathausgang ö83 Uhr _____________

Gottesdienst der israelitischen KeliyionsgeseUschast.

Freitag Abend 4o Uhr, Samstag Vormittag 8»' Uhr, SamStag Nachmittag 3°3 Uhr, Samstag Abend 530 Uhr.

Verein für HandlungS CommiS von 1858 irr Ham­burg. Dieser bedeutendste Kaufmännische Verein, welcher jetzt auch in Gießen einen Bezirksoerein besitzt, hat am 22. November v. I. ble 42000ste Stelle seit seinem Bestehen besetzt, nachdem am 22. August 1892 die 41 000sie Stelle durch ihn zur Erledigung ge­langt war. In 1892 wurden durch den Verein 3754 Stellen ver­mittelt, gegen 3695 in 1891. Die Stell en-Vermittelung ist für die Herren Auftraggeber, sowie für die Mitglieder völlig kostenfrei. Der Verein besitzt ein ausgedehntes Auskunftswesen und bringt nur gut empfohlene, von fach­kundigen Angestellten ausgemählte Bewerber für die ihren Wünschen und Fähigkeiten entsprechenden offenen Stellen in Vorschlag. Der jährliche Beitrag beträgt Mk. 6.., nach zehnjähriger Mitgliedschaft Mk. 3.. Einschreibegeld, Portooorlage, Vermittelungs­gebühr ober dergleichen wird nicht erhoben. Der Verein zahlt z. Z. über 40000 Angehörige, darunter etwa 5000 etabltrtc Mitglieder. Im abgelaufenen Jahre wurden 9785 neue Mitglieder und Lehrlinge aufgenommen. Die Mitglieder des Vereins verlbeilen sich über fast alle Handelsplätze der Welt; auch besitzt der Verein in 220 deutschen, ausländischen und überseeischen Städten B-zirks- vereine. Außerdem hat der Verein eine Kra nken- und Begräbniß- Kasse, eingeschriebene Hülsskasse, mit frei er Wahl des Arztes und Freizügigkeit über bas Deutsche Reich, welche schon über Mk. 370 000 . an Kranken- und Begräbnißgeld aus­

zahlte; eine Pensions-Kasse (Alters-, Invaliden-, Wittwen- und Waisin-Versorgung), mit über 4500 Mitgliedern, einschließlich Ehe­frauen, mit einem Kassenvermögen von etwa Mk. 1600 000..; eine U nter stütz ungs-Commiss ion, welche für alle durch Stellen­losigkeit u.s.w. hülssbedürslig gewordene Mitglieder in discretester Weise wirkt, welche dem Vereine über zwei Jahre ang hören, sowie verschiedene andere Abtheilungen. Die Geschäftsstelle für Gießen befindet sich bei Herrn Ernst Wieg elm ann, Nord­anlage 39, wo die Bettrittspapiere für den Verein unentgeltlich zu haben sind, auch jede weiter gewünschte Auskunft über den Verein und seine Einrichtungen erkheilt wird.

Wie die Saat so die Ernte: wer Unkraut säet, kann kein Getreide ernten und wer seine Stiesel beständig mit säurehal­tiger Wichse behandelt, kann nicht erwarten, daß solche lange halten. Das beste Mittel zum Eonferviren des Leders ist anerkanntermaßen dasSchuhfett Marke Bvfftlhaut", welches die Stiefel wasserdicht, weich und bauerbaft erhält, ohne baß beren Glanzwichsen einen Tag ausgesetzt zu werben braucht. Verkaufsstellen siehe Inserat._________

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Gedenket der hungernden Vögel!