, o zr e n8por tgesellschaften waren die ttalienischm Papiere, «• JMJ.'U.Ä■ ■___—
S Zusammenhang mit dem ruckläunzen Goldagio bei höheren Preisen begehrt. G UllSt DaUmO übCT$ctaC$rMfflt (S,m?nn e"?1 "k *®ftun.bmit in großer »us^abl emvfieblt [10267
?ud) die Selten der schwetzerischen Eisenbahnen Job. Böckner 1
i5itoct'c r,8erc5 ^nlntfic btmejtbar, welches durch höhere Dioidencer Restauration Busch (Elges SelterSwe^ schätzungen hervorgerulm tft. D»e Derönenllichuna de4 EinnaKme-Auamettra h,r ------■ ? ^""rsweg.
[10267
Prima Spekulatius
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Obwohl das Bombenattentat in der französischen Kammer weit über die Grenzen hinaus lebhafte Erregung hervorgerusen hat und überall im Mittelpunkt der Dtscusfion stand, so ist doch dadurch die Stimmung der Geldmärkte nicht getrübt worden. Man unterschätzt zwar in Börsrnkreisen die Bedeutung dieses fanatischen Kampfes des niedrigsten Proletariats gegen die herrschenden klaffen keineswegs, aber man hegt zu den Regierungen allgemein Vertrauen und erwartet, daß die gesetzgebenden Körperschaften aller Länder energische Maßregeln ergreifen werden, «m der Wiederholung solcher Ausschreitungen oorzubeugen. Die Kaltblütigkeit des Kammerpräsidenten Dupuy hat die Wirkung des Attentats nach außen wesentlich abgeschwächt und trug jedenialls viel dazu bei, daß sich die Pariser Börse in der ruhigen Brurthetlung der Geschäftslage nicht beeinträchtigen lieg. Entsprechend den von dort etnlaufenden höheren Notirungen waren bei Beginn der Woche auch die übrigen internationalen Börsen geneigt, die Aufwärtsbewegung forizusetzen, und sie wurden in dieser Bestrebung noch unterstützt durch den guten Eindruck, welchen die Berufung CrispiS zur Bildung eines neuen italienischen EabinelS im ersten Augen-
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Für die Tendenz der deutschen Börsen war hauptsächlich die Unsicherheit maßgebend, welche über das Schicksal des Handelsvertrags mit Rumänien bis zur letzten Minute herrschte. Trotzdem alle Augen erwartungsvoll aus die Entscheidung gerichtet waren, hat die nunmehr In zweiter Lesung erfolgte Annahme auf die EourS- bewegung nahezu gar keinen Einfluß gehabt, denn man verhehlt sich nicht, daß es stch hierbei lediglich darum gehandelt hat, aus einem provisorischen Abkommen ein Definittoum zu schäften und auS diesemGrund dürfte mancher Abgeordnete für den Regierungsoorschlag gestimmt haben, der zur Schaffung eines vollständig neuen Vertrags nicht bereit gewesen wäre. Anders liegen die Derhältniffe Rußland gegen-, über. Hier müssen ganz neue Zolloereinbarungen getroffen werden, von denen die Agrarier eine ernste Schädigung ihrer Sondcrtnterrffen behaupten und da zudem gemäßigte Parteiführer, wie Herr von Bennigsen erklärt haben, daß die Zustimmung zu dem rumänischen Handelsvertrag durchaus noch nicht die Bereitwilligkeit für den russischen in sich schließe, so bestehen heute noch die alten Zweifel über das Schicksal des letzteren fort, dessen Zustandekommen für unsere gesammte Industrie ungleich wichtiger ist, als das des Ersteren.
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-uciujuiiy v’.uvpi» jui -ouuuny eine» neuen uaiicniiojtn ki-aomeig tm eisicn ÄUgen- r*fArr— t -. k . 7«--- vn «UÄge-
blick gemacht hatte. Späterhin legte sich der anfängliche Enthusiasmus und es ikifautnle nad), ba bte liaroaltung eine Dtoibaibe
tauchten berechtigte Zweifel darüber auf, ob gerade dieser Parteiführer die geeignete ”k9R<t! ?•¥?£' w5l2^cF0r^r Süchte auSgesprengt worden
Persönlichkeit fei, um in die zerfahrene Finanzwirthschaft deS jungen Königs wieder , «' na$ ®e‘*en der diesjährige BelriebSgewinn keine Dlvidmdenverlhellung Ordnung zu bringen. Allerdings ist er einer der lhalkt ästigsten dortigen Staats-1* n a .. ,
männer, aber man darf nicht außer Acht lassen, daß er durch die fortgesetzte ’JifJlÄ. 1 ? S°Äe,rocnllflcr, övunfti0- Bochumer hatten
Steigerung der militärischen Ausgaben während feiner ersten Mtntsterpräsibentschaft! Rheinland-Westfalen zu leiden und auf Laurahülte
wesentlich mit Schuld daran trägt, daß das Land jetzt unter der schweren Krisis zu Sn * «-Skk^u.?2nb<JS»m,,nen_.bir HandelSoerttäge nachtbeilig
leiden hat. Heute tritt er die Regierung unter weit ungünstigeren Verhältnissen an, welche I Conflituirung des luddeutschen Walzwerk-BerbandeS ist spurlos vorübernur durch eine zielbewußte Sparpolitik gebessert werden können. Wie weit man ihmI 9 9 wärf» c * m ri. v m
in dieser Hinsicht Vertrauen entgegenbringen darf, wird sich erst dann beurtheilen I die Position der Reichsbank neuerdings
lassen, wenn er sein Programm entwickelt haben wird. Idaß ^tzt die steuerfreie Rotenreserve bereits um 16 Millionen
— ~ - -- - «höher itt, als im aleichm Abschnitt deS Vorjahrs.
Auch am offenen Markt ist Geld flüsfiger geworden.
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schätzungen b»vorgerufen ist. Die Derönentlichung des Einnahme-Ausweises der Prince-Lenri-Bahn hstte für die «dien einen Verlust von zwei Procent zur ,rolge; der Ausfall in den Einnahmen entstand dadurch, daß während einiger Set: ^^o^^Eransporte auS Rheinland- Westfalen nach Luxemburg infolge günfti-erer SS? über die belgischen Staalsbahnen eingeschlagen
Maßregeln getroum sein, um den Verkehr wieder in seine natürlichen Wege zu lenken. Oesterreichifche Bahnen rourben in bet ersten Wochen- Hffif .2lb«a.b<n 0eblWt nnb vermochten gegen Schluß nur einen
ped ihres Verlustes wieber einzuholen. Von ben deutschen «ahnen sind Marienburger und Lubeck-Buchener je ein Procent niedriger.
Aus dem Gebiete der Montanpapiere bewahrten die Kohlenactien recht VcL-" «nlafe dazu gab die Nachricht von bedeutenden Lieferungs-
abschlunen des Kohlensyndicats mit der preußischen Staatsverwaltung. Die Ackten Bergwerks - Gesellschaft Hibernta waren anfänglich von der Besierung auSge-
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I I Obligat. . . . 1100.201
„Was lange währt, wird gut." Die Wahrheit dieses Sprichworts werden die Gläubiger Griechenlands in dem ihnen Seitens der Regierung zugedachten Abkommen nicht bestätigt finden. Lange hat es gedauert, bis sich das Cabinet Trikupis mit Vorschlägen herausgewagt hat, und recht wenig ist das, was gekommen ist. Nach, den jüngsten Meldungen sollen sämmtltche noch ausstehende Coupons, einschließlich 140/. guxi. Quhmin«hehn der am 15 December und 1. Januar 1894 fälligen, mit 50 Procent in Papier ein; /e * (8^7*0 «elöst werden, während die an späteren Terminen fällig werdenden Ztnsfcheine mitl QuhminRh*
30JProcent in Gold bezahlt werden sollen. Bei dem heutigen Goldagio besteht! " 68/69 aeranL
zwischen diesen beiden Zahlungsarten kaum ein Unterschied. Noch vor kurzer Zeit! ttiffabethb fteuerfrri glaubte man, daß ein Arrangement zu Stande kommen werde, welchem eine Gold-1 " ®oih Zahlung von 50 Procent zu Grunde liegen würde, bis dann durch allerlei unbestimmte 150/. rwh- '
Gerüchte die Erwartungen auf ein geringeres Niveau herabgedrückt worden waren.! 40/n do ho
Die ganze Art und Weise wie Gliechenland seine Gläubiger behandelt, erinnert stark, oo/_ h0‘ ho
an baö von Portugal gegebene Beispiel. Gerabe wie bort becrettrt auch in biefem, i—vni &miff
Falle der Schulbner ganz einseitig btc Herabsetzung feiner Zahlungsverpflichtungen, A,/. do EraämunaSncfi unb setzt sich dabei leichtfertig über alle abgegebenen Versicherungen unb felbst über 150/° Norbwestbabn Gol? verbrrefte Neservatrechle hinweg. Schlechte Beispiele ftnben leider nur zu schnell! /o ° Nachahmung, insbesondere wenn man, wie es bei Portugal der Fall ist, sieht, daß der böswillige Schuldner allen gegen ihn eingeleiteten Schritten Trotz zu bieten vermag. Es ist deßhalb höchste Zeit, daß die geschädigten Gläubiger geschlossen vorgehen, um ihre Rechte zu verthetdigen.
Durch diese ungünstigen Momente konnten sich natürlich die Course aus bem Markt der ausländischen Renten nicht voll behaupten. Griechen waren die ganze Woche rückgängig und beschleunigten das Tempo noch, als obige Nachrichten bekannt wurden. Für die Eisenbahnobligationen war am Donnerstag gar feine Notiz zu erzielen unb die Monopolanleihe hat über vier Prozent verloren, ba sich die! mancherseitS noch gehegte stille Hoffnung, daß wenigstens das Unterpfand dieser! schuld nicht angegriffen werde, als trügerisch erwiesen hat. Bei Portugiesen überwog das Angebot gleichfalls. Italiener profitirten im Anfänge durch die Berufung Crispis unb bas weichende Golvagio, doch nahm die Speculation schon nach ganz mäßiger Coursbesserung wieder Realisationen vor. Die Zustände in Italien sind ju wenig geklärt unb auch heute läßt sich noch nicht vorauSsehen, ob bie verschtebenen I großen inbustriellen Werke, welche durch die Zahlungseinstellung des Credits Mo- biliare ihren Geldgeber verloren haben, Ersah dafür finden können. Verstimmend wirkten auch die Unruhen in Stellten, wenngleich man ihnen keinen ernsten Cha- racter betleat. Russische Consols waren niedriger offerirt in der Voraussetzung, daß durch die etngeleitete Verstaatlichung der großen Eisenbahngesellschaft neues I Material an ben Markt kommen werbe. Serben lagen matt, weil zwischen Oesterreich unb Serbien in ber Werthsteuerfrage Differenzen ausgebrochen sind. Oester- retchische unb ungarische Werthe flnb leicht abgeschwächt. Den türkischen Papieren hat schon seit geraumer Zeit bie Pariser Börse ihre Gunst zugewendet unb in biefer Woche werben Türkenloose von bort aus mit ber Mottvtrung stark pousstrt, daß die, römische Handelskammer ihren Widerstand gegen das Arrangement, welches die Einlösung ber Treffer mit 75 Procent statt seitheriger 58 in Aussicht stellt, aufgegeben habe. Von ben außereuropäischen Renten sind egyptische eine Kleinigkeit niedriger, argentinische dagegen mäßig gebessert. Für Mexikaner machte eine englische Zeitung, Stimmung, indem sie wissen wollte, daß das Budget für 1894 ohne jeglichen Fehl-, betrag festgestellt fei. Die hierdurch erzielten Avancen gingen jedoch zum Thetl, wieder verloren, ba jene Angaben wenig Glauben fanden. Die deulfchen Anleihen, waren bei mäßigen Umsätzen leidlich behauptet.
Der Verkehr auf dem B a n k e n in a r k t ist beinahe ausschließlich durch die, Verhältnisse ber Wiener unb Pester Börsen geleitet worben. Dort scheint sich, neuerbingö wieber eine Uebetfpeculatlon entwickelt zu Haden, welche die Kräfte jener Plätze wett übersteigt. Durch den bevorstehenden Jahresabschluß befürchtet man, nun bort, baß bet der diesmaligen Liquidation die deutschen Institute und Privat-, firmen ihre flüssigen Mittel nicht mehr so bereitwillig wie früher zur Verfügung stellen würden, und In Erwägung dieses Umstandes suchte ein Theil jener Haussiers, jetzt schon am eigenen Platze feine Bedürfnisse zu befriedigen, wobei von fchwachen, Händen bis zu zwölf Procent Zinsen bewilligt werden mußten, ein Satz, welcher, Viele veranlaßte, ihre Engagements glatt zu stellen. Infolge dessen sandte Wien, malte Course für feine Bankaktien, welche an den deutschen Börsen nicht unberück-, sichtigt geblieben sind. Unsere einheimischen Banken weisen nur geringe Verände-1 ningen auf. Die Actien der Deutschen unb ber DreSbener Bank gewannen Bruch-, theile unb jene ber Disconto-Gesellfchaft verloren eine Kleinigkeit wegen der Be-1 BuberuS-Obligall theiligung dieses Instituts an der Pariser Druckluft-Gesellschaft.
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96.15
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99.15
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79.40
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55 20
84.20
84.05
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81.80
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93.10
Deutsche Bank . . .
DeutscheGenoffenschftSü.
152 50
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Wiener Bank-Verein . Württemb. Bereinsbank
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