Ausgabe 
19.7.1893 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

btl* w I

S atJ

glaubte,' ! * «I« 44 > c HffiU' Stau

L'°b» rrL

'S- Mq« uZtn d» nun,« « .. um von der Vs ** Ä?" Meit Ä m v?* , s , ,i°9 ölt arme tarn Ä 1®lWtn ?n >!e die Lchulr J"» » Job* » l'M schon Tags

7 ®*1«, iatob

ru einem Monat

b«We. Ach b-, States beläuft |ii ganbenen Locornotiven ' entfallt die Mehrheit !N. Im Einzelnen de- Teutfchland 12811, fterreich-Ungarn 4610, den außereuropäischen ion die weitaus größte 29398, Nordamerika e europäischen Lander;

1 Lveomotiven. Aus England und Belgien cankreich 28, in Ruß- italien 18, in Indien 14 Emotiven. Hiernach Eisenbahnverkehres, aus iiven und Bahngtleis nfter Stelle, woraus

Neue Wiener Tag« limmen, Distanzgehen, ^djiebfarrtn - das ftanzsport treibt aber - ist, dH ex sie auch x nächste Distanzwett- , das berufen erscheint, et Wartburg in Schatten istanz singen" wird der der damit seine erste will. Für den Hmä und die Preisbewerber stung an dessen Wieder m werden verschiedene )öhe des Tones, die elcher er gebracht, die n wird u. s. v. Auch des Programms bilden^ üblichen Distanzposten lin-Tempelhostr s^tld in erster Reiht unter esangvereins zu W , ausAmateurs' zu« ber auch an eine Nummer ^rung sich unsere Sanger

M toW*** ,,(in dl« äW«' nhöskwdB°hs»u°«. b 366«*««,*

«eJjÄS* l n Synagogen- ; darunsee. ü0It . hren ®ir' 193 Ge- -

Mionen/

fchw-'S-"

>-»,°bt bet

1,61

®*bt e.°,

Lr» - *j

Holzstücke verarbeitet werden. In Canada werden in einer großen Fabrik, die M. Hutchinson in Scheerbroke angelegt hat, ungeheure Mengen von Zahnstochern erzeugt. Die amerikanischen Pflanzer der Umgegend bringen die ungefähr drei Fuß lang geschnittenen Stämme in unbearbeitetem Zustande und erhalten 34 Dollars für eine Klafter. Der frische Holzblock wird zunächst von der Rinde befreit und hierauf glatt abgedreht, beziehungsweise abgerundet. Hierauf wird er mittelst eines zu diesem Zwecke besonders eingerichteten Werkzeuges in Bänder geschnitten, deren Breite der Länge der Zahnstocher entspricht. Diese Bänder werden über eine Walze gerollt, durch Anwendung eines zweiten Werkzeuges an beiden Rändern so verdünnt, wie es für die Spitzen der Zahnstocher erforderlich ist, und zuletzt unter einen Cylinder geführt, der mit 43 Messern versehen ist und sich mit solcher Schnelligkeit dreht, daß es möglich wird, in einer Minute 600 000 Zahnstocher zu schneiden. Nachdem dann die Zahnstocher getrocknet sind, werden sie in starkem Papiere verpackt. Auch in Deutschland, z. B. in Weißenfels, werden Zahnstocher in colossalen Mengen angesertigt.

* Für den Bau einer evangelischen Kirche in Rom sind bis jetzt 122,675 Mark eingegangen. Sowohl der Evange­lische Ober-Kirchenrath wie auch der Reichskanzler haben neuerdings ihre warme Theilnahme an dem Plane der Gründung einer selbstständigen deutschen evangelischen Gemeinde in Rom ausdrücklich bekundet und der Annahme, als ob sie demselben gegenüber eine ablehnende oder mißgünstige Haltung einnähmen, bestimmt widersprochen.

* Amerikanische Kritik. Sehr häufig hört man unsere Virtuosen und Künstler beiderlei Geschlechts ein Zetergeschrei über die Kritik erheben, die angeblich ihren Verdiensten nicht die gehörige Würdigung widerfahren lasse, dagegen ihre kleinen Fehler und Schwächen zur Belustigung des Publikums auf die herzloseste Weise ausbeute. Da wird es denn gut thun, den empfindlichen deutschen Künstlergemüthern einmal ein Pröbchen transatlantischer Kritik zu geben, damit sie sehen, welcher Behandlung ihre Collegen jenseits des Oceans aus­gesetzt sind. Als ich mich in Louisville, in Kentucki (erzählt ein deutscher Reisender) befand, concertirte daselbst eine ameri­kanische Claviervirtuosin, deren Leistungen sich von Denen, welche wir in Deutschland zu hören gewohnt sind, nicht wesentlich unterschieden. Am andern Tage brachte das in Louisville erscheinende Hauptorgan für Kentucki folgendes Referat:Gestern hatten wir einen ganz besonderen Kunst­genuß auszustehen, den uns Miß M. in ihrer Liebenswürdig­keit für einen Dollar Eintrittsgeld bereitete. Die junge Dame zeigte sich dem entzückten Publikum in einem Kleide mit so viel weißen Volants, daß sie aussah wie der Planet Saturn mit seinen Ringen. Sie schwebte holdlächelnd auf das Piano zu, gab dem runden Musikstuhl ein oder zwei Umdrehungen und flaumte dann darauf nieder wie ein mit Seifenschaum gefülltes Lavoir. Dann stülpte sie ihre Manschetten auf, als ginge sie daran, den Preis in einem Boxerkampf zu ge­winnen. Darauf bearbeitete sie ihre Knöcheln und Hand­gelenke, um sie, wie ich vermuthe, gelenkig zu machen, und breitete ihre Finge schließlich derartig aus, daß sie aussahen, als wollte sie die ganze Elaviatur von dem brummenden bis zum quiekenden Ende umspannen. Nach diesen vorbereitenden, für den Zuschauer ebenso interessanten wie aufregenden Manipulationen ging es los. Erst machten ihre beiden Hände einen Sprung über die Tasten, als ob ein Paar Tiger über eine Heerde schwarzer und weißer Schafe herstürzen, und daS Piano ließ ein Geheul vernehmen, als ob es Jemand auf den. Schwanz getreten hätte. Plötzliche Todtenstille, man konnte das Haar auf dem Kopfe wachsen hören. Dann ein stärkeres Geheul, als ob das Piano zwei Schwänze be­säße und als ob man es auf beide zugleich getreten hätte und dann ein großes Geklapper, Gequieke, Gerassel und eine Reihe von Sprüngen auf und ab, rückwärts und vorwärts, eine Hand über die andere, ein Gehämmer und Getöse, mehr wie eine Katzbalgerei und allgemeine Flucht von Ratten und Mäusen, als das, was ich Musik nenne." So weit haben es selbst die strengsten deutschen Referenten doch noch nicht gebracht.

* Die unrechte Kehle. Wenn uns beim Essen oder Trinken etwas in die Luftröhre statt in die Speiseröhre kommt, sagen wir, es sei unsin die unrechte Kehle" ge- rathen. Das ist natürlich falsch, denn der Mensch hat nur eine Kehle, den Schlund, obgleich man auch vonKniekehlen" redet. Aber sehr gering und gleichgültig ist dieser Bezeich­nungsfehler gegen daS Uebel, welches so einVerschlucken" zu Wege bringen kann, und Mancher hat schon der Gefahr

der Erstickung durch solch ungehörige Eindringlinge von Speisen und Getränken sehr nahe geschwebt. Wie nun aber helfen? Dem nach Luft Ringenden drängen fast die Augen aus dem Kopfe, das Gesicht schwillt, wie bei jedem Erstickenden oder mit Athemnoth Ringenden hochroth auf, und die Lunge, die um Luft kämpft, zieht die ihr nicht zu- kommenden Speisen re. bei jedem Athemzuge, der ihr nur unter Qualen möglich wird, tiefer in sich hinab. Natürlich entsteht auch sofort eine Reaclion. Die Lunge kann die ihr nicht zukommenden Speisen re. nicht behalten, sie sucht durch Eruption (starkes Husten) diese Fremdstoffe wieder hinauszu­werfen- Dies gelingt ihr aber oft sehr schwer und erst nach und nach, derweilen der Leidende und Gequälte Schmerz, Athemnoth und Angst aussteht. Das Schlagen in den Rücken, wie bei Vielen üblich ist, nützt oft wenig, besonders wenn es nicht kräftig und im Tempo mit dem Husten selbst geschieht, um die Eruption zu unterstützen. Da gibt es nun kein befferes Mittel, den kämpfenden Lungen beizustehen, als die Arme gestreckt nach oben zu halten, als ob man nach der Zimmerdecke greifen wollte. Dadurch wird der ganze Brust­korb gehoben, die Lunge bekommt so momentan eine andere Lage, wird befähigt, sich der fremden Eindringlinge rascher zu enledtgen, als es ihr sonst möglich ist. Oft kommt auf diese Weise schon beim ersten kräftigen Husten Alles zu Tage, was in den Weg der Lunge, statt in die Speiseröhre gerathen ist, und der Patient ist erlöst. Nicht nur er, sondern auch seine mitleidende Umgebung athmet erleichtert auf.

* Petersburg, 17. Juli. Die Stadt Saratow wurde von einem furchtbaren Wirbelsturm heimgesucht; zwanzig Häuser sind eingestürzt. Die Zahl der Todten und Verwundeten ist noch unbekannt. Acht Flußdampfer sind ge­scheitert und deren Besatzungen ertrunken.

Verkehr, Cant* rrnd Volkrrvirthschasi.

Gieße», 18. Juli. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochemnartt kostete: Hutter pr. Md. X 1,201,30, Hühnereier per Stück 5-6 X 2 Stück H, Käse pr. St. 5-8 A, Eematte pr. St- 3 X Erbsen vr. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 28 4, Tauben pr. Paar X 0,700,90, Hühner pr. Stück X 1,101,50, Hahnen pr. St X 1,70- 2,00, Enten pr. St. X 1,80 bis 2,00, Ochsevfleisch vr. Psd 5668 X Kuh- und Rindfleisch pr. Md. 3040 Schweine­fleisch pr. Psd. 60-70 X Kalbfleisch pr. Pfd. 35-40 X Hammel­fleisch pr. Md. 40 - 68 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,00-6,00 X, Weißkraut pr. Stück 5-12 H, Zwiebeln pr. Centner 9,00-10.00 X, Milch pr. Liter 16 20 X Enteneier pr. St. 6 X Gänseeier 1112 X

«rünberg, 15. Juli. Fruchtpreise. Weizen X 1650, Korn X 15 50, Gerste X 15.00, Hafer X 18.00, Erbsen X 20.10, Linsen X 00.00, Wicken X--. Lein X 00 00, Kartoffeln X 6.30,

Samen X 24.70.

Centralstelle fürObstverwerthunginyranrfurta.M. Wie sehr die Errichtung einer Centratstelle für Obstoerwerthung dem allgemeinen Bedürfniß entsprochen hat, geht aus den zahlreichen Anmeldungen hervor, welche dem Comit« schon in der ersten Woche nach Errichtung des Bureaus zugegangen sind. Es wurden in dem genannten Zeitraum angeboten: 267 650 Kg. Aepfel, 10 250 Kg. Birnen, 50 000 Kg. Kirschen, 18 550 Kg. Aprikosen, 6570 Kg. Johannisbeeren, 2100 Kg. Pflaumen, 5500 Kg. Mirabellen, 12 000 Kg. Reineclauden, 875 Kg. Stachelbeeren, 450 Kg. Trauben, 17 500 Kg. Zwetschen, 500 Kg. Maulbeeren, 290 Liter Obstbeerweine. Die Nachfragen waren erheblich größer, sie betrugen nämlich: 647 500 Kg. Aepfel, 157 000 Kg. Birnen, 150 000 Kg. Kirschen, 4800 Kg. Aprikosen, 16 700 Kg. Johannisbeeren, 32 000 Kg. Pflaumen, 15 000 Kg. Mira­bellen, 9000 Kg. Reineclauden, 70000 Kg. Zwetschen, 250 300 Kg. Heidelbeeren, 5000 Kg. Himbeeren, 1000 Kg. Erdbeeren, 51000 Kg. Nüsse, 2500 Kg. Pfirsiche, 20 000 Kg. Preißelbeeren, 1000 Kg. Hage­butten, 750 Kg. Tomaten. Sticht berückfichtigt in dieser Aufstellung sind die zahlreichen Anmeldungen bezw. Nachfragen, bei denen ein Quantum nicht angegeben, bet denen nur vongrößeren" Posten ober vonjedem Posten" die Rede war. Zur ordnungsmäßigen Erledigung der eingehenden Offerten ist es aber nothwendig, daß die angebotenen oder gewünschten Posten wenigstens annähernd nach dem Gewichte bezeichnet werden und werden daher alle Interessenten gebeten, bei künftigen Anmeldungen unbestimmte Angaben vermeiden zu wollen. Das Comitä wird es sich angelegen fein lassen, die In­teressenten so rasch als möglich von den eingegangenen Angeboten bezw. Nachfragen zu benachrichtigen.

Citeratar unb ICunft

Es liegt in der Natur des Menschen, daß er Gegenstände und Orte, an welche sich angmehme Erinnerungen knüpfen, sich immer wieder bildlich vergegenwärtigt, so oft die Sprache darauf kommt. Der Befriedigung dieser menschlichen Regungen tragen in der Neuzeit die mannichfachsten graphischen Verfahren Rechnung, indem sie es ermöglichen, genau im Bilde das zu fairen, was sich an Naturschönbeiten, Landschaften, Gegenständen u. s. w. heroorhebt. Besonders hat die Photographie in der bildlichen, getreuen Darstellung alles dessen, was Anspruch auf Schönheit hat, bedeutende Fortschritte gemacht, gleichzeitig aber auch bewirkt, daß die durch sie geschaffenen Bilder Jedermann zu einem billigen Preise zugänglich sind. Herr

Ernst Balser hier, MäuSburg, hat als angenehme Erinnerung an Gießen und Umgebung eine größere Anzahl in einem seinen Album vereinigte Cabinel-Anfichten von Stetzen und dem Lahnthal unfertigen lassen, die an Schönheit und Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen. Wir finden in einem solchen Album sowohl die Bilder alter, durch ihren Bau eigenartiger Häuser und Straßenzüge, aI8 auch Varthien aus den neuen Stadttheilen, sowie solche der schönsten Punkte des LahnthalS. Diese Albumblätter haben sonach nicht nur einen dauernden Werth für den Fremden, dem sie als Erinnerung an einen Gießen und Umgebung abgestatteten Besuch mit in weite Ferne folgen, sondern auch für den einheimischen, der in ihnen Stadttheile, Straßen, Ausflugsorte, wo er einen großen Theil seiner Jugend verlebt, ver­bildlicht sieht. Die in drei Größen (Cabinet 12 Ansichten 3 Mk., 20 Ansichten 4.50 Mk. und Visit 12 Ansichten 1.25 Mk.) ausge­führten Albums eignen sich besonders zu Geschenken, sie bilden wegen ihres schönen Einbandes eine hübsche Ttschzierde.

Der Ausfall der Reichstagswahlen ist in übersichtlichster Weise auf einer soeben im Verlage von Carl Flemming in Glogau erschienenen .«arte der deutsche« ReichStagSwahlen 1893* bargefteHt. Die 397 Wahlkreise des Deutschen Reiches sind ent­sprechend den verschiedenen Fractionen und Sonderparteiungen in 14 verschiedenen Farben gekennzeichnet. Mit einem Blick ist dadurch zu übersehen, in welchen Theilen des Deutschen Reiches die einzelnen Parteien hauptsächlich vertreten find. Durch ein vollständiges Ver- zeichniß aller Wahlkreise mit dem Namen der gewählten Abgeordneten wird die Brauchbarkeit ber für jeben Deutschen, ohne Unterschieb ber Parteirichtung, überaus werthvollen Karte noch erhöht. Preis 50 Pf.

- DaS Reich Judäa im Jahre 6000 (2141 christlicher Zeitrechnung). Roman von Max Osterber g-Verakoff. Verlag: Druckerei unb Verlagshaus Stuttgart, Dr. Foerfter & Cie. 1893. Zu ben interessantesten Neuheiten bes biesjährigen Büchermarktes oerbient ber oben angeführte Roman gerechnet zu werben, bem es beschieben sein bürste, bas Interesse aller Gesellschastskreise auf sich zu lenken. Als Roman spannenb unb voll poetischen Gehaltes, führt er uns inmitten eines Volksstammes, besten Angehörige unter uns leben unb trotzbem noch zum großen Theile einer falschen Be- urtheilung unterliegen. Der Autor hat es verstauben, Licht- unb Schattenseiten in ber richtigen Weise zu vertheilen, mit logischer Consequenz zieht er Schlüsse aus ber Vergangenheit auf die Zukunft, in welcher ber Roman spielt, bietet anbererseils roieber bie Gelegenheit, von einer günstigen Perspective aus Zeitfragen ber Gegenwart in objectiver Weise zu beleuchten. Der Verfasser läßt hierbei keineswegs seiner Phantasie bte Zügel schießen, fonbern versucht, auf ber Ver­gangenheit aufzubauen, unb wenn bas Ganze auch der Form und ber Anlage nach auf einer Utopie beruht, barf ber Werth des Romans als ein ganz bedeutender bezeichnet werden. Das Buch ist flott ge­schrieben, liest sich angenehm und ist unterhaltend. Sein Platz ist fowohl auf dem Pulte des Gelehrten, wie im Boudoir der Salon­dame, es verdient gelesen zu werden von ernsten Männern sowohl, als auch von der sich des Lebens freuenden Jugend.

Berlin, 16. Juli. Aus der Großen Berliner Kuyst- ausstellung sind, wie diePost" frört, mit der großen goldenen Medaille ausgezeichnet worden: der Maler Professor Peter Janssen in Düsseldorf (für sein GemäldeDie Schlacht bei Worringen"), ber Maler Professor Hermann Prell in Dresben (für seine Kartons zu ben Wanbgemälben im Rathhaussaale zu Hilbesheim), unb ber russische Bilbhauer Antokolski in Paris. Außerbem sind sechs kleine Medaillen zuerkannt worden.

Zarte schöne Haut, seinen Teint vermittelt

Doerings Seife mit der Eule, chemisch geprüft auf ihren Werth und begutachtet als die beste Seife der Welt. Preis 40 Pfg.

Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen. [4555

Wichtig für Hausfrauen.

Beruh. Curt Pechstein, Wollwaarenfabr. in Mühl­hausen i. Th., fertigt aus Wolle, alten gestrickte«, gewebte« und anderen reinwollene« Sachen unb Abfüllen haltbare unb gediegene Stoffe für Damen, Herren und Kinder, sowie Portttre«, Schlafdecken unb«ferstosfe in ben modernste« Mustern bei billigster Preisstellung unb schnellster Bebienung.

Annahme unb Musterlager in Sietzett bei [192

________L Muhlhausen, Bismarckstraße 10.

6144] Vogelfreunde. Schiffer's Vogelfutter, nur echt in ver- «Packetenmit dem Vogelneste" (eingetragene Schutzmarke) lertroffen im Alleinverkauf zu Originalpreisen bei.A- u- G- Wallenfels, Gießen, Marktplatz 21.

Witterungsaussichten

Wetterhäuschen, Südanlage.

---

18. Juli, Morgens 8 Ufrr

18. Juli, Mittags 12 Ufrr

Barometer: Thermometer: Hygrometerstand:

min.743mm, max. 743mm + 8V2°R.+ 12°». Feucht.

min. 742mm, max. 744 mm + 11° R. 4-15°B Viel Niederfchl., Sturm.

Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemeffen am 18. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 14V«, Luft 11 Grad.

Rubsamen'sche Badeanstalt.

Bekanutmachuug,

die Wahl der Beisitzer für das Gewerbegericht der Stadt Gießen betreffend.

Für das demnächst in Wirksamkeit tretende Gewerbegericht sind 24 Bei» sitzer auf die Dauer von drei Jahren zu wählen und zwar die eine Hälfte aus der Zahl der wählbaren Arbeitgeber von den wahlberechtigten Arbeit­gebern und die andere Hälfte aus der Zahl der wählbaren Arbeiter von den wahlberechtigten Arbeitern.

Zum Beisitzer eines Gewerbegerichts kann nur berufen werden, wer das dreißigste Lebensjahr vollendet, in dem der Wahl vorangegangenen Jahr für sich oder feine Familie Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln nicht empfangen oder die empfangene Unterstützung erstattet hat und in dem Bezirk des Gewerbegerichts seit mindestens zwei Jahren wohnt oder beschäftigt ist. Personen, welche zum Amt eines Schöffen unfähig find, können nicht berufen werden.

Die Wahl findet Freitag, 28. Juli 1893, von Mittags 12 Uhr bis Abends 6 Uhr im Sitzungssaals des Bürger- meiftereigebäudes statt.

Die wahlberechtigten Arbeitgeber und Arbeiter werden daher ein­geladen, in der angegebenen Abstimmungszeit sich persönlich einzufinden und ihre Stimmen abzugeben.

Gießen, 17. Juli 1893.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 6329

Vergebung von Maurerarbeit.

Die bei Erbauung der Durchläffe in der Kreisstraße Atzenhain- Merlau vorkommende Maurer­arbeit, incl. Materialienliese- rung, veranschlagt zu 507 22 H,

,soll auf dem Wege der Submission 'vergeben werden.

Die Offerten sind schriftlich und verschlossen mit der AufschriftDurch­läffe Atzenhain-Merlau" versehen

bis zum 25. Juli I. Js., Vormittags 10 Uhr, einzureichen. Voranschlag und Be­dingungen liegen bis zum Termin auf dem Bureau des Unterzeichneten offen und können daselbst eingesehen werden.

Alsfeld, den 17. Juli 1893.

Der Kreistechniker: 6331 Braun.

6332

lur 8 Nr 41,5

8 Nr. 42.

.ur

elbst, elbst, elbst, elbst,

60 qm Acker da

25 qm Acker da

Der Kreistechniker: Braun.

Vormittags 11 Uhr, soll die beim

Neubau der Kreisstraße Atzen-

OchMche Aufforderung.

Die Erbschaft des am 7. Juli 1893 verstorbenen Kaufmanns Gabriel Rosenthal zu Gießen ist unter der Rechtswohlthat des Inventars an» getreten worden.

Es werden daher Alle, welche An­sprüche an fraglichen Nachlaß zu bilden haben, hiermit aufgefordert, solche

Hain-Merlau vorkommende Chaussirarbeit, zus. 1900 Ifb. m, in der Baift'schen Wirthschaft zu Mücke durch öffentliche Versteigerung vergeben werden.

Alsfeld, den 18. Juli 1893.

freitnerfaafe, lur 8 Nr. 36,6 106 qm Acker ba lur 8 Nr. 37,5 44 qm Acker ba lur 8 Nr. 38,6 44 qm Acker ba

Freitag den 21. Juli, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsaericht die zur ConcurSmasse der Äatl Rin« Ehe­leute in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 8 Nr. 35,7 100 qm Acker hinter ben Schießgärten an der Rod-

Gießen, am 17. Juli 1893.

Großh. Amtsgericht Gießen.

Stammler. 6336

i binnen 14 Tagen dahter anzumelden, 2oetnClUCtUtt(L ! anderenfalls bei Ordnung des Nach- cwx-xx «z. « ft C* ! lasses darauf Rücksicht nicht genommen

Mittwoch den 26 Jul, l.J.,'m^bcn könne.

Hur 8 Nr. 99 862 qm Wiese daselbst, klur 8 Nr 104 319 qm Acker daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, 17. Juli 1893.

Großh- Ortsgericht Gießen.

I. A: Bogt. 6310